DE2546291A1 - Mit grosskalibrigem geschuetz ausgeruesteter panzer - Google Patents
Mit grosskalibrigem geschuetz ausgeruesteter panzerInfo
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Description
Ni/Me/P ρ 77'*V7:>
AB Bofors, o90 20 Bofors, Schweden
Mit großkalibrigem Geschütz ausgerüsteter Panzer
üie Erfindung betrifft einen Panzer, der mit einem großkalibrigem Geschütz ausgerüstet ist, welches
im Panzerchassis in einer Stützvorrichtung für das Geschütz angeordnet ist. Als Beispiel für Geschütze
kann eine Hochdruckkanone mit einem Kaliber von 105 mm genannt werden.
Für Panzer dieser Art besteht ein ausgesprochener Bedarf, daß dem Geschütz eine hohe Lage auf einem Panzer gegeben
werden kann, was einen großen Feuerbereich um den ganzen Panzer herum erlaubt und was unter anderem
die Forderung nach einem großen Depressionswinkel einschließt. Dies steht im grundsätzlichen Gegensatz zu
einer anderen Forderung bezüglich einer niedrigen Silhouette des Panzers, welche einen Treffer durch gegnerisches
Feuer erschwert.
Die Erfindung' 'trifft die Beseitigung dieser Probleme
durch einen Panzer, bei dem die genannten Forderungen, die schwierig in Einklang zu bringen sind, auf eine
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ganz besondere Weise erfüllt werden. Die Eigenschaft, die in erster Linie als charakteristisch für einen
Panzer gemäß der Erfindung angesehen werden kann, ist, daß die Stützvorrichtung für das gesarate Rückstoßsystem
des Geschützes eine das Geschütz tragende Einheit umfaßt, die vertikal in Bezug auf das Chassis zwischen
verschiedenen vertikalen Stellungen eingestellt werden kann. Da das Geschütz auf diese Weise im Chassis des
Panzers angebracht ist, so daß es angehoben und abgesenkt werden kann, kann ihm beim Schießen die gewünschte
vertikale Stellung gegeben werden, während andererseits, bei gesenktem Geschütz, der Panzer dem
Gegner eine niedrige Silhouette zeigt.
Vorteilhafte Ausführungsforraen der Erfindung ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung und den Unteran— Sprüchen,- Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform
eines Panzers der Erfindung in einer ersten Punk ti ons phase,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Panzers gemäß Figur 1 in einer zweiten Funktionsphase,
Fig. 3 eine Seitenansicht und im Querschnitt eine zweite Ausführungsform der Stützvorrichtung
für das Geschütz auf dem Panzer,
Fig. k eine Seitenansicht im Teilquerschnitt eine
dritte Ausführungsform der Stützvorrichtung
für das Geschütz,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Panzers* der sich
vom Panzer entsprechend der Fig. 1 und 2 durch eine vierte Ausführungsform der Stützvorrichtung
für das Geschütz unterscheidet,
609817/0928 "· 3
Fig. 6 eine Horizontalansicht der wichtigen Teile des Panzers gemäß Fig. 5,
Fig. 7 eine Seitenansicht im Querschnitt die wichtigen Teile des Panzers gemäß Figur 5» und zwar um
90 Grad gedreht,
In den Zeichnungen wurde einander entsprechenden Teilen das gleiche Bezugszeichen gegeben.
In den Figuren 1 und 2 ist ein Panzer rait I bezeichnet
und das Rohr des Geschützes mit 2. Das gesamte Rückstoß— system des Geschützes ist in einer für diesen Zweck vorgesehenen
Stützvorrichtung 3 angeordnet, die gesteuert werden kann, so daß das Geschütz in bezug auf das Chassis
des Panzers angehoben und abgesenkt werden kann. Fig. 1 soll den Fall des abgesenkten Geschützes zeigen und Fig.
den Fall des angehobenen Geschützes. In der Stellung gemäß Fig. 2 wird ein großer Schußwinkel erhalten, u. a.
aufgrund der Tatsache, daß das Rohr sehr stark abgesenkt werden kann. Das Geschütz kann auch so ausgebildet werden,
daß es in der angehobenen Stellung in bezug auf das Chassis des Panzers geschwenkt werden kann. Die genannte
Stützvorrichtung enthält eine das Geschütz tragende Einheit k, die zwischen verschiedenen vertikalen Stellungen
eingestellt werden kann. In der Ausführungsform gemäß
Fig. 1 und 2 wird diese Einstellung mit Hilfe einer Kolbenstange 5 erreicht, die im Panzerchassis befestigt
ist, und deren Kolben 6 sich in einem Zylinder 7 befindet, der in der Einheit enthalten ist. In diesem Fall wird angenommen,
daß das Hub- und Senksystem hydraulisch ist und daß das normale hydraulische System des Panzers als Kraftquelle
benutzt werden kann. Dieses System ist in den Ab— bildungen gezeigt. Um ein Schwenken zu ermöglichen, kann
das Rückstoßsystem entweder drehbar auf der Stützvorrichtung oder die Vorrichtung selbst kann drehbar angeordnet
werden. * nicht
Die Fig. 1 und 2 zeigen weiterhin ein Magezin b, das sich
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über den größeren Teii der Breite des Panzers erstreckt. Das Laden des Geschützes mit Geschossen im Magazin kann,
wenn die Waffe in ihre Ruheposition (Fig. 1) abgesenkt ist, durch nicht im Detail gezeigte Transporteinrichtungen
geschehen. Diese können ein Pendel oder ein Hebewerk und einen Ladestock umfassen, die an sich bekannt
sind. Die Erfindung betrifft jedoch auch den Fall, daß die Waffe in ihrer Feuerposition (Fig. 2) geladen wird.
Auch in diesem Fall kann das Laden mit einem Pendel oder einem Hebewerk und Ladestock stattfinden, die an sich
bekannt sind.
Fig. 3 zeigt ein Beispiel, in dem die das Geschütz tragende Einheit 9, an einer Kolbenstange 10 befestigt ist,
deren Kolben 11 in einem am Tankchassis befestigten Zylinder 12 angebracht ist. Dieser Zylinder enthält zwei
Verbindungsöffnungen 13 und 14, um ihn mit dem hydraulischem System zu verbinden. Die Steuerung des Kolbens
kann in an sich bekannter Weise erfolgen.
Die Stützeinrichtung ist mit einem Rohrwiegenteil 15
hergestellt, in der das Geschützrohr 2 in an sich bekannter Weise in Drehzapfen 16 gehalten wird. Dadurch
ist das Rohr so angeordnet, daß es angehoben werden kann. Im gezeigten Fall wird die Anhebung mit Hilfe
eines an einem der Drehzapfen angebrachten Zahnrads 17
erreicht, welches über das teilweise gezeigte Zahnrad IB vom Hebesystem des Panzers angetrieben wird. An der
Kolbenstange Io ist ein Zahnrad 19 angebracht, welches
über das Zahnrad 2o durch das Schwenksystem des Panzers in Gang gebracht werden kann. Die genannten Teile
für das Schwenken und das Anheben folgen der vertikalen Bewegung der Kolbenstange.
Abb. k zeigt den Fall, daß die Stützeinrichtung 21 an
den Kolben 22 von aufrecht angeordneten hydraulischen
609817/0928 ... 5
Zylindern 23 befestigt ist. Die genannten Zylinder sind Teile einer Einrichtung, die eine untere kreisförmige
Platte 2h und eine obere kreisförmige Platte 25 enthalten. Die hydraulischen Zylinder 23 sind mit
ihrem einen Ende an der oberen Oberfläche der unteren Platte befestigt. Die hydraulischen Zylinder ragen
durch Öffnungen in der oberen Platte, an der die hydraulischen Zylinder ebenfalls befestigt sind, so
daß die Platten und die Zylinder eine starre Einheit bilden. Diese Einrichtung enthält noch eine Stützwelle
26, in der sie drehbar im Panzerchassis abgestützt wird. Die Einrichtung kann durch das Schwenksystem
des Panzers über einen Zahnkranz 27 auf der unteren Platte und ein Zahnrad 2b gedreht werden. Die Stütz—
welle befindet sich im Zentrum der Einrichtung, während die hydraulischen Zylinder im gleichen Abstand am
Umfang der Platten angebracht sind. Im gezeigten Falle gibt es vier Zylinder. Auch in diesem Falle
trägt die Stützeinrichtung einen Rohrwiegenteil 15, in dem das Rohr in den Drehzapfen Ib gehalten wird.
Auch in diesem Fall kann das Rohminter anderem über das Zahnrad 29 vom Hebesystem des Panzers angehoben
werden.
Die Figuren 5 bis 7 zeigen eine andere Ausführungs—
form des Panzers und eine weitere Ausbildung der Stützvorrichtung für das Geschütz, weiches gemäß
der Zeichnungen auf Lagerzapfen 30 in der Rückstoß— hülse 31 gehalten wird, in diesem Fall ist die
Einheit 9, die das Geschütz trägt, in einer Einrichtung mit einem äußeren Zylinder 32 und einem inneren
Zylinder 33 befestigt, der drehbar im äußeren Zylinder über Kugellager 3;t und 35 gehalten wird, aber
in axialer Richtung mit dem Zylinder fest verbunden ist. Die äußere Einheit ist so angeordnet, daß
sie in vertikaler Richtung an vertikalen Führungen 3b und 37 verschoben werden kann, die in Führungsrillen
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in den mit dem Chassis fest verbundenen Teilen 3b und 39 geführt werden. Im inneren Zylinder
ist ein hydraulischer Zylinder 40 angebracht, dessen eines Ende an der Unterseite der das
Geschütz tragenden Einheit 9 befestigt ist und dessen anderes Ende im Tankchassis an einem
Punkt 41 angeordnet ist. Wenn der hydraulische Zylinder betätigt wird, wird der innere Zylinder
mit der Stützvorrichtung zusammen mit dem äußeren Zylinder, der über die genannten Führungen
geführt wird, somit hochgedrückt.
Auch in diesem Falle ist das Geschütz so angeordnet, daß es im ttohrwiegenteil 42 mit Hilfe
von zwei weiteren an der oberen Seite der Stützvorrichtung und des Geschützes befestigten hydraulischen
Zylindern 43 und 44 angehoben werden kann. Der innere Zylinder und damit die Stützvorrichtung
sind mit Hilfe eines Zahnrads 45 drehbar angeordnet. Das Zahnrad 45 ist an der Außenseite
des inneren Zylinders angeordnet. Es kann durch das Schwenksystem über weitere in einem dem Zylinder
folgenden Gehäuse 46 angeordnete Getriebe betätigt werden. Um der Drehbewegung folgen zu
können, ist der hydraulische Zylinder 40 am Befestigurigspunkt
41 mit Hilfe eines drehbaren Lagers einer an sich bekannten Art am Chassis befestigt.
* in der Zeichnung dargestellt durch ein Zahnrad
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Claims (7)
- Patentansprücheι l.yPanzer mit einem großkalibrigen Geschütz, das im Panzerchassis in einer Stützvorrichtung für das gesamte Rückstoßsystem angeordnet ist, wobei die Stützvorrichtung eine das Geschütz tragende Einheit umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die das Geschütz tragende Einheit in Bezug auf das Chassis in vertikaler Richtung verstellt werden kann.
- 2. Panzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einheit auf ihrer Außenseite mit ersten Führungsgliedern (36» 37) ausgestattet ist, die kontinuierlich mit entsprechenden zweiten Führungsgliederη an Teilen (3b, 39) zusammenwirken, wohei die Teile (3ö, 39) sich vertikal in den Panzer erstrecken und am Panzerchassis befestigt sind, und daß die ersten und zweiten Führungsglieder so angeordnet sind, daß die Einheit entlang der longttudinalen Richtung der Teile (3b, 39) verschoben werden kann, während mindestens die die ersten Führungsglieder tragenden Teile der Einheit in bezug auf das Panzerchassis fixiert sind.
- 3. Panzer nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η - · zeichnet, daß die Einheit eine Anzahl von Hebegliedern (23) ι die in der Querschnittsebene der Einheit, in Abstand voneinander und im rechten Winkel zur Querschnittsebene angeordnet sind, deren feste Teile starr miteinander über in verschiedenen Höhenniveaus befestigten Verstrebungselemente verbunden sind, und deren bewegliche Teile in einem das Geschütz tragenden Basiselement (21) befestigt sind, umfaßt.809817/0928 "" b
- 4. Panzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einheit mit einer Außenteiieinheit und einer Innenteileinheit ausgestattet ist, wobei die Außenteilein— heit, die die ersten Führungsglieder tragenden Teile enthält, die Innenteileinheit im Verhältnis zur Außenteiieinheit in axialer Richtung der Teileinheiten fest und in radialer Richtung drehbar mittels Kugellagern (34, 35) angeordnet ist, und die Innenteileinheit das starr an der Innenteileinheit befestigte Geschütz trägt.
- 5. Panzer nach einem der Ansprüche 1, 2 und 4 dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Innenteileinheit ein hydraulischer Zylinder (40) angeordnet ist, um die Teileinheiten und damit das Geschütz anzuheben und abzusenken.
- 6. Panzer nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Basiselement (21) das Geschütz trägt, so daß dieses im Verhältnis zum Basiselement fixiert ist, und das die Einheit eine starr mit den Verstrebungselementen verbundenen Stützwelle (26)aufweist, durch die die Einheit drehbar auf dem Panzerchassis gelagert ist.
- 7. Panzer nach einem der Ansprüche 1, 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ver— strebungsitemente eine untere Platte (24) und eine obere Platte (25) aufweisen, die fixierten Teile der Hebeglieder aufrecht auf der oberen Oberfläche der unteren PlattLebefestigt sind und durch Öffnungen in der oberen Platte hindurchragen, in denen die fixierten Teile an den Öffnungen befestigt sind.609817/0928Leerseite
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