DE3325623C2 - Handfeuerwaffe mit einem quer durchbohrten Lauf und einem abnehmbaren Schalldämpfer - Google Patents
Handfeuerwaffe mit einem quer durchbohrten Lauf und einem abnehmbaren SchalldämpferInfo
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Abstract
Eine Handfeuerwaffe mit einem mindestens eine Querbohrung (14) aufweisenden Lauf (11) und einem abnehmbaren Schalldämpfer (62), der einen Expansionsraum (58) aufweist, in den die Querbohrung mündet, mit einer in den Weg der Verbrennungsgase vom Inneren des Laufs in den Expansionsraum eingeschalteten, wahlweise betätigbaren Verschließvorrichtung (34), ist dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung derart getroffen ist, daß ein Öffnen oder Offenhalten der Verschließvorrichtung (34) bei fehlendem Schalldämpfer (62) verhindert ist. Dadurch wird eine Gefährdung des Schützen vermieden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Handfeuerwaffe mit einem mindestens eine Querbohrung aufweisenden Lauf
und einem abnehmbaren Schalldämpfer, der einen Expansionsraum aufweist, in den die Querbohrung mündet,
mit einer in den Weg der Verbrennungsgase vom Inneren des Laufs in den Expansionsraum eingeschalteten,
wahlweise betätigbaren Verschließvorrichtung.
Eine derartige Waffe ist durch die EP-A 00 71 799 im
wesentlichen bekannt Bei derartigen Waffen mit einem Schalldämpfer mit Expansionsraum ist der Schalldämpfer
zumindest zu Reinigungszwecken abnehmbar, insbesondere abschraubbar. Bei derartigen Waffen ohne vom
Schützen w Ehlweise betätigbare Verschließvorrichtung hat man bisher in Kauf genommen, daß dann, wenn die
Waffe bei abgenommenem Schalldämpfer abgefeuert wird, eine erhebliche Verletzungsgefahr für den Schützen
dadurch gegeben ist, daß die Verbrennungsgase aus der Querbohrung austreten und beispielsweise die
Hand des Schützen treffen können. Eine derartige Gefahr besteht auch dann, wenn bei der eingangs geschilderten
Handfeuerwaffe der Schalldämpfer abgenommen wird und aus irgend welchen Gründen init der Waffe
anschließend geschossen werden muß, falls der Schütze in diesem Fall nicht darauf achtet, daß die Verschließvorrichtung
geschlossen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Waffe der eingangs geschilderten Art so auszubilden, daß
die geschilderten Gefährdungen des Schützen vermieden sind. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch
gelöst, daß Mittel vorgesehen sind, die bewirken, daß ein öffnen oder Offenhalten der Verschließvorrichtung
bei fehlendem Schalldämpfer verhindert ist
Der Vorteil der Erfindung liegt darin, daß dann, wenn
sich die Verschließvorrichtung beim Abnehmen des Schalldämpfers in ihrer geschlossenen Stellung befunden
hat, nach dem Abnehmen die Verschließvorrichtung nicht geöffnet werden kann, und daß selbst dann, wenn
bei geöffneter Verschließvorrichtung der Schalldämpfer abgenommen wird (falls dies nicht durch nachfolgend
beschriebene Ausführungsformen der Erfindung verhindert ist), sich die Verschließvorrichtung beim Entfernen
des Schalldämpfers schließt.
Dadurch ist das Austreten von Verbrennungsgasen der Munition durch die Querbohrung dann, wenn die
Waffe bei fehlendem Schalldämpfer abgefeuert wird, ausgeschlossen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist eine das Vorhandensein des Schalldämpfers abtastende Sperrvorrichtung
vorgesehen, die das öffnen der Verschließvorrichtung bei fehlendem Schalldämpfer verhindert.
Der Schütze kann hier zwar versuchen, eine ium öffnen
der Verschließvorrichtung vorgesehene Handhabe zu betätigen, es ist jedoch entweder durch die Sperrvorrichtung
die Antriebsverbindung zwischen der Betätigungsvorrichtung und der Verschließvorrichtung aufgehoben,
also entkoppelt, oder aber es ist die Bewegungsmöglichkeit
der Verschließvorrichtung oder des Betätigungselementes der Verschließvorrichtung blockiert.
Dadurch kann bei fehlendem Schalldämpfer die Verschließvorrichtung
nicht geöffnet werden.
Die geschilderte Ausführungsform kann in der Art weitergebildet sein, wie gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung vorgesehen ist, daß die Sperrvorrichtung derart ausgebildet ist, daß sie beim Entfernen des Schalldämpfers
bei geöffneter Verschließvorrichtung die Verschließvorrichtung schließt.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß ein zum Öffnen der Verschließvorrichtung zu
betätigendes Element an dem Schalldämpfer angeordnet ist, und daß eine beim Fehlen des Schalldämpfers die
Verschließvorrichtung in Schließstellung haltende Feder
vorgesehen ist.
Bei dieser Ausführungsform kann die Schließvorrichtung bei fehlendem Schalldämpfer deswegen nicht geöffnet
werden, weil das für den Öffnungsvorgang zu betätigende Element sich an dem abgenommenen
Schalldämpfer befindet und daher nicht in Antriebsverbindung mit der Verschließvorrichtung ist. Durch die
Feder wird die Verschließvorrichtung soiange geschlossen gehalten, wie der Schalldämpfer abgenommen oder
nach dem Ansetzen das gesamte Element noch nicht zwecks öffnen der Verschließvorrichtung betätigt ist
Auch wenn die Möglichkeit besteht, bei geöffneter Verschließvorrichtung
den Schalldämpfer abzunehmen, wird die Verschließvorrichtung durch die genannte Feder
sofort in die Schließstellung gebracht.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Sperrvorrichtung derart ausgebildet ist, daß
sie bei geöffneter Verschließvorrichtung den Schalldämpfer in seiner Lage blockiert. Der Vorteil besteht
darin, daß der Schalldämpfer nicht abgenommen werden kann, solange sich die Verschließvorrichtung in der
geöffneten Stellung befindet, und auf diese Weise ist die Sicherheit gegen Verletzungen ebenfalls gegeben.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist eine Betätigungsvorrichtung
für die Verschließvorrichtung in einem Gehäuseteil der Waffe gelagert, in Abhängigkeit
von deren Betätigungsstellung die Verschließeinrichtung geöffnet oder geschlossen ist, und es ist ein Riegel
vorgesehen, der durch den in Betriebsstellung befindlichen Schalldämpfer in einer ersten Stellung gehalten ist,
in der er das Betätigen der Betätigungsvorrichtung freigibt, und der beim Fehlen des Schalldämpfers sich in
einer zweiten Stellung befindet, in der er die Betätigungsvorrichtung blockiert. Diese Ausführungsform
läßt sich konstruktiv einfach und zuverlässig arbeitend verwirklichen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der Riegel mit einem Anschlag des in Betriebsstellung befindlichen Schalldämpfers zusammenwirkt,
derart, daß eine zum Entfernen des Schalldämpfers erforderliche Drehbewegung des Schalldämpfers verhindert
ist, und daß eine Vorrichtung zum Außereingriffbringen des Riegels mit dem Anschlag vorgesehen ist.
Die geschilderte Drehbewegung kann insbesondere beim Abschrauben des Schalldämpfers erforderlich sein,
kann jedoch auch dann erforderlich sein, wenn der Schalldämpfer mittels eines Bajonettverschlusses mit
der Waffe verbunden ist. Bei dieser Ausführungsform wird vor allem daran gedacht, daß der Riegel auch eine
Sicherheit gegen ein unbeabsichtigtes oder unbemerktes Lösen oder Lockern des Schalldämpfers ist, so daß
daher dieser Riegel vorzugsweise nicht automatisch in seine Entriegelstellung gelangt, wenn dit Verschließvorrichtung
geschlossen ist, sondern die Vorrichtung zum Außereingriffbringen des Riegels ist vorzugsweise
so ausgebildet, daß sie eigens zum Zweck des Lösens des Schalldämpfers vom Schützen betätigt werden muß.
Der geschilderte Anschlag am Schalldämpfer kann vorzugsweise Teil einer Verzahnung des Schalldämpfers
sein, und diese Verzahnung kann gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sägezahnförmige Zähne
aufweisen, derart, daß bei einer zum Befestigen des Schalldämpfers erforderlichen Drehbewegung der Riegel
durch die schrägen Flanken der Zähne entgegen der Kraft einer Feder, mit der er in Anlage an der Verzahnung
gehalten ist, zurückbewegt wird, jedoch bei einer Drehbewegung des Schalldämpfers im umgekehrten
Drehsinn an den im wesentlichen in Axialebenen bezüglich der Achse des Schalldämpfers liegenden Sperrflanken
der Zähne anliegt. Der Schalldämpfer kann daher nur gelöst werden, wenn der Riegel außer Eingriff mit
den Sperrflanken durch die oben geschilderte Vorrichtung gebracht wird.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung weist die Betätigungsvorrichtung eine im Gehäuseteil schwenkbar
gelagerte Welle auf, mit der eine Steuerscheibe drehfest verbunden ist, und die Steuerscheibe weist eine
Aussparung auf, in die ein Vorsprung des Riegels eingreift, wenn sich der Riegel in seiner zweiten Stellung
(beim Fehlen des Schalldämpfers oder wenn sich der Schalldämpfer nicht vollständig in seiner betriebsbereiten
Stellung befindet) befindet und die Betätigungsvorrichtung derart eingestellt ist, daß die Verschließvorrichtung
geschlossen ist. Bei dieser Ausführungsform muß vor dem Lösen des Schalldämpfers die Verschließvorrichtung
geschlossen sein. Der Vorteil dieser Ausführungsform liegt darin, daß eine einfache Betätigungsmöglichkeit für die Verschließvorrichtung geschaffen
wird, die ohne konstruktive Schwierigkeiten auf einfache Weise zum Entriegeln der Drehbewegung des
Schalldämpfers mit verwendet werden kann.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung weist die genannte Steuerscheibe eine Steuerkurve auf, die beim
Verdrehen der Steuerwelle ausgehend von der Stellung, in der die Verschließvorrichtung geschlossen ist, in einer
ersten Drehrichtung ein Öffnen der Verschließvorrichtung bewirkt.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Steuerscheibe eine Steuerkurve aufweist,
die beim Verdrehen der Welle ausgehend von der Stellung, in der die Verschließvorrichtung geschlossen ist,
im umgekehrten Drehsinn wie zum öffnen der Verschließvorrichtung erforderlich, an dem Riegel angreift
und den Riegel von dem Anschlag des Schalldämpfers wegbewegt. In dieser Stellung kann der Schalldämpfer
gelöst werden. Vorzugsweise ist die genannte Steuerkurve so ausgebildet, daß die Steuerscheibe dann, wenn
der Schütze die Betätigungsvorrichtung losläßt, durch die Kraft der Feder, die den Riegel beaufschlagt, in diejenige
Stellung zurückbewegt wird, in der der Riegel bei entferntem Schalldämpfer in die genannte Aussparung
der Steuerscheibe eindringt und ein Verdrehen der Steuerscheibe im Sinn des öffnens der Verschließvorrichtung
verhindert.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist am Riegel ein Rastbolzen verschiebbar geführt, dessen Ende
mit Raststellungen der Welle bestimmenden Vertiefungen der Welle in Eingriff bringbar ist. Diese Ausführungsform
ist konstruktiv einfach und ermöglicht eine Rastung von verschiedenen Stellungen der Welle; dies
ist für die Handhabung der Waffe günstig.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist der Rastbolzen im wesentlichen in der gleichen Richtung
verschiebbar, in der sich der Riegel beim Verriegeln und Freigeben des Schalldämpfers bewegt
Der Rastbolzen könnte durch eine eigene Feder angetrieben sein. Jedoch ist bei einer Ausführungsform der
Erfindung vorgesehen, daß sich die Feder, die den Riegel gegen den Vorsprung des Schalldämpfers bewegt,
mit ihren beiden Enden einerseits am Riegel und andererseits am Rastbolzen abstützt Hierdurch wird lediglich
eine einzige Feder benötigt, um die beiden genannten Teile (Riegel und Rastbolzen) unter Federvorspannung
zu setzen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung, bei der.
wie bei der eingangs genannten Druckschrift vorgesehen, die Verschließvorrichtung einen in einer Bohrung
bewegbaren Bolzen aufweist, wobei die Bohrung sich an einem Ende trichterförmig erweitert und der Bolzen an
dem gleichen Ende einen an die trichterförmige Erweiterung angepaßten Ventilteller aufweist, ist vorgesehen,
daß der Bolzen verschiebbar geführt ist, daß an dem Bolzen eine ihn in die Schließstellung zwingende Feder
angreift, und daß die Betätigungsvorrichtung mit dem
ίο Bolzen in Antriebsverbindung ist. Bei der eingangs genannten
Druckschrift ist der Bolzen dagegen nicht verschiebbar, sondern schraubbar geführt und somit lediglich
über eine Rotationsbewegung um seine Längsachse in Öffnungsstellung und Schließstellung bewegbar.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist die Antriebsvorrichtung
über einen zweiarmigen Hebel mit dem Bolzen in Antriebsverbindung. Dies ermöglicht es,
den Antrieb des Bolzens, der sich im allgemeinen im wesentlichen quer zur Längsrichtung des Rohrs erslrckken
wird, in besonders raumsparender Weise vorzunehmen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Waffe,
F i g. 2 einen Teil-Längsschnitt durch den Lauf und die angrenzenden, der Schalldämpfung dienenden Teile der
Waffe nach Fig. 1, bei geschlossener Verschließvorrichtung,
F i g. 3 eine der F i g. 2 entsprechende Darstellung bei geöffneter Verschließvorrichtung,
Fig.4 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung in
der Stellung, in der der Schalldämpfer abgenommen werden kann,
F i g. 5 eine der F i g. 2 entsprechende Darstellung bei abgenommenem Schalldämpfer,
Fig.6 einen Blick auf die Verzahnung des Schalldämpfers
entsprechend dem Pfeil Vl in F i g. 2,
F i g. 7 eine Ansicht des an der Außenseite des Gehäuses der Waffe angeordneten Betätigungsteils für die
Verschließvorrichtung.
Die in F i g. 1 dargestellte Maschinenpistole umfaßt ein Gehäuse 1 mit einem den Lauf abdeckenden Handschutz
10, eine Visierung 2 und eine Ladevorrichtung 3. Die Waffe umfaßt ferner einen Pistolengriff 4 mit einem
Abzugskasten 5 und einem Abzug 6, sowie eine Schulterstütze 7, ein Stangenmagazin 8 und einen Mündungsschalldämpfer 9. Eine Waffe mit dem Aussehen der in
F i g. 1 dargestellten Waffe und mit den soeben genannten Teilen ist, bis auf den Umschalthebel 13, aus der
eingangs genannten Druckschrift bekannt.
Gemäß F i g. 2 weist ein Lauf 11 an seinem rückwärtigen
Ende ein Patronenlager 12 auf, das durch ein nicht dargestelltes Verschlußteil verschlossen wird, ähnlich
wie dies in der eingangs genannten Druckschrift beschrieben ist. In den Lauf sind im geringen Abstand vor
dem Patronenlager 12 die Laufwandung durchdringende Querbohrungen 14 eingearbeitet, die in einen an der
Außenseite des Laufs 11 vorgesehenen ringförmigen Kanal 16 münden. In ein relativ zum Patronenlager 12
festes Verriegelungsstück 20 ist eine Gewindebuchse 22 eingeschraubt und zwar so, daß ihre Längsachse radial
zum Lauf 11 gerichtet ist Die Gewindebuchse 22 weist
eine Bohrung auf, die etwa im mittleren und oberen Teil in der Darstellung der F i g. 2 als glatte Bohrung 26 ausgebildet
ist und sich in ihrem den Lauf 11 nächstliegenden Teil zu einem trichterförmigen Raum 28 erweitert
Die trichterförmige Fläche trägt das Bezugszeichen 29. Nach unten setzt sich die glatte Bohrung 26 durch eine
glatte Bohrung 30 mit geringerem Durchmesser fort. Ein Bolzen 32 ist in der Bohrung 26,30 angeordnet. Er
weist einen Ventilteller 34 auf, dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser der Bohrung 26 und der in
der gezeigten Stellung an der trichterförmigen Fläche
29 anliegt. Anschließend an den Ventilteller 34 ist der Bolzen 32 in einem Abschnitt 36 verjüngt, so daß er hier
einen kleineren Durchmesser aufweist als die Bohrung 26. Anschließend verbreitert sich der Bolzen 32 wieder
auf den Durchmesser der Bohrung 26 in einem Abschnitt 38, wobei dieser Abschnitt 38 gleichermaßen zur
Führung wie zur Abdichtung dient. Anschließend an den Abschnitt 38 weist der Bolzen einen Abschnitt 40 auf,
dessen Durchmesser an den Durchmesser der Bohrung
30 angepaßt ist Der Bolzen 40 ragt über die Gewindebuchse 22 nach außen vor. Auf dem Abschnitt 40 ist
mittels eines Querstifts 42 eine nach unten geschlossene Rohrhülse 44 befestigt, deren Innendurchmesser größer
ist als der Außendurchmesser des Abschnitts 40, und in dem hierdurch gebildeten Zwischenraum ist eine als
Schraubenfeder ausgebildete Druckfeder 46 angeordnet, die sich einerseits an einer Stützfläche 48 der Hülse
44 und andererseits an einer Fläche 50 der Gewindehülse 22 abstützt und dadurch bestrebt ist, den Ventilteller
34 ständig in Anlage an der Fläche 29 zu halten.
Die Bohrung 26 steht über fünf sternförmig angeordnete weitere Bohrungen 52 mit einem an der Außenseite
der Gewindebuchse 22 vorgesehenen ringförmigen Kanal 54 in Verbindung, in den eine das Verriegelungsstück 20 durchsetzende Bohrung 56 mündet, die die Verbindung
zu einem Expansionsraum 58 herstellt. Der Expansionsraum 58 wird begrenzt durch die Außenfläche
des Laufs 11 und ein rohrartiges Teil 62 mit einer Endwand
64, die durch einen Kanal 66 (oder mehrere Kanäle) durchdrungen wird, der in einen ringförmigen Kanal
67 mündet, der in Verbindung mit der Bohrung 56 steht. Das rohrförmige Teil 62 ist unlösbar mit dem Mündungsschalldämpfer
9 verbunden. Die gesamte Schalldämpferanordnung aus Mündungsschalldämpfer und Expansionskammer ist mittels eines Gewindes 68 mit
dem Rohr 11 in der Nähe von dem Patronenlager 12 verschraubt und somit lösbar verbunden. Das Gewinde
68 ist ein übliches Rechtsgewinde.
Im Gehäuse 1 ist eine Welle 70, die mit dem Hebel 13 (F i g. 1 und 7) drehfest verbunden ist, schwenkbar gelagert.
Mit der Welle 70 ist drehfest eine Steuerscheibe 72 verbunden, deren Ebene parallel zur Zeichenebene der
F i g. 2 verläuft.
Ein Riegel 74 weist einen nach vorne, in F i g. 2 nach iiriks weisenden Riegelfinger 75, einen nach unten aus
dem Gehäuse 1 herausragenden Winkel 78, der sich an einer unteren Stirnfläche 80 abstützt und somit eine
Führung für den Riegel 74 bildet, sowie einen hinteren Abschnitt 82 auf, der in F i g. 2 teilweise hinter der Steuerscheibe
72 liegt und in dem ein Langloch 84 vorgesehen ist durch das hindurch sich die Welle 70 erstreckt,
die somit ebenfalls zur Führung des Riegels beiträgt, derart, daß der Riegel 74 parallel zur Längsrichtung des
Laufs 11 verschiebbar ist Der hintere Abschnitt 82 des
Riegels 74 trägt einen rechtwinklig zur Zeichenebene der F i g. 2 vorragenden und bis in die Ebene der Steuerscheibe
72 hineinragenden Anschlag 86.
In einer nach vorne offenen Bohrung 90 im Riegel 74, die parallel zur Längsrichtung des Laufs 11 verläuft, ist
ein Rastbolzen 92 verschiebbar geführt, dessen nach hinten weisendes Ende zugespitzt ist und eine Rastnase
94 bildet, die sich an der Außenfläche der Welle 70 abstützt. Die Welle 70 weist zwei an die Form der Rastnase
94 angepaßte keilförmige Aussparungen % und 98 auf, und in zwei von drei Schwenkstellungen, die die
Welle 70 einnehmen kann, befindet sich die Rastnase 94 in einer Her Vertiefungen % bzw. 98 und hält dadurch
die Welle 70 in dieser Schwenkstellung fest. Der Schütze kann jedoch durch Betätigen des Hebels 13 die
Schwenkstellung der Welle 70 ändern. Die Rastnase 94 bildet somit mit den Aussparungen 96 und 98 ein Rastgesperre.
Der Rastbolzen 92 wird durch eine als Schraubendruckfeder ausgebildete Feder 100, die sich einerseits an
einer Stützfläche 102 des Rastbolzens und andererseits an einem die Bohrung 90 durchdringenden, im Riegel 74
befestigten Bolzen 104 abstützt, gegen die Welle 70 gedrückt. Hierfür ist Voraussetzung, daß der Riegel 74 in
seiner Bewegung nach vorn durch ein Widerlager begrenzt ist. Dieses Widerlager wird in der Darstellung
der F i g. 2 und 3 dadurch gebildet, daß der Riegeifinger 76 des Riegels 74 sich an einer sägezahnförmigen Verzahnung
110 abstützt, die in einem Bereich 112 des rohrförmigen
Teils 62, in dem dieses auf einen größeren Durchmesser übergeht, vorgesehen ist. Die einzelnen
Zähne 114 der Verzahnung 110 weisen jeweils eine schräge Flanke 116 und eine in einer Radialebene bezüglich
des Laufs 11 liegende steile Flanke 118 auf. Der
Riegelfinger 76 wird durch die Feder 100 deswegen, weil sich der Rastbolzen 92 an der Welle 70 abstützt, elastisch
gegen die Verzahnung 110 gedrückt. Wenn zunächst der Fall betrachtet wird, daß der Schalldämpfer
von der Waffe gelöst ist und aufgeschraubt werden soll, so drücken die schrägen Flanken 116 bei der zum Aufschrauben
erforderlichen Rechtsdrehung des Schalldämpfers
den Riegelfinger 76 entgegen der Kraft der Feder 100 zurück, sobald sie mit dem Riegelfinger 76 in
Kontakt kommen. Solange der Riegelfinger 76 jedoch sein in Fig. 2 gezeigte Stellung einnimmt, kann der
Schalldämpfer nicht durch eine Schraubbewegung mit umgekehrter Drehrichtung abgeschraubt werden, weil
hierbei der Riegelfinger 76 an den steilen Flanken 118 zur Anlage kommt und durch eine Drehbewegung des
Schalldämpfers nicht außer Eingriff mit diesen steilen Flanken 118 gebracht werden kann. Der Riegel 74 bildet
somit gemeinsam mit der Verzahnung 110 ein Rastgesperre, das bei der Aufschraubbewegung des Schalldämpfers
wirksam ist, und ein Riegeigesperre, das beim Versuch wirksam ist, den Schalldämpfer abzuschrauben.
Bei abgenommenem Schalldämpfer stützt sich die
so hintere Endfläche des Langlochs 84 an der Welle 70 ab und begrenzt somit die Verschiebebewegung des Riegels
74 nach vorn. Wegen dieser Abstützung des Riegels 74 kann die Feder 100 den Rastbolzen 92 weiterhin in
Anlage an der Welle 70 halten. Diese Stellung bei abgenommenem Schalldämpfer ist in F i g. 5 gezeigt.
An einem rechtwinklig zur Zeichenebene der F i g. 2 verlaufenden im Gehäuse 1 befestigten Lagerbolzen
130 ist ein zweiarmiger Hebel 132 schwenkbar gelagert, dessen beide Arme 134 und 136 annähernd die gleiche
wirksame Länge haben. Der Arm 134, der nach hinten weist, Hegt an dem unteren Ende der Hülse 44 an, und
der vordere Arm 136 liegt in der gleichen Ebene wie die Steuerscheibe 72, hat jedoch in der in F i g. 2 gezeigten
Stellung, in der der Ventilteller 34 an der Fläche 29 anliegt, von der Steuerscheibe 72 einen kleinen Abstand.
Bei der in F i g. 2 gezeigten Stellung mit vollständig
befestigtem Schalldämpfer und geschlossenem Ventil 34, 29 können bei Abgabe eines Schusses durch die
Bohrungen 14 Verbrennungsgase nicht in die Expansionskammer 58 gelangen. Die Schußenergie wird daher
nicht gemindert, und bei Verwendung geeigneter Munition verlassen die Geschosse die Waffe mit Überschallgeschwindigkeit.
Der Miindungsschaildämpfer 9 bewirkt dabei in der Umgebung der Waffe eine gewisse
Geräuschreduzierung.
Ausgehend von der in F i g. 2 gezeigten Stellung kann der Schütze durch Verschwenken des Hebels 13 (F i g. 1
und 7) nach unten die Steuerscheibe 72 in F i g. 2 ebenfalls verschwenken, und zwar gegen den Uhrzeigersinn,
weil der Anschlag 86 nicht in die Randausnehmung 130 eingreift. Bei dieser Schwenkbewegung der Steuerscheibe
72 drückt deren Steuerfläche 140 gegen die Oberseite des vorderen Arms 136 des zweiarmigen Hebels
132 und verschwenkt den Hebel 132 im Gegenuhrzeigersinn, wodurch dessen hinterer Arm 134 den Ventilteller
34 anhebt. Diese Stellung ist in F i g. 3 gezeigt. In dieser Stellung entweicht bei Abgabe eines Schusses ein
Teii der von dem Treibsatz der Munition entwickelten Verbrennungsgase durch die Bohrungen 14 hindurch in
den Expansionsraum 58. Dadurch wird der Druck der Treibgase innerhalb des Laufs 11 so stark vermindert,
daß die Geschosse den Lauf nur noch mit Unterschallgeschwindigkeit verlassen, so daß hierdurch der Überschallknall
der Geschosse vermieden ist. Da der vorhandene Mündungsschalldämpfer auch den Mündungsknall
dämpft, ist das Geräusch der Waffe in dieser Stellung des Ventils sehr wirksam reduziert.
Auch in der in F i g. 3 gezeigten Stellung der Steuerscheibe 72 wird diese durch die Rastspitze 94 gehalten,
die in die Randaussparung % der Welle 70 eingreift und die Drehstellung der Welle 70 dadurch sichert. Der
Schwenkwinkel, den die Welle 70 ausgehend von der in F i g. 2 gezeigten Stellung in die in F i g. 3 gezeigte Stellung
zurücklegen kann, wird dadurch begrenzt, daß ein an der Steuerscheibe 72 vorgesehener radial vorragender
Anschlag 144 an dem Anschlag 86 zur Anlage kommt.
Durch die Druckfeder 46 wird der Hebel 132 im Sinne einer Schwenkbewegung im Uhrzeigersinn beaufschlagt.
Da die vom vorderen Arm 136 auf die Steuerscheibe 72 ausgeübte Kraft, die im wesentlichen in vertikaler
Richtung wirkt, jedoch nur an einem relativ kurzen Hebelarm angreift, nämlich im wesentlichen an einer
Stelle 146, die nur geringfügig weiter vorne liegt als die Achse der Welle 70, so reicht diese vom Ann 136
ausgeübte Kraft nicht dazu aus, die Steuerscheibe 72 unter Zurückschieben des Rastbolzens 92 im Uhrzeigersinn
zu verschwenken.
Bei Bedarf kann der Schütze durch Betätigen des Hebels 13 ausgehend von der in Fig. 3 gezeigten Stellung
wieder die in F i g. 2 gezeigte Stellung der Verschließ" vorrichtung einschalten.
Ausgehend von der in F i g. 2 gezeigten Stellung kann der Schütze den Hebel 13 auch nach oben schwenken,
um es hierdurch zu ermöglichen, den Schalldämpfer von der Waffe abzunehmen.
Bei der hierbei erfolgenden Schwenkbewegung wird der Hebel 132 nicht verschwenkt weil der Abschnitt 150 ω
des Randes der Steuerscheibe Tl, der dem Arm 136 gegenübersteht einen entsprechend geringen Abstand
von der Achse der Welle 70 aufweist Bei dieser Schwenkbewegung der Steuerscheibe im Uhrzeigersinn
kommt jedoch eine sich oberhalb der Randausnehmung 130 anschließende Schrägfläche 156 an dem Vorsprung
86 zur Anlage. Diese Schrägfläche 156 bildet zusammen mit dem Vorsprung 86 ein Keilgetriebe und bewirkt
daß der Riegel 74 nach hinten verschoben wird, bis er die in F i g. 4 gezeigte Stellung einnimmt. In dieser Stellung
liegt der vordere Rand des Langlochs 84 an der Welle 70 an. Die Länge des Verschiebewegs nach hinten
ist so groß, daß der Riegelfinger 76 außer Eingriff mit der Verzahnung 110 kommt. Der Schalldämpfer kann
daher nun abgeschraubt werden. Auch in der Fig.4
gezeigten Stellung der Steuerscheibe 72 liegt der Ventilteller 34 an der Fläche 29 an und die Waffe ist somit auf
Schießen mit Überschallgeschwindigkeit des Geschosses eingestellt. In der in F i g. 4 gezeigten Stellung bewirkt
die Rastspitze 94 keine Rastung für die Stellung der Welle 70.
Hat der Schütze den i ■ . Kämpfer entfernt, so läßt
er den Hebel 13 los. Die Steuerscheibe 72 und mit ihr die Welle 70 wird dabei durch die Kraft der Feder 10O1 die
den Riegel 74 nach vorne schiebt, in die in Fig. 2 gezeigte Stellung zurückgeschwenkt, weil der Anschlag 86
ein dieses Zurückschwenken bewirkendes Drehmoment auf die Schrägfläche 156 ausübt. Da beim Fehlen des
Schalldämpfers kein Anschlag vorhanden ist, der den Riegel in der in F i g. 2 gezeigten Stellung hält, wird der
Riegel weiter in die in F i g. 5 gezeigte Stellung bewegi, in der der Vorsprung 86 in die Randausnehmung 130
eingreift und dadurch jegliche Bewegung der Steuerscheibe aus der in F i g. 5 gezeigten Stellung heraus verhindert,
solange der Schalldämpfer nicht so weit autgeschraubt ist, daß der Anschlag 86 sich außerhalb der
Randausnehmung 30 befindet. Die Anordnung ist so getroffen, daß der Anschlag 86 erst dann aus der Randausnehmung
130 vollständig herausgedrückt ist wenn der Schalldämpfer nahezu vollständig aufgeschraubt ist, so
daß ein Entweichen von Verbrennungsgasen zwischen dem hinteren Endbereich der Wand 64 und dem vorderen
Ende des Kanals 56 nicht oder jedenfalls nicht in einem derartigen Umfang, daß hierdurch Störungen
oder Gefährdungen erzeugt werden, möglich ist. Hierzu trägt auch bei, daß ein ringförmiger Vorsprung 160 des
Schalldämpfers, wie aus der eingangs genannten Druckschrift an sich bekannt, in eine ringförmige Nut 162 des
Verschlußteils 20 eindringt.
Im Ausführungsbeispiel sind die Arme 134 und 136 des zweiarmigen Hebels 132, der auch als Wippe bezeichnet
werden kann, gleich lang. Bei anderen Ausführungsformen der Erfindung besteht jedoch durchaus die
Möglichkeit die Armlänge verschieden zu machen. So ist es möglich, den vorderen Arm 136 viel länger zu
machen als im Ausführungsbeispiel und ihn unter Weglassung der Welle 70, der Steuerscheibe 72 und des Riegels
74 mit einer an der Außenfläche des Schalldämpfers angeordneten Steuerkurve in Eingriff zu bringen, die
auch relativ zum Schalldämpfer drehbar ist. insbesondere also auf einem am Schalldämpfer drehbar gelagerten
Ring vorgesehen ist. Diese Steuerkurve kommt mit dem verlängerten Arm 136 erst dann in Eingriff, wenn der
Schalldämpfer ausreichend weit (d. h, eine Gefährdung durch austretende Treibgase ist verhindert) in die Waffe
einschraubt ist Durch Verdrehen der genannten Steuerkurve kann dann der zweiarmige Hebel verschwenkt
werden und der Ventilteller 34 von der Fläche 29 abgehoben werden. Wird der Schalldämpfer abgeschraubt,
so entfällt dadurch die Abstützung für den vorderen Arm des zweiarmigen Hebels, und der Ventilteller 34
nimmt wieder seine geschlossene Stellung ein.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (18)
1. Handfeuerwaffe mit einem mindestens eine Querbohrung (14) aufweisenden Lauf (11) und einem
abnehmbaren Schalldämpfer (9, 62), der einen Expansionsraum
(58) aufweist, in den die Querbohrung mündet, mit einer in den Weg der Verbrennungsgase
vom Inneren des Laufs in den Expansionsraum eingeschalteten, wahlweise betätigbaren Verschließvorrichtung
(34), dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die bewirken, daß ein Öffnen oder Offenhalten der Verschließvorrichtung
(34) bei fehlendem Schalldämpfer (9, 62) verhindert ist
2. Waffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß eine das Vorhandensein des Schalldämpfers
(9,62) abtastende Sperrvorrichtung (74) vorgesehen ist die das öffnen der Verschließvorrichtung (34) bei
fehlendem Schalldämpfer verhindert
3. Waffe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Sperrvorrichtung derart ausgebildet ist,
daß sie beim Entfernen des Schalldämpfers bei geöffneter Verschließvorrichtung die Verschließvorrichtung
schließt
4. Waffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum öffnen der Verschließvorrichtung
zu betätigendes Element an dem Schalldämpfer angeordnet ist und daß eine bei Fehlen des Schalldämpfers
die Verschließvorrichtung in Schließrichtung haltende Feder vorgesehen ist.
5. Waffe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (72, 74, 110) derart
ausgebildet ist, daß sie bei geöffneter Verschließvorrichtung den Schalldämpfer in seiner Lage blockiert.
6. Waffe nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet daß eine Betätigungsvorrichtung (13, 70,
72) für die Verschließvorrichtung in einem Gehäuseteil (1) der Waffe gelagert ist, in Abhängigkeit von
deren Betätigungsstellung die Verschließeinrichtung geöffnet oder geschlossen ist, daß ein Riegel (74)
vorgesehen ist, der durch den in Betriebsstellung befindlichen Schalldämpfer (9,62) in einer ersten Stellung
gehalten ist, in der er das Betätigen der Betätigungsvorrichtung freigibt, und der beim Fehlen des
Schalldämpfers sich in einer zweiten Stellung befindet, in der er die Betätigungsvorrichtung blockiert.
7. Waffe nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet daß der Riegel (74) mit einem Anschlag
(steile Flanke 118) des in Betriebsstellung befindlichen
Schalldämpfers (9, 62) zusammenwirkt, derart, daß eine zum Entfernen des Schalldämpfers
erforderliche Drehbewegung des Schalldämpfers verhindert ist, und daß eine Vorrichtung zum Außereingriffbringen
des Riegels mit dem Anschlag vorgesehen ist.
8. Waffe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung Teil einer Verzahnung (UO)
des Schalldämpfers (9,62) ist.
9. Waffe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet daß der Riegel (74) durch eine Feder (100) in bo
Anlage an der Verzahnung (110) gehalten ist, und daß die Verzahnung sägezahnförmige Zähne (114)
aufweist, derart, daß bei einer zum Befestigen des Schalldämpfers erforderlichen Drehbewegung der
Riegel durch die schrägen Flanken (116) der Zähne
(114) entgegen der Kraft der Feder zurückbewegt wird, bei einer Drehbewegung des Schalldämpfers
(9, 62) im umgekehrten Drehsinn jedoch an den im wesentlichen in Axialebenen liegenden Sperrflanken
(118) der Zähne (114) anliegt.
10. Waffe nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet daß die Betätigungsvorrichtung
eine im Gehäuseteil (l) schwenkbar gelagerte Welle (70) aufweist mit der eine Steuerscheibe (72)
drehfesr verbunden ist, und daß die Steuerscheibe eine Aussparung (130) aufweist in die ein Vorsprung
(86) des Riegels (74) eingreift wenn sich der Riegel in seiner zweiten Stellung befindet und die Betätigungsvorrichtung
derart eingestellt ist daß die Verschließvorrichtung geschlossen ist
11. Waffe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet daß die Steuerscheibe (72) eine Steuerkurve
(140) aufweist die beim Verdrehen der Steuerwelle ausgehend von der Stellung, in der die Verschließvorrichtung
geschlossen ist in einer ersten Drehrichtung ein öffnen der Verschließvorrichtung
(34) bewirkt
12. Waffe nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet
daß die Steuerscheibe (72) eine Steuerkurve (156) aufweist, die beim Verdrehen der Welle
ausgehend von der Stellung, in der die Verschließvorrichtung geschlossen ist im umgekehrten Drehsinn
wie zum öffnen der Verschließvorrichtung erforderlich, an dem Riegel (74) angreift und den Riegel
von dem Anschlag (118) des Schalldämpfers (9,
62) wegbewegt.
13. Waffe nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß am Riegel (74) ein Rastbolzen (92) verschiebbar geführt ist, dessen Ende mit
Raststeilungen der Welle (70) bestimmenden Vertiefungen (96,98) der Welle in Eingriff bringbar ist.
14. Waffe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet daß der Rastbolzen (92), im wesentlichen in
der gleichen Richtung verschiebbar ist, in der sich der Riegel beim Verriegeln und Freigeben des
Schalldämpfers (9,62) bewegt
15. Waffe nach Anspruch 9 und nach Anspruch 13
oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Feder (100) mit ihren beiden Enden einerseits am Riegel
(74) und andererseits am Rastbolzen (92) abstützt.
16. Waffe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Verschließvorrichtung einen in
einer Bohrung (26) bewegbaren Bolzen (32) aufweist, wobei die Bohrung sich an einem Ende trichterförmig
(29) erweitert und der Bolzen an dem gleichen Ende einen an die trichterförmige Erweiterung
angepaßten Ventilteller (34) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (32) verschiebbar geführt
ist, daß an dem Bolzen eine ihn in die Schließstellung zwingende Feder (46) angreift, und daß die
Betätigungsvorrichtung (13, 70, 72, 132) mit dem Bolzen in Antriebsverbindung ist.
17. Waffe nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung über einen
zweiarmigen Hebel (132) mit dem Bolzen (32) in Antriebsverbindung ist.
18. Waffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Vorhandensein des Schalldämpfers
(9, 62) abtastende Sperrvorrichtung vorgesehen ist. und daß die Sperrvorrichtung (72, 74, HO) derart
ausgebildet ist, daß sie bei geöffneter Verschließvorrichtung den Schalldämpfer in seiner Lage blockiert.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3325623A DE3325623C2 (de) | 1983-07-15 | 1983-07-15 | Handfeuerwaffe mit einem quer durchbohrten Lauf und einem abnehmbaren Schalldämpfer |
| AT84108042T ATE35050T1 (de) | 1983-07-15 | 1984-07-10 | Handfeuerwaffe mit einem quer durchbohrten lauf und einem abnehmbaren schalldaempfer. |
| EP84108042A EP0148984B1 (de) | 1983-07-15 | 1984-07-10 | Handfeuerwaffe mit einem quer durchbohrten Lauf und einem abnehmbaren Schalldämpfer |
| IL72399A IL72399A (en) | 1983-07-15 | 1984-07-12 | Safety apparatus in a small arm with a silencer |
| CA000458718A CA1227078A (en) | 1983-07-15 | 1984-07-12 | Small arm having a barrel with a transverse bore and a detachable silencer |
| US06/630,080 US4576084A (en) | 1983-07-15 | 1984-07-12 | Small arm having a barrel with a transverse bore and a detachable silencer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3325623A DE3325623C2 (de) | 1983-07-15 | 1983-07-15 | Handfeuerwaffe mit einem quer durchbohrten Lauf und einem abnehmbaren Schalldämpfer |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3325623A1 DE3325623A1 (de) | 1985-01-31 |
| DE3325623C2 true DE3325623C2 (de) | 1985-08-08 |
Family
ID=6204101
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3325623A Expired DE3325623C2 (de) | 1983-07-15 | 1983-07-15 | Handfeuerwaffe mit einem quer durchbohrten Lauf und einem abnehmbaren Schalldämpfer |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3325623C2 (de) |
| IL (1) | IL72399A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US9103618B2 (en) | 2013-01-09 | 2015-08-11 | Daniel Defense, Inc. | Suppressor assembly for a firearm |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3131265C1 (de) * | 1981-08-07 | 1983-04-07 | Heckler & Koch Gmbh, 7238 Oberndorf | Schallgedaempfte Handfeuerwaffe |
-
1983
- 1983-07-15 DE DE3325623A patent/DE3325623C2/de not_active Expired
-
1984
- 1984-07-12 IL IL72399A patent/IL72399A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IL72399A0 (en) | 1985-02-28 |
| DE3325623A1 (de) | 1985-01-31 |
| IL72399A (en) | 1992-06-21 |
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