DE2119174B2 - Pyridylimidokohlensaeureester, verfahren zur ihrer herstellung und ihre verwendung als mikrobizide - Google Patents
Pyridylimidokohlensaeureester, verfahren zur ihrer herstellung und ihre verwendung als mikrobizideInfo
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- DE2119174B2 DE2119174B2 DE19712119174 DE2119174A DE2119174B2 DE 2119174 B2 DE2119174 B2 DE 2119174B2 DE 19712119174 DE19712119174 DE 19712119174 DE 2119174 A DE2119174 A DE 2119174A DE 2119174 B2 DE2119174 B2 DE 2119174B2
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- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
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- C07D213/60—Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
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Description
(8) ein Isocyansäuredictlorid der allgemeinen Formel
IV
Py-N=C
(IV)
in der Py die vorgenannte Bedeutung hat, mit einem
Alkalialkoholat oder -thiolat der allgemeinen FormelV
R1—Υ—Μ
in der R1 und Y die vorgenannte Bedeutung haben
und M ein Alkalimetallatom bedeutet, oder
(Q ein Imidokohlensäureesterchlorid der allgemeinen Formel ¥1
Py-N=C
OR1
(VI)
Cl
in der Py und R1 die vorgenannte Bedeutung haben, mit einem Alkalialkoholat oder -thiolat der allgemeinen
Formel VII
R2 —Ζ —Μ
(VII)
in der R2, Z und M die vorgenannte Bedeutung haben, oder
(D) ein Dialkaliimidodithiocarbonat der allgemeinen Formel VIII
SM
Py-N=C
(VIII)
SM
in der Py und M die vorgenannte Bedeutung haben, mit einer Halogenverbindung der allgemeinen Formel
IX
R1—X
(K)
in der R1 und X die vorgenannte Bedeutung haben,
zur Umsetzung bringt.
Die Durchführung des Verfahrens (A) erfolgt in der Weise, daß man eine Lösung aus I Mol des
Thionocarbaminsäure- oder Dithiocarbaminsäureesters der allgemeinen Formel II in Methanol, Äthanol,
Tetrahydrofuran, Dioxan, Dimethylsulfoxid oder Dimethylformamid mit 1 bis 2 Mol der Halogenverbindung
der allgemeinen Formel III in Gegenwart von 1 bis 1,5 Mol einer Base, wie einem Alkali- oder
Erdalkalihydroxid, z. B. Natrium-, Kalium- oder Calciumhydroxid, oder eines Alkalialkoholats, wie Natriummethylat,
Natriumäthylat oder Kaliummethylat, zur Umsetzung bringt, wobei die Base zur Neutralisation
des während der Reaktion entstehenden Halogenwasserstoffs dient. Man kann so vorgehen, daß
man zunächst die Lösung des Carbaminsäureester mit der Base versetzt und dann die Halogen verbindung
zugibt oder zuerst die Carbaminsäureesterlösung mit der Halogenverbindung versetzt und anschließend
die Base zugibt Die Reaktion wird durch 1- bis 4stündiges Rühren des Reaktionsgemisches bei
Temperaturen von 0 bis 1000C durchgefülirt Nach
Beendigung der Reaktion wird das Reaktionsgemisch in Wasser im Überschuß eingegossen, und die sich
abscheidenden Kristalle oder die ölige Schicht werden durch Filtration bzw. durch Extraktion mit
einem wasserunlöslichen organischen. Lösungsmittel
ίο wie Benzol, Toluol, Äthylacetat oder Äther isoliert
Beim Verfahren (B) wird eine Lösung oder Suspension von 2 bis 3 Mol des Alkalialkoholats oder
-thiolats der allgemeinen Formel V in einem Alkohol, wie Methanol oder Äthanol, einem Äther, wie Di-
is äthyläther, Dioxan oder Tetrahydrofuran, oder einem
Kohlenwasserstoff, wie Benzol oder Toluol, mit 1 Mol des Isocyansäuredichlorids der allgemeinen
Formel IV bei Temperaturen von -10 bis +1CO0C
zur Reaktion gebracht Da die Reaktion exotherm ist, werden die Ausgangsverbindungen im allgemeinen
bei niedrigen Temperaturen, z. B. bei -10 bis +400C,
vermischt. Die Reaktion wird dann in 3 bis 4 Stunden bei diesen Temperaturen oder in 1 bis 2 Stunden bei
40 bis 1000C durchgeführt Das während der Reaktion gebildete Alkalichlorid wird durch Filtration
abgetrennt oder in Wasser gelöst; aus der öligen Schicht wird der so erhaltene Pyridylimidokohlensäureester
durch Extraktion mit einem wasserunlöslichen organischen Lösungsmittel isoliert und gegebenenfalls
durch Destillation oder durch Umkristallisieren gereinigt.
Das Verfahren (C) unterscheidet sich von dem Verfahren (B) dadurch, daß beim Verfahren (C) 1 bis
1,5 Mol des Alkalialkoholats oder -thiolats der allgemeinen
Formel VII je Mol des Imidokohlensäureesterchlorids der allgemeinen Formel VI verwendet
werden. Hierdurch ist es möglich, nach Wahl der Ausgangsverbindungen Pyridylimidokohlensäureester
der allgemeinen Formel I herzustellen, in denen
Y und Z oder R1 und R2 jeweils gleich oder verschieden
sind. Die Reaktionstemperaturen und -zeiten sind die gleichen wie beim Verfahren (B).
Auch die Aufarbeitung des Reaktionsprodukts erfolgt gemäß Verfahren (B).
Beim Verfahren (D) werden 1 Mol des Dialkaliimidodithiocarbonats der allgemeinen Formel VIII
auf 2 bis 3 Mol der Halogenverbindung der allgemeinen Formel IX verwendet. Als Lösungsmittel dienen
z. B. Wasser, Alkohol, Aceton, Dimethylformamid, Dioxan, Tetrahydrofuran oder Gemische der vorgenannten
Lösungsmittel. Anstelle des Dialkaliimidodithiocarbonats der allgemeinen Formel Viii kann
man auch von einem Gemisch aus 1 Mol des entsprechenden Amins, 1 Mol Schwefelkohlenstoff und
2 MoI eines Alkalihydroxids in einem der vorgenannten Lösungsmittel ausgehen und dieses Gemisch
ohne Isolierung des Zwischenprodukts mit der Halogenverbindung der allgemeinen Formel IX umsetzen.
Bei Chlorverbindungen mit niedriger Reaktionsfähigkeit kann man die Umsetzung in Gegenwart
eines Katalysators, wie Natrium- oder Kaliumbromid, Natrium- oder Kaliumiodid, Pyridin oder
Triäthylamin, durchführen. Die Reaktion wird im allgemeinen bei Temperaturen von 0 bis 100° C, vorzugsweise
0 bis 700C, durchgeführt und ist im allgemeinen innerhalb von 1 bis 4 Stunden beendet. Anschließend
wird das Reaktionsgemisch in Wasser eingegossen. Hierbei geht das Alkalihalogenid in
<l
Lösung, die sich abscheidenden Kristalle oder die
ölige Schicht werden durch Filtration bzw. durch Extraktion isoliert
Die Pyridylinddokohlensäureester der allgemeinen
Formel I sind wertvolle Mikrobizide, die eine äußerst breite und starke Wirkung gsgenüber Piricularia
oryzae, Cochliobolus miyabeaous, Pellicularia sasakiL
Xanthomonas oryzae und ähnlichen Erregern von Reispflanzenkrankheitea, Sclerotinia sclerotiorum,
Sclerotinia frunctigena, Botrytis cinerea, Alternaria
malL Sclerotinia malt Erysiphe dchoracearum, Alternari? brassicae, Pythium debatyanum, Corynebacterium michiganense, Glomerella cingulata, Corticium rolfsii sowie verschiedenen Pilzkrankheiten bei
Äpfeln (cork spot fungus), Birnen (black spot fungus) und Wein (ripe rot fungus) oder ähnlichen, im Acker-
und Gartenbau auftretenden Krankheitserregern besitzen.
EHe Verbindungen der Erfindung können gleichzeitig zwei oder mehr der genannten Pflanzenkrank-
heften unterdrücken. Darüber hinaus sind die erfindungsgemäßen Verbindungen auch als Mikrobizide
zum Schutz von Industrieerzeugnissen und als Herbizide geeignet. Die Verbindungen haben eine äußerst
geringe Toxizität gegenüber Warmblütern und Fischen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind bereits bei Konzentrationen von unter 2000 ppm wirksam,
und einige Verbindungen zeigen bereits bei Konzentrationen von unter 8 ppm (auf Agar) eine mikro-
bizide Aktivität.
Die Erfindung betrifft somit ferner die Verwendung der Imidokohlensäureester der allgemeinen Formel I
als Mikrobizide.
Bei der Anwendung als Mikrobizide können die Pyridylimidokohlensäureester der Erfindung in reiner
Form oder zum Zwecke der leichteren Anwendung zusammen mit festen Trägerstoffen, wie Talkum,
Bentonit, Ton, Kaolin, Diatomeenerde oder Vermiculit mit gelöschtem Kalk, oder mit flüssigen Träger-
stoffen, wie Benzol, Alkoholen, Aceton, Xylol, Dioxan, Methylnaphthalin oder Cyclohexanon, verwendet
werden. Des weiteren können oberflächenaktive Stoffe, z. B. Netzmittel oder Emulgatoren, oder Bindemittel, wie Alkylsulfate, Alkylsulfonate, Arylsulfonate,
Polyäthylenglykoläther, Ester mehrwertiger Alkohole, Polyoxyäthylenalkylphenylphenoläther, Alkalilignin
sulfonate, Alkalialkylbenzolsulfonate oder Polyvinylalkohol, Verwendung finden.
Die Beispiele erläutern die Erfindung. AUe Bezugszahlen beziehen sich auf die Verbindungen der Tabelle I.
S-3,4-dichlorbenzyl-O-butylester
(Verbindung Nr. 38), Verfahren (C)
Eine Lösung von 0,12MoI Natrium-(3,4-dich]orbenzyl)-mercaptid in 200 ml Methanol wird in einer
Stunde bei 0 bis 5° C unter Rühren tropfenweise mit 21,2 g (0,1 Mol) N-3 - Pyridylimido - kohlensäure-O-butylester-chlorid versetzt. Nach 3stündigem Stehen bei Raumtemperatur wird das Reaktionsgemisch
in 650 ml Wasser eingegossen und anschließend mit 200 ml Benzol extrahiert. Die Benzolschicht wird
lmal mit Wasser gewaschen und über Magnesiumsulfat getrocknet Nach dem Abdampfen des Benzols
erhält man 30,1 g des gewünschten Imidokohlensäureesters in öliger Form.
S,S'-bis-(2-chlorbenzyl)-ester
(Verbindung Nr. 14), Verfahren (D)
Eine Lösung von 11,2 g (0,2 Mol) Kaliumhydroxid
in einem Lösungsmittelgemisch aus 60 ml Äthanol und 20 ml Wasser wird mit 9,4 g (0,1 Mol) 3-Aminopyridin versetzt. Dieses Gemisch wird anschließend
in 1,5 Stunden bei 10 bis 200C unter Rühren mit
7,6 g (0,1 Mol) Schwefelkohlenstoff versetzt. Man läßt 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen, kühlt
das Gemisch auf 5 bis 15° C ab und fügt dann in
1,5 Stunden tropfenweise 35,4 g (0,22 Mol) 2-Chlorbenzylchlorid zu. Das Reaktionsgemisch wird in
200 ml Wasser eingegossen, die ölige Schicht wird mit Äthylacetat extrahiert. Der Extrakt wird lmal mit
Wasser gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels
unter vermindertem Druck erhält man 35,5 g des gewünschten Imidokohlensäureesters. Ausbeute 85%.
Nach den vorgenannten Verfahren werden die in Tabelle I zusammengestellten Verbindungen hergestellt.
Brechungsindex bzw.
Schmelzpunkt
SCH
1,6535
SC2H5
SCH2
nV 1,6380
Fortsetzung
Brechungsindex bzw. Schmelzpunkt
SCH
SCH2
CH3 CH3
-AV-Ci
ην 1,6303
SCH2CH2CH2CH3
SCH2 —f V-Cl
SCH2CH
CH3
CH3
SCH,-< V-Cl πϊ 1,6200
n!° 1,6220
SCH
C2H5
CH3
SCH2 njf 1,6237
CH3
SC-CH3
N=C CH3
SCH2
-Cl ni 1,6214
SCH2CH2CH2CH2CH3
SCH2
-Cl ? 1,6161
CH3
N=C C2H5
SCH2-/~~V-C1
SCH2CH2Ch2CH2CH2CH3
SCH,
-σ
ι*
ν.
Fortsetzung
10
Brechungsindex bzw. ./j
Schmelzpunkt
C2H5
S-C-C2H5 A-N=C CH3
SCH2 —f V-Cl
SCH2(CH2J5CH3
N=C
SCH,
Cl
N=C
SCH2(CH2)6CH3
SCH2
Cl
ON=<
N=C
SCH2
Cl
Cl
SCH,-T S
Cl
OK
SCH2 -/~\
nV 1,6178 ni° 1,6223 η% 1,5980
V 1,6504
nV 1,6638
Til31,6461
N=C
^SCH2
"SCH2
SCH2
SCH2
'SCH2
-α
1,6402
«If 1,6440
,V;
696
Fortsetzung
11
12
Brechungsindex bzw. Schmelzpunkt
19
20 21 22 23 24
23
Ef 26
N=C Cl
SCH3
N=C
Cl
SCH3
0~N=\
OK SCH2^f J—C\
X=
Cl
SCH3
SCH3
CrK
SCH, Cl
Cl
Cl
Λ-Κ
SCH2^f V-NO2
SCH3
N=C
SCH2 —ζ V-CH3
/X-N=C
SCH3
SCH, nl6 1,6509
1,6570
n? 1,6556
ni? 1,6508
F. 105—1060C
F. 76—77,5° C
B? 1,6396
nf 1^6487
li**t
Fortsetzung
2 t 19 174
Brechungsindex bzw. Schmelzpunkt
SCH2(CH2)2CH3
SCH2^f V-Cl
Cl nl1 1,6300
CH3
CH3 SCH2-<f V-Cl
Cl
CH3
SCH
"SCH, —A
ni3 1,6370 nl' 1,6448
CH3
ApN=C
CH3 n'g 1,6130
CH3
SCH2
CH,
SCH
CH3
Ch3 n'D' 1,6213
1,6425
SCH / V-N=C CH3
-C-CH3
Fortsetzung
15
16
Brechungsindex bzw. Schmelzpunkt
39
40
CH3 SCH
VSCH2
Cl
SCH^CH^CHj
SCH,—/ V-Cl
Cl
OC2U5
vscH2-<r y-c\
CH3
SCH
OCH2
CH3 ^"V-Cl
OCH2(CH2)2CH3
Cl
SCH3
Vn-c'
Cl
Cl
SCH3
SCH2
Cl
n? 1,6293 η·/ 1,6209 η? 1,6020
F. 91,5—930C
η%° 1,5962
n'i 1,6610
F. 55—57,50C
609 583Α
Fortsetzung
J=C
SCH1(CHj)1CH3
SCH2-^^-Cl
Cl
I=C
SCH2(CH2J2CH3
/ Cl
SCH2
Cl
N=C
SCH,
N=C
SCH3 / Cl
SCH2
Cl
* N'
N=C
SCH3
SCH2
Cl 18
Brechungsindex bzw. Schmelzpunkt
nV 1,6244
n? 1,6250
F. 65—67° C
F. 92—93,5° C
μ? 1,6740
SCH3
N=C
Cl
SCH,
SCH,
CH3
SCH,
CH3
SCH3
SCH, —f
1,6724
1,6428
1,6465
Fortsetzung
20
Brechungsindex bzw. Schmelqjunkt
52 53
SCH3
N=C
SCH2
'SC2H5
CH3
CH3
CH3
CH3
SCH2CH2CH2CH3
CH3
SCH2 —^""Y-C-CH3
CH3
CH3
/
SCH2CH
SCH2CH
CH3
CH3
' SCH2 -^^y-C—CH3
CH3
SCH
/ \
/ \
CH2CH3
CH3
CH3
CH3
1,6100
nS1 1,6173
n2" 1,5960
n^ 1,5887
n!S 1,5969
54
CH3
S-C-CH3 CH3
'sch.
CH3
m.p. 89,5—90,5° C
Fortsetzung
/iX
SCH2(CH2)3CH3
SCH2
CH2CH3
SC-CH3
CH3
SC-CH3
CH3
SCH2
CH3
-C-CH3 CH3
CH3
CH,
SCH2(CH2VCH3
CH3
CH3
CH2CH3
S-C-CH2CH3
CH3
CH3
SCH2
CH3 -C-CH3
CH3
SCH2(CH2)s CH3
SCH2
OC2H5
CH3 CH3 CH,
SCH2 -/~\-C—CH3
CH3
/Vn=c
OCH2CH2CH3
CH3
V-C-CH3 CH3
22
Brechungsindex bzw. Schmelzpunkt
ΒΪ 1,5896
πϊ 1,5944
nl5 1,5830
η y 1,5855
ng" 1,5816
m. p. 77—78° C
n'i 1,5670
Fortsetzung
Brechungsindex bzw. Schmelzpunkt
O—CH
CH,
CH3
SCH2-^ V-C-CH3
CH3
/V-N=C V
OCH2CH2CH2CH3
CH3
CH3
OCH2CH
CH,
CH,
n=C
SCH2
CH3
-C-CH3 CH3
CH2CH3
Ο—CH
/ \
/ \
ο-
CH,
n=c
Ch3
/Vn=C
OCH2(CH2)3CH3
SCH2
CH3
CH3
-C-CH3 CH3
OCH
/CH2CH2CH3
H
H
CH3
-C-CH3 CH3
m.p. 50,5—52° C
m.p. 50—51°C 1,5490
n? 1,5560
m.p.49,5—50,50C
«09583/484
Fortsetzung
25
26
Brechungsindex bzw. Schmelzpunkt
CH3
CH
/ \ O—CH CH3
CH3
SCH2
C—CH3
CH3 CH3
OCH2CH2CH
/ CH3
= C X CH3
SCH2
I=C
^OCH2(CHACH3
'SCH2-^ VC-CH3
CH3
SCH3
J=C
SC2H5
CH3
,SCH2(CH2J5CH3
^SCH2
CH \
CH3
N==C
SCH2CH \
CH3
CH3
OCH2
πϊ 1,5541
Yi1S 1,5480
η? 1,5418
π? 1,6200
ng" 1,6141
ηψ 1^700
696
Fortsetzung
27
Γ* J
Brechungsindex bzw. Schmelzpunkt
/V-N-C
OCH2CH
f
\
CH,
CH3
SCH2
m. p. 52—53°C
OCH2CH2CH2CH3
SCH2CH2CH2CH3
SCH2 m.p. 64,5—65,50C
n? 1,6370
Versuch A Bekämpfung der Brusone-Krankheit
Reispflanzen der Sorte Waseasahi, die in Blumentöpfen von 9 cm Durchmesser bis zum 3blättrigen
Stadium gezogen worden sind, werden pro Topf mit 7 ml einer wäßrigen Dispersion von benetzbaren PuI-
Wirksamkeit (%) vern der Wirkstoffe besprüht. Nach einem Tag werden
die Pflanzen mit einer Sporensuspension von Pyricularia oryzae infiziert. 4 Tage danach wiri die Anzahl
der Flecken ausgezählt, die als Maßstab für die mikrobizide Wirksamkeit dient.
In Tabelle II ist die Wirksamkeit in % angegeben, die sich nach folgender Gleichung bestimmt:
(Anzahl der Flecken der nicht behandelten Fläche)-(Anzahl der Flecken der behandelten Fläche)
Anzahl der Flecken der nicht behandelten Fläche
Aus Tabellen geht hervor, daß die erfindungsgemäßen
Verbindungen eine wesentlich bessere Wirksamkeit als die bekannten Vergleichsverbindungen
aufweisen.
1 3 19 20 21 22 23 25 26 36 48 -N=C
SCH3**)
SCH3
OCH3**)
OCH3**)
74,5 96,2 98,4 94,1 93,6 91,5 95,2 973
99,1 99,2 98,6 -N=C
60 N=C
SCH2
*) WukstoSkonzenrxatio
12,4
19,5
23,4
A 696 e
Versuch B
Bekämpfung von Pellicularia filamentosa
Bekämpfung von Pellicularia filamentosa
Blumentöpfe von 9 cm Durchmesser werden mit Erde gefüllt. Die Oberfläche der Erde wird gleichmäßig
mit jeweils 10 ml Erde bedeckt, in der Pellicularia filamentosa gezüchtet worden ist. Danach
werden pro Blumentopf 15 ml einer 500 ppm Wirkstoff enthaltenden wäßrigen Verdünnung der emulgierbaren
Wirkstoffkonzentrate auf die Erde aufgebracht. 2 Stunden später werden 10 Gurkensämlinge
der Sorte Kairyo Aodaichö in die Erde eingesetzt. Nach 5 Tagen wird der Infektionszustand der Sämlinge
beobachtet. Die Ergebnisse sind in Tabelle III zusammengestellt.
Der prozentuale Stand wird nach folgender Gleichung berechnet:
Prozentualer Stand (%)
_ _^ Zahl der nicht infizierten Sämlinge auf der behandelten Fläche
~ Zahl der gekeimten Sämlinge auf der unbehandelten und nicht infizierten Fläche
Tabelle III zeigt, daß die erfindungsgemäßen Verbindungen eine erheblich bessere Wirksamkeit als die
homologen Vergleichsverbindungen aufweisen.
homologen Vergleichsverbindungen aufweisen.
Wirk- Stand
stoffkonzentration
• (ppm) (%)
OCH3*)
OCH3 SC2H5*)
SC2H5
500
98,6
8,7
500
13,8
SCH,
-N=C
SCH,-/
500
15,0
Nicht behandelt, nicht infiziert Nicht behandelt, infiziert ♦) Bekannte Verbindung.
100
0
0
Versuch C Bekämpfung von Sphaerotheca fuliginea
Gurkensämlinge der Sorte Kaga Aonagafusinari, die in Polyäthylentöpfen von 9 cm Durchmesser
(2 Sämlinge pro Topf| Ins zum 1- bis 2blättrigen
Stadium gezogen worden sind, werden pro Topf mit 10 ml von wäßrigen Verdünnungen der emulgierbaren
Wirkstoffkonzentrate besprüht. 24 Stunden und 48 Stunden später werden die Sämlinge mit
einer Sporensuspension von Sphaerotheca fuliginea gespritzt und infiziert. 10 bis IS Tage später wird der
Infektionszustand der Sämlinge beobachtet Der Schädigungsgrad wird nach folgender Gleichung berechnet:
Schädigungsgrad (%) =
7. Infektionsindex χ Blattanzahl
Anzahl der untersuchten Blätter χ 5
Anzahl der untersuchten Blätter χ 5
100.
Der Infektionsindex leicht von 0 (kein Befall der 6s Tabelle IV zeigt, daß die erL™_
Blätter) bis 5 {vollständiger Betau der Blätter). For Windungen eine wesentlich bessere windung ais wwr jeden Versuch werden 3 Töpfe verwendet Die Ergeb- Vergldchsverbindungen und das handelsüblich^ nisse sind in Tabelle IV zusammengestellt Fungizid aufweisen. **
Blätter) bis 5 {vollständiger Betau der Blätter). For Windungen eine wesentlich bessere windung ais wwr jeden Versuch werden 3 Töpfe verwendet Die Ergeb- Vergldchsverbindungen und das handelsüblich^ nisse sind in Tabelle IV zusammengestellt Fungizid aufweisen. **
^696S
31
SCH3*)
SCH,
500 500 500 500 500 500 500 500 500 500 500 500 500 500 500
500
OCH3*)
-N=C
500
OCH,
Nicht besprüht
NO2
0OCCH=CHCH3 200
Scbä-
digungs-
grad
Wirk-
.stofr-
kon-
zentra-
tion
(ppin) (%)
9,0
6,1 7,0 5,0 8,2 4,5 9,5 7,3 5,4 3,5 5,0 10,8 3,0 2,5
2,0
67,5
59,6
70,1
—
12,2
werden 20 ml einer wäßrigen Verdünnung des als
emulgierbares Konzentrat vorliegenden Wirkstoffs gleichmäßig auf die Erde aufgebracht. Nach 24 und
48 Stunden werden die Pflanzen mit einer Sporensuspension von Sphaerotbeca fuliginea besprüht und
infiziert. 10 Tage danach wird der Schädigungsgrad gemäß Beispiel? beobachtet und berechnet, wobei
für jeden Versuch 3 Töpfe verwendet werden. Die Ergebnisse sind in Tabelle V zusammengestellt
Aus Tabelle V geht hervor, daß die erfindungsgemäßen Verbindungen eine wesentlich bessere Wirksamkeit als die Vergleichsverbindungen und das handelsübliche Fungizid aufweisen.
Schädigungsgrad
zo
2S 22 23
27 30
SCH3**)
-N=C
9,5 8,7 6,1 7,5 10,3 4,8 5,9 6,2 3,6
40,7
CH(CH3)C6H13
Crotonsäure-2-( 1 -methylheptyl)-4,6-dinitrophenylester
·) Bekannte Verbindung.
**) Handelsübliches Fungizid.
Versuch D
Bekämpfung von Sphaerotheca fuliginea
Gurkensämlinge der Sorte Ochiai Fusinari werden in Polyäthylentöpfen von 9 cm Durchmesser, die
jeweils 400 g Erde enthalten, gezogen, bis das erste Blatt eine Länge von etwa 7 cm aufweist. Danach
SCH3
OCH3**)
OCH3
SCH2
SCH2-^A
*) Wirkstoflkonzentration 1000 ppm.
··) Bekannte Verbindung.
***) Handelsübliches Fungizid.
43,3
50,5
50
9,8 67,0
VersuchE Bestimmung der akuten Toxizität an Mäusen
Männlichen Mäusen mit einem Durchschnittsgewicht von etwa 20 g wird unter Verwendung der
Wirkstoffe in Form emulgierbarer Konzentrate eine Dosis von 0,2 ml/10 g oral Verabreicht. Die Beöb'
A09 5Ö3M84
« Erpbmsse and in TaSeUeVI zusam-
LD50
(mg/kg)
>1000
>600
>600
^ 1000
>:700
2:800
>:700
2:800
Wirksame Konzentration (ppm)
>1000
Versuch G
Bekämpfung von Sphaerotheca fuligenea
Bekämpfung von Sphaerotheca fuligenea
Aus Tabelle VI geht hervor, daß die erfindungsgemäßen Verbindungen eine außerordentlich niedrige
Toxizität gegenüber Warmblütern aufweisen.
Versuch F
Nach der Agar-Verdünnungsmethode wird die Aktivität der Verbindung 1 gegenüber Aspergillus
niger ATCC 9642 bestimmt. Der Ausdruck » > 1000« bedeutet, daß die Verbindung bei einer Konzentration
von 1000 ppm wirksam ist und daß bei niedrigeren Konzentrationen keine Versuche durchgeführt
wurden.
Gurkensämlinge der Sorte Kagaaonagafüsinari, die in Blumentöpfen (1 Sämling pro Topf) bis zum
3blättrigen Stadium gezogen worden sind, werden mittels einer Sprühpistole mit einer Emulsion einer 50
der in der nachfolgenden Tabelle VIII aufgeführten Verbindungen bei der ebenfalls angegebenen Wirkstoffkonzentration
besprüht, wobei pro Topf 15 ml Emulsion angewendet werden. Nach dem Besprühen werden die Sämlinge in einem Gewächshaus stehen' 55
gelassen und nach 24 und 48 Stunden mit einer Sporensuspension von Sphaerotheca fuligenea besprüht
und infiziert. 15 Tage später wird der Infektionszustand jedes Blattes bestimmt. Der Infektionsindex reicht von 0 bis 5 (Infektionsindex 0 = kein
Befall der Blätter, Infektionsindex 5 = vollständiger Befall der Blätter) und dient zur Bestimmung des
Schädigungsgrades. Für jeden Versuch werden 3 Topfe verwendet. Die Ergebnisse sind in Tabelle VIII
zusammengestellt. 65
Aus Tabelle VjII ist ersichtlich, daß die erfindüngsgemäßen
Verbindungen eine wesentlich bessere Wirkung
ausüben als handelsübliche Fungizide. Ferner
33 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70
71 72 73 74 75 76 77
NVSN
C=O
NHCNHCOOC2H5*)
NHCNHCOOC2H5
Unbehandelt
*) Handelsübliches Fungizid.
*) Handelsübliches Fungizid.
| Wirk- | ScM- | Wi* |
| stoff- | di- | sain- |
| jcon- | gungs- | keit |
| zentra- | grad | |
| tion | ||
| (ppm) | <%) | (%) |
| 50 | 11,0 | 89,0 |
| 50 | 28,0 | 72,0 |
| 50 | 25,0 | 75,0 |
| 50 | 0,0 | 100,0 |
| 50 | 15,0 | 85,0 |
| 50 | 0,0 | 100,0 |
| 50 | 3,0 | 97,0 |
| 50 | 12,0 | 88,0 |
| 50 | 0,0 | 100,0 |
| 50 | 2,0 | 98,0 |
| 50 | 0,0 | 100,0 |
| 50 | 12,0 | 88,0 |
| 50 | 32,0 | 68,0 |
| 50 | 25,0 | 75,0 |
| 50 | 15,0 | 85,0 |
| 50 | 11,0 | 89,0 |
| 50 | 2,0 | 98,0 |
| 50 | 8,0 | 92,0 |
| 50 | 5,0 | 95,0 |
| 50 | 5,0 | 95,0 |
| 50 | 9,0 | 91,0 |
| 50 | 3,0 | 97,0 |
| 50 | 5,0 | 95,0 |
| 50 | 30,0 | 70,0 |
| 50 | 26,0 | 74,0 |
| 50 | 15,0 | 85,0 |
| 50 | 25,0 | 75,0 |
| 50 | 21,0 | 79,0 |
| 50 | 15,0 | 85,0 |
| 50 | 18,0 | 82,0 |
| 50 | 40,0 | 60,0 |
50 53,0 47,0
— 100,0 —
36
: Wirkung auf pulverförmiges Mehltau an Eier- |iäHzea (Auberginen) wurden nach folgender Testmethode
bestimmt:
Alt der eingesetzten
Eierfrucht Kanaikoobai sbinsoshin
Datum der Einimpfung.. 20. Dezember
Datum der Transplantation 23. März des folgenden
Jahres
Wachstum im Kunststoffhaus 3 Patzellen von 2,4 m2
pro Parzelle
Anwendung
Probeveroindvmgen in Form von benetzbarem
Pulver wurden mit Wasser zu 50 ppm Lösungen verdünnt Diese Lösungen wurden insgesamt dreimal
am 4. Mai, 11. Mai und 18. Mai in einer Menge von
200 Liter pro 10 a aufgebracht.
Untersuchungsmethode
Der Infektionszustand aller entwickelten Blätter wurde am 28. Mai festgestellt und der Prozentsatz
der befallenen Blätter berechnet
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle IX aufgeführt.
Wie sich aus der Tabelle ergibt besitzen die erfindungsgemäßen Verbindungen eine sehr hohe Aktivität
gegenüber Mehltau (Erysiphe cichoracearum) bei Eierfrüchten, wie sich aus dem Vergleich mit analogen
Vergleichssubstanzen und im Handel erhältlichen Fungiziden ergibt.
Die Wirkung auf pulverförmigen Mehltau an Trauben wurde nach folgender Testmethode bestimmt:
Art: Golden muscat, Alter = 15 Jahre.
Eine Parzelle von 3 χ 20 m = 60 nr; 3 Wiederholungen.
Es wurde ein Feld benutzt auf welchem pulverförmiger Mehltau bereits wuchs.
Anwendung
Die Probeverbindungen in Form von benetzbarem Pulver wurden mit Wasser zu 200 ppm Lösungen
verdünnt. Diese Lösungen wurden in einer Menge von 250 Liter pro 10 a aufgetragen, wobei der erste
Auftrag am 14. Juni und der zweite Auftrag am 25. Juni erfolgte und in einer Menge von 350 Liter
pro 10 a für den dritten Auftrag am 8. Juli.
Untersuchungsmethode
Die Anzahl der befallenen Trauben auf jeweils 100 Stocken pro ParzelU und 300 Stöcken insgesamt
pro Testfeld wurde ausgezählt.
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind in der folgenden Tabelle DC aufgeführt, ausgedrückt als Prozentsatz
der befallenen Ttauben, bezogen auf die untersuchten Trauben am 9. August.
Wie sich aus dieser Tabelle ergibt, besitzen die erfindungsgemäßen Verbindungen eine sehr höhe
Aktivität gegenüber pulverformigetn Mehltau (Unicinüla
necator) an Trauben im Vergleich zu analogen
^Vetgleichsverbindungen und im Handel erhältlichen
Die Wirkung auf pulverförmigen Mehltau aa Äpfeln wurde nach folgender Testmethode bestimmt:
Art: Kogyoku, Alter = 18 Jahre.
Eine Parzelle, 1 Baum, 2 Wiederholungen.
Anwendung
Die Probeverbindungen wurden in Form eines
benetzbaren Pulvers mit Wasser zu 300 ppm Lösungen verdünnt Diese lösungen wurden
3mal am 4. Mai, 14. Mai und 24. Mai in einer Menge
von 25 Liter pro Baum aufgebracht
Untersuchungsmethode
T5 25 junge Zweige wurden wahlweise aus einem
Baum ausgewählt und die Anzahl der befallenen Blätter abgezählt und auf die Gesamtzahl der Blätter
aller Zweige bezogen.
Die Ergebnisse sind in der Tabelle DC autgeführt,
ausgedrückt als Prozentsatz der befallenen Blätter,
bezogen auf alle untersuchten Blätter.
Wie sich aus der Tabelle deutlich ergibt, sind die erfindungsgemäßen Verbindungen hinsichtlich ihrer
Aktivität gegenüber pulverförmigem Mehltau (Podosphaera leucotricha) an Äpfeln wesentlich besser als
analoge Vergleichsverbindungen und im Handel erhältliche Fungizide.
Die Zahlen der in der Tabelle aufgeführten Verbindungen entsprechen in ihrer Numerierung den
Verbindungen der Tabelle
Wirksamkeit von untersuchten Verbindungen auf Arten von pulverförmigem Mehltau
49 50 51 52
53 54 55 56 57 .58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68
| Mehltau | Mehltau | Mehltau- |
| an Eier | an | an Äpfeln, |
| pflanzen, | Trauben, | %der |
| % der | % der | infizierten |
| infizierte.! | infizierten | Bläuer |
| Blätter | Wein | |
| trauben | ||
| 13,5 | 12,9 | 10,5 |
| 12,6 | 12,6 | 10,6 |
| 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 |
| 19,7 | 18,5 | 17,6 |
| 17,6 | 16,2 | 16,0 |
| 18,5 | 16,1 | 15,7 |
| 10,6 | 11,3 | 10,8 |
| 13,1 | 13,0 | 12,5 |
| 12,8 | 12,4 | .12,0 |
| 14,2 | 13,8 | 14,1 |
| 14,7 | 13,5 | 14,6 |
| 14,0 | 14,1 | 143 |
37
ο?
Fortsetzung
Mehltau
an Eierpflanzen.
% der
infizierten
Blätter
an an Äpfeln,
% der infizierten
infizierten Blätter Wein- _ trauben
69
70
70
Fungizid A (Netzschwefel 500 ppm) Fungizid B
[Dizink-bis-(diniethyldithiocarbamat)-
äthylen-bis-(dithiocarbnmat), 200 ppm] Fungizid C fOrötonsäure-2-(l-methylheptyl)-
4,6-dinitrophenylester, 300 ppm] Keine Behandlung 13,9
15,2
26,5
15,2
26,5
13,3
14,8
23,6
14,8
23,6
14,6 15,7 48,6
— 40,2 . —
_ _ 18,8
100,0 100,0 100,0
Claims (3)
1. Pyridylimidokohlensäureester der allgemeinen Formel I
haben, mit einem Alkalialkoholat oder -thiolat der allgemeinen Formel VII
R2—Ζ—Μ
(VII)
Py-N=C
Y-R1
(I)
Z-R2 in der R2, Z und M die vorgenannte Bedeutung
haben, oder
(D) ein Dialkalümidodithiocarbonat der allgemeinen Formel VIII
in der Py einen gegebenenfalls durch 1 Halogenatom oder 1 niedermolekularen Alkylrest bubiiituierten
Pyridinrest, Y und Z gleich oder verschieden sind und je ein Sauerstoff- oder Schwefelatom,
R1 einen gegebenenfalls verzweigten Alkylrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, einen gegebenenfalls
im Benzolkern 1- bis 4fach halogensubstituierten Benzylrest und R2 einen gegebenenfalls
im Benzolkern 1- bis 4fach halogen- oder niederalkyJsubstituierten oder durch eine Nitrogruppe
substituierten Benzylrest bedeutet
2. Verfahren zur Herstellung der Pyridylimidokohlensäureester nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man in an sich bekannter Weise
(A) einen Thionocarbaminsäure- oder Dithiocarbaminsäureester der allgemeinen Formel II
Py-N=C
SM
(VIII)
SM
in der Py und M die vorgenannte Bedeutung haben, mit einer Halogenverbindung der allgemeinen
Formel IX
R1—X (DQ
in der R1 und X die vorgenannte Bedeutung haben, zur Umsetzung bringt
3. Verwendung der Pyridylimidokohlensäureester nach Anspruch 1 als Mikrobizide.
Py-NH-C—Y—R1
S
(H) Die Erfindung betrifft Pyridylimidokohlensäureester der allgemeinen Formel I
in der Py, R1 und Y die vorgenannte Bedeutung
haben, mit einer Halogenverbindung der allgemeinen Formel III Py-N=C
R2—X
(IH)
Y-R1
Z-R2
in der R2 die vorgenannte Bedeutung hat und X ein Halogenatom darstellt, oder
(B) ein Isocyansäuredichlorid der allgemeinen Formel IV
Cl
Py-N=C
(IV)
Cl
in der Py die vorgenannte Bedeutung hat, mit einem Alkalialkoholat oder -thiolat der allgemeinen
Formel V
R1—Υ —Μ
(V)
in der R1 und Y die vorgenannte Bedeutung haben und M ein Alkalimetallatom bedeutet,
oder
(C) ein Imidokohlensäureesterchlorid der allgemeinen Formel VI
in der Py einen gegebenenfalls durch 1 Halogenatom oder 1 niedermolekularen Alkylrest substituierten
Pyridinrest, Y und Z gleich oder verschieden sind und je ein Sauerstoff- oder Schwefelatom, R1
einen gegebenenfalls verzweigten Alkylrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, einen gegebenenfalls im Benzolkern
1- bis 4fach halogensubstituierten Benzylrest und R2 einen gegebenenfalls im Benzolkern 1· bis
4fach halogen- oder niederalkylsubstituierten oder durch eine Nitrogruppe substituierten Benzylrest
bedeutet.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung der Pyridylimidokohlensäureester der allgemeinen
Formel I, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man in an sich bekannter Weise
(A) einen Thionocarbaminsäure- oder Dithiocarbaminsäureester der allgemeinen Formel II
Py-NH-C—Y-R1 (II)
60
OR1
Py-N=C
(VI) in der Py, R1 und Y die vorgenannte Bedeutung haben, mit einer Halogenverbindung der allgemeinen
Formel III
Cl
65 R2—X
(III)
in der Py und R1 die vorgenannte Bedeutung in der R2 die vorgenannte Bedeutung hat und X ein
Halogenatom darstellt, oder
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3445770 | 1970-04-21 | ||
| JP3445770 | 1970-04-21 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2119174A1 DE2119174A1 (de) | 1971-11-04 |
| DE2119174B2 true DE2119174B2 (de) | 1977-01-20 |
| DE2119174C3 DE2119174C3 (de) | 1977-09-08 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES399518A1 (es) | 1975-07-01 |
| DE2119174A1 (de) | 1971-11-04 |
| NL150777B (nl) | 1976-09-15 |
| GB1335617A (en) | 1973-10-31 |
| AT317248B (de) | 1974-08-26 |
| BE765999A (fr) | 1971-09-16 |
| ES390310A1 (es) | 1974-06-16 |
| CS190358B2 (en) | 1979-05-31 |
| BR7102331D0 (pt) | 1973-02-27 |
| ES399520A1 (es) | 1975-07-01 |
| SU428598A3 (ru) | 1974-05-15 |
| CH562212A5 (de) | 1975-05-30 |
| NL7105334A (de) | 1971-10-25 |
| FR2102989A5 (de) | 1972-04-07 |
| AT312359B (de) | 1973-12-27 |
| CA975372A (en) | 1975-09-30 |
| SU447875A3 (ru) | 1974-10-25 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |