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DE20305340U1 - Anordnung zum Ausführen eines Fädelspiels - Google Patents

Anordnung zum Ausführen eines Fädelspiels

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DE20305340U1
DE20305340U1 DE20305340U DE20305340U DE20305340U1 DE 20305340 U1 DE20305340 U1 DE 20305340U1 DE 20305340 U DE20305340 U DE 20305340U DE 20305340 U DE20305340 U DE 20305340U DE 20305340 U1 DE20305340 U1 DE 20305340U1
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DE20305340U
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B3/00Manually or mechanically operated teaching appliances working with questions and answers
    • G09B3/06Manually or mechanically operated teaching appliances working with questions and answers of the multiple-choice answer type, i.e. where a given question is provided with a series of answers and a choice has to be made
    • G09B3/10Manually or mechanically operated teaching appliances working with questions and answers of the multiple-choice answer type, i.e. where a given question is provided with a series of answers and a choice has to be made wherein one set of answers is common to a plurality of questions
    • G09B3/12Manually or mechanically operated teaching appliances working with questions and answers of the multiple-choice answer type, i.e. where a given question is provided with a series of answers and a choice has to be made wherein one set of answers is common to a plurality of questions of chart form
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
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Description

P27934
Anordnung zum Ausführen eines Fädelspiels
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung, die zum Ausführen eines Fädelspiels geeignet ist.
Aus dem Stand der Technik ist eine Vielzahl von Anordnungen für Fädelspiele bekannt. Entsprechende Fädelspiele werden häufig als Lern-Spiele für kleine Kinder, beispielsweise für Kinder ab drei Jahren verwendet.
Dabei ist aus dem US-Patent 3,604,127 eine Fädelspiel-Anordnung bekannt, bei der auf einer Karte mehrere Aufgabenfelder und mehrere dazugehörige Lösungsfelder vorgesehen sind. Bei jedem Aufgabenfeld ist eine Schnur befestigt und bei jedem Lösungsfeld befindet sich ein Loch, durch das jeweils eine der Schnüre durchfädelbar ist. Die Schnüre haben verschiedene Farben. Zur Spielausführung ist jeweils ein Lösungsfeld einem Aufgabenfeld zuzuordnen, indem die Schnur des betreffenden Aufgabenfeldes durch das Loch des betreffenden Lösungsfeldes hindurch gefädelt wird. Um eine Kontrolle der gelösten Aufgaben zu ermöglichen, weist beispielsweise die Karte auf der Rückseite jeweils um die Löcher herum Farbmarkierungen auf, die - bei korrekter Aufgabenlösung jeweils der Farbe der hindurchgefädelten Schnur entsprechen.
Um mehrere verschiedene Aufgabeneinheiten behandeln zu können, ist gemäß der US 3,604,127 in einem Ausführungsbeispiel vorgesehen, einen kuvertartigen
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f:\abiage\p\gbm\27000\27934\de-_\27934uu 1 .doc
Kartenhalter mit Fenstern bereit zu stellen. In diesen können mehrere Karten mit jeweils unterschiedlichen Aufgabeneinheiten nacheinander eingeschoben werden. Dabei werden bei eingeschobener Karte die Aufgaben- und Lösungsfelder, die sich auf der Karte befinden durch die Fenster des Kartenhalters hindurch sichtbar. Die Schnüre sind bei diesem Ausführungsbeispiel nicht auf der Karte selbst, sondern auf dem Kartenhalter jeweils an einem Aufgabenfeld-Fenster befestigt. Die den Lösungsfeldern zugeordneten Löcher gehen durch den Kartenhalter und die Karte hindurch. Zur Lösungskontrolle kann in diesem Fall die Karte in dem Kartenhalter um ein kleines Stück verschoben werden. Auf diese Weise werden die Farbmarkierungen zur Lösungskontrolle sichtbar.
Des Weiteren ist bei diesem Ausführungsbeispiel eine Verriegelungsvorrichtung am Kartenhalter vorgesehen, mit der jeweils eine eingeschobene Karte im Kartenhalter fixiert werden kann. Zur Vorbereitung des Spiels muss zunächst eine Karte mit einer Aufgabeneinheit in den Kartenhalter eingeschoben werden. In einem nächsten Schritt wird dann die Verriegelungsvorrichtung betätigt, so dass die Karte im Kartenhalter fixiert ist. Nach dieser Vorbereitung kann das eigentliche Fädelspiel der ersten Aufgabeneinheit ausgeführt werden. Dazu werden die Schnüre in der beschriebenen Weise durch die entsprechenden Löcher hindurchgefädelt. Zur Lösungskontrolle schließlich wird die Verriegelungsvorrichtung auf Entriegelungsstellung gestellt, die Karte um eine kleine Strecke verschoben, so dass die Farbmarkierungsfeider sichtbar werden. Nach Beendigung der Lösungskontrolle müssen die Schnüre wieder rückgängig aus den Löchern herausgezogen werden und schließlich wird die Karte aus dem Halter entfernt um den Ausgangszustand wieder zu erreichen. Danach kann die
nächste Karten mit der zweiten Aufgabeneinheit eingeschoben werden usw.
Damit ist also ein vergleichsweise hoher Aufwand notwendig, um nach Beendigung des Spiels einer ersten Aufgabeneinheit auf einer ersten Karte die Ausführung des Spiels einer zweiten Aufgabeneinheit auf einer zweiten Karte vorzubereiten. Außerdem stellen die verschiedenen Karten mit den unterschiedlichen Aufgabeneinheiten sowie der Kartenhalter lose Teile dar, womit die Gefahr verbunden ist, dass diese Einzelteile verloren gehen. Ferner ist davon auszugehen, dass bei Verwendung des Spiels durch kleine Kinder jeweils eine erwachsene Person nötig ist, die die beschriebenen mit der Spieldurchführung verbundenen Maßnahmen durchführt. Schließlich führt der Verriegelungsmechanismus bei der Bedienung des Spiels zu einem gewissen Verletzungsrisiko.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Anordnung anzugeben, mit der ein Fädelspiel besonders leicht und kindgerecht ausführbar ist. Insbesondere sollen dabei die oben genannten Nachteile vermieden werden können.
Gemäß der Erfindung umfasst die Anordnung ein Heft mit mehreren Seiten und mehrere verschiedenfarbige Schnurelemente, die an einer ersten Seite, beispielsweise der ersten Seite des Heftes befestigt sind. Wenigstens zwei weitere Seiten des Heftes weisen jeweils mehrere gleichgroße Löcher auf. Diese Löcher sind derart bemessen, dass jeweils eines der Schnurelemente durch sie hindurchfädelbar ist. Jeweils auf der Rückseite einer Seite weisen die Löcher jeweils Farbmarkierungen auf, wobei die Farbmarkierungen jeweils einer Farbe eines Schnurelementes zuordenbar sind.
In dem Heft können sich auf einer Seite jeweils Aufgabenfelder befinden, die jeweils einem Schnurelement zugeordnet sind und auf der gegenüberliegenden, folgenden Seite können sich Lösungsfelder befinden, denen jeweils ein Loch zugeordnet ist. Auf diese Weise ist beim aufgeschlagenen Heft eine Aufgabeneinheit sichtbar.
Zum Ausführen des Spiels sind dann die Schnüre jeweils durch die Löcher der entsprechenden Lösungsfelder hindurch zu fädeln. Zur Lösungskontrolle muss einfach eine Seite des Heftes umgeblättert beziehungsweise umgeklappt werden. Damit werden zur Kontrolle der richtigen Lösungen sofort die Farbmarkierungen sichtbar. Auf den beiden, in diesem Zustand des Heftes aufgeschlagenen (Folge-)Seiten können sich wiederum Aufgaben- und Lösungsfelder befinden, die eine zweite beziehungsweise eine weitere Aufgabeneinheit darstellen. Somit kann ohne weiteres und unmittelbar nach Überprüfung der Lösung einer Aufgabeneinheit mit dem Spiel einer folgenden Aufgabeneinheit begonnen werden.
Im Hinblick auf eine einfache Herstellung ist es vorteilhaft, die Löcher derart auf den Seiten anzuordnen, dass bei einem Zusammenklappen des Heftes jeweils zwei Löcher angrenzender Seiten zur Deckung kommen. Dadurch können mehrere Seiten in einem Arbeitsgang gestanzt werden. Allerdings ist hervorzuheben, dass dies kein notwendiges Merkmal darstellt; andere Gesichtspunkte, beispielsweise auf pädagogischen Überlegungen basierend, können in bestimmten Fällen überwiegen und dazu führen, dass eine andersartige Anordnung der Löcher als zweckmäßiger erachtet wird.
Vorteilhaft sind die Seiten des Heftes aus einem stabilen Material, wie zum Beispiel Pappkarton gefertigt. Das
erleichtert zum einen den Einfädelvorgang und zum anderen auch den Umblätter- beziehungsweise Umklappvorgang der Seiten. Außerdem wird dadurch ein Einreißen der Löcher vermieden.
5
Bei jeweils gleicher Anzahl von Aufgaben- und Lösungsfeldern entspricht die Anzahl der Schnurelemente vorteilhaft jeweils der Anzahl der Löcher einer Seite.
Um den Einfädelvorgang zu erleichtern, können die Schnurelemente jeweils an ihrem freien Ende ein Einfädelelement aufweisen, wobei in diesem Fall die Löcher derart bemessen sind, dass die Einfädelelemente durch die Löcher hindurch einfädelbar sind.
Die Löcher können beispielsweise rund oder rechteckig sein. Bei Verwendung eines Einfädelelementes können die Löcher in ihren Abmessungen beziehungsweise mit ihrer Form auch vorteilhaft dem Querschnitt eines Einfädelelementes angepasst sein.
Das Einfädelelement kann beispielsweise aus Holz, Plastik oder Karton gefertigt sein.
Durch die Verwendung von Einfädelelementen wird der Einfädelvorgang als solcher erleichtert und dabei insbesondere auch eine entsprechend kindgerechte Handhabung ermöglicht.
Zur Bindung des Heftes kann beispielsweise eine Drahtspiralbindung, Plastikspiralbindung oder eine Bindung mit Ringen oder Bändern vorgesehen sein. Dazu können verschiedenartige Materialien verwendet werden.
Weitere Merkmale, Vorteile und Eigenschaften sollen nunmehr anhand einer detaillierten Beschreibung von Ausführungsbeispielen und Bezug nehmend auf die Figuren der beigefügten Zeichnungen erläutert werden. Es zeigen: 5
Fig. la bis Ic ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Fädelspiel-Anordnung in drei unterschiedlichen Spielablauf-Zuständen;
Fig. 2 eine Frontalansicht der Fädelspiel-Anordnung in zusammengeklapptem Zustand;
Fig. 3 eine Fädelspiel-Anordnung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel;
15
Fig. 4a und 4b Befestigungsmöglichkeiten der Schnurelemente am Heft; und
Fig. 5a und 5b verschiedene Ausführungsbeispiele für Einfädelelemente.
In dem Figuren la, Ib und Ic ist ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Fädelspiel-Anordnung 1 in drei aufeinander folgenden Spielablauf-Zuständen dargestellt.
Fig. la zeigt eine Aufsicht auf die Fädelspiel-Anordnung 1, das insbesondere ein Heft 2, 3, 4 und Schnüre 5, 6, 7, 8 umfasst. Das Heft weist gemäß diesem Ausführungsbeispiel in Aufsicht im Wesentlichen Rechteckform auf. Dies ist jedoch nur exemplarisch. Es kann für das Heft auch eine andere Umrißform vorgesehen sein, beispielsweise eine im Wesentlichen runde Form. In jedem Fall ist es dabei mit Blick auf den Benutzerkreis vorteilhaft, Ecken in abgerundeter Form auszubilden.
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In dem dargestellten Zustand des Heftes 2, 3, 4 ist die erste Seite 2 aufgeschlagen. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist diese erste Seite 2 identisch mit dem Heftdeckel 2. Die restlichen Seiten liegen gestapelt dem Heftdeckel 2 gegenüber. Von ihnen ist die oberste als zweite Seite 3 sichtbar. Der Heftdeckel 2 und die restlichen Heftseiten sind durch eine Spiralbindung 4 miteinander verbunden.
An der der Spiralbindung 4 gegenüberliegenden Außenkante 20 des Heftdeckels 2 sind vier Schnüre 5, 6, 7 und 8 befestigt. Auf Befestigungsmöglichkeiten der Schnüre am Heft wird weiter unten mit Bezugnahme auf die Figuren 4a und 4b näher eingegangen. Die vier Schnüre 5, 6, 7 und 8 haben unterschiedliche Farben. In der Fig. la ist dies durch unterschiedliche Musterung schematisch dargestellt.
Auf der Innenseite des Heftdeckels 2 sind vier Aufgabenfelder 10 sichtbar, die derart angeordnet sind, dass jeweils ein Aufgabenfeld 10 einer Schnur 5, 6, 7, 8 eindeutig zugeordnet ist. Auf der dem Heftdeckel 2 gegenüberliegenden Vorderseite der zweiten Heftseite 3 sind Lösungsfelder 11 dargestellt. Jedem Lösungsfeld 11 ist dabei jeweils ein Loch 15, 16, 17 und 18 zugeordnet. Jedes der Lösungsfelder 11 gibt eine richtige Lösung für jeweils eines der Aufgabenfelder 10 an. Die beschriebenen Aufgaben- 11 und Lösungsfelder 12 bilden eine Aufgabeneinheit.
Zum Lösen der beschriebenen Aufgabeneinheit, die eine erste auszuführende Aufgabeneinheit darstellen kann, werden vom Benutzer aufgabengemäß die vier Schnüre 5, 6, und 8 jeweils in der richtigen Zuordnung durch jeweils eines der Löcher 15, 16, 17 und 18 hindurchgefädelt. Die
Schnüre 5, 6, 7, 8 können sozusagen als „Lösungsschnüre" bezeichnet werden.
Fig. Ib zeigt den Spielzustand nach Hindurchfädeln aller vier Schnüre 5, 6, 7 und 8.
Zur Kontrolle der richtigen Zuordnung, also zur Lösungskontrolle wird die zweite Heftseite 3 umgeblättert beziehungsweise umgeklappt. In Fig. Ic ist der Zustand der Fädelspiel-Anordnung 1 in diesem Spielablauf-Zustand dargestellt. Man erkennt die Rückseite der zweiten Heftseite 3 und die durch die Löcher 15, 16, 17, 18 hindurchgefädelten Schnüre 5, 6, 7 und 8. Um die Löcher 15, 16, 17 und 18 herum ist jeweils eine Farbmarkierung 25, 26, 27 und 28 auf der Rückseite der zweiten Heftseite 3 aufgedruckt. Auf diese Weise ist eine Lösungskontrolle sofort und leicht möglich.
Besonders vorteilhaft ergibt sich nun erfindungsgemäß, dass in diesem Spielablauf-Zustand gemäß Fig. Ic unmittelbar eine neue Aufgabeneinheit dargestellt ist. Diese wird durch weitere Aufgabenfelder 30 und weitere Lösungsfelder 31 dargestellt. Dabei befinden sich die weiteren Aufgabenfelder 3 0 auf der Rückseite der zweiten Heftseite 3 und die weiteren Lösungsfelder 31 auf der Vorderseite der dritten Heftseite 9.
Die weiteren Aufgabenfelder 3 0 sind dabei mit Bezug auf die Löcher 15, 16, 17, 18 derart angeordnet, dass wiederum jeder Schnur 5, 6, 7, 8 genau ein Aufgabenfeld 3 0 zugeordnet ist. Entsprechend ist auch wiederum jedem weiterem Lösungsfeld 31 jeweils ein Loch 35, 36, 37 und in der dritten Seite 9 zugeordnet.
Die Löcher 35, 36, 37, 38 sind derart angeordnet, dass sie sich im zusammengeklappten Zustand des Heftes mit den Löchern 15, 16, 17, 18 decken und somit durch zwei angrenzende Seiten hindurch reichende Löcher ergeben. Allerdings ist dies nur exemplarisch. Eine andersartige Anordnung der Löcher - beispielsweise eine von einer Seite zur nächsten variierende -'■ ist dabei ebenso möglich.
In offensichtlicher Weise lässt sich dieses erfindungsgemäße Anordnungsprinzip auf eine prinzipiell beliebige Anzahl von Seiten erweitern.
Auf die beschriebene Weise lassen sich somit prinzipiell beliebig viele Aufgabeneinheiten, d.h. jeweils Aufgabenstellungen in einem aufgeschlagenen Zustand der Anordnung 1 verbinden. Insbesondere sind zwischen dem Spielen beziehungsweise Lösen der einzelnen Aufgabeneinheiten keine weiteren Handlungsschritte nötig. Auch die Schnüre 5, 6, 7 und 8 müssen nicht aus den Löchern 15, 16, 17, 18 und den folgenden deckungsgleichen Löchern der Folgeseiten rückgängig herausgeführt werden. Lediglich nach Abschluss der letzten Aufgabeneinheit sind die Schnüre 5, 6, 7, 8 wieder aus den Löchern rückgängig herauszuführen, um den Spielanfangszustand zu erreichen.
In Fig. 2 ist schematisch die Fädelspiel-Anordnung 1 im zusammengeklappten, sozusagen „aufgeräumten" Zustand dargestellt. Dabei sind die Schnüre 5, 6, 7 und 8 ordnungshalber zusammengebunden (auf die Darstellung Musterung beziehungsweise der „Farben" der Schnüre 5, 6, und 8 ist in Fig. 2 verzichtet worden).
Die Schnüre 5, 6, 7, 8 sind, wie weiter oben in Fig. la dargestellt, an der Außenkante 20 des Heftdeckels 2 befestigt. Auf diese Weise ist ein vollständiges Schließen
des Heftes möglich, ohne dass Schnüre 5, 6, 7, 8 zwischen den Seiten eingeklemmt werden.
Alternativ ist es jedoch auch möglich, die Schnüre 5, 6, 7 und 8 an einer anderen Stelle des Heftdeckels 2, beispielsweise mit Bezugnahme auf Fig. la jeweils unterhalb der Aufgabenfelder 10 zu befestigen. Beispielsweise können die Befestigungsstellen so gewählt sein, dass sie in zusammengeklapptem Zustand des Heftes jeweils mit den Löchern 15, 16, 17 und 18 zu Deckung kommen.
Weiterhin können die Schnüre 5, 6, 7 und 8 auch dazu verwendet werden, die Fädelspiel-Anordnung 1 in zusammengeklapptem Zustand durch Zusammenbinden oder dergleichen zusammenzuhalten.
Ebenso ist es möglich, die Schnüre 5, 6, 7, 8 mit Bezug auf Fig. la an der rechten und linken Außenkante des Heftdeckels 2 anzuordnen, beispielsweise können die Schnüre 5 und 6 an der linken Außenkante und die Schnüre 7 und 8 an der rechten Außenkante befestigt sein. Dadurch wird ein Zusammenbinden des geschlossenen Heftes besonders leicht möglich.
Weiterhin sei erwähnt, dass die Schnüre 5, 6, 7 und 8 nicht notwendigerweise auf dem Heftdeckel 2 befestigt sein müssen. Sie können beispielsweise auch auf der zweiten oder dritten Heftseite entsprechend befestigt sein. Es ist auch möglich, die Schnüre beispielsweise an einer Seite zu befestigen, die sich in etwa in der Mitte des Heftes befindet, wobei ein Teil der Schnüre für Aufgabeneinheiten vorgesehen sind, die sich „hinter" der Befestigungsseite befinden und die restlichen Schnüre für Aufgabeneinheiten
• ·
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vorgesehen sind, die sich „vor" der Befestigungsseite befinden.
Anstelle der Schnüre 5, 6, 7, 8 können auch Bänder vorgesehen sein. Die Bezeichnung „Schnurelement" soll in diesem Zusammenhang auch Bänder umfassen.
Mit Blick auf die Befestigung der Schnüre sei ferner erwähnt, dass die Schnüre nicht notwendigerweise alle auf ein und derselben Seite befestigt sein müssen.
Beispielsweise können auf einer ersten Seite zwei Schnüre befestigt sein (und dementsprechend die erste Aufgabeneinheit aus zwei Aufgaben bestehen) und auf einer weiteren Seite eine weitere Schnur befestigt sein, wobei beispielsweise die entsprechende Aufgabeneinheit eine weitere, also insgesamt drei Aufgaben umfasst.
In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Fädelspiel-Anordnung dargestellt. Das Heft ist gemäß diesem Ausführungsbeispiel in Pappe-Buchbindung ausgeführt. Im weiteren Unterschied zu dem ersten Ausführungsbeispiel befinden sich die Löcher 35, 36, 37 und 3 8 bezüglich ihrer Anordnung nicht auf einer Linie, sondern sind andersartig über eine Seite verteilt positioniert. Ihre Anordnung ergibt in etwa eine Halbkreis- oder Trapezform.
Im Hinblick auf die Herstellung bietet es sich an, vorteilhaft die Löcher auf jeder Seite in gleicher Weise positioniert durch Stanzung zu fertigen. Dies ist allerdings wiederum nur beispielhaft. Eine andersartige Anordnung der Löcher ist alternativ auch möglich.
Ferner ist in Fig. 3 angedeutet, dass es sich bei den Lösungsfeldern nicht unmittelbar um Felder handeln muss,
die von ihrer Umgebung deutlich abgetrennt sind. Es können vielmehr auch „Lösungsbereiche" bzw. „-areale" vorgesehen sein, solange nur die Zuordnung zu einem der Löcher 35, 36, 37, 38 eindeutig ist. Entsprechendes gilt natürlich auch für die „Aufgabenfelder".
Die Fig. 4a und 4b zeigen verschiedene Möglichkeiten der Befestigung der Schnurelemente 5, 8, 47 am Heft. Hierzu kann beispielsweise der Heftdeckel in Sandwich-Struktur ausgebildet sein und zwei äußere Schichten, beispielsweise aus 23 0 Gramm-Karton aufweisen und eine Mittelschicht, beispielsweise aus 2 mm Graupappe. Zur Aufnahme der Schnurelernente 5, 8, 47 sind in der Mittelschicht Stanzungen vorgesehen.
In Fig. 4a erkennt man die Mittelschicht 40 mit einer wellenförmigen Stanzung 41 die im Bereich der Ausmündung 44 in einen linearen Abschnitt übergeht, der rechtwinklig zur Außenkante 45 der Mittelschicht 40 verläuft. Als alternative Ausführungsweise ist in der Fig. 4a nebenstehend eine weitere Ausstanzform 42 dargestellt, die in ihrem inneren Bereich eine größere Ausnehmung aufweist, die für die Aufnahme eines Knotens der entsprechenden Schnur 8 vorgesehen ist.
Die Schnüre 5, 8 sind entsprechend der Darstellung in Fig. 4a zwischen den äußeren Schichten eingeklebt. Bei den Schnüren 5, 8 kann es sich beispielsweise um runde Kordeln, beispielsweise mit einem Durchmesser von 3 mm aus Kunststoff oder Naturfaser handeln.
Wie weiter oben bereits kurz beschrieben, kann es sich bei den Schnurelementen auch um bandförmige Elemente handeln. Wie in Fig. 4b schematisch dargestellt, kann zur Befestigung eines solchen bandförmigen Elements 47
beispielsweise die Mittelschicht 40 zwei längliche rechteckige Stanzungen 46 aufweisen, durch die das bandförmige Element 47 hindurch geführt ist.
Die in den Fig. 4a und 4b skizzierten Befestigungsmöglichkeiten eignen sich zu einer TÜV-sicheren Befestigung der Schnurelemente.
In Fig. 5a sind verschiedene Beispiele für Einfädelelemente dargestellt. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Holz- oder Plastikkugel 51, ein Formteil 52 oder um ein Plüschtier 54 handeln. Als Einfädelelement kann auch eine verlängerte Kunststoffhülse 53 dienen. Bei den in Fig. 5a skizzierten Einfädelelementen bieten sich als Löcher runde Stecklöcher an, die einen Durchmesser aufweisen, der auf den Querschnitt des verwendeten Einfädelelements abgestimmt ist.
In Fig. 5b ist ein Einfädelelement 59 in Verbindung mit einem Band 47 in der Mitte der Figur in Aufsicht, in der rechten Hälfte der Figur im Querschnitt dargestellt. Bei dem Einfädelelement 59 kann es sich beispielsweise um ein Teil aus Pappe, beispielsweise in einer Stärke von 500 Gramm pro Quadratmeter handeln. Die Pappe ist beispielsweise wie in der Querschnitts-Skizze angedeutet, zusammengefaltet und dabei das Band 47 dazwischen geklebt.
In der Fig. 5b ganz links ist ein nur halb einsteckbares Teil 57 mit Einsteckwiderstand 58 und Einrastauswölbung dargestellt.
In Verbindung mit den in Fig. 5b dargestellten Einfädelelementen bieten sich als Löcher rechteckige Steckschlitze entsprechender Abmessungen an.
Die Vorteile der Erfindung können wie folgt zusammengefasst werden:
· Die Anordnung weist keine losen Einzelteile auf. Dementsprechend können auch keine Teile der Anordnung als solche verloren gehen.
• Nach Lösen einer Aufgabeneinheit ist ohne weitere Maßnahmen eine weitere Aufgabeneinheit erkennbar.
• Die Schnüre können für mehrere Aufgabeneinheiten verwendet werden.
· Die Anordnung kann in kindgerechter Form und aus entsprechenden Materialien gefertigt werden.
15
&Rgr;27934
Bezugszeichenliste 5
1 Fädelspiel-Anordnung
2 Heftdeckel
3 zweite Heftseite
4 Spiralbindung 5 erste Schnur
6 zweite Schnur
7 dritte Schnur
8 vierte Schnur
9 dritte Heftseite 10 Aufgabenfelder
11 Lösungsfelder
15 erstes Loch
16 zweites Loch
17 drittes Loch 18 viertes Loch
2 0 Heftdeckel-Aussenkante
2 5 erste Farbmarkierung
2 6 zweite Farbmarkierung
2 7 dritte Farbmarkierung 2 8 vierte Farbmarkierung
3 0 weitere Aufgabenfelder 31 weitere Lösungsfelder
3 5 erstes Loch (zweites Ausführungsbeispiel)
3 6 zweites Loch (zweites Ausführungsbeispiel)
3 7 drittes Loch (zweites Ausführungsbeispiel)
3 8 viertes Loch (zweites Ausführungsbeispiel)
4 0 Mittelschicht, z.B. aus Graupappe
41 Stanzung gemäß erster Ausführungsform
42 Stanzung gemäß zweiter Ausführungsform 44 Ausmündung des Stanzkanals
16
45 Außenkante der Mittelschicht
46 Rechteckige Stanzungen für Bandfixierung
47 Band
51 Einfädelelement in Form einer Holz- oder Plastikkugel 52 Einfädelelement in Form eines Formteils
53 Einfädelelement in Form einer verlängerten
Kunststoffhülle
54 Einfädelelement in Form eines Plüschtiers 57 einsteckbares Teil 58 Einsteckwiderstand 59 Einfädelelement aus Pappe

Claims (8)

1. Anordnung (1), geeignet zum Ausführen eines Fädelspiels, aufweisend
a) ein Heft (2, 3, 4) mit mehreren Seiten (2, 3, 9), und
b) mehrere an einer ersten Seite (2) befestigte, verschiedenfarbige Schnurelemente (5, 6, 7, 8), wobei
- wenigstens zwei weitere Seiten (3, 9) jeweils mehrere gleich große Löcher (15, 16, 17, 18, 35, 36, 37, 38) aufweisen,
- die Löcher (15, 16, 17, 18, 35, 36, 37, 38) derart bemessen sind, dass die Schnurelemente (5, 6, 7, 8) durch sie hindurchfädelbar sind, und
- die Löcher (15, 16, 17, 18) jeweils auf der Rückseite einer Seite (2) jeweils eine Farbmarkierung (25, 26, 27, 28) aufweisen, wobei die Farbmarkierungen (25, 26, 27, 28) jeweils einer Farbe eines Schnurelements (5, 6, 7, 8) zuordenbar sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher derart angeordnet sind, dass bei einem Zusammenklappen des Heftes (2, 3, 4) jeweils zwei Löcher (15, 35), (16, 36), (17, 37), (18, 38) angrenzender Seiten (3, 9) zur Deckung kommen.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten (2, 3, 9) aus Pappkarton gefertigt sind.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Schnurelemente (5, 6, 7, 8) der Anzahl der Löcher (15, 16, 17, 18) einer Seite (2) entspricht.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnurelemente (5, 6, 7, 8) jeweils an ihrem freien Ende ein Einfädelelement (51, 52, 53, 54, 59) aufweisen, und die Löcher (15, 16, 17, 18) derart bemessen sind, dass die Einfädelelemente (51, 52, 53, 54, 59) durch die Löcher (15, 16, 17, 18) hindurch einfädelbar sind.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (15, 16, 17, 18) in ihren Abmessungen und nach ihrer Form den Einfädelelementen (51, 52, 53, 54, 59) angepasst sind.
7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfädelelemente (51, 52, 53, 54, 59) aus Holz, Plastik oder Karton gefertigt sind.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bindung des Heftes (2, 3, 4) entweder eine Drahtspiralbindung, eine Plastikspiralbindung oder eine Bindung mit Ringen oder Bändern ist.
DE20305340U 2003-04-02 2003-04-02 Anordnung zum Ausführen eines Fädelspiels Expired - Lifetime DE20305340U1 (de)

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DE (1) DE20305340U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT511277A1 (de) * 2011-03-31 2012-10-15 Nikita Sagl Lernbrettspiel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT511277A1 (de) * 2011-03-31 2012-10-15 Nikita Sagl Lernbrettspiel

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