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DE2118685B2 - Verfahren zum Polymerisieren ungesättigter Verbindungen in dicker Schicht - Google Patents

Verfahren zum Polymerisieren ungesättigter Verbindungen in dicker Schicht

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Publication number
DE2118685B2
DE2118685B2 DE19712118685 DE2118685A DE2118685B2 DE 2118685 B2 DE2118685 B2 DE 2118685B2 DE 19712118685 DE19712118685 DE 19712118685 DE 2118685 A DE2118685 A DE 2118685A DE 2118685 B2 DE2118685 B2 DE 2118685B2
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DE
Germany
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polymerization
monomers
polymerizing
polymerized
free radicals
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Application number
DE19712118685
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English (en)
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DE2118685A1 (en
DE2118685C3 (de
Inventor
Walter Homberg
Alfred 6096 Raunheim Neumann
Friedhelm Oehme
Winfried Dr. 6101 Rossdorf Wunderlich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roehm GmbH Darmstadt
Original Assignee
Roehm GmbH Darmstadt
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Publication date
Application filed by Roehm GmbH Darmstadt filed Critical Roehm GmbH Darmstadt
Priority to DE19712118685 priority Critical patent/DE2118685C3/de
Publication of DE2118685A1 publication Critical patent/DE2118685A1/de
Publication of DE2118685B2 publication Critical patent/DE2118685B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2118685C3 publication Critical patent/DE2118685C3/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F2/00Processes of polymerisation
    • C08F2/46Polymerisation initiated by wave energy or particle radiation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Polymerization Catalysts (AREA)

Description

Bekanntlich wird bei der radikalischen Polymerisation der Start durch den im Monomeren gelösten Sauerstoff inhibiert, und zwar derart, daß die durch den Zerfall eines Initiators oder durch das Einstrahlen kurzwelligen Lichtes entstandenen Radikale mit dem Sauerstoff reagieren und die Polymerisation erst nach dem Verbrauch des im System vorhandenen Sauerstoffs einsetzt. Diese Inhibierung wirkt sich naturgemäß bei kleinen Radikalkonzentrationen sowie in Sy-
ϊ stemen mit hoher Sauerstoffkonzentration, z. B. bei der Polymerisation dünner Schichten unter Luftzutritt, besonders störend aus. - Dem Fachmann ist weiterhin die Schwierigkeit, Polymerisatblöcke von z. B. 10 bis 20 cm Dicke in optisch einwandfreier Qualität
in herzustellen, bekannt. Die Polymerisation solcher Blöcke aus z. B. Polymethylmethacrylat erfordert Polymerisationszeiten von einigen Wochen. wobei häufig sich erst gegen Ende der Polymerisation bildende Blasen einen unbrauchbaren Block entstehen lassen.
ι i Ehe das erfindungsgemäße Verfahren beschrieben wird, sei weiterhin auf die dem Polymerisationsfachmann geläufige Mitverwendung von Phosphinen hingewiesen: Beispielsweise ist in der deutscv.-n Patentanmeldung V6712IV b/39c, bekanntgemacht am 11.
-Ή 10. 56, ein Verfahren zur Polymerisation von Vinylverbindungen beschrieben, nach dem man monomere (Meth-)Acrylester, Acrylnitril oder bestimmte andere ungesättigte Verbindungen in Gegenwart von tertiären Phosphinen unter Ausschluß von Wasser polynie-
-·"> risiert. Es handelt sich bei diesem Verfahren also um eine nach dem aiüonischen lonenketteninechanismus verlaufende Polymerisation. - Nach der I)E-AS 1 264 067 wird die Photopolymerisation von Aer\lestern unter Mitverwendung von Triphenyl-
Hi phosphin als Photoinitiator durchgeführt. - In »Pure and applied Chemistry«. \')(il. lud. Vol. 11-15. S. 587 bis 600, hat P. Weiss die photoinduzierte Polymerisation son Polyniethacrylsäuieinethylester in Gegenwart von Triphenv !phosphin untersucht und
: ι festgestellt, daß das PhoNphin dabei in rriphcnylpliosphinoxid übergeht.
Her dargestellte Stand der lechuik vermittelt keine Lehre zur einfachen und sicheren I lerstellung von dik
ken Polymerisat blöcken.
in Es wurde gefunden, daß äthjlenisch ungesättigte Verbindungen in dicken Schichten rasch, vollständig und unter Entstehung optisch einwandfreier Gebilde polymerisiert werden können, wenn die Polymerisation wie iiulen Patentansprüchen angegeben diirehge
ι, führt wird.
Soweit bei tier Polymerisation Temperaturen oberhalb iles Siedepunktes der Monomeren erreicht werden, ist ggf. das Arbeiten unter Druck erforderlich. - Art und Menge des radikalischen thermischen In-
,Ii itiators werden so gewählt, daß die;- r bei Erreichung des angestrebten I'eiliimsalzcs vollstiiiidig verbraucht is! Hei der erlindungsgemälien Kombination bekannter Einzelmaßrahmen verläuft, wie die nachstehenden Vergleichsversiiche beweisen, die Polymerisation in
,-, überraschend kurzer Zeit unter Vermeidung des bei der Herstellung dickschichtiger Gebilde bekannten Risikos der Blasenbildung. Der zunächst überraschende Eiffekt ist im nachhinein natürlich erklärbar: Der in den Monomeren gelöste und den Polymerisa-
ι,ιι tionsstart hemmende Sauerstoff wird von dem reduzierenden Phosphin gebunden. Unter der Einwirkung der aus dem zugesetzten Initiator in Freiheit gesetzten Radikale setzt die Polymerisation ein, um nach Verbrauch des Initiators bei dem angegebenen Umsatz
ι,·, im Bereich von 50 bis 90'/? zum Stillstand zu kommen. Während der in der ersten Polymerisationsphase eintretenden Temperaturerhöhung des Polymerisationsgutes erfährt der erfindungsgemäß ausgewählte Pho-
toinitiator noch keinen thermischen Zerfall, regt jedoch in der zweiten Polymerisationsstufe die Polymerisation an und läßt diese unter Vermeidung schädlich hoher Temperaturen bis zu einem praktisch vollständigen Umsatz ablaufen. Die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren klare Trennung der beiden P'lymerisationsphasen legt die Erklärung nahe, daß das sich bei einer üblichen Polymerisation bildende polymere Monomerperoxyd durch das Phosphin an der Entstehung gehindert bzw. zersetzt wird. Wenn dieser Effekt nicht eintreten würde, wäre unvermeidlich, daß die Polymerisation bei höheren Temperaturen von z. B. über 120 ' - und zwar unter der Einwirkung des eben genannten Peroxyds - außer Kontrolle geriete, so daß die beiden Polymerisationsstufen ineinander übergingen.
Der auf Grund der gegebenen Erklärung naheliegende Schluß, daß es einfach des Zusatzes eines Reduktionsmittels zu dem Monomeren bedürfe, um den die Polymerisation inhibierenden Sauerstoff unschädlich zu machen, rührt nicht zum Erfolg. Bekanntlich verkurzen die dem Poiymerisationsfachmann geläufigen Redoxsysteme, bestehend aus z. B. einem tertiären Ainin und einem Peroxid, die Inhibierungsperiode nicht. Auch der Ersatz eines Phosphins durch ein anderes Reduktionsmittel, /. B. durch Hydrazin oder Hydroxylamin, führt nicht zu dem gleichen Effekt, da solche Substanzen unter Ausbildung unerwünschter Nebenreaktionen in den radikalischcu Polymerisationsmcchanismus eingreifen.
Als !nilialorcn.dic bei Temperaturen unter 11)0 C freie Radikale liefern, werden mit Vorteil bestimmte Azoverbindungen verwendet, /. M. Azo-bis-isobuttersäuredinitril, 2,2"-Azo-bis-isobuttersäureäthylester. Azovaleronitril und Az(;cyclo.'"t:xancarboi)säurenitril - und /war allein oder in Mischungen miteinander -.
Das neue Verfahren läUl sich auch mit peroxiilischen Radikalbildner!) durchführen, jedoch ist es in diesen !'allen erforderlich, /uniichst das tertiäre Phosphin, /weckinäßigcrweisc bei gleich/eiligem Rühren, unter I.uftausschltiß auf das Monomere einwirken zu lassen, um den im Monomeren gelösten Sauerstoff /u binden. Hrsl nach geraumer Zeit, /. B. nach η Stunden, wird der peroxidische Initiator zugesetzt und die Teilpolymerisation der ersten Stufe durchgeführt. Der für die /weite Stufe erforderliche, vergleichsweise thermostabile Pholoiuitiator wird dem Monomeren bzw. Moriomerengeinisch vor Beginn der Polymerisation oder zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Polymerisation zugesetzt, soweit eine rasche und vollständige Auflösung bzw. Verteilung des Initiators in der in Polymerisation befindlichen Mischung noch möglich ist.
Als thermostabile Photoinitiatoren haben sich die !ister des 2,2"-A/o-bis-isobutylalkohols, z. B. dessen Essigsäureester, weiterhin Ben/oin, Di-isopropyldixanthogenat und A/.oalkylamine besonders bewährt.
Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens können zwar grundsätzlich alle ;ith>Ionisch ungesättigten Verbindungen polymerisiert werden, jedoch hat sich das neue Verfahren insbesondere bei der Polymerisation von (Meth-)Acrylester und (Mcth-)Acrylnitril, die gegebenenfalls im Gemisch mit anderen Monomeren, z. B. Methacrylsäure, Vinylacetat, Styrol oder mit vernetzenden Comonomercn polymerisiert werden können, bewährt.
Für die Durchführung des neuen Verfahrens kön
nen tertiäre Phosphine, z. B, Triphenylphosphin, Tri-o-tolylphosphin, Triisopropylphosphin und Tributylphosphin verwendet werden.
Beispiele
A) Vergleichsversuche, bei denen von der vorliegenden Erfindung kein Gebrauch gemacht wird.
1. Polymerisation von Methylmethacrylat mit einem Initiator, der unterhalb 100 ' C freie Radikale liefert.
In einem Schlauch aus Polyterephthalsäureglykolester von 1(S cm Durchmesser und 30 cm Länge, der am unteren Ende verschweißt war, wurde Methylmethacrylat mit 0,01 Gew.-% Azovaleronitril eingefüllt und danach verschlossen. Der Beutel wurde in ein mit Wasser gefülltes Druckgefäß eingebracht, in dem durch aufgepreßten Stickstoff ein Anfar.gsdruck von 20 Atmosphären herrschte. Über ein in den Folienbeutel eingebrachtes Thermoelement konnte die während der Polymerisation auftretende Temperatur vci fnigi werden. Beim Aufheizen des Kesselinhalts wurde bei 70 C ein rascher Anstieg der Temperatur des polymerisierenden Monomeren beobachtet, die im Laufe von 2'
Stunden auf 185 C" stieg.
Nach Abkühlen des Ansatzes wurde der Umsatz zu 1HWi bestimmt. Mit Hilfe tier Viskosilätszahl ;/ sp,c (Ci. V. Schul/. Z. I. Elektrochemie 1937, S. 47'J) wurde das mittlere Molekulargewicht des erhaltenen Polymerisats zu 2 K)" ermittelt.
2. Polymerisation von Methylmethacrylat mit einem Initiator, der oberhalb von 100 freie Radikale liefert.
Auf die für Beispiel I beschriebene Weise wurde Methylmethacrylat mit einem Gehalt von 0,01 Gew.-'i 2,2"-'\/o-his-isobutylacetat polymerisiert. Bei Erreichung einer Temperatur von 1JO C im Innern der polymerisierenden Mischung stieg die lemperatur rasch auf 2M)" Can. Der erhaltene Block war weich und nicht blasenfrei. Der Umsatz wurde /u HOCi bestimmt; das Polymerisat halle ein mittleres Molekulargewicht von 10".
V Polymerisation von Methylmethacrylat mit einem unter 100 C freie Radikale liefernden Initiator in Gegenwart eines Phosphins.
Der Versuch gemäß Beispiel 1 wurde mit der Abwandlung wiederholt, daß die Initiatormenge verdoppelt wurde und das Monomere 0,2 Gew.-'? Triphenylphosphin enthielt. Nach 2 Stunden war die Temperatur im Innern des Polymerisitionsbeutels auf 140 C gestiegen. Das Endprodukt enthielt noch MV/r nicht umgesetztes Monomeres. Der Umsatz von 7I)Of stieg auch bei einer anschließenden Bestrahlung des Ansatzes mit UV-Licht nicht weiter an.
4. Polymerisation von Methylmethacrylat mit einem Gemisch von 2 Initiatoren, von denen der eine unterhalb 100° C und der andere oberhalb 100 ' C freie Radikale liefert.
Wie in Beispiel 1 beschrieben, wurde Methylmethacrylat, in dem 0,01 Gew.-Of Azovaleronitril und 0,05 Gew.-7f 2.2'-Azo-bisisobutylacetat gelöst waren, polymerisiert.
Die bei 70° C heftig einsetzende Polymerisation ließ die Temperatur in 2V1 Stunden auf 210° C steigen; dabei wurde ein Umsatz von 92% erzielt. Das mittlere Molekulargewicht des Polymerisats betrug 10\ Eine anschlie- "■ ßende Bestrahlung des Ansatzes mit UV-Licht führte zu keiner weiteren Erhöhung des Umsatzes.
Polymerisation gemäß der vorliegenden Erfindung '" 5. Auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise wurde Methylmethacrylat, in dem 0,01 Gew.-% 2,2'-AzovaleronitriI, 0,05 Gew.-% 2,2'-Azo-biü-isobutylacetat und 0,1 Gew.-% Triphenylphosphin gelöst waren, unter Druck ι ί erwärmt. Bei Erreichung einer Temperatur von 55 ° C stieg die Temperatur im polymerisierenden Gut rasch an und erreichte nach 1 Stunde und 50 Minuten 125° C. Aus dem Beutel wurde eine Probe entnommen und x darin der Umsatz bestimmt. Er betrug 70%, d. h. die Mischung enthielt 30°^ monomeres Methylmethacrylat.
Nach Abkühlen des Beutelinhalts auf Zimmertemperatur, die nach etwa 5 Stunden erreicht war, wurde das Polymerisat 1 Stunde lang mit UV-Licht bestrahlt (handelsübliche 300-Watt-Lampe, Abstand 50 cm). Dabei stieg die Temperatur auf 145" C an. Der nach Abkühlen des Polymerisats bestimmte Umsatz betrug §99,5%. Das mittlere Molekulargewicht des Polymerisats wurde mit 2,5 · 10* ermittelt. Der erhaltene Block war optisch homogen und blasenfrei.
6. Methylmethycrylat, in dem 0.01 Gew.-'7 2,2'-Azovaleronitril, 0,05 Gew.-% Benzoin und 0,1 Gew.-% Tri-n-butylphosphin gelöst waren, wurde auf die im vorstehenden Beispiel beschriebene Weise polymerisiert. Bei der ersten Polymerisationsstufe wurde in der polymerisierenden Mischung eine maximale Temperatur von 110° C gemessen. Der nach Abkühlen des Ansatzes ermittelte Umsatz betrug 60%. Bei der anschließenden Photopolymerisation stieg die Temperatur auf 160° C, der Umsatz war ^99%. Der erhaltene Block war hlasenfrei und optisch homogen.
7. Der Versuch 6 wurde -mit der Abwandlung wiederholt, daß ein zu 65% aus Methylmethacrylat und 35 Gew.-% aus Butylacrylat bestehendes Monomerengemisch der Polymerisation unterworfen wurde. Auch in diesem Fall wurde ein praktisch auspolymerisiertes, optisch einwandfreies Endprodukt erhalten.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Polymerisieren äthylenisch ungesättigter Verbindungen in dicker Schicht unter der Einwirkung von beim thermischen Zerfall freie Radikale liefernden initiatoren und von Licht in Gegenwart tertiärer Phosphine, gekennzeichnet durch die Kombination nachfolgender bekannter Verfahrensmaßnahmen:
Zugabe
a) eines üblichen tertiären Phosphins in Mengen von 0,01 bis 5 Gew.-%, bezogen auf die eingesetzten Monomeren,
b) eines üblichen bei Temperaturen unter 100° C freie Radikale liefernden Initiators in Mengen von 0,001 bis 0,5 Gew.-ri, bezogen auf die eingesetzten Monomeren,
c) eines üblichen bei Temperaturen bis 120' C thermostabilen Photoinitiators in Mengen von 0,001 bis 0,2 Gew.-'ί, bezogen auf die eingesetzten Monomeren,
zu den zu polymerisierenden Monomeren bzw. Monomerengemischen, wobei die Polymerisation, gegebenenfalls unter Druck, in einer ersten Stufe bei einer Temperatur von 70 his 150 C bis zu einem Umsatz von 50 bis 1JO Gew.-'ί, bezogen auf das Gewicht der eingesetzten Monomeren, durchgeführt wird und Art und Menge des freie Radikale bildenden Initiators so gewählt werden, dall er bei Erreichung des angestrebten Umsatzes verbraucht ist. sodann die polymerisierende Mischung nach Erreichung des angestrebten Umsatzes abgekühlt und die Polymerisation danach in einer zweiten Stufe unter der Einwirkung kurzwelligen Lichtes zu Ende geführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß eine bei Temperaturen unter IDI) (" freie Radikale liefernde bekannte Azoverbindung verwendet wird.
Λ. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den /u polymerisierenden Monomeren zunächst das tertiäre Phosphin und nach einer Zeit von mindestens I Stunde eint» bei Temperaturen unter 100 C zerfallende bekannte pero\\dische Verbindung zugesetzt und die Polymerisation auf die angegebene Weise durchgeführt wird, wobei der thermostabile Photoinitiiitor zu einem beliebigen Zeitpunkt vor Beginn der Polymerisation oder zu einem solchen Zeitpunkt nach lleginn der Polymerisation zugesetzt wird, zu dem eine rasche und vollständige Auflösung bzw. Verteilung in tier zu polymerisierenden Mischung ir.ich möglich ist.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als thermostabiler Photoiiiitiator 2,2'-Azo-bis-isobutylalkohol bzw. dessen Essigsäureester verwendet wird.
DE19712118685 1971-04-17 1971-04-17 Verfahren zum Polymerisieren ungesättigter Verbindungen in dicker Schicht Expired DE2118685C3 (de)

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DE2118685A1 DE2118685A1 (en) 1972-11-02
DE2118685B2 true DE2118685B2 (de) 1979-11-15
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DE19748153A1 (de) * 1997-10-31 1999-05-06 Stockhausen Chem Fab Gmbh Verfahren zur Herstellung kationischer Polyelektrolyte

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