-
Baumschneidmaschine Die Erfindung betrifft eine fahrbare Baumschneidmaschine
zur Zerkleinerung von Bäumen in der vollen Größe mit dem Wurzelballen, den Ästen
und dem Stamm in spangroße Stücke, so daß ganze Bäume in Plantagen zerkleinert werden
können, wo die Bäume gefällt werden.
-
Die Erfindung sieht die Schaffung einer Baumschneidmaschine der beschriebenen
Art vor, die ohne weiteres von einem Mann bedient werden kann und die so manöverierbar
ist, daß eine Verwendung in Plantagen möglich ist, um festgelegte Bäume an der Stelle
in der Plantage, an der die Bäume gefällt werden, auf zunehmen und zu zuerkleinern.
-
Weiter sieht die Erfindung die Schaffung einer Baumschneidmaschine
vor, die einen hohen Wirkungsgrad hat, die extrem dauerhaft ist und die eine gute
Leistungsfähigkeit hinsichtlich der Zerkleinerung ganzer bäume unterschiedlicher
Größen und Arten in verwendungsfähige Späne in einem einzigen Arbeitsgang hat.
-
Die Erfindung i* im nachfolgenden an Rand eines Ausführunsbeispiels
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen sind: Pig.
1 eine Seitenansicht einer Baumschneidmaschine,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 eine Einzelheit im Schnitt durch einen Teil der Maschine, Fig. 4 ein Schnitt
an der Linie 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 eine Einzelheit im Schnitt durch einen anderen
Teil der Maschine, Fig. 6, 7 und 8 Draufsichten, die die Maschine bei der Arbeit
zeigen, Fig. 9, 10 und 11 'eitenansichten, die die Maschine bei der Arbeit zeigen,
und Fig. 12 eine Vorderansicht der Maschine.
-
Die Baumschneidmaschine 15 hat einen Hauptrahmen 17, der auf vorderen
bzw. hinteren Achsen 18 und 19 sitzt. An den Achsen sitzen an den Enden jeweils
Räder 20. Die Vorderachse 18 ist starr, und sie ist mittels einer geeigneten Aufhängung
am Rahmen 17 angebracht. Die Hinterachse ist angetrieben, und zwar mittels eines
Druckmittelmotors 22. Um den Rahmen lenkbar zu machen, ist die Hinterachse 19 zu
beiden Seiten des Differentialgehäuses durch eine Achsenverbindungseinrichtung gelagert,
zu der ein Joch 24 gehört, das mit einem einzigen, in der Mitte setzenden okkel
26 verbunden ist, derart, daß eine Drehung um den Sockel herum möglich ist. Ein
Brennkraftmotor 27 ist auf dem Rahmen gelagert, und zwar über den Hinterrädern,
und er wird vom Fahrersitz 29 aus bedient.
-
Der Rotor hat die doppelte Aufgabe, eine große Zerkleinerungsvorrichtung
31 und die Druckmittelpumpen anzutreiben, die die Antriebsenergie für die Maschine
liefern. Die Zerkleinerungsvorrichtung wird von einer Hauptriemenscheibe 33 angetrieben,
die mit der Kurbewelle des rotors vrbunden ist und die Riemen 34 antreibt, welche
mit der Riemenscheibe 35 an der Zerkleinerungsvorrichtung verbunden sind. Um ein
Rutschen weitgehend auszuschalten, können eine Anzahl von Keilriemen Eingesetzt
werden (Fig. 2).
-
Die Zerkleinerungsvorrichtung ist in bekannter Form vorgesehen. Sie
weist eine Zerkleinerungstrommel 40 auf (Fig. 2), welche auf einer @ @elle 42 zur
Drehung in einem Gehause 44 gelagert ist. Die welle 42 ist in einer seitenwand 46
und 47 des Gehäuses gelagert, und die Riemenscheibe
35 ist mit der
Welle verkeilt oder sonstwie drehfest mit ihr verbunden.
-
Die Trommel hat zwei kegelstumpfförmige Abschnitte 49, die auf der
Welle gelagert sind, derart, daß sie in der Mitte derselben konvergieren.
-
Zähne 50 sind um den Umfang der Abschnitte 49 herum vorgesehen, die
geschärfte Kanten haben, welche so orientiert sind, daß sie schneiden, wenn sich
die Trommel dreht, in diesem Fall nach links gemäß der Darstellung in Fig. 1. Die
Zerkleinerungsvorrichtung ist aus schwerem Material gebaut und ist ausgewuchtet
und fungiert wie ein Schwungrad, so daß sie mit relativ hohen Drehzahlen laufen
kann, um damit ein erhebliches Drehmoment zu entwickeln. Die Zerkleinerungsvorrichtung
ist also ausreichend stark, um Baumstämme in spangroße Stücke zu zerkleinern.
-
Im Gegensatz zu Buschwerk sind ganze Bäume vergleichsweise schwer,
und sie bringen besondere Handhabungsschwierigkeiten als Folge erheblicher Größenunterschiede
von dem Wtirzelballen zum Stamm mit sich. Eine kontinuierliche und einwandfreie
Kontrolle über die Baumteile muß deshalb gewahrt bleiben, damit sie der Zerkleinerungsvorrichtung
zugefuhrt werden können. Das wird erfindungsgemäß mit Hilfe einer Zuförder- und
Kontrollvorrichtung 55 erreicht, die am vorderen Ende des Rahmens unmittelbar vor
der Zerkleinerungsvorrichtung sitzt. Eine kontrollierte Zuförderung eines Baums
zur Zerkleinerungsvorrichtung wird durch die Vorrichtung 55 erreicht, die am vorderen
Ende des Rahmens unmittelbar vor der Zerkleinerungsvorrichtung sitzt. Das wird dadurch
erreicht, daß der Baum mit zwei Fördertrommeln 57 und 58 ergriffen wird. Die Trommeln
57 und 58 sind an Stützrahmen 60 und 61 jeweils drehbar gelagert, die mit dem Hauptrahmen
verbunden sind. Die Rahmen sind aus schwerem Stahlblech gebildet, und zu ihnen gehören
ein Joch mit einem haupttragelement 63 und querliegende obere und untere Tragelemente
64 und 65. Das Haupttragelement weint cine flache Platte 66 auf, die als eine gehrung
zur Öff-und der %erkleinerungsvorrichtung wirkt.
-
Die Trommeln (Fig. 4) sind durch Zylinder 67 gebildet, die eine Folge
sich axial er@treckender, radial angeordneter Blätter 69 und gemäß der Da@@@@llung
in Fig. 3 ein peripher angeordnetes, kontinuierliches,
schraubenlinienförmiges
Blatt 70 haben, das sich über eiwa ein Drittel der Höhe der Trommel erstreckt und
unten beginnt. Die Zylinder 67 sitzzen auf Antriebswellen 72, und um deren freies
Drehen unter Last während der Zuförderung der schweren Baumteile zu ermöglichen,
sind die Antriebswellen sowohl unten in einem Lager 74 als auch oben in einem Lager
gelagert, das im querliegenden TragEelement 64 sitzt, wobei die Kappe desselben
bei 76 gezeigt ist.
-
Die Blätter der Trommel sind zum formschlüssigen Ergreifen des Baums
eingerichtet, indem sie mindestens in die Rinde eindringen, wobei sie den Baum in
eine Lage in einer Flucht mit der Öffnung der Zerkleinerungsvorrichtung heben und
ihn in Richtung auf die Zerkleinerungsvorrichtung fördern. Um für die kontrollierte
Kraft zu sorgen, die für diese Funktion benötigt wird, werden die Trommeln vorzugsweise
durch Druckmittelmotoren 78 angetrieben, die dem querliegenden Tragelement 64 gegenüber
durch Platten 80 befestigt sind. Die Motoren sind vor Beschädigung durch leiste
mittels Hauben 81 geschützt, die auch ein Diesen von listen in Richtung auf die
Zerkleinerungsvorrichtung unterstütztn.
-
biegen der schweren und ungleichförmigen belastung, der die Trommeln
als Folge der Unterschiede in der Größe und in der Dichte der verschiedenen Teile
des zu zerkleinernden Baumes ausgesetzt sind, und um eine begrenzte Ausbiegung der
Trommelwelle zu kompensieren, sind die oberen Enden der Wellen 72 mit ihren jeweiligen
Antriebsmotoren über eine flexible Kupplung 82 verbunden. Flexible Kupplungen in
den verschiedensten Ausführungen sind bekannt. Hier besteht die Kupplung aus zwei
identischen Zahnrädern, die Seite an Seite einander gegenüberliegen, wobei ein Zahnrad
mit der felle des Druckmitt;elmotor,s und das andere mit dem oberen Ende der Welle
72 verbunden ist. Eine endlose Kette ist um die Zahnräder herumgelegt, wobei die
Glieder der Kette an den Zähnen der Zahnräder angreifen. Diese Anordnung sorgt für
er Energieübertragung, gestattet aber einen gewissen Fluchtungsfehler in der Stelle.
-
Sie kann auch als eine ttberlastsicherung fungieren, indem die Kette
so ausgeblegt wird, daß einige Bolzen eine bestimmte Scherfestigkeit
haben,
die bei tiberschreitung zu einem Bruch der Kette führt, so daß kein Antrieb zwischen
dem Motor und der Trommel erfolgt. In dieser Weise werden die Trommel und der Druckmittelmotor
vor einer Überlastung schützt, die auftreten kann, wenn die zum Einziehen des Baums
in die Zerkleinerungsvorrichtung erforderliche Kraft die Festigkeit eines der wichtigen
Zuförderelemente überschreitet.
-
Die Verwendung von Druckmittelmotoren, beispielsweise des Motors 78,
bringt den zusätzlichen Vorteil mit sich, daß eine unabhängige Regelung der jeweiligen
Trommel ermöglicht wird. Wenn also beispielsweise eine der Trommeln stärker belastet
wird als die andere, gestattet eine Einzelregelung dieser Motoren die errorderliche
Druckbeaufschlagung, um einen Ausgleich für eine ungleichförmige Belastung zu schaffen.
Da die Trommeln 57 und 58 außerdem entgegengesetzt rotieren, wobei die erstere gemaß
der Darstellung in Fig. 4 rechts und die letztere links umläuft, läßt sich das ohne
weiteres durch die Verwendung von Einzelmotoren erreichen, so daß man keine Differentialgetriebeanordnung
benötigt, daie ansonsten benötigt würde.
-
Die Verwendung von Einzelmotoren für den Antrieb der Trommeln bietet
darüber hinaus den weiteren Vorteil, daß die Baumteile der Öffnung der Zerkleinerungsvorrichtung
glatt zugefördert werden können, obgleich der Baum ungleichförmig ist. Da ein Baum
selten absolut symmetrisch ist, kann es erforderlich sein, daß eine Trommel weiter
abrollen muß als die andere während eines Teils der Zuförderung. Um die ordnungsgemäße
Ausrichtung zwischen Baum und Zerkleinerungsvorrichtung aufrechtsuerhalten, kann
es sich als erforderlich erweisen, daß eine Trommel zu bestimmten Zeiten schneller
als die andere läuft. Bei einzeln geregelten Druckmittelmotoren ist es möglich,
daß die betreffende Trommel einzeln schneller oder langsamer werden kann, um den
Baum in der richtigen Bahn durch die Trommeln zu halten. Hinter den Trommeln führt
eine stationäre Plattenkonstruktion 82, zu der Biegeplatten 83 und 86 gehören, die
in Richtung auf die Öffnung der Zerkleinerungsvorrichtung konvergieren, den Baum
glatt.
-
In der Praxis ist der der Maschine zuzufördernde Baum zuvor entwurzelt
worden, beispielsweise mit Hilfe einer Raupe, und liegt auf der Seite, wo man ihn
etwa fünf Tage lang trocknen läßt. Folglich wird ein Wurzelballen erheblichen Durchmessers
zunächst der Schneidmaschine präsentiert, und daran schließt sich der Stamm des
Baumes an, der einen erheblich kleineren Durchmesser hat. Die erfindungsgemäße Maschine
ist so ausgebildet, daß sie selektiv geregelt werden kann, um Änderungen im Durchmesser
aufnehmen zu können, indem die Öffnung zwischen den Trommeln geändert wird, so daß
damit eine formschlüssige und untunterbrochene Kontrolle über die Baumteile während
des gesamten Zerkleinerungsvorgangs ermöglicht ist. Gemäß der Darstellung in Fig.
4 sind die Rahmen 60 und 16 schwenkbar, so daß die Relativlage der Trommeln eingestellt
werden kann und ein ständiger Kontakt mit dem Baum ermöglicht wird, gleichgültig
welchen Durchmesser er hat, und zwar an jeder beliegbigen Stelle über seine Länge
hinweg, gemessen zwischen den Trommeln selbst.
-
Gemäß diesem Merkmal der Erfindung sind die Rahmenelemente 60 und
61 um langgestreckte Scharnierbolzen 84 bzw. 85 drehbar gelagert. Die Bolzen 84
und 85 verbinden den Hauptrahmen und die Rahmenelemente, indem sie durch ineinandergreifende
zylindrische Augen 87 am Rahmenelement und 88 am Hauptrahmen gehen. Wie aus Fig.
3 zu ersehen ist, liegen die Scharnierbolzen 84 und 85 parallel zu den Wellen 72
der Trommeln, so daß der festgelegte Winkel der Trommel dem Boden gegenüber beibehalten
wird, der, wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, etwa 75° beträgt.
-
1?tr eine effektive Punktion ist es wichtig, daß ständig für einen
formschlüssigen Eingriff der Trommeln in den Baum gesorgt wird, während er in Richtung
auf die Zerkleinerungsvorrichtung wandert. Die Trommeln sind frei um den Scharnierbolzen
84 herum schwenkbar, und sie werden hier mit Hilfe von Druckmittelmotoren 89 und
90 in einen formschlüssigen Eingriff in den Baum gedrückt, während er zwischen ihnen
durchläuft.
-
Diese Motoren sind gemäß der Darstellung in Fig. 4 Hydraulikzylinder
mit hubbewegbaren Stößeln 91, die sich aus dem Zylindergehäuse erstrekken
und
an Augen 93 angreifen, die mit Ansätzen an den Rahmen für die Lagerung der Trommeln
verbunden sind. Ein am Ende des Stößels 91 angebrachter Bügel 97 ist mit dem Auge
mittels eines Bolzens 99 verbunden, um die Verbindung zu vervollständigen. Die Zylinder
sind jeweils mit dem Hauptrahmen durch einen Bügel 101 verbunden, der mit Hilfe
eines Bolzens 103 mit einem Auge 102 verbunden ist. Durch wahlweise Regelung des
Druckmitteldrucks in den Stellgliedern 89 und 90 kann die Bedienungsperson die Rahmen
auseinanderfahren, um die Maschine zunächst für die Aufnahme des Wuzrelballens zu
öffnen, und anschließend können die Rahmen zusammengefahren werden, so daß die Trommeln
formschlüssig am Baum angreifen. Da sich ferner die Querschnittsabmessung des Baums
ändert, kann die Bedienungsperson die wellungen der Trommelrahmen entsprechend ändern,
um einen ständigen formschlüssigen Eingriff im Baum aufrechtzuerhalten.
-
Gefällte Bäume haben Unterschiede in ihrem Durchmesser und in ihrer
Höhe über dem Boden. Um einen Ausgleich für diese Unterschiede zu schaffen, sind
von Hand betätigbare Mittel vorgesehen, um die Trommeln hochzufahren und abzusenken,
damit die Wurzelballen der Bäume effektiv aufgenommen werden könnnen, wie das in
Pig. 9 bis 11 gezeigt ist. Unter Bezugnahme auf rtig. 5 ist zu sehen, daß die Rmenteile
87 zur Ausführung einer Hubbewegung an der Welle 84 gelagert sind, die mit dem Hauptrahmen
durch die Teile 88 verbunden ist. Ein hydraulisches Stellglied 105 ist bei 109 gelenkig
mit einem der Hauptrahmenteile 88 verbunden, und es hat einen Stößel 107, der bei
108 gelenkig mit einem der Rahmenelemente 87 verbunden ist. Die Zuleitung von Druckmittel
zum Stellglied 105 erfolgt durch Handregelung, und demgemäß ist für eine begrenzte
Anhebung und Absenkung der Rahmenelemente und der Trommeln gesorgt.
-
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in seiner Bedienung durch
eine einzige Person von dem Fahrersitz 29 aus. Wie aus Pig. 2 zu ersehen ist, it
der Brennkraftmotor über einen Abtrieb 112 mit Hydraulikpumpen 114 und 115 verbunden.
Im dargeftellten Ausführungsbeispiel gehört zum Abtrieb eine angetriebene Hauptrieüienscheibe
116, die mit der
Antriebswelle durch Riemen 117 verbunden ist. Sie
ist mit einer Welle 118 verbunden, welche in Lagerblöcken 119 bzw. 120 gelagert
ist. Eine Transferscheibe 121 am gegenüberliegenden Ende der Welle treibt die Pumpe
115 durch Riemen 122 an. und eine zweite Riemenscheibe auf der Welle für die Pumpe
115 treibt die Pumpe 114 durch Riemen 123 an. Die Pumpen 114 und 115 leiten Druckmittel
nicht nur zum Motor 22 für den Antrieb desselben und zu den Motoren für den Antrieb
der Trommeln, sondern auch zu den erwähnten Druckmittelmotoren, die die Lageanordnung
der Trommeln 57 und 58 bestimmen. Diese Funktionen werden alle mit Hilfe einer Reihe
von Betätigungshebeln 125 durchgeführt, die von der Bedienungsperson bequem zu handhaben
sind.
-
Bei vorne sitzender Zerkleinerungsvorrichtung und Zufördervorrichtung
55 ermögl@ichen der Hinterradantrieb und die Hinterradlenkung, die einen Teil des
Hauptrahmens bildet, eine mühelose Ausrichtung des Haupt rahmens der Längsachse
der gefällten Bäume gegenüber, die der Maschine zuzuführen sind. Eine Lenkung mit
Hilfe der Achse 19 wird durch eine Druckmittelmotor 130 bewirkt, der zwischen das
Joch 24 und den Hauptrahmen geschaltet ist. Der Einsatz einer bekannten Ventilanordnung,
die mit dem Lenkrad 132 verbunden ist, ermöglicht sowohl eine Regelung der Richtung
als auch eine Regelung des Drucks, mit dem der Druckmittelmotor 130 zu beaufschlagen
ist, so daß für ein natürliches "Gefühl" für die Straße durch das Lenkrad 132 gesorgt
wird, Ferner ermöglicht die Verwendung von Druckmittel, beispielsweise Hydrauliköl,
nicht nur eine Einzelregelung der verschiedenen Arbeitsfunktionen der Maschine von
einem einzigen Antrieb mit im wesentlichen konstanter Drehzahl aus, beispielsweise
von dem Brennkraftmotor 27 aus, sondern verhindert auch in effektiver Weise Beschädigungen
als Folge von Überlastungen, eine Tatsache, die in dieser Form nicht vorhanden wäre,
wenn gängigere Zahnradantriebe und dergleichen Triebwerke verwendet würden. Die
Verwendung von Rydraulikelementen ermöglicht also ein Maß an Flexibilität in dem
Ausgleich von Unregelmäßigkeiten, auf die man üblicherweise bei Arbeiten der Art
stößt, für die die Maschine ausgebildet worden ist.
-
In Fig. 6 und 11 ist die Schneidmaschine in ihrem Heranfahren an einen
Baum
gezeigt. Insbesondere aus Fig. 6, 7 und 8 ist ZU sehen, welche Relativbewegung die
Trommeln in Richtung aufeinander zu und voneinander weg ausführen, während die Trommeln
ständig in Kontakt mit dem Baum selbst gedrückt werden.
-
In Fig. 9, 10 und 11 fährt die Maschine vor, während der Baum verarbeitet
wird. Zwar ist die Maschine ausreichend stark, um einen ganzen Baum in sich hineinazuziehen,
während sie steht, die unter der Zerkleinerungsvorrichtung herausgeworfenen Späne
werden aber zweckmäßigerweise verteilt.
-
Indem also gleichzeitig das Fahrzeug mit festgelegter Geschwindigkeit
weiterfährt, werden die Späne verteilt, sammeln sich also nicht lediglich in einem
großen Haufen unter der Zerkleinerungsvorrichtung an. Sie können dann mit Bakterien
beworfen werden, die ihre Zersetzung beschleunigen, und schließlich können sie an
der Bedarfatelle verstreut werden.
-
Die erfindungsgemäße Maschine kann Hartholzbäume zerkleinern, die
Stammdurchmesser von mehr als 40 cm haben, ohne daß ein vorhergehendes stutzen oder
beschneiden erforderlich ist. Der ganze Baum wird intakt verarbeitet, nachdem man
ihn eine'Zeitlang; nach der Entwurzelung hattrocknen lassen.
-
Wie aus Fig. 3, 4 und 9 bis 11 zu ersehen ist, kann die Öffnung der
Zerkleinerungsvorrichtung bis zu 50 cm über dem Boden liegen. Ein gefällter Baum,
der von der Schneidmaschine zerkleinert werden soll, liegt auf dem Wurzelballen
auf der Erde auf, außerdem mit seinen Zweigen. Um für eine ordnungsgemäße Abstützung
zu sorgen, sitzen die Trommeln über dem Boden, und sie müssen deshalb den Baum hochheben,
ehe sie ihn der Zerkleinerungsvorrichtung zuführen. Demgemäß sind nach einem Merkmal
der Erfindung die Trommeln mit Blättern versehen, die so wirken, daß zunächst der
Baum vom Boden hochgehoben und dann nach hinten in einen Biegeabschnitt gefördert
wird, ir den Baum glatt zur Zerkleinerungsvorrichtung führt.
-
Die gewünschte Rebe- und Förderarbeit wird durch das Vorsehen eines
Spiralblatts 70 erreicht, das um den Umfang des jeweiligen Zylinders 67
gelegt
ist und sich von dessen unterem Ende nach oben erstreckt (Fig.
-
3), und zwar um ein Maß, das estwa einem Drittel der axialen Länge
der Trommel entspricht. Die Steigung der Spirale ist bei beiden Trommeln die gleiche,
jedoch ist sie wegen der entgegengesetzten Drehrichtung der Trommeln gegenläufig.
Gemäß der Darstellung in Fig. 4 und 8 soll die Trommel 57 nach rechts laufen, während
die Trommel 58 nach links laufen soll. Wenn also die Trommeln in Eingriff mit dem
Wurzelballen gedrückt werden (der Teil des Baums, der der Maschine zuerst zugeführt
wird), führt eine Drehung der Trommeln dazu, daß sie gemeinsam eine Hebekraft auf
den Wurzelballen ausüben.
-
Nachdem der Wurzelballen auf die angenäherte Röhe der Zerkleinerungsvorrichtung
hochgehoben worden ist, wird er durch die Wirkung der rotierenden Trommeln nach
hinten in die Öffnung der Zerkleinerungsvorrichtung gefördert. Das wird durch eine
Anzahl sich axial erstreckender, radial vorstehender Blätter 69 erreicht. Diese
Blätter (Fig. 4) graben sich in den Wurzelballen und in anschließende Baumteile
ein und wirken wie eine Folgte von Zahnrädern, die die Baumteile in Richtung auf
die Zerkleinerungsvorrichtung treiben. Wie aus Fig. 3 zusehen ist, erstrecken sich
diese Blätter von einem Punkt oberhalb des schraubenförmigen Blattes 70 bis zum
oberen Ende des Trommelzylinders 67. Unäbhängig von der Größe des Wurzelballens
wird er also über einen erheblichen Teil hinweg formschlüssig ergriffen.
-
Der Wurzelballen und der Stamm eines Baumes sind relativ kompakt,
obgleich ihre DBurchmesser groß sein können. Die Äste eines Baumes erstrecken sich
wahllos vom Stamm nach außen und haben im Normalfalle eine erhebliche Spannweite
im Querschnit. Wenn der gesamte Baum in der Schneidmaschine verarbeitet werden soll,
muß der Querschnitt verringert werden, der durch die SpAnnweite der Äste gebildet
wird, und die Äste müssen allgemein eingefaßt werden, damit die Trommeln sie ergreifen
können und damit sie der relativ kleineren Öffnung der Zerkleinerungsvorrichtung
zugeführt werden können.
-
Wenn sich der Baum in der gefällten Lage befindet, sind ein Teil der
Äste
durch das Gewicht des Stammes gegen die Erde gedrückt. Die Erde fungiert also als
eine begrenzung für das wahllose Spreizen der Äste nach unten, und sie unterstützt
auch das Vorbeilaufen dieser Ästen an den Trommeln. Die Äste, die sich von beiden
Seiten des Stamms wegerstrecken, werden formsohlüssig von den rotierenden Trommeln
57 und 58 ergriffen und dadurch zusammengedrückt und in die Zerkleinerungsvorrich
tung eingeführt. Erfindungsgemäß ist auch eine Begrenzung für die sich nach oben
erstreckenden Äste vorgesehen. Dazu sind Leit- bzw. Biegemittel vorgesehen, die
aus einer Druckstößelanordnung bestehen, welche eine Kraftverstellung aufweist;
durch sie werden die sich nach oben erstreckenden Äste nach unten n eine Lage gefrückt,
in der sie ohne weiteres von den Blättern 69 der Trommel ergriffen werden können.
-
Zu diesen Zweck ist ein T-Profil-Biegeelement vorgesehen, das einen
langgestreckten Lagerstab 177 aufweist, der um einen Pollen 179 schwenkbar gelagert
ist, welcher hinter den Trommeln sitzt. Dabei ist eine Verbindung mit dem Rahmen
mittels einen Ansatzes 180 vorgesehen. Das vordere Ende des Stabs ist mit der Mittelpartie
eines Biegestabs 182 verbunden, der vor den Trommeln gemäß der Darstellung in Fig.
3 sitzt und sich von einer Seite zur anderen erstreckt, derart, daß seine Enden
über den Trommeln auch in ihrer auf weitesten auseinandergefahrenen Lage liegen.
-
Der Stab 177, der um den Bolzen 179 herum schwenkbar ist, ermöglicht
eine schwingende Bewegung des Stabs 182 in einem Bogen vor den Trommeln, so daß
eine lageanordnung relativ zu den oberen Enden der Blätter 69 -ermöglicht ist. Sich
von dem Stamm des Baums nach oben erstreckende Äste werden also beim Durchlaufen
des Baums durch die Trommeln mindestens bis zur Höhe der Blätter 69 nach unten fgedrüokt,
wo sie von den Blättern ergriffen und der Zerkleinerungsvorrichtung zugeführt werden
können.
-
Um zu verhindern, daß das querliegende Element aus dem Weg durch die
Reaktionskräfte der Äste herausgedrückt wird, ist ein Druckinittelmotor 184 vorgesehen,
der den Stab 182 formschlüssig in die Lage bringt, die die Bedienungsperson haben
will. Der Druckmittelmotor ist mittels eines Drehbolzens 186 an einem Hebel 188
aufgehängt, der starr mit einem U-Profil
verbunden ist, das einen
Teil des Hauptrahmens der Maschine bildet. Ein Stößel 192 mit einem Bügel 193 am
freien Ende ist über einen Bolzen 194 mit- einem Ansatz 195 am Stab 177 verbunden.
Eine Betätigung des Druckmittelmotors bewirkt also, daß das querliegende Element
182 die richtige Lage einnimmt und auch in dieser Lage gegen die Wirkung von Ästen
bleibt, die unter dem querliegenden Element durchlaufen.
-
Patentansrüche