DE3631760C2 - - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schere nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie auf ein Verfahren zum
Herstellen einer Schere nach dem Oberbegriff des Anspruchs 4.
Es ist bereits eine Schere der eingangs genannten Art bekannt
(US-PS-26 26 460). Bei ihr wird das Gelenkorgan von einem an
der einen Zunge einstückig angeformten Zapfen gebildet, der
in die Löcher beider Scherenblätter eingreift und bis zur gegenüberliegenden
Zunge heranreicht. Die Außenseite des Zapfens
liegt an den Innenwänden beider Löcher an und bildet mit
der Wand des einen Lochs die Tragoberfläche.
Bei Erzeugung von auf diese Weise konstruierten Scheren werden
zuerst Blätter aus Metall, Keramik oder dergleichen hergestellt,
deren Schneiden geschliffen werden und die mit
einem Loch für das Scherengelenk versehen werden. Das Blatt
wird danach in einen für das Blatt beabsichtigten Raum in
einer Spritzform angeordnet und im Verhältnis zu der Form
mittels eines Zapfens oder dergleichen befestigt, der sich
durch das Loch des Blatts erstreckt und an den Formflächen
befestigt ist. Der erwähnte Raum für das Blatt steht mit
einem Formhohlraum für den Handgriffteil in Verbindung, der
bei der Herstellung der Scherenhälfte mit flüssiger Kunststoffmasse
gefüllt wird, die das nahe bei dem Gelenk befindliche
Ende des Blatts zur Befestigung des Blatts am Handgriffteil
teilweise umgibt. Schließlich werden die zwei Scherenhälften
mittels einer Schraube oder eines Niets aneinander
befestigt, der sich durch die Bohrung erstreckt, die von dem
Formzapfen gebildet ist und die sich durch die Scherenblätter
und die Zungen der Handgriffteile erstreckt.
Weil der die erwähnte Bohrung bildende Formzapfen denselben
Durchmesser wie das Loch des Scherenblatts hat, wird das Loch
des Scherenblatts im Verhältnis zu der Form und der Kunststoffschlinge
des Handgriffteiles in die richtige Lage fixiert,
wodurch die verschiedenen Teile der Bohrung in derselben
Linie liegen werden, was ja eine Voraussetzung dafür ist,
daß das Gelenkorgan in die Bohrung geschoben werden kann.
Es ist allgemein bekannt, daß die Lage des Lochs in einem
Scherenblatt innerhalb gewisser Grenzen variiert. Das bedeutet,
daß der Abstand zwischen dem Mittelpunkt des Lochs und
der Spitze des Scherenblatts sowie zwischen dem Mittelpunkt
des Lochs und der schneidenden Kante des Blatts verschieden
lang bei verschiedenen Scherenblättern sind. Wenn zwei Scherenhälften
zur Bildung einer Schere zusammengefügt werden,
zeigt es sich darum oft, daß die Spitzen der Blätter verschieden
lang sind und/oder daß die Spitzen sich im geschlossenen
Zustand der Schere nicht treffen, wie es geschehen
sollte. Diese Nachteile werden heute mittels manueller Nachbehandlung
eliminiert, wobei die längere Spitze abgeschliffen
wird und entsprechend die Lage der gegenseitigen Anschlagflächen
der Handgriffteile justiert wird. Weil diese Arbeitsphasen
wie erwähnt, manuell ausgeführt werden müssen, haben sie
eine nicht unbedeutende Einwirkung auf den Preis der Schere.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schere sowie
ein Verfahren zur Herstellung einer Schere zu schaffen, bei
der die beiden Scherenblätter einschließlich ihrer Handgriffteile
korrekt zueinander justiert sind, ohne daß nach Herstellung
der Scherenhälften und Zusammensetzen der Schere
eine Nachbearbeitung der Scherenhälften erforderlich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Schere
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und ein Verfahren mit den
Merkmalen des Anspruchs 4 vor.
Infolge des Unterschieds zwischen dem Durchmesser des Gelenkorgans
und dem des Lochs des Scherenblatts liegt die Kante
des Lochs nicht an dem Gelenkorgan an, sondern die Lage des
Gelenkorgans wird ausschließlich von der Lagerfläche der
Zunge des Handgriffteils bestimmt. Somit ist es nicht notwendig,
die Lage des Blatts im Verhältnis zu der Form und also
auch zum Handgriffteil anhand der Lage des Lochs zu fixieren.
Das macht es möglich, die Lage des Blatts in der Form z. B.
mittels der Spitze des Blatts zu fixieren, wodurch der Abstand
zwischen der Spitze des Blatts und dem Gelenkorgan immer
derselbe wird, weil sowohl die Spitze als auch die wenigstens
in der einen Zunge befindliche Lagerfläche für das
Gelenkorgan von der Form bestimmt wird. Dadurch, daß das
Blatt somit eine erwünschte Lage im Verhältnis zu dem Handgriffteil
erhalten kann, ohne daß die Lage des Lochs im Blatt
beachtet werden braucht, kann der Abstand zwischen dem Mittelpunkt
des Gelenks und der Spitze der Blätter und zwischen
dem Mittelpunkt und der schneidenden Kante der Blätter immer
dieselben exakten Maße erhalten, wobei der Bedarf an Nachbehandlung
wegfällt.
Zum Befestigen der Scherenhälften aneinander und um dem Zapfen
eine genügende Festigkeit zu geben, weist der Zapfen eine
zentrale Bohrung für ein Verbindungsorgan auf. Die Bohrung
ist dabei vorzugsweise zur Aufnahme einer Schraube mit einem
Gewinde versehen.
Zum Versehen der Schere mit einer geeigneten Trägheit ist es
vorteilhaft, daß der Durchmesser des Gewindes im Verhältnis
zu der Schraube unterdimensioniert ist.
Zum Zustandebringen einer so großen Lagerfläche wie möglich
für den Gelenkzapfen ist es vorteilhaft, daß die Lagerfläche
oder -flächen des Gelenkorgans sich in die Löcher der Scherenblätter
hinein erstrecken.
Unter Berücksichtigung der heute gebrauchten Toleranzen für
die Lage des Lochs im Blatt ist es geeignet, daß der Durchmesser
des Gelenkorgans 75% bis 90%, vorzugsweise 80%, von
dem Durchmesser der Löcher in den Scherenblättern beträgt.
Das gewährt im allgemeinen einen genügenden Spielraum für den
Gelenkzapfen in dem Loch des Blatts.
Bei bekannten Verfahren wird das Scherenblatt mittels eines
an der Form befestigten Zapfens an der Form befestigt, welcher
Zapfen sich durch das Loch des Scherenblatts erstreckt
und den gleichen Durchmesser wie das Loch aufweist. Der Zapfen
bringt eine querlaufende Bohrung zustande, die sich in
der fertigen Schere durch die Blätter und die Kunststoffzungen
der Handgriffteile erstreckt. Die mit dieser Technik verbundenen
Nachteile in Form einer Nachbehandlung der Schere
werden mit dem erfindungsgemäßen Verfahren vermieden.
Aufgrund des großen Durchmessers des Lochs im Scherenblatt im
Vergleich mit dem Durchmesser des Gelenkorgans braucht die
Lage des Gelenkorgans nicht nach der Lage des Lochs bestimmt
werden, sondern sie wird von der Form bestimmt, die auch die
Lage der Spitze des Blatts bestimmt. Dadurch wird der Abstand
zwischen dem Gelenkorgan und der Spitze des Blatts immer konstant
sein, und die Nachbehandlung wird somit überflüssig.
Im folgenden wird eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung
unter Hinweis auf die beigefügte Zeichnung genauer
gezeigt, in der
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Schere zeigt,
Fig. 2 einen Schnitt in vergrößertem Maßstab
durch das Gebiet des Gelenks zeigt,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III
in Fig. 2 zeigt, und
Fig. 4 die eine Hälfte einer Form zum Herstellen
von Scherenhälften zeigt.
Die Schere gemäß Fig. 1 besteht aus zwei
Scherenhälften 1 und 2, die beide aus einem Scherenblatt
3 respektive 4 aus Metall, Keramik oder dergleichen und
aus einem Handgriffteil 5 respektive 6 aus Kunststoff
ausgeformt sind. Die Scherenhälften 1, 2 sind mittels
eines Gelenks 7 miteinander verbunden. Die Scheren
blätter 3, 4 sind wieder in der Weise mit den Handgriff
teilen verbunden, daß die Handgriffteile das eine Ende
der Blätter teilweise umgeben. Die beiden Handgriffteile
weisen außerdem eine Zunge 8 respektive 9 auf, die
an der Außenfläche des Blatts anliegt und das Gelenk 7
umgibt. Die Handgriffteile weisen außerdem einander
zugewandte Anschlagflächen 10 auf, die die Schließ
bewegung der Schere begrenzen. Diese Anschlagflächen
können, wenn erwünscht, durch Vorsprünge 11 an den
eigentlichen Schlingen ersetzt werden, wie mittels
gebrochenen Linien in Fig. 1 angedeutet wird.
Aus Fig. 2 ist die Konstruktion des Gelenks 7 in
größerem Maßstab ersichtlich. In Fig. 2 sind die
Löcher der Blätter 3, 4 mit den Referenznummern 12
respektive 13 versehen. Aus der Figur kann man sehen,
daß das Kunststoffmaterial, das den Handgriffteil 5
und seine Zunge 8 bildet, sich in Form eines Gelenk
zapfens 14 in Öffnungen 12, 13 der Blätter 3, 4 schiebt,
welcher Gelenkzapfen sich bis auf die Außenseite des
Blatts 4 erstreckt. Der Gelenkzapfen 14 besteht aus zwei
Teilen, wobei der der Zunge 8 am nächsten gelegene Teil 15,
der sich am Blatt 3 befindet, einen Außendurchmesser hat,
der mit dem Durchmesser des Lochs 12 übereinstimmt, und der
weiter entfernt von der Zunge 8 gelegene Teil 16, der
sich am Blatt 4 befindet, einen Außendurchmesser hat,
der kleiner als der Durchmesser des Lochs 13 ist. Der
Gelenkzapfen 14 weist eine längsgerichtete Bohrung 17
auf, die an der Zunge 8 geschlossen, aber am freien
Ende des Zapfens offen ist, und die vorzugsweise zur
Aufnahme einer Schraube 18 mit einem Gewinde versehen ist.
Dadurch daß der Kopf der Schraube an der Außenfläche
der Zunge 9 anliegt, fungiert er als Verbindungsorgan für
die Scherenhälften. Gleichzeitig bildet er eine not
wendige Stütze für den Gelenkzapfen 14, der ja aus Kunst
stoffmaterial besteht.
Prinzipiell könnte der Raum zwischen dem schmaleren
Teil 16 des Gelenkzapfens und den Kanten des Lochs 13 offen
gelassen werden, aber von dem Gesichtspunkt der Festig
keit und Stabilität aus ist es vorteilhaft, daß die
Zunge 9 des Handgriffteils 6, die mit einem durchgehenden
Loch versehen ist, dessen Wand eine Lagerfläche 19 für den
Teil 16 des Gelenkzapfens bildet, sich bis in das Loch 13
erstreckt, wodurch der Teil 16 des Gelenkzapfens über
seine ganze Länge an der Lagerfläche 19 anliegt.
Aus Fig. 2 wird eingesehen, daß, weil der Teil
16 des Gelenkzapfens einen kleineren Durchmesser hat als
das Loch 13 des Blatts, das Blatt 4 keine solche Lage im
Verhältnis zu dem Teil 16 des Gelenkzapfens einzunehmen
braucht, die von der Lage des Lochs 13 im Blatt 4 ab
hängig wäre, sondern das Blatt 4 kann im Verhältnis
zu dem Teil 16 des Gelenkzapfens so angeordnet werden,
daß der Abstand zwischen teilweise der Mittellinie des
Teils 16 und teils der Spitze und der schneidenden Kante
des Blatts gleich groß an den beiden Scherenhälften
1, 2 ist, und zwar unabhängig von der Lage des Lochs 13
im Blatt. Ein entsprechender Effekt wird hinsichtlich
des Blatts 3 erreicht.
In Fig. 4 wird die eine Hälfte einer Form zum Herstellen
einer Scherenhälfte gezeigt. Die Oberfläche 20 der
Formhälfte weist eine Vertiefung 21 auf, die zusammen mit
einer wesentlich entsprechenden Vertiefung in der anderen
Formhälfte einen Formhohlraum für den Handgriffteil
bildet und die mit einem Zuführungskanal 22 für flüssige
Kunststoffmasse in Verbindung steht. Die Vertiefung 21
steht mit einer flacheren Vertiefung 23 in Verbindung,
die mit der Oberfläche der anderen Formhälfte einen
Raum für ein Scherenblatt 3, 4 bildet, der mit einer
punktierten Linie angegeben wird.
Links in Fig. 4 grenzt die Vertiefung 23 an die
Vertiefung 24 an, an der ein Metallblock 25 mit einer
Schraube 26 befestigt ist. Der Metallblock 25 weist an
seiner der Vertiefung 23 zugewandten Seite einen V-förmigen
Schlitz 27 auf, der mit der Form der Spitze eines
Scherenblatts übereinstimmt. Die Form ist außerdem mit
nicht-gezeigten Zapfen und/oder Vertiefungen im Bereich
der Löcher 12, 13 im Blatt versehen, und zwar zum Zustande
bringen der in Fig. 2 gezeigten Kunststofformationen am
Gelenk der Schere.
Zum Herstellen einer Scherenhälfte wird ein Blatt
3, 4 in der in Fig. 4 gezeigten Weise in der Vertiefung
23 angebracht, wobei die Spitze des Blatts an den Wänden
des Schlitzes 27 anliegt und die Seitenkanten des Blatts
an zwei gegenüberstehenden Wänden in der Vertiefung 23 in
der Nähe der Löcher 12, 13 des Blatts anliegen. Das Blatt
ist somit im Verhältnis zu der Form sowohl in der Längs-
als auch Querrichtung befestigt. Darauf werden die
Formhälften geschlossen, und Kunststoffmasse wird in die
Vertiefung 21 gespritzt, wobei der Handgriffteil 5, 6
gebildet wird und der Kunststoff an dem Blatt 3, 4 haftet.
Weil das Blatt im Verhältnis zu der Form mittels
seiner Spitze und der zwei gegenüberstehenden Längskanten
befestigt ist, steht der Gelenkzapfen 14 in einem Punkt
auf, der im Vergleich zu den Löchern 12, 13 des Blatts
exzentrisch ist, wenn das Loch nicht am rechten Platz
gelegen ist. Diese Exzentrizität, wofür ein Beispiel in
den Fig. 2 und 3 gezeigt wird, hat keine negative
Wirkung auf die Friktion oder Festigkeit der Schere. Es
wird eingesehen, daß eine Voraussetzung für diese
Exzentrizität ist, daß das Loch 13 größer als der Durch
messer des Gelenkzapfens 16 ist.
Nach dem Herstellen der zwei Scherenhälften wird
der Teil 16 des Gelenkzapfens in das Loch der Zunge 9
hineingeschoben, wonach die Schraube 18 an ihren Platz
geschraubt wird. Eine Folge des erfindungsgemäßen
Herstellungsverfahrens ist, daß die Scherenblätter
immer gleich lang sind und die Spitzen ohne irgendeine,
nachherfolgende Justierung von Anschlagflächen einander
in erwünschtem Grad überlappen.
Auch wenn die in den Figuren gezeigte Ausführungs
form die vorteilhafteste sein dürfte, wird es eingesehen,
daß dieselbe Wirkung z.B. mittels eines Niets zustande
gebracht werden kann, der sich durch die Schere erstreckt
und der an Lagerflächen der Zungen 8, 9 anliegt. Die
Schraube 18 kann selbstverständlich durch ein anderes,
passendes Metallorgan ersetzt werden. Im allgemeinen
dürfte es reichen, daß der Durchmesser des Teils 16 des
Gelenkzapfens sich auf 75-90%, vorzugsweise 80%, von
dem Durchmesser des Lochs 13 beläuft. Es ist auch vor
teilhaft, daß der Durchmesser des Gewindes im Verhältnis
zu der Schraube 18 unterdimensioniert ist.
Claims (4)
1. Schere, die aus zwei gelenkig miteinander verbundenen
Scherenhälften (1, 2) besteht, die beide aus einem Scherenblatt
(3, 4) aus Metall, Keramik oder dergleichen und
aus einem an das Blatt (3, 4) angegossenen Handgriffteil
(5, 6) aus Kunststoff bestehen, der eine an der Außenfläche
des Blatts (3, 4) gelegene Zunge (8, 9) bildet, die
das Scherengelenk (7) umgibt, wobei das Kunststoffmaterial
sich in Form eines Gelenkzapfens (14) von der Zunge
(8) der einen Scherenhälfte (1) durch Löcher (12, 13) in
den Scherenblättern (3, 4) bis zu der Zunge (9) der anderen
Scherenhälfte (2) erstreckt und der Gelenkzapfen (14)
eine Bohrung (17) für ein Verbindungsorgan (18) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkzapfen (14) in der
anderen Scherenhälfte (2) von einer an ihm anliegenden
Lagerfläche (19) der Zunge (9) umgeben ist, die sich in
das Loch (13) des Scherenblatts (4) erstreckt, und daß
wenigstens der im Loch (13) dieses Scherenblatts (4) befindliche
Teil (16) des Gelenkzapfens (14) einen Durchmesser
hat, der 75% bis 90% des Durchmessers des Lochs
(13) beträgt.
2. Schere nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bohrung (17) des Gelenkzapfens (14) mit einem zentralen
Gewinde versehen ist, dessen Durchmesser im Verhältnis
zu dem Verbindungsorgan (18) unterdimensioniert ist.
3. Schere nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Durchmesser des sich im Loch (13) des anderen Scherenblatts
(4) befindlichen Teils (16) des Gelenkzapfens
(14) sich auf 80% des Durchmessers des Lochs (13) des
Scherenblatts (4) beläuft.
4. Verfahren zum Herstellen einer Schere, die aus zwei Scherenhälften
(1, 2) besteht, die beide aus einem mit einem
Loch (12, 13) versehenen Scherenblatt (3, 4) aus Metall,
Keramik oder dergleichen und aus einem mit dem Scherenblatt
(3, 4) verbundenen Handgriffteil (5, 6) aus Kunststoff
bestehen und mittels eines durch die Löcher (12,
13) der Scherenblätter (3, 4) hindurchgehenden Gelenkorgans
miteinander verbunden werden, nach welchem Verfahren
ein Scherenblatt (3, 4) in einem Raum in einer Form angebracht
wird, ein Punkt des Blatts (3, 4) im Verhältnis zu
der Form fixiert wird und Kunststoff in einen mit dem erwähnten
Raum in Verbindung stehenden Formhohlraum zur
Bildung des Handgriffteils (5, 6) und einer den Gelenkbereich
umgebenden Zunge (8, 9) gespritzt wird, wobei an
der Zunge (8) des einen Scherenblatts (3) durch dessen
Loch (12) ein bis zur Zunge (9) des anderen Scherenblatts
(4) reichender Lagerzapfen (14) mit einer Bohrung (17)
angespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze
des Scherenblatts (3, 4) im Verhältnis zu der Form befestigt
wird, der zum Eingriff in das Loch (13) des anderen
Scherenblatts (4) bestimmte Teil (16) des Lagerzapfens
(14) einen Durchmesser erhält, der 75% bis 90% des
Durchmessers des Lochs (13) beträgt, und an der Zunge (9)
dieses Scherenblatts (4) eine sich in dessen Loch (13)
erstreckende, mit einer Bohrung versehene Lagerfläche
(19) angespritzt wird.
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