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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Treibscheibenaufzug wie im
Oberbegriff von Anspruch 1 definiert und ein Verfahren wie im Oberbegriff
von Anspruch 10 definiert. Ein Treibscheibenaufzug ist bereits z.B.
aus der
EP-A-1326797 bekannt.
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Im
Stand der Technik offenbart das Schriftstück
EP 0631 967 einen Treibscheibenaufzug
ohne den Maschinenraum, bei dem sich eine durch vertikale Aufzugskabinenführungsschienen
geführte
Aufzugskabine in einem Schacht bewegt, während sich das Gegengewicht
entlang Führungsschienen
auf derselben Seite der Aufzugskabine bewegt, auf der die Aufzugskabinenführungsschienen
angeordnet sind. Ein solches Aufhängesystem, wo sämtliche Führungsschienen
wie eine kompakte Struktur auf derselben Seite der Aufzugskabine
angeordnet sind, wird Rucksack- oder "Backback"-Aufhängung genannt.
Die mit einer Treibscheibe versehene Aktivierungsmaschine ist auf
dem oberen Teil der Aufzugskabinenführungsschienen montiert. Zwei
Aufzugskabinenrollen sind mit der Aufzugskabine verbunden und an
zwei entgegengesetzten Enden unter dem unteren Teil der Aufzugskabine
platziert. Das erste Ende des Hängeseils
ist mit einer oberen festen Struktur verbunden, die im höheren Teil
des Aufzugsschachts auf derselben Seite der Aufzugskabine platziert
ist, auf der die Aufzugskabinenführungsschienen
und das Gegengewicht angeordnet sind. Vom Befestigungspunkt seines
ersten Endes wird das Seil zur Hängerolle
heruntergelassen, mit dem Gegengewicht verbunden, von welchem es
aufwärts
rückgeleitet
wird und über
die Treibscheibe des Aktivierungsmotors läuft, von wo es weiter abwärts umgelenkt
und um die zwei unter der Aufzugskabine montierten Hängerollen
geführt
wird, so dass das Seil unter der Aufzugskabine von der Seite, auf
der die Führungsschienen
angeordnet sind, zur entgegengesetzten Seite läuft, und es aufwärts zu einer
oberen festen Struktur umgelenkt wird, an der das andere Ende des
Seils befestigt ist. Auf diese Weise wird ein vorteilhafter 2:1-Verhältnis-Aufhängetyp erhalten,
der ermöglicht,
dass die Maschine für
eine geringere Drehmomentanforderung konstruiert wird.
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Ein
Problem bei dem Aufzug nach dem Stand der Technik besteht darin,
dass die zwei Hängerollen
unter der Aufzugskabine einen gewissen Raum in der vertikalen Richtung
des Aufzugs benötigen.
Dies ist ein Problem, das insbesondere in denjenigen Gebäuden erfahren
wird, wo es nicht möglich ist,
den Aufzugsschacht unter das Niveau des tiefsten Stockwerks stark
zu erweitern, um ausreichend Raum für die Hängerollen unter der Aufzugskabine zu
gewähren,
wenn die Kabine am tiefsten Stockwerk angeordnet ist. Dieses Problem
wird häufig
im Fall einer Modernisierung von alten Aufzugsschächten angetroffen,
wo ein knapper Raum am Fußende
des Aufzugsschachts zur Verfügung
gestellt worden war. In alten Gebäuden ist der Bau eines neuen
Aufzugschachts oder die Erweiterung des vorhandenen auf ein tieferes
Niveau in Bezug zum tiefsten Stockwerk ein Element von beträchtlichen
Kosten. Ähnlich
kann ein unzureichendes Kopfende des Schachts an seinem oberen Ende
ein Hindernis für
die Montage von Hängerollen
im oberen Teil der Aufzugskabine sein. Ein Aufzugsschacht, der den
geringstmöglichen Raum
in vertikaler Richtung erfordert, kann auch für neue Gebäude ein Vorteil sein.
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Ein
weiteres Problem bei dem Aufzug nach dem Stand der Technik ist,
dass auf der in Bezug zu der Seite, auf der die Kabinen- und Gegengewichtsführungsschienen
platziert sind, entgegengesetzten Aufzugskabinenseite für ausreichend
Raum für
den Verlauf der Seile zwischen der Schachtwand und der Aufzugskabinenwand
gesorgt werden muss, wobei dies eine Begrenzung für die Breitenabmessung
der Aufzugskabine ist, was keine wirkungsvolle Verwendung des Grundrisses
des Schachts ermöglicht.
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Das
Schriftstück
EP 1 024 105 veranschaulicht
ein Aufzugssystem mit einer Kabine, die auf einer Seite mittels
Führungsschienen
geführt
wird, die auf derselben Seite der Aufzugskabine platziert sind, auf
der die Führungsschienen
und das Gegengewicht angeordnet sind. Die Aktivierung findet mittels einer
Rolle statt, die auf derselben Seite der Aufzugskabine befestigt
ist, auf der die Führungsschienen und
das Gegengewicht angeordnet sind. Die Aktivierung findet mittels
einer Treibscheibe statt, die durch einen Motor getrieben wird,
der im Innern des Schachts platziert ist und an dem oberen Teil
der Führungsschienen
befestigt ist. Die Hängerolle
der Aufzugskabine verringert den verfügbaren Raum für das Gegengewicht,
während
die Position der Treibscheibe und des in Beziehung stehenden Aktivierungsmotors
an dem oberen Teil des Gegengewichts seine vertikale Entwicklung
begrenzt, wobei als Tatsache eine vertikale Erstreckung des Schachts
erforderlich ist, die nicht unter die Grenzen verringert werden
kann, die durch die Gegengewichtsminimalhöhe auferlegt ist, abhängig von
seinen Grundrissabmessungen und seinem Gesamtgewicht und von der
Größe der Treibscheibe
und dem in Beziehung stehenden Motor, sowie von den vertikalen Sicherheitsfreiräumen.
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Das
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, die vorgenannten
Probleme aus dem Weg zu räumen.
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Das
spezifische Ziel der Erfindung besteht darin, einen Aufzug zu offenbaren,
der möglichst kompakt
ist und der sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung
den geringstmöglichen
Raum für den
Schacht benötigt,
um den besten Gebrauch von dem verfügbaren Raum des Schachts zu
ermöglichen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, einen Aufzug zu offenbaren,
der geeignet ist, um sowohl in neuen Gebäuden als auch in vorher vorhandenen
Gebäuden
verwendet zu werden, um Aufzüge in
einem vorher vorhandenen Schacht zu modernisieren oder auch für einen
Aufzug, für
den der Schacht in einem vorher vorhandenen Gebäudes in einer nachfolgenden
Phase eingebaut wird. Hinsichtlich der Merkmale des Treibscheibenaufzugs,
der Aufzugskabine und des Verfahrens der Erfindung und der Verwendung
von Hängerollen
gemäß der Erfindung
wird Bezug auf die angefügten
Ansprüche genommen.
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Der
Aufzugsgegenstand der vorliegenden Erfindung, entsprechend einer
der möglichen
zur Ausführung
geeigneten Ausführungsformen
und in Bezug auf die angefügten
Zeichnungen, umfasst Aufzugskabinenführungsschienen 1,
die in einer vertikalen Richtung in einem Aufzugsschacht 21 angeordnet
sind; eine Aufzugskabine 2, die zur Bewegung entlang den
Aufzugskabinenführungsschienen 1 konstruiert
ist; Gegengewichtsführungsschienen 3, die
auf derselben Aufzugskabinenseite wie derjenigen, in der die Aufzugskabinenführungsschienen platziert
sind, im Aufzugsschacht 21 angeordnet sind; ein Gegengewicht 4,
das so konstruiert ist, dass es sich entlang den Gegengewichtsführungsschienen 3 bewegt;
eine oder mehrere obere Umlenkrollen 8, die auf einer Struktur 17 montiert
sind, die am oberen Teil des Aufzugsschachts 21 befestigt
ist; zwei oder mehr Hängerollen 6,
die mit der Aufzugskabine verbunden sind; eine oder mehrere Gegengewichtshängerollen 7,
die mit dem Gegengewicht 4 verbunden sind; eine Treibscheibe 5,
die durch die Hebemaschiene 20 aktiviert wird. Eine Gruppe
von mindestens zwei langgestreckten Verbindungselementen, wie z.B.
Seile 9 oder Flachseile, vervollständigt den Aufzug, wobei das
erste Ende der Seile mit einer festen Struktur 18 verbunden
ist, die im oberen Teil des Schachts auf derselben Seite 14 der
Aufzugskabine angeordnet ist, auf der die Aufzugskabinen- und die Gegengewichtsführungsschienen
angeordnet sind, von der die Seile 9 verlaufen: durch die
Gegengewichtsrolle 7, zu den oberen Umlenkrollen 8,
zu der Treibscheibe 5 und zu den Aufzugskabinenhängerollen 6,
von denen sie aufwärts
umgelenkt werden, wobei sie das zweite Ende der Seile zur Befestigung
an den Verbindungselementen 11 und 12 lenken,
die mit der oberen Befestigungsstruktur 18 verbunden sind. Gemäß der Erfindung
ist das zweite Ende 11 und 12 der Seile 9 auf
derselben Seite 14 der Aufzugskabine, auf der das erste
Ende 10 befestigt ist, aber auf zwei entgegengesetzten
Seiten in Bezug zur Gegengewichts-4-position mit der oberen
Befestigungsstruktur 18 verbunden. Die Aufzugskabinenhängerollen 6 sind
auf derselben Seite 14 der Kabine, auf der die Aufzugskabinen-
und Gegengewichtsführungsschienen
angeordnet sind, aber auf zwei entgegengesetzten Seiten in Bezug
zur Gegengewichtsposition montiert.
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Die
Erfindung weist den Vorteil auf, dass sie es ermöglicht, einen Aufzug auszuführen, der
in vertikaler Richtung möglichst
kompakt ist und wobei die Aufzugskabine in Bezug zum horizontalen
Schnitt des Schachts möglichst
breit ist. Weiter weist die Erfindung den Vorteil auf, dass sie
sowohl in neuen Gebäuden
als auch zur Verwendung beim Modernisieren von Vorhaben und zur
Bereitstellung von neuen Aufzüge
in vorher vorhandenen Gebäuden
geeignet ist. Ein weiterer Vorteil besteht in der Tatsache, dass das
Fußende
des Schachts mit der geringstmöglichen
Tiefe hergestellt werden kann. Zusätzlich weist die Erfindung
den Vorteil auf, dass sie geeignet ist, um in Aufzügen verwendet
zu werden, in denen die Schachtkopfendenabmessung innerhalb gewisser Grenzen
beschränkt
werden muss, die nicht viel größer sind
als die Höhe
der Aufzugskabine plus die Sicherheitshubüberlänge, und sie geeignet sein
kann, um einen maschinenraumfreien Aufzug auszuführen, wobei die Maschine und
die in Beziehung stehende Treibscheibe in einem Flügel platziert
sind, der teilweise im Innern des Schachts und von der Außenseite
zugänglich
auf der Türseite
auf einem der durch den Aufzug bedienten Stockwerke in der Nähe der Tür angeordnet
ist.
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Die
Erfindung wird mit Hilfe von einigen Beispielen der möglichen
Ausführungsformen
und in Bezug auf die angefügten
Zeichnungen nachstehend in Einzelheit beschrieben.
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1 ist
eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsform des Aufzugs gemäß der Erfindung;
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2 ist
eine schematische Draufsicht auf den Aufzug gemäß der Erfindung;
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3 ist
eine andere schematische Seitenansicht einer Ausführungsform
des Aufzugs gemäß der Erfindung;
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4 ist
eine Seitenschrägansicht
einer Ausführungsform
des Aufzugs gemäß der Erfindung;
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5 ist
eine schematische Seitenansicht einer anderen Ausführungsform
des Aufzugs gemäß der Erfindung;
und
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6 ist
eine Seitenschrägansicht
der Ausführungsform
des in 5 dargestellten Aufzugs.
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1 ist
eine Ansicht des Treibscheibenaufzugs, wobei die Aufzugskabine entsprechend
dem sogenannten Rucksack- oder "Backpack"-Prinzip aufgehängt ist.
Die Aufzugskabinenführungsschienen 1 sind
im Aufzugsschacht 21 auf einer Seite in Bezug zur Aufzugskabine
vertikal angeordnet, und die Aufzugskabine 2 ist so ausgeführt, dass
sie sich entlang den Aufzugskabinenführungsschienen 1 bewegt.
Die Gegengewichtsführungsschienen 3 sind
im Aufzugsschacht 21 auf derselben Seite 14 der
Aufzugskabinenführungsschienen 1 in
Bezug zur Aufzugskabine 2 angeordnet. Die Aufzugskabinenführungsschienen 1 und
die Gegengewichtsführungsschienen 3 sind
wechselseitig und mit der Schachtwand 21 verbunden (nicht
in 1 dargestellt, siehe 2), wobei
sie in Bezug zu den Befestigungstragarmen 19 auf der entgegengesetzten
Seite montiert sind, so dass die Führungsschienen 3 des
Gegengewichts 4 in den Führungsschienen 1 der
Aufzugskabine 2 angeordnet sind und die Gleitebenen der
Aufzugskabinenführungsschienen 1 und
der Gegengewichtsführungsschienen 3 beide
im Wesentlichen parallel zur Aufzugskabinenwand 14 und
zur benachbarten Schachtwand 21 sind. Der Abstand zwischen den
Gegengewichtsführungsschienen 3 ist
geringer als der Abstand zwischen den Aufzugskabinenführungsschienen 1,
so dass das Gegengewicht 4, das sich entlang den Gegengewichtsführungsschienen 3 bewegt,
eine Form mit einer ausreichenden Breite und einer beträchtlichen
Tiefe aufweisen kann. Die Umlenkrollen 8 sind auf Querträgern 17 montiert,
die mit den oberen Enden der vier Führungsschienen 1 und 3 und
mit dem oberen Ende der Schachtwand 21 oder seiner oberen
Verschlusstafel verbunden sind. Die Treibscheibe 5 ist
in einem Seitenraum angeordnet, sie steht teilweise in den Aufzugsschacht
vor, und sie ist durch eine Öffnung
zugänglich,
die in der Nähe
der Tür
von einem der durch den Aufzug bedienten Stockwerke, vorzugsweise
dem letzten oberen Stockwerk, platziert ist.
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Eine
L-förmige
tragende Struktur 13 ist mit der Aufzugskabine 2 verbunden,
und sie erstreckt sich auf derselben Seite, auf der die Aufzugskabinenführungsschienen 1 und
die Gegengewichtsführungsschienen 3 angeordnet
sind, entlang der Aufzugskabinenseitenwand 14 und unter
das Aufzugskabinenfußende 15,
um die Aufzugskabine zu tragen. Die Führungselemente 16,
die mit den Aufzugskabineuführungsschienen 1 wirksam
sind, sind mit der tragenden Struktur 13 verbunden. Die
zwei Hängerollen 6 sind
auch mit der tragenden Struktur 13 verbunden. Die Hängerollen 6 sind
auf einer Seite der Aufzugskabine 2 in ihrem unteren Teil
auf derselben Seite der Aufzugskabinenwand 14 angeordnet, auf
der die Aufzugskabinenführungsschienen 1 und die
Gegengewichtsführungsschienen 3 angeordnet sind,
so dass die Hängerollen 6 nicht
unter der Aufzugskabinen 2-Tragestruktur 13 vorstehen.
Eine von den Hängerollen 6 ist
auf einer Seite der tragenden Struktur 13 platziert, während die
zweite Hängerolle 6 auf
der anderen Seite der Tragestruktur 13 platziert ist, so
dass die zwei Hängerollen 6 außerhalb
der Grundrissgesamtabmessungen der tragenden Struktur 13 angeordnet
sind.
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Die
Seile 9 weisen ein erstes Ende 10 auf, das zwischen
den Führungsschienen 1 und 3 mit dem
Träger 18 verbunden
ist. Von hier werden sie zur Gegengewichtshängerolle 7 abwärts gelenkt,
die am oberen Ende des Gegengewichts 4 platziert ist, von der
sie dann aufwärts
umgelenkt werden, sie auf den Umlenkrollen 8 laufen, die
auf der oberen tragenden Struktur 17 platziert sind, sie
zur Treibscheibe 5 laufen und sie direkt oder mittels einer
Umlenkrolle 8 zu den Hängerollen 6 abwärts umgelenkt
werden, die auf den Seiten der Aufzugskabinen 2-Tragestruktur 13 montiert
sind. Von hier werden die Seile aufwärts umgelenkt und zu den Verankerungspunkten
des zweiten Endes 11, 12 und zum Träger 18,
der an dem oberen Ende des Schachts und den Führungsschienen 1 und 3 befestigt
ist, nach außen
von den Führungsschienen
geschickt. Deshalb ist die Aufzugskabine an den Seilen, durch die
Rollen 6, zwischen der Treibscheibe 5 und den
Enden 11 und 12 der Seile 9 aufgehängt. Sämtliche
Rollen 5, 6, 7 und 8 sind auf derselben
Seite in Bezug zur Aufzugskabine platziert, so dass die Seile 9 im
Wesentlichen über
den ganzen Weg im zwischen der Aufzugskabine und der benachbarten
Schachtwand enthalten Raum in dem Bereich laufen können, in
dem die Führungsschienen platziert
sind.
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Zur
Vereinfachung stellen die 1, 2, 3, 4, 5 und 6 nur
ein Paar von Seilen dar, aber es ist ersichtlich, dass, wie es normalerweise
für Aufzüge vorkommt,
das Paar von Seilen ein Paar von Seilgruppen oder eine Mehrzahl
von benachbarten Seilen, vorzugsweise aber nicht notwendigerweise
in einer geraden Anzahl, umfassen kann. Auch sind die Rollen 5, 6, 7 und 8 als
einspurige Rollen dargestellt, aber es ist ersichtlich, dass, wenn eine
Mehrzahl von benachbarten Seilen verwendet wird, die Seilrollen
mehr Laufspuren aufweisen oder unterschiedliche Rollen nebeneinander
platziert werden können.
Die Seilrollen können
mit Laufspuren eines halbkreisförmigen
Typs versehen sein, und die Treibscheibe kann Laufspuren mit einer
Kerbe aufweisen, um eine Haftung zu verbessern.
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In
einer Ausführungsform
des Aufzugs sind die Aufzugskabinenführungsschienen 1 und
die Gegengewichtsführungsschienen 3 wechselseitig
und mit der Schachtwand durch die Befestigungstragarme 19 verbunden,
wobei die Führungsschienen
auf den entgegengesetzten Seiten von jedem Tragarm platziert sind,
wobei die Gegengewichtsführungsschienen 3 in
den Aufzugskabinen 2-Führungsschienen 1 angeordnet
sind.
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In
einer Ausführungsform
des Aufzugs ist der Abstand zwischen den Gegengewichtsführungsschienen 3 geringer
als der Abstand zwischen den Aufzugskabinenführungsschienen 1.
Die herkömmliche
Form des Gegengewichts ist so beschaffen, dass das Aufzugskabinengewicht
ausbalanciert wird, wobei es um nicht mehr als die Hälfte des
Nenngewichts zum Transport erhöht
ist. Indem die Gegengewichtsführungsschienen 3 in
den Aufzugskabinenführungsschienen 1 angeordnet
werden und die zwei Aufzugskabinenhängerollen 6 auf der
entgegengesetzten Seite in Bezug zu der Struktur 16 platziert
werden, die die Aufzugskabinen 1-Bewegung auf den Führungsschienen 1 steuert,
wird der gesamte Raum, der zwischen der Aufzugsschachtwand 21 und
der Aufzugskabinenwand 14 angeordnet ist, zur Anordnung
des Gegengewichts 4 verfügbar, wodurch ermöglicht wird,
dass ein außerordentlich
kompaktes und höhenreduziertes
Gegengewicht 4 ausgeführt wird.
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In
einer Ausführungsform
des Aufzugs sind die Aufzugskabinenhängerollen 6 im unteren
Teil der tragenden Struktur 13 der Aufzugskabine 2 an
ihrem Fußende
platziert. Die Aufzugskabinen 2-Hängerollen 6 sind vorzugsweise
außerhalb
des Raums angeordnet, der durch die Aufzugskabine 2 und
ihre tragende Struktur 13 begrenzt wird, um den verfügbaren Raum
für das
Gegengewicht 4 zu maximieren, wobei eine optimale Verwendung
des verfügbaren
Raums im Aufzugsschacht 21 beibehalten wird.
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In
einer weiteren Ausführungsform
des Aufzugs, die in den 5 und 6 dargestellt
ist, umfasst der Aufzug eine C-förmige
tragende Struktur 13, die an der Aufzugskabine befestigt
ist, die sich entlang der Seitenwand 14 der Aufzugskabine 2 auf
derjenigen Seite, auf der die Aufzugskabinenführungsschienen 1 und
die Gegengewichtsführungsschienen 3 angeordnet
sind, sowie über
das Dach und unter den unteren Teil 15 der Aufzugskabine
erstreckt. Die Führungselemente 16,
die zusammen mit den Aufzugskabinenführungsschienen 1 und
den Aufzugskabinen 2-Hängerollen 6 wirken,
sind an demselben Element der Aufzugskabinen-Tragestruktur 13 befestigt.
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In
einer anderen Ausführungsform
des Aufzugs ist die Treibscheibe 5 in einem Raum angeordnet,
der sich in der Nähe
der Aufzugstür
auf dem höchsten
Stockwerk befindet. Dieser Raum ist von der Außenseite vom Treppenabsatz
an der Aufzugstür
zugänglich.
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In
einem Treibscheibenaufzug ermöglicht
die Verwendung von Hängerollen,
die auf einer Seite der Aufzugskabine auf eine im Wesentlichen symmetrische
Weise in Bezug zur Gegengewichtsposition platziert sind, den Aufzug
in einem Schacht zu montieren, dessen Gesamthöhe beträchtlich niedriger als die Höhe eines
herkömmlichen
Aufzugsschachts ist. Im Prinzip kann diese Lösung sowohl bei einem Aufzug
mit dem Maschinenraum hoch oben als auch bei einem Aufzug mit dem
Maschinenraum am Boden und bei einem Aufzug ohne den Maschinenraum
verwendet werden. Um die größte Raumeinsparung
in dem Aufzugsschachtgrundriss zu erhalten, können die mit der Aufzugskabine
verbundenen Hängerollen senkrecht
oder nahezu senkrecht zur Aufzugskabinenwand sein oder selbst in
Bezug zur Senkrechten zur Wand ziemlich geneigt sein, jedoch nicht
mehr als 45°/50°. Wenn die
Aufzugsaufhängung
unter Verwendung von zwei Rollen bereitgestellt wird, die auf der
Aufzugskabinenseite angeordnet sind, kann die Aufzugskabinenhöhe am wenigsten
verringert werden, indem die Umlenkrollen im Kopfende in einer Höhe in dem
Aufzugsschacht platziert werden, so dass der obere Teil der Aufzugskabine
eine höhere Position
in Bezug zum tiefsten Punkt der Umlenkrollen erreichen kann.
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Die
Ausführungsform
mit der Aufzugskabinen- und der Gegengewichtsaufhängung mit
2:1-Verhältnis
wird nur mit erläuterndem
und nicht beschränkendem
Zweck beschrieben, weil die Aufhängung auch
von einem 1:1-Verhältnis-Typ,
oder 4:1-Verhältnis
oder mehr sein könnte
und die Gegengewichtsaufhängung
auch von der Aufzugskabinenaufhängung
verschieden sein könnte,
die insbesondere von einem 3:1-Verhältnis-Typ, 5:1-Verhältnis oder
mehr ist.