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DE2853270C2 - Vorrichtung zum Portionieren und Schleifen von Teigstücken - Google Patents

Vorrichtung zum Portionieren und Schleifen von Teigstücken

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Publication number
DE2853270C2
DE2853270C2 DE19782853270 DE2853270A DE2853270C2 DE 2853270 C2 DE2853270 C2 DE 2853270C2 DE 19782853270 DE19782853270 DE 19782853270 DE 2853270 A DE2853270 A DE 2853270A DE 2853270 C2 DE2853270 C2 DE 2853270C2
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DE
Germany
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switch
cam
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dough
grinding
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DE19782853270
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English (en)
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DE2853270A1 (de
Inventor
Helmut Dipl.-Ing. Graz König
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Original Assignee
Individual
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C7/00Machines which homogenise the subdivided dough by working other than by kneading
    • A21C7/005Machines which homogenise the subdivided dough by working other than by kneading the dough pieces being worked in radially disposed cavities in a rotating drum
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C5/00Dough-dividing machines
    • A21C5/02Dough-dividing machines with division boxes and ejection plungers
    • A21C5/04Dough-dividing machines with division boxes and ejection plungers with division boxes in a revolving body with radially-working pistons

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Portionieren und Schleifen von Teigstücken, bei der der Teig in Aufnahmeöffnungen am Mantel einer an einem Gestell gelagerten, um eine horizontale Achse umlaufenden Trommel an einer Auswiegestelle eingefüllt und in diesen Aufnahmeöffnungen von einem eine Kreisbewegung ausführenden Schleifwerkzeug geschliffen wird, das am Außenumfang der Trommel, vorzugsweise im Bereich des oberen Scheitels derselben, angeordnet ist, wobei in jeder Aufnahmeöffnung ein Kolben geführt ist, der durch während der Pausen der schrittweisen Trommelbewegung durch einen Antrieb verdrehte Kurvenbahnen während des Schleifvorganges zur Vergrößerung des Volumens der Aufnahmeöffnung zurückbewegt und an einer Auswerfstelle zwecks Ablage des Teigstückes vorgeschoben wird, wobei vorzugsweise diese dem Schleifvorgang und dem Auswerten zugeordneten Kurvenbahnen und gegebenenfalls auch zur Zurückbewegung des Kolbens an der Auswiegestelle dienende Kurvenbahnen an einer gemeinsamen Kurvenscheibe angeordnet sind.
Die mit solchen bekannten Portionier- und Schleifmaschinen hergestellten Teigstücke sollen eine glatte Oberfläche aufweisen und überdies mit einer Spannung versehen sein, die sich dadurch ausdrückt, daß die Teigoberfläche nach dem Schleifvorgang gedehnt ist, wobei die durch die Spannung der Oberfläche überschüssige Teigmenge in den Schluß des Teigstückes hineingearbeitet ist. Dieser Schluß soll dennoch klein und geschlossen sein. Man hat bisher versucht, diesen Zustand des Teigstückes dadurch zu erreichen, daß der Kolben während des Schleifvorganges in der Aufnahmeöffiiung zurückgezogen wird, um dem im Laufe des Schleifvorganges stattfindenden Übergang des Teilstükkes zur balligen Form Rechnung zu tragen. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß eine gleichmäßige Rückzugbewegung des Kolbens während des Schleifvorganges nicht die optimale Lösung darstellt. Es ist vielmehr günstiger, die Rückzugbewegung des Kolbens zu Beginn des Schleifvorganges, das heißt nachdem die Schleifplatte des Schleifwerkzeuges den Teig berührt hat, verhältnismäßig schnell zu gestalten, dann langsamer und gegen Ende des Schleifvorganges wieder rascher. Dies hat man bisher durch entsprechende Formgebung der Kurvenbahnen erzielt, was jedoch den Nachteil hat, daß diese Formgebung nicht änderbar ist und daher für alle Teigstückarten stets die gleiche ist. Zusätzliche Schwierigkeiten entstehen dort, wo die Steuerung der Kolben an der Auswiegestelle, der Schleifstelle und der Auswerfstelle durch an einer gemeinsamen Kurvenscheibe angeordneten Kurvenbahnen erfolgt, da sich hierbei jede Verstellung der Kurvenbahn für einen dieser Arbeitsvorgänge im allgemeinen auch auf die anderen Arbeitsvorgänge auswirkt.
Die Erfindung setzt sich die Aufgabe, diese Schwierigkeiten zu vermeiden und die Zurückbewegung der Kolben an der Schleifstelle in der günstigsten Wehe
durchzuführen. Die Erfindung löst diese Aufgabe im wesentlichen dadurch, daß der Antrieb für die iCurvenbahnen eine Ausschalteeinrichtung zur zeitweisen Unterbrechung des Antriebes hat, wobei die Zeitdauer dieser Unterbrechung vorzugsweise einstellbar ist. Dadurch wird erreicht, daß der Kolben in der Aufnahmeöffnung zu Beginn des Schleifvorganges etwas zurückgezogen wird, sodann in dieser teilweise zurückgezogenen Stellung eine Zeitlang, die der Ausschaltezeit des Antriebes gleich ist, verharrt und schließlich nach Wiedereinschaltung des Antriebs über den Restteil der Rückzugsstrecke zurückbewegt wird. Dadurch wird dem Teigstück eine optimale Spannung . verliehen und schließlich nach Ausbildung des balligen bzw. kugeligen Teigstückes das Volumen der Aufnahmeöffnung noch etwas größen, so daß sich das bereits geschlossene Teigstück gut von der Schleifplatte des Schleifwerkzeuges bzw. derem Schleifrillen ablöst.
Die zeitweise periodische Unterbrechung des Kurvenbahnenantriebes bzw. die Ausbildung der Ausschalteeinrichtung kann im Rahmen der Erfindung auf verschiedene Weise realisiert werden. Beispielsweise wäre es möglich, in den Anspeisungsungsstromkreis für den die Kurvenbahnen antreibenden Motor einen Unterbrecherkontakt zu legen, der in Abhängigkeit von der Bewegung der Kolben geöffnet bzw. wieder geschlossen wird. Abgesehen vom hierfür nötigen Aufwand wäre nachteilig, daß dieser Motor dann nur für den Antrieb der Kurvenbahnen zur Verfügung stünde, nicht aber auch für den Antrieb anderer Bauteile der Maschine, so daß hierfür gesonderte Motoren erforderlich wären. Wesentlich günstiger ist es daner im Rahmen der Erfindung, wenn die Ausschalteeinrichtung eine Kupplung ist, so daß der die Kurvenbahnen antreibende Motor ständig laufen und daher auch für den Antrieb anderer Bauteile der Vorrichtung ausgenützt werden kann. Die Kupplung wird zur Stillsetzung der Kolben während deren Rückzugbewegung gelöst und nach der vorbestimmten Zeitdauer der Unterbrechung wieder eingekuppelt. Hierfür geeignete Kupplungen sind handelsübliche Maschinenbauteile, so daß keine Sonderanfertigungen erforderlich sind. Um zu vermeiden, daß nach Lösen der Kupplung die Kolben, z. B. durch die Trägheit der vom Motor bewegten Massen des Antriebsgestänges für die Kolben, noch weiterbewegt werden, ist im Rahmen der Erfindung der Ausschalteeinrichtung eine Bremse zur Stillsetzung der Kurvenbahnen zugeordnet.
Ebenso wie die Ausbildung der Ausschalteeinrichtung an sich kann auch die Ausbildung der zu ihrer Auslösung dienenden Bauteile im Rahmen der Erfindung sehr verschiedenartig sein. Eine besonders günstige Ausführungsform ergibt sich erfindungsgemäß dann, wenn zur Auslösung der Ausschalteeinrichtung ein vom Antrieb für die Kurvenbahn betätigter Schalter und zur Wiedereinschaltung des Antriebes ein von diesem Schalter ausgelöster, vorzugsweise einstellbarer Zeitschalter oder ein weiterer Schalter vorgesehen sind. Die erstgenannte Konstruktionsvariante läßt sich in besonders einfacher Weise im Rahmen der Erfindung dadurch realisieren, daß auf einer von einem Motor angetriebenen Welle eine Nockenscheibe sitzt, die eine mit dem Schalter zusammenwirkende Schaltnocke hai. Um hierbei eine Einstellbarkeit der Stillstandszeit der Kolben zu erzielen, sind erfindungsgemäß Schalter und bzw. oder Schaltnocken verstellbar angeordnet. Bei der anderen vorhin erwähnten Konstruktionsvariante ist der weitere Schalter von einem sich zyklisch bewegenden, insbesondere drehenden Bauteil einer der Vorrichtung im Sinne der Teigbearbeitung nachgeschalteten Teigaufarbeitungsmaschine, z. B. eines Gärschrankes, betätigt wobei die zyklische Bewegung dieses Bauteiles langsamer ist als die zyklische Bewegung des Bauteiles, der die Ausschaltung des Antriebes für die Kurvenbahn bewirkt Dadurch wird gleichsam der Antrieb für die Kurvenbahnen von der Vorrichtung selbst ausgeschaltet von der nachgeschalteten Maschine, z. B. dem Gärschrank hingegen wieder eingeschaltet. Diese Konstruktionsvariante eignet sich insbesondere für solche Maschinenpaare, die synchron laufen sollen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch veranschaulicht.
F i ^. 1 zeigt das Prinzip der für die Teigbehandlung wichtigen Bauteile der Maschine.
F i g. 2 zeigt im größeren Maßstab eine Aufnahmeöffnung und die oberhalb ihr befindliche Schleifplatte des Schleifwerkzeuges.
F i g. 3 ist ein Vertikalschnitt durch die Vorrichtung. Die
F i g. 4 und 5 zeigen jeweils ein Detail in größerem Maßstab und
F i g. 6 zeigt eine Ausführungsvariante.
Bei der in der Zeichnung (Fig. 1, 3) dargestellten Ausführungsform hat die Potionier- und Schleifmaschine einen zur Einbringung des Teiges dienenden Trichter 1, aus dem der Teig durch einen hin- und herbewegten Schieber 2 in Aufnahmeöffnungen 3 am Mantel einer im Maschinengestell 4 um eine horizontale Achse gelagerten Trommel 5 eingedrückt wird. Die Aufnahmeöffnungen 3 sind in vier gegeneinander um jeweils 90° versetzten Reihen am Mantel der Trommel 5 angeordnet. An der Auswiegestelle 6 wird der in die Aufnahmeöffnungen 3 eingedrückte Teig bei der Weiterdrehung der Trommel 5 durch eine Abstreifkante 7 abgetrennt. An der Schleifstelle 8 befindet sich im Bereich des oberen Scheitels der Trommel 5 ein Schleifwerkzeug 9, das eine Schleifplatte 10 aufweist, die an ihrer der Trommel 5 zugewendeten Seite mit stufenförmig abgesetzten Vertiefungen 11 (Fi g. 2) versehen und durch einen Exzenterantrieb 12 zu einer Kreisbwegung angetrieben ist. An der Auswerf stelle 13 werden die aus den Aufnahmeöffnungen 3 austretenden fertig geschliffenen Teigstücke über eine Obergabewalze 14 auf ein in Richtung des Pfeiles 15 umlaufendes endloses Förderband 16 abgelegt.
In jeder Aufnahmeöffnung 3 ist ein Kolben 17 geführt, der in seiner Aufnahmeöffnung 3 durch Kurvenbahnen 18 vor- und zurückgeschoben wird. Diese Kurvenbahnen 18 sind an einer relativ zur Trommel verdrehbaren Kurvenscheibe 19 in Form von Nuten angeordnet, in denen die mit den Kolben 17 verbundenen Kolbenstangen 20 mittels Rollen 21 geführt sind. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß die Trommel 5 zusammen mit der Kurvenscheibe 19 in Richtung des Pfeiles 22 jeweils um 90° schrittweise gedreht wird, wobei in den Pausen dieser schrittweisen Bewegung der Trommel 5 die
Kurvenscheibe 19 durch einen Antrieb wieder um 90° zurückgedreht wird. Bei dieser Relativverdrehung der Kurvenscheibe 19 gegenüber der Trommel 5 werden an der Auswiegestelle 6 die Kolben 17 in den Aufnahmeöffnungeii 3 zurückgezogen, um das Eindrücken des Teiges
mittels des Schiebers 2 zu begünstigen. An der Schleifstelle 8 werden die Kolben 17 ebenfalls zurückgezogen, um beim Schleifen dem Teigstück den Übergang zur balligen bzw. kugeligen Form zu
ermöglichen. An der Auswerfstelle 13 werden hingegen die Kolben 17 vorgeschoben, so daß das Teigstück aus der jeweiligen Aufnahmeöffnung 3 ausgestoßen wird.
Der Antrieb für diese Bewegungen erfolgt von einem Elektromotor 23 über ein verstellbares Riemengetriebe r> 24, eine Magnetkupplung 25, eine Magnetbremse 26, ein Untersetzungsgetriebe 27 auf eine Hauptwelle 28. Auf dieser Hauptwelle 28 ist eine Kurbel 29 befestigt, die eine Pleuelstange 30 antreibt, deren anderes Ende an einem Verstellgetriebegehäuse 31 angelenkt ist. Dieses l(l Gehäuse 31 dient zur Lagerung eines aus einer Schnecke 32 und einem Schneckenrad 33 bestehenden Schneckengetriebe, mittels welchem eine die Kurvenscheiben 19 unverdrehbar tragende Welle 34 relativ zur Trommel 5 zwecks Einstellung der von den Aufnahmeöffnungen 3 an der Auswiegestelle 6 aufgenommenen Teilmenge verändert werden kann. Am Gehäuse 31 ist ferner eine Klinke 35 angelenkt, die in die Zähne eines Klinkenrades J6 eingreift, das auf eine Nabe 57 des seitlichen Trommelschildes 38 aufgekeilt ist. Die Klinke 2I) 35 und das Klinkenrad 36 bewirken die schrittweise Drehung der Trommel 5 um jeweils eine Viertelumdrehung bei jeder Periode. Die Trommel ist hierbei mittels Lagern 39 im Gestell 4 gelagert. In der Trommel 5 sind zwei Kurvenscheiben 19 den beiden Seitenschilden 38 der Trommel benachbart und mit einander zugewandten, die Kurvenbahnen 18 bildenden Nuten angeordnet, wobei in diese Nuten mit Rollen geführte Stangen 40 eingreifen, an denen die Kolbenstangen 20 der Kolben 17 befestigt sind.
Wie bereits erwähnt, ist es nun zur Erzielung einer optimalen Spannung des Teigstückes erwünscht, daß an der Schleifstelle die Rückzugsbewegung des Kolbens 17 in der unter der Schleifplatte 10 (Fig. 12) befindlichen Aufnahmeöffnung 13 nicht gleichmäßig erfolgt, sondern ^ von der Ausgangsstellung, die in Fig.2 mit voll ausgezogenen Linien dargestellt ist, in eine strichliert eingezeichnete Zwischenstellung 17', in der der Kolben eine bestimmte, insbesondere einstellbare Zeit lang verharrt. Erst gegen Ende des Schleifvorganges wird der Kolben aus der Zwischenstellung 17' in die strichpunktiert eingezeichnete Endstellung 17" zurückgezogen. Dies wird dadurch erzielt, daß der Antrieb der auf der Hauptantriebswelle 28 sitzenden Kurbel 29 (F i g. 3, 4) für eine bestimmte Zeit stillgesetzt wird. Die Bewegung der Kurbel 29 (Fig.4) erfolgt hierbei während des Rückzuges der Pleuelstange 30 (gleichbedeutend mit der Relativverdrehung der Kurvenscheiben 19 relativ zur Trommel 5 und damit zur Bewegung der Kolben 17 in den Aufnahmeöffnungen 3) von der Stellung a (F i g. 4) über die Stellung b in die Stellung c. Die Stellung b der Kurbel 29 entspricht hierbei der Kolbenstellung 17' (Fig.2), die Kurbelstellung c der Kolbenstellung 17". Dementsprechend wird die Kurbel 29 in der Stellung b während der Rückzugbewegung angehalten, und zwar so lange, als die Kolben in der Zwischenstellung 17' verbleiben sollen. Diese Stillsetzung der Kurbel 29 erfolgt durch Auskupplung der Magnetkupplung 25, so daß die Hauptwelle 28 nicht mehr vom ständig umlaufenden Elektromotor 23 b0 angetrieben, sondern mittels der Magnetbremse 26 stillgesetzt wird. Zur Auskupplung der Magnetkupplung dient eine auf die Hauptwelle 28 aufgekeilte Nockenscheibe 41 (P i g. 3, 5), die eine Schaltnocke 42 hat, die mit einem Endschalter 45 zusammenwirkt und ^ bei Betätigung des Endschalters 43 die Magnetkupplung auskuppelt Zugleich mit dieser Auskupplung wird die Magnetbremse 26 zur Stillsetzung der Hauptwelle 28 betätigt. Die Wiedereinschaltung der Magnetkupplung 25 bzw. die Lösung der Bremse 26 erfolgt durch einen, vorzugsweise einstellbaren, Zeitschalter 44, der bei Betätigung des Endschalters 43 in Gang gesetzt wird und nach einer einstellbaren Zeit die Wiedereinschaltung des Antriebes der Hauptwelle 28 und die Lösung der Bremse 26 bewirkt. Um eine Anpassung an verschiedene Teigqualitäten zu erzielen, liegt die durch den Zeitschalter gesteuerte Stillstandszeit der Hauptwelle 28 und damit der Kolben in der Stellung 17' zwischen etwa 0,3 bis 1,5 Sekunden.
Um auch den Zeitpunkt, zu welchem die Stillsetzung der Hauptwelle 28 erfolgt, wählen zu können, ist der Endschalter 43 (F i g. 5) an einer Schwinge 45 befestigt, die um die Achse der Nockenscheibe 41 verschwenkbar angeordnet ist. Mittels einer Spindel 46, die im Gesteii 4 verdrehbar gelagert und mittels eines Handrades 47 verdreht werden kann, läßt sich die Schwinge 45 um die Achse der Hauptwelle 2 verschwenken, wodurch die Schaltnocke 42, je nach der Richtung der Verschwenkung, früher oder später auf den Endschalter 43 wirkt.
Bei der Ausführungsvariante nach Fig.6 ist die Portionier- und Schleifvorrichtung mit einem ihr nachfolgenden Aufarbeitunsgerät für die geschliffenen Teigstücke, z. B. einem Gärschrank, zum Synchronlauf kombiniert Dieses nachfolgende Aufarbeitungsgerät wird kontinuierlich angetrieben, wobei die Umdrehungszahl einer Hauptantriebswelle des Aufarbeitungsgerätes geringer ist als die Umdrehungszahl, die die Hauptwelle 28 der Portionier- und Schleifrichtung hat, wenn die Magnetkupplung 25 ununterbrochen eingeschaltet wäre. In Übereinstimmung mit dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 bis 5 erfolgt auch hier wieder die Auskupplung der Magnetkupplung 25 und die Einschaltung der Magnetbremse 26 zugleich durch einen Endschalter 43, der von einer Schaltnocke 42 einer Nockenscheibe der Hauptantriebswelle 28 betätigt wird. Auf der Hauptantriebswelle 48 der vom Aufarbeitungsgerät gebildeten Folgemaschine sitzt eine Nockenscheibe 49, deren Schaltnocke 50 mit einem weiteren Endschalter 51 zusammenwirkt, der die Magnetkupplung 25 wieder einkuppelt und die Magnetbremse 26 löst. Da, wie bereits erwähnt die Hauptantriebswelle 48 der Fotgemaschine sich langsamer dreht als die Hauptantriebswelle 28 der Portionier- und Schleifvorrichtung, hat zum Zeitpunkt des Ansprechens des Endschalters 43 (Auskuppeln der Magnetkupplung 25 und Ansprechen der Magnetbremse 26) die Schaltnocke 50 erst die Stellung 50' (F i g. 6) erreicht Die Nockenscheibe 49 dreht sich in Richtung des Pfeiles 52 weiter, und die Zeit, der verstreicht, bis die Schaltnocke 5Ö von der Stellung 50' bis zu einer Stellung gelangt ist in der der Endschalter 51 anspricht entspricht der Zeit während welcher die Rückzugbewegung der Kolben 17 in den Aufnahmeöffnungen 3 unterbrochen wird.
Die für die beschriebenen Schaltvorgänge nötigen elektrischen Schaltbilder sind einfach und jedem Fachmann bekannt so daß sie hier keiner näheren Erläuterung bedürfen.
Bei beiden Ausführungsformen erfolgt der Schleifvorgang der Teigstücke derart daß der für das Teigstück während des Schleifvorganges zur Verfügung stehende Raum nach dem Erfassen des Teiges durch die Schleifplatte 10 vorerst um ein bestimmtes Maß vergrößert wird und anschließend eine gewisse wählbare Zeitspanne in dieser Größe (Kolbenstellung 17', Fig.2) verharrt, so daß dem Teigstück eine
optimale Spannung beim Schleifvorgang verliehen werden kann. Anschließend geht der Kolben 17 noch etwas zurück, so daß das für das Teigstück zur Verfügung stehende Volumen der Aufnahmeöffnung 3 noch etwas vergrößert wird, was zur Folge hat, daß sich s das geschlossene Teigstück gut von der Schleifplatte 10 bzw. deren von den Vertiefungen 11 gebildeten Schleifrillen ablöst.
Wie ersichtlich, kann die Erfindung zahlreichen Varianten unterworfen werden. Beispielsweise könnte statt der Verschwenkung des Endschalters 43 (Fig. 5) mittels der Schwinge 46 ein Endschalter 43 angeordnet werden, der auf die Welle 28 zu bzw. von dieser weg verschiebbar und in der eingestellten Lage fixierbar ist. Mit diesem Endschalter 43 könnte eine keilförmige Schaltnocke 42 zusammenarbeiten. Durch Verschiebung des Endschalters 43 ließe sich hierbei in einfacher Weise der Ansprechzeitpunkt des Endschalters 43 verändern. Eine weitere Möglichkeit bestünde darin, die Schaltnocke 42, etwa in Form eines auf der Nockenscheibe 41 zu befestigenden Reiters, verstellbar auszubilden. Auch eine Verstellung der Nockenscheibe 41, etwa mit einer Klemmschraube relativ zur Antriebswelle 28 wäre denkbar. Dieselben Konstruktionsvarianten ließen sich auch auf die Anordnung nach F i g. 6 sinngemäß übertragen.
Wenn auch die Magnetkupplung die günstigste Ausführungsform darstellt, wären andere Kupplungsarten, z. B. Klauenkupplungen, Reibungskupplungen usw. durchaus verwendbar. Dasselbe gilt für die Magnetbremse 26, die etwa durch eine mit einer Verzahnung zusammenwirkende Sperrklinke ersetzt werden könnte.
Ferner wäre es denkbar, die Steuerung der Kolben 17 nicht von einer in der Trommel 5 angeordneten Kurvenscheibe 19 aus durchzuführen, sondern die Kurvenscheibe aus der Trommel heraus zu verlegen. Desgleichen könnten die Bewegungen der Kolben an der Auswiegestelle 6, der Schleifstelle 8 und der Auswerfstelle 13 von getrennten Kurvenscheiben abgeleitet sein, wenngleich die in F i g. 1 dargestellte Ausführungsform demgegenüber den Vorteil einer wesentlich einfacheren Bauweise hat.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 6 wäre es ferner möglich, durch Veränderung der Drehzahldifferenz der Hauptantriebswellen 28 der Portionier- und Schleifvorrichtung bzw. 49 der Folgemaschine die Stillstandszeit der Kolben 17 zu verändern.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Portionieren und Schleifen von Teigstücken, bei der der Teig in Aufnahmeöffnungen am Mantel einer an einem Gestell gelagerten, um eine horizontale Achse umlaufenden Trommel an einer Auswiegestelle eingefüllt und in diesen Aufnahmeöffnungen von einem, eine Kreisbewegung ausführenden Schleifwerkzeug geschliffen wird, das am Außenumfang der Trommel, Ό vorzugsweise im Bereich des oberen Scheitels derselben, angeordnet ist, wobei in jeder Aufnahmeöffnung ein Kolben geführt ist, der durch während der Pausen der schrittweisen Trommelbewegung durch einen Antrieb verdrehte Kurvenbahnen is wänrend des Schleifvorganges zur Vergrößerung des Volumens der Aufnahmeöffnung zurückbewegt und an einer Auswerfstelle zwecks Ablage des Teigstückes vorgeschoben wird, wobei vorzugsweise diese dem Schleifvorgang und dem Auswerfen zugeordneten Kurvenbahnen und gegebenenfalls auch zur Zurückbewegung des Kolbens an der Auswiegestelle dienende Kurvenbahnen an einer gemeinsamen Kurvenscheibe angeordnet sind, d a durch gekennzeichnet, daß der. Antrieb für die Kurvenbahnen (18) eine Ausschalteeinrichtung (25) zur zeitweisen Unterbrechung des Antriebes hat.
2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschalteeinrichtung eine Kupp- Jo lung (25) ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschalteeinrichtung eine Bremse (26) zur Stillsetzung der Kurvenbahnen (18) zugeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auslösung der Ausschalteeinrichtung (25) ein vom Antrieb für die Kurvenbahn (18) betätigter Schalter (43) und zur Wiedereinschaltung des Antriebes ein von diesem to Schalter (43) ausgelöster Zeitschalter (44) oder ein weiterer Schalter (51) vorgesehen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer von einem Motor (23) angetriebenen Welle (28) eine Nockenscheibe (41) sitzt, die eine mit dem Schalter (43) zusammenwirkende Schaltnocke (42) hat.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (43) und/oder die Schaltnocke (42) verstellbar angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4,5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Schalter (51) von einem sich zyklisch bewegenden Bauteil, einer der Vorrichtung im Sinne der Teigbearbeitung nachgeschalteten Teigaufarbeitungsmaschine, z. B. eines Gärschrankes, betätigt ist, wobei die zyklische Bewegung dieses Bauteiles langsamer ist als die zyklische Bewegung des Bauteiles, der die Ausschaltung des Antriebes für die Kurvenbahn (18) bewirkt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7. dadurch gekenn- &o zeichnet, daß das zyklisch sich bewegende Bauteil ein sich drehendes Bauteil ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das zyklisch sich drehende Bauteil die Antriebswelle (48) ist. M
10. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitdauer der Unterbrechung des Antriebs einstellbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Ausschalteeinrichtung dienende Kupplung (25) eine Magnetkupplung ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitschalter (44) ein einstellbarer Zeitschalter ist.
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