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DE2119648A1 - Stoßdämpfer für Handfeuerwaffen - Google Patents

Stoßdämpfer für Handfeuerwaffen

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DE2119648A1
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DE
Germany
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shock absorber
absorber according
piston
rack
housing
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DE19712119648
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DE2119648B2 (de
DE2119648C3 (de
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der Anmelder. MP F41f23-10 ist
Original Assignee
Kühl, Hans, Dipl.-Ing., 7310 Plochingen
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Publication date
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Priority to GB1862172A priority patent/GB1355910A/en
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    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C23/00Butts; Butt plates; Stocks
    • F41C23/06Stocks or firearm frames specially adapted for recoil reduction
    • F41C23/08Recoil absorbing pads
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/08Carrier bars
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C23/00Butts; Butt plates; Stocks
    • F41C23/06Stocks or firearm frames specially adapted for recoil reduction

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  • Vibration Dampers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Stoßdämpfer für Handfeuerwaffen mit mindestens einem zwischen zwei relativ zueinander in Längsrichtung des Laufes der Waffe verschiebbar geführten Teilen des Kolbens angeordneten und sich an diesen Teilen abstützenden Dämpferelementes.
Die bekannten Stoßdämpfer dieser Art verwenden als Dämpferelement Federn und/oder pneumatische oder hydraulische Zylinder-Kolben-Aggregate. Es ist außerdem bekannt/ statt mittels Federn die beiden Teile des Kolbens durch ein Mittelstück aus einem elastischen Material miteinander zu verbinden. Allen diesen Stoßdämpfern haftet der Nachteil an, daß sie nur einen sehr geringen Teil der Rückschlagenergie aufzunehmen vermögen. Die Dämpfungswirkung ist deshalb gering und außerdem verursacht der Dämpfer Prellschläge. Die ungenügende Absorption der Rückschlagenergie und das Auftreten von Prellschlägen hat nicht nur zur Folge, daß der Kolben der Waffe schmerzhafte Stöße auf die Schulter des Schützen überträgt. Die unter Umständen unbewußte Angst vor diesen Stößen führt häufig auch dazu, daß der Schütze schlecht zielt, was beispielsweise bei der Jagd dazu führen kann, daß das Wild nur angeschossen wird und qualvoll verendet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Stoßdämpfer für Handfeuerwaffen zu schaffen,'der den Rückstoß beim Abgeben eines Schusses wirkungsvoll zu dämpfen vermag. Ausgehend von einem Stoßdämpfer der eingangs genannten Art irit diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als Dämpferelement eine Reibungsbremse vorgesehen ist.
> Eine Reibungsbremse bietet zum einen den Vorteil, daß sie die aufgenommene. Energie nicht speichert, sondern in Wärme umwandelt. Dadurch werden Prellschläge vermieden. Außerdem ermöglicht es eine Reibungsbremse, bei relativ geringem
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Volumen einen beträchtlichen Teil der Rückstoßenergie auf*- zunehmen. Dies gilt insbesondere dann, wenn man die Reibungsbremse als Lamellenbremse ausbildet, wie dies bei einer bevorzugten Ausführungsform der Fall ist. Bei einem Rücklauf der Waffe, der kleiner ist als der Abstand eines auf die Waffe aufgesetzten Zielfernrohres vom Kopf des Schützen können mit einer Lamellenbremse ohne Schwierigkeiten 75% der Rückschlagenergie in Wärme umgewandelt werden. Der Schütze braucht also nur noch 25% der Rückschlagenergie aufzunehmen.
Ein weiterer Vorteil einer Lamellenbremse als Dämpferelement besteht darin, daß der Bremsmoment in einfacher Weise durch Veränderung des auf die Lamellen ausgeübten Axialdruckes verändert werden kann. Eine solche Veränderung des Bremsmomentes kann unschwer auch vorgenommen werden, wenn der Stoßdämpfer in den Kolben der Waffe eingebaut ist. Dies ist beispielsweise dann von Vorteil, wenn der Schütze wegen des Gebrauchs verschiedener Munition die Bremskraft von Zeit zu Zeit verändern will. Der Bereich des Bremsmomentes kann so weit variieren, daß es auch möglich ist, die Stoßdämpfung an den Gebrauch von Patronen und Granaten anzupassen.
Die übertragung der Relativbewegung der beiden Teile des Kolbens auf die Bremse erfolgt vorteilhafterweise mittels einer Zahnstange,'die gleichzeitig als Führung für die beiden Kolbenteile dienen kann. Bei einer wegen ihrer besonders kleinen Bauweise und geringen Masse der bei der Stoßdämpfung rotierenden Teile vorteilhaften Ausführungsform ist der eine-Lamellensatz auf seiner äußeren Mante.lflache mit Zähnen versehen, welche mit der Zahnstange kämmen. Selbstverständlich kann aber auch ein Ring, in den diese Lamellen drehfest eingesetzt sind, mit einer Stirnverzahnung versehen sein, die in die Zahnstange eingreift.
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A -
Damit nur während des Rückstoßes die Bremse wirksam ist, beim Zurückführen der beiden Teile des Kolbens in die Ausgangslage hingegen keine Brenswirkung vorhanden ist, ist bei einer bevorzugten Ausführungsform eine schaltbare Kupplung vorgesehen, die vorzugsweise als Rollenklemmgesperre ausgebildet ist. Diese Kupplung kann entweder zwischen der Lamellenbremse und dem diese aufnehmenden Gehäuse oder zwischen der Lamellenkupplung und der Zahnstange angeordnet sein. Im erstgenannten Falle kann bei einer Ausbildung als Rollenklemmgesperre der Außenring des Gesperres den einen Lamellensatz tragen. Im zweiten Falle kann der Innenring des Klemmgesperres den einen Lamellensatz tragen und der Außenring die mit der Zahnstange zusammenwirkende Verzahnung besitzen.
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Im folgenden ist die Erfindung anhand von zwei in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen unvollständig dargestellten Längsschnitt
nach der Linie I - I der Fig. 2 eines Gewehrkolbens mit einem ersten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Stoßdämpfers;
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II - II der Fig. 1;
Fig. 3 einen unvollständig dargestellten Längsschnitt nach der Linie IH-III der Fig. 4 eines Gewehrkolbens mit einem zweiten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Stoßdämpfers;
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV - IV der Fig.
Ein als Ganzes mit 1 bezeichneter Kolben eines Gewehres oder dergleichen besitzt einen ersten Kolbenteil 2, dessen äußere Form im wesentlichen derjenigen eines stoßdämpferlosen Kolbens gleicht und wie ein solcher im Bereich des nicht dargestellten Endes den Lauf des Gewehres aufnimmt. In den im Ausführungsbeispiel aus Holz bestehenden ersten Kolbenteil 2 ist von dessen hinterer Stirnfläche 3 her, die dem Benutzer zugekehrt ist, wenn er das Gewehr im Anschlag hat, ein aus Metall bestehendes Gehäuse 4 so eingelassen, daß das Gehäuse rings um noch vom Holz des Kolbenteils 2 umgeben ist.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, ist das im Querschnitt im wesentlichen rechteckförmige Gehäuse 4 auf seiner einen
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Breitseite und der nach hinten weisenden Schmalseite offen ausgebildet. Die im Kolbenteil 2 oben und unten liegenden schmalen Seiten des Gehäuses 4 sind je einstückig mit einer hohlzylindrischen Führung 5 bzw. 6 ausgebildet, die über das Gehäuse auf der dem Lauf zugekehrten Seite überstehen und in entsprechende Ausnehmungen des ersten Kolbenteils 2 eingelassen sind. Die beiden parallel zueinander liegenden Längsachsen dieser hohlzylindrischen Führungen 5 und 6 liegen parallel zur Längsachse des Laufes des Gewehres.
"in jeder der beiden hohlzylindrischen Führungen 5 und 6 ist je ein Führungsbolzen 7 bzw. 8 verschiebbar geführt. Das vom Kolbenteil 2 weg nach hinten weisende, aus der Führung herausragende Ende beider Führungsbolzen ist fest mit einem zweiten Kolbenteil 9 verbunden, der eine.dem ersten Kolbenteil angepaßte Umrißform aufweist und aus einer ausreichend steifen metallischen Platte 10 sowie einer auf deren dem ersten Kolbenteil 2 abgekehrten Seite aufgelegte Platte 11 besteht, die aus einem Material mit einer gewissen Elastizität bestehen kann und in der bei Kolben üblichen Weise leicht konkav gekrümmt ist.
Die Verschiebbarkeit des zweiten Kolbenteils 9 aus der in Fig 1 dargestellten Ausgangsstellung gegen den ersten Kolbenteil 2 hin ist durch die axiale Länge der hohlzylindrischen Führungen und der Führungsbolzen begrenzt. Im Ausführungsbeispiel ist diese Verschiebbarkeit etwas geringer gewählt als der Abstand eines gegebenenfalls auf das Gewehr aufgesetzten Zielfernrohres vom Kopf des Schützen, wenn er das Gewehr im Anschlag hat. Die Ausgangsstellung ist durch die Länge einer elastischen Manschette 12 festgelegt, die beispielsweise aus Leder besteht und deren vorderer Rand zwischen die hintere Stirnfläche 3 des ersten Kolbenteils 2
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·» sr
und einen in seinem Umriß dem ersten Kolbenteil 2 ange-
13 *
paßten Flansch/an der offenen, hinteren Seite des Gehäuses 4 eingeklemmt ist. Der hintere Rand der Manschette 12 ist zwischen die beiden Platten 10 und 11 des zweiten Kolbenteils 9 eingeklemmt. Eine vorgespannte Schraubenfeder 14, die um den aus der Führung 5 herausragenden Teil des Führungsbolzens 7 gelegt ist, stützt sich einerseits am Flansch 13, andererseits an der Platte 10 ab. Die Schraubenfeder 14 bildet eine Rückstellfeder, die den zweiten Kolbenteil 9 in der Ausgangsstellung zu halten sucht und ihn nach einer Bewegung gegen 'den ersten Kolbenteil hin wieder zusammen mit den Führungsbolzen 7 und 8 in die Ausgangsstellung schiebt. Die Kraft der Schraubenfeder 14 ist jedoch so gering gewählt, daß sie keine Prellschläge verursachen kann.
Schrauben 15, von denen in Fig. 1 nur eine dargestellt ist, durchdringen den Flansch 13 und verbinden diesen mit dem ersten Kolbenteil 2.
Damit der bei Abgabe eines Schusses auf den ersten Kolbenteil 2 einwirkende Rückstoß nicht in voller Höhe auf den zweiten Kolbenteil 9 übertragen wird, ist im Gehäuse^ 4 eine als Ganzes mit 16 bezeichnete Lamellenbremse angeordnet, welche zumindest einen Teil der Rückschlagenergie in Reibungswärme umwandelt.Im Ausführungsbeispiel läßt sich ein Anteil bis zu 75% der Rückschlagenergie erreichen.Von der Schulter des Gewehrbenutzers müssen in diesem Falle also nur noch 25 % der Rückschlagenergie aufgenommen werden. Ferner vermeidet die Lamellenbremse 16 Prellschläge.
Die Lamellen des einen Satzes sind, wie Fig. 2 zeigt, auf einer Hohlnabe 17 aufgereiht, welche diametral liegende
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Längsnuten 18 besitzt, in die entsprechende Nasen dieser Lamellen eingreifen. Das eine Ende der Hohlnabe 17, deren Längsachse senkrecht auf der Längsmittelebene des ersten Kolbenteils 2 steht, in der auch die Längsachsen der beiden Führungen 5 und 6 liegen, ist in einen Durchbruch der Seitenwand 19 des Gehäuses 4 eingesteckt, welcher in die Längsnuten 18 eingreifende Vorsprünge besitzt und dadurch die Hohlnabe 17 drehfest mit dem Gehäuse verbindet. In einem der Stärke der Seitenwand 19 entsprechenden Abstand von dem in diese eingesteckten Ende der Hohlnabe 17 ist ein sich an die Seitenwand 19 anlegender Flansch 20 an der Hohlnabe 17 vorgesehen, an dem sich die Lamellen des inneren Satzes abstützen.
Die Lamellen des anderen Satzes sind mit radialen Vorsprüngen versehen, welche in Längsnuten 21 eines sie kon-~ zentrisch umgebenden Ringes 22 eingreifen.
Mittels einer Schraube 23, die in die ein Innengewinde aufweisende Hohlnabe 17 eingreift, wird über eine Tellerfeder 24 und eine Druckscheibe 25 der gewünschte axiale Druck "auf die Lamellen aufgebracht. Da dieser Druck das Reibungsmoment der Lamellenbremse bestimmt, kann dieses durch mehr oder weniger weites Hineinschrauben der Schraube 23 in die Hohlnabe 17 auf die gewünschte Höhe eingestellt werden. Die Schraube 23 bildet daher eine Einstellvorrichtung. Wie Fig. 2 zeigt, ist der mit einem Innensechskant versehene Kopf der Schraube 23 in einer Büchse 26 gelagert, welche seitlich in den ersten Kolbenteil 2 .eingelassen ist. Die Hohlnabe 17 ist dadurch beidseitig abgestützt. Eine in eine Ringnut des Kopfes eingelegte Ringdichtung 27 verhindert ein Eindringen von Staub oder Feuchtigkeit in das Gehäuse 4.
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Der Ring 22 ist als Innenring eines Rollenklemmgesperres ausgebildet, dessen Außenring 28 auf seiner Außenmantelfläche eine Stirnverzahnung 29 aufweist. Der unten liegende Führungsbolzen 8 ist auf dem größten Teil seiner Länge auf der der Lamellenbremse 16 zugekehrten Seite mit Zähnen 30 versehen, bildet also eine Zahnstange. Um den Eingriff der Stirnverzahnung 29 in die Zähne 30 zu ermöglichen,ist, wie die Fig. i und 2 zeigen, der Führungsbolzen 8 im Eingriffsbereich auf dem von den Zähnen 30 eingenommenen Umfangsteil .freigelegt.
Das Rollenklemmgesperre, dessen Rollen 31 an ihren beiden Stirnflächen durch Ringe 32 geführt sind,ist .so ausgebildet, daß es bei einer Dfehrichtung des Außenringes 28 im Uhrzeigersinn bei einer Blickrichtung gemäß Fig. 1 den Außenring 28 drehfest mit dem Ring 22 verbindet. Eine Bewegung des ersten Kolbenteils 2 gegen den zweiten Kolbenteil 9 hin, wie sie infolge eines Rückschlages auftritt, ist deshalb nur unter Überwindung des Bremsmomentes der Lamellenbremse 16 möglich, da bei dieser Bewegung der Führungsbolzen
8 in die ihm zugeordnete Führung 6 eindringt und dabei den Außenring 28 dreht.
Bei einer Drehung, des Außenringes- entgegen dem Uhrzeigersinn bei einer Blickrichtung gemäß Fig. 1 ist hingegen das Rollenklemmgesperre gelöst. Eine Bewegung des zweiten Kolbenteils
9 vom ersten Kolbenteil 2 weg wird deshalb durch die Lamellenbremse 16 nicht behindert. Daher vermag die Schraubenfeder 14 den zweiten Kolbenteil 9 stets wieder in die Ausgangsstellung zurückzuführen. ~ !
Das in den Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsbeispiel
im wesentlichen
unterscheidet sich/von demjenigen gemäß den Fig. 1 und 2 lediglich durch eine etwas andere konstruktive Ausbildung
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der Lamellenbremse 116. Daher können diejenigen Teile, welche im folgenden nicht erläutert sind, in gleicher Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 2 ausgebildet sein. Entsprechende Teile sind mit um Hundert größeren Bezugszahlen versehen.
Die Hohlnabe 117 ist über den an ihrem einen Ende vorgesehenen Flansch 120, der in eine Ansenkung einer Bohrung in der Seitenwand des Gehäuses 104 eingelegt und mit dieser Wand vernietet ist, drehfest mit dem Gehäuse 104 verbunden. Wie Fig. 4 zeigt, bildet die Hohlnabe den Innenring des Rollenklemmgesperres, dessen Außenring 128 mit Längsnuten 118 versehen.!ist, in welche radiale Vorsprünge des einen Lamellensatzes der Lamellenbremse 116 eingreifen. Die Rollen 131 des Rollenklemmgesperres sind durch einen Käfig 133 geführt, der zwischen dem Flansch 120 und einem Flansch 134 einer in die Hohlnabe eingesetzten Gewindebüchse 135 liegt. Diese beiden Flansche bilden auch die seitliche Führung des Außenringes 128. Eine Schraube 136 hält den Flansch 134 in Anlage am flanschlosen Ende der Hohlnabe 117.
Wie beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 2 ist das Rollenklemmgesperre so ausgebildet, daß es bei einer Drehung im Uhrzeigersinn bei einer Blickrichtung gemäß Fig. 3 des Außenringes 28 sperrt und in der entgegengesetzten Drehrichtung gelöst ist.
Der Außenring 128 ist in dem dem Flansch 120 zugekehrten Endbereich mit einem Ringflansch 138"versehen, an dem sich die Lamellen abstützen. Der axiale Druck wird auf der'dem Flansch 138 abgekehrten Seite des Lamellenpaketes über eine Druckscheibe 125 und eine Tellerfeder 124 mittels einer Schraube 123 aufgebracht, welche in die Büchse 135 eingeschraubt ist. Der Kopf dieser Schraube ist im Ausführungs-
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AO
beispiel von außen her nicht zugänglich, weshalb das Brems-. moment der Lamellenbremse nicht ohne Ausbau des Gehäuses verändert werden kann. Selbstverständlich könnte aber auch hier der Kopf der Schraube von außen her zugänglich gemacht werden.
Diejenigen Lamellen, welche relativ zu den vom Außenring getragenen Lamellen drehbar sind, sind mit einer Stirnverzahnung 129 auf ihrer äußeren Mantelfläche versehen, welche mit den Zähnen 130 des unteren Führungsbolzens 108 kämmen. Um sicherzustellen, daß die Zähne 130 mit allen Lamellen in Eingriff sind, ist der Durchmesser des unteren Führungsbolzens 108 im Ausführungsbeispiel größer gewählt als derjenige des oberen Führungsbolzens 107.
Wie auch die Fig. 3 und. 4 zeigen, kann durch diese Bauweise der Lamellenbremse und des Rollenklemmgesperres der Abstand der beiden Führungsbolzen voneinander ohne eine Verbreiterung des Gehäuses in Achsrichtung der Lamellenbremse verringert werden, so daß ein Einbau auch in relativ kleine Kolben noch möglich ist.
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Claims (14)

  1. - ve -
    Patentansprüche
    Jl./Stoßdämpfer für Handfeuerwaffen mit mindestens einem zwischen zwei relativ zueinander in Längsrichtung des Laufes der Waffe verschiebbar geführten Teilen des Kolbens angeordneten und sich an diesen Teilen abstützenden Dämpferelement/ dadurch gekennzeichnet/ daß als Dämpferelement eine Reibungsbremse (16;116) vorgesehen ist.
  2. 2. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungsbremse als Lamellenbremse (16;116) ausgebildet ist.
  3. 3. Stoßdämpfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellenbremse (16) eine Einrichtung (23,26) zur wählbaren Einstellung des Bremsmomentes aufweist.
  4. 4. Stoßdämpfer nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine die translatorische Relativbewegung der beiden Teile (2,9) des Kolbens auf die Lamellenbremse (16;116) übertragende Zahnstange (8; 108.).
  5. 5. Stoßdämpfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (108) mit Zähnen (129) am Umfang der Lamellen der Lamellenbremse (116) kämmt.
  6. 6. Stoßdämpfer nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn4 zeichnet, daß die Zahnstange (8;108) in Längsrichtung des Laufes der Waffe verschiebbar in dem fest mit dem Lauf verbundenen Teil (2) des Kolbens geführt ist .
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  7. 7. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine mit der Reibungsbremse (16;116) gekuppelte schaltbare Kupplung (22,28,31;117/128,131).
  8. 8. Stoßdämpfer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die schaltbare Kupplung als Rollenklemmgesperre (22,28,31;117,128,131) ausgebildet ist.
  9. . 9. Stoßdämpfer nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch mindestens eine die beiden Teile (2,9) des Kolbens voneinander zu entfernen suchende Rückstellfeder (14).
  10. 10. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellenbremse (16;116) in einem Gehäuse (4) zwischen zwei parallelen, hohlzylindrischen Führungen (5,6) mit zu der durch die Längsachse der Führungen definierten Ebene senkrecht stehender Achse gelagert ist und daß einer der beiden in den Führungen (5,6) gelagerten Führungsbolzen (7,8) zumindest auf einem Teil seiner Länge als Zahnstange ausgebildet ist.
  11. 11. Stoßdämpfer nach Anspruch 10, ,dadurch gekennzeichnet, daß der eine Lamellensatz der Lamellenbremse (116) auf seinem äußeren Umfang mit Zähnen (129) versehen ist, die mit der Zahnstange (108) kämmen und daß der den anderen Lamellensatz tragende Ring (128) als Außenring des Rollenklemmgesperres ausgebildet ist, dessen Innenring durch eine drehfest mit dem Gehäuse verbundene " " Nabe gebildet ist.
    209845/0362
  12. 12. Stoßdämpfer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (8) mit einer Außenverzahnung des Außenringes (28) des Klemmrollengesperres kämmt, dessen Innenring (22) den einen Lamellensatz der Lamellenbremse (16) drehfest hält, während der andere Lamellensatz drehfest auf einer drehfest mit dem Gehäuse verbundenen Nabe (17) angeordnet ist.
  13. 13. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrischen Führungen (5,6) auf der einen Seite des Gehäuses (4) über dieses vorspringen und auf der gegenüberliegenden Gehäuseseite eine Platte (13) vorgesehen ist, die an der Rückseite (3) des fest mit dem Lauf verbundenen Teils (2) des Kolbens anlegbar und befestigbar ist.
  14. 14. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch eine die beiden Teile (2,9) des Kolbens miteinander verbindende Manschette (12) aus einem elastischen Material.
    20984S/0362
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