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DE20311349U1 - Teesieb - Google Patents

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DE20311349U1
DE20311349U1 DE20311349U DE20311349U DE20311349U1 DE 20311349 U1 DE20311349 U1 DE 20311349U1 DE 20311349 U DE20311349 U DE 20311349U DE 20311349 U DE20311349 U DE 20311349U DE 20311349 U1 DE20311349 U1 DE 20311349U1
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housing
tea strainer
cap
housing parts
strainer according
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DE20311349U
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EMSA GmbH
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EMSA GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G19/00Table service
    • A47G19/12Vessels or pots for table use
    • A47G19/16Tea infusers, e.g. infusing bags, egg-shaped infuses

Landscapes

  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Abstract

Teesieb (1) mit einem teilbaren, eine mittels eines Deckels (21) verschließbare Einfüllöffnung (6) für Teeblätter und/oder Wasser aufweisenden Gehäuse (2), dessen Gehäuseteile (3,4) in einer Benutzungsstellung zusammengesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfüllöffnung (6) zwischen den Gehäuseteilen (3, 4) gebildet ist und der Deckel (21) Teil einer Kappe (20) ist, die die Gehäuseteile (3, 4) in der Benutzungsstellung übergreifend verriegelt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Teesieb gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Ein solches Teesieb ist aus der CH 16 77 59 bekannt. Seine beiden Gehäuseteile sind durch ein Scharnier fest miteinander verbunden. In einer geschlossenen Stellung bilden die beiden Gehäuseteile ein kugelförmiges Gehäuse. In dieser Stellung sind sie mittels eines Verschlusshakens verriegelbar. Diese Form eines Teesiebes ist auch als „Teeei" bekannt. Mit Teeblättern befüllt, wird es in eine mit heißem Wasser gefüllte Teekanne eingehängt. Das Wasser kann durch das Sieb in das Innere des Gehäuses eindringen.
  • Nachteilig an dem bekannten Teesieb ist seine Handhabung. Hat der Tee lange genug gezogen, so wird das Teesieb aus der Teekanne entnommen. Dabei sind die Teeblätter mit Wasser vollgesogen, und es ist unvermeidlich, dass sich auch zwischen den Teeblättern noch Restflüssigkeit befindet. Diese Restflüssigkeit läuft nun nach und nach aus dem Teesieb heraus. Von daher darf das Teesieb nur dort abgelegt werden, wo die Restflüssigkeit keinen Schaden anrichten kann.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Handhabung des bekannten Teesiebes mit konstruktiv einfachen Mitteln zu verbessern.
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Teesieb mit den Merkmalen des Anspruches 1. Danach ist die Einfüllöffnung zwischen den Gehäuseteilen gebildet und der Deckel ist Teil einer Kappe, die die Gehäuseteile in der Benutzungsstellung übergreifend verriegelt.
  • Bei der vorliegenden Erfindung erfüllt die Kappe gleich drei unterschiedliche Funktionen. Erstens dient sie als Verriegelungselement zum Verriegeln der Gehäuseteile. So verhindert sie, dass sich das Gehäuse ungewollt teilt. Zweitens überdeckt die Kappe die Einfüllöffnung des Gehäuses. Dadurch unterbindet sie die Konvektion von Wasserdampf durch die Einfüllöffnung und verhindert so, dass der Tee zu schnell abkühlt. Drittens kann die Kappe als Deckel als Auffangbehälter für die aus dem Teesieb heraustropfen de Restflüssigkeit dienen, wenn das Teesieb nach der Entnahme aus der Teekanne so auf den Kopf gestellt wird, dass die Restflüssigkeit aus dem Gehäuse in die Kappe hineinfließt. Dazu ist die Kappe zweckmäßigerweise wasserdicht gestaltet. Günstig ist es dabei, dass die Kappe in der Verriegelungsstellung die Gehäuseteile auf deren Außenseite umgreift. Wird das Teesieb nach der Entnahme aus der Teekanne auf den Kopf gestellt, so fließt dann die gesamte Restflüssigkeit in die Kappe hinein, anstatt auf der Außenseite der Kappe herauszutreten.
  • Bevorzugt ist die Kappe tassenförmig geformt, um besonders viel Restflüssigkeit aufnehmen und halten zu können. Ihr Volumen ist dabei so an das Volumen des Gehäuses angepasst, dass üblicherweise auftretende Mengen von Restflüssigkeit aufgenommen werden können.
  • Ist die Kappe auf das Gehäuse aufrastbar, so kann das Teesieb mit der Kappe als eine Handhabungseinheit aus der Teekanne entnommen werden, was die Handhabung weiter erleichtert. Zudem sichert die Verrastung, dass die Kappe ihre Verriegelungsfunktion sicher erfüllt.
  • In einer vorteilhaften Variante ist die Kopffläche der Kappe wenigstens abschnittsweise eben, so dass die Kappe bei auf den Kopf gestelltem Teesieb eine Standfläche bildet. Auf diese Weise kann das Teesieb sicher abgestellt werden ohne umzukippen. Dabei muss nicht notwendigerweise die gesamte Oberfläche der Kappe eben sein, sondern es genügt, wenn ein äußerer Ring der Kappe eine ebene Standfläche bildet. Alternativ wäre es denkbar, dass die Kappe drei vorstehende Auflagepunkte aufweist, die bei auf den Kopf gestelltem Teesieb eine Dreipunkt-Auflage für das Teesieb bilden.
  • Als besonders vorteilhaft erweist es sich, wenn die Gehäuseteile vollständig voneinander trennbar sind. Damit wird ihre Reinigung erheblich erleichtert.
  • Vorteilhaft ist es auch, wenn die Gehäuseteile identisch geformt sind. Zur Herstellung ist dann nur noch eine einzige Form erforderlich.
  • In einer besonders einfachen Ausführung sind genau zwei Gehäuseteile vorgesehen, aus denen das Gehäuse zusammensetzbar ist.
  • Es wird vorgeschlagen, dass die beiden Gehäuseteile jeweils etwa die Form eines Halbzylinders aufweisen, wobei die Teilung entlang von Mantellinien verläuft. In der zusammengesetzten Stellung bilden sie dann ein etwa zylinderförmiges Gehäuse, das in seinem unteren Abschnitt einen Boden aufweist und in seinem oberen Abschnitt die Einfüllöffnung.
  • In einer speziellen Variante der Erfindung sind die beiden Gehäuseteile in der Benutzungsstellung in jeder horizontalen Schnittebene punktsymmetrisch zu einer Mittelachse des Gehäuses. Damit kann das eine Gehäuseteil mit einer Drehung um 180° um die Mittelachse geometrisch in das andere Gehäuseteil übertührt werden.
  • Die Kappe allein bringt bereits genügend Kraft auf, um das Gehäuse in seiner Benutzungsstellung zusammenzuhalten. Bevorzugt wird jedoch eine Ausführungsform, bei der zwischen den Gehäuseteilen ein lösbares Gelenk gebildet ist. Indem es lösbar ist, behindert es die Teilbarkeit des Gehäuses nicht. Es fördert jedoch den Zusammenhalt des Gehäuses in seiner Benutzungsstellung. Über seine Gelenkfunktion gibt es zudem die Bewegung vor, mit der das Gehäuse zusammengesetzt oder geteilt werden kann.
  • Vorteilhafterweise ist das lösbare Gelenk am der Einfüllöffnung gegenüberliegenden Ende des Gehäuses gebildet. Dies erhöht die Stabilität des Gehäuses in der Benutzungsstellung, da das Gehäuse nun an zwei gegenüberliegenden Enden zusammengehalten wird: An der Einfüllöffnung durch die Kappe und am gegenüberliegenden Ende durch das lösbare Gelenk.
  • Um das Gelenk zu bilden, kann jedes der beiden Gehäuseteile einen Haken und eine Öse aufweisen, die durch Verschwenken der beiden Gehäuseteile relativ zueinander mit dem Haken und der Öse des jeweils anderen Gehäuseteils in lösbaren Eingriff bringbar sind. Damit wird ein lösbares Drehgelenk realisiert. Die beiden Gehäuse sind aus ihrer Benutzungsstellung nur mittels der durch das Drehgelenk vorgegebenen Schwenkbewegung wieder voneinander trennbar. Die Kappe kann dabei in einfacher Weise als Verriegelungselement wirken, indem sie diese relative Schwenkbewegung unterbindet.
  • Zusätzlich zu einer durch das Gelenk gegebenen Verbindung am unteren Ende der beiden Gehäuseteile kann auch mindestens ein Rastelement im Bereich der Einfüllöffnung vorgesehen sein. Dadurch wird das Gehäuse in seiner Benutzungsstellung stabiler.
  • Denkbar ist es, dass als Rastelement mindestens ein Stift an einem Gehäuseteil und eine gegenüberliegende Aussparung am anderen Gehäuseteil zusammenwirken. Durch die relative Schwenkbewegung der beiden Gehäuseteile kann der Stift in die Aussparung eingeführt werden.
  • Es erweist sich als zweckmäßig, wenn das Gehäuse einen Absatz aufweist, so dass eine Querschnittsfläche eines Siebabschnitts kleiner ist als eine Querschnittsfläche des Gehäuses im Bereich der Einfüllöffnung. Bei einem zylinderförmigen Gehäuse hätte also der Bereich der Einfüllöffnung einen größeren Durchmesser als der untere Abschnitt des Gehäuses. Zum einen erleichtert dies das Einfüllen von Wasser, da die Einfüllöffnung größer werden kann. Zum anderen kann das Gehäuse mittels seines Absatzes leicht in eine entsprechend geformte Teekanne eingehängt werden.
  • Vorteilhaft ist es dabei, wenn das Gehäuse im Bereich des Absatzes auf seiner Außenseite vorstehende Abstandshalter aufweist. Sie sorgen für einen schmalen Luftspalt zwischen dem Teesieb und der Teekanne und ermöglichen so eine Entlüftung der Teekanne, während sie mit Wasser befüllt wird.
  • Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung dargestellt. Im Einzelnen zeigen:
  • 1 einen Vertikalschnitt durch ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Teesiebes,
  • 2 eine perspektivische Ansicht eines Gehäuseteils,
  • 3 eine Seitenansicht des in 2 gezeigten Gehäuseteils und
  • 4 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Teesiebes beim Zusammensetzen.
  • Gleiche Teile sind in den Figuren durchgehend mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Teesiebes 1. Dieses Teesieb 1 weist ein Gehäuse 2 auf, das aus zwei Gehäuseteilen 3, 4 zusammengesetzt ist und sich somit hier in seiner Benutzungsstellung befindet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Gehäuseteile 3, 4 genau baugleich ausgebildet.
  • Das zusammengesetzte Gehäuse 2 weist zwei zylinderförmige Abschnitte auf: einen oberen Einfüllabschnitt 5, der nach oben hin eine Einfüllöffnung 6 bildet, und einen unteren Siebabschnitt 7. Dabei hat der Einfüllabschnitt 5 einen etwas größeren Durchmesser als der Siebabschnitt 7. Im Übergangsbereich zwischen den beiden Abschnitten befindet sich ein Absatz 8, der hier konisch ausgebildet ist. Denkbar wäre jedoch auch ein stufenförmiger Absatz. Die Einfüllöftnung 6 hat den gleichen Durchmesser wie der Innendurchmesser des Einfüllabschnitts 5 und nimmt damit eine maximale Größe an.
  • An der Trennlinie zwischen den beiden Gehäuseteilen 3, 4 sind knapp unterhalb der Einfüllöffnung 6 am Einfüllabschnitt 5 zwei identische Rastelemente 9 vorgesehen. Von einer horizontalen, etwas breiteren Basis 10 am ersten Gehäuseteil 3 steht senkrecht zur Trennlinie zwischen den beiden Gehäuseteilen 3, 4 ein Stift 11 ab. Der Stift 11 ist als frustrierter Konus geformt und ragt in eine ebenfalls konische Aussparung 12 im zweiten Gehäuseteil 4 hinein. Damit ist eine Relativbewegung zwischen den beiden Gehäuseteilen 3, 4 in vertikaler Richtung sowie in horizontaler Richtung senkrecht zum Stift 11 unterbunden. Eine Relativbewegung kann nur etwa in Längsrichtung der Stifte 11 ertolgen, bis die Stifte 11 aus den Aussparungen 12 herausgeführt sind.
  • Der zylinderförmige Siebabschnitt 7 vertilgt auf seiner Außenseite über eine Vielzahl paralleler, horizontal angeordneter Nuten 13 mit etwa v-förmigen Querschnitt. In den Nuten 13 wird die ansonsten konstante Wanddicke der Gehäuseteile 3, 4 bis auf einen minimalen Wert verringert. Über die Länge jeder Nut 13 sind äquidistant eine Vielzahl von Sieblöchern 14 verteilt, durch die das Teewasser aus dem Teesieb 1 in eine hier nicht dargestellte Teekanne austreten kann. Da die Verringerung der Wandstärke in den Nuten 13 auf der Außenseite des Siebabschnitts 7 erfolgt, ist die Innenseite des Siebab schnitts 7 bis auf die Sieblöcher 14 glatt und durchgehend. Damit wird das Reinigen der Gehäuseteile 3, 4 erheblich erleichtert, da sich keine Vorsprünge oder Vertiefungen bieten, an denen Teereste hängenbleiben könnten.
  • An seinem unteren Ende hat der Siebabschnitt 7 einen Boden 15. Aufgrund der Zylindertorm des Siebabschnittes 7 weist jedes Gehäuseteil 3, 4 einen etwa halbkreisförmigen Bereich des Bodens 15 auf.
  • Vom Boden 15 jedes Gehäuseteils 3, 4 steht horizontal ein Haken 16 ab. Zu sehen ist hier das Ende des vom zweiten Gehäuseteil 4 abstehenden Hakens. Im Boden 15 des jeweils anderen Gehäuseteils 3, 4 befindet sich eine Öse 17. Zusammen bilden die Haken 16 und die Ösen 17 ein lösbares Gelenk 18, dessen Zusammensetzung und Funktion anhand der 2 bis 4 näher erläutert wird.
  • Auf das zusammengesetzte Gehäuse 2 ist eine Kappe 20 aufgesetzt. Sie hat die Form einer umgekehrten Tasse mit einem leicht nach innen gewölbten Boden 21 und einer ringförmigen Seitenwand 22. Der Boden 21 der Kappe 20 bildet einen Deckel für das Teesieb 1. Die Seitenwand 22 ist als frustrierter Konus geformt, dessen Innendurchmesser in einem mittleren Bereich etwa dem Außendurchmesser des Einfüllabschnitts 5 des Gehäuses 2 entspricht. Ebenso wie das Gehäuse 2 ist auch die Kappe 20 vorzugsweise aus einem Kunststoff geformt. Dabei hat die Seitenwand 22 eine gewisse Elastizität, so dass sie sich aufspreizen kann, wenn die Kappe 20 auf den Einfüllabschnitt 5 des Gehäuses 2 aufgeschoben wird. Mit der Seitenwand 22 verbundene, vertikale Streben 23 im Inneren der Kappe 20 begrenzen dabei die Weglänge, über die die Kappe 20 auf den Einfüllabschnitt 5 aufgeschoben werden kann. Indem sich beim Aufschieben die Seitenwände 22 der Kappe 20 elastisch weiten, wird eine Rückstellkraft erzeugt, die die Kappe 20 mit dem Gehäuse 2 verrastet.
  • Auf der Oberseite des Deckels 21 ist eine ringförmige, ebene Auflagefläche 24 vorgesehen. Wenn das gesamte Teesieb 1 mit zusammengesetztem Gehäuse 2 und aufgerasteter Kappe 20 auf den Kopf gestellt wird, so kann es auf der Auflagefläche 24 ruhen ohne umzukippen. Da die Kappe 20 wasserdicht ist, kann die aus dem Gehäuse 2 herauslaufende Restflüssigkeit dann nicht aus der Kappe 20 austreten, sondern wird innerhalb der Kappe 20 gesammelt.
  • In 2 ist ein einzelnes Gehäuseteil 3, 4 perspektivisch dargestellt. Da die beiden Gehäuseteile 3, 4 identisch sind, könnte dies jedes der beiden Gehäuseteile sein. Der obere Rand des Einfüllabschnittes 5 zeigt hier eine kleine, nach außen vorspringende Wulst 26. An der Innenseite der Kappe 20 könnte eine der Wulst 26 entsprechende Vertiefung vorgesehen sein, in die die Wulst beim Aufschieben der Kappe 20 einschnappen kann. Damit wäre die Kappe 20 stärker mit dem Gehäuse 2 verrastet. Im Inneren des Einfüllabschnittes 5 sind auf der rechten Seite die beiden Stifte 11 zu sehen, die jeweils von der verdickten Basis 12 vorstehen. Ihre Richtung ist dabei etwa tangential zur Innenseite des Einfüllabschnittes 5. Auf derselben Höhe befinden sich auf der gegenüberliegenden Seite des halbkreisförmigen Querschnittes des Einfüllabschnittes 5 die beiden Aussparungen 12, in die die Stifte 11 des jeweils anderen Gehäuseteils 3, 4 eingreifen können.
  • Die Wanddicke des Gehäuseteils 3, 4 ist am Einfüllabschnitt 5, am Absatz 8 und am Siebabschnitt 7 im Wesentlichen konstant. Am Absatz 8 hingegen hat die Außenseite der Wand entlang der Trennungs-Mantellinie des Gehäuseteils 3, 4 eine Verdickung. Zusammen mit einer Verdickung auf der gegenüberliegenden Seite bildet sich bei zusammengesetzten Gehäuse 2 ein nach außen vorstehender Abstandshalter 27. Weitere Abstandshalter 27, die auf der Außenseite des Gehäuseteils 3, 4 vorstehen, sind über den Absatz 8 verteilt. Wird das Teesieb 1 in eine Teekanne eingehängt, so ruht es mit den Abstandshaltern 27 des Absatzes 8 auf einem Öffnungsrand der Teekanne. Zwischen den länglichen Abstandshaltern 27 bildet sich dabei ein schmaler Luftspalt, durch den die Kanne beim Befüllen mit Wasser entlüftet werden kann.
  • Am Boden 15 des Gehäuseteils 3, 4 sind der Haken 16 und die Öse 17 zu erkennen, aus denen das lösbare Gelenk 18 gebildet wird. Der Haken 16 erstreckt sich koplanar mit dem Boden 15 und hat ein nach unten gerichtetes Rastende 28. Vor der Öse 17 liegt auf einer Ebene unterhalb des Bodens 15 quer eine Brücke 29. Auf dieser Brücke 29 liegt der Haken 16 des jeweils anderen Gehäuseteils, wenn er mit seinem Rastende 28 in die Öse 17 eingreift.
  • In 3 ist eines der Gehäuseteile 3, 4 in einer Seitenansicht dargestellt. Zu sehen ist dabei beispielsweise die Wulst 26 am oberen Rand des Einfüllabschnittes 5. Zusätzlich zu dem geteilten Abstandshalter 27 an der Trennungslinie des Gehäuseteils 3, 4, der sich erst zusammen mit der am anderen Gehäuseteil 3, 4 ausgebildeten zweiten Hälfte zu einem ganzen Abstandshalter 27 zusammensetzt, ist am Absatz 8 auch ein weiterer Abstandshalter 27 vorgesehen.
  • An seinem unteren Ende ist das Gehäuseteil 3, 4 auf der zur Trennungsebene des Gehäuses 2 gerichteten Seite nach innen angeschrägt, so dass sich eine Anschrägung 30 ergibt. Sie erleichtert das nachfolgend anhand von 4 näher beschriebene Zusammensetzen des Gehäuses 2.
  • In 4 ist das Teesieb 1 in perspektivischer Ansicht in einem Zustand dargestellt, der sich während des Zusammensetzens des Gehäuses 2 ergibt. Zum Zusammensetzen werden die beiden vollständig voneinander getrennten Gehäuseteile 3, 4 zunächst mit ihren unteren Enden so aneinander gelegt, dass ihre Anschrägungen 30 etwa parallel zueinander ausgerichtet sind. Die Gehäuseteile 3, 4 klaffen dabei in einem Winkel von ca. 45° nach oben auseinander. Durch diesen Winkel kann gleichzeitig der Rasthaken 16 jedes Gehäuseteils 3, 4 oberhalb der Brücke 29 und des Bodens 15 in das Innere des anderen Gehäuseteils hineingeführt werden, so dass er dort oberhalb der Öse 17 liegt. Zwischen den Gehäuseteilen 3, 4 ist damit ein lösbares Gelenk 18 gebildet, hier insbesondere ein Drehgelenk.
  • Aus dieser Stellung heraus werden die Gehäuseteile 3, 4 nun aufeinander zu verschwenkt. In ihrer Trennungsfläche ergibt sich dabei im Bereich der Anschrägungen 30 eine Schwenkachse, um die die relative Schwenkbewegung erfolgt. Aufgrund der Schwenkbewegung greift der Haken 16 jedes Gehäuseteils 3, 4 in die Öse 17 des jeweils anderen Gehäuseteils 3, 4 ein. Sein nach unten abstehendes Rastende 28 stößt dabei in die Öse 17 hinein und liegt schließlich tiefer als die Brücke 29. Damit ist das Gelenk 18 geschlossen und die beiden Gehäuseteile 3, 4 können sich nicht mehr durch eine horizontale Verschiebung voneinander trennen. Da die Haken 16 die Brücken 29 am anderen Gehäuseteil überdecken, ist auch eine vertikale Relativbewegung ausgeschlossen. Die beiden Gehäuseteile 3, 4 könnten nur noch durch die Umkehrung der zum Verrasten durchgeführten Schwenkbewegungen wieder voneinander getrennt werden.
  • In der letzten Phase der zum Zusammensetzen des Gehäuses 2 durchgeführten Schwenkbewegung greifen die Stifte 11 jedes Gehäuseteils 3, 4 in die Aussparungen 12 am jeweils anderen Gehäuseteil 3, 4 ein. Da die Stifte 11 leicht konisch geformt sind, können sie bei dieser Schwenkbewegung besonders leicht in die Aussparungen 12 hineingeführt werden. Das aus den Stiften 11 und den Aussparungen 12 gebildete Rastelement 9 verhindert ein Auseinanderfallen des Gehäuses 2 im Bereich des Einfüllabschnittes 5. Das zusammengesetzte Gehäuse 2 kann nun in seiner Benutzungsstellung als Ganzes transportiert, in die Öffnung einer Teekanne eingehängt, mit Teeblättern befüllt und über die Einfüllöffnung 6 auch mit kochendem Wasser befüllt werden. Alternativ kann das mit Teeblättern bestückte Teesieb in eine mit heißem Wasser gefüllte Teekanne eingehängt werden.
  • Die zusammengesetzten Gehäuseteile 3, 4 sind jedoch noch nicht verriegelt. Sie könnten immer noch durch eine Schwenkbewegung voneinander getrennt werden. Indem jedoch die Kappe 20 von oben auf das zusammengesetzte Gehäuse 2 aufgeschoben wird, dient sie als Verriegelungselement. Durch das Übergreifen der Gehäuseteile hält sie die beiden Gehäuseteile 3, 4 im Bereich der Einfüllöffnung 6 zusammen. Auf diese Weise wird verhindert, dass die beiden Gehäuseteile 3, 4 auseinander verschwenken können.
  • Wie bereits beschrieben, verbessert die Kappe 20 zudem die Teeherstellung, indem sie mit dem Deckel 21 die Konvektion von Wasserdampf aus dem mit Tee und kochendem Wasser gefüllten Teesieb nach oben unterbindet. Auf diese Weise wird ein zu schnelles Abkühlen des Tees verhindert.
  • Ihre dritte Funktion erfüllt die Kappe 20, nachdem der Tee lange genug gezogen hat. Der Benutzer kann das Teesieb 1 nun an der mit dem Gehäuse 2 verrasteten Kappe 20 ergreifen, aus der Teekanne herausnehmen und auf den Kopf stellen. Nachdem er das Teesieb 1 auf die Auflage 24 auf der Kopffläche der Kappe 20 gestellt hat, fallen die im Siebabschnitt 7 enthaltenen Teeblätter in die Kappe 20 hinein. Auch die Restflüssigkeit, die sich im Teesieb 1 und insbesondere zwischen den Teeblättern hält, fließt in die Kappe 20 hinein. Dort wird sie aufgefangen, ohne dass sie aus dem Teesieb 1 herausläuft. Nachdem die Restflüssigkeit genügend abgekühlt ist, kann der Benutzer die Kappe 20 festhalten und das Gehäuse 2 des Teesiebes 1 nach oben aus der Kappe 20 heraus ziehen. In dem Gehäuse 2 sind nun weder Teeblätter, noch Restflüssigkeit enthalten. Statt dessen befinden sie sich im Inneren der tassenförmigen Kappe 20. Von dort aus können sie leicht entfernt werden. Das Gehäuse 2 kann durch Verschwenken der beiden Gehäuseteile 3, 4 geöffnet werden, bis sich das Gelenk 18 löst. Nachdem die Gehäuseteile 3, 4 vollständig voneinander getrennt sind, lassen sie sich einfach reinigen.
  • Ausgehend von dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann das erfindungsgemäße Teesieb in verschiedenen Merkmalen abgewandelt werden. Die Kappe 20 könnte beispielsweise über ein Scharnier verschwenkbar mit einem der beiden Gehäuseteile 3, 4 verbunden sein. Alternativ dazu könnte sie auf das zusammengesetzte Gehäuse 2 aufschraubbar sein, indem ihre Innenseite ein Innengewinde hätte, das mit einem Außengewinde am Gehäuse 2 zusammenwirkt. Auch die Außenseite der Kappe 20 könnte ein Gewinde aufweisen, mit dem das gesamte Teesieb 1 in eine Kanne einschraubbar wäre. Selbstverständlich müßte das zusammengesetzte Gehäuse 2 des Teesiebes 1 nicht notwendigerweise zylinderförmig sein. Denkbar wären auch beliebige andere Formen. Der Boden 15 des Gehäuses 2 könnte ebenfalls über Sieböffnungen 14 verfügen, beispielsweise im Bereich der Trennungslinie zwischen den beiden Gehäuseteilen 3, 4, damit Flüssigkeit auch nach unten aus dem Gehäuse 2 hinausfließen kann. Zudem können die Nuten 13 des Siebabschnitts 7 als Markierung verwendet werden, mit der die eingefüllte Menge an Teeblättern dosiert wird. Dazu könnten die Abstände der Nuten 13 so gewählt werden, dass die unterste Nut der Teemenge für eine Tasse entspricht, die nächste der Menge für zwei Tassen usw.

Claims (15)

  1. Teesieb (1) mit einem teilbaren, eine mittels eines Deckels (21) verschließbare Einfüllöffnung (6) für Teeblätter und/oder Wasser aufweisenden Gehäuse (2), dessen Gehäuseteile (3,4) in einer Benutzungsstellung zusammengesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfüllöffnung (6) zwischen den Gehäuseteilen (3, 4) gebildet ist und der Deckel (21) Teil einer Kappe (20) ist, die die Gehäuseteile (3, 4) in der Benutzungsstellung übergreifend verriegelt.
  2. Teesieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (20) tassenförmig ist.
  3. Teesieb nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (20) auf das Gehäuse (2) aufrastbar ist.
  4. Teesieb nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopffläche der Kappe (20) wenigstens abschnittsweise (24) eben ist, so dass die Kappe (20) bei auf den Kopf gestelltem Teesieb (1) eine Standfläche bildet.
  5. Teesieb nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile (3, 4) vollständig voneinander trennbar sind.
  6. Teesieb nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile (3, 4) identisch geformt sind.
  7. Teesieb nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) aus zwei Gehäuseteilen (3, 4) zusammensetzbar ist.
  8. Teesieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile (3, 4) jeweils etwa die Form eines Halbzylinders mit einer Teilung entlang von Mantellinien aufweisen.
  9. Teesieb nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile (3, 4) in der Benutzungsstellung in jeder horizontalen Schnittebene punktsymmetrisch zu einer Mittelachse des Gehäuses (2) sind.
  10. Teesieb nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Gehäuseteilen (3, 4) am der Einfüllöffnung (6) gegenüberliegenden Ende des Gehäuses (2) ein lösbares Gelenk (18) gebildet ist.
  11. Teesieb nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der beiden Gehäuseteile (3, 4) einen Haken (16) und eine Öse (17) aufweist, die das Gelenk (18) bilden und durch Verschwenken der beiden Gehäuseteile (3, 4) relativ zueinander mit dem Haken (16) und der Öse (17) des jeweils anderen Gehäuseteils (3, 4) in lösbaren Eingriff bringbar sind.
  12. Teesieb nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens ein Rastelement (9) im Bereich der Einfüllöffnung (6).
  13. Teesieb nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch mindestens einen Stift (11) an einem Gehäuseteil (3, 4) und eine gegenüberliegende Aussparung (12) am anderen Gehäuseteil (3, 4) als Rastelement (9).
  14. Teesieb nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) einen Absatz (8) aufweist, so dass eine Querschnittsfläche des Siebabschnitts (7) kleiner ist als eine Querschnittsfläche des Gehäuses (2) im Bereich der Einfüllöffnung (6).
  15. Teesieb nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) im Bereich des Absatzes (8) auf seiner Außenseite vorstehende Abstandshalter (27) aufweist.
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