DE20305832U1 - Lochplatten-Anordnung zum Ausführen eines Fädelspiels - Google Patents
Lochplatten-Anordnung zum Ausführen eines FädelspielsInfo
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Description
P28057DE
Lochplatten-Anordnung zum Ausführen eines Fädelspiels 5
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung, die zum Ausführen eines Fädelspiels geeignet ist.
Aus dem Stand der Technik ist eine Vielzahl von Anordnungen für Fädelspiele bekannt. Entsprechende Fädelspiele werden häufig als JLejrnjJ3p_ieJLe für kleine Kinder, beispielsweise für Kinder ab drei Jahren verwendet.
Dabei ist aus dem US-Patent 3,604,127 eine Fädelspiel-Anordnung bekannt, bei der auf einer Karte mehrere Aufgabenfelder und mehrere dazugehörige Lösungsfelder vorgesehen sind. Bei jedem Aufgabenfeld ist eine Schnur befestigt und bei jedem Lösungsfeld befindet sich ein Loch, durch das jeweils eine der Schnüre durchfädelbar ist. Die Schnüre haben verschiedene Farben. Zur Spielausführung ist jeweils ein Lösungsfeld einem Aufgabenfeld zuzuordnen, indem die Schnur des betreffenden Aufgabenfeldes durch das Loch des betreffenden Lösungsfeldes hindurch gefädelt wird. Um eine Kontrolle der gelösten Aufgaben zu ermöglichen, weist beispielsweise die Karte auf der Rückseite jeweils um die Löcher herum Farbmarkierungen auf, die - bei korrekter Aufgabenlösung jeweils der Farbe der hindurchgefädelten Schnur entsprechen.
Um mehrere verschiedene Aufgabeneinheiten behandeln zu können, ist gemäß der US 3,604,127 in einem Ausführungsbeispiel vorgesehen, einen kuvertartigen Kartenhalter mit Fenstern bereit zu stellen. In diesen
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können mehrere Karten mit jeweils unterschiedlichen Aufgabeneinheiten nacheinander eingeschoben werden. Dabei werden bei eingeschobener Karte die Aufgaben- und Lösungsfelder, die sich auf der Karte befinden durch die Fenster des Kartenhalters hindurch sichtbar. Die Schnüre sind bei diesem Ausführungsbeispiel nicht auf der Karte selbst, sondern auf dem Kartenhalter jeweils an einem Aufgabenfeld-Fenster befestigt. Die den Lösungsfeldern zugeordneten Löcher gehen durch den Kartenhalter und die Karte hindurch. Zur Lösungskontrolle kann in diesem Fall die Karte in dem Kartenhalter um ein kleines Stück verschoben werden. Auf diese Weise werden die Farbmarkierungen zur Lösungskontrolle sichtbar.
Des Weiteren ist bei diesem Ausführungsbeispiel eine Verriegelungsvorrichtung am Kartenhalter vorgesehen, mit der jeweils eine eingeschobene Karte im Kartenhalter fixiert werden kann. Zur Vorbereitung des Spiels muss zunächst eine Karte mit einer Aufgabeneinheit in den Kartenhalter eingeschoben werden. In einem nächsten Schritt wird dann die Verriegelungsvorrichtung betätigt, so dass die Karte im Kartenhalter fixiert ist. Nach dieser Vorbereitung kann das eigentliche Fädelspiel der ersten Aufgabeneinheit ausgeführt werden. Dazu werden die Schnüre in der beschriebenen Weise durch die entsprechenden Löcher hindurchgefädelt. Zur Lösungskontrolle schließlich wird die Verriegelungsvorrichtung auf Entriegelungsstellung gestellt, die Karte um eine kleine Strecke verschoben, so dass die Farbmarkierungsfeider sichtbar werden. Nach Beendigung der Lösungskontrolle müssen die Schnüre wieder rückgängig aus den Löchern herausgezogen werden und schließlich wird die Karte aus dem Halter entfernt um den Ausgangszustand wieder zu erreichen. Danach kann die nächste Karten mit der zweiten Aufgabeneinheit eingeschoben werden usw.
Somit ist also ein vergleichsweise hoher Aufwand notwendig, um nach Beendigung des Spiels einer ersten Aufgabeneinheit auf einer ersten Karte die Ausführung des Spiels einer zweiten Aufgabeneinheit auf einer zweiten Karte vorzubereiten. Außerdem stellen die verschiedenen Karten mit den unterschiedlichen Aufgabeneinheiten sowie der Kartenhalter lose Teile dar, womit die Gefahr verbunden ist, dass diese Einzelteile verloren gehen.
Ferner ist davon auszugehen, dass bei Verwendung des Spiels durch kleine Kinder jeweils eine erwachsene Person nötig ist, die die beschriebenen mit der Spieldurchführung verbundenen Maßnahmen durchführt. Schließlich führt der Verriegelungsmechanismus bei der Bedienung des Spiels zu einem gewissen Verletzungsrisiko.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Anordnung anzugeben, mit der ein Fädelspiel besonders leicht und kindgerecht ausführbar ist. Insbesondere sollen dabei die oben genannten Nachteile vermieden werden können.
Gemäß der Erfindung umfasst die Anordnung ein Heft mit mehreren Seiten und wenigstens einen festen Deckel. Dabei ist der Deckel mit den Seiten durch eine gemeinsame Bindung verbunden. Sind Heft und Deckel zusammengeklappt, weist der Deckel einen Bereich auf, der über die Seiten übersteht, und zwar in einer Richtung senkrecht zu der Bindung des Heftes. In dem überstehenden Bereich weist der Deckel mehrere Löcher auf. Weiterhin umfasst die Anordnung ein Schnurelement, das an dem festen Deckel befestigbar ist. Die Löcher sind derart bemessen, dass das Schnurelement durch die Löcher hindurch fädelbar ist.
In dem Heft können sich auf einer Seite jeweils Aufgabenfelder befinden, wobei die Aufgaben dadurch gelöst
werden können, dass das Schnurelement in einer bestimmten Weise durch die Löcher hindurch gefädelt wird. Daher kann das Schnurelement auch als „Lösungsschnur" bezeichnet werden. Auf diese Weise ergibt sich nach Beendigung des Lösungs- bzw. Fädelvorgangs beim Anblick des festen Deckels eine bestimmte Anordnung von sichtbaren Abschnitten des Schnurelements zwischen den Löchern, sozusagen ein „Schnurfädelmuster".
Zur Kontrolle der Lösung kann dann in dem Heft, beispielsweise auf der Rückseite der entsprechenden Aufgabenfelder-Seite, das Schnurfädelmuster angezeigt sein, das sich bei richtiger Lösung der Aufgaben ergibt. Hierzu kann beispielsweise eine grafische Darstellung des Schnurfädelmusters dienen, das die richtige Lösung repräsentiert.
Aufgrund dieser vorgesehenen Handhabung der Anordnung weist der Deckel vorteilhaft eine derartige Festigkeit auf, dass der Fädelvorgang einerseits gut bewerkstelligt werden kann und andererseits die Löcher bei wiederholten Fädelvorgängen nicht mechanisch leiden, zum Beispiel durch Einreißen oder dergleichen. Beispielsweise kann der feste Deckel hierfür aus einem entsprechend stabilen Pappkarton gefertigt sein. Es kann aber auch ein anderes biegefestes Material, wie beispielsweise Kunststoff oder Holz verwendet werden.
Im Hinblick auf die besondere Beanspruchung der Lochränder in diesem Zusammenhang kann auch eine spezielle Randverstärkung der Löcher vorgesehen sein, wobei in diesem Fall die übrigen Bereiche des Deckels weniger fest als die Randverstärkung ausgebildet sein können.
Vorteilhaft ist das Schnurelement im überstehenden Bereich des festen Deckels befestigt. Auf diese Weise wird ein Zusammenklappen des Heftes und des Deckels nicht behindert.
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Der feste Deckel kann weiterhin identisch mit dem Heftdeckel sein. Der Heftdeckel kann jedoch auch separat gebildet sein. Ferner ist auch möglich, dass mehrere feste Deckel vorgesehen sind. Beispielsweise können zwei feste, gleich große und deckungsgleiche Deckel vorgesehen sein, von denen einer als Heftvorderseite oder Heftdeckel und einer als Heftrückseite oder Heftrückwand ausgebildet ist. Dabei können für beide Deckel jeweils Löcher und ein Schnurelement vorgesehen sein, es kann aber auch nur einer der Deckel mit Löchern und einem Schnurelement versehen sein. Sind in diesem Fall die beiden Deckel und zwischen ihnen die Seiten zusammengeklappt, ist dadurch ein besonders guter Schutz für die Heftseiten gebildet.
Weiterhin vorteilhaft kann das Schnurelement an seinem freien Ende ein Einfädelelement aufweisen. Dabei sind die Löcher derart bemessen, dass das Einfädelelement durch die Löcher hindurch einfädelbar ist. Durch die Verwendung eines Einfädelelementes wird der Einfädelvorgang erleichtert. Dies gilt Insbesondere für die oben genannte Zielgruppe kleiner Kinder.
Im Hinblick auf die Form und Größe des Einfädelementes und der Löcher kann weiterhin vorteilhaft vorgesehen sein, die Löcher in ihren Abmessungen an die Form des Einfädelelementes anzupassen. Dabei sind beispielsweise runde, rechteckige oder dreieckige Formen oder dergleichen möglich.
Das Einfädelelement kann beispielsweise aus Holz, Plastik oder Karton gefertigt sein. Eine solche Materialwahl ermöglicht kindgerechte Ausgestaltungsmöglichkeiten.
Bei der Bindung des Heftes kann es sich vorzugsweise um eine Drahtspiralbindung, um eine Plastikspiralbindung oder um eine Bindung mit Ringen oder Bändern handeln. Dabei können verschiedenartige Materialien vorgesehen sein.
Weitere Merkmale, Vorteile und Eigenschaften sollen nunmehr anhand einer detaillierten Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und bezugnehmend auf die Figuren der beigefügten Zeichnungen erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Fädelspiel-Anordnung;
Fig. 2a und Fig. 2b Beispiele für Befestigungsmöglichkeiten des Schnurelements am Deckel; und
Fig. 3a und Fig. 3b verschiedene Ausführungsbeispiele für Einfädelelemente.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Fädelspiel-Anordnung 1. Dabei ist das Heft in einem aufgeschlagenen Zustand dargestellt und man sieht die beiden aufgeschlagenen Seiten 2 und 3. Der feste Deckel 5 ist mit dem Heft durch eine gemeinsame Bindung, gemäß diesem Ausführungsbeispiel in Form einer Spiralbindung 4 verbunden.
Man erkennt in Fig. 1 weiterhin, dass der feste Deckel 5 in dem Zustand, in dem das Heft auf den Deckel geklappt ist, also beispielsweise auf diesem aufliegt, einen
Bereich aufweist, der in einer Richtung senkrecht zur Bindung, mit Bezug auf Fig. 1 nach unten, einen Bereich aufweist, der über die Seiten übersteht. In diesem überstehenden Bereich weist der feste Deckel 5 Löcher 6 auf. In Fig. 1 sind dabei exemplarisch sieben Löcher dargestellt.
Weiterhin erkennt man in Fig. 1 eine Schnur 7, die an einer Befestigungsstelle 8 an dem festen Deckel 5 befestigt ist. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel befindet sich diese Befestigungsstelle 8 im Inneren des überstehenden Bereichs des festen Deckels 5. Die Befestigungsstelle kann sich jedoch auch abweichend von der Darstellung in Fig. 1 beispielsweise an einer Außenkante des Deckels 5 befinden.
Bei der Schnur 7 handelt es sich gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel um eine Schnur mit einem im Wesentlichen runden Durchmesser. Dies ist freilich wiederum nur exemplarisch, es kann beispielsweise auch ein Band oder dergleichen verwendet werden. Die Bezeichnung „Schnurelement" soll in diesem Zusammenhang insbesondere auch (Flach-)Bänder umfassen.
Die Schnur 7 weist ferner ein Einfädelelement 9 auf. Hierauf wird unter Bezug auf die Figuren 3a und 3b weiter unten noch näher eingegangen.
In Fig. 1 ist exemplarisch ein Zustand dargestellt, in dem die Schnur 7 durch fünf der sieben Löcher 6 hindurchgefädelt ist, und zwar derart, dass bei Blick auf den festen Deckel 5 drei Schnurabschnitte 10, 11 und 12 zu sehen sind, die ein Schnurfädelmuster bilden.
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Der feste Deckel 5 ist beispielsweise aus Pappkarton gefertigt. Die Materialstärke ist dabei derart bemessen, dass ein Hindurchfädeln der Schnur 7 durch die Löcher 6 leicht bewerkstelligt werden kann. Weiterhin ist die Materialstärke mit Blick auf die Löcher 6 derart gewählt, dass die Löcher 6 durch wiederholte Fädelvorgänge und auch bei einem moderaten Straffen der eingefädelten Schnur 7 nicht einreißen oder anderweitig mechanisch überbeansprucht werden.
Die Löcher 6 sind gemäß dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 kreisrund gestaltet. Dabei ist der Durchmesser der Löcher derart gewählt, dass das Einfädelelement 9 beim Einfädelvorgang der Schnur 7 leicht durch die Löcher 6 hindurch gesteckt werden kann.
Freilich ist dabei auch eine andere Lochform möglich, beispielsweise kann bei Verwendung eines Bandes anstelle einer Schnur eine rechteckige Lochform gewählt sein, wobei die Längsseite der Löcher der Breite des Bandes angepasst ist.
Bei Verwendung eines Einfädelelementes 9 ist jedenfalls die Größe und Form der Löcher 6 dem Einfädelelement 9 anzupassen. Verschiedene Beispiele für Einfädelelemente 9 werden weiter unten mit Bezug auf die Figuren 3a und 3b noch näher dargestellt.
Der feste Deckel 5 weist gemäß dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel außerdem rechts und links der Seiten einen gewissen Überstand auf, was zum besseren Schutz der Heftseiten beiträgt.
Im zusammengeklappten Zustand der Anordnung 1 kann die Schnur 7 auch zum Zusammenbinden der Anordnung 1 verwendet werden.
Gemäß Fig. 1 weist der feste Deckel 5 abgerundete Ecken auf, wodurch eine potentielle Verletzungsgefahr bei Verwendung der Anordnung 1 verringert wird.
Zur Verwendung der Anordnung als Fädelspiel kann beispielsweise auf einer Seite 3 eine Aufgabenstellung angegeben sein. Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Schnur 7 in einer gewissen Weise durch die Löcher 6 hindurchzufadeln. In Fig. 1 ist exemplarisch der Zustand gezeigt, in dem die Schnur 7 nach Abschluss eines solchen Lösungs- bzw. Fädelvorgangs angeordnet ist. Dabei ist vorteilhaft eine eindeutige Zuordnung zwischen der richtigen Lösung der Aufgabenstellung und demjenigen Fädelmuster gegeben, das sich bei richtiger Lösung ergibt.
Zur Kontrolle der Lösung kann auf einer weiteren Seite 2 des Heftes das entsprechende Schnurfädelmuster, das die richtige Lösung repräsentiert, grafisch dargestellt sein.
Bei Verwendung einer Drahtspiralbindung 4 kann beispielsweise mit Bezug auf Fig. 1 zu Beginn und während der Bearbeitung der Aufgabe die Seite 2, die die Lösung zeigt, nach hinten weg geklappt sein, so dass das Lösungsmuster bei Bearbeitung der Aufgabenstellung von Seite 3 nicht zu sehen ist. Zur Kontrolle kann dann die Seite 2 hochgeklappt werden, so dass sie, wie beispielsweise in Fig. 1 dargestellt, zu erkennen ist. Freilich kann die Lösung der Aufgabenstellung auch auf einer anderen Seite, beispielsweise auf die Rückseite der Seite 3 dargestellt sein. Im Hinblick auf die Bindung des Heftes und des festen Deckels 5 ist es daher vorteilhaft,
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eine „Rundum-Bindung" zu verwenden, mit der es möglich ist, die Seiten gegeneinander um 270° oder mehr aufzuklappen. Hierfür eignet sich beispielsweise eine Drahtspiralbindung 4, wie sie in Fig. 1 angedeutet ist. 5
Die Figuren 2a und 2b zeigen verschiedene Möglichkeiten der Befestigung der Schnur 7 am festen Deckel. Hierzu kann beispielsweise der feste Deckel in Sandwich-Stuktur ausgebildet sein und zwei äußere Schichten, beispielsweise aus 230g-Karton aufweisen und eine Mittelschicht 40, beispielsweise aus 2 mm Graupappe. Zur Aufnahme der Schnur 7 oder des Bandes 4 7 können in der Mittelschicht 4 0 Stanzungen vorgesehen sein.
Die Schnur 7 ist entsprechend der Darstellung in Fig. 2a zwischen den äußeren Schichten eingeklebt. Bei der Schnur 7 kann es sich beispielsweise um eine runde Kordel, beispielsweise mit einem Durchmesser von 3 mm aus Kunststoff oder Naturfaser handeln.
In Fig. 2a erkennt man die Mittelschicht 40 mit einer wellenförmigen Stanzung 41, die im Bereich der Ausmündung 44 in einen linearen Abschnitt übergeht, der rechtwinklig zur Außenkante 45 der Mittelschicht 40 verläuft. Als alternative Ausführungsweise ist in der Fig. 2a nebenstehend eine weitere Ausstanzform 42 dargestellt, die in ihrem inneren Bereich eine größere Ausnehmung aufweist, die für die Aufnahme eines Knotens der entsprechenden Schnur 7 vorgesehen ist.
Gemäß Fig. 2a entspringt die Schnur 7 dem festen Deckel 5 an einer Stelle der Außenkante. Dabei ist die dargestellte Befestigungsmöglichkeit auch auf eine andere Stelle des festen Deckels 5 anwendbar, beispielsweise mit Blick auf die Fig. 1 auf die Befestigungsstelle 8.
• ·
Wie weiter oben bereits kurz dargestellt, kann es sich bei der Schnur 7 auch um ein bandförmiges Element handeln. Wie in Fig. 2b schematisch dargestellt, kann zur Befestigung
eines solchen bandförmigen Elements 47 beispielsweise die Mittelschicht 40 zwei längliche rechteckige Stanzungen 46 aufweisen durch die das bandförmige Element 47
hindurchgeführt ist.
eines solchen bandförmigen Elements 47 beispielsweise die Mittelschicht 40 zwei längliche rechteckige Stanzungen 46 aufweisen durch die das bandförmige Element 47
hindurchgeführt ist.
Die in den Figuren 2a und 2b skizzierten
Befestigungsmöglichkeiten eignen sich zu einer
Sicherheitsnormgerechten Befestigung der Schnurelemente.
Sicherheitsnormgerechten Befestigung der Schnurelemente.
In Fig. 3a sind verschiedene Beispiele für
Einfädelelemente dargestellt. Dabei kann es sich
Einfädelelemente dargestellt. Dabei kann es sich
beispielsweise um eine Holz- oder Plasikkugel 51, ein
Formteil 52 oder um ein Plüschtier 54 handeln. Als
Einfädelelement kann auch eine verlängere Kunststoffhülse 53 dienen. Bei den in Fig. 3a skizzierten
Formteil 52 oder um ein Plüschtier 54 handeln. Als
Einfädelelement kann auch eine verlängere Kunststoffhülse 53 dienen. Bei den in Fig. 3a skizzierten
Einfädelelementen bieten sich als Löcher runde Stecklöcher an, die einen Durchmesser aufweisen, der auf den
Querschnitt des verwendeten Einfädelelements abgestimmt
ist.
Querschnitt des verwendeten Einfädelelements abgestimmt
ist.
In Fig. 3b ist ein Einfädelelement 59 in Verbindung mit
einem Band 47, in der Mitte der Figur in Aufsicht, in der rechten Hälfte der Figur im Querschnitt dargestellt. Bei
dem Einfädelelement 59 kann es sich beispielsweise um ein Teil aus Pappe, beispielsweise in einer Stärke von 500
dem Einfädelelement 59 kann es sich beispielsweise um ein Teil aus Pappe, beispielsweise in einer Stärke von 500
Gramm pro Quadratmeter handeln. Die Pappe ist
beispielsweise wie in der Querschnitts-Skizze angedeutet, zusammengefaltet und dabei das Band 47 dazwischengeklebt.
In der Fig. 3b ganz links ist ein nur halb einsteckbares Teil 57 mit Einsteckwiderstand 58 und Einrastauswölbung dargestellt.
In Verbindung mit den in Fig. 3b dargestellten Einfädelelementen bieten sich als Löcher rechteckige Steckschlitze entsprechend der Abmessungen an.
Die Vorteile der Erfindung können wie folgt zusammengefasst werden:
• Die Anordnung weist keine losen Einzelteile auf. Dementsprechend können auch keine Teile der Anordnung als solche verloren gehen.
• Nach Lösungskontrolle muss lediglich die Schnur wieder rückwärts aus den Löchern ausgefädelt werden. Ohne weitere Maßnahmen kann dann eine weitere Aufgabeneinheit zu erkennen und zu bearbeiten sein.
• Die Schnur kann für mehrere Aufgabeneinheiten verwendet werden.
· Die Anordnung kann in kindgerechter Form und aus entsprechenden Materialien gefertigt werden.
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P28057DE
Bezugszeichenliste 5
1 Fädelspiel-Anordnung
2 Heftseite
3 weitere Heftseite
4 Spiralbindung 5 fester Deckel
6 Löcher
7 Schnur
8 Befestigungsstelle der Schnur am Deckel
9 Einfädelelement
10 erster Lösungsschnur-Abschnitt
11 zweiter Lösungsschnur-Abschnitt
12 dritter Lösungsschnur-Abschnitt
40 Mittelschicht, z.B. aus Graupappe
41 Stanzung gemäß erster Ausführungsform 42 Stanzung gemäß zweiter Ausführungsform
44 Ausmündung des Stanzkanals
45 Außenkante der Mittelschicht
46 Rechteckige Stanzungen für Bandfixierung 4 7 Band
51 Einfädelelement in Form einer Holz- oder Plastikkugel
52 Einfädelelement in Form eines Formteils
53 Einfädelelement in Form einer verlängerten
Kunststoffhülle
54 Einfädelelement in Form eines Plüschtiers 57 einsteckbares Teil
58 Einsteckwiderstand
59 Einfädelelement aus Pappe
Claims (8)
1. Anordnung, geeignet zum Ausführen eines Fädelspiels, aufweisend
a) ein Heft mit mehreren Seiten,
b) wenigstens einen festen Deckel, der mit den Seiten durch eine gemeinsame Bindung verbunden ist, wobei
- der feste Deckel in einem zusammengeklappten Zustand des Heftes mit dem Deckel in einer Richtung senkrecht zur Bindung einen Bereich aufweist, der über die Seiten übersteht, und
- der feste Deckel in dem überstehenden Bereich mehrere Löcher aufweist, und
a) ein am dem festen Deckel befestigbares Schnurelement, wobei die Löcher derart bemessen sind, dass das Schnurelement durch die Löcher hindurchfädelbar ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der feste Deckel aus Karton gefertigt ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnurelement an dem festen Deckel innerhalb des überstehenden Bereichs befestigt ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der feste Deckel identisch mit dem Heftdeckel ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnurelement an seinem freien Ende ein Einfädelelement aufweist und die Löcher derart bemessen sind, dass das Einfädelelement durch die Löcher hindurch einfädelbar ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher in ihren Abmessungen und nach ihrer Form dem Einfädelelement angepaßt sind.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Einfädelelement aus Holz, Plastik oder Karton gefertigt ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bindung des Heftes entweder eine Drahtspiralbindung, eine Plastikspiralbindung oder eine Bindung mit Ringen oder Bändern ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20305832U DE20305832U1 (de) | 2003-04-10 | 2003-04-10 | Lochplatten-Anordnung zum Ausführen eines Fädelspiels |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE20305832U DE20305832U1 (de) | 2003-04-10 | 2003-04-10 | Lochplatten-Anordnung zum Ausführen eines Fädelspiels |
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|---|---|
| DE20305832U1 true DE20305832U1 (de) | 2003-06-18 |
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ID=7981447
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20305832U Expired - Lifetime DE20305832U1 (de) | 2003-04-10 | 2003-04-10 | Lochplatten-Anordnung zum Ausführen eines Fädelspiels |
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|---|---|
| DE (1) | DE20305832U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004002947B3 (de) * | 2004-01-21 | 2005-06-16 | Spectra-Lehrmittel-Verlag Gmbh | Lernvorrichtung zur Selbst- und Sofortkontrolle von Antworten auf Aufgaben |
-
2003
- 2003-04-10 DE DE20305832U patent/DE20305832U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE102004002947B3 (de) * | 2004-01-21 | 2005-06-16 | Spectra-Lehrmittel-Verlag Gmbh | Lernvorrichtung zur Selbst- und Sofortkontrolle von Antworten auf Aufgaben |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20030724 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20061101 |