DE20319881U1 - Düse zur Applizierung pastöser Stoffe - Google Patents
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Abstract
Düse (100; 200; 300) zur Applizierung pastöser Stoffe mit einem Düsenhals (124; 224; 324), einem verjüngtem Düsenkopf (102; 202; 302) und einer an dem Düsenkopf (102; 202; 302) ausgebildeten Austrittsöffnung (104; 204; 304), wobei zur Führung der Austrittsöffnung (104; 204; 304) an dem Düsenkopf (102; 202; 302) ein Führungselement (120; 220; 320) ausgebildet ist und wobei ferner an dem Düsenkopf (102; 202; 302) mindestens ein erstes Raupenpositionierelement (112; 212; 312) ausgebildet ist, welches eine erste Begrenzungswand (152; 252; 352) der Austrittsöffnung (104; 204; 304) bildet, dadurch gekennzeichnet, daß an der Austrittsöffnung (104; 204; 304) mindestens ein zweites Raupenpositionierelement (114; 214; 314) ausgebildet ist, welches eine zweite Begrenzungswand (154; 254; 354) der Austrittsöffnung (104; 204; 304) bildet.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Düse zur Applizierung pastöser Stoffe.
- Aus DD 279 281 ist ein patentiertes Verfahren zum Verbinden der Stoßfugen von Bauplatten bekannt. Bei dem Verfahren wird eine erste Bauplatte, insbesondere eine Gipsfaserplatte, auf eine Wandunterkonstruktion aus Holz oder Metall montiert. Anschließend wird ein Klebstoff als Klebstoffraupe auf die die Stoßfuge bildende Stirnseite der ersten Bauplatte aufgetragen. Nach dem Auftrag des Klebstoffes wird eine zweite Bauplatte mit deren die Stoßfuge bildenden Stirnseite gegen die mit der Klebstoffraupe versehene Stirnseite gedrückt, ausgerichtet und fixiert. Der Klebstoff schäumt dann unter vollständiger Stoßfugenausfüllung auf und härtet durch Feuchteeinwirkung aus den Bauplatten und der Umgebungsluft aus.
- Aus der Praxis ist bekannt, daß zur Applizierung des Klebstoffes üblicherweise Klebstoffkartuschen verwendet werden, auf die eine Düse aufgeschraubt oder aufgesteckt wird. Eine spezielle Düse der Firma Maderag AG weist zur Führung der Düse als ein erstes Führungselement eine Führungsnase und ein Raupenpositionsierelement auf. Die Führungsnase und das erste Raupenpositionierelement schließen einen Winkel von 90° ein und bilden einen L-förmigen Anlagebereich. Mit diesem Anlagebereich wird die Düse zum Auftrag der Klebstoffraupe an eine an die Stoßfuge angrenzenden Kante der Bauplatte, nachfolgend Stoßfugenkante genannt, angelegt und entlanggeführt. Da der L-förmige Anlagebereich ein Verkanten der Düse an der Seite der Bauplatte erlaubt, kann es passieren, daß der Auftrag des Klebstoffes ungleichmäßig erfolgt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen präzisen Auftrag pastöser Stoffe, insbesondere den Auftrag einer Klebstoffraupe, zu ermöglichen.
- Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
- Gemäß der Erfindung ist bei einer Düse gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 vorgesehen, daß an der Austrittsöffnung mindestens ein zweites Raupenpositionierelement ausgebildet ist, welches eine zweite Begrenzungswand der Austrittsöffnung bildet. Eine solche Düse gewährleistet bei der Applizierung pastöser Stoffe eine 3-Punkt-Auflage mit dem Führungselement sowie dem ersten und dem zweiten Raupenpositionierelement. Ein Verkanten wie beim Stand der Technik durch die Wahl eines falschen Anlagewinkels ist somit praktisch ausgeschlossen. Auf diese Weise ist eine korrekte Positionierung der Klebstoffraupe unabhängig von der Erfahrung eines Anwenders sichergestellt.
- Wenn die an dem ersten und dem zweiten Raupenpositionierelement ausgebildete erste bzw. zweite Führungsfläche mindestens eine, insbesondere mehrere gemeinsame Tangentialebenen aufweisen, kann die Düse mit dem ersten Raupenpositionierelement und dem zweiten Raupenpositionierelement flächig auf einem ebenen Appliziergegenstand aufliegen, wodurch bei der Applizierung pastöser Stoffe eine besonders sichere Ausrichtung der Düse gewährleistet ist.
- In einer weiter bevorzugten Ausführung sind die erste Führungsfläche und die zweite Führungsfläche Zylinder-, insbesondere Kreiszylinderabschnittsflächen. Dann kann eine Düse besonders leicht auf einem Appliziergegenstand abgleiten, da der Kontakt zwischen Düse und Appliziergegenstand dann stets mit den gerundeten Kanten der Führungsflächen erfolgt. Ein Hängenbleiben an Kanten, die durch die Bearbeitung und/oder den Transport an der Stoßfugenkante einer Bauplatte bestehen können, läßt sich somit vermeiden.
- Mit derart gestalteten Führungsflächen kann ferner die Neigung der Klebekartusche um deren Führungsfläche an der Bauplatte in Richtung der Klebstoffraupe verändert werden, ohne daß die Positionierung oder die Qualität der Kleberaupe dadurch beeinflußt wird. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn Klebstoffraupen auf sehr langen Stoßfugenkanten appliziert werden sollen. In einem solchen Fall kann ein Anwender von einem festen Standort aus seinen Arm an der Stoßfugenkante sehr weit entlangführen und aufgrund der beschriebenen Neigungsmöglichkeit lange Klebstoffraupen sicher und präzise auftragen.
- Ein Düse kann besonders variabel eingesetzt werden, wenn die erste und die zweite Führungsfläche eine konstante Krümmung mit dem gleichen Radius aufweisen. Dann kann die Düse um bis zu +/- 90° um die Stoßfugenkante geneigt werden. Die Positionierung und die Qualität der Kleberaupe bleiben davon unbeeinflußt.
- Wenn die Düse einen rechteckigen Querschnitt aufweist, wird der pastöse Stoff besonders gleichmäßig aus der Austrittsöffnung auf den Gegenstand appliziert, da über die gesamte Breite der Austrittsöffnung die gleiche Menge des pastösen Stoffs appliziert wird.
- Durch die Ausbildung eines trapezförmigen Querschnitts kann selbst im Falle einer unbeabsichtigten Verkantung der Düse die Menge von unerwünscht austretendem Klebstoff gering ge halten werden, da dann in einem bestimmten Bereich eine kleinere Breite für die Austrittsöffnung gewählt ist.
- In einer weiter bevorzugten Ausführung weist das Führungselement eine abgerundete Spitze auf, wodurch Beschädigungen von Gegenständen mit der Düse, insbesondere durch einen unachtsamen Umgang mit der Düse, sicher vermieden werden.
- In einer weiter bevorzugten Ausführung ist der Düsenkopf symmetrisch zu einer Mittelebene ausgebildet. Dadurch läßt sich eine erfindungsgemäße Düse gleichermaßen von Zinks- und von Rechtshändlern verwenden, ohne daß qualitativ unterschiedliche Applikationsergebnisse auftreten.
- Weitere Ausprägungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus der Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung in Zusammenhang mit den Zeichnungen.
- Es zeigen:
-
1 einen Düsenkopf einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Düse mit einer Stoßfugenkante einer Bauplatte und einer darauf applizierten Klebstoffraupe, -
2 die erfindungsgemäße Düse in1 mit Düsenkopf und Düsenhals in einer Ansicht von vorne, -
3 die erfindungsgemäße Düse in den1 und2 gemäß dem Pfeil III in2 in einer Seitenansicht, -
4 die erfindungsgemäße Düse in1 bis3 gemäß dem Pfeil IV in2 in einer Ansicht von oben, -
5 eine Detailansicht Z der erfindungsgemäßen Düse in den1 bis4 gemäß der Darstellung in4 , -
5a eine Seitenansicht des ersten Raupenpositionierelementes gemäß der Schnittlinie Va in5 , -
5b eine Seitenansicht des zweiten Raupenpositionierelementes gemäß der Schnittlinie Vb in5 , -
6 eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Düse in einer perspektivischen Ansicht, -
7 eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Düse in einer perspektivischen Ansicht. -
1 zeigt eine erfindungsgemäße Düse100 mit deren Düsenkopf102 sowie deren Austrittsöffnung104 .1 zeigt ferner eine Bauplatte105 mit einer ersten Seitenfläche106 , einer gegenüberliegenden zweiten Seitenfläche107 und einer Stoßfugenkante108 , wobei an der Stoßfugenkante108 eine Klebstoffraupe110 aufgebracht ist. - Der Düsenkopf
102 weist rechts und links der Austrittsöffnung104 ein erstes, hervorstehendes Raupenpositionierelement112 und ein zweites hervorstehendes Raupenpositionierelement114 auf, an welchen sich eine erste Führungsfläche116 und eine zweite Führungsfläche118 befinden. Wie in den5a und5b zu sehen, weisen die erste Führungsfläche116 und die zweite Führungsfläche118 in einer bevorzugten Ausführung den gleichen konstanten Radius r1 bzw. r2 von 1 mm bis 10 mm, insbesondere 4 mm auf. Ferner weisen die erste Führungsfläche116 und die zweite Führungsfläche118 mindestens eine, vorzugsweise mehrere gemeinsame Tangentialebenen auf und stehen gegenüber der dazwischen liegenden Düsenwand119 um die Höhe h1 bzw. h2 von 1 mm bis 2 mm, insbesondere um 1,5 mm hervor. Wenn sowohl die beiden Radien r1 und r2 gleich groß als auch die Höhen h1 und h2 gleich groß sein sollen, ist – wie in -
5b gezeigt – über eine Höhe h3 eine geradkantiges Zwischenstück121 vorgesehen. - Wie in
1 zu sehen, weist das erste Raupenpositionierelement112 eine Breite b1 von 1 mm bis 4 mm, insbesondere 2,5 mm auf. Das zweite Raupenpositionierelement114 weist eine Breite b2 von 1 mm bis 4 mm, insbesondere 2 mm auf. Der Abstand zwischen dem ersten Raupenpositionierelement112 und dem zweiten Raupenpositionierelement114 entspricht der Länge lA der Austrittsöffnung104 und beträgt 4 mm bis 10 mm, insbesondere 5,4 mm. - An die erste Führungsfläche
116 schließt sich in einem rechten Winkel dazu ein langgestrecktes Führungselement120 an, welches eine ebene dritte Führungsfläche122 aufweist. Die Führungsfläche122 schließt mit der Außenwand des Düsenkopfes102 einen Winkel α von 45° ein. Die Länge lF des Führungselementes120 beträgt 5 mm bis 10 mm, insbesondere 8 mm. An dem Führungselement120 ist an dessen hervorstehenden Ende ein Abrundungsradius r3 von 1 mm bis 4 mm, insbesondere 2,2 mm vorgesehen. - Zur Applizierung einer Klebstoffraupe
110 auf die Stoßfugenkante108 der Bauplatte105 wird der Düsenkopf102 gegen die Bauplatte106 gedrückt, so daß die erste Führungsfläche116 und die zweite Führungsfläche118 mit der Stoßfugenkante108 sowie die dritte Führungsfläche122 mit der ersten Seitenfläche106 der Bauplatte105 durch eine 3-Punkt-Auflage zur Anlage kommen. Ein Verkanten der Düse in Richtung des in1 dargestellten Doppelpfeiles A ist daher praktisch ausgeschlossen. - Durch die Geometrie des Düsenkopfes
102 und insbesondere durch die von dem Führungselement120 beabstandete Ausbildung der Austrittsöffnung104 ist ferner eine präzise und sichere Positionierung der Klebstoffraupe110 in der Mitte der Stoßfugenkante108 gewährleistet. -
2 zeigt die erfindungsgemäße Düse100 mit dem Düsenkopf102 , einem sich daran anschließenden, im wesentlichen zylinderförmigen Düsenhals124 sowie einem sich an den Düsenhals124 anschließenden Düsenanschlußbereich126 . Die Länge einer erfindungsgemäßen Düse100 beträgt 50 mm bis 77 mm, insbesondere 62,4 mm, wobei davon 30 mm bis 35 mm, insbesondere 32,8 mm als Länge lK des Düsenkopfes102 vorgesehen sind. Der Durchmesser dH des Düsenhalses124 beträgt 15 mm bis 20 mm, insbesondere 16,8 mm. - Wie aus den
2 und3 hervorgeht, weist der Düsenkopf102 gegenüber dem Düsenhals124 eine trichterartige Verjüngung127 auf, welche gemäß der in3 gezeigten Seitenansicht eine geradlinige Außenkontur aufweist. In3 ist auch zu sehen, daß der Düsenkopf an der von dem Düsenhals124 beabstandeten Seite seine geringste Breite b1 aufweist, welche 3 mm bis 6 mm, insbesondere 4,4 mm beträgt. Der Düsenhals weist eine Länge lH von 20 mm bis 50 mm, insbesondere 30,2 mm auf. -
3 zeigt ferner, daß der Anschlußbereich eine Düsenanbindung128 mit einer ersten kreisförmigen Ausnehmung130 sowie einer von der Düsenanbindung128 beabstandeten zweiten kreisförmigen Ausnehmung132 aufweist. Die Düsenanbindung dient einer Befestigung der Düse100 an einer Kartusche o.ä., wobei die erste kreisförmige Ausnehmung130 insbesondere für eine Befestigung der Düse100 während des Gebrauchs und die zweite kreisförmige Ausnehmung132 für die Befestigung vor oder nach einem Gebrauch vorgesehen ist. - Die erste kreisförmige Ausnehmung
130 und die zweite kreisförmige Ausnehmung weisen einen Durchmesser d1 bzw, d2 von 15 mm bis 20 mm, insbesondere 16 mm auf. Ferner ist in der Düsenanbindung128 mit der ersten kreisförmigen Ausnehmung130 ein Gewinde, insbesondere ein metrisches M15 × 2,5 Gewinde zum Aufschrauben der Düse100 auf eine Kartusche (nicht gezeigt) vorgesehen. Der Abstand dM der Mittelpunkte der ersten kreisförmigen Ausnehmung130 und der zweiten kreisförmigen Ausnehmung beträgt 30 mm bis 40 mm, insbesondere 34,5 mm. - In
4 , in der die erfindungsgemäße Düse100 in einer Ansicht von oben gezeigt ist, ist die Außenkontur des Düsenanschlußbereichs126 zu sehen. Die Kontur besteht aus einem ersten halbkreisförmigen Kreisscheibenelement134 und einem zweiten halbkreisförmigen Kreisscheibenelement136 , wobei die Kreisscheibenelemente über einen x-förmigen Mittelteil138 miteinander verbunden und mit diesem einstöckig ausgebildet sind. Die halbkreisförmigen Kreisscheibenelemente134 ,136 weisen einen Außenradius r4 von 8 mm bis 12 mm, insbesondere 10,7 mm und eine Kreisscheibenbreite bK von 1 mm bis 3 mm, insbesondere 2,3 mm auf. -
4 zeigt ferner, daß an dem Düsenhals eine erste Verstärkungsrippe140 , eine zweite Verstärkungsrippe142 , eine dritte Verstärkungsrippe144 , eine vierte Verstärkungsrippe,146 , eine fünfte Verstärkungsrippe148 und eine sechste Verstärkungsrippe150 ausgebildet sind, welche entlang des Umfangs des Düsenhalses124 gleichmäßig verteilt sind. Die Verstärkungsrippen140 ,142 ,144 ,146 ,148 ,150 dienen dazu, die Form der Düse, insbesondere im Bereich des Düsenhalses124 zu erhalten, so daß auch bei sehr dünnen Wandstärken des Düsenhalses124 eine Formstabilität gewährleistet ist. Wie in2 und in3 zu sehen, erstrecken sich die Verstärkungsrippen140 ,142 ,144 ,146 ,148 ,150 von dem Düsenanschlußbereich126 an der Außenwand des Düsenhalses124 in Richtung des Düsenkopfes102 . Die Verstärkungsrippen140 ,142 ,144 ,146 ,148 ,150 weisen eine Länge lV von 10 mm bis 25 mm, insbesondere 18 mm, auf. - In
5 , welche die in4 gezeigte Detailansicht Z der Düse100 zeigt, ist zu erkennen, daß die Verstärkungsrippen140 ,142 ,144 ,146 ,148 ,150 ein halbkreisförmiges Profil aufweisen. Der Radius r5 des halbkreisförmigen Profils beträgt 0,5 mm bis 1,5 mm, insbesondere 1 mm. - In
5 ist ferner zu sehen, daß das erste Raupenpositionierelement112 einen Teil einer ersten Begrenzungswand152 und das zweite Raupenpositionierelement einen Teil einer zweiten Begrenzungswand154 der Austrittsöffnung104 bilden. Es sind ferner eine dritte Begrenzungswand156 und eine vierte Begrenzungswand158 an dem Düsenkopf102 ausgebildet, wobei die vier Begrenzungswände152 ,154 ,156 ,158 trapezförmig angeordnet sind. Die Länge lTK der kurzen Seite des Trapezes beträgt an der Seite der Austrittsöffnung104 1 mm bis 3 mm, insbesondere 2 mm. Die Länge lTl der langen Seite des Trapezes beträgt 2 mm bis 5 mm, insbesondere 3,6 mm. Mit der Länge der kurzen und der langen Seite des Trapezes ist im Zusammenhang mit dem bereits beschriebenen Abstand des ersten und des zweiten Raupenpositionierelementes112 ,114 der trapezförmige Querschnitt der Austrittsöffnung104 bestimmt. - Im übrigen weisen die erste und die zweite Begrenzungswand
152 ,154 einen trapezförmigen Querschnitt auf. Die dritte und vierte Begrenzungswand156 ,158 weisen einen Querschnitt in Form eines Parallelogramms auf. - Die
5a und5b zeigen bevorzugte Ausführungsformen des ersten Raupenpositionierelementes112 bzw. des zweiten Raupenpositionierelementes114 . - Die Radien r1 und r2 können jedoch auch so gewählt werden, daß der geradkantige Mittelteil
121 des zweiten Raupenpositonierelementes114 entfallen kann und sich trotzdem die gleichen Höhen h1 und h2 ergeben. Ferner ist es möglich, an dem ersten Raupenpositionierelement112 ebenfalls oder nur dort einen Mittelteil auszubilden und/oder die Höhen h1 und h2 sowie die Radien r1 und r2 verschieden zu wählen. - In den
5a und5b schließen sich die erste Führungsfläche116 und die zweite Führungsfläche118 an den Außenseiten der dritten und vierten Begrenzungswand156 ,158 an. Alternativ ist es auch möglich, daß sich die Führungsflächen116 ,118 an den Innenseiten der dritten und vierten Begrenzungswand anschließen. -
6 zeigt eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Düse200 mit deren Düsenkopf202 und einem Teil deren Düsenhalses224 in einer perspektivischen Ansicht. Für mit der Düse100 übereinstimmende Elemente der Düse200 werden im folgenden gegenüber der Düse100 um 100 erhöhte Bezugszeichen verwendet. - Der Düsenkopf
202 der zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Düse200 weist einen im wesentlichen zylinderförmigen Düsenhals224 , einen verjüngten, im wesentlichen kegelstumpfförmigen Düsenkopf202 und eine trapezförmige Austrittsöffnung204 auf. Rechts und links neben der Austrittsöffnung204 sind ein erstes gerundetes Raupenpositionierelement212 und ein zweites gerundetes Raupenpositionierelement214 ausgebildet, welche eine erste Führungsfläche216 und eine zweite Führungsfläche218 bilden. Die ersten Führungsfläche216 und die zweite Führungsfläche218 sind zugleich Teil einer ersten Begrenzungswand252 und Teil einer zweiten Begrenzungswand254 der Austrittsöffnung204 , Die erste und die zweite Begrenzungswand252 ,254 stehen relativ zu einer dritten Begrenzungswand256 und einer vierten Begrenzungswand258 hervor. Der Übergang von dem kegelstumpfförmigen Düsenkopf202 zur ersten und zur zweiten Führungsfläche216 ,218 ist fließend und erfolgt ohne scharfe Kanten. - Rechts neben der ersten Begrenzungswand ist ein gerundetes Führungselement
220 mit einer dritten Führungsfläche222 ausgebildet. Die zweite Ausführungsform der in6 dargestellten Düse200 unterscheidet sich von der ersten Ausführung im wesentlichen durch die Geometrie des Düsenkopfes, insbesondere durch die Geometrie des Führungselementes220 . Die dritte Führungsfläche222 des Führungselementes220 verläuft im wesentlichen parallel zur Mittelachse m des zylindrischen Düsenhalses224 , während bei der ersten Ausführung der Düse100 eine Neigung der dritten Auflagefläche um 45° gegenüber der Mittelachse des zylindrischen Düsenhalses124 ausgebildet ist, Dadurch ergibt sich bei der Verwendung der Düse eine andere Ausrichtung der Düse relativ zu einem Appliziergegenstand. Es ergeben sich jedoch keine qualitativen Unterschiede bei der Klebstoff-Applikation. -
7 zeigt eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Düse300 mit deren Düsenkopf302 in einer perspektivischen Ansicht. Für mit der Düse100 übereinstimmende Elemente der Düse300 werden im folgenden gegenüber der Düse100 um 200 erhöhte Bezugszeichen verwendet. - Der Düsenkopf
302 der dritten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Düse300 weist einen im wesentlichen pyramidenstumpfförmigen Düsenkopf302 und eine Austrittsöffnung304 mit rechteckigem Querschnitt auf. Rechts und links neben der Austrittsöffnung304 sind ein erstes gerundetes Raupenpositionierelement312 und ein zweites gerundetes Raupenpositionierelement314 ausgebildet, welche eine erste Führungsfläche316 und eine zweite Führungsfläche318 bilden. Die erste Führungsfläche316 und die zweite Führungsfläche318 sind zugleich Teil einer ersten Begrenzungswand352 und Teil einer zweiten Begrenzungswand354 der Austrittsöffnung304 . Relativ zu einer dritten Begrenzungswand356 und einer vierten Begrenzungswand358 stehen die erste und die zweite Begrenzungswand352 ,354 hervor. Der Übergang von dem pyramidenstumpfförmigen Düsenkopf302 zum ersten und zum zweiten Raupenpositionierelement312 ,314 ist in Abhängigkeit des an den Raupenpositionierelementen312 ,314 ausgebildeten Radien mehr oder weniger kantig. Die Kante ist umso weniger ausgeprägt, je kleiner die Radien gewählt sind. Entsprechen die Radien dem halben Abstand der äußeren Seite der dritten und vierten Begrenzungswand156 ,158 an der Austrittsöffnung304 des pyramidenstumpfförmigen Düsenkopfes302 , ist am Übergang von dem pyramidenstumpfförmigen Düsenkopf302 zu dem ersten und zweiten Raupenpositionierelement312 ,314 glattflächig. Es kann auch ein asymptotischer Übergang gewählt werden. - Rechts neben der ersten Begrenzungswand
352 ist ein ebenfalls gerundetes Führungselement320 mit einer dritten Führungsfläche322 ausgebildet. Das Führungselement320 der Düse300 läuft nach oben zu seiner gerundeten Kante hin spitz zu. - Sofern nicht anders beschrieben, entspricht die Geometrie der in
7 dargestellten dritten Ausführungsform der Düse300 der der Düse200 in der zweiten Ausführungsform. - Im übrigen weisen die ersten und zweiten Führungsflächen
116 ,118 ,216 ,218 ,316 ,318 der anhand der1 bis7 beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen von Düsen100 ,200 ,300 paarweise jeweils eine gemeinsame Scheitelgerade auf.
Claims (8)
- Düse (
100 ;200 ;300 ) zur Applizierung pastöser Stoffe mit einem Düsenhals (124 ;224 ;324 ), einem verjüngtem Düsenkopf (102 ;202 ;302 ) und einer an dem Düsenkopf (102 ;202 ;302 ) ausgebildeten Austrittsöffnung (104 ;204 ;304 ), wobei zur Führung der Austrittsöffnung (104 ;204 ;304 ) an dem Düsenkopf (102 ;202 ;302 ) ein Führungselement (120 ;220 ;320 ) ausgebildet ist und wobei ferner an dem Düsenkopf (102 ;202 ;302 ) mindestens ein erstes Raupenpositionierelement (112 ;212 ;312 ) ausgebildet ist, welches eine erste Begrenzungswand (152 ;252 ;352 ) der Austrittsöffnung (104 ;204 ;304 ) bildet, dadurch gekennzeichnet, daß an der Austrittsöffnung (104 ;204 ;304 ) mindestens ein zweites Raupenpositionierelement (114 ;214 ;314 ) ausgebildet ist, welches eine zweite Begrenzungswand (154 ;254 ;354 ) der Austrittsöffnung (104 ;204 ;304 ) bildet. - Düse (
100 ;200 ;300 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine an dem ersten und eine an dem zweiten Raupenpositionierelement (112 ,114 ;212 ,214 ;312 ,314 ) ausgebildete erste bzw. zweite Führungsfläche (116 ,118 ;216 ,218 ;316 ,318 ) gemeinsame Tangentialebenen aufweisen. - Düse (
100 ;200 ;300 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Führungsfläche (116 ,118 ;216 ,218 ;316 ,318 ) Zylinder- insbesondere Kreiszylinderabschnittsflächen sind. - Düse (
100 ;200 ;300 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Führungsfläche (116 ,118 ;216 ,218 ;316 ,318 ) eine konstante Krümmung mit dem gleichen Radius aufweisen. - Düse (
100 ;200 ;300 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung (104 ;204 ;304 ) einen rechteckigen Querschnitt aufweist. - Düse (
100 ;200 ;300 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung (104 ;204 ;304 ) einen trapezförmigen Querschnitt aufweist. - Düse (
100 ;200 ;300 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (120 ;220 ;320 ) eine abgerundete Spitze aufweist. - Düse (
100 ;200 ;300 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkopf (102 ;202 ;302 ) symmetrisch zu einer Mittenebene ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20319881U DE20319881U1 (de) | 2003-12-19 | 2003-12-19 | Düse zur Applizierung pastöser Stoffe |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE20319881U DE20319881U1 (de) | 2003-12-19 | 2003-12-19 | Düse zur Applizierung pastöser Stoffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20319881U1 true DE20319881U1 (de) | 2004-03-11 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20319881U Expired - Lifetime DE20319881U1 (de) | 2003-12-19 | 2003-12-19 | Düse zur Applizierung pastöser Stoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20319881U1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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