DE1815775A1 - Verfahren zum Fuehren von Fasern waehrend ihres ringlosen kontinuierlichen Spinnens in einer Unterdruckspinnturbine und Vorrichtung zum Durchfuehren dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Fuehren von Fasern waehrend ihres ringlosen kontinuierlichen Spinnens in einer Unterdruckspinnturbine und Vorrichtung zum Durchfuehren dieses VerfahrensInfo
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Description
Patentanwalt
Dipl. Phys. Dr. Waither 3unius ι ο ι c 7 7 c
3 Hannover, Abfaesir, 20 .. I ö I 0 / / D
17. Dezember 1968
Dr.J/Ha.
Meine Aktes 1581
Yfzkwmf ü&tav bavlnarsk#·, IJsti nad Orlici,
ul. T. ÜToväkove 225
Verfahren zum Führen von Pasern während ihres ringlosen
kontinuierlichen Spinnens in einer Uhterdruckspinnturbine
und Vorrichtung zum Durchführen dieses
Verfahrens
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum
Führen von Fasern während ihres ringlosen kontinuierlichen Spinnens in einer ünterdrucksρinnturbine mit
kegelförmiger Eutschwand, die in die sogenannte Samrneloberfläche übergeht, sowie mit einem unbeweglichen
Deckel, in welchem ein ifransportkanal zum
Transportieren der separierten Fasern vom Kämmmechanismus
in die Spinnturbine angeordnet ist, welcher in Sichtung auf die Eutschwand in die Spinnturbine
einmündet, sowie eine Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens.
Das Führen der Fasern vom Kämmechanismus in die
Spinnturbine geschieht bei der Mehrzahl der bekann-
— 2 —
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ten Ausführungen durch einen Sransportkanal, der
gegenüber dem Känimzylinder des Kämmechanismus eine
imGfrunde tangentiale Stellung einnimmt und in den Raum der äpinnturbine derart geführt ist, daß die
durch ihn transportierten lasern auf kürzestem "lege gegen die Rutschwand gerichtet sind, die in
die sogenannte Saiumeloberflache übergeht.
nierbei v/erden die durch den Kämme chanismus separierten
fasern durch den l'ransportkanal im Körper
des Kämmechanismus in einem üragluftmedium in den
Haum der Spinnturbine beförderts wo sie zuerst
auf die kegelförmige Rutschwand gelangen, auf welcher sie auf die Samnieloberfläche rutschen, die
sich an der Stelle des größten Innenumfangs der Spinnturbine befindet, und auf v/elcher sie sich
in ein bandförmiges Gebilde ablagern, welches kontinuierlich zu Garn gedreht wird, welches aus der
Spinnturbine abgezogen wird.
Es ist aus der Literatur bekannt, daß bei einer Spinnvorrichtung der erwähnte Transρortkanal in
eine ringförmige Nut münden kann, die in einem feststehenden Seil der Spinnturbine angeordnet
und von der Spinnturbine umgeben ist, die eine zylindrische Form aufweist. Die erwähnte Nut führt
die Pasern zu einem üeil der vernadelten und perforierten zylindrischen Innenwandtmg der Spinnturbine.
Hierbei werden die durch den Kämmechanismus sepa-
_ 1Z _
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IAD OBIQIf1IAt
rlerten Fasern durch.'einen Kanal in die von der
Spinnturbine umschlossene ringförmige Verteilungsnut gebracht, die in dem feststellenden in die
Spinnturbine eingreifenden Mantelteil angeordnet ist. Die Fasern werden dann aus dieser Hut direkt
zur zylindrischen inneren Oberfläche der Spinnturbine geleitet, die mit Badein und Iiiiftungsöffnungen
versehen ist. Die auf dieser erwähnten zylindrischen Überfläche abgelagerten Pasern werden
gedrallt und in Form von Garn abgezogen - gegen die Einwirkung der erwähnten Nadeln - durch, den
koaxialen Abzugskanal aus der Spinnturbine heraus- und auf eine Spule aufgewickelt.
Bei beiden bekannten Lösungen werden die separierten Fasern in ihrem Flug von dem Kanal durch den Innenraum
der Spinnturbine auf die Spinntürbinenwand
oder auf die Sammeloberfläche der Spinnturbine orientiert, und zwar durch eine feste \Yand unterhalb
des trichterförmigen Abzugskörpers, auf welcher
sie entlangrutschen und darauf in mechanische Berührung
kommen, gebremst und in ihrer Bewegungsrichtung geändert werden, was besonders durch die
Minderung der Richtung des !Dransportkanals bedingt
ist. Dabei werden die Fasern gebremst, ihre gerade parallele Orientierung wird geändert, was sieh ungünstig
in einer verschlechterten Parallelstellung der Fasern im Faserband auf der Spinnturbinenoberflache
und dadurch auch im Garn offenbart. Das Resultat ist eine ungünstige Beeinflussung der
Qualität des Garnes.
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Ein weiterer Nachteil der "bekannten Vorrichtungen
"besteht darin, daß die Fasern "bevorzugt auf dem
niedrigsten Teil der erwähnten ringförmigen lut aufgefangen werden und dabei Faseransammlungen gebildet
werden, die bei plötzlicher Lösung Garnbrüche verursachen.
Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile.
Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, die Pasern berührungslos
aus dem Kanal bis zur Spinnturbinenwandung zu leiten und an Stellen, an denen die Gefahr besteht,
daß die Pasern in Berührung mit Teilen des Kanales
oder einer festen Wand kommen, Mittel zur Unterstützung des Faserfluges vorzusehen und so eine Vorrichtung
zu bilden, die die Herstellung von Hochqualitätsgarn ermöglicht.
Die Erfindung besteht darin, daß beim Durchlauf des Austrittsteils des Transportkanals, der auf die
Sammeloberfläche .gerichtet ist, die Pasern auf
einem luftpolster rutschen, das unmittelbar unter der ?/and gebildet wird, welche die transportierten
Pasern von der Drall- und Abzugszone der Spinnturbine
abteilt.
Das Wesen der Vorrichtung der Erfindung besteht darin, daß wenigstens ein Teil der Wand des Austrittsteiles
des Tranaportkanale, welche die transportierten
Fasern von der Drall- und Abzügeζone der Spinn-
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—· 5 ~
turbine trennts mit dieser Zone wenigstens durch
ein Luftloch zum Eintritt eines (Beiles der in
dieser Zone wirbelnden Luft in den erwähnten Austrittsteil
verbunden isto
Duroh die Erfindung wird eine vorteilhafte Führung
der Fasern erzielt^ wobei sich der Austrittsteil des IransportkanalSs der auf die Samme1oberfläche
gerichtet ist, in einer zur Rotationsachse der Spinnkammer lotrecht verlaufenden Ebene befindet.
Zur Bildung einer intensiven Luftströmung ist es
erfindungsgemäß vorteilhaft, die Y/ände der Luftlöcher gegen die Richtung der Drehbewegung der
Spinnturbine zu neigen.
Vom Standpunkt der Fertigung ist es erfindungsgemäß
vorteilhaft, daß die Wand des Austrittsteils des
Transportkanals fest, jedoch abnehmbar auf dem unbeweglichen Deckel der Spinnturbine angeordnet
ist, gegebenenfalls, daß das Luftloch durch Herausbiegen eines Anschnittes in der Wand gebildet ist.
Dasselbe gilt für die Lösung, bei welcher der Austrittsteil
des Transportkanals beim Anblick in Richtung der Drehachse der Spinnturbine eine Längsform
aufweist und an zwei Stellen in dem zylindrischen Teil des unbeweglichen Deckels mündet.
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Eine besondere vorteilhafte Orientierung der fasern auf der bammeloberflache der Spinnturbine
wird dadurch erzielt, dai3 der Austrittsteil des Transportkanals beim Anblick in Richtung der Drehach.se
der Spinnturbine eine der Bahn der Pasern in diesem Teil entsprechende Tropfenform aufweist,
die sich in Richtung der drehbewegung der bpinnturbine
verengt \inä auf einem Teil des ümfangs
des zylindrischen Teils des unbeweglichen Deckels mündet.
Ähnliche Vorteile hat eine v/eitere Ausführung, bei
welcher der Austrittsteil des Transportkanals beim Anblick in Richtung der Rotationsachse der Sipinnturbir.e
die Form eines bogenförmigen Sektors aufweist
und auf dem Teil des Umfangs des zylindrischen Teils des unbeweglichen Deckels mündet ο
Im Falle des Bedarfs einer besonders intensiven Luftströmung unter der «Vand des Austritts teils des
Transportkanals haben die Kanten der Luftlöcher, welche in die Drall- und Abzugszone der Spinnturbine
hineinragen, die Form einer Schneide.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung ist anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
Pig. 1 einen Vertikalschnitt durch die Spinnturbine und den Kämmechanismus j
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BAD QR(GtNAL
Pig. 2 einen Anblick auf den oberen zylindrischen
Teil des Kämmeohanismus nach Pig. 1, der
den Deckel der Spinnturbine bildet und den Austrittsteil des Transportkanals der separierten
Pasern und den Abzugskanal des gesponnenen Garnes einschließti
Pig. 3 einen vergrößerten Anblick auf den Austrittsteil des Transportkanals nach Pig. 1, den
Paserstrom und einen Teil der Spinnturbine im Schnittf
Pig. 4 eine andere Ausführung der vorliegenden Erfindung
j
Pig. 5 den Anblick auf den oberen zylindrischen Teil
des Kämmechanismus nach Pig. 4, der den
Deckel der Spinnturbine bildet;
Pig. β einen Schräganblick auf die.weitere Ausführung
des Austrittsteils des Transportkanals j
Pig. 7 einen Schräganblick auf eine andere Ausführung des Austrittsteils des Transportkanals;
Pig. 8 einen Vertikalschnitt durch den Austrittsteil des Transportkanals, bei welchem die
Wand mit den JDüf tungs öffnung en demontierbar ist9-
Pig. 9 einen Axialanblick auf die Ausführung nach Pig. 8,
Pig.10 einen Vertikalschnitt durch den Austrittsteil
des Transportkanals mit der abnehmbaren Wand mit Luftlöchern und abgeschrägten Schneiden?
Pig.11 einen Axialanblick auf die Ausführung nach
.10.
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Auf dem Rahmen 1 der Maschine ist der Körper 2 des Separiermechanismus befestigt, der eine Zufu.hrrolle
3 enthält, die dem Kämmzylinder 4 mit schrägen Auskämmnadeln 5 zugereiht ist. Die Zufuhrrolle
3 ist auf der Welle 6 gelagert, der Kämmzylinder
4 auf der Welle 7. Die Antriebe der Wellen 6 und 7 werden von nicht dargestellten Antriebsmitteln der
Maschine abgeleitet.
Der Hohlraum 8 im Körper 2, in welchem der Kämmzylinder
4 angebracht ist, geht in dem oberen Teil des Körpers 2 in einen Transportkanal 9 über, welcher
zu dem Kämmzylinder im wesentlichen tangential verläuft und zum Transport der Fasern in den Spinnmechanismus
dient.
Der Transportkanal 9» der sich in seinem Verlauf vom Kämmzylinder 4 zur Austrittsöffnung verengt,
geht - unter Richtungsänderung - in den Austrittsteil TO über, der sich im oberen zylindrischen
Teil 11 des Körpers 2 befindet, der den unbeweglichen
Deckel der Spinnturbine 12 bildet, welcher dicht, jedoch berührungslos dem erwähnten Körper
2 zugeordnet ist.
Die rotierende Spinnturbine 12 wird durch die Baeie
121 gebildet und weist eine Aussparung 122 auf, in der die Mftungsöffnungen 123 angeordnet sind, die
bei der Rotation Unterdruck hervorrufen, und in der weiter eine sich in Richtung nach unten verengende
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Rutschwand 124 ausgebildet ist. Die Kutschwand
t24 geht an der Stelle des größten Innenumfangs
in die sogenannte Sammeloberflache 125 über.
Die Spinnturbine 12 ist auf der Welle 126 befestigt, die frei drehbar in den Lagern 13 und 14 gelagert
ist und durch die Riemenscheibe 127 beendet ist. Die Lager 13 und 14 sind auf einem anderen Teil
des Körpers 1 der Maschine gelagert. Die Eiemenscheibe
127 ist mit dem teilweise dargestellten Antriebsriemen 15 in Eingriff, der von dem Zentralantrieb
der Maschine angetrieben wird.
Die Spinnturbine 12 ist von einem Mantel 16 umgeben, der auf dem Körper 2 des Separiermechanismus befestigt
ist, sowie einer Öffnung 17 für den Luftaustritt.
Durch den zylindrischen Teil-11 und den Körper 2 läuft in der Drehachse der Spinnturbine 12 der Abzugskanal
1β hindurch. Unterhalb seines Austrittes aus dem Körper 2 sind die Abzugsrollen 19,20 angebracht
und zwangsläufig angetrieben und unterhalb dieser der Aufwickelmechanismus, der durch die
Spule 21 dargestellt wird.
Unterhalb-, dag Zufuhrzylinders 3 ist in dem Körper
ein Eintritt 31 angebrachtf u&ter welchem frei drehbar/
die Torlagespule 22 des iteeerbandes 23 angebracht
ist.
- 10 -
- ίο -
Der zylindrische 1Ieil 11 greift teilweise in die
Spinnturbine ein und der Austrittsteil 10 mündet
direkt an der Kutschwand 124.
Der Raum dieser Spinnturbine kann grundsätzlich,
in die ringförmige Ablegezone 128 in der Hähe der Rutschwand 124 und die Drall- und Abzugszone
129 im Mittelteil der Spinnturbine 12 - siehe die gestrichelten Zonen in Pig. 4 - aufgeteilt werden.
Die in diesen Zonen stattfindenden Vorgänge werden noch beschrieben werden.
Der Austrittsteil 10 des Iransportkanals 9 ist so gestaltet, daß die Wand 101 des Austrittsteils
1.0 die separierten Pasern 25 von der Drall- und Abzugszone 129 trennt.
Dabei ist wenigstens ein £eil der Wand 101 des Austrittsteiles 10 des Sransportkanals 9 mit
dieser Zone 129 wenigstens durch ein Luftloch 102 verbunden - bei den dargestellten Ausführungen
werden mehrere dieser Luftlöcher benutzt.
Es ist vorteilhaft, wenn der Austrittsteil 10
des !Cransportkanals 9 sich in einer zur Rotationsachse
der Spinnkammer lotrechten Ebene befindet.
Wie in Pig. 4 ersichtlich, sind die Wände 103 der
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Luftlöcher 102 gegenüber der Drehrichtung der Spinnturbine 12 geneigt.
Bei der Ausführung nach. Fig. 4 und 5 läuft der Austrittsteil 10 des Transportkanals 9 durch, den
ganzen zylindrischen Seil 11 des Deckels hindurch, so daß beim Axialanblick dieser eine Längsform
aufweist und an zwei Stellen im erwähnten zylindrischen Teil 11 mündet.
Bei der Ausführung nach I1Xg. 6 hat der Austrittsteil
10 des iCransportkanals 9 die Form eines bogenförmigen
Sektors und mündet auf dem Teil des Umfangs des zylindrischen Teils 11 des Deckels. Die
Luftlöcher 102 sind nur in dem Teil der Wand 101 angeordnet, unter dem die separierten lasern 25
transportiert werden.
Bei der Ausführung nach Fig. 7 hat der Austrittst
teil 10 des Transportkanals 9 eine Tropfenform, wobei der Eintritt der separierten Fasern in den
Austrittsteil 10 sich grundsätzlich an der Stelle der größten Erweiterung - im Axialanblick - befindet,
und der Austrittsteil 10 sich in Richtung der Drehbewegung
der Spinnturbine 12 verengt und auf dem Umfang des zylindrischen Teils 11 des Deckels
mündet.
Die Tropfenform des Auetrittsteile entspricht unge-
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fähr der Form des Stromes der separierten Fasern 25, wenn die vertikale Wand 104 nicht einen diese
Form beschränkenden Faktor darstellt.
Bei der Ausführung nach Fig. 8 und 9 wird die Wand 101 des Austritteteiles 10 des Transportkanale
9 durch ein Segment, z.B. ein Blechsegment, gebildet,
welches an dem zylindrischen Teil 11 durch die Schraube 105 befestigt ist. Die Luftlöcher
102 werden durch Herausbiegen 106 des in der erwähnten
V/and 101 durchgeführten Zuschnittes gebildet.
Bei der Ausführung nach Fig. 10 und 11 wird die
Wand 101 des Austrittsteiles 10 des Transportkanales 9 durch ein annähernd bogenförmiges Segment, z.B.
ein Blechsegment gebildet, welches mittels der Schraube 105 auf dem zylindrischen Teil 11 befestigt
ist. Die oberen Kanten 108 der Luftlöcher 102 weisen hier die Form einer Schneide auf.
Die beschriebenen Vorrichtungen funktionieren folgendermaßen:
Das Faserband 23 wird von der Vorlagespule 22 mittels
des Zufuhrzylinders 3 abgespult, welcher dieses Faserband zu den Kämmnadeln 5 des schnell rotierenden
Kämmzylinders 4 zuführt. Die separierten Fasern 25 gelangen in den Transportkanal 9
unter gleichzeitiger Einwirkung von Unterdruck, der durch die Lüftungsöffnungen 123 der Spinnturbine
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12 hervorgerufen wird. Infolge der sich verengenden Form des Sransportkanals 9 kommt es zur Beschleunigung
des Iragmediums der Fasern 25 - der Luft - was einen günstigen Einfluß auf die einheitliche
Ausrichtung und die G-eraderichtung der Fasern
hat.
Am Ausgang des Transportkanales, wo eine !Richtungsänderung
des Luftstromea erfolgt, sind die Fasern
25 geneigt, ihre Stellung zu ändern und mit der
Wand 101 in Berührung zu kommen. Das verhindert wirksam das Luftpolster 107 - gestrichelt in Fig.3
dargestellt, welches durch einen Luftstrom gebildet
wird, der aus dem Eaum der Spinnturbine12
in den Austrittsteil 10 des Iransportkanals 9 hineinläuft.
Das Luftpolster 107 verhindert die Berührung
der separierten Fasern mit der*Wand 101 und dadurch
auch die Herabsetzung ihrer Geschwindigkeit, ihre Deformation und eine Störung ihrer Paralleis teilung
während des Fluges, während der Ablage und im Garn. Die separierten Fasern rutschen also auf dem erwähnten
Luftpolster1 107 und gelangen nach Verlassen des Austrittsteiles 10 des !Eransportkanals 9 durch
die Ablagerungszone 128 auf die Rutschwand 124 der
rotierenden Spinnturbine 12 und lagern sich durch Einwirkung von Zentrifugalkraft auf die Sammeloberflache
125 ab, wo sie in ein einem Band 26 ~ siehe
Fig. 3 - ähnelndem Gebilde abgelagert werden.
Zum Anspinnen wird durch den Abzugskanal 18 in die
Spinnturbine 12:ein Stück Garn eingeführt, dessen
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-H-
Ende auf das erwähnte Band 26 aufzuliegen kommt,
worauf das eingeführte Garnende aus der Spinnturbine 12 abgezogen und auf eine Spule 21 durch Einwirkung
der Abzugszylinder 19 und 12 aufgespult wird. Dadurch
wird von der Sammeloberflache 125 das Band
26 abgenommen, welches jedoch fortlaufend durch die Fasern 25 gebildet wird, welche in die Spinnturbine
12 aus dem Separiermechanismus eintreten.
Infolge der Drehbewegung der Spinnturbine 12 wird das Band 26 besonders in der Zone zwischen dem
Eintritt des Abzugskanals 18 und der Sammeloberfläche 125 gedreht, welche Zone in Pig. 4 dargestellt
und als Drall- und Abzugszone 129 bezeichnet ist.
Durch Anordnung der Austrittsteilmündung 1G in der
Nähe der Rutschwand 124 wird ein Entweichen der
Fasern in die Drall- und Abzugszone 129 verhindert
und dadurch auch ihr teilweises Einspinnen in das sich bildende Garn, welches die Qualität des Garns
herabsetzt. Das Wirbeln der Luft im Raum der Spinnturbine 12 und die pneumatischen Verhältnisse im
Transportkanal 9 und im Austrittsteil 10 sind so gewählt, daß eine luftströmung durch die Luftlöcher
102 in den Austrittsteil· 10 herbeigeführt wird
und ein Luftpolster 107 gebildet wird, welches den Kontakt der separierten Fasern mit der Wand
101 verhindert und auch ihren Durchlauf durch die Luftlöcher 102 in die Drall- und Abzugszone 129·
Das beschriebene Führungsverfanren in dem Auetrittsteil
10 des OJraneportfcanals 9 ist bei allen Aue-
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führungen gemäß der vorliegenden Erfindung gesickert,
bei denen die gleichen Funktionselemente
mit den gleichen Bezugsnummern bezeichnet wurden.
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Claims (1)
- Patentansprüche :Verfahren zum Führen von Pasern während des ringlosen, kontinuierlichen Spinnens in einer rotierenden Unterdruckspinnturbine mit kegelförmiger Rutschwand, die in die sogenannte Sammeloberfläche übergeht und mit einem unbeweglichen Deckel, in welchem ein Transportkanal zum Zuführen der separierten Pasern von dem Kammmechanismus in'die Spinnturbine vorgesehen ist, der an der Eutschwand mündet, dadurch gekennzeichnet,daß beim Durchlauf des Austrittsteils (10) des Transportkanals (9)» der auf die Sammeloberfläche (125) gerichtet ist, die Pasern (25) auf einem Luftpolster (107) rutschen, welches unmittelbar unterhalb der Wand (101) gebildet wird, welche die transportierten Pasern von der Drall- und Abzugs ζ one (129) in der Spinnturbine (12) abtrennt.2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß wenigstens ein Teil der Vfand (101) des Austritts teils (10) des Transportkanals (9), welcher die transportierten Pasern von der Drall- und Abzugszone (129) in der Spinnturbine (12) trennt, mit dieser Zone (129) wenigstens durch, ein einziges Luftloch (102) für den Eintritt eines Teiles der in dieser Zone wirbelnden Luft- 17 909839/1250in den erwähnten Austrittsteil (10) verbunden ist.Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß der Aus trittsteil (10) des (Eransportkanals (9), der auf die Sammeloberflache (125) gerichtet ist, sich in einer Ebene befindet, die ungefähr lotrecht zur Rotationsachse der Spinnturbine (12) ■verläuft.4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,daß die Wände (103) der Luftlöcher (102) gegenüber der Drehrichtung der Spinnturbine (12) geneigt sind.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,daß das Luftloch (102) durch Herausbiegen (106) des Zuschnittes in der Wand (101) gebildet wird.6. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet,daß die Wand (1O1) des Austritts teils (10) des iüransportkanals (9) fest, jedoch abnehmbar auf dem unbeweglichen Deckel (11) der Spinnturbine (12) angeordnet ist*- 18 -Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,daß der Austrittsteil (10) des Transportkanals (9) beim Anblick in Pachtung der Drehachse der Spinnturbine eine Längsform aufweist und auf zwei Stellen im zylindrischen Teil (11 ) des unbeweglichen Deckels mündet.8. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,daß der Austrittsteil (10) des Transportkanals (9) beim Anblick in Richtung der Drehachse der Spinnturbine (12) eine der Bahn der Pasern (25) in diesem Teil entsprechende Tropfenform aufweist, die sich in Drehrichtung der Spinnturbine (12) verengt und auf dem Teil des Umfanges des zylindrischen Teiles (11) des unbeweglichen Deckels mündet.Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,daß der Austrittsteil (10) des Tranaportkanals (9) beim Anblick in Richtung der Drehachse der Spinnturbine (12) die Form eines bogenförmigen Sektors aufweist und auf einem Teil des Umfanges des zylindrischen Teiles (11) des unbeweglichen Deckels mündet.10. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,- 19 909839/1250daß die Kanten (108) des Luftloches (102), die in die Drall- und Abzugszone (129) der Spinnturbine (12) hineinragen, eine Schneiden!"orm aufweisen.909839/1250
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Country Status (6)
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Family Cites Families (3)
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Cited By (3)
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Also Published As
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| GB1224526A (en) | 1971-03-10 |
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