DE2248197B2 - Selbsttätige Stangennachschubeinrichtung für Drehautomaten - Google Patents
Selbsttätige Stangennachschubeinrichtung für DrehautomatenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Stangennachschubeinrichtung für Drehautomaten
bestehend aus einem Magazin, welches die Stangen längs einer Schräge unter der Wirkung der
Schwerkraft bereitstellt und diese über eine Vereinzelungsvorrichtung an eine am unteren Rand des Magazins
angebrachte um eine zu einer horizontalen Zuführachse parallele Achse aufklappbare Führungsrinne abgibt,
deren Unterteil fest und deren Oberteil beweglich ist und in deren Führungskanal ein über ein Fahnenblech
an seinem rückwärtigen Ende mit einer vorwärts- und rückwartsbewegbaren endlosen Mitnehmerkette
verbundener Stößel eingreift, wobei die Fahne des Stößels
während der Vorschubbewegung einen Schiit? zwischen dem Ober- und Unterteil der Führungsrinne
durchsetzt und die Mitnehmerkette über Kupplungen, von denen mindestens eine eine Rutschkupplung ist, sowie
Getriebeteilen mit einem in Vor- und Rücklaufbewegung antreibbaren Motor in Antriebsverbindung
steht und eine Fühlereinrichtung vorgesehen ist. durch
welche eine vorbestimmie Lage einer Stange in der Führungsrinne in bezug auf diese feststellbar ist und
durch welche der Motor gesteuert wird, der über weitere Getriebeteile mit Hebeln in Wirkverbindung steht,
die das Oberteil der Führungsrinne anhebend oder absenkend bewegen. Bei Einrichtungen dieser Gattung
DT-OS 17 77 170 wird eine Stange von einer geteilten Führungsrinne aufgenommen und mit einem an einer
Kette über ein Fahnenblech befestigten Stößel in das Futter des Drehautomaten vorgeschoben. Um die Stellung
des Stößels in der Führungsrinne zu bestimmen damit das öffnen und Schließen des Führungsrohres
zur Aufnahme einer neuen Materialstange gesteuert werden kann, ist es bekannt eine Fühleinrichtung anzuordnen,
der Steuerteile zugeordnet sind, die mit einem Antriebsmotor sowie mit diesem in Verbindung
stehende Kupplungen aufweisen, zu denen auch eine Rutschkupplung und Getriebeteile gehören. Es ist auch
bekannt DT-OS 17 52 839, als Fühler Mikroschalter zu verwenden, die von einer von der den Stößel mitnehmenden
Kette angetriebenen Scheibe betätigt werden, die die Vorschubbewegung des Stößels wiedergibt.
Den bekannten Einrichtungen ist der Nachteil eigen, daß, um die Vorschubbewegung ^es Fahnenbleches zu
ermöglichen, zwischen den beiden die Führungsrinne der Stange bildenden Teilen ein Schlitz vorgesehen ist,
in den Stangen sehr kleinen Durchmessers eindringen und sich verklemmen können.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Stangennachschubeinrichtung so zu gestalten,
daß der genannte Nachteil nicht aultritt. Gelöst wird die Aufgabe bei e'ner Einrichtung der eingangs
genannten Gattung, dadurch daß das Oberteil der Führungsrinne in eine Vielzahl von unabhängig voneinun-
ler bewegbaren Abschnitten unterteilt ist, die eine ge-■ingere
Länge als die das Stößels von dessen Werkitückanlageseite bis zum Fahnenblech aufweisen und
iaß als Fühler in bei Stangenvorschubeinrichtungen bekannter Weise über die Umfangslänge einer mit der
Vorschubbewegung des Stößels über die Mitnehmerkette gekoppelten Scheibe verteilte dem Vorschubweg
des Stößels elektrische Impulse zuordnende Mikroschalter
vorgesehen sind, mit der Maßgabe, daß bei Impulsabgabe im Zuge der Wirkverbindung zum Oberteil
der Führungsrinne durch das Anheben des, jewet.s im Vorschubweg des Fahnenbleches liegenden Abschnittes
der notwendige Schlitz für das Passieren des Fahnenbleches
erzeugbar ist, wobei als eines der Getriebeteile im Zuge jener Wirkverbindung eine bei Stangennachschubeinrichtungen
bekannte Kurvenscheibe dient
Die als erfindungswesentlich in den Patentansprüchen herausgestellten Merkmale sind an Hand der
Zeichnung die ein Ausführungsbeispiel hierfür enthält, anschaulich erläutert. Es zeigt
Fig. I schematisch eine Ansicht im Grundriß, teilweise
gebrochen,
F i g. 2 einen Aufriß des Spindelkastens eines Drehautomaten, an den die Einrichtung mit den erfinderisehen
Merkmalen angeschlossen werden kann,
F i g. 3 einen Vertikalquerschnitt im rechten Winkel zur Stangenvorschubrichtung,
Fig.4 im Aufriß den Antrieb der Mitnehmerkette
für den Stößel und der Fühleinrichtung,
F i g. 5 einen Grundriß der in F i g. 4 gezeigten Fühleinrichtung,
Fig.6 in perspektivischer Darstellung eine Einzelheit
des Stangenmagazins,
F i g. 7 einen Aufriß des Hebelmechanismus, welcher die den beweglichen Teil der Führung bildenden Abschnitte
steuert, und
F i g. 8 einen Grundriß, teilweise im Schnitt der Teile, welche dem Aufschieben des StöGels auf eine Stange
dienen.
Gemäß der Zeichnung und insbesondere unter Hinweis auf die F i g. 1, 3, 6, 7 bestehl der Rahmen 1 der
Einrichtung aus einem horizontalen Träger, der in Querrichtung geneigt ist und von nicht dargestellten
ς >ulen abgestützt wird. Am untersten Rand des Trägers
ist mittels Schrauben 2 der stations c Unterteil 3 einer Führungsrinne 30 befestigt, deren Oberteil durch
eine Vielzahl von beweglichen Abschnitten 5 gebildet ist. Die gegenüberliegenden Seiten der Abschnitte 5
und des Unterteils 3 sind mit Längsnuten versehen, die eine zur Führung der Stangen dienende Führungsrinne
30 bilden. Die Längsnuten weisen einen halbkreisförmigen Querschnitt auf, so daß der bei geschlossener Führungsrinne
30 entstehende Kaniilquerschnitt genau kreisförmig ist. Auf dem Träger des Rahmens 1 sind
Rohrprofile 6 befestigt, welche eine Schräge oder Rutsche 7, die ein Magazin für die Vorratsstangen bildet,
abstützen. Die Rutsche 7 hat eine Längserstreckung gleich jener der Abschnitte 5 und ihr unterer Rand
deckt den benachbarten Rand des Teiles 3 ab. Wie aus Fig.6 ersichtlich ist, besitzt dieser Rand Aussparungen,
in welche Vorsprünge des Teils 3 der Abschnitte 5 eingreifen. Auf diese Weise wird verhindert, daß die
Stangen 4, auch wenn sie sehr dünn sind, in Spalte hineinrutschen, die zwischen den Abschnitten 5 und der
<>5 Rutsche 7 verbleiben, und Verklemmungen während
des Betriebs der Einrichtung verursachen. Oberhalb der Rutsche 7 befinden sich Platten 10, die entlang der Rutsche
7 verteilt und quer zu dieser angeordnet sind.
Der untere Rand der Platten 10 verläuft parallel zur Rutsche 7 und definiert eiiien Spalt, in dem die Stangen
4 nebeneinander auf der Rutsche gespeichert werden. Der Abstand des unteren Randes der Platte 10 der Rutsche
ist je nach dem Durchmesser der zu verarbeitenden Stangen regelbar. Zu diesem Zweck ist jede Platte
10 am Arm 11a eines Winkelhebels mittels der Bolzen 12, welche in Längsschlitze der Platte 10 eingreifen, befestigt
Der Arm lla erstreckt sich oberhalb des betreffenden
Abschnittes 5, während der andere Arm 1 \b des Winkelhebels mit Schraube 13 an der Seite des Trägers
und damit am Rahmen 1 befestigt ist.
Aus den F i g. 3, 7 ist ersichtlich, daß an jedem Arm 116 mittels eines Zapfens 14, der parallel zur Führungsrinne 30 verläuft, der Hebel 15 angelenkt ist, und daß
oberhalb desselben ein Zapfen 16 vorgesehen ist, an dem ein Ende der Lasche 17 angelenkt ist, die oberhalb
des Abschnitts 5 angeordnet ist Am anderen Ende der Lasche 17 ist mit einem Stift 18 der Sperrzahn 19 angeordnet,
der die Vereinzelungsvorrichtung bildet, welche es der unten auf der Rutsche 7 befindlichen Stange
4 ermöglicht, auf dem unteren Teil 3 zu fallen, wenn der bewegliche Abschnitt 5 in die offene Stellung geschwenkt
ist. Um in Abhängigkeit vom Durchmesser der zu verarbeitenden Stangen die Winkelstellung zwischen
Hobel 15 und Laschen 17 regeln zu können, ist die Stellschraube 20 vorgesehen. Die Schraube 20 ist in
die Lasche 17 durch die Öffnung 21 eines Fortsatzes des Hebels 15 eingeschraubt, wobei die Öffnung 21 ein
gewisses Spiel der Schraube 20 ermöglicht. Zwischen dem Fortsatz und der Lasche 17 ist eine Feder 22 eingesetzt.
Die zur Regelung der Winkelstellung zwischen dem Arm 17 und dem Sperrzahn 19 dienende Schraube und
die betreffende Feder sind mit 23 bzw. 24 bezeichnet. Das untere Ende des Hebels 15 ist mit einer Rolle 25
versehen, welche durch die Feder 26, welche zwischen einem Fortsatz des Armes lli>
und dem Hebel 15 eingesetzt ist, gegen den Profilrand 27a bis 276 eines Vorsprunges
28 der Halteplatte 29 gedrückt wird. Die Plat te 29. die später näher beschrieben wird, ist mittels
Schrauben an dem betreffenden Führungsabschnitt 5 an der der Rutsche 7 entgegengesetzten Seite befestigt
Normalerweise stehen die Rollen 25 der verschiedenen Hebel 15 mit den Schrägkanten 27a des Vorsprunges
28 in Berührung. Dabei befinden sich die Sperrzähne 19 oberhalb der sich auf der Rutsche befindlichen Stangen
4. Wenn hingegen, wie später erläutert wird, die Abschnitte 5 oder die mit ihnen verbundenen Platten 29
nach oben betätigt werden und auf einen maximalen Abstand vom ortsfesten Teil 3 der Führung gelangen,
so bewegen sich die Rollen 25 auf dem Abschnitt 27b
des Vorsprunges 28 nach unten und die Sperrzähne 19 treten zwischen die Stange 4, die sich auf der Rutsche 7
an unterster Stelle befindet, und die unmittelbar nachfolgende Stange ein. Die unterste Stange 4 kann somit
die Rutsche 7 hinunterlaufen und zwischen die Teile 3 und 5 der Führungsrinne 30. die geöffnet sind, fallen,
während gleichzeitig die anderen auf der Rutsche befindlichen Stangen 4 von den Sperrzähnen zurückgehalten
werden. Wenn die Stangen jedoch nicht, wie oben angenommen wurde, rund sondern beispielsweise
viereckig sind, so werden die Sperrzähne 19 nicht zwischen die beiden untersten Stangen eingeführt, sondern
auf die Stange gepreßt, die neben der Stange angeordnet ist, die in die Führungsrinne 30 hineinfallen soll.
Wie der F i g. 3 zu entnehmen ist, erstreckt sich von
jedem Abschnitt 5 nach unten wenigstens ein kegelstumpfförmiger
Zapfen 31, dessen Basis tangential zur Führungsrinnenquerschnittskontur an der der Rutsche
7 entgegengesetzten Seite verläuft. Der Zapfen 31 kann in eine Ausnehmung 32 des ortsfesten Teiles 3 der
Führung eingreifen, wenn sich der Abschnitt 5 auf dem Teil 3 schließt. Die Zapfen 31 haben auf Grund ihrer
kegelstumpf form igen Form die Aufgabe, die Stangen 4 in die Längsnut des Teils 3 zu befördern, auch dann,
wenn die Stangen leicht gekrümmt sind. Außer den Zapfen 31 und den Ausnehmungen 32 ist der Unterteil
3 ferner mit Zapfen versehen, die senkrecht zum Unter teil 3 selbst angeordnet sind und in entsprechenden Sit
zen (nicht dargestellt) der Abschnitte 5 geführt sind, weshalb die Abschnitte 5 beim Schließen und öffnen
der Führungsrinne 30 parallel zum Unterteil 3 bewegt werden. In der Führungsrinne 30 läuft der auf die Stangen
wirkende Stößel 33, der, wie deutlich der F i g. 8 entnehmbar ist, aus einem Stab besteht, der vorne mit
einer elastischen Hülse 33a versehen ist, die auf das Ende einer Stange aufsteckbar und dadurch mit diesen
verbindbar ist. Um zu ermöglichen, daß die in das Futter des Drehautomaten vorgeschobene und von diesem
eingespannte Stange rotieren kann, ohne daß auch der Stößel in der Führung rotiert, ist die elastische Hülse
auf dem Stößelende drehbar montiert. Am der Hülse 33a entgegengesetzten Ende des Stößels ist radial das
Fahnenblech 336 befestigt, das (siehe F i g. 3} sich durch
einen vom unteren Rand der Rutsche 7 und dem Teil 3 gebildeten Schlitz nach außen erstreckt und an einem
Glied 33c gesichert, quaderförmig ausgebildet und zwischen dem Rohrprofil 6 und dem Teil 3 geführt ist. Das
Glied 33c ist weiterhin mit einer ringförmig geschlossenen Kette 34 fest verbunden, die um die Zahnräder 35
und 36 läuft. Aus den F i g. 1,4 und 5 ist ersichtlich, daß
das Rad 35 in der Nähe des rückwärtigen Endes des Rahmens der Einrichtung liegt und auf einer drehbar
gelagerten Welle 37 befestigt ist In analoger Weise ist das Rad 36 gelagert, welches sich im Bereich des vorderen
Endes des Magazins befindet. Der Trum der Kette 34, an den der Stößel 33 angeschlossen ist, verläuft parallel
zur Führungsrinne 30, wohingegen der andere Trum mit einem Kettenrad 40 kämmt und durch das
Kettenrad 39 gespannt wird. Das Kettenrad 40 ist. wie die F i g. I und 4 zeigen, lose auf der Ausgangswelle 41
eines Untersetzungsgetriebes 42 montiert, dessen Eingangswelle von einem in seiner Drehrichtung umkehrbaren
Motor 44 über den Riemen 43 angetrieben wird.
Das Untersetzungsgetriebe 42 und der Motor 44 sind auf nicht dargestellten Halterungen des Rahmens des
Vorratsmagazins montiert. Auf der Welle 41 ist überdies verschiebbar die mit einem Reibbelag 46 versehene
Scheibe 45. Die Scheibe 45 wird durch eine Feder 47 die zwischen Scheibe 45 und einer Druckscheibe 48 eingesetzt
ist gegen das Kettenrad 40 gedruckt, wobei sich die Druckscheibe 48 auf einer auf die Welle 41
aufgeschraubte Nutmutter abstützt. Es entsteht somit eine Rutschkupplung durch die das Kettenrad 40 von
der Welle 41 in Drehung mitgenommen wird. Wenn jedoch die Kette 34 stillstehen soll so kann die Scheibe <*■
45 auf dem Kettenrad 40 rutschen. Auf der Welle 41 ist
darüber hinaus das Ritzel 49 befestig, um welches die auf dem Zahnrad 51 ringförmig geschlossene Kette 50
läuft. Das letzterwähnte Zahnrad ist drehbar auf der Wefle 37 gelagert und kann mit dieser drehfest durch hs
die auf der Welle 37 montierte elektromagnetische Klauenkupplung 52 verbunden werden.
Wenn das Zahnrad 51 mit der Welle 37 drehfest vet bunden ist, so dreht sich letztere langsamer als dann,
wenn das Rad 51 frei drehbar ist. Da nämlich das Übersetzungsverhältnis zwischen den Zahnrädern 50, 51
kleiner ist als jenes zwischen den Kettenrädern 40, 35 rutscht bei eingeschalteter Elektromagnetkupplung 52
die Scheibe 45 auf dem Rad 40 und die Kette 34 läuft langsam ab. Obige Ausführungen lassen erkennen, daß
der Stößel 33 auf die Stange 4 einen weichen und regelmäßigen Schub ausüben kann.
In der Nähe des Austrittendes der Führungsrinne 30 (wie F i g. 1 zeigt) ist der Oberteil der Führungsrinne 30
mit einer öffnung versehen, in die ein Sperrorgan für
die in der Führungsrinne sich vorbewegende Stange eingeführt werden kann, welches es auf Grund der verschiedenen
Längen, welche die Stangen haben können, ermöglicht festzustellen, wann das Vorderende der sich
vorbewegenden Stange in die Auslaufstellung aus der Führungsrinne gelangt. Das Sperrorgan besteht aus
dem als Hebel ausgebildeten Fangteil 53. der mit einem Ende auf einer Konsole des Rahmens der Einrichtung
derart angelenkt ist, daß er in einer senkrecht zur Führungsrinne 30 liegenden Ebenen schwingen kann. Dieser
Hebel kann darüber hinaus auf seiner Anlenkachse gegen die Rückholkraft einer Feder 54 seitlich verschoben
werden. Wenn er sich in der Sperrstellung d. h. in der Führungsrinne 30 befindet und die Stange 4 dagegen
stößt, verschiebt er sich seitlich gegen die Wirkung der Feder 54 und betätigt den Mikroschalter 55. welcher
die Erregung des Elektromagneten 56 bewirkt, der den Hebel aus seiner Sperrstellung aufhebt. Sobald sich
das vordere Ende der Stange 4 unter dem als Hebel ausgebildeten Fangteil 53 hinausbewegt hat fällt die Erregung
des Elektromagneten 56 ab und der Hebel kann wieder auf die Stange niedergehen und auf dieser gleiten.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, wirkt auf die Kette 34 ein Puffer 57, der, vom Elektromagneten 58 betätigt,
die Kette gegen den Anschlag 59 blockiert.
Auf der Welle 37 ist überdies das Zahnrad 77 befestigt (Fig. 1, 4 und 5), welches mit dem Zahnrad 78
kämmt, das auf der Welle 79 befestigt ist, die drehbar im Rahmen der Einrichtung gelagert ist. Außerdem ist
auf der Welle 79 das Zahnrad 80 befestigt, das mit dem Zahnrad 81 einer Welle 82 kämmt, die einen Teil einer
zyklisch arbeitenden Fühlvorrichtung bildet, die sich am zum Austrittsende der Stangen entgegengesetzten
Ende der Einrichtung befindet und von einem Deckel 83 abgedeckt ist. Die Welle 82 wird von der Welle 37
angetrieben und dreht sich deshalb im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn je nach der Bewegungsrichtung
der Kette 34.
Das Übersetzungsverhältnis zwischen Weile 37 und Welle 82 ist derart, daß sich letztere während eines
ganzen Arbeitszyklus der Einrichtung nicht mehr ah 360° in einer Richtung und ebenso viele Grade in der
entgegengesetzten Richtung dreht, um in die Ausgangsstellung zurückzukehren. Auf der Welle 82 isi
eine erste Scheibe 84 befestigt die mit öffnungen 84*
versehen ist. welche in regelmäßigem Winkelabstand um die Peripherie der Scheibe verteilt sind und auf de
nen als Nocken arbeitenden Kurvensegmente 85 an geordnet werden, die während der Drehung der Sehet
be 84 die betreffenden Mikroschalter 86 betätigen, di«
stationär um die Scheibe 84 herum angeordnet sind um von denen der Deutlichkeit halber in F i g. 5 nur einei
dargestellt ist. Die Winkelstellung zwischen den Mikro
schaltern 86 ist in Korrelation mit jener des Stößel:
entlang der Rihrungsrinnc 30. d. h, daß in Abhängig
ken von der Stellung de* Stößek 13 in der Führungsrin
ne 30 ein Mikroschalter 86 betätigt wird. Wie später
deutlicher dargelegt wird, betätigen die Mikroschalter 86 einen Motor, der über ein Hebelsystem die Anhebung
jenes Abschnittes der Führung bewirkt, im Bereich dessen das Fahnenblech 33b des Stößels 33 zu
liegen kommt.
Auf der Scheibe 84 ist ein Reibbelag 87 befestigt, auf dem mittels einer Feder 9t ein anderer, auf einer Scheibe
89 befestigter Reibbelag 88 gedrückt wird. Die Feder 91 ist zwischen der Scheibe 89 und einer Druckscheibe
90 angeordnet, die sich auf einer auf die Welle 82 aufgeschraubte und als Schulter fungierende Mutter
abstützt. Die Scheibe 89 ist drehbar auf der Welle 82 gelagert und ist auf der Peripherie mit einer Kerbe 92
versehen, in welche das Ende des Sperrzahnes eines Gesperres 93 einrasten kann, der mittels eines Zapfens
95 am Rahmen angelenkt ist. Der Sperrzahn wird durch die Feder 94 gegegen die Scheibe 89 gedrückt und
kann von Elektromagneten % betätigt werden, an dessen Anker er angelenkt ist. Auch die Scheibe 89 ist mit
peripheren öffnungen 97 für die Anordnung des Nok kens 98 versehen, der, wenn der Sperrzahn des Gesperres
93 nicht in die Kerbe 92 eingreift und die Scheibe 89 folglich von der Scheibe 84 mitgenommen wird, einen
Mikroschalter 99 betätigt, welcher den Elektromagneten 58 im Sinne der Blockierung der Vorbewegung der
Kette 34 steuert.
Insbesondere unter Hinweis auf Fig.7, in welcher
der Deutlichkeit halber der Stoßet 33 nicht dargestellt ist, kann man feststellen, daß auf der Außenseite jedes
Abschnittes 5 zwei der vorerwähnten Platten 29 befestigt sind. Auf jeder Platte 29 ist eine Rolle 100 fliegend
gelagert, während in jeder Platte ein vertikal länglicher Einschnitt 101 vorgesehen ist. Jeder Platte 29 ist darüber
hinaus ein Hebel 102 zugeordnet, der bei 103 am Träger 1 der Rahmeneinrichtung längs einer Querachse
angelenkt ist. An jedem der Hebel 102 ist des weiteren bei 104 eine gemeinsame Stange 105 angelenkt. Am
hinteren Ende der Stange (F i g. 1) ist ein Ende der Zugstange 106 angelenkt, die mit dem anderen Ende am
Arm 107 eines zweiarmigen Hebels 107, 108 angelenkt ist. Es ist zu bemerken, daß in F i g. 7 die Zugstange 106
und der Hebel 107.108 der Deutlichkeit halber in einer
Ebene dargestellt sind, die senkrecht zu der verläuft, in welcher sie tatsächlich, wie in F i g. 1 angedeutet, liegen.
Der Hebel 107, 108 ist auf einer schwenkbaren Welle 109 drehfest verbunden und sein anderer Arm
108 ist mit einer Rolle 110 versehen, die an den Profilrand
der Kurvenscheibe 111 unter der Wirkung der Feder 112 angreift die mit einem Ende an die Zugstange
106 und mit dem entgegengesetzten Ende an einem Fortsatz 113 des Rahmens befestigt ist. Die Kurvenscheibe
111 ist auf der Welle 114 eines Motors 115 befestigt,
welcher die Wefle 114 veranlaßt, in der durch
den Pfeil B angedeuteten Richtung eine vollständige ruckweise Drehung während eines vollständigen Arbeitszyklus
durchzuführen. Der Rand der Kurvenscheibe 111 weist die Einbuchtung O auf und sodann die
Abschnitte P, Q, R S, T, und U von allmählich ansteigendem
Radius. fo
Auf diese Weise werden ebenso viele Abstufungen gebildet als Abschnitte vorhanden sind, die den oberen
beweglichen Teil der Führungsnnne bilden. Die Abstufungen
P. O. R, Sund Γ sind von gleicher Winkelbreite,
wogegen der Abschnitt f/eine größere Winkelausdehnung
besitzt. Die Kurvenscheibe erreicht sodann ihren Maximalradius in dem Bereich des V-Abschnittes der
den UAbschnitt mit der O Einbuchtung verbindet Auf
der gegen die Platten 29 weisenden Seite ist jeder Hebel 102 mit einer Rolle 116 versehen, die in den Einschnitt
101 eintritt, wogegen im Bereich des oberen Endes ein jeder Hebel einen winkeligen Profilrand 117a
und 117b besitzt. Die Randabschnitte 117a des Profilrandes haben alle denselben Radius sie besitzen jedoch
eine gegen den Auslaß des Führungskanals 30 hin abnehmende Winkelbreite. Diese Winkelbreite nimmt in
Abhängigkeil von der größeren Ausdehnung des Randabschnittes 117b ab. Wenn nach Einführung einer Stange
4 in die Führungsrinne 30 die Rolle 110 in der Einbuchtung Oder Kurvenscheibe 111 eingreift, befinden
sich die Rollen 116 des Hebels 102 auf Grund der Wirkung der Feder 112 auf dem unteren Rand der Einschnitte
JOl der Platten 29 aller Abschnitte 5, weshalb die Führungsrinne 30 geschlossen ist. Wie bereits früher
ausgeführt wurde, wird bei der Vorbewegung einer Stange in Richtung A, knapp bevor das Fahnenblech
33b mit dem ersten Abschnitt 5 in Berührung gelangt, ein diesem ersten Abschnitt zugeordneter Mikroschalter
86 durch das Kurvensegment 85 betätigt und folglich eine erste Winkeldrehung der Welle 114 und der
Kurvenscheibe 111 gesteuert. Die Rolle 110 gelangt in Eingriff mit der Abstufung P dieses Nockens und die
Randabschnitte 117a der beiden Hebel 102 des ersten beweglichen Führungsabschnittes 5 gelangen in Eingriff
mit den betreffenden Rollen 100, weshalb der erste Führungsabschnitt soweit angehoben wird, als genügt,
das Fahnenblech 33b des Stößels passieren zu lassen (siehe F i g. 7 rechts). Es ist zu bemerken, daß die anderen
Führungsabschnitte in Schließstellung verbleiben, da die Rollen 100 auf Grund der zunehmenden Ausdehnung
der Schrägkante 117b in Richtung zum Auslaß der Führungsrinne nicht mit dem oberen Rand der Hebel
102 in Berührung gelangen. Natürlich ist der Abstand zwischen der Hülse 33a und dem Fahnenblech
33b des Stößels größer als die Länge eines jeden Führungsabschnittes. Demnach wird im Zuge der Vorbewegung
des Stößels jener Führungsabschnitt geöffnet, in dessen Bereich das Fahnenblech 33b gelangt, wogegen
der unmittelbar dahinter liegende geschlossen wird. Während der Zeit, in welcher sich das Fahnenblech
33b in der Verbindungsstelle zwischen zwei Führungsabschnitten befindet, findet eine teilweise kurzeitige
öffnung beider Abschnitte statt. Dadurch ist jedoch die einwandfreie Führung der Stange nicht gefährdet,
da sich die Hülse 33a immer im geschlossenen Teil der Führungsrinne befindet.
Bei der dargestellten Ausführungsform sind sechs Führungsabschnitte vorgesehen, von denen der letzte
betätigt wird, sobald sich die Rolle 110 im Bereich de;
U-Abschnittes der Kurvenscheibe 111 befindet. Darau gelangt die Rolle 110 zum Abschnitt V der Kurven
scheibe und die Rollen 116 wirken auf den oberen Be reich deT Einschnitte 101 aller Platten 29. weshalt
gleichzeitig alle Führungsabschnitte angehoben wer den. was den Eintritt einer weiteren Stange in die Füh
rungsrinne 30 ermöglicht, wenn der Stößel 33 in seim
Ausgangsstellung gebracht wurde.
Auf der Welle 114 des Motors 115 sind darüber hin
aus die Kurvenscheiben 118,119 in zweckmäßiger Pha
senanordnung befestigt (F i g. 8). Auf der Peripher» der Kurvenscheibe 118 läuft ein Paar von Rollen 12<
die drehbar an den Enden von Hebel 121.122 gelagei sind, die an am Rahmen befestigten Zapfen 123, 12
angclenkt sind. Die Rollen 120 werden mit der Periph«
rie der Kurvenscheibe 118 mittels der Federn 125 i Berührung gehalten. Der Hebel 122 trägt am andere
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Ende einen Sitz für die verschiebbare Lagerung einer Backe 126, die in bezug auf den Hebel selbst mittels der
Schraube 127 einstellbar ist, die gegen die Kraft der Feder 128 wirkt. Das andere Ende des Hebels 121 wirkt
hingegen über die Einstellschraube 129 auf das Ende einer anderen Backe 130, die verschiebbar gelagert und
entgegen elastischer Organe in einem am Rahmen befestigten Körper 131 beweglich ist. Die Backen 126,130
können sich auf dem rückwärtigen Ende der Stange 4 schließen, sobald diese in die Führungsrinne 30 eingeführt ist.
In F i g. 8 ist die Schließstellung der Backen 126,130
auf dem nach der Bearbeitung einer Stange 4 ungenützt verbliebenen Abschnitt 4a gezeigt. Es wurde also der
Augenblick veranschaulicht, in dem sich der Stößel 33 am Ende des Rückweges befindet. Zu diesem Zeitpunkt
wird das Glied 33c des Stößels vom Arm 132 einer Gabel zurückgeschoben, deren anderer Arm mit 133 bezeichnet ist. Auf diese Weise wird die elastische Hülse
33a vom Abschnitt 4a, der zwischen den Backen 126, 130 eingeklemmt bleibt, abgezogen. Bei der öffnung
der Backen 126, 130 kann der Abschnitt 4a in einen darunter befindlichen Sammelbehälter fallen. Der Körper 131 trägt darüber hinaus einen Fühler 134, der
einem Mikroschalter 135 zugeordnet ist und welcher kontrolliert, ob der Abschnitt 4a vom Stößel 33 zurückgezogen wurde. Wenn die Hülse 33a auf das rückwärtige Ende einer neuen Stange 4 aufgesteckt werden soll,
so sind die Backen 126,130 auf der Stange geschlossen
und der Arm 133 der Gabelschicht das Glied 33c des Stößels zum Eingriff der Hülse 33a mit dem rückwärtigen Ende der Stange 4 nach vorne. Die Arme 13Z 133
sind bei 136 am Rahmen des Magazins angelenkt und mit der Kurbel 137 fest verbunden die mit der mit der
Welle 114 in Eingriff stehenden Kulisse 138 gelenkig verbunden ist. Die Bewegungen der Kulisse 138 werden von der Kurvenscheibe 119 über das Rollenpaar
139 gesteuert, welches auf der Peripherie der Scheibe abrollt.
In der Folge wird die Funktionsweise der Stangennachschubeinrichtung mit den als erfindungsgemäß
herausgestellten Merkmalen näher erläutert.
Durch Betätigung des Antriebsmotors 115 werden die Abschnitte 5 auf Maximalweite geöffnet und die
Sperrzähne 19 bewegen sich nach unten, um die Stange 4. die sich auf der Rutsche 7 zuunterst befindet, in die
Führungsrinne 30 hineinzulassen und die anderen Stangen zurückzuhalten. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich
die Rolle 110 iti Bereich des letzten U-Abschnittes der
Kurvenscheibe 111 und läuft sodann auf dem Abschnitt
V. Sobald sie sich auf dem Abschnitt V befindet schließen sich mit der weiteren Drehung der Welle 114 die
Backen 126. 130 auf dem rückwärtigen Ende der in die
Führungsrinne eingeführten Stange. Der Arm 133 der
Gabel schiebt das Glied 33c nach vorne und die Hülse 33a wird auf das rückwärtige Ende der Stange aufgeschoben. Nachdem die Rolle 110 vom Abschnitt V herabgelaufen ist und gegen Einbuchtung O hin läuft,
schließt sich die Führungsrinne 30 und öffnen sich neuerlich die Backen 126.130. Nunmehr werden durch
die auf der Welle 114 vorgesehenen, in der Zeichnung
jedoch nicht gezeigten Betätigungsnocken die betreffenden, ebenfalls nicht dargestellten Mikroschalter be
tätigt, die den Mitnehmermotor aus- bzw. einschalten, der über die Reibungskupplung 40, 46 die rasche Vor
bewegung des Stößels 33 und folglich der Stange bewirkt. Die Kupplung 52 ist nach wie vor ausgerückt und
die Scheibe 89 wird durch den Sperrzahn des Gesper
res 93 gehalten. Sodann wird die Scheibe 84 der Fühlvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wobei, die Scheibe 84
in bezug auf die Scheibe 89 rutscht. Die Stange 4 trifft bei seinem Vorschub mit dem Vorderende auf das als
Hebel ausgebildete Fangteil 53 auf; die Kupplung 40,46 rutscht und das Fangteil 53 betätigt den Mikroschalter
55, der den Erregerimpuls zum Elektromagneten 96 weiterleitet, welcher die Scheibe 89 freigibt, so daß
auch diese beginnt, sich mit derselben Winkelgeschwin-
digkcit wie die Scheibe 84 zu drehen. Gleichzeitig gibt
der Mikroschalter 55 einen Einschaltimpuls an die Kupplung 52 und einen Erregerimpuls an den Elektromagneten 56 ab. der das Fangteil 53 anhebt. Durch die
Betätigung der Kupplung 52 bewegen sich die Kette 34
und folglich der Stößel 33 langsamer. Die Stange tritt in die Werkzeugmaschine in einer Länge ein, die für die
Bearbeitung des Kopfteils ausreicht Die Länge dieses Abschnitts wird durch die Betätigung des Mikroschal·
ters 99 durch den Nocken 98, d. h. durch den Winkelab
stand zwischen Mikroschalter 99 und Kerbe 92, festge
legt.
Der Mikroschalter 99 unterbricht die Vorbewegung der Stange indem er den Elektromagneten 58 erregt,
der die Kette 34 blockiert und die Kupplung 52 aus-
schaltet. Gleichzeitig wird der Drehautomat angelassen, welcher den Kopfteil des Stabes bearbeitet. Sodatin fällt die Erregung des Elektromagneten 58 ab und
die Stange wird normal in Richtung des Drehautomaten geschoben. Nach Beendigung der ersten Bearbei-
tung setzt der Drehautomat die Bearbeitung der Stange abschnittweise fort. Im Zuge des Vorschubes der
Stange betätigt das als Nocken dienende Kurvensegment 85 die Mikroschalter 86. die jeweils den Antriebsmotor 115 anlassen, wodurch die Kurvenscheibe 111
fortlaufend das öffnen der Führungsabschnitte 5 für
das Passieren des Fahnenbleches 336 des Stößels 33 steuert, jedes Mal, wenn die Rolle 110 über den Abschnitt P-£7 der Kurvenscheibe hinaufläuft, bleibt der
Motor 115 stehen, weil ein Nocken der Kurvenscheibe
auf einen diesbezüglichen Mikroschalter einwirkt.
Wenn der letzte Mikroschalter 86 anzeigt, daß der Drehautomat den letzten Stangenabschnitt bearbeitet.
w-;rd der Ahschlußzyklus vorbereitet. Dabei kehrt der
Stößel 33 auf Grund der Umkehr des Drehsinnes des
Mitnehmermotors 44 zurück. Am Ende des Rückweges d«p Stoßeis 33 wird der Motor 44 abgestellt und der
Motor 115 angelassen, der das Schließen der Backen 126 130 auf dem nicht verwendeten Abschnitt 4a des
Stabes, die Verschiebung nach rückwärts des Blockes
so 3ic mittels des Armes 132 der Gabel und sodann das
Ao/ichen der Hülse 33a vom Stangenabschnitt 4a bewirkt. Nunmehr bewirkt der Motor 115 die neuerliche
Öffnung der Backen 126. 130 und somit das Herunter taiien des Abschnittes 4a in den darunter befindlichen
Behälter sowie die vollkommene Öffnung der Ab
schnitte 5 zwecks Einführung einer neuen Stange in die l-uhrungsrinne 30. Es wird bemerkt, daß der Sperrzahn
des Gesperre* 93 auf dem Rückweg wieder in die Ker
be 92 der Scheibe 89 einrastet und diese blockiert
x» Errichtung mit den als erfinderisch beanspruchten Merkmalen kann in zweckmäßiger Weise auf jede
beliebige Art von Drehautomaten angebracht werden.
~ie Fig.2 zeigt eine Variante, gemäß welcher die
Kombination der Einrichtung mit einem beweglichen Spindelkasten zur Speisung eines Drehautomaten vor
gesehen ist.
Bei bekannten Einrichtungen dieser Art ist der Spindelkasten parallel zur Führungsrinne beweglich und
seine Vorschubbewegungen sind von Kurvenscheiben und seine Rückkehrbewegung von einer Feder gesteuert.
Der Körper des Spindelkastens ist mit 60 bezeichnet und ist am Ende seines Vorlaufes dargestellt;
an seinem Rücklaufende ist der Spindelkasten mit 60a bezeichnet. Mit 61, 62 und 63 i;ind des Weiteren die
Spindel, die Spannbacken und der in Längsrichtung zum Spindelkastenkörper verlaufende Durchlaß bezeichnet,
durch den die Stange 4 zu den Spannbacken und über diese hinaus gelangt. Vor der Spindel durchsetzt
die Stange die Büchse 64 einer ortsfesten Halterung 65. Vor der Halterung befindet sich der Anschlag
66 für die Stange, welcher verschiebbar senkrecht zur Stange geführt und in geeigneter Weise gesteuert ist. In
entsprechenden Lagern 67 des Rahmens ist drehbar und verschiebbar die Stange 68 geführt, die durch die
Feder 69 rückgeholt wird, derer Enden an der Stange 68 selbst bzw. an einem nicht dargestellten Fortsatz des
Rahmens angehängt sind. Quer zum vorderen und äußeren Ende der Stange 68 ist eine schwalbenschwanzförmige
Ausnehmung vorgesehen, in welcher der Läufer 70 geführt ist. Ein Ende des Läufers trägt, parallel
zur Stange 68 und gegen den Spindelkasten 60 hin weisend, axial drehbar den Arm 71. Bei geeigneter Einstellung
der Stange 68 und des Armes 71 im Winkelabstand und gleicherweise geeigneter Einstellung des
Läufers 70 in bezug auf die Stange 68 kann man daher immer das Vorderende des Armes 71 am Körper 60 des
Spindelkastens mittels einer Schraube 72 fixieren. Parallel zur Stange 68 ist darüber hinaus der Block 73 befe
stigt, der die Stellschraube 74 trägt. Das Hinterende dieser Schraube kann am Flügel 75a eines zweiarmigen
Hebels 75 anschlagen, der am Rahmen quer zu diesem drehbar gelagert ist und mit einem Arm am Anker des
Elektromagneten 76 angelenkt ist. Wenn der mit beweglichem Spindelkasten ausgerüstete Drehautomat
das letzte Stück einer Stange bearbeitet, wird der Elektromagnet 76 erregt und der Hebel 75 in die Stellung
gebracht, in welcher sein Flügel 75a auf die Schraube 74 aaftreffen kann. Wenn daher der Spindelkasten 60
nach der Bearbeitung der Stange unter der Wirkung der Feder 69 zurückgeführt wird, so bleibt er vor Erreichen
seines Rücklaufendes 60a stehen. Wenn der Drehautomat außer Betrieb gebrach? wird, verbleibt der
Spindelkasten bei dieser Endsu'^ung in Ruhelage, wobei
seine Backen 62 offen sind. Wenn eine neue Stange ankommt und auf den Anschlag 66 trifft, wird der
Drehautomat wieder in Betrieb gesetzt. Die Backen 62 des Spindelkasten schließen sich, der Anschlag bewegt
sich nach oben und der Spindelkasten bewegt sich nun ein kürzeres Stück als jenes bei der normalen Bearbeitung
nach vorne, wonach der Kopfteil der Stange bearbeitet wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Selbsttätige Stangennachschubeinrichtung für Drehautomaten bestehend aus einem Magazin, welches
die Stangen längs einer Schräge unter der Wirkung der Schwerkraft bereitstellt und diese über
eine Vereinzelungsvorrichtung an eine am unteren Rand des Magazins angebrachte um eine zu einer
horizontalen Zuführachse parallele Achse aufklappbare Führungsrinne abgibt, deren Unterteil fest und
deren Oberteil beweglich ist und in deren Führungskanal ein über ein Fahnenblech an seinem rückwärtigen
Ende mit einer vorwärts- und rückwärtsbewegbaren endlosen Mitnehmerkette verbundener
Stößel eingreift, wobei die Fahne des Stößels während der Vorschubbewegung einen Schlitz zwischen
dem Ober- und Unterteil der Führungsrinne durchsetzt und die Mitnehmerkette über Kupplungen von
denen mindestens eine eine Rutschkupplung ist, sowie Getriebeteilen mit einem in Vor- und Rücklaufbewegung
antreibbaren Motor in Antriebsverbindung steht und eine Fühlereinrichtung vorgesehen
ist, durch welche eine vorbestimmte Lage einer Stange in der Führungsrinne in bezug auf diese feststellbar
ist und durch welche der Motor gesteuert wird, der über weitere Getriebeteile mit Hebeln in
Wirkverbindung steht, die das Oberteil der Führungsrinne anhebend oder absenkend bewegen,
dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil
der Führungsrinne (30) in eine Vielzahl von unabhängig voneinander bewegbaren Abschnitten (5)
unterteilt ist, die eine geringere Länge als die des Stößels (33) von dessen Werkstückanlageseite bis
zum Fahnenblech (336) aufweisen und daß jIs Fühler
in bei Stangenvorschubeinrichtungen bekannter Weise über die Umgangslänge einer mit der Vorschubbewegung
des Stößels (33) über die Mitnehmerkette (34) gekoppelten Scheibe (84) verteilte
dem Vorschubweg des Stößels (33) elektrische Impulse zuordnende Mikroschalter (86) vorgesehen
sind, mit der Maßgabe, daß bei Impulsabgabe im Zuge der Wirkverbindung zum Oberteil der Führungsrinne
(30) durch das Anheben des jeweils im Vorschubweg des Fahnenbleches (33b) liegenden
Abschnittes (5) der notwendige Schlitz für das Passieren des Fahnenbleches (336) erzeugbar ist, wobei
als eines der Getriebeteile im Zuge jener Wirkverbindung eine bei Stangennachschubeinrichtungen
bekannte Kurvenscheibe (111) dient.
2. Selbstätige Stangennachschubeinrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe
(84) auf ihrem Umfang Kurvensegmente (85) für die Betätigung der Mikroschalter (86) trägt und die
Rutschkupplung (87, 88) zwischen dieser Scheibe (84) und einer weiteren Scheibe (89) vorgesehen ist,
welche durch ein Gesperre (93) festgehalten werden kann und einen periphcen Nocken (98) für die Betätigung
eines Schalters (99) aufweist, der die Beendigung der Vorschubbewegung der Stange (4) und
das Ausdrucken der Klauenkupplung (52) steuert, wobei an der Austrittsseite der Stangennachschubeinrichtung
ein Fangteil (53) für die Stange (4) angeordnet ist, welches einen Schalter (55) zum Erzeugen
eines Steuerimpulses für das Ausdrucken des h5
Gesperres (93) und eines Steuerimpulses für das Einrücken der Klauenkupplung (52) sowie das Entfernen
des Fangteiles (53) besitzt.
3. Selbsttätige Stangennachschubeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
durch die Kurvenscheibe (111) betätigen Hebel durch Stangen (105, 106) gelenkig verbunden sind,
von denen Hebel (102) am Rahinen (1) der Stangennachschubeinricntung angelenkt sind, deren
Enden (117a, 1176) an Halteplatten (29) für die Abschnitte
(5) des Oberteils der Führungsrinne (30) angreifen, wobei das Anheben der Platten (29) in Abhängigkeit
von der Drehung der Hebel (102) erfolgt.
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