DE2122023A1 - Fahrzeugsicherheitsvorrichtung - Google Patents
FahrzeugsicherheitsvorrichtungInfo
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Description
| PATENTANWÄLTE | 2122023 |
| Dipi chem Dr. D.Thomsen dpi ing H.Tiedtke Dipl.-Chem. Q. BÜhHng Dipl-Ing. R. ΚΐΠΠΘ |
MÜNCHEN 15 KAlSER-LUDWlG-PLAtZ 6 TEt. 0811/530211 530212 CABLES: THOPATENt TELEX: FOLGT |
| Dipi.-ing. W.Weinkauff |
FRANKFURT (MAIN) 50
FUCHSHOHL 71 TEL. 08117514βββ |
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8000 München is *■ ^' Mai 1971
Nissan Motor Company, Limited Yokohama-City, Japan
Fahrzeugsicherheitsvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fahrzeugsicherheitsvorrichtung
und insbesondere auf eine Fahrzeugsicherheitsvorrichtung, bei der ein aufblasbarer Behälter oder ein Schutzsack
verwendet wird, der expandiert und in eine Stellung vorgeschoben werden kann, in der ein Fahrzeuginsasse oder ein
in eine Kollision eines Motorfahrzeuges verwickelter Fußgänger davor geschützt wird, gegen Aufbauteile des Motorfahrzeuges zu
stoßen.
Der aufblasbare Behälter ist in der expandierten
Schutzstellung zwischen dem Fahrzeuginsassen und Aufbauteilen
der Fahrzeugkabine angeordnet, beispielsweise einer Windschutzscheibe,
einem Instrumentenbrett, einer Lenksäule und einer Sitzrückseite, oder zwischen dem Fußgänger und äußeren Aufbau-
109847/13U
teilen des Fahrzeugkörpers, wodurch von der Kollision herrührende. Stöße durch den expandierten Behälter absorbiert werden.
Damit die Fahrzeugsicherheitsvorrichtung der beschriebenen
Art bei der Kollision mit äußerster Zuverlässigkeit arbeitet,
ist es von besonderer Wichtigkeit, daß der aufblasbare Behälter expandiert und in die Schutzstellung so schnell wie
möglich vorgeschoben wird, wenn das Motorfahrzeug von der Kollision
getroffen wird. Es wurden Verbesserungen bei der Sicherheitsvorrichtung
durchgeführt, wodurch der Kollisionszustand augenblicklich ermittelt wird und der aufblasbare Behälter so
schnell wie möglich die Schutzstellung einnimmt.
Der aufblasbare Behälter, der bei Verstauung normalerweise in zusammengelegter Lage gehalten wird, wird mit einem
in ihn eingeblasenen Druckgas expandiert. Dieses Druckgas wird von einer geeigneten Druckgaszufuhreinheit zugeführt, die einen
normalerweise geschlossenen Druckgasgenerator enthält, der bei Öffnung Druckgas zuführen kann, und eine geeignete Dichtungseinrichtung,
die normalerweise den Druckgasgenerator schließt. Die Dichtungseinrichtung ist mit einer auf Stoß ansprechenden
Trigger-Einrichtung verbunden, die in.Abhängigkeit von einem
durch die Kollision des Motorfahrzeuges bewirkten Stoß betätigt wird. Die Dichtungseinrichtung wird von dem Druckgasgenerator
gelöst', wenn die Trigger-Einrichtung betätigt wird, und führt
damit Druckgas in den aufblasbaren Behälter, der sich in der zusammengelegten Lage befindet. Die Erfindung richtet sich allgemein
auf.die so angeordnete Druckgaszufuhreinheit und insbe-
10-9847/13U
- 3 sondere auf die Dichtungseinrichtung dieser Einheit.
Mit der Erfindung wird daher eine Fahrzeugsicherheitsvorrichtung geschaffen, die eine verbesserte Druckgaszufuhreinheit
besitzt, durch die dem aufblasbaren Behälter augenblicklich Druckgas zugeführt wird, wenn die auf Stoß ansprechende
Trigger-Einrichtung in Abhängigkeit vom !Collisionszustand
des Motorfahrzeuges betätigt wird.
Mit der Erfindung wird eine Fahrzeugsicherheitsvorrichtung geschaffen, die eine verbesserte Druckgaszufuhreinheit
besitzt, welche einen einfachen Aufbau aufweist und wegen der Leichtigkeit des Zusammenbauens bei der Herstellung vorteilhaft
ist.
Durch die Erfindung wird eine Fahrzeugsicherheitsvorrichtung geschaffen, die zuverlässig und schnell arbeitet
und wirtschaftlich hergestellt werden kann.
Diese Eigenschaften werden erfindungsgemäß grundsätzlich bei einer Fahrzeugsicherheitsvorrichtung erreicht, die
einen aufblasbaren Behälter der beschriebenen Art besitzt, eine Druckgasgeneratoreinrichtung, die Druckgas zuführen kann
und eine Druckgasauslaßdüse besitzt, ein zerreißbares Dichtungsorgan/ das an der Auslaßdüse des Druckgasgenerators lösbar befestigt
ist, ein Aufnahmeorgan, das an der Auslaßdüse durch das Dichtungsorgan lösbar befestigt ist, eine nach beiden Enden
offene Innenbohrung besitzt und gegen das Dichtungsorgan ge-
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richtet ist, einen Kolben, der in der Bohrung des Aufnahmeorgans
lösbar angeordnet ist, einen Endstöpsel, der .in der Bohrung
aufgenommen ist und zum Schließen der Bohrung mit dem Dichtungsorgan in Arbeitseingriff steht, eine Explosiveinrichtung,
die-in den Kolben eingebettet ist und in Berührung mit einer Außenfläche des Kolbens angeordnet ist, und eine auf
Stoß ansprechende Trigger-Einrichtung, die mit der Explosiveinrichtung
verbunden ist und in Abhängigkeit von einem sich aus der Kollision des Motorfahrzeuges ergebenden Stoß betätigt
wird. Die Explosiveinrichtung wird aktiviert oder gesprengt, wenn die Trigger-Einrichtung betätigt wird, und dadurch wird
der Kolben gegen das Dichtungsorgan vorgeschoben, das demzufolge weggebrochen wird. Das Druckgas wird über die nun offene
Auslaßdüse in den aufblasbaren Behälter gelassen, so daß dieser während der Kollision des Motorfahrzeuges in: seine expandierte
Schutzstellung aufgeblasen wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer
Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht eines allgemeinen Aufbaus der erfindungsgemäßen Fahrzeugsicherheitsvorrichtung;
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt der Hälfte einer
Druckgaszufuhreinheit der erfindungsgemäföen
Sicherheitsvorrichtung; und
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- mm, K _
Pig» 3 zeigt eine Draufsicht der Hälfte des zerreißbaren
Dichtungsorgans,, das einen Teil der Druckgaszufunreinheit nach Fig. 2 bildet.
In Fig. 1 ist der allgemeine Konstruktionsaufbau der
Fahrzeugsicherheitsvorrichtung. gezeigt* in der die in den Fig.
2 und 3 gezeigte Druckgasζufuhreinheit eingebaut ist. Wie dargestellt
wurde, besitzt die Sicherheitsvorrichtung eine auf
Stoß ansprechende Trigger-Einrichtung 10, die in Abhängigkeit
von einem sich aus einer Kollision eines Motorfahrzeuges ergebenden
Stoß betätigt werden kann* Da die Art, in.der die
Trigger-Einrichtung auf einen derartigen Stoß anspricht und
dadurch betätigt werden kann, beliebig ist, wird zur Vereinfachung
im folgenden keine Beschreibung gegeben. Die Trigger-Einrichtung
10 ist einer Druckgaszufuhreinheit 11 zugeordnet oder mit dieser verbunden, die bei Betätigung der Trigger-Einrichtung
10 ein Druckgas zuführen kann. Die Druckgaszufunreinheit
11 enthält einen Druckgasgenerator, der in beliebiger
Weise aufgebaut sein kann. Der Druckgasgenerator kann beispielsweise
ein unter Druck stehendes Gas oder ein verflüssigtes Gas enthalten, das in ein unter Druck stehendes Gas umgewandelt
werden kann. Andererseits kann der Druckgasgenerator ein in ihm gespeichertes Explosivmittel aufweisen, das bei Zündung
durch eine geeignete Zündungseinrichtung ein Druckgas erzeugen kann. Die Druckgaszufunreinheit 11 ist über eine geeignete
Führungseinrichtung (nicht dargestellt) mit einem aufblasbaren
Behälter oder einem Schutzsack 12 verbunden. Der aufblasbare Behälter 12 kann an jedem Teil oder Teilen des Motorfahrzeuges
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befestigt sein. Dieser aufblasbare Behälter 12 wird normalerweise in einer zusammengelegten oder zusammengefalteten Lage
verstaut und bei Expandierung mit dem in ihn eingeblasenen
Druckgas in eine Stellung vorgeschoben, die zwischen dem Fahrzeuginsassen und Aufbauteilen der Fahrzeugkabine oder zwischen
dem Fußgänger und äußeren Aufbauteilen des Fahrzeugkörpers
liegt,, wie zuvor erwähnt wurde.
Von den in Fig. 1 veranschaulichten Einheiten ist insbesondere
die Druckgaszufuhreinheit 11 durch die Erfindung
.dahingehend verbessert, daß sie das Druckgas schnell in den
aufblasbaren Behälter 12 führt, sobald die Trigger-Einrichtung
10 betätigt wird. In Fig. 2 ist nun eine vorzugsweise gewählte
Ausfünrungsform der dazu konstruierten Druckgaszufuhreinheit
veranschaulicht.
Die In Fig. 2 dargestellte Druckgaszufuhreinheit ent- ,
hält einen Druckgasgenerator 13, der bei Öffnung ein unter Druck stehendes Gas liefern kann. Dieser Druckgasgenerator 13
ist mit einer Drückgasauslaßdüse lh versehen, die normalerweise
durch ein zerreißbares Dichtungsorgan 15 geschlossen ist, das an
einer Auslaßdüse I1I lösbar befestigt ist. Dieses zerreißbare
Dichtungsorgan 15 - obwohl es in beliebiger Weise konstruiert sein kann - besitzt gemäß Darstellung einen allgemein zylindrischen
Abschnitt, der in Abstand befindliche mit Außengewinde versehene Umfangswände 15a und 15b und einen zerreißbaren
Scheibenabschnitt 15c aufweist, der an seinem Umfang mit dem zylindrischen Abschnitt verbunden ist. Dabei besitzt die Aus-
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laßdüse I^ an ihrem Führungsendabschnitt eine mit Innengewinde
versehene Umfangswand l4a, wodurch das Dichtungsorgan 15 an
die Auslaßdüse 14 durch Eingriff der mit Außengewinde versehenen
Umfangswand 15a des Dichtungsorgans mit der mit Innengewinde versehenen Umfangswand I1Ia der Auslaßdüse angeschraubt ist. Der
zerreißbare Dichtungsscheibenabschnitt 15c ist mit geschwächten Abschnitten versehen, die eine in dem Dichtungsorgan 15 erzeugte
Spannung erhöhen sollen, wenn der Scheibenabschnitt 15c einer äußeren Kraft ausgesetzt wird, wodurch das Zerreißen des
Scheibenabschnitts erleichtert wird. Derartige geschwächte Abschnitte
können im wesentlichen konzentrische ringförmige Nuten g und h aufweisen, die auf einer Seite des Scheibenabschnitts
15c gebildet sind, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. Im Bedarfsfall können zusätzliche ringförmige Nuten g' und h1, die
jeweils mit den Nuten g und h ausgerichtet sind, auf der anderen Seite des Scheibenabschnitts 15c gebildet sein. Der geschwächte
Abschnitt kann ferner eine Anzahl in Winkelabstand befindlicher Schlitzes^, S2, S,,... aufweisen, die in dem Scheibenabschnitt
15c radial verlaufen und auf der Hälfte enden. Diese radialen Schlitze können nach dem Ergebnis durchgeführter
Experimente vorzugsw-eise in einem Winkel von etwa 30° voneinander
entfernt sein. Die Anzahl und Form der ringförmigen Nuten und der radialen Spalte sind nicht auf die gezeigten beschränkt
und können in Abhängigkeit von den Betriebserfordernissen der Sicherheitsvorrichtung, bei der der gezeigte Aufbau verwendet
wird, gewählt werden.
Mit der Auslaßdüse I1I ist über das Dichtungsorgan 15
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ein Aufnahmeorgan 16 lösbar verbunden. In dem dargestellten Aufbau besitzt das Aufnahmeorgan 16 beispielsweise eine mit
Innengewinde versehene Umfangswand 16a, die in Eingriff mit der mit Außengewinde versehenen Umfangswand 15b des Dichtungsorgans 15 steht. Das Aufnahmeorgan 16 besitzt eine Innenbohrung
16b, die an beiden Enden offen ist und auf den Scheibenabschnitt 15 c des Dichtungsorgans 15 gerichtet ist oder damit
fluchtet. In dieser Innenbohrung l6b ist ein Kolben 17 lösbar angeordnet und steht mit dem Scheibenabschnitt 15c des Dichtungsorgans
15 vorzugsweise über eine Packung 18 in Arbeitseingriff, wie dargestellt wurde. Das Aufnahmeorgan 16 nimmt
in seinerBohrung 16b einen Endstöpsel 19 auf, der in Berührungmit
dem Kolben 17 angeordnet ist und damit die Innenbohrung 16b des Aufnahmeorgans schließt. Eine Explosiveinrichtung 20
ist in den Endstöpsel 19 eingebettet, der in Berührung mit der Außenfläche des Kolbens 17 angeordnet ist. Diese Explosiveinrichtung
20 ist über die Leitungen 10a mit der auf Stoß ansprechenden Trigger-Einrichtung 10 (Fig. 1) verbunden und wird
bei Betätigung der Trigger-Einrichtung aktiviert oder gesprengt. Mit den Bezugsziffern 21 und 22 sind Packungen bezeichnet, die
jeweils zwischen dem Kolben 17 und einem die Bohrung 16b des Aufnahmeorgans 16 bildenden Wandaufbau und zwischen dem Aufnahmeorgan
und der Auslaßdüse IH angeordnet sind.
Es ist zu bemerken, daß an dem Scheibenabschnitt 15c des Dichtungsorgans 15 wegen des Vorhandenseins der radialen
Spalte S., Sp, S-,.. keine Druckdifferenz vorliegt. Dies ist
vorteilhaft, da der Scheibenabschnitt 15c eine bedeutend re-
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duzierte Stärke haben kann, so daß der Scheibenabschnitt durch eine geringe Größe*der Explosivkraft zerrissen werden kann.
Erleidet das Motorfahrzeug nun beim Fahren eine Kollision,
spricht die auf Stoß ansprechende Trigger-Einrichtung 10 auf den Kollisionszustand an und wird dadurch betätigt, so daß
sie die Explosiveinrichtung aktiviert. Damit wird der Kolben gegen den zerreißbaren Scheibenabschnitt 15 c des Dichtungsorgans 15 vorgeschoben. Der Scheibenabsehnitt 15c wird so in
Stücke weggebrochen, die durch die in dem Scheibenabschnitt gebildeten ringförmigen Nuten und radialen ScMitzB unterteilt sind.
Der zylindrische Abschnitt des Dichtungsorgans 15 wird von der Auslaßdüse 14 gelöst, so daß das Aufnahmeorgan 16 von der Auslaßdüse
14 entfernt wird. Der Druckgasgenerator 13 wird auf diese Weise geöffnet, so daß das Druckgas in den aufblasbaren
Behälter 12 (Pig.l) über eine Führung (nicht dargestellt) gelassen
wird, die zwischen der Auslaßdüse l4 und dem aufblasbaren
Behälter eine Verbindung bildet. Der aufblasbare Behälter, der solange in der zusammengelegten verstauten Lage war, wird expandiert
und augenblicklich in die Schutzstellung vorgeschoben und isoliert den Fahrzeuginsassen oder den Fußgänger während
der Kollision von den Aufbauteilen des Motorfahrzeuges.
Aus den vorhergehenden Ausführungen ergibt sich, daß
die einen Teil der erfindungsgemäßen Fahrzeugsicherheitsvorrichtung
bildende Druckgaszufuhreinheit deshalb vorteilhaft ist,
weil das Druckgas fast augenblicklich in den aufblasbaren Behälter geführt wird, wenn die Trigger-Einrichtung auf den Kolli-
109847/13U
- ίο -
sionszustand des Motorfahrzeuges anspricht, und weil die
Druckgaszufuhreinheit einen einfachen Aufbau besitzt und wirtschaftlich herzustellen ist. Die Sicherheitsvorrichtung
dieser Art ist nicht nur in der Leistungsfähigkeit zuverlässig, sondern ist wegen der Leichtigkeit des Zusammenbaus
auch zur Massenherstellung geeignet.
109847/1314
Claims (6)
- - li -PatentansprücheV 1./Fahrzeugsicherheitsvorrichtung zum Schutz eines Fahrzeuginsassen oder eines Fußgängers vor Verletzungen bei einer Kollision eines Motorfahrzeuges, gekennzeichnet durch einen aufblasbaren Behälter (12), der eine zusammengelegte verstaute Lage und eine expandierte Schutzstellung hat, eine Druckgasgeneratoreinrichtung (13), die Druckgas zuführen kann und eine Druckgasauslaßdüse (14) besitzt, ein zerreißbares Dichtungsorgan (15), das an der Auslaßdüse (14) lösbar befestigt ist, ein Aufnahmeorgan (16), das über das Dichtungsorgan (15) an der Auslaßdüse (I1O lösbar befestigt ist und eine Innenbohrung (16b) aufweist, die an beiden Enden offen ist und auf das Dichtungsorgan (15) gerichtet ist, einen in der Bohrung(16) lösbar angeordneten Kolben (17), der mit dem Dichtungsorgan (15) in Arbeitseingriff steht, einen Endstöpsel (19), der in der Bohrung (16b) aufgenommen ist- und zum Schließen der Bohrung (16b) in Berührung mit dem Kolben (17) angeordnet ist, eine Explosiveinrichtung (20), die in den Endstöpsel (19) eingebettet ist und in Berührung mit einer Außenfläche des Kolbens(17) angeordnet ist, eine auf Stoß ansprechende Trigger-Einrichtung (10), die mit der Explosiveinrichtung (20) verbunden ist und in Abhängigkeit von einem sich durch die Kollision ergebenden Stoß betätigt wird, damit die Explosiveinrichtung (20) bei Betätigung der Trigger-Einrichtung (10) aktiviert wird und gegen das Dichtungsorgan (15) vorgeschoben wird, um den Kolben (17) zum Zerreißen des Dichtungsorgan (15) zu bringen, wodurch das Druckgas in den aufblasbaren Behälter (12) gelassen wird,109847/13Uum diesen während der Kollision in die Schutzstellung aufzublasen.
- 2. FahrzeugsicherheitsVorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zerreißbare Dichtungsorgan (15) einen allgemein zylindrischen Abschnitt aufweist, über den das Dichtungsorgan (15) mit der Auslaßdüse (I1O lösbar verbunden ist, und einen zerreißbaren Dichtungsscheibenabschnitt (15c), der mit geschwächten Abschnitten (g, h; S., S2, S, ...) versehen ist, längs denen das Dichtungsorgan (15) in Stücke zerrissen wird, wenn der Kolben (17) gegen es vorgeschoben wird,
- 3. FahrzeugsicherheitsVorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die geschwächten Abschnitte zumindest eine ringförmige Nut (g, h), die in dem zerreißbaren Scheibenabschnitt (15c) gebildet ist, und eine Anzahl von in Abstand befindlichen Schlitzen (S1, Sp, S,, ...) aufweist, die sich in dem Scheibenabschnitt (15c) radial erstrecken und in der Hälfte des Scheibenabschnitts (15c) enden.
- 1J. Fahrzeugsicherheitsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnitzen(S1, S-, S,, .-..) sich in einem Winkelabstand von etwa 30° befinden.
- 5. Fahrzeugsicherheitsvorrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Abschnitt an die Auslaßdüse (I1I) angeschraubt ist.10 9847/1 3.U
- 6. Fahrzeugsicherheitsvorfichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kolben (17) und dem Scheibenabschnitt (15c) des Dichtungsorgans (15) eine Packung (18) eingesetzt ist.109847/13 1U■*¥■■'■Leersei te
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| OF | Willingness to grant licences before publication of examined application | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |