DE2115294A1 - Vulkanisationsmittel und -Verfahren - Google Patents
Vulkanisationsmittel und -VerfahrenInfo
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Description
Vulkanisationsmittel und -Verfahren
Es ist bekannt, zur Vulkanisation von natürlichen und synthetischen
Kautschuken 4,4'-Dithiomorpholin, gegebenenfalls zusammen
mit Vulkanisationsbeschleunigern (z. B. Sulfenamiden)
zu verwenden. Die verwendete Schwefelmenge wird dabei niedrig gehalten ( 0 bis etwa 1,4 Gewichtsteile auf 100 Gewichtsteile
Kautschuk). 4,4'-Dithiomorpholin ist aber nur wenig lagerstabil
und zersetzt sich bei Temperaturen oberhalb Zimmertemperatur innerhalb weniger Monate.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß Bis-2-benzthiazol-dithio-N,N'-piperazine
der Formel
-S-S-
- S-S-
worin R Wasserstoff oder Alkyl bedeutet, als Vulkanisationsmittel bzw. Vulkanisationsbeschleuniger
für natürliche und synthetische Kautschuke geeignet sind.
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Bevorzugt sind solche Verbindungen der Formel (I), in denen
die Reste R Wasserstoff oder Methylgruppen sind, und in 2,5-
oder 2,6-Stellung stehen. Besonders geeignet sind Bis-2-benzthiazol-dithio-N,N'-piperazin;
-2,5-Dimethyl-piperazin; -2,6-Dimethyl-piperazin.
Gegenstand der Erfindung ist demnach ein Verfahren zur Vulkanisation von natürlichen und synthetischen Kautschuken, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß man solche Kautschuke im Gemisch mit von 0,4 bis 5 Gewichtsteilen eines Bis-2-benzthiazoldithio-N,N'-piperazine
der Formel (I), bezogen auf 100 Gewichtsteile Kautschuk auf Temperaturen von etwa 100° C bis
300° C erhitzt.
Ein weiterer Gegenstand ist eine Mischung, enthaltend einen
natürlichen oder synthetischen Kautschuk und 0,4 bis 5,0 Gewichtsteile eines Bis-2-benzthiazol-dithio-N,N'-piperazine
der Formel (I), bezogen auf 100 Gewichtsteile Kautschuk.
Erfindungsgemäß können insbesondere halogenfreie Kautschuke, die vulkanisierbare C=C-Bindungen enthalten, eingesetzt werden.
Besonders geeignet sind Naturkautschuk, Dienkautschuke, Polyalkenamere und Äthylen-Propylen-Terpolymerisate. Dienkautschuke im Sinne der Erfindung sind dabei insbesondere
Kautschuke, die durch Polymerisation oder Copolymerisation von halogenfreien 1,3-Dienen, bevorzugt mit 4-8 C-Atomen,
erhalten werden, z. B. aus Butadien, Isopren. Geeignete Comonomere
sind z. B. vinylaromatische Verbindungen wie Styrol und Acrylsäure- bzw. Methacrylsäurederivate wie Acrylnitril
oder Methacrylnitril. Ä'thylen-Propylen-Terpolymerisate sind
Kautschuke, die aus Äthylen, Propylen und einem nicht konjugierten Diolefin durch Polymerisation erhalten worden sind.
Das nicht konjugierte Diolefin, d. h. die Terkomponente kann dabei in Mengen bis zu 20 Gewichtsprozent im Polymerisat vorhanden
sein. Polyalkenamere sind Kautschuke, die durch ring-
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öffnende Polymerisation von Gyclomonoolefinen- mit Hilfe von
metallorganischen Mischkatalysatoren erhalten werden. Besonders geeignet sind eis- und trans-Polypentenamere, die durch
ringöffnende Polymerisation von Cyclopenten entstehen.
Die Bis-2-benzthiazol-dithio-N,N'-piperazine der Formel (I)
sind neu. Sie können durch Umsetzung von Benzthiazol-2-sulfenamiden
mit Schwefel und einem Piperazin hergestellt werden. Besonders geeignete Benzthiazol-2-Sulfenamide sind Verbindungen
der Formel
1 2
wobei R und R Wasserstoff, Alkyl mit 1-6 Kohlenstoffatomen
oder Cycloalkyl mit 5 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet.
Beispiele für solche Verbindungen sind 2-Amino-thio-benzthiazol,
N-Cyclohexyl-2-benzthiazol-sulfenamid, N-Methyl-2-benzthiazol-sulfenamid,
N-Äthyl-2-benzthiazol-sulfenamid, N,N!- Dimethyl-2-benzthiazol-sulfenamid, N,N'-Diäthyl-2-benzthiazolsulfenamid,
N-Isopropyl-2-benzthiazol-sulfenamid, N,N1-Dipropyl-2-benzthiazol-sulfenamid,
N-tert.-Butyl-2-benzthiazol-sulfenamid
und Benzthiazyl-2-sulfenmorpholid. Geeignete
Piperazine haben die Formel
"R
H - N4 N-H (III)
worin R Wasserstoff oder Alkyl mit 1-6 C-Atomen bedeutet .
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Besonders geeignet sind Piperazin, 2,5-Dimethylpiperazin und
2,6-Dimethylpiperazin. Es können auch Gemische, dieser Verbindungen
eingesetzt werden.'
Als Lösungsmittel "dienen z. B. Alkohole, wie Methanol,
Äthanol, Propanol, Isopropanol, Butanol, Isobutanol sowie
Kohlenwasserstoffe wie Benzol, Toluol, Xylol, Dioxan, Tetrahydrofuran
und Anisol.
Die Umsetzung kann z. B. wie folgt durchgeführt werden: 45,5 g (0,25 Mol) 2-Aminothiobenzthiazol werden mit 8 g
(0,25 Gr-Atom) Schwefel und 10.75 g (0,125 Mol) wasserfreiem Piperazin in 250 ml Isopropanol 2 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt, dann langsam innerhalb von 30 Minuten auf 50° C
erwärmt und 3 Stunden bei dieser Temperatur gerührt. Es wird auf 0° C abgekühlt, abgesaugt und der Rückstand zweimal
mit 50 ml Isopropanol gewaschen. Anschließend wird das Produkt im Vakuum bei 50° C getrocknet. Man erhält 54 g
eines weißen Pulvers vom Schmp. 180 - 183° C. Nach dem Umkristallisieren
aus Dioxan schmilzt das Bis-(2-benzthiazoldithio)-N,N'-piperazin
bei 187 - 188° C.
Die Bis-2-benzthiazol-dithio-N,N'-piperazine der Formel (I)
besitzen eine hohe Wirksamkeit als Vulkanisiermittel,.. Sie
können daher für sich alleine eingesetzt werden. Dabei entstehen
alterungsbeständige Vulkanisate mit niedriger bleibender Verformung.
Es ist aber auch möglich, bei der Vulkanisation. Schwefel mit
zu verwenden, wobei man bevorzugt nicht mehr als 1,5 Gewichtsteile Schwefel, bezogen auf 100 Gewichtsteile, Kautschuk einsetzt.
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D ie Bis-(2-benzthiazol-dithio)-N,N1-piperazine sind selbst
bei mehrmonatiger Lagerung bei erhöhter Temperatur stabil. Es tritt keine Zersetzung oder Abnahme der Wirksamkeit ein
(vgl. Beispiel 3). Auch behalten die Materialien bei der Lagerung ihre pulverförmige Beschaffenheit. Klebrigwerden,
Zusammenbacken oder Amingeruch tritt nicht auf. Ein Hinweis
auf die gute Stabilität ist z. B. im Falle des (unsubstituierten) Bis-(2-benzthiazol-dithio)—N,N'-piperazine der für
eine SuIfenamid-Verbindung ungewöhnlich hohe Schmelzpunkt
von 187 - 188° C. -
Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind ferner relativ wenig
säureempfindlich, und können daher auch in Gegenwart üblicher saurer Mischungsbestandteile verwendet werden, ohne daß dabei
eine Beeinträchtigung ihrer Wirkung eintritt.
Ein besonderer Vorteil der Bis-2-benzthiazol-dithio-N,Nfpiperazihe
ist, daß sie nicht nur als Vulkanisiermittel wirken, sondern gleichzeitig auch als Vulkanisationsbeschleuniger.
Es ist auch möglich, zusammen mit den Bis-2-benzthiazoldithio-N,N'-piperazinen
zusätzliche Vulkanisationsbeschleuniger zu verwenden. Hierzu sind insbesondere die üblichen
Vulkanisationsbeschleuniger aus der Gruppe der Thiazolverbindungen geeignet. Beispiele hierfür sind N-Cyclohexyl-2sbenzthiazyl-sulfenamid,
N-tert.-butyl-2-benzthiazyl-sulfenamid,
2-Benzthiazol-thio-morpholin und 2-Mercaptobenzthiazol.
Weiterhin kann auch das Zinksalz des 2-Mercapto-benzthiazols
und das Dibenzthiazyldisulfid verwendet werden. Es können auch zusätzliche Vulkanisationsbeschleuniger aus der
Gruppe der Thiurambeschleuniger z. B. Tetramethyl-thuiramdisulfid,
Tetramethyl-thiuram-monosulfid oder Dirnethyl-diphenyl-thiuramdisulfid
mitverwendet werden.
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¥eitere geeignete zusätzliche Vulkanisationsbeschleuniger
sind Thioharnstoffe, wie Diphenylthioharnstoff, Äthylenthioharnstoff,
Diäthylthioharnstoff und Dibutylthioharnstoff.
Im allgemeinen verwendet man zur Vulkanisation von Kautschuken
Bis-2-benzthiazol-dithio-N,,M'-piperazine der Formel (I) in
Mengen von etwa 0,4 bis etwa 5,0 Gewichtsteilen pro 100
Gewichtsteile Kautschuk.
Die weiteren Beschleuniger bzw. Vulkanisationsmittel können
P in folgenden Mengen mitverwendet werden:
Thiazolbeschleuniger bis zu 2 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile Kautschuk
Thiurambeschleuniger bis zu 1 Gewichtsteil pro 100 Gewichtsteile Kautschuk
Thioharnstoffe bis zu 1 Gewichtsteil pro 100 Gewichtsteile
Kautschuk ,
Schwefel bis zu 2,5 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile Kautschuk
und für besonders alterungsbeständige Vulkanisate bis zu 1,5 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile Kautschuk.
* Das Vulkanisationsverfahren wird im allgemeinen so durchgeführt,
daß man Bis-benzthiazol-dithia-Ν,Ν1-piperazine und gegebenenfalls
die weiteren Beschleuniger bzw. Vulkanisationsmittel
der Kautschukmischung getrennt oder in Form eines Gemisches zusetzt. Die Vulkanisation wird im allgemeinen bei
Temperaturen von 120 bis etwa 300° C, bevorzugt 140 bis 240° C durchgeführt. Hierzu können alle in der Technik üblichen
Vulkanisationsvorrichtungen benutzt werden.
Die Kautschuke können die üblichen Zusätze wie Füllstoffe, insbesondere Ruße, Mineralöle, Weichmacher, Klebrigmacher,
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Beschleuniger, Aktivatoren, insbesondere Stearinsäure, Wachs, Alterungsschutzmittel, Ozonschutzmittel, Treibmittel, Farbstoffe
oder Pigmente enthalten.
Das erfindungsgemäße Vulkanisationsverfahren wird durch die folgenden Beispiele erläutert. Die verwendeten Prüfmethoden
und Abkürzungen sind in Tabelle 1 zusammengestellt. Tabelle gibt die verwendete Testrezeptur wieder.
Tabelle 1 .
Prüfmethoden
T) ti = Anvulkanisationszeit In Analogie zur Mooney-Scorch-
time (vgl. DIN 53 524) aus der Spannungswert-Heizzeit-Kurve
ermittelt. Anstieg des Spannungswertes bei 200 % Dehnung um 20 Punkte über das Minimum
(Stufenheizung)
2) M,nr)-max. = Spannungswert- maximaler Spannungswert bei
-* maximum 300 % Dehnung (kp/cm2), DIN
63 504, Blatt 2
3) tq0 sä Ausvulkanisationszeit Zeit bis zum Erreichen von 90 %
des maximalen Spannungswertes bei 300 % Dehnung bei 150° C
(Ausstufenheizung)
4) F = . Zerreißfestigkeit (kp/cm ),
DIN 53 504, Normring R I
5) D = Bruchdehnung (%), DIN 53 540,
Blatt 1, Normring R I
6) H = Härte (Shore a), DIN 53 505,
Bereich A, 4 mm Klappen
7) E = Rückprallelastizität(%), DIN
53 512, 4 mm Klappen
8) Compression-set (%) = In Anlehnung an DIN 53 517;
konstante Verformung 10 mm hohe Zylinder, 10 mm ψ Zeit:' "22
Std,/70° C bzw. 70 Stdo/100° C.
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Abkürzungen:
CBS = N-Cyclohexyl-2-benzthiazyl-sulfenamid
OBS = 4-(Benzthiazyl-2-sulf enyl )-inorpholin TBS = N-tert.-butyl-2-benzthiazyl-sulfenamid
MBT = 2-Mercaptobenzthiazol ZMBT = Zinksalz des 2-Mercaptobenzthiazols ~
MBTS = Libenzthiazyl-disulfid TMTD ~ Tetramethyl-thiuramdisulfid
TMTM = Tetramethyl-thiuram-monosulfid
MDS = 4,4r-Dithiomorpholin
■Tabelle 2
Testrezeptur: Gewichts-Naturkautschuk (smoked sheets) 100,0
Ruß N 220 (ISAF) ' 42,0 Zinkoxid 5,0 Stearinsäure 3,0
Aromat. Mineralöl-Weichmacher 3,0 Paraffin 1,0
Phenyl-ß-naphthylamin 1,0
N-Phenyl-N-isopropyl-p-phenylendiamin 1,5
Beispiel 1 zeigt die Überlegenheit des erfindungsgemäßen Bis-(2-benzthiazol-dithic)-N,N!-piperazins über das zum
Vergleich angeführte 4,4'-Dithiomorpholin (Nr. 1, 3, 5).
In den gleichen Dosierungen gibt Bis-(2-benzthiazol-dithio)-Ν,Ν'-piperazin
(Nr. 2, 4, 6) deutlich höhere Spannungswertmaxima, kürzere Ausheizzeiten (tq0) und günstigere mechanische
Werte. Insbesondere aber besitzt die erfindungsgemäße
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Substanz eine deutlich überlegene Reversionsbeständigkeit.
Beispiel 2 zeigt die Wirksamkeit des Bis-(2-benzthiazol-dithio)-N,N'-piperazine
(Mischung 8) als Vulkanisationsbeschleuniger. Die erfindungsgemäße Substanz ergibt bei gleicher
Dosierung (0,4 phr) einen wesentlich höheren Spannungswert, deutlich günstigere mechanische Werte, insbesondere Zugfestigkeit
(F) und Compression set als das zum Vergleich angeführte 4,4'-Dithiomorpholin. Außer dem höheren Spannwert hat die erfindungsgemäße
Substanz hier auch den Vorteil einer deutlich kürzeren Ausvulkanisationszeit (tg0) Vor dem als Vergleichssubstanz mit angeführten 4,4'-Dithiomorpholin (Mischung 7).
Beispiel 3 zeigt die überlegene Lagerbeständigkeit des Bis-(2-benzthiazol-dithio)-N,N1-piperazine,
das nach der 3-monatigen Lagerung bei 50° C noch praktisch keinen Wirkungsabfall
zeigt, (Mischung 11 und 12) im Vergleich zu 4,4'-Dithiomorpholin,
das nach der gleichen Lagerzeit einen deutlichen Wirkungsabfall zeigt (Mischung 9 und 10).
Beispiel 4 zeigt den Einfluß von Thioharnstoffen als zusätzliche
Beschleuniger auf 4,4'-Dithiomorpholin bzw, Bis-(2-benzthiazol-dithio)-piperazin.
Beim Vergleich der Mischungen 13 und 14 ersieht man, daß Bis-(2-benzthiazol-dithio)-piperazin
(Mischung 14) mit zusätzlichem Diphenylthioharnstoff eine bessere Anvulkanisationsbeständigkeit, höheren Spannungswert,
Zugfestigkeit und eine erheblich bessere Reversionsbeständigkeit ergibt als 4,4'-Dithiomorpholin (Mischung 13)· Auch bei
Verwendung von Äthylenthioharnstoff (Mischungen 15 und 16) gibt Bis-(2-benzthiazol-dithio)-piperazin (Mischung 16) bessere
Reversionsbeständigkeit und Zugfestigkeit als 4,4'-Dithiomorpholin
(Mischung 15),
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2 0 y H 4 1/12 15
£ Beispiel.. 1
(Naturkautschuk, Testrezeptur siehe Tabelle 2)
| «Ο | (phr) | Bds- (2-benzthiazyl* | - | Mischung Nr.: | 130° (Min.) | 1 | 2 | - | 30 | 3 | 4 | 5 | - | |
| OS | O CD » |
Vj) | 0,5 | |||||||||||
| VJ! | cc | ÄBVJlkanisationszeit bei | 105 | - | ||||||||||
| ί\3 | Spannungswertmaximum (M-. | C (Min.) | 12 | 0,5 | ||||||||||
| bei 150ö C (kp/cm2) , °K | 4«, 4" -Dithiomorpholin: | lach 30 Min./170° C (%) | 3,8 | - '■ | 84 | 1,5 | - | ■ 0,5. | 1,35 | |||||
| Ausheizzeit t^Q bei 150° | -dithio)-N, N f-piperazin: | D C | 3,8 | 230 | - | 1*5. | - | |||||||
| cn ' | Raversionsbeständigkeit ] | CBSs | 0,5 | 0,5 | 520 | •n· | - | , - | 20 | |||||
| F nach tgQ + 10 Min./150 | OBS: | - | - | 65 | 0,6 | 0,6 | 0,5 | |||||||
| D | Schwefel: | - | - | 53 | 0,6 | 0,6 | 1,35 | 103 | ||||||
| H | 9,0 ■ | |||||||||||||
| E | 30 | 28 | 23 | 24 | 72 | |||||||||
| 260 , | ||||||||||||||
| 90 | 90 | 97 | 98 | 560 .- | ||||||||||
| 13 | 10 | 8,0 | 9,5 | , 61 | ||||||||||
| 67 | 67 | 82 | 67 | 52 | ||||||||||
| 230 | 245 | 245 | 245 | |||||||||||
| 530 | 560 | 560 | 550 | |||||||||||
| 59 | 58 | 61 | 60 | |||||||||||
| 51 | 50 | 52 | 50 | |||||||||||
Naturkautschuk, 42 phr Ruß N 220 (ISAF) Testrezeptur siehe Tabelle 2
(Schwefel : 2,35 phr, CBS: : 0,5 phr)
| Nr. 7 | Nr. 8 | |
| 0,4 4,4'- Dithiomor- pholin .75 |
0,4 Bis-(2- benzthiazol- dithio)- piperazin 28 |
|
| Anvulkanisationszeit | ||
| bei 120° C (Min) | 80 | 35 |
| Anvulkanisationszeit | ||
| bei 130° C (Min) | 33 | 16 |
| Spannungswertmaximum (M^qq) bei 150° C (kp/cm2) |
120 | 142 |
| Ausheizzeit tqn bei 150° C | 29 | 13 |
| ReversionsbestMndigkeit nach | ||
| 30'/170° C (%) | 63 | 63 |
| F bei tgo + 10'/150° C | 170 | 235 |
| D | 530 | 560 |
| H | 52 | 60 |
| E | 42 | 46 |
| Compression set | ||
| 22 h/ 70° C Heizstufe 20'/1500C | 41 | .26 |
| 30'/1500C | 37 | 22 |
| 70 h/100°C Heizstufe 20'/1500C | 92 | 68 |
| 30'/15O0C | 88 | 56 |
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- 11 -
209841/12TB
φ Beispiel 3
Lagerversuch 3 Monate bei 50 C ,
Testrezeptur siehe Tabelle 2, CBS : 0,5 phr
Testrezeptur siehe Tabelle 2, CBS : 0,5 phr
| VM ——■■ -7- ■■ o^ Vulkanisiermittel vji ■ |
• Dosierung | M300-max | F | bed | D | E | 50 | frisches Material, F : 1220 C |
| (phr) | bei 150° C | .150° | :/30 Win. | |||||
| Nr. 9 | 240 | 42 | nach 3monatiger Lagerung bei 50 C |
|||||
| 4,4'-Dithiomorpholin | 3,8 | 100 | 530 | 62 ; | % AU! | 3gangswertes | ||
| sj Nr. 10 | 180 | |||||||
| ° 4,4*-Dithiomorpholin1^ CO ' |
3,8 | 72 | Re st- | 630 | 56 | |||
| 72 % | -Spannw | ert in | 52 | frisches Material F : 187 - 188° C |
||||
| -» Nr. 11 | ||||||||
| ~* Bis-(2-benzth'iazol-di- | 255- | |||||||
| 471 thiQ)-N,N!-piperazin . | 3,8 | 118 | 535 | 63 | 52 | nach 3monatiger Lagerung bei 50 C |
||
| ■ Nr. 12 | Spannungswert in 5 | i Ausgangswertes | ||||||
| Bis-(2-benzthiazol-di- | 250 | |||||||
| ■thio)-N,N'-piperazin ' | 3,8 | 117 | Rest | 530 | 63 | |||
| 99 % |
2)
Material nach 3-monatiger Lagerung zusammengebacken, klebrig, nach Amin riechend,
F 110 - 118° C, (sintert ab 95Q C)
Material nach 3-monatiger Lagerung pulverig, trocken, geruchlos, F 187 - 188° C.
cn ro co
φ* Beispiel 4
Naturkautschuk, Mischungsbestandteile siehe Tabelle je 0,6 phr OBS
| Vulkani- (phr) siermit- tel |
1,5 | Thioharn stoff (phr) |
0,5 | Schwe fel (phr) |
Anvul- kanisa- tions- zeit bei 1200 G (Min.) |
Spannungs- wertmaxi- mum (M300) bei 1500 C (kp/cm2) |
Ausheiz zeit t9o bei 150°C (Min.) |
Reversi- onsbe- ständig- keit nact 30'/1700C |
F bei |
570 | 50° C | E |
| Nr. 13 | ||||||||||||
| 4,4'-Di- thiomor- pholin |
1,5 | Diphe- nylthio- harn- 0,5 stoff |
0,6 | 16 | 94 | 9 | 71 | 255 | 590 | 56 | 51 | |
| Nr. 14 | ||||||||||||
| Bis-(2- benzthia- zol-di- thio)-pi- perazin |
Di-phe- nylthio- harn- stoff 0,5 |
0,6 | 22 | 100 | 8 | 81 | 270 | 570 | 59 | 52 | ||
| Nr. 15 | ||||||||||||
| 4,4'-Di- thiomor- pholin |
Äthylen- thio- harn- stoff 0,5 |
0,6 | 24 | 101 | 9,5 | 72 | 245 | 57 | 51 | |||
| Nr. 16 | 1,5 | 590 | ||||||||||
| Bis-(2- benzthia- zol-di- thio)-pi- |
Äthylen- thio- harn- stoff |
|||||||||||
| perazin | 0,6 | 23 | 102 | 8,5 | 83 | 270 | 60 | 51 | ||||
cn NJ CD
Claims (6)
- Patentansprüche:Bis-2-benzthiazol-ditliio-N,N'-piperazine der. Formel-S-S- S - S- - Cworin R Wasserstoff oder Alkyl bedeutet.
- 2.) Verfahren zur Herstellung von Bis-2-benzthiazol-dithiole, N '-piper azinen, dadurch gekennzeichnet, daß man Benzthiazol-2-sulfenamide der Formel12wobei R und R Wasserstoff, Alkyl mit 1-6 Kohlenstoffatomen oder Cycloalkyl mit 5 - 6 Kohlenstoffatomen bedeutet,mit Schwefel und Piperazinen der FormelH -j N - H /R.
worin R Wasserstoff oder Alkyl mit 1-6 C-Atomenbedeutet, umsetzt.Le A 13 652- 14 -209841/121SJfT - 3.) Verfahren zur Vulkanisation von natürlichen und synthe-tischen Kautschuken, dadurch gekennzeichnet, daß man solche Kautschuke im Gemisch mit von 0,4 bis 5 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Teile Kautschuk eines Bis-2-benzthiazol-dithio-Ν,Ν'-piperazins der Formel (i)-S-- S - 1S - Cworin R Wasserstoff oder Alkyl bedeutet,auf Temperaturen von etwa 120 - 300° C erhitzt, gegebenenfalls unter Zusatz üblicher Vulkanisationsingredientien wie Schwefel, Beschleuniger und Zinkoxid. v
- 4.) Vulkanisierbare Mischung, enthaltend einen natürlichen oder synthetischen Kautschuk und 0,4 bis 5 Gewichtsteile pro 100 Teile Kautschuk eines Bis-2-benzthiazol-dithio-N,N*-piperazins der Formel-S-S--S-S-worin R Wasserstoff oder Alkyl bedeutet.
- 5.) Verwendung von Bis-2-benzthiazol-dithio-N,N'-piperazinen der allgemeinen Formel (I) als Vulkanisierungsmittel zur Vulkanisation von natürlichem und synthetischem Kautschuk, gegebenenfalls unter Zusatz üblicher Vulkanisationsingredientien Λ'β Schwefel, Beschleuniger und Zinkoxid..209841/1215
- 6.) Vulkanisate, enthaltend einen natürlichen oder synthetischen Kautschuk und 0,4 bis 5 Gewiehtsteile pro 100 Teile Kautschuk eines Bis-2-t>enzthiazol-dithio-N, N'-piperazine der allgemeinen Formel (I).- 16 Le A 13 652209841/1215
Priority Applications (15)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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