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DE20104416U1 - Seilangetriebener Aufzug zum Einbau in das Treppenauge eines Treppenhauses - Google Patents

Seilangetriebener Aufzug zum Einbau in das Treppenauge eines Treppenhauses

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DE20104416U1
DE20104416U1 DE20104416U DE20104416U DE20104416U1 DE 20104416 U1 DE20104416 U1 DE 20104416U1 DE 20104416 U DE20104416 U DE 20104416U DE 20104416 U DE20104416 U DE 20104416U DE 20104416 U1 DE20104416 U1 DE 20104416U1
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DE
Germany
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elevator
shaft
counterweight
elevator according
frame
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DE20104416U
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ThyssenKrupp Aufzugswerke GmbH
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Thyssen Aufzuege GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

MY/ab 010198G 7. März 2001
Seilangetriebener Aufzug zum Einbau in das Treppenauge
eines Treppenhauses
Die Erfindung betrifft einen seilangetriebenen Aufzug zum Einbau in das Treppenauge eines über mehrere Etagen führenden Treppenhauses, mit einer Aufzugskabine, die in einem aus mehreren Schachtgerüstsegmenten gebildeten Aufzugsschacht entlang von Führungsschienen geführt ist, einem Gegengewicht, das in dem. Aufzugsschacht entlang einer Gegengewichtsführung geführt ist, mindestens einem Tragseil, an dem die Aufzugskabine und das
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Gegengewicht aufgehängt sind, und einer Antriebseinheit, die eine Treibscheibe umfaßt, welche durch eine Antriebsmaschine angetrieben wird und mit dem Seil zusammenwirkt, wobei die Treibscheibe unterhalb der untersten Haltestelle des Aufzuges angeordnet ist.
Aufzüge dieser Art sind bekannt. Sie werden nicht nur in Treppenhäuser von Neubauten eingebaut, sondern häufig auch in Treppenhäuser älterer Häuser nachgerüstet.
In der DE 296 01 272 Ul ist ein Aufzug zum Einbau in das Treppenauge eines über mehrere Etagen führenden Treppenhauses beschrieben. Dieser Aufzug ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken des Aufzugsschachtes, welche durch dessen Seitenwände und dessen Rückwand definiert sind, abgeschrägt sind, so daß ein nutzbarer Freiraum gebildet ist, der im Treppenhaus den ungehinderten Transport eines in seiner Längsrichtung transportierten Gegenstandes ermöglicht, dessen Länge einem Vielfachen seiner Breite entspricht. Dabei sind die den abgeschrägten Ecken des Aufzugsschachtes zugeordneten Ecken der Aufzugskabine in gleicher Weise abgeschrägt.
Aus der DE 297 18 047 Ul ist eine seilangetriebene Aufzugsanlage mit einem modulartig aufbaubaren Aufzugsgerüst bekannt. Die
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Aufzugskabine ist mittels eines Fangrahmens nach dem sogenannten Rucksackprinzip entlang von zwei Führungsschienen geführt, die einseitig zur Aufzugskabine im Aufzugsgerüst angeordnet sind. Das Tragseil ist an einem Träger der Aufzugskabine befestigt, der im wesentlichen senkrecht von einer Wand der Aufzugskabine absteht.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Aufzug bereitzustellen, der insbesondere bei beengten Platzverhältnissen im Treppenauge eines Treppenhauses eine optimale Raumausnutzung zur Erzielung einer größtmöglichen Kabinengrundfläche ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei einem Aufzug der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Aufzugskabine einen selbsttragenden, fangrahmenlosen Aufbau aufweist und das Schachtgerüst selbsttragend aus Tafelblech gefertigt ist, welches zugleich als Schachtumwehrung dient.
Der erfindungsgemäße Aufzug ermöglicht aufgrund seiner selbsttragenden, fangrahmenlosen Aufzugskabine und der selbsttragenden Ausbildung des Schachtgerüstes aus Tafelblech eine optimale Raumausnutzung im Treppenauge eines Treppenhauses. Das Schachtgerüst des erfindungsgemäßen Aufzuges weist somit keine Eckpfeiler oder Eckstiele auf, wie dies bei herkömmlichen Aufzügen, beispielsweise bei der aus der DE 297 18 047 Ul bekannten Aufzugsanlage der Fall ist.
Der erfindungsgemäße Aufzug wurde insbesondere für die Nachrüstung von Wohngebäuden des Typs P2 aus dem Wohnungsbauprogramm der ehemaligen DDR entwickelt. Selbstverständlich kann der erfindungsgemäße Aufzug aber auch in anderen Gebäuden eingebaut werden.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Aufzuges besteht darin, daß sich dessen Gegengewicht in einer Vertikalebene bewegt, die zwischen einer der Aufzugskabinen-Führungsschienen und einer Seitenwand der Aufzugskabine liegt. Das Gegen-
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gewicht nimmt bei dieser seitlichen Anordnung im Aufzugsschacht nur minimalen Platz der Schachtquerschnittsfläche in Anspruch.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Aufzuges besteht darin, daß das Schachtgerüst einstückig ausgebildete Segmente beinhaltet, deren Höhe zwei oder mehr Stockwerken entspricht. Hierdurch wird eine schnelle Montage des Schachtgerüstes erreicht, wobei die einzelnen Segmente mittels eines Krans über eine im Dach des Gebäudes ausgebildete Öffnung von oben in das Treppenauge eingebracht werden. Dabei ist es hinsichtlich des Transports sowie der Handhabung der Segmente im Treppenauge vorteilhaft, wenn ein Aufzugsschachtabschnitt, dessen Höhe zwei oder mehr Stockwerken entspricht, durch zwei jeweils einstückig ausgebildete Schachtgerüstsegmente gebildet ist, die an im wesentlichen vertikal verlaufenden Verbindungsbereichen miteinander verbunden sind. Die einen vertikalen Schachtgerüstabschnitt bildenden, miteinander zu verbindenden Schachtgerüstsegmente können dabei vorzugsweise bereits mit Führungsschienen für die Aufzugskabine und das Gegengewicht, mit Schachttüren sowie mit Verkleidungselementen aus Blech und/oder Glas versehen sein, so daß halbschalenförmige Segmente von oben in das Treppenauge eingebracht werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Aufzuges besteht darin, daß das Schachtgerüst selbsttragend ausgebildet ist, wobei sich das Schachtgerüst vorzugsweise durchgängig bis in das Kellergeschoß erstreckt, indem es dort aus einem oder zwei einstückig ausgebildeten Segmenten gebildet ist, deren Höhe im wesentlichen der gemeinsamen Höhe von Kellergeschoß und Erdgeschoß entspricht. Günstig ist es in diesem Zusammenhang ferner, wenn die Umlenkrollen, über die das Tragseil am Kopf des Aufzugsschachtes geführt ist, in einem Rollenträger gelagert sind, der ausschließlich auf dem Schachtgerüst gelagert ist. Alle vertikalen Kräfte des Aufzuges werden auf diese Weise in den Boden des Kellergeschosses eingeleitet, der selbst bei einer Aufzugsnachrüstung von älteren Gebäuden in der Regel nicht verstärkt werden muß. Das Treppenhaus und das Dach des betreffenden
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Gebäudes müssen somit keine tragende Funktion für den Aufzug übernehmen. Die durchgängige Gestaltung des Schachtgerüstes im Bereich von Kellergeschoß und Erdgeschoß verkürzt die Montagezeit des Aufzugs und trägt zu einer besonders kompakten Bauweise des Schachtgerüstes im Bereich des Kellergeschosses bei.
Noch eine andere vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Aufzugs ist, daß die Aufzugskabine und/oder die Haltestellen des Aufzuges mit zargenlosen Teleskopschiebetüren ausgestattet sind. Zargenlose Teleskopschiebetüren lassen sich besonders schmal ausführen, so daß die Kabinengrundfläche entsprechend vergrößert werden kann. Außerdem bieten schmale, zargenlose Teleskopschiebetüren den Vorteil, daß beim nachträglichen Einbau des Aufzugs in ein Treppenauge eines Treppenhauses eines Wohngebäudes z.B. des Typs P2 aus dem Wohnungsbauprogramm der ehemaligen DDR bauliche Änderungen' an den Etagenpodesten nicht erforderlich sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Aufzugs besteht darin, daß das der Aufzugskabine zugeordnete Gegengewicht aus einem oder mehreren Bleigewichten gebildet ist. Durch die Verwendung von Blei läßt sich das Gegengewicht besonders kompakt und insbesondere schlank ausführen, wodurch sich bei vorgegebener maximaler Schachtgrundfläche die Größe der Kabinengrundfläche weiter optimieren läßt.
Weitere bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Aufzuges sind in den Unteransprüchen angegeben. Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch ein Treppenhaus mit einem erfindungsgemäßen Aufzug,
Fig. 2 einen Teilgrundriß eines Kellergeschosses, in dem der Maschinenraum des Aufzuges gemäß Fig. 1 angeordnet ist,
Fig. 3 einen Seillaufplan für den Aufzug gemäß Fig. 1,
Fig. 4 einen Querschnitt durch den Aufzugsschacht durch den Aufzug gemäß Fig. 1 im Bereich der Aufzugskabine,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht auf den Grundaufbau einer fangrahmenlosen Aufzugskabine, und
Fig. 6 eine perspektivische Außenansicht auf einen Teilbereich des Aufzugschachtes im Bereich des Maschinenrahmens.
In Fig. 1 ist ein Höhenschnitt durch das Treppenauge eines über mehrere Etagen führenden Treppenhauses dargestellt, in welchem ein erfindungsgemäßer Aufzug nachträglich installiert wurde. Der Aufzug weist fünf Haltestellen auf, und zwar eine Haltestelle im Erdgeschoß EG und jeweils eine Haltestelle in den oberen Etagen. Das Schachtgerüst 1 des Aufzuges ist aus mehreren einstückig ausgebildeten Segmenten 2 gebildet, die mit unteren bzw. oberen Segmenten 2 durch formschlüssiges Ineinanderstecken, Verschrauben und/oder Verschweißen verbindbar sind. Dabei ist ein Schachtabschnitt, dessen Höhe zwei Stockwerken entspricht, jeweils durch zwei einstückige Schachtgerüstsegmente 2 gebildet, die an im wesentlichen vertikal verlaufenden Verbindungsbereichen miteinander verbindbar sind.
Sofern der Aufzug in ein über eine ungerade Anzahl von Obergeschossen, z.B. fünf Obergeschosse führendes Treppenhaus eingebaut und somit einschließlich des Erdgeschosses EG eine gerade Anzahl von Haltestellen, z.B. sechs Haltestellen aufweisen soll, kann außer den Schachtgerüstabschnitten 2, deren Höhe jeweils zwei Stockwerken entspricht, auch ein Schachtgerüstabschnitt zum Einsatz kommen, dessen Höhe einem oder drei Stockwerken entspricht. Auch dieser Schachtgerüstabschnitt kann durch zwei jeweils einstückig ausgebildete, vertikal miteinander verbindbare Schachtgerüsthälften gebildet werden. In jedem Fall ist es hinsichtlich einer kompakten Bauweise des Schachtgerüstes 1 vorteil-
haft, wenn sich dieses durchgängig bis in das Kellergeschoß KG erstreckt, indem es dort vorzugsweise aus zwei einstückig ausgebildeten, vertikal miteinander verbindbaren Segmenten 2 gebildet ist, deren Höhe im wesentlichen der gemeinsamen Höhe von Kellergeschoß und Erdgeschoß entspricht. Die einstückigen Schachtgerüstsegmente 2 bestehen jeweils aus Tafelblechen 3 und diese verbindende Querstreben 4. Die Tafelbleche 3 dienen gleichzeitig als Schachtumwehrung und bestehen vorzugsweise aus Stahlblech. Das Einbringen der Schachtgerüstsegmente 2 in das Treppenauge erfolgt mittels eines Krans durch eine Öffnung 5 im Dach des Gebäudes, die, sofern ursprünglich nicht vorhanden, in das Dach eingeschnitten wird.
Bei dem Aufzug handelt es sich um einen seilangetriebenen Aufzug, dessen mit der Aufzugskabine 6 und dem Gegengewicht 7 verbundenes Tragseil 8 über nur drei im Schachtkopf angeordnete Umlenkrollen 9, 10, 11 umgelenkt wird. Es liegt eine 1:1 Aufhängung von Aufzugskabine 6 und Gegengewicht 7 vor. Die Umlenkrollen 9, 10, 11 sind dabei drehbar in einem Rollenträger 12 gelagert, der ausschließlich auf dem Schachtgerüst 1 abgestützt ist. Je nach Höhe des obersten Geschosses kann der Rollenträger 12 gegebenenfalls über die Dachöffnung 5 hinausragen, so daß auf dem Dach eine den Schachtkopf mit dem Rollenträger 12 umgebende, regendichte Verkleidung 13 angeordnet wird, die oben vorzugsweise mit einer transparenten Lichtkuppel 14 oder dgl. versehen ist.
Das Schachtgerüst 1, das gleichzeitig die Schachtumwehrung bildet, ist selbsttragend ausgebildet, so daß alle Vertikalkräfte des Aufzuges in den Kellergeschoßboden 15 eingeleitet werden. Das Schachtgerüst 1 enthält keine Eckpfeiler oder Eckstiele, wie dies bei herkömmlichen Aufzügen üblich ist. Zur Schaffung einer geeigneten Standfläche kann auf dem Kellerboden 15 oder in diesen integriert ein Grundrahmen 16 oder dgl. angeordnet werden, auf der die untersten Schachtgerüstsegmente 2 lotrecht ausgerichtet werden. Die Antriebsmaschine 17 mit der Treibscheibe 18 ist auf dem Grundrahmen 16 montiert, wobei zwischen der Antriebsmaschine 17 und dem Grundrahmen 16 und/oder zwischen dem Grundrahmen 16
und dem Kellerboden 15 vorzugsweise eine Schwingungsisolierung angeordnet ist (vgl. Fig. 6).
In Fig. 2 ist ein Teilgrundriß des Kellergeschosses im Bereich des Aufzugsschachtes dargestellt. Der Aufzugsschacht ist hier mit einer Ummauerung 19 versehen, die den Maschinenraum des Aufzuges definiert. Der erfindungsgemäße Aufzug erfordert somit keinen zusätzlichen Raum, vielmehr wird der im Kellergeschoß vorhandene Raum genutzt. Der Maschinenraum, in welchem außer der Antriebsmaschine 17 mit der im Aufzugsschacht angeordneten Treibscheibe 18 auch die Antriebssteuerung 20 installiert ist, ist über eine abschließbare, vorzugsweise feuerhemmende Tür 21 zugänglich.
Zur Abstützung des Schachtgerüstes 1 auf dem Kellerboden 15 bzw. dem darauf angeordneten Grundrahmen 16 wird vorab ein dem Schachtquerschnitt entsprechender Durchbruch 22 in der Kellerdecke 23 hergestellt, sofern das Treppenauge in diesem Bereich keine geeignete Öffnung aufweist.
Wie in Fig. 3 zu erkennen ist, ist der mit der Aufzugskabine 6 verbundene Abschnitt des Tragseiles 8 über zwei Umlenkrollen 10, 11 geführt, die im wesentlichen in derselben Drehebene angeordnet sind, während der mit dem Gegengewicht 7 verbundene Abschnitt des Tragseiles 8 über nur eine Umlenkrolle 9 geführt ist, die im wesentlichen in der Drehebene der im Kellergeschoß befindlichen Treibscheibe 18 angeordnet ist. Die Drehebene der der Aufzugskabine 6 zugeordneten Umlenkrollen 10, 11 und die Drehebene der Treibscheibe 18 bzw. der dem Gegengewicht 7 zugeordneten Umlenkrolle 9 schließen dabei einen spitzen Winkel von ca. 30° ein.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch den Aufzugsschacht im Bereich der Aufzugskabine 6, die zwischen den ihr zugeordneten Führungsschienen 24, 25 angeordnet ist. Es ist zu erkennen, daß die Führung für das Gegengewicht 7, die ebenfalls aus zwei Führungsschienen 26, 27 gebildet ist, seitlich neben der Aufzugskabine 6 angeordnet ist. Das Gegengewicht 7, das vorzugsweise aus einem oder mehreren Bleigewichten gebildet ist, bewegt sich somit
in einer Vertikalebene, die zwischen einer Führungsschiene 25 der Aufzugskabine 6 und der von der Zugangsseite der Kabine 6 aus gesehen rechten Seitenwand 28 der Aufzugskabine 6 liegt. Das Gegengewicht 7 nimmt von der Querschnittsfläche des Aufzugsschachtes relativ wenig Platz in Anspruch, da es eine Tiefe von nur ca. 70 mm aufweist. Der Abstand der Gegengewichtsführungsschienen 26, 27 beträgt ca. 400 mm und die Höhe des Gegengewichts ca. 4.600 mm. Die der Aufzugskabine 6 bzw. dem Gegengewicht 7 zugeordneten Führungsschienen 24, 25 bzw. 26, 27 sind vorzugsweise entsprechend der Höhe der Schachtgerüstsegmente 2 unterteilt, so daß sie nach einer Vormontage zusammen mit diesen in das Treppenauge eingebracht werden können.
Die Aufzugskabine 6 weist einen selbsttragenden, fangrahmenlosen Aufbau auf. Sie ist ebenso wie die Haltestellen des Aufzuges in den einzelnen Etagen mit schmalen, zargenlosen Teleskopschiebetüren 29, 30 ausgestattet. Die Schiebetüren 29, 30 öffnen sich von der Zugangsseite der Kabine 6 aus gesehen in Richtung der linken Kabinenwand 31 bzw. Schachtwand 32. Die den Haltestellen zugeordneten Schiebetüren 30 werden ebenfalls vor dem Einbringen der Schachtgerüstsegmente 2 in das Treppenauge an den Schachtgerüstsegmenten 2 vormontiert.
Der selbsttragende, fangrahmenlose Aufbau der Aufzugskabine 6 ist aus Fig. 5 ersichtlich. Es ist zu erkennen, daß die Kabine 6 einen durch mehrere Querstreben 33 verstärkten Boden 34, jedoch keinen Unterholm aufweist. Im Bereich der Führungsschienen ist die Aufzugskabine 6 außenseitig mit Verstärkungsblechen 35 versehen, an deren Längsrändern Winkelprofile 36 angeordnet sind. Es ist auch möglich, die Verstärkungsbleche 35 und die Winkelprofile 36 einstückig in Form eines ein U-Profil aufweisenden Bleches auszubilden. An den Winkelprofilen 36 bzw. den Stegen der Verstärkungsbleche 35 sind nach oben über das Kabinendach hinausragende Winkelprofile 37 befestigt, die an ihren oberen Enden durch Traversen 38 in Form von U-Profilen miteinander verbunden sind. An diesen Traversen 38 wird eine Platte 39 befestigt (vgl. Fig. 4), die der Befestigung des Tragseiles 8
bzw. der Tragseile dient. An den Verstärkungsblechen 35 sind mit den Führungsschienen 24, 25 zusammenwirkende Führungsschuhe
(nicht gezeigt) montiert.
Die Rückseite der Kabine 6 kann eine quergeteilte Öffnung aufweisen, wobei in den oberen Öffnungsabschnitt 40 z.B. eine
Verglasung aus Verbundschutzglas und in den unteren Öffnungsabschnitt
41 eine entsprechende Verglasung oder ein Sichtschutz in Form eines Bleches oder dgl. eingesetzt werden kann.
Um trotz des Aufzuges die Möglichkeit des Transportes von länglichen, sperrigen Gegenständen im Treppenhaus sicherzustellen, sind die Ecken 42, 43 des Aufzugsschachtes, welche durch desäen Seitenwände 32, 44 und dessen Rückwand 45 definiert sind, abgeschrägt. Zur Optimierung der Kabinengrundfläche sind die den"
abgeschrägten Ecken 42, 43 des Aufzugsschachtes zugeordneten
Ecken 46, 47 der Aufzugskabine 6 in gleicher Weise abgeschrägt.
In Fig. 6 ist der Maschinenrahmen 48 des Aufzuges gezeigt. Der Maschinenrahmen 48 ist an der Außenseite des Schachtgerüstes 1 angeordnet. Der Maschinenrahmen 4 8 besteht aus mehreren miteinander verbundenen U-Profilen 4 9 und ist über mehrere Puffer 50, Dämpfer 51 sowie Winkelprofile 52 schwingungsisoliert mit dem auf dem Kellerboden angeordneten Grundrahmen 16 bzw. dem aus Tafelblech bestehenden Schachtgerüst 1 verbunden. Mit 53 ist eine
Öffnung im Schachtgerüst 1 bezeichnet, die der Durchführung der mit der Antriebsmaschine (nicht gezeigt) verbundenen Treibscheibe (nicht gezeigt) dient.
Der erfindungsgemäße Aufzug besticht durch seine optimale Raumausnutzung. Beim Einbau in ein Treppenhaus mit rechteckigem
Treppenauge, das eine Breite von ca. 1.450 mm und eine Tiefe von ca. 1.250 mm aufweist, wird eine Kabinengrundfläche von ca.
0,99 m2 erreicht. Der Aufzug weist eine Nennlast von 375 kg auf, so daß damit bis zu fünf Personen befördert werden können.
Bezugszeichen:
MY/ab 010198G 7. März 2001
1 Schachtgerüst
2 Schachtgerüstsegment
3 Tafelblech
4 Querstrebe
5 Dachöffnung
6 Aufzugskabine
7 Gegengewicht
8 Tragseil
9 Umlenkrolle
10 Umlenkrolle
11 Umlenkrolle
12 Rollenträger
13 Verkleidung
14 Lichtkuppel
15 Kellerboden
16 Grundrahmen
17 Antriebsmaschine
18 Treibscheibe
19 Ummauerung
20 Antriebssteuerung
21 feuerhemmende Tür
22 Durchbruch
23 Kellerdecke
24 Führungsschiene
25 Führungsschiene
26 Gegengewichtsführung
27 Gegengewichtsführung
28 Kabinenseitenwand
29 Teleskopschiebetür
30 Teleskopschiebetür
31 Kabinenseitenwand
32 Schachtwand
33 Querstreben
34 Kabinenboden
35 Verstärkungsbleche
36 Winkelprofile
37 Winkelprofile
38 Traversen
39 Tragseilbefestigungsplatte
40 oberer Öffnungsabschnitt
41 unterer Öffnungsabschnitt
42 abgeschrägte Ecke des Aufzugsschachts
43 abgeschrägte Ecke des Aufzugsschachts
44 Seitenwand
45 Rückwand
46 abgeschrägte Ecke der Aufzugskabine
47 abgeschrägte Ecke der Aufzugskabine
48 Maschinenrahmen
49 U-Profil
50 Puffer
51 Dämpfer
52 Winkelprofil
53 Öffnung für Treibscheibe

Claims (15)

1. Seilangetriebener Aufzug zum Einbau in das Treppenauge eines über mehrere Etagen führenden Treppenhauses, mit einer Aufzugskabine (6), die in einem aus mehreren Schachtgerüstsegmenten (2) gebildeten Aufzugsschacht entlang von Führungsschienen (24, 25) geführt ist, einem Gegengewicht (7), das in dem Aufzugsschacht entlang einer Gegengewichtsführung (26, 27) geführt ist, mindestens einem Tragseil (8), an dem die Aufzugskabine und das Gegengewicht aufgehängt sind, und einer Antriebseinheit, die eine Treibscheibe (18) umfaßt, welche durch eine Antriebsmaschine (17) angetrieben wird und mit dem Seil zusammenwirkt, wobei die Treibscheibe unterhalb der untersten Haltestelle des Aufzuges angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzugskabine (6) einen selbsttragenden, fangrahmenlosen Aufbau aufweist und das Schachtgerüst (1) selbsttragend aus Tafelblech (3) gefertigt ist, welches zugleich als Schachtumwehrung dient.
2. Aufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Gegengewicht (7) in einer Vertikalebene bewegt, die zwischen einer Aufzugskabinen-Führungsschiene (25) und einer Seitenwand (28) der Aufzugskabine (6) liegt.
3. Aufzug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schachtgerüst (1) einstückig ausgebildete Segmente (2) beinhaltet, deren Höhe zwei oder mehr Stockwerken entspricht.
4. Aufzug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Aufzugsschachtabschnitt, dessen Höhe zwei oder mehr Stockwerken entspricht, durch zwei jeweils einstückig ausgebildete Schachtgerüstsegmente (2) gebildet ist, die an im wesentlichen vertikal verlaufenden Verbindungsbereichen miteinander verbunden sind.
5. Aufzug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzugsschacht eine in einem Kellergeschoß integrierte Schachtgrube aufweist.
6. Aufzug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Schachtgerüst (1) durchgängig bis in das Kellergeschoß (KG) erstreckt, indem es dort aus einem oder zwei einstückig ausgebildeten Segmenten gebildet ist, deren Höhe im wesentlichen der gemeinsamen Höhe von Kellergeschoß (KG) und Erdgeschoß (EG) entspricht.
7. Aufzug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibscheibe (18) oder die Treibscheibe zusammen mit der Antriebsmaschine (17) im Aufzugsschacht im Bereich des Kellergeschosses (KG) angeordnet ist.
8. Aufzug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragseil (8) über in einem Rollenträger (12) gelagerte Umlenkrollen (9, 10, 11) geführt ist, wobei der Rollenträger (12) ausschließlich auf dem Schachtgerüst (1) gelagert ist.
9. Aufzug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenträger (12) mit einem schwingungsisolierten Rahmen ohne obere Traverse am Schachtgerüst befestigt ist.
10. Aufzug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Aufzugskabine (6) verbundene Abschnitt des Tragseiles (8) über zwei Umlenkrollen (10, 11) geführt ist, die im wesentlichen in der selben Drehebene angeordnet sind, während der mit dem Gegengewicht (7) verbundene Abschnitt des Tragseiles (8) über eine Umlenkrolle (9) geführt ist, die im wesentlichen in der Drehebene der Treibscheibe (18) angeordnet ist, wobei die Drehebene der der Aufzugskabine (6) zugeordneten Umlenkrollen (10, 11) und die Drehebene der Treibscheibe (18) einen spitzen Winkel einschließen.
11. Aufzug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzugskabine und/oder die Haltestellen des Aufzuges mit zargenlosen Teleskopschiebetüren (29, 30) ausgestattet sind.
12. Aufzug nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht (7) aus einem oder mehreren Bleigewichten gebildet ist.
13. Aufzug nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken (42, 43) des Aufzugsschachtes, welche durch dessen Seitenwände (32, 44) und dessen der Kabinenzugangsseite gegenüberliegende Rückwand (45) definiert sind, abgeschrägt sind, so daß ein nutzbarer Freiraum gebildet ist, der im Treppenhaus den ungehinderten Transport eines in seiner Längsrichtung transportierten Gegenstandes ermöglicht, dessen Länge einem Vielfachen seiner Breite entspricht, wobei die den abgeschrägten Ecken (46, 47) des Aufzugsschachtes zugeordneten Ecken der Aufzugskabine (6) in gleicher Weise abgeschrägt sind.
14. Aufzug nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzugskabine (6) zwischen den ihr zugeordneten Führungsschienen (24, 25) angeordnet ist.
15. Aufzug nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragseil (8) im Bereich des Kabinendaches befestigt ist.
DE20104416U 2001-03-08 2001-03-08 Seilangetriebener Aufzug zum Einbau in das Treppenauge eines Treppenhauses Expired - Lifetime DE20104416U1 (de)

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