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DE2033413C - Vorrichtung zum Zusammenpressen und Verpacken von Stapeln flach aneinander liegender Beutel od dgl - Google Patents

Vorrichtung zum Zusammenpressen und Verpacken von Stapeln flach aneinander liegender Beutel od dgl

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Publication number
DE2033413C
DE2033413C DE19702033413 DE2033413A DE2033413C DE 2033413 C DE2033413 C DE 2033413C DE 19702033413 DE19702033413 DE 19702033413 DE 2033413 A DE2033413 A DE 2033413A DE 2033413 C DE2033413 C DE 2033413C
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DE
Germany
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abutment
press
pressure
pressing
ram
Prior art date
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Expired
Application number
DE19702033413
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English (en)
Other versions
DE2033413B2 (de
DE2033413A1 (de
Inventor
Friedhelm 4544 Ladbergen Brinkmeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Windmoeller and Hoelscher KG
Original Assignee
Windmoeller and Hoelscher KG
Filing date
Publication date
Application filed by Windmoeller and Hoelscher KG filed Critical Windmoeller and Hoelscher KG
Priority to DE19702033413 priority Critical patent/DE2033413C/de
Publication of DE2033413A1 publication Critical patent/DE2033413A1/de
Publication of DE2033413B2 publication Critical patent/DE2033413B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2033413C publication Critical patent/DE2033413C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Das Hauptpatent 1 939 069 betrifft eine Vorrichtung zum Zusammenpressen und Verpacken von Stapeln flach aneinanderliegender Beutel od. dgl. mit einem Preßraum, in den der Stapel mittels eines Preßstempels unter Mitnahme einer vor der Einführseite des Preßraumes bereitgehaitenen. zur Bildung einer Verpackungsmanschette bestimmten Manschettenbahn aus thermoplastischem Kunststoff geführt wird, wobei die Manschettenbahn durch eine Quer schweißnaht aus zwei Folienbahnen gebildet und vor der Preßraum-Einführseite mindestens ein querbewegliches Faltwerkzeug zum Umfalten der Manschettenbahn um die dem Preßstempel zugekehrte Stapelseile vorgesehen ist, dem Werkzeuge zum An-
bringen von Querschweißnähten zwischen den aneinandergedrückten Enden der den Stapel umschlingen den Manschettenbahnschlaufe und zum Trennen der beiden Manschettenbahnlagen zwischen je einer die Manschette schließenden und einer die neuen Man schettenbahnenden verbindenden Schweißnaht zu geordnet sind, wobei der Stapel in Einführrichtung des Preßstempels gegen ein Widerlager des Preßraumes gepreßt wird und der Preßstempel nach erfolgter Stapelprcssung entlang der Unterseite des Stapels be weglich angeordnet ist und das Faltwerkzeug dem querbewegten Preßstempel zur Aufrechterhaltung des Preßdruckes im Preßraum unmittelbar folgt und am Ende seiner Querbewegung mit den Werkzeugen zum Anbringen der Quersehweißnähte und zum
Trennen zusammenwirkt. Durch die Erfindung des Hauptpatents werden, indem die bisher (vgl. deutsche Auslegeschrift 1161509) bekannten Papierstreifen für die Manschettenbildung durch thermoplastische Kunststoffbahnen ersetzt werden, die
langen Verlustzeiten bis zum Festwerden der Klebestellen vermieden, da die Schweißnähte relativ schnell erstarren und dann der Preßdruck des Stapels von der Manschette selbst aufgenommen werden
kann. Bis zum Anbringen der die Manschette schließenden Schweißnaht wird der Stapel durch das oder die Falzwerkzeuge selbst unter Druck gehalten, so JaL! besondere Andrückwerkzeuge entbehrlich sind.
Die Vorrichtung nach dem Hauptpatent besitzt am Ende ihres Preßraumes ein in Preßrichtung ihres Preßstempels verstellbares Widerlager, das \ahrend des Preßvorganges ortsfest ist. Das Widerlager heda, ι einer sehr genauen Einstellung seines Ab- ·.;.indes vom Preßstempel, um bei der jeweils vorliegenden Beulelstückzahl des zu verpackenden Stapels .!essen optimale Zusammenpressung zu gewährlei- -:.'!i. die weder ein zu fest gepacktes Beutelpaket er-■j;;n. das seine Manschette aufplatzen lassen könnte. :i -ch ein zu lose gepacktes, aus dem die Beutel unter i nistünden seitlich herausrutschen könnten. Da die Λ.-ammendrückbarkeit eines Beutelstapels nicht nur .on der in ihm vereinigten Beutelstückzahl, sondern auch von der Art der Faltung der Beutel und den Eigenschaften des Papier- oder Folienmaterials abhängt, aus dem die Beutel angefertigt sind, bedarf es bei jeder Umstellung der Vorrichtung auf andere Beutelstapelgrößen sorgfältiger Versuche zur Ermittlung des optimalen Abstandes des Widerlagers vom Preßstempel. Trotzdem können Schwankungen der Papierstärke, die während der Produktion auftreten, zu empfindlichen Störungen führen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung nach dem Hauptpatent so weiter zu verbessern, daß es keiner genauen Einstellung des Abstandes des Widerlagers vom Preßstempel mehr bedarf und bei jedei beliebigen Beutelstückzahl des zu verpackenden Beutelstapels und jeder beliebigen Stärke der Einzelbeutel die optimale Zusammenpressung des Stapels gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Widerlager des P^ßraums gegen eine während des Preßvorganges im wesentlichen gleichbleibende Gegenkraft, die kleiner ist als die Preßkraft des Preßstempels, in Preßrichtung verschiebbar angeordnet und mit einer Rücklaufsperre verbunden ist. Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß die Widerlagerkraft in allen Stellungen etwa gleich dem gewünschten EndpreßdrucK ist, so daß es nicht mehr vorkommen kann, daß wegen unterschiedlicher Werkstückzahl oder wegen unterschiedlicher Stärke der Einzelwerkstücke der fertiggestellte Stapel einen zu großen oder zu geringen Innendruck aufweist, und daß andererseits durch das Vorhandensein der Rücklaufsperre nach Beendigung des Preßvorganges der mit der Manschette umgebene Stapel nicht aus dem Preßraum herausgeschleudert wird. Die Einstellung des Widerlagers auf andere Beutelstückzahlen wird völlig überflüssig. Bei der Benutzung der erfindungsgemäßen Vorrichtung muß der Pießstempel nur so weit vorbewegt werden, daß das Widerlager um ein geringes Stück verschoben wrrd, um sicherzustellen, daß im Stapel der Widerlager-Preßdruck herrscht. Erst wenn dieser bei der Vorbewegung des Preßstempels erreicht ist, gibt das Widerlager nach, da es keinen größeren Widerlagerdruck aufzubringen in der Lage ist und schon bei geringfügiger Überschreitung dieses Druckes nachgibt, wobei auf dem Rückzugsweg des Wivierlagers stets der im wesentlichen gleiche Widerlagerdruck herrscht.
Die deutsche Auslegeschrift 1 221 134 zeigt bereits eine Vonichtung zum Herumlegen eines heißsiegelfähigen Werkstoffstreifens um Etikettenstapel ud.dgl., bei der der Werkstoffstreifen zunächst vor der öffnung eines U-förmigen Schachtes bereitgehalten und sodann beim Absenken dieses Schachtes aut den darunter angeordneten Stapel um drei Seiten des ή Stapels herumgelegt wird, worauf die Enden des Streifens an der vierten Stapelseite durch Hei/rollen übereinandergeschlagen und miteinander verbunden werden. Dabei sind an den Schenkeln des U-I':>:piigen Schachtes Verlängerungen vorgesehen, die \or
κ. dem Herumlegen des Werkstoffstreifens um d;e vierte Seite des Stapels einen federnd angeordneten Teil der den Stapel tragenden Unterlage von der Stapelunterseite \orübergehend entfernen. Ferner ist in dem U-förmigen Schacht ein Widerlager federnd ge-
1= lagert, das beim Absenken des Schachtes durch den Etikettenstape! zurückgedrückt wird. Ein Pressen des Etiketicnstapels und eine entsprechende Zuordnung des Widerlagerdruckcs zu utm Preßdruck eines Prcßstempels ist hierbei aber nichi vorgesehen. Die
Vorrichtung nach der ger ,inten deutschen Auslegeschrift ist ferner nur zum Umhüllen eines Stapels mit einer schmalen Banderole geeignet, wobei ein Preßdruek, selbst wenn er beabsichtigt wäre, in den zu umhüllenden Bereichen während des Schließens der Banderole nicht aufrechterhalten werden könnte.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 1511816 ist eine Vorrichtung zur Übergabe von Faltschachteln von einer Faltschachtel-Klebevorrichtung in eine Bündelvorrichtung beschrieben, bei der die aus einem Sammelkanal austretenden Faltschachteln in abgezählten Stückzahlen in Bündeltaschen eines Bündelrades eingebracht werden, wobei bis zur Erreichung der eingestellten Stückzahl über der Bündeltasche jeweils ein Widerlager gegen Federdruck zurückgeschoben und dann in zur Widerlager-Verschieberichtung senkrechter Richtung das Faltschachtelpaket in die Bürideltnsche geschoben wird. Dem Widerlager ist eine Rücklaufsperre zugeordnet. Der Widerlager-Gegendruck steht hier jedoch nicht
in einem bestimmten Verhältnis zu einem Preßdruck. Aus der österreichischen Patentschrift 188 277 ist es bei einer Vorrichtung aim Verpacken von Schüttgut unter Benutzung einer Kolbenpresse bereits bekannt, in einem Preßzylinder einen Gegenkolben vorzusehen, der bei Erreichen des erwünschten Höchstdruckes selbsttätig nachgibt. Eine ähnliche Vorrichtung zum Verpacken von faserigem Material ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1 875 947 bekannt. Es handelt sich hier aber um ganz andere Verpackungsgüter, als sie mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung verpackt werden sollen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann eine Einrichtung zum Verändern der auf das Widerlager wirkenden Gegenkraft vorgesehen sein. Auf diese Weise wird die je nach dem Material der Werkstücke und der Verpackungsbahn unterschiedliche optimale Zusammendrückung des Beutelstapels ermöglicht.
Das Widerlager kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung in Preßrichtung des Preßstempels durch eine oder mehrere Gegendruckfedern abgestützt sein. Die Vorspannung der Gegendruckfedern kann willkürlich verändert werden. Die Gegenkraft ist hierbei aber während des Preßvorganges nicht ganz gleichbleibend, sondern steigt beim Verschieben des Widerlagers nach der Federkonstanten an. ' Die Rücklaufsperre kann als hydraulische Einrichtung ausgebildet sein, deren Arbeitskolben mit dem Widerlager verbunden ist und deren Arbeitsräume
über ein Rückschlagventil und ein Überströmventil miteinander verbunden sind, das zur vorübergehenden Aufhebung der Sperrwirkung der Rücklaufsperre von einem Schalter und einem Zeitrelais kurzzeitig geöffnet wird. Das geöffnete Überströmventil erlaubt es, das Widerlager nach Vollendung des Vcrpakkungsvorganges mittels der Gegendruckfeder wieder in seine Ausgangsstellung zurückzuführen.
Dei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das Widerlager in Preßrichtung des Preß-Stempels durch den Kolben eines Gegendruckzylinders abgestützt, dessen Druckmitteldruck . mittels eines Reduzierventils bestimmt ist. Bei dieser Ausführungsform bleibt der Widerlagcrdruck während der Verschiebung völlig konstant. Dabei kann dem Gegendruckzylinder zweckmäßig ein Umsteuerventil zugeordnet sein, mittels dessen das Widerlager nach Beendigung des Preßvorganges in Preßrichtung in eine Rndstcllung bewegbar ist. Hierdurch wird das Beutclpaket nach der Beendigung des Preß- und ao Vorpiickungsvorgangcs freigegeben und kann einer weitertransportierenden Vorrichtung übergeben werden.
Der Schieber des Umsteuerventils kann vorteilhaft durch eine Feder in einer Endlage gehalten werden und durch einen Hubclcktromagnctcn in die andere Endlage verschiebbar angeordnet sein, wobei die durch die Feder bestimmte Endlage der Beaufschlagung des Gegcndruckkolbcns entgegengesetzt zur Preßrichtung des Preßstempcls und die andere Endlage der Beaufschlagung des Gcgendruckkofucns in Preßrichtung entspricht.
Der Hubclcklromagnct kann durch einen Schalter, der auch zum Abschalten des Heizstromes der Einrichtung zum Verschweißen der Manschetlcnbahnenden dient, über ein Zeitrelais einschaltbar und durch einen nach Entleerung des Preßraumes betätigten Schalter wieder ausschallbar angeordnet sein. Das Zeitrelais stellt die für das Erkalten der Schweißnaht ausreichende Zeitspanne sicher, bevor der Preßdruck beendet wird und das Widerlager in seine rückwärtige Endlage zurücklauft, in der es mit. einer ortsfesten Austragsschurre oder mit anderen Austragsfördcrmittcln zusammenwirkt.
Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschrcibung an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der zwei Ausführungsbcispielc dargestellt sind. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Seitenansicht,
F i g. 2 einen Querschnitt nach der Linie H-II der F i g. I und
Fig.3 ein anderes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Seitenansicht.
Der Preßraum 1 besteht bei der dargestellten Vorrichtung aus den beiden zueinander rechtwinkligen Wänden 43, 44 und ist im Arbeitstakt der Vorrichtung aus seiner in vollen Linien dargestellten Preßstellung in Pfeilrichtung? in die strichpunktierte Austragsstellung schwenkbar. Von den beiden Wärtden dient die Wand 44 der Unterstützung des BeutelsiapelsSf während seines Voranschiebens im Preßraum mittels des Preßstempels Iff, während die Wand 43 das Widerlager bildet gegen das der Preßstcmpcl, wie aus F i g. 1 ersichtlich, den Stapel preßt.
Das Widerlager 43 ist mit seitlichen, zu seiner Gegcndruckfläche senkrechten Führungsleisten 50, SO' verbunden, an denen Laufrollen 51 gelagert sind. Die Laufrollen laufen in seitlichen Kulissen 52, 52', die parallel zu den genannten Führungsleisten an beiden Längsseiten der Wand 44 befestigt sind. Hierdurch ist das Widerlager 43 auf der Wand 44 in Preßrichtung des Preßstempels 20' verschiebbar gelagert. An einem Fortsatz 53 der Kulisse 52 ist ein Gegendruckzylinder 54 befestigt, dessen Kolbenstange 55 an einem Fortsatz 56 der seitlichen Führungsleiste 50 und damit am Widerlager 43 angreift. Der Gegendruckzylinder 54 ist zu dem den Preßstempcl bewegenden DruckmiltclzylinderS und den Kulissen 52, 52' parallel angeordnet. Um bei dem einseitigen Angriff der Kolbenstange 55 am Widerlager 43 stets die genaue Parallelität des Widerlagers zum Preßstempel zu gewährleisten, sind die seitlichen Führungsleisten 50, 50' an ihren unteren Flächen mit Verzahnungen 57, 57' versehen, in die die beiden auf einer gemeinsamen Achse 58 befestigten Zahnräder 59, 59' eingreifen. Die Achse 58 ist an der Wand 44 drehbar gelagert.
Der Gegendruckzylinder 54 ist in bekannter Weise mit einem Umsteuerventil 60 ausgestattet, das es erlaubt, nach Bedarf die eine oder die andere Fläche seines Arbcitskolbcns 54' mit dem Druckmittel zu beaufschlagen. In die Druckmittelleitung 61 des Gegendruckzylinders ist ein Reduzierventil 62 eingeschaltet, welches den Arbeitsdruck im Gegendruckzylinder beschränkt und es erlaubt, diesen Arbeitsdruck nach Bedarf stufenlos zu verändern.
Der Schieber des Umstcucrvenlils wird durch eine Druckfeder 63 in «seiner rechten Endlage gehalten, die einer Druckmittclbcaufschlagung des Arbeitskolbcns 54' entgegengesetzt zur Preßrichtung α des Preßstempcls 20' entspricht. Am Schieber des Umsteuerventils greift ferner ein Hubelektromagnct 64 an, der den Schieber entgegen der Feder 63 in die andere Endlage schiebt, wodurch der Arbeitskolben 54' in Preßrichtung α des Preßstempels 20' vom Druckmittel beaufschlagt wird. Die Arbeitsfläche des den Preßstempel voranbewegenden Arbeitskolbens 65 ist größer bemessen als die Arbeitsfläche des Gegendruckkolbens 54' so daß bei gleichem Überdruck des Druckmittels die Kraft des Preßstcmpels 20' stets die Gegenkraft des Widerlagers 43 überwiegt. Der Hubelektromagnet 64 wird über ein Zeitrelais 66 mittels des Schalters 67 eingeschaltet, der den Heizstrom der mit der vordersten Rolle des Faltwerkzeuges 4' zusammenwirkenden Querschweißbacke 3' ausschaltet, wobei das Zeitrelais 66 eint hinreichende Zeitspanne für das Erkalten der die beiden Folienbahnen F1 und F1 verbindenden Schweißnaht gewährleistet. Ausgeschaltet wird der Hubelektromagnct 64 von einem Schalter 68, der vom Preßraum 1 betätigt wird, sobald dieser nach seiner Rückkehr aus der strichpunktierten Abwurfstellung seine Preßstellung wieder einnimmt.
Zu Beginn eines jeden Packvorganges nimmt da; Widerlager 43 unter dem Druck des Gegendruckkol bens 54' seine rechte, durch die Kulissen 52, 52' be grenzte Endlage ein, weil der Schalter 68 die Strom zufuhr zu dem Hubelektromagneten 64 ausgeschalte und die Druckfeder 63 den Schieber des Umsteuer ventils 60 in die rechte Endlage bewegt hat, so dal der Gegendruckkolben 54' entgegengesetzt zur PrcD richtung α des Preßstempels W vom Druckmittel be aufschlagt ist. Der Preßstempel 20' schiebt nunmch den vorher auf dem Arbeitstisch 69 in Stellung gc brachten Beutelstapel in Richtung ο in den PrcC
7 8
raum 1 hinein, der dabei unter Mitnahme der vor der das Widerlager 43 wieder in seine rechte Ausgangs-
Prcßraumöffnung bereitgehaltenen Folienbahn F1, F2 endlage zurückführt.
an drei Seiten von dieser umhüllt wird und schließ- Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 weist an
lieh auf das Widerlager 43 auftriffl. Im weiteren Ver- Stelle eines Gegendruckzylinders eine Gcgendruckfc-
lauf der Voranbewegung des Prcßstempcls wird der 5 der 71 auf, die an der Rückseite des Widerlagers 43
Stapel St zwischen letzterem und dem Widerlager zu- angreift und an einem an der Wand 44 befestigten
s-''mmengeprcßt, bis der Prcßstcmpcldruck den Gc- Lagerkörper 72 abgestützt ist. Die Vorspannung der
gendruck des Widerlagers 43 überwiegt. Der weiter Gegendruckfeder 71 und damit der vom Widerlager
bis in seine dargestellte linke Endlage vorrückende auf den Beutclstapcl Si ausgeübte Gegendruck ist
Prcßstempel 20' schiebt nunmehr den zusammcngc- io mittels der Stellschraube 73 veränderbar. An dem
preßten Beutclstapcl vollends in den Preßraum 1 hin- Lagerkörper 72 ist eine hydraulische Rücklaufsperre
ein, wobei das Widerlager 43 entgegen seinem Gc- 74 befestigt, die sich parallel zur Feder 71 erstreckt
gendruck mitgenommen wird. Diese Arbeitsstellung und mit ihrem Kolben 75 am Widerlager 43 angreift,
der Vorrichtung entspricht der Darstellung in Fig. 1. Die beiden Arbeitsräume 76, 76' der Rücklaufsperre
Das zusammengepreßte Slapclpakcl steht dabei unter 15 sind über ein Rückschlagventil 77 miteinander ver-
dcm Gegendruck des Widerlagers, der durch Vcrstcl- bup.dcn, das das Verschieben des Kolbens 75 nur in
lcn des Reduzierventils 62 willkürlich gewählt wer- Preßrichtung α zuläßt. Das Rückschlagventil 77 ist
den kann. Das Schließen der von den Folienbahnen durch ein elektromagnetisch gesteuertes Übcrström-
F1, l·., gebildeten Manschette erfolgt durch glcich/.ei- ventil 78 überbrückt, das während des Pressens und
tigcs Abwärtsbewegen des Faltwcrkzcugcs 4' und des ao Vcrpackcns des Bcutelstapcls Sl geschlossen ist und
Prcßstempcls 20' und durch Legen einer Trenn- das nach Rückkehr des Prcßraumes 1 in die dargc-
schwciß-Qucrnahl mittels der Schwcißbackc 3', die stellte Prcßstcllung durch den vom Preßraum betätig-
glcich/citig die Enden der Manschette miteinander ten Schalter 79 geöffnet und mittels des Zeitrelais 80
verbindet, die Manschette von den Folienbahnen wieder geschlossen wird.
trennt und die letzteren erneut miteinander verbin- as Zu Beginn des Preß- und Packvorganges befindet
det. Der Trennschweißvorgang wird durch Ausschal- sich das Widerlager 43 unter dem Druck der Gegen-
tcn des Heizstromes für die Schweißbacke 3' mittels druckfeder 71 in seiner rechten Endlage. Dabei ist
des Schalters 67 beendet. Dieser Schalter wird von das Überströmventil 78 geschlossen. Der vom Prcß-
eincm den Arbeitsvorgang der Vorrichtung steuern- stempel 20' in den Preßraum 1 hineingeschobene
den, an sich bekannten, in der Zeichnung nicht dar- 30 Beulelstapcl Sl wird zwischen dem Widerlager und
gestcUtrn Programmschaltgerät betätigt. Der Schalter dem Preßstcmpel unter einen durch die Vorspannug
67 ist. wie in F i g. 1 angedeutet, so ausgebildet, daß der Gegendruckffder 71 bestimmten Preßdruck gc-
cr gleichzeitig mit dem Ausschalten des Heizstromes setzt, worauf während des weiteren Hincinschiebens
den Hubclcktromagnetcn 64 einschaltet. Dieser des Bcutelstapcls in den Preßraum auch das Widcrla-
Schaltimpuls wird jedoch durch das Zeitrelais 66 um 35 ger unter weiterer Spannung der Gegendruckfeder 71
die Zeitspanne verzögert, die die soeben gelegte, die in Preßrichtung voranbewegt wird. Der Gegendruck
Manschette schließende Schweißnaht benötigt, um zu der Gcgcndruckfcder 71 bleibt hier also während der
erkalten. Der Hubmagnet 64 steuert sodann den Ge- Verschiebung nicht vollständig gleich. Nach crfolg-
gcndruckzylindcr 54 um, was zur Folge hat, daß das tem Schließen der von den Folienbahnen F1, F„ ge-
Widcrlagcr 43 unter Entlastung des fertigen Stapel- 40 bildeten, den zusammengepreßten Bculclstaperum-
pakctcs in seine linke Endlage läuft, in der es nach gebenden Manschette durch das Faltwerkzeug 4' und
vollzogener Schwenkbewegung des Preßraumes 1 in den Schwcißbalken 3' schwenkt der Preßraum 1 in
die strichpunktiert dargestellte Abwurfstellung, d.h. Pfeilrichtung7, wie in Fig. 1 dargestellt, in seine
in die Ebene der ortsfesten Rutsche 70 gelangt, die Abwurfstellung. Dabei verbleibt das Widerlager 43
das aus dem Preßraum herausglcitende Stapelpakct 45 in seiner Stellung, weil das Rückschlagventil 77 und
abführt. Der Preßraum 1 wird anschließend wieder in das geschlossene Überströmventil 78 seine Rück-
scinc in F i g. 1 in vollen Linien dargestellte Preßsiel- wärtsbewegung verhindern. Erst nach der Rückkehr
lung zurückgeschwenkt, in der er auf den Schalter 68 des Preßraumes 1 in die dargestellte Preßstellung
trifft, der den Hubelektromagnctcn 64 wieder aus- wird das Überströmventil 78 mittels des Schalters 79
schaltet. Dadurch steuert die Feder 63 den Gegen- 5« und des Zeitrelais 80 kurzzeitig geöffnet und danv
druckzylinder 54 wieder in seine ursprüngliche Ar- der Rücklauf des Widerlagers in seine rechte Aus-
beitsfichtung zurück, in der sein Arbeitskolben 54' gangsefltdlage ermöglicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Zusammenpressen und Verpacken von Stapeln flach aneinanderliegender Beutel od. dgl. mit einem Preßraum, in den der Stapel mittels eines Preßstempels unter Mitnahme einer vor der Einführseite des Preßraumes bereitgehaltenen, zur Bildung einer Verpackungsmanscheue bestimmten Manschettenbahn aus thermoplastischem Kunststoff geführt wird, wobei die Manschettenbahn durch eine Querschweißnaht aus zwei Folienbahnen gebildet und vor der Preßraum-Einführseite mindesten, ein querbewegliches Faltwerkzeug zum Umfalten der Manscheuenbahn um die dem Prcßstempel zugekehrte Stapelseite vorgesehen ist, dem Werkzeuge zur.i Anbriiv'en von Querscliweißnähten zwischen den c -landergedrückien Enden der den Stape! umsc! ι engenden Manschettenbahnschlaufe und zum Trennen der beiden Manschettenbahnlagen zwischen je einer die Manschette schließenden und einer die neuen Manschettenbahnenden verbindenden Schweißnaht zugeordnet sind, wobei der Stapel in Einführrichtung des Preßstempels gegen ein Widerlager drs Preßraumes gepreßt wird und der Preßstempel nach erfolgter Stapelpressung entlang der Unterseite des Stapels beweglich angeordnet ist und das Faltwerkzeug dem querbewegten Preßstempel zur Aufrechterhaltung des Pießdnirkes im Preßraum unmittelbar folgt und am Ende seines Querbewegung mit den Werkzeugen zum Anbringen der Querschweißnähte und zum Trenne: zusammenwirkt, nach Patent 1939069, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (43) des Preßraumes gegen eine während des Preßvorg^nges im wesentlichen gleichbleibende Gegenkraft, die kleiner ist als die Preßkraft des Preßstempels (20'), in Preßrichtuiig (α) verschiebbar angeordnet und mit einer Rücklaufsperre (74, 60) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (62, 73) zum Verändern der auf das Widerlager f43) wirkenden Gegenkraft vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (43) in Preßrichtung (a) des Preßstempels (20') durch eine oder mehrere Gegendruckfedern (71) abgestützt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücklaufsperre als hydraulische Einrichtung (74) ausgebildet ist, deren Arbeitskolben (75) mit dem Widerlager (43) verbunden ;.t und deren Arbeitsräume (76, 76') über ein Rückschlagventil (77) und ein Überströmventil (78) miteinander verbunden sind, das zur vorübergehenden Aufhebung der Sperrwirkung der Rücklaufsperre von einem Schalter (79) und einem Zeitrelais (80) kurzzeitig geöffnet wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (43) in Preßrichtung (α) des Preßstempels (20') durch den Kolben (54') eines Gegendruckzylinder (54) abgestützt ist, dessen Druckmitteldruck mittels eines Reduzierventils (62) bestimmt ist.
6. Vorrichtuni, nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gegendruckzylinder (54) ein Umsteuerventil (60) zugeordnet ist, mittels dessen das Widerlager (43) nach Beendigung des Preßvorganges in Preßrichtung (a) in eine Endstellung bewegbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber des Umsteuerventils (62) durch eine Feder (63) in eivicr Endlage gehalten wird und durch einen Hubeiektromagnt-ten (64) in die andere Endlage verschiebbar angeordnet ist. wobei die durch die Feder (63) bestimmte Endlage der Beaufschlagung des Gegendruckkolbens (Sl') entgegengesetzt zur Preßrichtung (a) des Preßstempels (20') und die andere Endlage der Beaufschlagung des Gegendruckkolbens in Preßrichtung entspricht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubelektromagnet (64) durch einen Schalter (67), der auch zum Abschalten des Heizstromes der Einrichtung (3') zum Verschweißen der Manschettenbahnenden dient, über ein Zeitrelais (66) einschaltbar und durch einen nach Entleerung des Preßraumes betätigten Schalter (68) wieder ausschaltbar angeordnet ist.
DE19702033413 1970-07-06 Vorrichtung zum Zusammenpressen und Verpacken von Stapeln flach aneinander liegender Beutel od dgl Expired DE2033413C (de)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2033413A1 DE2033413A1 (de) 1972-05-25
DE2033413B2 DE2033413B2 (de) 1973-02-01
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