DE2141341B2 - Schleuderstrahlanlage - Google Patents
SchleuderstrahlanlageInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schleuderstrahlanlage mit einer mit Drehantrieb versehenen Werkstücktrommel,
bestehend aus achsparallel angeordneten, in mitrotierenden Stützkörpern gelagerten Führungsleisten und
aus einer mechanischen Vorschubvorrichtung mit einer mittels eines Antriebs axial hin- und herbewegten
Schubstange zum schrittweisen axialen Durchschieben der Werkstücke durch die Werkstücktrommel.
Es ist bereits eine Vorrichtung bekannt (DE-O'S 52 262), die einen erheblichen Fortschritt in denn
Hochleistungsputzen von Gußteilen darstellt, beispielsweise von Zylinderköpfen, Motorblöcken und dergleichen
von Automobilen. Diese Axialflußvorrichtunig arbeitet mit einem Schleuderstrahlverfahren zum
Entfernen von Formsand und Zunder von den Gußteilen. Eine hohe Leistung wird durch Einsatz einer
drehbaren Trommel erreicht, die in Skelettbauweise aus einer Anzahl achsparalleler Führungsleisten in mitrotk·
renden Stützkörpern aufgebaut ist, welche die Gußteile während der Rotation formschlüssig in der Trommel
mitnehmen. Auf diese Weise werden alle Oberflächen der Gußteile der Einwirkung des Strahlputzens
ausgesetzt.
Wegen der vielen Vertiefungen und Öffnungen in solchen Teilen wie Gußteilen ist ein gründliches Putzen
problematisch. Wenn Gußteile durch den Strahlbereich Befördert werden, indem sie zwischen hochverschleißfesten
Legierungsstäben gehalten und unter dem Putzstrahl gedreht werden, wie das bei den üblichen
Axialflußmaschinen der Fall ist, werden gewöhnlich die
Stirnseiten der Gußteile durch die benachbarten Gußteile abgeschirmt Es sind viele Möglichkeiten
entwickelt worden, um die Werkstücke getrennt zu halten, während sie gestrahlt werden, um damit die
Enden der vollen Einwirkung der Putzstrahlen auszusetzen. Einige dieser Systeme sind zu kompliziert, um einer
to konstanten Einwirkung von Schrot- oder Sandstrahlen ohne häufige Stillstände widerstehen zu körmen. Andere
Systeme sind dem Putzstrahlen im Wege und schirmen unerwünschterweise bestimmte Bereiche der Gußteile
ab.
Es sind bereits verschiedene Versuche unternommen worden, die Werkstücke getrennt zu halten. Aus der
DE-OS 16 52 262 ist es bekannt. Werkstücke mitteis einer Schubstange axial durch die Trommel zu fördern.
Während des Schiebevorganges wird die Trommel nicht gedreht Um die zu putzenden werkstücke auf Äbsiand
zu halten, sind Distanzstücke in Form von angegossenen Ansätzen oder Kugeln zwischen den Werkstücken
vorgesehen.
Schließlich ist auch aus der DE-AS 12 64 930 eine Vorschubeinrichtung an einer Transfermaschine bekannt,
bei der die Werkstücke mittels schwenkbarer Schubstangen mit Mitnehmern schrittweise durch die
Maschine gefördert werden. Ein Elementenschutz hierauf ist nicht beansprucht
μ Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist nun das
Halten von Werkstücken auf Abstand während der Strahlbehandlung dahingehend zu vereinfachen, daß
keine besonderen Maßnahmen wie Angießen von Distanznocken an die Werkstücke, Einlegen von
j5 Abstandhaltern wie Kugeln oder eine besondere
versetzte Anordnung der Werkstücke zueinander notwendig ist und gleichzeitig eine schattenfrei
bearbeitete Stirnfläche der Werkstücke erzielbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Schleuder-Strahlanlage
der eingangs genannten Gattung vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die
Schubstange in der Werkstücktrommel außermittig und schwenkbar sowie über die Trommellänge reichend
angeordnet ist, wobei an der Schubstange in bestimmten Werkstückabständen Mitnehmer befestigt sind, deren
Schwenkantrieb von der Drehbewegung der Werkstücktrommel abgeleitet ist.
Vorteilhafterweise besteht der Schwenkantrieb aus einer auf der drehfesten Achse der Werkstücktrommel
fest angeordneten Scheibe mit einer Steuerkurve, von weicher mittels eines an der Schubstange drehfest
angeordneten Abtasters die Schwenkbewegung der Mitnehmer gesteuert wird.
In einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung kann
zwischen Abtaster und Schubstange eine Überlastsicherung vorgesehen sein, bei der sich ein starrer Finger der
Schubstange über eine Feder, welche in einem starr mit dem Abtaster verbundenen jedoch auf der Schubstange
schwenkbaren Gehäuse gelagert ist, abstützt. Ferner kann die Spannkraft der Feder durch eine Stellschraube
einstellbar sein. Dadurch wird ein Beschädigen der Vorschubvorrichtung durch falsch liegende Werkstücke
vermieden.
Die Erfindung ist im nachfolgenden anhand eines Ausfuhrungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher erläutert. In den Zeichnungen sind
F i g. 1 eine Seitenansicht teilweise im Schnitt, die eine erfindungsgemäße Vorrichtung in einer Betriebsphase
zeigt,
F i g. 2 eine Seitenansicht ähnlich der Darstellung in
Fig. 1, in der die Vorrichtung jedoch in einer anderen
Betriebsphase gezeigt ist,
F i g. 3 eine Draufsicht auf die in F i g. 1 gezeigte Vorrichtung,
F i g. 4 eine Ansicht, die einen Teil der in F i g. 1 bis 3
gezeigten Vorrichtung zeigt,
F i g. 5 eine schematische Darstellung des Kurvenmechanismus, der in der in F i g. 1 bis 4 gezeigten
Vorrichtung verwendet wird,
F i g. 7 bis 9 E'.idansichten ähnlich der Darstellung in
F i g. 6, jedoch in anderen Betriebszuständen,
Fig. 10 und 11 Endansichten der erfindungsgemäß
verwendeten Sicherheitseinrichtung in verschiedenen Betriebsphasen,
F i g. 12 eine Draufsicht teilweise im Schnitt durch den in F i g. 10 gezeigten Sicherheitsmechanismus und
Fig. 13 eine Ansicht einer Endkiaue, die ertindungsgemäß verwendet wird.
In F i g. 1 und 2 ist eine Vorrichtung 10 gezeigt, zu der
ein Gehäuse 12 gehört, in dem sich eine Werkstücktrommel 14 befindet Die Trommel 14 hat einen Aufbau,
der bereits bekannt ist Allgemein gehört zu der Vorrichtung ein endloser Förderer 16, der Werkstücke
wie Gußteile 18 in das offene Ende der Trommel 14 fördert Jede geeignete Eingabevorrichtung kann
verwendet werden. Beispielsweise kann ein Wiegen-Laufträger 20 ein Gußteil 18 am Eingang der Trommel
14 absetzen, und ein Mitnehmer 36 kann die Gußteile jeweils einzeln in die Trommel ziehen. Die Trommel 14
hat einen Skelettaufbau und ist mit drehangetriebenen trommeiförmigen Stützkörpern 22 und 23 versehen, die
mit langgestreckten Führungsleisten 24 besetzt sind. Die besondere Anordnung der Führungsleisten 24 ist so, daß
sie auf der Umrißlinie der Werkstücke 18 liegen, derart daß die Werkstücke während der Drehung der
Trommel gehalten und mitgenommen werden. Jeder geeignete Antrieb 26 kann zum Drehen der Trommel
verwendet werden. Die Trommel 14 dreht sich ständig in einer Richtung. Während der Drehung werden die
Werkstücke den Schleuderstrahlen ausgesetzt, und anschließend von Zentrifugalschleuderrädern 28 auf
einen endlosen Förderer 30 am Austrittsende der Trommel 14 abgesetzt.
Eine parallel zu den Führungsleisten 24 liegende Schubstange 32 dreht sich mit der Trommel 14 und ist in
Stirnscheiben 27 der Stützkörper 22 und 23 gleitend gelagert. Die Schubstange 32 kann in Längsrichtung
eine Schwingbewegung in Vorwärts- und Rückwäirtshüben mit Hilfe eines Schwingmechanismus 34 ausführen.
Eine Anzahl von Mitnehmern 36 sitzen fest an der Schubstange 32. Sie sind während eines Rückwärtshubs
der Schubstange 32 außer Eingriff mit den Werkstücken 18 und werden für das Vorschieben der Werkstücke
eingeschwenkt. Die Schubstange 32 und die im Eingriff befindlichen Mitnehmer 36 drehen sich dann mit der
Trommel 14 während des Putzens. Die Förderschrittlänge der Schubstange 32 ist gleich der Länge eines
Werkstücks 18 plus dem Raum zwischen benachbarten Werkstücken.
Der Schwingmechanismus 34 kann in jeder geeigne-(en Konstruktion vorgesehen sein, beispielsweise kann
es sich dabei um eine Einheit handeln, die marktgängig ist. Da die Besonderheiten des Schwingmechanismus
nicht einen Teil der Erfindung bilden, werden sie nur dort beschrieben, wo s;e für ein Verständnis der
Erfindung erforderlich sind. Der Schwingantrieb ist mit der Trommelantriebswelle 38 gekoppelt, derart, daß die
Drehbewegung der Trommel 14 mit der Schwingbewegung der Schubstange 32 synchronisiert ist Mithin kann
die Putzgeschwindigkeit geändert werden, ohne daß andere Einstellungen berücksichtigt werden müssen.
Der Schwingmechanismus 34 erteilt eine allmählich
beschleunigte axiale Bewegung und eine allmählich verzögerte Bewegung am Ende des jeweiligen Kubs,
to während zwischen den Hüben Verweilzeiten vorgesehen sind. Darüber hinaus gehört zur axialen Bewegung
ein Schnellrücklaufhub.
Gemäß der Darstellung in F i g. 1 bis 3 gehört zum Schwingmechanismus 34 ein Stützarm 40 mit einer
Gabel 42. Zwei Lenker 44 sind an einem Ende mit der Gabel 42 und am anderen Ende mit einer Schiebehülse
46 verbunden. Die Schiebehülse 46 weist einen seitlich abstehenden Arm 48 auf, der eine weitere Hülse 50
trägt die ihrerseits unverschiebbar, y cioch drehbar mit
der Schubstange 32 verbunden ist Eine uVehfesle Achse
52 ist am äußeren Ende der Trommel 14 in der Drehachse der Trommel 14 angeordnet und an einer
Abstützung 54 befestigt Die Achse 52 trägt eine feststehende Scheibe 56 und führt die Schiebhülse 46.
In F i g. 5 ist eine Ansicht der feststehenden Scheibe 56 gezeigt die mit Hilfe eines Keils 58 mit der Achse 52
verbunden ist Am Umfang der Scheibe 56 ist eine Steuerkurve 60 angeordnet Die Rolle 62 eines
Abtasters 64 läuft an der Steuerkurve 60 entlang,
ίο während der Abtaster 64 selbst an der Schubstange 32
befestigt ist Da die Scheibe 56 feststeht, bewirkt die Kreisbewegung der Schubstange 32, die durch ihre
Verbindung mit der Trommel 14 hervorgerufen wird, auch ein Mitlaufen des Abtasters 64. Hierdurch läuft die
Abtasterrolle 62 an der Steuerkurve 60 entlang, was wiederum bewirkt daß die Schubstange 32 um ihre
eigene Achse an festgelegten Stellen der Steuerkurve schwenkt Gemäß der Darstellung in Fig.5 weist die
Steuerkurve 60 zwei Verweilbögen A und B auf, die im
dargestellten Ausführungsbeispiel 80° bzw. 120° betragen. Zwischen den Bögen A und B liegen Aktivbögen C
und D. Wenn der Abtaster 64 mit seiner Rolle 62 sich im ersten Bogen A befindet, tritt ein Verweilen auf,
insofern nämlich, als die Schubstange 32 sich nicht um
ihre eigene Achse dreht und die Mitnehmer 36 außer
Eingriff mit den Werkstücken 18 bleiben. Mit der weiteren Bewegung der Abtasterrolle 62 wird dann,
wenn sie sich im nächsten Bogen C befindet, die Schubstange 32 in Drehung versetzt, so daß die
Mitnehmer 36 eingeschwenkt und in Eingriff hinter die Werkstücke gebracht werden. Der anschließende
Boger ß stellt eine weitere Verweilzeit dar, bei der keine Drehung der Schubstange 32 erfolgt, so daß die
Mitnehmer 36 weite-hin im Eingriff mit den Werkstük
ken 18 bleiben. Wenn sich die Abtasterrolle 62 im
letzten Bogen D befindet, schwenkt die Schubstange 32 aus, um die Mitnehmer 36 außer Angriff mit den
Werkstücken 18 zu bringen. In F i g. 5 sind auch die Stellen durch Pfeile gezeigt, die von der Schubstange 32
und dem Abtaster 64 am Ende des Vorwärtshubs der Schubstange 32 eingenommen werden. Pfui F bezeichnet die Stellung, in der die Mitnehmer hinter den
Werkstücken in Eingriff stehen. Wenn sich die Abtasterrolle 62 im Bogen B befindet, wird die
6Ί Schubstange 32 durch den Schwingmechanismus 34
axial verschoben und fördert dadurch die Werkstücke 18 durch die Trommel 14. Pfeil E bezeichnet die
Stellung, in der sich die Mitnehmer 36 ans ihrem Eingriff
hinter den Werkstücken 18 zu lösen beginnen. Wenn die Abtasterrolle 62 im Bogen A ist, zieht der Schwingmechanhmus
34 die Schubstange 32 rasch zurück (in die linke Position in F i g. 1) zur Vorbereitung des nächsten
Vorwärtshubs. _
In Fig.6 bis 9 sind die Schubstange 32 und die
Mitnehmer 36 während verschiedener BetriebszustSnde gezeigt. Gemäß der Darstellung in F i g. 6 bewegt sich
der Mitnehmer 36 in Eingriff hinter das Werkstück 18. Diese Bewegung geht während der Verweilzeit des
.Schwingmechanismus 34 nach dem Rückwärtshub vonstatten.
In Fig. 7 ist ein anschließender Betriebszustand gezeigt, bei dem der Mitnehmer 36 in vollem Eingriff mit
dem Werkstück 18 steht. In dieser Stellung dreht sich die
Trommel 14 weiter und die Werkstücke 18 werden der Hauptstrahlbehandlung ausgesetzt. Der Schwingme-
hK h
34
ufhi
ncrp \0 nar
vorn, wodurch ein weiteres Werkstück in die Trommel eingesetzt wird und die anderen Werkstücke vorgeschoben
werden.
In F i g. 8 sind die Stellungen der verschiedenen Teile
gezeigt beim Ausschieben des letzten Werkstücks 18 aus der Trommel. In Fig.9 ist die Stellung der Teile
gezeigt, wenn das Werkstück abtransportiert wird und der Mitnehmer 36 sich außer Eingriff durch die Drehung
der Schubstange 32 bewegt. Dieses Arbeitsspiel wird ständig wiederholt, wobei die Drehung in derselben
Richtung vonstatten geht.
Wie in F i g. 9 außerdem noch gezeigt ist, werden die herausfallenden Werkstücke 18 auf einem endlosen
Förderer 30 aufgenommen. In Fig. 1 und 4 sind am deutlichsten die Maßnahmen gezeigt, die getroffen sind,
um ein Auswerfe;! des geputzten Werkstücks zu ermöglichen, indem es lediglich aus der Trommel auf
den Förderer 30 fällt. Wie dort gezeigt, gehört zum Stützkörper 23 eine öffnung 25. In diesem Stützkörper
23 befinden sich ein Satz Führungsleisten 24a, die kürzer als die verbleibenden Führungsleisten 24£>
sind bzw. vor den Führungsleisten 24fc enden, um damil eine Öffnung
zu schaffen, die in einer Flucht mit der öffnung 25 am Austrittsende der Trommel liegt.
Jeder Mitnehmer 36 ist mit einer Hülse 66 durch einen Keil 68 fest mit der Schubstange 32 verbunden (F i g. 1,
2, 6). Ein Arm 70 erstreckt sich von der Hülse 66 und endet gekröpft in einer Kontaktfläche 72.
Im allgemeinen sitzt ein einziger Mitnehmer hinter jedem Werkstück, um ein ordnungsgemäßes Weiterrükken
der Werkstücke sicherzustellen. Wenn die Schubstange jedoch p>ne Hubbewegung ausführt, entstehen
Platzschwierigkeiten an den die Führungsleisten 24 tragenden Stirnscheiben 27 der Stützkörper 22 und 23,
und es müssen besondere Vorkehrungen getroffen werden. In diesem Zusammenhang kann kein getrennter
Mitnehmer an diesen Stirnscheiben 27 vorgesehen sein, da die eine Hubbewegung ausführende Schubstange 32
die Mitnehmer an den Stirnscheiben 27 anschlagen lassen würde. In Fig. 13 ist eine abgewandelte
Ausbildung eines Mitnehmers 36a gezeigt, der diese Schwierigkeiten löst Wie dort gezeigt, weist die am
Werkstück angreifende Kontaktfläche 72 eine versetzte, parallel zur Vorschubrichtung verlaufende Verlängerung
74 auf, die ebenfalls in einer am Werkstück angreifenden Kontaktfläche 76 endet. Diese am
Werkstück angreifende Fläche 76 ist so angeordnet, daß sie in eine Öffnung in ein Werkstück 18a paßt, während
die Kontaktfläche 72 gegen das benachbarte Werkstück 18/j drückt. Entsprechend drückt derselbe Mitnehmer
36a gleichzeitig das Werkstück 186 und zieht das
in nachfolgende Werkstück 18a. Solche Mitnehmer 36a
können überall dort vorgesehen sein, wo Platzschwierigkeiten bestehen.
In Fig. 10 bis 12 sind weitere Merkmale der Erfindung gezeigt, die sich auf eine Überlastsicherung
π 78 beziehen. Diese ist ein wichtiges Merkmal der
F.rfindung. Wenn aus irgendeinem Grunde eines oder mehrere der Gußteile, die behandelt werden, sich nicht
in der vorschriftsmäßigen 1-age befinden, schlagen unter
diesen Umständen die angreifenden Mitnehmer am
Werkstück oder an den Werkstücken an. Die Überlastsicherung verhindert ein Blockieren, eine Beschädigung
oder einen Bruch. Sie verhindert dabei, daß die volle Kraft der die Steuerkurve 60 tragenden Scheibe 56 auf
die Schubstiinge 32 übertragen wird Im dargestellten
2r> Ausführungsbeispiel weist der Abtaster 64 ein Gehäuse
80 auf, in dem eine Feder 82 sitzt. Das Gehäuse 80 ist auf der Schubstange 32 drehbar gelagert. Ein Finger 84
befindet sich im Gehäuse 80 und ist starr an der Schubstange 32 befestigt. Die Feder 82 wirkt auf den
jo Finger 84 ein, so daß unter normalen Betriebsbedingungen
die Bewegung des Abtasters 64 direkt durch die Feder 82 auf den Finger 84 übertragen wird. Mit dem
Schwenken des Abtasters 64 wird der Finger 84 und damit auch die Schubstange 32 bewegt. In Fig. 10 ist
ft gezeigt, welche Stellung die verschiedenen Teile
während des normalen Betriebs einnehmen. Ferner ist dort eine Stellschraube 86 gezeigt, die dazu dient, die
Vorspannung der Feder 82 einzustellen.
In Fig. II sind die Relativlagen der verschiedenen Teile während eines abnormalen Betriebszustandes
gezeigt. Wie dort gezeigt, ist der Mitnehmer 36a in Kontakt mit dem Werkstück 18 gelangt, anstatt
dahinterzugleiten, so daß die Weiterbewegung des Mitnehmers 36a in seine Sollstellung blockiert ist. Da
sich die Trommel 14 jedoch weiter dreht, dreht sich auch der Abtaster 64 weiter. Mit dem Schwenken des
Abtasters 64 wird die Feder 82 nunmehr durch den Finger 84 zusammengedrückt. Der Abtaster 64 kann
sich also weiter drehen, ohne daß ein Bruch erfolgt.
so Gegebenenfalls kann die gesamte Vorrichtu g 10
automatisch angehalten werden, beispielsweise durch die Betätigung geeigneter Schalter (nicht dargestellt),
um entweder einen Alarm auszulösen oder um die verschiedenen Antriebe automatisch auszuschalten. In
diesem Zusammenhang kann ein Arm am Ende der Überlastsicherung 78 parallel zu seiner Endfläche
angeordnet sein. Während eines abnormalen Betriebszustandes wird der Arm gekippt und gelangt in Kontakt
mit einem feststehenden Schalter, um die gewünschte Steuerfunktion auszulösen.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Schleuderstrahlanlage mit einer mit Drehantrieb versehenen Werkstücktrommel, bestehend aus
achsparallel angeordneten, in mitrotierenden Stützkörpern gelagerten Führungsleisten und aus einer
mechanischen Vorschubvorrichtung mit einer mittels eines Antriebs axial hin- und herbewegten
Schubstange zum schrittweisen axialen Durchschieben der Werkstücke durch die Werkstücktrommel,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (32) in der Werkstücktrommel (14) außermittig
und schwenkbar sowie über die Trommellänge reichend angeordnet ist, wobei an der Schubstange
(32) in bestimmten Werkstückabständen Mitnehmer (36, 36a) befestigt sind, deren Schwenkantrieb von
der Drehbewegung der Werkstücktrommel (14) abgeleitet ist.
2. Schleii&rstrahlanlage nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet daß der Schwenkantrieb aus einer auf der drehfesten Achse (52) der Werkstüdktrommel
(14) fest angeordneten Scheibe (56) mit einer Steuerkurve (60) besteht von welcher mittels
eines an der Schubstange (32) drehfest angeordneten Abtasters (62, 64) die Schwenkbewegung der
Mitnehmer (36,36a)gesteuert wird.
3. Schieuderstrahlanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Abtaster (62,
64) und Schubstange (32) eine Oberlastsicherung (78) vorgesehen ist, bei der sich ein starrer Finger (84)
der Schubstange (32) über eine 7eder (82), welche in
einem starr mit dem Abtaster (64) verbundenen jedoch auf der Schubstange (~2) schwenkbaren
Gehäuse (80) gelagert ist, abstützt.
4. Schieuderstrahlanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannkraft der Feder
(82) durch eine Stellschraube (86) einstellbar ist
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |