DE2116951A1 - Auskämmwalze einer Auflösevorrichtung für eine Offenendspinnmaschine - Google Patents
Auskämmwalze einer Auflösevorrichtung für eine OffenendspinnmaschineInfo
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Description
Vyzkumny ustav bavlnarsky,
Üsti nad Orlici
Üsti nad Orlici
Auskämmwalze einer Auflösevorrichtung für eine Offenendspinnmaschine
i-jrfindungsgegenstand ist eine Auskämmwalze einer Auflösevorrichtung
für eine Offenend-oOinnmaschine, welche
in einer Ausnehmung des G-ehäuses der Auflösevorrichtung gelagert ist und einen zwischen zwei Seitenwänden angeordneten
zylindrischen Mantel mit Auskämmitteln besitzt.
Bekannte Ausführungen von Auskämmwalzen mit zylindrischen, mit Auskämmifcteln versehenen Mäntel«, zum Beispiel mit
Sägezahndraht "beschlag, haben den Nachteil, daß beim Auf- · lösen der Stapelfasern wegen unerwünschter Luftströmungen
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Staub und andere an den fasern haftende Verunreinigungen
in den Raum oder die Lücke zwischen den Seitenwänden der Auskämmwalze und den Seitenwänden des Gehäuses der Auflösevorrichtung
hineindringen können. Bei Anhäufung einer gewissen Menge von Verunreinigungen kommt es zu einem Verstopfen
dieses Raumes und die Auskämmwalze ist nicht fähig,
ihre Drehbewegung fortzusetzen.
Da an der Spinnmaschine alle Auskämmwalzen von einer Seite mittels eines gemeinsamen Riemens angetrieben werden, entsteht
bei dieser Verstopfung und dem folgenden Stillstand einer Auskämmwalze wegen der Reibung des Riemens an der
stillstehenden Riemenscheibe ein wesentlicher Temperaturanstieg, soweit die Bedienung nicht den Fehler rechtzeitig
wahrnimmt und die betreffende Auflösevorrichtung nicht außer Betrieb setzt. Dieser Temperaturanstieg kann an der
Spinnmaschine nicht vernachlässigbare Schäden verursachen, zum Beispiel das Vernichten des Riemens.
Das Bestreben, ein eindringen von Staub und anderer Verunreinigungen
und Faserteile in den Raum oder in die Lücken zwischen den Seitenwänden der Auskämmwalze und den
Seitenwänden des Körpers der Auflösevorrichtung zu verhüten,
führte zu einer Konstruktionslösung der Auskämmwalzen,
bei der an radial aus einer Seitenwand dieser Auskämmwälzen ragenden Flanschen Einkerbungen vorgesehen
waren, die einen Ventilationseffekt erzeugten, welcher den Zutritt der Verunreinigungen in die erwähnten Räume
an den Seitenwänden verhüten sollten«,
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Eine andere Lösung beruhte darin, daß die Seitenwände
der Auskämmwalzen so angeordnet waren, daß eine Luftströmung in Richtung au deren zylindrischen Umfang hin
erzeugt werden sollte. Zu diesem Zwecke wurden zum Beispiel die Auskämmwalzen an den Seitenwänden mit schaufelartigen
Ausläufern versehen, die einen Ventilationseffekt erzeugten.
Ein Im acht eil dieser Anordnung war, daß die Erzeugung von
Luftströmungen an aen Seitenwänden der -iuskämmwalzen
weitere Komplikationen durch unerwünschte Beeinflussung des eigentlichen richtigen Auflösungsprozesses der Stapelfasern
und durch unerwünschte Beeinflussung des Beförderns der aufgelösten Pasern in die Spinnturbine mit sich
brachte. JJie !luftströmung entlang der Seitenwände der
,,uskämmwalzen in dichtung zum zylindrischen Hantel hin
erzeugte allfällig auch eine Luftströmung vom zylindrischen I-iantel der Auskämmwalae entlang den Seitenwänden
des Gehäuses der Auflösevorrichtung gegen deren Drehachse. So kamen die Verunreinigungen wieder in ijl· 'licken zwischen
den Seitenwänden der Auskämmwalze und den Seitenwänden des Gehäuses der auflösevorrichtung.
Die Erfindung bezweckt, auf einfache Art den Eintritt von Verunreinigungen vom zylindrischen Mantel der Auskämmwalze
in die Lücke zwischen den Seitenwänden der Auskämmwalze und den Seitenwänden des Gehäuses der Auflösevorrichtung
zu verhüten und auch eine Luftströmung zwischen den Seitenwänden der Auskämmwalze und den Seitenwänden
der Auflösevorrichtung zu verhindern.
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Die erfindungsgemäße Anordnung der Auskämmwalze behebt
in hohem Haß diese Nachteile und ihr Wesen beruht darin,
daß wenigstens eine Seitenwand der Auskämmv/alze gegenüber
der entsprechenden Seitenwand einer Ausnehmung des Gehäuses der Auflösevorrichtung, in welcher die Auskämmwalze angeordnet
ist, durch eine Labyrinthdichtung abgedichtet ist. Diese Labyrinthdichtung kann am zylindrischen liantel der
Auskämmwalze sowohl oberhalb als auch unterhalb der am zylindrischen Hantel vorgesehenen Auskämmittel angeordnet
sein, wobei sie· entweder durch einen oder mehrere ringförmige Ansätze oder ringförmige Vorsprünge der iLUskämmwalze
oder des Gehäuses der Auflösevorrichtung gebildet wird, die in eine entsprechende gegenüberliegende kreisförmige
Nut des erwähnten Gehäuses oder der Auskämmwalze
eingreifen. Anstatt der erwähnten ringförmigen Vorsprünge können abnehmbare profilierte Dichtungsringe aus geeignetem,
vor allem antistatischem Eaterial, verwendet v/erden.
Das Wesen der Erfindung, weitere Vorteile Lind Merkmale
der Erfindung sind nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Aufrißschnitt eines Teiles der Auflösevorrichtung mit einer Auskämmwalze, an
welche die Spinnvorrichtung mit der Spinnturbine angegliedert ist, mit einer Labyrinthdichtung nur
einer Seitenwand der Auskämmwalze;
2 einen vergrößerten schematischen Detailaufrißschnitt einer Anordnung einer Labyrinthdichtung
einer Ausführung nach I?ig. 1 ;
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1 09844/ 1128 ftWrlklll
BAD OWQIMAL
Pig. 3 einen vergrößerten sciiematisehen Detailaufrißschnitt
eines Teiles der Auskämmwalze mit einer
einfachen Labyrinthdichtung beider Seitenwände der Auskämmwalze;
S1Ig. 4 einen vergrößerten schematischen Detailaufrißschnitt
eines Teiles der -auskämmwalze mit einer anderen Ausführung der Labyrinthdichtung der Auskämmwalze,
die an einer oder an beiden Seitenwänden dieser Walze vorgesehen werden kann;
Pig. 5 einen vergrößerten schematischen Detailaufrißschnitt eines Seiles der Auskämmwalze mit einer
weiteren Anordnung der Labyrinthdichtung dieser Walze, die an einer oder an beiden Seitenwänden
dieser Walze vorgesehen werden kann, wobei zum Dichten ein abnehmbarer Dichtungsring verwendet
wird, der in einer Ήut einer oder beider Seitenwände
der Auflösevorrichtung befestigt ist;
Pig. 6 einen vergrößerten schematischen Detailaufrißschnitt
eines Teiles der Auskämmwalze mit einer weiteren Anordnung der Labyrinthdichtung einer
oder beider Seitenwände unter Anwendung eines abnehmbaren Pormdichtungsringes mit zugesetzten
Ausläufern, die in eine Nut der Seitenwand der Auflösevorrichtung eingreifen;
Pig. 7 einen vergrößerten schematischen Detailaufrißschnitt einer anderen Anordnung der Dichtung
ähnlich der in Pig. 6;
Pig. 8 einen vergrößerten schematischen Detailaufrißschnitt
eines Teiles der Auskämmwalze mit einer noch anderen Anordnung der Labyrinthdichtung eines
oder beider ihrer Seitenwände unter Anwendung eines abnehmbaren F ο rind i ent ungs ringes mit zuge-
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spitzten Ausläufern, die senkrecht zur Drehachse der Auskämmwalze gerichtet sind;
9 einen vergrößerten sohematisehen Detailaufrißschnitt
einer weiteren Anordnung der in Fig. 8 dargestellten Dichtung.
Im Gehäuse 1 der Auflösevorrichtung einer Offenendspinnmaschine
ist eine auf einer ,'/eile 3 des Lagerkörpers
4 befestigte Auskämmwalze 2 (Pig. 1) drehbar angeordnet. Die vVelle 3 trägt am anderen iJnde eine Riemenscheibe
5j die von einem Riemen 6 angetrieben wird. Lern Umfang der Auskämmwalze 2 ist dicht, jedoch berührungslos
eine Speiserolle 7 für die Zufuhr des Faserbandes auf bekannte Art zugeordnet. Der Antrieb der Speiserolle
7 geschieht auf bekannte Art und ist in Fig. 1 nicht näher veranschaulicht.
Die Auskämmwalze 2 ist im Gehäuse 1 in einer ausnehmung
9 gelagert, welche in ihrem Oberteil in einen Austrittskanal 10 übergeht, der in eine Spinnturbine 11 mündet,
welche mit Ventiiationsöffnungen 12 zum Erzeugen eines
Unterdruckes und mit Kitteln zum Setzen derselben in Drehung versehen ist, zum Beispiel mit einer Welle 13»
die im lagerkörper 14 gelagert ist, auf der eine, von einem Riemen 16 angetriebene Riemenscheibe 15 befestigt
ist.
Das Gehäuse 17, in welchem sich die Spinnturbine 11 befindet,
ist dem Gehäuse 1 der Auflösevorrichtung zuge-
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ordnet, nit welcher diese eine bekannte Spinneinheit
bildet, an welche ein iaar von Abaugsrollen 13, eine
Verteilungsrolle 19 -und eine Spule 2υ zum Abziehen bzw. Aufwinden des gesponnenen Garnes 21 anknüpft.
Die Auekäinmwalze 2 besteht aus zwei Seitenwänden 22 und
23, zwischen welchen sich ein zylindrischer Hantel 24
mit Auskämrnibteln 25 befindet, zum Beispiel mit Sägezahndrahtbesciilag,
mit L'adeln o. ä. Die Seitenwände und 23 liefen an den Seitenwänden 26 und 27 der Ausnehmung
9 an, von denen die Seitenwand 26 zum Beispiel die untere Wand eines sowohl für den Körper 1 als auch für
das Gehäuse 17 gemeinsamen Deckels 28 bilden kann.
Die Auskämmwalze 2 ist wenisstens an einer Seitenwand
22 oder 23 mit einem Ansatz 29 versehen, der in eine Iiut 30 des Körpers 1 eingreift, so daß zv/iaohen der Auskämmwalze
2 und der Seitenwand 26 des Deckels 28 eine Labyrinthdichtung 31 entsteht (Fig. 1 und 2). Ähnliche
Ansätze, Kuten und Labrrinthdichtungen können auch an
der zweiten Seitenwand 23 der Auskämmwalze 2 vorgesehen werden·
Die Labyrinthdichtung 31 dieser Art kann auch entweder am zylindrischen hantel 24 oberhalb der Auskämmittel
angeordnet werden, wie es aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, oder an den Seitenwänden 22 und 23 unterhalb des
zylindrischen Mantels 24, wie es in Fig. 3 bis 9 gezeigt ist.
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Die Labyrinthdichtung 31 am zylindrischen Mantel 24
wird durch einen Ansatz. 29 gebildet, der radial über den
äußeren Durchmesser der Auskämmittel 25 ragt und in eine im Gehäuse 1 der Auflösevorrichtung gebildete Hut 30
eingreift (Fig. 1 und 2).
Die in Fig. 3 dargestellte Labyrinthdichtung 32 ist an
beiden Seitenwänden 22 und 23 der „uskämmwalze 2 und an beiden Seitenwänden 26, 27 der Ausnehmung 9 des G-ehäuses
1 der Auflösevorrichtung vorgesehen und befindet sich innerhalb des äußeren Durchmessers des zylindrischen !mantels
24 mit den Auskämmitteln 25 und wird wesentlich durch wenigstens eine Ringnut 33 in einer oder in beiden Seitenwänden
22 und 23 der Auskämmwalze 2, in welche ein ringförmiger Vorsprung 34, der aus einer oder aus beiden Seitenwänden
26, 27 der Ausnehmung 9 ausläuft, gebildet.
ι"in ringförmiger Vorsprung 35 kann gemäß Fig. 4 auch an
einer oder beiden Seitenwänden 22, 23 der Auskämmwalze 2
angeordnet werden, während-die entsprechende Ringnut 36
in einer oder beiden Seitenwänden 26, 27 der Ausnehmung vorgesehen ist.
i/erartige ringförmige Vorsprünge 34 oder 35 und Ringnuten
33, 36 können an den Seitenwänden 22, 23 der Auskämmwalze 2 oder an den Seitenwanden 26, 27 der Ausnehmung 9 in
größerer Anzahl angeordnet werden, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, wo zwei ringförmige Vorsprünge 35, 35', die an
einer oder beiden Seitenwänden 22, 23 der Auskämmwalze 2
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angeordnet sind, und zwei entsprechende Ringnuten 36,
36' in den Seitenwänden 26, 27 der Ausnehmung 9 dargestellt
sind.
Für die ilrzetig-ung und den Betrieb ist es vorteilhafter,
anstatt die ringförmigen Vorsprünge 34, 35 aus einem Teil mit den deitenwänden 22, 23 der ^uskämmwalze 2 oder mit
den Seitenwänden 26, 27 der Ausnehmung 9 zu machen, diese in Form eines abnehmbaren Dichtungsringes 36' auszuführen,
der zum Beispiel in eine Hingnut 37 'in. der Seitenwand der Ausnehmung 9 fest eingesetzt ist und in eine ringförmige
Nut 38 in der Seitenwand 22 der auskämmwalze 2
(ii'ig. 5) eingreift oder umgekehrt. Es können mehrere
dieser Dichtungsringe verwendet v/erden.
Der abnehmbare Dichtungsring 36' bildet entweder ein
einfaches normales Labyrinth oder, was wirksamer ist, ist als ein profilierter Ring 39 ausgeführt, der am Umfang
der Auskämmwalze 2 eingesetzt ist und an seinem äußeren Umfang ein System von zugespitzten ringförmigen
Ausläufern 40 besitzt, die in eine Hingnut 41 eingreifen
(Fig. 6). Die zugespitzten ringförmigen Ausläufer 40
verlaufen dabei senkrecht zu der Seitenwand 27 des Gehäuses 1.
Gemäß der Ausführung nach Fig. 7 besitzt der profilierte Ring 42, der zum Beispiel in die Seitenwand 27 der Ausnehmung
9 eingesetzt ist, am inneren Umfang ein System von zugespitzten ringförmigen Ausläufern 43» die in eine
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Ringnut 44 der Seitenwand 2.'j der Auskämmwalze 2 sin—
greifen.
Die zugespitzten ringförmigen .Ausläufer von profilierten
Dichtungsringen, die in Jig. 6 und 7 dargestellt sind, können auch anders gerichtet sein, ζ Lim Beispiel
so, wie es in JPig. 8 dargestellt ist, wo ein ^u ε läufer
45 des Dichtungsringes 46, der in die Seitenwand 27 des
Gehäuses 1 eingesetzt ist, gegen die Drehachse der ~-uskämmwalze
2 gerichtet ist, v." ^rend ein zv/eiter Ausläufer
47 gegen den zylindrischen kantel 24 der ;iU8 kämm walze 2
gerichtet ist, wie es in Mg. 8 veranschaulicht ist, wobei "beide Ausläufer 45, 47 in eine Itinyaut 48 der Auskämmwalze
2 eingreifen.
Dadurch wird sehr v/irksam jede Luftströmung zwischen dem zylindrischen Mantel 24 und der Lücke zwischen der Seitenwand 23 der Auskämmwalze 2 und der Seitenwand 27 des Gehäuses
1 der Auflöseverrichtung und allfällig auch zwischen
der Seitenwand 22 der Auskämmwalze 2 und der Seitenwand
26 der Ausnehmung 9 oder des Deckels 28 verhindert, falls diese Dichtung an beiden Seitenwänden 22, 23 der
Auskämmwalze 2 vorgesehen ist und somit wird jedes Eindringen
von Verunreinigungen, Staub und Fasern in die erwähnten Lücken seitlich der Auskämmwalze 2 verhindert.
Noch wirksamer ist die in Fig. 9 gezeichnete Anordnung, wo die ringförmigen Vorsprünge 49, 50 des Dichtungsringes
51, von denen der Vorsprung 49 gegen die Achse und der
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3AD
Vorsprung 50 gegen den zylindrischen Hantel 24 der Auskämmwalze
2 gerichtet sind, an ihren Enden mit fein zugespitzten Ausläufern 52 versehen sind, welche in der
iiingnut 53 der au a klimm walze 2 an ihren beiden Umfangsflächen
54, 55 anliegen.
jJie abnehmbaren Dichtungsringe 36', 39, 42, 46, 51 können
aus metallischem Material, vorzugsweise aus Leichtmetall oder, was vorteilhafter ist, aus kunststoff mit antistatischen
.eigenschaften hergestellt werden.
Die Wirkungsweise der ganzen Anordnung ist folgende:
Sin otapelfaservorband wird der -auskämmwalze 2 zugeführt,
wo die Fas-;-rn durch Auskämniittel 2 5 aufgelöst und in den
Austrittskanal 10 befördert werden. Aus dem Austrittskanal 10 v/erden die Fasern durch Unterdruck, der Kittels
der Veiitilationsöffnungen 12 in der Spinnturbine 11 erzeugt
wird, in den Innenraum der Spiimturbine 11 angesaugt
und an deinen Sar.:meloberflache abgelagert. Durch
Anlegen des jiides des 3-arnes 21 auf der inneren Sammeloberfläche
der Spinnturbine 11 auf die Schicht der hier abgelagerten Fasern werden diese Fasern durch wirkung des
durch die Drehbewegung der Spinnturbine 11 entstandenen Drehmomentes in das Ende des Garnes 21 eingedreht und
fortlaufend mittels der Abzugsrollen 18 unter Hitwirkung der Verteilerrolle 19 auf die Spule 20 aufgewickelt.
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Claims (11)
- Patentansprüche:M-) Auskämmwalze einer Auf lösevorrichtung für Off enend-.Spinnmaschinen, welche in einer ausnehmung des Körijers der Auflösevorrichtung gelagert ist und einen zwischen zwei Seitenwänden vorgesehenen zylindrischen mantel mit Auskämmitteln "besitzt,
dadurch gekennzeichnet,daß wenigstens eine Seitenwand (22, 23) der Auskämmwalze (2) gegenüber der entsprechenden Seitenwand (26, 27) der Ausnehmung (9) des Gehäuses (1) der iiuflösevorrichtung durch eine Labyrinthdichtung (31, 32) abgedichtet ist ο - 2. Auskäinmwalze nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß die Labyrinthdichtung (31) am zylindrischen Kante!(24) der Auskämmwalze (2) oberhalb der Auskämmittel (25) angeordnet ist.
- 3. Auskämmwalze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,daß die Labyrinthdichtung (31) durch einen radial den Außendurchmesser der Auskämmittel überragenden Ansatz (29) der Wand (22) der Auskämmwalze (2) gebildet wird, der in eine Nut (30) des G-ehäuses (1) der Auflösevorrichtung eingreift.1Q98U/1 128- 13 -ßAD OPIfQINAL
- 4. Auskämmwalze nach. Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, .daß die Labyrinthdichtung (32) an einer oder beiden 3eibenwänden (22, 23, 26, 27) der Auskämmwalze (2) bzw. der Ausnehmung (9) des Gehäuses (1) der Auflösevorrichtung angeordnet ist, und zwar innerhalb des äußeren Durchmessers des zylindrischen Kanteis (24) der Auskämmwalze (2) mit den üuskämmitteln (25) .
- 5. Aaskämmwalze nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet,daß die Labyrinthdichtung (32) durch wenigstens eine Ringnut (33, 36) und einen ringförmigen Vorsprung (34, 35) an einer oder beiden oeitenwänden (22, 23) der Auskämmwalze (2) und an einer oder beiden Seitenwänden (26, 27) der Ausnehmung (9) des Gehäuses (1) der Auflösevorrichtung gebildet wird.
- 6. Auskämmwalze nach Anspruch 1, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,daß der ringförmige Vorsprung (34, 35) ein G-anzes mit dem Gehäuse (1) der Auflösevorrichtung oder der Auskämmwalze (2) bildet.
- 7. Auskämmwalze nach Anspruch 1, 4, 5 oder 6, gekennzeichnetdurch einen abnehmbaren Dichtungsring (36), der in fluten (37, 38) der Seitenwände (22, 23) der Auskäinmwalze (2) dzw. der Seitenwände (26, 27) der Ausnehmung.(9) des Gehäuses (1) der Auflösevorrichtung eingesetzt109844/1128 U "
- 8. Auskämmwalze nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet,daß der abnehmbare Dichtungsring (39, 42) mit wenigstens zwei ringförmigen zugespitzten -.iusläuf ern (4-G, 43) versehen ist.
- 9. Auskämmwalze nach Anspruch 1, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,daß der abnehmbare Dichtungsring (39, 42) mit wenigstens zwei ringförmigen zugespitzten Ausläufern (40, 43) versehen ist, die wesentlich senkrecht zu den Seitenwänden (26, 27) des Gehäuses (1) der Auflösevorrichtung gerichtet sind.
- 10. Auskämmwalze nach Anspruch 1, 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,daß einer der Ausläufer (45, 47, 49, 50) des Dichtungsringes (46, 51) in Richtung gegen die Drehachse der Auskämmwalze (2), der zweite in Richtung gegen den zylindrischen Mantel (24) der Auskämmwalze gerichtet ist.
- 11. Auskämmwalze nach Anspruch 1, 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,daß die abnehmbaren Dichtungsringe (36, 39, 42, 46, 51) aus antistatischem Material hergestellt sind.109844/1128
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| DE19651417B4 (de) * | 1996-12-11 | 2006-01-05 | Spindelfabrik Süssen Schurr Stahlecker & Grill GmbH | Auflöseeinrichtung für Offenend-Spinnmaschinen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1309206A (en) | 1973-03-07 |
| CS152085B1 (de) | 1973-12-19 |
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