DE20308491U1 - Tragrahmen für ein schienengeführtes Lastaufnahmemittel - Google Patents
Tragrahmen für ein schienengeführtes LastaufnahmemittelInfo
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Description
NAGEL
eines TRAGRAHMENS zu einem schienengeführten Lastaufnahmemittel von vertikalen Hebeeinrichtungen, insbesondere zu einem Personen - Lasten - Aufzug
2002-11-28 PA - Tragrahmen + Klappen -
NAGEL'
Die Beschreibung zeigt einen Personen - Lasten - Aufzug unter Beachtung der Norm EN 81-1 zum Einbau in vorhandene oder neu zu schaffende Mauer-, Beton- oder in offener oder verkleidete Stahlgerüst - Fahrschächte ( genannt Schachtgerüste ).
Der Aufzugsschacht bildet an der untersten Haltestelle eine Schachtgrube für die Unterfahrt des Fahrkorbtragrahmens ( Lastaufnahmemittel ) und des Gegengewichtes.
An der obersten Haltestelle bildet der Aufzugsschacht einen Schachtkopf in der Höhe des Fahrkorbtragrahmens mit dem Fahrkorb und dem erforderlichen Schutzraum von der Fahrkorbdecke bis zur Schachtkopfdecke nach Überfahrt des Fahrkorbtragrahmens.
Die Ausgestaltung dieses Personen - Lasten - Aufzug enthält nachstehende Bauteile.
Über besonders ausgebildete Schienenhalterungen werden die Fahrkorb- und Gegengewichts - Führungsschienen paarweise zueinander angeordnet und bilden damit die Führungsbahnen für das Gegengewicht bzw. für den Fahrkorbtragrahmen.
Die Fahrkorb-- und Gegengewichts - Führungsschienen werden vorzugsweise aus blankgezogenen oder oberflächenbearbeiteten T- oder L- Profilen ausgeführt und an ihren Stößen mit Nut und Feder zusammengelascht.
Der Höhenabstand der Schienenhalterungen ergibt sich aus der berechneten Knickung der Fahrkorb - Führungsschienen beim Beladen, Fahren oder Fangen des Aufzuges.
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NAGEL
Das Gegengewicht kann aus einem kompakten Profil - Tragrahmen mit schwer brennbaren oder metallischen Einlagen oder aus einer oder mehreren festen Platten bestehen. An der Oberseite des Gegengewichts ist eine Seilaufhängung angeordnet, an der Unterseite eine Aufsetzplatte für oder mit dem Aufsetzpuffer zur Begrenzung der Senkbewegung des Gegengewichts in der Schachtgrube nach Überfahrt des Aufzuges in der obersten Haltestelle.
Seitlich am Gegengewicht sind oben und unten, paarweise Führungen angeordnet, die an den Gegengewichts - Führungen gleitend oder rollend aufgenommen werden.
Der Fahrkorbtragrahmen aus Profilen verfügt über Gleit- oder Rollenführungen, die an den Fahrkorb - Führungsschienen gleitend oder rollend aufgenommen werden. Weiterhin sind am Fahrkorbtragrahmen paarweise Fangvorrichtungen angeordnet, die bei Betätigung auf die Fahrkorb - Führungsschienen einwirken und den Fahrkorbtragrahmen an den Führungsschienen zum Halten bringen. Ausgelöst wird diese Betätigung durch einen im Schachtkopf angeordneten Geschwindigkeitsbegrenzer bei Überschreiten der Fahrgeschwindigkeit des Aufzuges sowohl in Aufwärtsais auch in der Abwärtsfahrt. Die Verbindung zwischen dem Geschwindigkeitsbegrenzer im Schachtkopf und dem Betätigungshebel der Fangvorrichtung erfolgt über ein umlaufendes Stahldrahtseil mit einer Gewichtsspannvorrichtung in der Schachtgrube.
Der Fahrkorbtragrahmen nimmt den Fahrkorb auf, der in der Regel aus sechs festen Umwandungsflächen besteht : Dem festen Fahrkorbfußboden, der Fahrkorbdecke, den festen Seitenwänden und den Fahrkorbzugängen mit
2002-11-28 PA - Tragrahmen + Klappen - Seite - 03 -
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festen Türen. Vorzugsweise werden horizontal bewegte Schiebetüren eingesetzt, die einseitig oder mittig öffnend ausgeführt sind.
Die Größe des Fahrkorbes ergibt sich aus der Tragfähigkeit des Aufzuges und den Ausstattungsanforderungen des Bestellers. Z.B. verfügt ein Aufzug mit 630 kg Tragfähigkeit über eine Grundfläche von 1,66 m2.
Die bewegliche Verbindung zwischen dem Fahrkorbtragrahmen und dem Gegengewicht erfolgt über hochwertige Aufzugsstahldrahtseile, mit Seilaufhängungen, die mit ihren Enden jeweils federnd und über Gewindestangen längenausgleichend einstellbar am Fahrkorbtragrahmen und am Gegengewicht befestigt sind.
Die Belastung der Seile wird in der Nähe der Fahrkorbaufhängung durch eine Meßeinrichtung, die auf die Steuerung wirkt, überwacht.
Zur vertikalen Bewegung des Fahrkorbtragrahmens und des Gegengewichtes werden die Aufzugsstahldrahtseile über eine Treibscheibe mit Antriebseinheit geführt.
Entsprechend der Anzahl der Tragseile sind in der Treibscheibe gehärtete Rillen vorgesehen, die durch ihre Rillenform und Reibung die Tragfähigkeit bewirken. Die Anzahl und die Stärke der Seile ergeben sich aus der erforderlichen Treibfähigkeit und Seilsicherheit.
Die Antriebseinheit kann als Schneckengetriebe ausgeführt sein, wobei die Schneckenwelle mit einem polumschaltbaren oder regelbaren Drehstrommotor gekuppelt ist. Die im Getriebegehäuse gelagerte
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NAGEL'
Schneckenradwelle bildet die Aufnahme der bereits genannten Treibscheibe. Je nach Bedarf der Untersetzung des Getriebes kann auch noch eine Stirnraduntersetzung dem Schneckengetriebe vorgeschaltet werden.
In dieser Beschreibung wird ein Schneckenradgetriebe gewählt, bei dem die Schneckenwelle mit Motor, Bremse und Handrad vertikal und die Schneckenradwelle mit der Treibscheibe horizontal angeordnet ist.
Die Achsen der paarig angeordneten Gegengewichts- und Fahrkorb Führungsschienen laufen parallel zueinander und die
Fahrkorbtragrahmenachse rechtwinklig dazu. Die Gegengewichtsmittenachse bildet die Verlängerung der Fahrkorbtragrahmenachse.
Die Antriebseinheit wird nunmehr oberhalb der obersten Haltestelle des Aufzuges zwischen den Gegengewichts- und Fahrkorb - Führungsschienen angeordnet.
Die Achse der Schneckenradwelle mit der Treibscheibe ist um 40 bis 50 Grad versetzt zu den Achsen der Fahrkorb- und Gegengewichts Führungsschienen. Die von der Treibscheibe ablaufenden Tragseile treffen damit die Schienenachsen vom Fahrkorbtragrahmen und Gegengewicht und enden in den bereits beschriebenen Seilaufhängungen dieser Bauteile.
Die Aufhängepunkte vom Fahrkorbtragrahmen und Gegengewicht liegen außermittig in den beschriebenen Schienenachsen / Stichmaß in den paarig angeordneten Fahrkorb- und Gegengewichts - Führungsschienen.
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NAGEL
Durch diese Anordnung können zusätzliche Seilumlenkrollen im Schachtkopf des Aufzugsschachtes entfallen. Es folgt eine direkte Aufhängung -1:1-des Fahrkorbtragrahmen und des Gegengewichtes.
Die beschriebene Antriebseinheit mit Getriebe, Motor und Treibscheibe wird mit einem Grundrahmen versehen, der zu den Fahrkorb- und Gegengewichts - Führungen ausgerichtet und fixiert ist, jedoch seine Last über Schwingungsisolatoren zur Schachtwand ableitet.
Diese Anordnung der Antriebseinheit erlaubt ein Verfahren des Fahrkorbtragrahmens an den Fahrkorb - Führungsschienen bis in den Schachtkopf und ein Verfahren des Gegengewichtes unterhalb des Grundrahmens der Antriebseinheit in dem erforderlichen Hub, der sich aus der Förderhöhe des Aufzuges, der unteren Nachfahrt und der oberen Überfahrt ergibt.
Bei geringerer Schachtgrubentiefe wird ein temporärer Schutzraum geschaffen.
Im Bereich der auf einem Grundrahmen angeordneten Antriebseinheiten bildet die Schachtwand eine Öffnung und damit eine Zugänglichkeit zur Antriebseinheit, die damit zur Kontrolle / Wartung oder zur Notbetätigung erreichbar ist. Eine elektrische oder mechanische Fernbedienung der Antriebseinheit ist daher nicht erforderlich.
Die beschriebene Öffnung in der Schachtwand wird durch eine ein- oder zwei - flügelige Tür in entsprechender Größe, Brandschutzklasse und Isolation verschlossen.
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Je nach Ausgestaltung kann hinter dieser Tür in der Wandöffnung auch die elektrische Steuerung des Aufzuges angeordnet werden.
Die Wandöffnung mit der beschriebenen Antriebseinheit kann wahlweise den Aufzugsschachtwandseiten zugeordnet werden, die ohne Fahrkorb- oder Fahrschacht - Zugänge ausgestattet sind.
Siehe Gebrauchsmuster 200 08 913.7
Bei Aufzügen mit verminderter Schachtgrube oder Schachtkopf durch Abweichung von der Norm EN 81 - 1 / 2 - Ziffer 5.7.1 und 5.7.3, Aufz RL 95 / 16 / EG, erfolgt die Schaffung temporärer Schutzräume für Wartungsarbeiten unter oder auf dem Fahrkorb.
Die Ziffern 5.7.1 und 5.7.3 der Norm EN 81-1/2 beschreiben die mindestens zu verbleibenden Schutzräume in der Schachtgrube und im Schachtkopf, sofern der Fahrkorb oder das Gegengewicht in der Schachtgrube auf ihre Puffer aufgesetzt haben.
Durch bauliche Einengungen lassen sich diese Schutzräume nicht immer normmäßig errichten, so daß für Wartungs- und Prüfarbeiten ein temporärer Schutzraum geschaffen werden muß. Dieses erfolgt durch Einstellen von Anschlägen unter dem Fahrkorb oder unter dem Gegengewicht.
Die Ausgestaltung der Klappen entspricht den aufzunehmenden Lasten.
Siehe Gebrauchsmuster 202 16 138.2
Siehe Gebrauchsmuster 202 16 138.2
2002-11-28 PA - Tragrahmen + Klappen - Seite - 07 -
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NAQEL
Infolge der geringen Schachtgrube ist der Tragrahmen zu einem schienengeführten Lastaufnahmemittel daher besonders zu gestalten. Der Unterbau, der Bodenrahmen und die Nachfahrt dürfen das Maß der verminderten Schachtgrubentiefe nicht überschreiten.
Daraus bildet sich dann eine Konstruktion aus Hängeprofilen ( 01, 02 ), Seiltraverse ( 04 ), Bodenträger ( 09, 10 ), Wangenplatten ( 05 ) und Bodenblech ( 11 ).
Die Profile ( Träger ) sind durch Schrauben, Schweißungen, Klebungen, Falzungen oder Knaggen zusammengeführt.
Die Profile sind aus Blechen gekantet ( umgeformt ) oder als Walzprofile vorhanden.
Die Hängeprofile ( 01, 02 ) erhalten an ihren Enden Kopfplatten ( 03 ) zur Aufnahme der Gleit- oder Rollenführungen.
Zwischen den Hängeprofilen ( 01, 02 ) wird oben das Zwischenprofil ( 07 ) und unten die Wangenplatte ( 05 ) und die Seiltraverse ( 04 ) angeordnet. Die Kreuzstäbe ( 08 ) auf den Hängeprofilen bewirken eine Rahmensteifigkeit.
Der lange Bodenträger ( 10 ) schließt an die Hängeprofile an und bildet mit den kurzen Bodenträgern ( 09 ) den rechtwinkeligen Bodenrahmen, der sich über die Wangenplatten ( 05 ) zu den Hängeeisen ( 01, 02 ) abstützt.
2002-11-28 PA - Tragrahmen + Klappen - Seite - 08 -
NAGEL'
Der Bodenrahmen aus den Trägern ( 09, 10 ) wird mit dem Bodenblech ( 11 ) belegt und schließt zum Schwellenanbau an.
Der Bodenrahmen mit dem Bodenblech bildet nunmehr das Lastaufnahmemittel.
Seiten- und Rückwände eines Fahrkorbes werden auf dem
Lastaufnahmemittel angeordnet. Der Zugang zum Fahrkorb wird mit einer
Schiebetür versehen. Die nach oben verbleibende Öffnung wird mit einer Decke verschlossen.
In den Hängeprofilen werden beidseitig Fang- und Bremsvorrichtungen angeordnet, die über ein Verbindungsgestänge verbunden sind und die Bewegungen gleichzeitig ausführen.
2002-11-28 PA - Tragrahmen + Klappen - Seite - 09 -
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eines TRAGRAHMENS zu einem schienengeführten Lastaufnahmemittel von vertikalen Hebeeinrichtungen, insbesondere zu einem Personen - Lasten - Aufzug
01 Hängeprofil
02 Hängeprofil
03 Kopfplatte
04 Seiltraverse
05 Wangenplatte
06 Gegenplatte
07 Zwischenprofil
08 Kreuzstab
09 Bodenträger
10 Bodenträger
11 Bodenblech
2002-12-04 ZL - Tragrahmen + Klappen - Seite - 01 -
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Claims (4)
1. Tragrahmen zu einem (schienen-)geführten Lastaufnahmemittel von vertikalen Hebeeinrichtungen, insbesondere zu einem Personen-Lasten-Aufzug, dadurch gekennzeichnet, daß aufrecht stehende Hängeprofile (01, 02) mit einem Zwischenprofil (07) und einer Seiltraverse (04) mit anliegenden Wangenplatten (05) verbunden und mit Kreuzstäben (08) ausgesteift sind, sowie Kopfplatten (03) an den oberen und unteren Enden der Hängeprofile zur Aufnahme von Gleit- oder Rollenführungen und an die Hängeprofile anschließende Bodenträger (09, 10), die einen geschlossenen Rahmen (Rost) bilden und mit dem aufgesetzten Bodenblech (11) das Lastaufnahmemittel bilden.
2. Tragrahmen zu einem (schienen-)geführten Lastaufnahmemittel von vertikalen Hebeeinrichtungen, insbesondere zu einem Personen-Lasten-Aufzug, dadurch gekennzeichnet, daß U- oder C-förmig aus Blech gekantete oder gewalzte Profile die Hängeprofile (01, 02) bilden und an den Enden mit Kopfplatten (03) versehen sind.
3. Tragrahmen zu einem (schienen-)geführten Lastaufnahmemittel von vertikalen Hebeeinrichtungen, insbesondere zu einem Personen-Lasten-Aufzug, dadurch gekennzeichnet, daß die Hängeprofile (01, 02) mit einem Zwischenprofil (07) und einer Seiltraverse (04) verbunden und mit Kreuzstäben (08) ausgesteift sind.
4. Tragrahmen zu einem (schienen-)geführten Lastaufnahmemittel von vertikalen Hebeeinrichtungen, insbesondere zu einem Personen-Lasten-Aufzug, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Blech gekanteten oder gewalzten, einen geschlossenen Rahmen bildenden Bodenträger über die Wangenplatten (05) an die Hängeprofile angeschlossen sind und dadurch nur eine geringe Bauhöhe bilden.
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Publications (1)
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2003
- 2003-05-31 DE DE20308491U patent/DE20308491U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20031009 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
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| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20091201 |