DE2141341A1 - - Google Patents
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- B24C3/00—Abrasive blasting machines or devices; Plants
- B24C3/08—Abrasive blasting machines or devices; Plants essentially adapted for abrasive blasting of travelling stock or travelling workpieces
- B24C3/085—Abrasive blasting machines or devices; Plants essentially adapted for abrasive blasting of travelling stock or travelling workpieces the travelling workpieces being moved into different working positions during travelling
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PATENTANWÄLTE
Dipl.-lng.WERNER COHAUSZ · Dipl.-lng. WILHELM FLORACK . DipUng. RUDOLF KNAUF
Dipl.-lng.WERNER COHAUSZ · Dipl.-lng. WILHELM FLORACK . DipUng. RUDOLF KNAUF
4 Düsseldorf, Schumonnsiraße 97
1625 Buffalo Avenue
für Werkstücke
Es ist bereits eine Vorrichtung vorgeschlagen werden» &i© ©inen er»
hebliohen Fortschritt in dem Hochleistungsputsen von GuSteilen dar«·
steiltt, beispielsweise von Zylinderkopfen» Moterblöckea und dergleichen von Automobilen· Diese AxialflufivorriehiixQig Breitet !Bit
einem Strahlputzverfahren zur Satfer-aung van Posasaad usd Zunder
von den Gußteilen. Eine hohe Leistung tfird durch das Verwenden einer
rotierbaren Trommel erreicht, die in Skelettbauweise sms ©ines Änz&bl
Längslaschen hergestellt ist, welche so angeordnet sind, daß sie die
Gußteile während der Rotation der Trommel halten, so daß die Gußteile und die Trommel zusammen rotieren· In dieser Weise werden alle
Oberflächen der Gußteile der Einwirkung des Strahlputzens ausgesetzt.
Ils Folge der vielen Vertiefungen und tiefen Öffnungen in solchen
Teilen wie Gußteilen ist ein gründliches Putzen problematisch· Wenn
Gußteile durch den Strahlbereioh gefördert werden, indem sie zwischen
hochverschlelBfesten Legierungsstäben eingefaßt u&d tmter dem Patsstrahl gedreht werden, wie das bei den üblichen AsialfluSmasehinen
der Fall ist, werden gewöhnlich die Enden der SuSteile in einem bestimmten HaSe durch danebeneitaende Gußttile abgeschirmt· Es sind
viel· Verfahren entwickelt worden, um di· Werkstücke ssu trennen, wäh-
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rend sie strahlgeputzt werden, um damit die Enden der vollen Einwirkung
der Put3strahlen auszusetzen. Einige dieser Systeme sind zu komplissiest,
um einer konstanten Einwirkung von Schrot oder Sandstrahlen
ohne häufige Stillstände oder Blockierungen widerstehen zu können. Andere Systeme sind dem Putsstrahlen im Wege und schirmen bestimmte Bereiche
der Gußteile vor einem effektiven Putzen ab.
Es sind bereite verschiedene Versuche unternommen worden, die Werkstücke
zu trennen« Vorschläge dazu sind anhängig, ferner sind die US-Patentschriften
2 913 071 und 3 517 465 in diesem Zusammenhang als von
allgemeinem Interesse zu nennen·
Die Erfindung sieht die Schaffung einer Behandlungsvorrichtung für
Werkstücke vor, mit der die bekannten Nachteile beseitigt werden.
ErfindungBgemäß ist die Behandlungsvorrichtung für Werketücke gekennzeichnet
durch eine Laschentrommel r,nm Haltes der Werkstücke während
der Drehung der frommel. Ie® &ί. o&s-saag-e ist im wesentlichen parallel
zn i@n STCSSBöllasciien aageoEclnet und hat am Werkstück angreifende
Klauen. Bio Siehstange ist zur Ausführung einer Schwingbewegung und
einer Drehbewegung um ihre eigene Achse gelagert, so daß die Klauen an den Werkstücken angreifen und sie nach vorn in der Trommel ziehen
können, um anschließend außer Angriff an den Werkstücken gebracht zu
werden« so daß die Klauen in ihre Ausgangslage zurückkehren können.
Vorteilhafterweise ist die Ziehstange zur Drehung mit der Trommel gelagert,
und si@ ist mit dem Trommeldrehantrieb verriegelt, um eine Synchronisation in den Dreh- und Schwingbewegungen zu erreichen. Die
Schwingeinricatung kann Verweil zeiten am Saide des jeweiligen Torwarts-
und Bückwirtahubs aufweisen, so daS die Klaue sich in einen
und aus einem Angriff am Werkstück während dieser Verweilzeiten bewegen kann.
In einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung kann eine feststehende»
Kurvenführung auf einer Mittelwelle gelagert sein, die koaxial zur
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Drehachse der Trommel liegt. Ein Abtaster ist mit der Ziehstange verbunden und läuft an der Kurvenbahn der Kurvenführung während der Drehung der Trommel entlang, um die Drehbewegung der Ziehetange um ihre
eigene Achse zu bewirken.
Ein weiteres besonders wichtiges Merkmal besteht darin, daß ein Sloherheitsmechanismus vorgesehen ist, um eine Beschädigung zu verhindern, falls die Klauen nicht ordnungsgemäß am Werkstück angreifen,
beispielsweise dadurch, daß sie an einem Werkstück anschlagen, anstatt
dahinterzuwandern. Der Sicherheitsmechanismus kann einen Arm aufweisen, der starr mit der Ziehstange verbunden ist, wobei ein Federgehäuse bzw. eine Kammer am Abtaster angeordnet ist., I?@dermittel, beispielsweise in der Form, einer Feder, sitzen in der Kassier und wirken
auf den Arm ein, derart, daß die Drehbewegung des Abtasters auf die Ziehstange während des normalen Betriebs übertragen wird. Wenn die
Klauen jedoch während einer abnormalen Betriebebedingung auf das Werkstück aufschlagen, dreht der Abtaster sich zwar weiter, die Feder bewirkt aber nicht ein Drehen der Ziehstange, da die Feder durch den
nicht rotierenden Arm zusammengedrückt wird.
Die Erfindung ist im nachfolgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen sindt
Fig. 1 eine Seitenansicht teilweise im Schnitt, die eine erfindungsgemäße Torrichtung in einer Betriebsphase zeigt,
Fig. 2 eine Seitenansicht ähnlioh der Darstellung in Fig. 1, in der
die Vorrichtung jedoch in einer anderen Betriebsphase gezeigt
ist,
Fig. 4 eine Ansicht, die einen Teil der in Fig. 1 bis 3 gezeigten Torrichtung zeigt,
Fig. 5 eine sohematische Darstellung des Kurvenmechanismus, der in der
in Fig. 1 bis 4 gezeigten Vorrichtung verwendet wird,
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anderen Setriebszuständen,
Fig. 10 und 11 Endan?siohten der erfindungsgemäß verwendeten Sicherheitseinrichtung in verscheidenen Betriebsphasen,
Fig. 12 eine Draufsicht teilweise im Schnitt durch den in Fig. 10
gezeigten Sioherheitsmeehanismus und
Fig. 13 eine Ansicht einer Endklaue, die erfindungsgemäß verwendet
wird.
In I'ig. 1 und 2 ist eine Torrichtung 10 gezeigt, zu der ein Gehäuse
12 gehört, in dem sich eine AxialfluBtrommel 14 befindet. Sie Trommel
14 hat einen Aufbau, der im allgemeinen bereite vorgeschlagen worden
ist. Allgemein gehört zu der Torrichtung ein endloser Förderer 16,
der Werkstücke wie Gußteile 18 in das offene Ende der Trommel 14 fördert. Jede geeignete Eingabevorrichtung kann verwendet werden. Beispielsweise kann ein Wiegen-Laufträger 20 ein Gußteil am Eingang der
Trommel absetzen, und eine Klaue ?6 kann die Gußteile jeweils einzeln
in die Trommel ziehen. Sie Trommel 14 hat einen Skelettaufbau und ist mit Stütztrommelabschnitten 22 und 23 versehen, die mit langgestreckten Laschen 24 besetzt sind. Sie besondere Anordnung der Laschen 24
ist so, daß sich die Laschen allgemein an die Form der Werkstücke 18 anpassen, derart, daß die Werkstücke während der Drehung der Trommel
gehalten werden, so daß sich die Trommel und die Werkstücke zusammen drehen. Jeder geeignete Antrieb 26 kann zum Drehen der Trommel verwendet werden. Sie Trommel 14 dreht sich ständig in einer Richtung. Sie
Teile wandern durch die Trommel, wie das noch zu beschreiben sein wird, und während der Drehung werden sie der Einwirkung von Putzstrahlen ausgesetzt, die von gängigen Zentrifugal schleuderrädern 28 kommen.
Hachdem die Werkstücke geputzt sind, werden sie auf einen endlosen
Förderer 30 am Austrittsende der Trommel abgesetzt.
Sie Erfindung ist besondere mit der Einrichtung sum Distanzieren und
Fördern der Werkstücke durch die Trommel befaßt, derart, daß die Enden des Werkstücks sowie die anderen Flächen dem Putζstrahl ausgesetzt
werden, um damit die Putzwirkung auf eine maximale zu bringen. Allge-
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mein gehört zu dieser Anordnung eine Ziehstange 32, die im wesentlichen parallel zu den Laschen 24 liegt. Die Ziehstange dreht sich mit
der Trommel, und sie ist in irgendeiner geeigneten Weise zur Ausflihang einer Längsbewegung gelagert, beispielsweise durch Gleiten in
Stirnstücken 2^ der Trommelabsehnitte 22 und 23* Die Ziehstange kann
in Längsrichtung eine Schwingbewegung in Vorwärts- und Rückwärtshüben mit Hilfe eines Schwingmechanismus 34 ausführen. Eine Anzahl von
Klauen 36 sitzen in einer solchen Weise an der Ziehetange 32, daß während einer Verweilzeit am Ende eines Rückwärtshubs der Ziehetange
die Ziehstange und ihre Klauen um die Achse der Ziehstange rotieren,
so daß die jeweilige Klaue an einem Werkstück angreift. Die Ziehstange und die im Eingriff befindlichen Klauen drehen sich dann mit der
Trommel während des Putzens, um den Werkstückabstand zu bewahren. Die Ziehstange wird dann in einem Vorwärtshub durch einen Weg bewegt, der
gleich der Länge eines Werkstücks plus dem Raum zwischen nebeneinandersitzenden Werkstücken ist, so daß die Werkstücke durch die Trommel schrittweise bewegt werden, wobei das vordere Werkstück ausgestoßen wird, während ein neues Werkstück in die Trommel hineaingezogen wird.
Der Schwingmeohanismus 34 kann in jeder geeigneten Konstruktion vorgesehen sein, beispielsweise kann es sich dabei um eine Einheit handeln, die marktgängig ist. Da die Besonderheiten des SchwingmechanismuB nicht einen Teil der Erfindung bilden, werden sie nur dort beschrieben, wo sie für ein Verständnis der Erfindung erforderlich sind.
Der Schwingantrieb ist mit der Trommelantriebswelle 38 verriegelt, derart, daß die Drehbewegung der Trommel mit der Schwingbewegung der
Ziehstange 32 synchronisiert ist. Entsprechend kann die Patzgeschwindigkeit geändert werden, ohne daß andere Einstellungen berücksichtigt
werden müssen.
Der Schwingmechanismus 34 erteilt eine allmählich beschleunigte axiale Bewegung und eine allmählich verzögerte Bewegung am Ende des jeweiligen Hube, während Verweilzeiten zwischen den Hüben vorgesehen sind.
Darüber hinaus gehört zur axialen Bewegung ein Sohnellrücklaufhub·
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Gemäß der Darstellung in Fig. 1 bis 3 gehört zum Schwingmechanismus
34 ein gegabelter Stützana 40 mit einem Jochende 42· Zwei Stangen
44 sind an einem Ende mit dem Joch verbunden,und am anderen Ende sind sie mit einer Hülse 46 verbunden. Die Hülse 46 weist einen versetzten
Arm 48 auf und endet in einer weiteren Hülse 50, die ihrerseits starr, jedoch drehbar mit der Ziehstange 32 verbunden ist· Eine
Hittelwelle 52 ist am äußeren Ende der Trommel 14 koaxial zur Drehachse
der Trommel gelagert. Sie Welle 52 dreht sich jedoch nicht,
noch bewegt sich diese Welle in Längsrichtung; sie hängt an einer P geeigneten Abstützung 54* Sie Welle 52 hat die doppelte Funktion, Mittel,
zu bildes, an denen eine feststehende Kurvenführung 56 gelagert
werden kann (was noch zu beschreiben sein wird), und Führungsmittel zu schaffen, an denen die in Längsrichtung bewegbare Hülse 46 entlangwandern
kann.
In Fig. 5 ist eine Ansicht der feststehenden Kurvenführung 56 gezeigt,
die mit Hilfe eines Keils 58 mit der Mittelwelle 52 verbunden ist, Ua
den Umfang der Kurvenführung 56 toeram gaiii eine Kurvenbahn 60, Sin Ende
(la a©r Form einer Eolle ) 62 eines Abtasters 64 läuft an der Kurvenbahn
60 entlang, während das gegenüberliegende Ende an der Ziehstange 32 befestigt ist· Da die Kurvenführung 56 feststeht, bewirkt die Drehfe
bewegung der Ziehstange 32g die durch ihre Verbindung mit der !Trommel
14 hervorgerufen wird, auch eine Drehung des Abtasters 64· Während der Bewegung des Abtasters 64 läuft die Abtasterrolle 6i an der Kurvenbahn
60 entlang, was Wiederum bewirkt, daß sich die Ziehstange 32 um ihre
eigene Achse an festgelegten Stellen der Kurvenbahn dreht. Gemäß der Darstellung in Fig. 5 weist die Kurvenbahn 60 zwei Verweilbögen A und
B auf, die im dargestellten Ausführungebeispiel 80° bzw. 120° betragen.
Zwischen den Bögen A und B liegen Aktivböfegen C und D. Wenn der Abtaster
mit seiner Bolle sich im Bogen A befindet, tritt ein Verweilen auf, insofern nämiioh, als die Ziehetange 32 sich nicht um ihre eigene
Achse dreht und die Klauen außer Eingriff mit dem Werkstück bleiben. Mit der weiteren Bewegung des Abtasters 62 wird dann, wenn er sich im
Bogen C befindet, die Ziehetange 32 in Drehung versetzt, so daß eich
die Klauen in einen Eingriff hinter dem Werkst-Üok bewegen. Diese Dre-
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hung geht veiter, bis der Bogen B erreicht ist» Der Bogen B stellt
eine weitere Verweilzeit dar, bei der keine Drehung der Ziehstange
erfolgt, so daß die Klauen im Eingriff mit dem Werkstück bleiben. Wenn
sich die Abatasterrolle 62 im Bogen S befindet, dreht sich die Ziehetange
32 wieder, um die Klauen außer Angriff an den Werkstücken zu
bringen. In Fig. 5 sind auch die Stellen gezeigt, die von der Ziehstange
und dem Abtaster am Ende des Vorwärtshubs der Ziehstange eingenommen
werden, wie das durch den Pfeil S angezeigt ist, ferner am Ende des Rückwärtshubs der Ziehstange, wie das durch den Pfeil F angezeigt
ist.
In Fig. 6 bis 9 sind die Ziehetange und έϋ@ lDL©B©ssua©£<ifi.uag während
verschiedener Betriebszustand^ gezeigt· Gemäß der Darstellung in Fig.
6 bewegt sich die Klaue 36 in einen Eingriff hinter das Werkstück Diese Bewegung geht während der Verweilzeit des Schwungantrieb8 34 am
Ende des Bückwärtshubs vonstatten.
In Fig. 7 ist ein anschließender Betriebszustand gezeigt, bei dem die
Klaue 36 in einem vollen Eingriff mit dem Werkstück 18 steht. Venn sich
die verschiedenen Teile in dieser Stellung befinden, dreht sich die Trommel 14 weiter, und die Werkstücke 18 werden der Hauptstrahlbehanilung
ausgesetzt. Der Schwingantrieb 34 zieht daraufhin die Ziehstange
32 nach vorn, während ein weiteres Werkstück in die Trommel eingesetzt wird.
In Fig. 8 sind die Stellungen der verschiedenen Teile gezeigt, wenn
das letzte Werkstück 18 gearade dabei ist, aus der Trommel herausgefördert
zu werden. In Fig. 9 ist die Stellung der Teile gezeigt, wenn
das Werkstück herausgefördert wird und die Klaue 36 sich außer Eingriff
«durch die Drehung der Ziehstange 32 bewegt. Dieses Arbeitsspiel
wird ständig wiedrholt, wobei die Drehung in derselben Richtung vonetattengeht.
Wie in Fig. 9 außerdem noch gezeigt ist, werden die fallenden Werkstücke
18 auf einem Abförderer 30 aufgenommen. In Fig. 1 und 4 sind
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aa deutlichsten die Maßnahmen gezeigt, die getroffen sind, tun ein Auswerfen des geputzten Werkstücks zu ermöglichen, indem es lediglich
aus der Trommel auf den Förderer 30 fällt· Wie dort gezeigt, gehört
zum Abgabetrommelabschnitt 25 eine Öffnung 25. In diesem Trommelabschnitt 25 befinden sich ein Satz Laschen, die kürzer als die verbleibenden Laschen 24b sind bzw· vor den Laschen 24b enden, um damit eine
öffnung zu schaffen, die in einer Flucht mit der Öffnung 25 am Austrittsende der Trommel liegt.
Sie Klauen 56 können jedoch geeignete Konstruktion haben. Allgemein
hat jede Klaue jedoch eine Hülse 66, die um die Ziehstange 32 herumpaßt und die durch einen Keil 68 fest damit verbunden ist (Fig. 1,2,
6). Ein Schaft 70 erstreckt sich von der Hülse 66 und endet in einer
hakenartigen Eontaktfläche 72. In dieser Weise erfolgt eine geringste
Abschirmung der Werkstücke als Folge der Klauen.
Ia allgemeinen sitzt eine einzige Klaue hinter jedem Werkstück, um
ein ordnungsgemäßes Weiterrücken der Werkstücke sicherzustellen. Wenn die Ziehetange jedoch eine Hubbewegung ausführt, entstehen Platzschwierigkeiten an den laschentragenden Stirnstücken 27 der Trommelabschnitte 22 und 25» und es müssen besondere Vorkehrungen getroffen werden.
In diesem Zusammenhang kann keine getrennte Klaue an diesen Stirnstükken 27 vorgesehen sein, da die eine Hubbewegung ausführende Ziehstange
die Klauen an den Stirnstücken 27 anschlagen lassen wirde. In Fig.
ist die Ausbildung der Klauen 56a gezeigt, die diese Schwierigkeiten lösen. Wie dort gezeigt, weist die am Werkstück angreifende Fläche
eine versetzte Verlängerung 74 auf, die ebenfalls in einear am Werkstück angreifenden Fläche 76 endet. Sie am Werkstück angreifende Fläche 76 ist so angeordnet, daß sie in eine Öffnung in einem Werkstück
16a paßt, während die Angriffsfläche 72 gegen das vorhergehende danebensitzende Werkstück 18b drückt. Entsprechend drückt dieselbe Klaue
56a gleichzeitig das Werkstück 18b und zieht das nachfolgende Werkstück 18a. Solche Klauen 56a können überall dort vorgesehen sein, wo
Flatzschwierigkeiten bestehen.
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bei lua schwere durable Klauen handelt« die den Betriebsbedingungen
innerhalb eines Strahlbereichs widerstehen können. Die Klauen» die
mit dem Werkstück in Verbindung stehen, haben eine kleine Eontaktfläche und stehen vom Werkstück ab, um ein Abschirmen bestimmter Flächen des Werkstücks während des STrahlputzens zu verhindern. Ferner
ist zu beachten, daß die Hauptfunktionsteile des Hechanismus zum Ziehen der Werkstücke außerhalb des Strahlbereichs liegen, um damit
für einen Schutz, für einen Zugang und für eine ordnungsgemäße Schmierung zu sorgen. Der Abstand zwischen den Werketücken jedoch, der das
Strahlputzen der Enden erleichtert, wird während der gesamten Bewegung der Werkstücke im Strahl bereich aufrechterhalten.
In Fig. 10 bis 12 sind weitere Merkmale der Erfindung gezeigt, die
sich auf einen Sicherheitsmechanismus 78 beziehen. Das Vorsehen dieses Mechanismus ist ein weichtiges Merkmal der Erfindung. Wenn aus irgendeinem Grunde eines oder mehrere der Gußteile, die behandelt werden, sich nicht in der vorschriftsmäßigen Lage befinden, schlagen unter diesem Umständen die angreifende Klaue oder die angreifenden
Klauen am Werkstück oder an den Werkstücken an. Der Sicherheitsmechanismus verhindert ein Blockieren, eine Besdx ädigung oder einen Bruch,
was anderenfalls geschehen könnte. In diesem Zusammenhang verhindert der Sicherheitemechanismus, daß die volle Kraft der Kurvenführung 56
auf die Ziehstange 32 übertragen wird. Im dargestellten Ausführungebeispiel weist der Abtaster 64 eine Kammer 80 auf, 4in der eine Feder
82 sitzt. Ein Sicherheitsarm 84 befindet sich am Ende der Kammer 80 und ist starr mit der Ziehstange 52 verbunden. Sie Feder 82 wirkt
auf den Arm 84 ein, so daß unter normalen Betriebsbedingungen die Bewegung des Abtasters durch die Feder 82 auf den Sicherheitsarm 84
übertragen wird. Hit dem Drehen des Abtasters 64 wird der Arm 84 also
ebenfalls in Drehung versetzt. Da der Arm 84 starr mit der Stange 32
verbunden ist, wird die Drehbewegung auf die Ziehstange übertragen, so daß sich auch die Klauen 36 drehen. In Fig. 10 ist gezeigt, welche
Stellung die verschiedenen Teile während des normalen Betriebs einnehmen. Ferner ist dort eine Spannschraube gezeigt, die dazu dient, die
Vorspannung der Feder 82 sicherzustellen bzw. einzustellen.
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- ίο -
In Fig· 11 sind die Helativlagen der verschiedenen Teile während eines
abnormalen Betriebszustandes gezeigt. Wie dort gezeigt, ist die Klaue 36 in Eontakt mit dem Werkstück 1Θ gelangt, anstatt dahinterzugleiten.
Sa sich die Trommel 14 veiter dreht, dreht sich jedoch auch der Abtaster 64 weiter. Mit dem Drehen des Abtasters 64 wird die Feder 82
durch den Arm 84 zusammengedrückt, da sich der Arm, seine Ziehstange
und die Klaue nicht mehr drehen können. Der Abtaster 64 kann sich also weiter drehen, ohne daß ein Blockieren oder ein Bruch erfolgt, indem
anderenfalls die volle Kraft der Drehung auf die Ziehstange 32 übertragen
wird. Gegebenenfalls kann die gesamte Vorrichtung 10 automatisch angehalten werden, beispielsweise durch die Betätigung geeigneter Schalten
(nicht dargestellt), um entweder einen Alarm auszulösen oder um die verschiedenen Antriebe automatisch auszuschalten. In diesem Zusammenhang
kann ein Arm am Ende des Mechanismus 78 parallel zu seiner Endfläche angeordnet sein. Während eines abnormalen Betriebszustandes
wird der Arm gekippt und gelangt in Kontakt mit einem feststehenden Schalter, um die gewünschte Steuerfunktion auszulösen.
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Claims (1)
- Fat entanaprüoheM .) Behandlungsvorrichtung für Werkstücke, mit einer Trommel aus einer Skelettkonetruktion, wobei die Trommel aus einer Anzahl im Abstand angeordneter Längslaschen gebildet ist» die zum Halten einer Vielzahl von Werkstücken während der Drehung der Trommel eingerichtet sind, und mit einer Einrichtung zum Drehen der Trommel, gekennzeichnet durch eine im wesentlichen parallel zu den Laschen (24) angeordnete Ziehstange (?2)f an den Werkstücken (18) angreifende Mittel (36,36a), die an der Ziehstange (32) fest angeordnet sind, Mittel zur Bewegung der an den Werkstücken angreifenden Mittel (36,36a) in radialer Richtung zur Achse der Trommel (I4) in Richtung auf die Achse zu und von ihr weg, und einen Schwingantrieb (34) zur Bewegung der Ziehstange (32) vorwärts und rückwärts im wesentlichen parallel zu der Achse, derart, daß die an den Werkstücken (18) angreifenden Mittel (36,36a) in einen Eingriff mit den Werkstücken (18) bewegbar sind und dadurch die Werkstücke (18) in Längsrichtung nach vorn während des Torwärtshubs der Ziehstange (32) bewegen und nach Trennung von den Werkstücken (18) in ihre Ausgangslage zurückführbar sind·2» Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziehstange (32) mit der Trommel (I4) zur Drehung mit der Trommel verbunden ist.3« Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (26) zum Drehen der Trommel (14) und der Schwingantrieb (34) zur Synchronisierung der Dreh- und Schwingbewegungen verriegelt sind.4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingantrieb (34) eine Verweilzeit am Ende des jeweiligen Vorwärts- und Rückwärt shubs aufweist.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Bewegung der an den Werkstücken angreifenden Mittel (36,36a) eine Kurvenführung (56) zum Bewirken eines wahlweisen Angreifens der an denT 209809/11812U1341Werkstücken (18) angreifenden Mittel (36,36a) an und Trennens dieser Mittel von den Werkstücken (18) während der Verweilzeiten des Schwingantriebs (34) aufweisen.6· Torrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet» daß die Kurvenführung (56) eine feststehendes Führungsstück, das im wesentlichen koaxial zur Drehachse der Trommel (Η) gelagert, und einen Abtaster (64) aufweist, der mit der Ziehstange (32) verbunden ist und an der Kurvenbahn (60) des Führungsstücks entlangläuft·7· Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet» daß das Kurvenstück (56) auf einer feststehenden Welle (32) gelagert ist, die . koaxial zur Drehachse der !Trommel (14) liegt, wobei diese Mittelwelle (52) ferner eine Führung für den Schwingantrieb (34) bildet.8. Vorrichtung nach Ansprach 6, gekennzeichnet durch einen Sicherheitsmechanismus (78), der an der Ziehstange zur Verhinderung einer Drehung der Ziehstange (32) um ihre eigene Achse bei Unmöglichkeit eines ordnungsgemäßen Ans et ζ ens der an den Werkstücken (18) angreifenden Mittel (36,36a) an einem Werkstück (18) gelagert ist.k 9· Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet« daß der Sicher— heitsmechanismus (78) einen Arm (84) aufweist, der starr mit der Ziehstange (32) verbunden ist, ferner eine Kammer (80), die mit dem Abtaster (464) verbunden ist. und Federmittel (82) in der Kammer (80), die auf den Arm (84) derart einwirken, daß während eines normalen Betriebs die Drehbewegung des Abtasters (64) auf die Ziehetange (32) übertragen wird, und die durch den Arm (84) während eines abnormalen Betriebszustande β zusammengedrückt werden, derart, daß während eines abnormalen Betriebszustandes die Zeiehstange (32) sich nicht mit dem Abtaster (64) mit dreht·10· Vorrichtung nach Anspruch 9» gekc^geich^ftt fl^TCh eine Aus schalteinrichtung zum Ausschalten der Vorrichtung beim Zusammendrücken der Federaittel (82).209809/1181 - 3 -11. Torrichtung nach Anspruoh 4» dadurch gekennzeichnet« daß die an den Werkstücken (18) angreifenden Mittel (36,36a) eine Vielzahl Ton Klauen aufweisen, die jeweils einen Schaft (70) haben, der starr mit der Ziehstange (32) verbunden ist, wobei sich eine am Werkstück (18) angreifende Fläche (72) am freien Ende des Schaftes (70) befindet·12. Torrichtung nach Ansprach 11, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Klauen (36a) eine versetzte Partie (74) aufweist, die sich von ihrer am Werkstück angreifenden Fläche (72) wegerstreckt, wobei eine weitere am Werkstück angreifende Fläche (76) an der versetzten Partie (74) vorgesehen ist, derart, daß dieselbe Klaue (36a) gleichzeitig ein Werkstück schieben und ein danebensitzenden Werkstück ziehen kann.13· Torrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet« daß der Schwingantriäs (34) eine allgmähliche Beschleunigung und eine allmähliche Verzögerung am Ende seines Torwarts- und seines Bückwärtshubs sowie einen SchnellrUckwärtsnub aufweist.14· Torrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (24) einen Satz Laschen aufweisen, die vor den übrigen Laschen (24b) enden, derart, daß ein offener Bereich entsteht, durch den ein Werkstück (18) fallen kann, wobei sich unter dem offenen bereich ein Abförderer (30) befindet.209809/1181
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