DE20305529U1 - Steuerung, die einen Wechsel einer bedienenden HSDPA-Zelle erleichtert - Google Patents
Steuerung, die einen Wechsel einer bedienenden HSDPA-Zelle erleichtertInfo
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Description
STEUERUNG, DIE EINEN WECHSEL EINER
BEDIENENDEN HSDPA-ZELLE ERLEICHERT
[0003] Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet drahtloser Kommunikationen. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung die intelligente Organisation von Datenübertragungen zur Verringerung und möglicherweise Vermeidung einer Datenwiederherstellung durch höhere Schichten nach einem Wechsel zwischen Zellen (Handover).
[0005] Im High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) eines zellularen Systems der dritten Generation (3G) für Frequenzduplex- (Frequency Division Duplex - FDD) und Zeitduplex- (Time Division Duplex - TDD) Moden werden Daten in Form von Protokolldateneinheiten (Protocol Data Units PDUs) für den High Speed Downlink Shared Channel (HS-DSCH) im Knoten B verteilt (d.h., zwischengespeichert und organisiert) . Daher verfügt der Funk-Netzwerk Controller (Radio Network Controller - RNC) über keinen aktuellen Status der Übertragungen von Protokolldateneinheiten (PDUs).
[006] Es gibt Szenarien, in welchen ein Teilnehmergerät (User Equipment - UE) einen Wechsel der bedienenden HS-DSCH-Zelle durchführen muss, um verbesserte Funkbedingungen zu erreichen und einen Verlust der Funkverbindungsstrecke zu vermeiden. Der Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle tritt ein, wenn das UE die Zelle wechseln muss, die dem UTRAN-Zugriffspunkt zugeordnet ist, der die Sendung und den Empfang der bedienenden HS-DSCH-Funkverbindungsstrecke ausführt.
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[0007] Der Knoten B, welcher der Zelle zugeordnet ist, bevor der Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle aufgerufen wird, wird als Ursprungsknoten B bezeichnet und der Knoten B, welcher der Zelle nach dem Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle zugeordnet ist, wird als Zielknoten B bezeichnet. Da bei einem HSDPA Daten für gewöhnlich in einem Knoten B vor dem Senden zu dem UE verteilt sind, ist es möglich, dass, wenn das UE einen Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle durchführt, das UE mit dem Senden und Empfangen in der Ursprungszelle aufhört, bevor alle PDUs gesendet sind, die gegenwärtig im Ursprungsknoten B gespeichert sind. Daher besteht die Möglichkeit, dass beachtliche Mengen an Daten, die im Ursprungsknoten B zwischengespeichert sind, verloren gehen. Der Grund ist, dass zum Zeitpunkt des Zellenwechsels kein Mechanismus innerhalb der UTRAN-Architektur vorhanden ist, der eine Übertragung der zwischengespeicherten Daten zu dem Zielknoten B ermöglicht. Wenn Daten im Ursprungsknoten B verloren gehen, können sie durch den RNC wiederhergestellt werden, jedoch auf Kosten einer signifikanten Sendelatenz, die dazu führen kann, dass die Dienstgüteanforderung des Benutzers nicht erreicht werden kann.
[0008] Ein Verfahren nach dem Stand der Technik zur Datenverarbeitung während eines Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle ist in Figur 1 dargestellt. Nachdem der RNC die Notwendigkeit eines Wechsels einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erkannt hat, sendet er eine Rekonfigurationsmitteilung an den Knoten B. Diese Rekonfigurationsmitteilung kann eine Aktivierungszeit spezifizieren oder nicht, die ein ausdrücklicher Zeitpunkt ist, der im Knoten B bekannt ist, zu dem das UE aufhört den HS-DSCH in dieser Zelle abzuhören und mit dem Empfang des HS-DSCH in einer neuen Zelle beginnt. Wenn keine Aktivierungszeit in der Rekonfigurationsmitteilung spezifiziert ist, beendet das UE das Abhören des HS-DSCH in der Ursprungszelle und wartet auf den Empfang des HS-DSCH in einer neuen Zelle, bis die
Schicht-l-Verbindung zu der neuen Zelle hergestellt ist. Alle Daten, die im Knoten B nach der Aktivierungszeit zwischengespeichert werden, bleiben im Knoten B stecken und sind nutzlos und werden daher verworfen.
[0009] Nach dem Empfang der Rekonfigurationsmitteilung fährt der Knoten B mit der Organisation von Daten zu UEs auf der Basis der Priorität der Daten und Latenzanforderungen fort. Der Knoten B wendet dann den richtigen Modulations- und Codierungssatz ("modulation and coding set" - MCS), der von der Ablaufsteuerung gewählt wird, bei den Daten an, die zu den UEs gesendet werden. In gegenwärtigen 3G-Systemen basiert die MCS-Ebene auf der UE-Rückkopplung, welche die Abwärtsstrecken-Kanalqualität zu dem Knoten B identifiziert. Bei Empfang der Kanalqualitätsschätzung bestimmt der Knoten B den MCS vorwiegend auf der Basis einer Umsetzungstabelle, die im Voraus definiert und sowohl dem UE als auch dem Knoten B bekannt ist. Der Mechanismus zur Auswahl des MCS kann zum Beispiel auf dem Erreichen bestimmter Kanalqualitäts-Schwellwerte beruhen. MCS-Wahlmöglichkeiten reichen von weniger robusten Kombinationen, die für eine hohe Datenrate mit geringerem Fehlerschutz sorgen, bis zu robusteren MCS-Wahlmöglichkeiten, die für eine größere Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Übertragung bei geringeren Datenraten sorgen. Die weniger robusten Wahlmöglichkeiten verwenden weniger Funkbetriebsmittel für eine bestimmte Datenübertragung als für die robusteren MCS-Wahlmöglichkeiten notwendig sind.
[0010] Unter Verwendung des Verfahrens nach dem Stand der Technik, das in dem Flussdiagramm von Figur 1 dargestellt ist, hat das UE keinen Empfang mehr in der Ursprungszelle, sobald die Aktivierungszeit abgelaufen ist, und Daten, die im Ursprungsknoten B zur Übertragung in dieser Zelle zwischengespeichert sind, gehen verloren.
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[0011] Das Verfahren nach dem Stand der Technik zur Wiederherstellung von Daten, die im Ursprungsknoten B verloren gegangen sind, erfolgt über die Funkverbindungsschicht (Radio Link Control - RLC) . Die Schwierigkeit beim RLC-Wiederherstellungsprozess nach dem Stand der Technik ist, dass die Übertragungslatenz deutlich erhöht ist und die Dienstgüteanforderungen nicht erreicht werden könnten. Wenn die Anzahl von PDUs, die im Knoten B stecken bleiben, groß ist, müsste die RLC eine große Menge an PDUs erneut senden, was eine längere Latenz der PDU-Übertragung zur Folge hätte. Die Übertragungsverzögerung kann durch etwaige neue Daten weiter verlängert werden, die in der Zielzelle übertragen werden, bevor die im Knoten B verlorenen PDUs der sendenden RLC bekannt sind, da der Knoten B für jede Prioritätswarteschlange Übertragungen als FIFO organisiert, unabhängig davon, ob die PDUs Erstübertragungen oder erneute Übertragungen sind. Wenn daher Daten bei einem Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle im Ursprungsknoten B zwischengespeichert bleiben, können die PDUs, die im Ursprungsknoten B stecken geblieben sind, zu einer signifikanten Übertragungslatenz für diese PDUs führen.
[0012] Es ist daher wünschenswert, die Datenmenge, die in einem Ursprungsknoten B bei einem Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle stecken bleibt, zu verringern und möglicherweise zu entfernen.
[0014] Ein System und Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung verringert die Datenmenge, die in einem Ursprungsknoten B nach einem Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle stecken bleibt, in einem Kommunikationssystem, das einen RNC und wenigstens einen Knoten B enthält. In einer ersten Ausführungsform setzt der RNC vorübergehend die Datenübertragung von der RNC zum Knoten B aus. In einer
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zweiten Ausführungsform wird die Aktivierungszeit in der Datenorganisation verwendet. In einer dritten Ausführungsform wird eine robustere MCS-Ebene gewählt, die bei den Daten angewandt wird. In einer vierten Ausführungsform wird eine Flusssteuerung für die Daten verwendet, die zwischen dem RNC und dem Knoten B übertragen werden.
[0016] Figur 1 ist ein Flussdiagramm der Maßnahmen, die in einem Kommunikationssystem nach dem Stand der Technik, das einen Knoten B und einen RNC enthält, als Teil eines Wechsels einer bedienenden HS-DSCH-Zelle ergriffen werden.
[0017] Figur 2 ist ein Flussdiagramm der Maßnahmen, die in einem Kommunikationssystem gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, das einen Knoten B und einen RNC enthält, unter Verwendung der Aussetzung von Daten als Teil eines Wechsels einer bedienenden HS-DSCH-Zelle ergriffen werden.
[0018] Figur 3 ist ein Flussdiagramm der Maßnahmen, die in einem Kommunikationssystem gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, das einen Knoten B und einen RNC enthält, unter Verwendung der Aktivierungszeit in der Datenorganisation als Teil eines Wechsels einer bedienenden HS-DSCH-Zelle ergriffen werden.
[0019] Figur 4 ist ein Flussdiagramm der Maßnahmen, die in einem Kommunikationssystem gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, das einen Knoten B und einen RNC enthält, unter Verwendung der Aktivierungszeit in der MCS-Auswahl als Teil eines Wechsels einer bedienenden HS-DSCH-Zelle ergriffen werden.
[0020] Figur 5 ist ein Flussdiagramm der Maßnahmen, die in einem Kommunikationssystem gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, das einen Knoten B und einen RNC enthält, unter Verwendung der Flussteuerung als Teil eines Wechsels einer bedienenden HS-DSCH-Zelle ergriffen werden.
[0021] Figur 6 ist ein Flussdiagramm der Maßnahmen, die in einem Kommunikationssystem gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, das einen Knoten B und einen RNC enthält, unter Verwendung aller Techniken, die in Figur 2 bis 5 dargestellt sind, als Teil eines Wechsels einer bedienenden HS-DSCH-Zelle ergriffen werden.
[0022] Figur 7 ist ein Blockdiagramm, das die physikalischen Verhältnisse zwischen den Komponenten zeigt, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
[0023] Figur 8 ist ein funktionelles schematisches Blockdiagramm, das die Signalprozesse zeigt, die von dem Netz in einer Implementierung der vorliegenden Erfindung ausgeführt werden.
[0025] Die vorliegende Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben, in welchen gleiche Bezugszeichen durchgehend gleiche Elemente bezeichnen.
[0026] Unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm von Figur 2 ist die erste Ausführungsform für das Verfahren 10 der vorliegenden Erfindung dargestellt. Dieses Ausführungsform setzt vorübergehend die Datenübertragungen von dem bedienenden RNC (in der Folge RNC) zu dem Knoten B aus. Sobald der RNC die Notwendigkeit eines Wechsels einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erkennt (Schritt 12) , setzt der
RNC alle Datenübertragungen zu dem Ursprungsknoten B aus (Schritt 14). Für den Fachmann ist offensichtlich, dass es viele verschiedene Mechanismen gibt, welche der RNC verwenden kann, um Datenübertragungen auszusetzen. Zum Beispiel kann der RNC die Übertragungen aussetzen, indem er die RLC-Einheit in den "Nullzustand" zwingt oder indem er Aussetzungs- und Wiederaufnahmetechniken anwendet, während welcher die RLC keine PDÜs überträgt. Es sollte festgehalten werden, dass das spezifische Verfahren, das zum Aussetzen von Datenübertragungen von dem RNC verwendet wird, nicht wichtig ist; nur die Tatsache, dass sie ausgesetzt werden. In jedem Fall garantiert das Aussetzen von Datenübertragungen zu dem Ursprungsknoten B, unabhängig von dem Verfahren, das zum Aussetzen der Datenübertragungen verwendet wird, dass neue Daten nicht fortgesetzt zu dem Ursprungsknoten B zum Zwischenspeichern geleitet und somit möglicherweise stecken bleiben.
[0027] Der RNC sendet dann eine Rekonfigurationsmitteilung zu dem Knoten B (Schritt 16) . Die Rekonf igurationsmitteilung teilt dem Knoten B den Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle mit. Dies löst eine Reihe von Ereignissen aus, so dass das UE aufhört, den HS-DSCH in der Ursprungszelle abzuhören, und damit beginnt, den HS-DSCH in der Zielzelle abzuhören.
[0028] Die Ablaufsteuerung (nicht dargestellt) im Knoten B organisiert Daten zu den UEs (Schritt 18) in Übereinstimmung mit Verfahren nach dem Stand der Technik, die für gewöhnlich auf der Prioritätsklasse der Daten und/oder den Latenzanforderungen der Daten beruhen. Sobald die Daten in Schritt 18 organisiert sind, wendet der Knoten B die richtige MCS-Ebene auf der Basis der UE-Rückkopplung an (Schritt 20) und überträgt die Daten zu den UEs. Der Knoten B versucht, alle PDUs in den Prioritätszwischenspeichern (in den MAC-hs) , die zu dem UE gehören, erfolgreich zu übertragen. Die Aktivierungszeit läuft dann ab (Schritt
22), wenn die Aktivierungszeit in der Rekonfigurationsmitteilung enthalten ist. Wenn jedoch die Aktivierungszeit nicht in der Rekonfigurationsmitteilung enthalten ist oder in dieser Ausführungsform nicht verwendet wird, hört das UE in Schritt 22 auf, den Ursprungsknoten B abzuhören.
[0029] Da gemäß dieser ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die Datenübertragungen in Schritt 14 ausgesetzt wurden, ist es eher wahrscheinlich, dass der Ursprungsknoten B alle zwischengespeicherten Daten zu dem UE übertragen kann, bevor das UE aufhört, den Ursprungsknoten B abzuhören. Daten, die im Ursprungsknoten B nach dem Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle verbleiben, sind nutzlos und werden nicht zu dem UE übertragen. Es liegt in der Verantwortung der höheren Schicht, der RLC, die verlorenen Daten wiederherzustellen. Die Wiederherstellungsprozedur der höheren Schicht erzeugt eine größere Datenübertragungslatenz.
[0030] Unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm von Figur 3 ist eine zweite Ausführungsform für ein Verfahren 30 gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. Diese Ausführungsform verwendet eine Aktivierungszeit als ein neues Kriterium zur Organisation von Daten zu einem UE, das einen HS-DSCH-Zellenwechsel erfährt. Sobald der RNC die Notwendigkeit eines Wechsels einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erkennt (Schritt 32), sendet der RNC dann eine Rekonfigurationsmitteilung zu dem Knoten B (Schritt 33). Gemäß dieser Ausführungsform enthält die Rekonfigurationsmitteilung eine Aktivierungszeit, die ein ausdrücklicher Zeitpunkt ist, der dem Knoten B bekannt ist, zu dem das UE aufhört, den HS-DSCH in der Ursprungszelle abzuhören, und beginnt, den HS-DSCH in der Zielzelle abzuhören. In gegenwärtigen 3G-Systemen ist die Aktivierungszeit, falls vorhanden, in der Mitteilung "Radio Link Reconfiguration Commit" der NBAP-Mitteilung enthalten.
[0031] Der Knoten B organisiert Daten (Schritt 34) zu den UEs auf der Basis, wenigstens teilweise, der Aktivierungszeit, indem mehr Betriebsmittelzuordnungen bereitgestellt werden, als der Benutzer normalerweise in dem Zeitintervall erhielte, das bei der Aktivierungszeit des HS-DSCH-Zellenwechsels endet. Die Knoten-B-Ablaufsteuerung kann dies zum Beispiel erreichen, indem sie Datenübertragungen des UE höhere Priorität verleiht und/oder die Latenzanforderungen der Daten für dieses UE einstellt, um eine größere Betriebsmittelzuordnung bereitzustellen, als das UE normalerweise in dem Zeitintervall erhielte, das bei der Aktivierungszeit des HS-DSCH-Zellenwechsels endet. Die richtige MCS-Ebene wird auf der Basis der UE-Rückkopplung gewählt (Schritt 35) . Wenn nicht genug Funkbetriebsmittel für den Ursprungsknoten B bereitstehen, um alle PDUs bis zum Ablauf der Aktivierungszeit zu übertragen, versucht der Ursprungsknoten B, unter Berücksichtigung der Anforderungen anderer UEs innerhalb der Zelle soviel wie möglich der PDUs zu übertragen. Die Aktivierungszeit läuft dann ab (Schritt 36) .
[0032] Obwohl die Aktivierungszeit eine "sichere Zeit" bereitstellt, bis zu welcher der Knoten B die Datenübertragung zu der UE beendet haben sollte, die den Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erfährt, ist die Aktivierungszeit nicht notwendig, um die Lehren dieser Ausführungsform zu verwenden. Daher wird als Alternative zu der zweiten Ausführungsform die Aktivierungszeit nicht als Teil der Rekonfigurationsmitteilung gesendet und nicht zur Organisation der Daten verwendet. In dieser Alternative beginnt der Knoten B, sobald er die Rekonfigurationsmitteilung empfängt, die Daten zu den UEs zu organisieren (Schritt 34), so dass den UEs, die den Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erfahren, mehr Betriebsmittel zugeordnet werden. Dann wird die MCS-Ebene gewählt (Schritt 35) . Da die Aktivierungszeit in der Rekonfigurationsmitteilung nicht enthalten ist oder in dieser Alternative zu
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der zweiten Ausführungsform nicht verwendet wird, hört das UE in Schritt 22 auf, den Ursprungsknoten B abzuhören.
[0033] Da gemäß dieser zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die Daten in Schritt 34 so organisiert wurden, dass das UE, das den Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erfährt, mehr Betriebsmittel erhält (egal, ob die Aktivierungszeit verwendet wird oder nicht), empfängt das UE, das den Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erfährt, erfolgreich mehr der im Ursprungsknoten B zwischengespeicherten Daten als wenn der Zellübertragungsorganisationsalgorithmus dem UE, das den Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erfährt, nicht mehr Betriebsmittel zuteilte.
[0034] Unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm von Figur 4 ist eine dritte Ausführungsform für ein Verfahren 40 gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. Diese Ausführungsform wendet eine robustere MCS-Ebene bei den Daten an, die für das UE, das den Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erfährt, bestimmt sind, als die geeignete MCS-Ebene, die nur auf der UE-Rückkopplung beruht. Sobald der RNC die Notwendigkeit eines Wechsels einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erkennt (Schritt 42), sendet der RNC eine Rekonfigurationsmitteilung zu dem Knoten B (Schritt 46), welche die Aktivierungszeit enthält. Der Knoten B organisiert Daten zu den UEs auf der Basis der Priorität und Latenz der Daten (Schritt 48), ähnlich wie bei gegenwärtigen Organisationsmethoden. Der Knoten B wendet dann unter Berücksichtigung der Aktivierungszeit eine robustere MCS-Ebene an als die geeignete MCS-Ebene auf der Basis der UE-Rückkopplung (Schritt 50) . Die Aktivierungszeit läuft dann ab (Schritt 52) . Die Anwendung einer robusteren MCS-Ebene bedingt die Verwendung von mehr Funkbetriebsmitteln. Durch die Wahl eines robusteren MCS erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Datenleitung zu dem UE.
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[0035] Wie zuvor erwähnt, obwohl -die Aktivierungszeit eine "sichere Zeit" bereitstellt, innerhalb welcher der Knoten B die Datenübertragung zu dem UE, das den Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erfährt, beendet haben sollte, ist die Aktivierungszeit nicht notwendig, um die Lehren dieser dritten Ausführungsform anzuwenden. Daher wird als Alternative zu der dritten Ausführungsform die Aktivierungszeit nicht als Teil der Rekonfigurationsmitteilung gesendet und nicht zur Wahl der MSC-Ebene zur Datenübertragung verwendet. Sobald in dieser Alternative der Knoten B die Rekonfigurationsmitteilung empfängt und mit der Organisation der Daten zu den UEs (Schritt 48) beginnt, wählt er eine robustere MCS-Ebene in Schritt 50, so dass dem UE, das den Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erfährt, mehr Betriebsmittel zugeordnet werden. Die Aktivierungszeit ist nicht notwendig. Da die Aktivierungszeit nicht verwendet wird, hört das UE in Schritt 52 auf, den Ursprungsknoten B abzuhören.
[0036] Da gemäß dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die MCS-Ebenen gewählt werden, um dem UE, das den Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erfährt, mehr Betriebsmittel zuzuordnen (egal, ob die Aktivierungszeit verwendet wird oder nicht) empfängt das UE, das den Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erfährt, wahrscheinlich mehr seiner Daten in der Ursprungszelle, als wenn die Wahl der MCS-Ebenen dem UE, das den Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erfährt, nicht mehr Betriebsmittel zuordnete.
[0037] Unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm von Figur 5 ist eine vierte Ausführungsform für ein Verfahren 80 gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. Diese Ausführungsform erleichtert die Flusssteuerung bei dem Datenfluss zwischen dem RNC und dem Knoten B, so dass alle Daten, die für das UE, das den Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erfährt, so rasch wie möglich zu dem Knoten B gesendet werden. Sobald der RNC die Notwendigkeit eines Wechsels
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einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erkennt (Schritt 82), sendet der RNC eine Rekonfigurationsmitteilung zu dem Knoten B (Schritt 86). Die Rekonfiguration kann die Aktivierungszeit enthalten oder nicht.
[0038] Der Knoten B erleichtert dann die Flusssteuerung (Schritt 88) an dem Datenfluss zwischen dem RNC und dem Ursprungsknoten B, der für das UE bestimmt ist, das den HS-DSCH-Zellenwechsel erfährt. Im Wesentlichen beschleunigt die Flusssteuerung die Übertragung der Daten, die sich in der Leitung zwischen dem RNC und dem Ursprungsknoten B befinden. Die Absicht ist, übertragene Daten erfolgreich zu maximieren, bevor das UE aufhört, den Ursprungsknoten B abzuhören. Daher ist es notwendig, Daten, die zwischen dem RNC und dem Knoten B gehalten werden, so rasch wie möglich weiterzuleiten, so dass die Ablaufsteuerung in der Ursprungszelle eine größere Möglichkeit hat, alle Daten für das UE, das den HS-DSCH-Zellenwechsel erfährt, zu verarbeiten, bevor das UE aufhört, den Ursprungsknoten B abzuhören.
[0039] Der Knoten B organisiert dann die Daten zu den UEs auf der Basis der Priorität und Latenz der Daten (Schritt 90). Sobald die Daten in Schritt 90 organisiert sind, wendet der Knoten B die richtige MCS-Ebene (Schritt 92) auf der Basis der UE-Rückkopplung an, was mit MCS-Wählmethoden nach dem Stand der Technik übereinstimmt.
[0040] Dann werden die Daten zu den UEs übertragen. Der Knoten B versucht, alle PDUs, die zu dem UE gehören, so rasch wie möglich oder vor dem Ablauf der Aktivierungszeit zu übertragen, wenn eine Aktivierungszeit in der Rekonfigurationsmitteilung von dem RNC zu dem Knoten B enthalten ist. Wenn genug Funkbetriebsmittel für den Ursprungsknoten B zur zeitgerechten Übertragung aller PDUs zur Verfügung stehen, versucht der Ursprungsknoten B, so viele PDUs wie möglich zu übertragen. Dann läuft die Aktivierungszeit ab
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(Schritt 94). Wenn die Aktivierungszeit in dieser Ausführungsform nicht verwendet wird, hört das UE in Schritt 94 auf, den Ursprungsknoten B abzuhören.
[0041] Gemäß dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erhöht die Implementierung der Flusssteuerung in Schritt 88 die Wahrscheinlichkeit, dass alle Daten zeitgerechter vom Knoten B empfangen werden.
[0042] Es sollte für den Fachmann verständlich sein, dass beliebige der Techniken, die in den vier Ausführungsformen angewendet wird, die in Figur 2 bis 5 dargestellt sind, getrennt oder gemeinsam in verschiedenen Kombinationen verwendet werden können. Unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm von Figur 6 ist ein Ausführungsbeispiel für ein Verfahren 100 gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. Diese Ausführungsform 1) verwendet die Aktivierungszeit als eines der Kriterien in der Organisation der Daten zu dem UE; 2) wendet eine robustere MCS-Ebene bei den Daten an; und 3) setzt entweder die Datenübertragungen von dem RNC zu dem Knoten B aus, nachdem die Notwendigkeit eines Wechsels einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erkannt wurde; oder 4) verwendet die Flusssteuerung bei den Daten, die sich in der Leitung zwischen dem RNC und dem Knoten B befinden. Es sollte festgehalten werden, dass sich die Aussetzung von Datenübertragungen und die Durchführung einer Flusssteuerung gegenseitig ausschließen. Wenn Datenübertragungen ausgesetzt werden, kann eine Flusssteuerung nicht betrieben werden. Ebenso kann ein Aussetzen von Datenübertragungen nicht durchgeführt werden, wenn eine Flusssteuerung erwünscht ist. Daher werden diese Schritte als optional in Bezug auf Figur 6 bezeichnet, obwohl offensichtlich ist, dass beide Schritte nicht gemeinsam ausgeführt werden können.
[0043] Sobald der RNC die Notwendigkeit eines Wechsels einer bedienenden HS-DSCH-Zelle (Schritt 102) erkennt, kann
der RNC wahlweise alle neuen Datenübertragungen zu dem Knoten B aussetzen (Schritt 104). Der RNC sendet dann eine Rekonfigurationsmitteilung zu dem Knoten B (Schritt 106) . Die Rekonfigurationsmitteilung kann die Aktivierungszeit enthalten. Die Schritte 104 und 106 können in jeder Reihenfolge ausgeführt werden, aber das Aussetzen der Datenübertragungen (Schritt 104) wird vorzugsweise zuerst ausgeführt, da Daten, die im Ursprungsknoten B zwischengespeichert sind, minimiert werden.
[0044] Wahlweise wird dann die Flusssteuerung an den Daten vorgenommen, die bei dem RNC zwischengespeichert sind, so dass alle Daten, die bei dem RNC zwischengespeichert sind, so rasch wie möglich zu dem Knoten B gesendet werden (Schritt 108) .
[0045] Der Knoten B organisiert Daten zu den UEs auf der Basis der Aktivierungszeit, Priorität und Latenz der Daten (Schritt 110). Wie zuvor in Bezug auf die in Figur 3 dargestellte Ausführungsform erwähnt wurde, erhöht die Verwendung der Aktivierungszeit als eines der Organisationskriterien die Menge an Funkbetriebsmitteln, die dem besonderen UE zugeordnet werden, um die Menge an erfolgreich übertragenen Daten vor der Aktivierungszeit zu erhöhen. Wenn jedoch die Aktivierungszeit nicht als Teil der Rekonfigurationsmitteilung gesendet und nicht zum Orcjanisieren der Daten verwendet wird, beginnt der Knoten B, sobald er die Rekonfigurationsmitteilung empfängt, die Daten zu den UEs so zu organisieren, dass dem UE, das den Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erfährt, mehr Betriebsmittel zugeordnet werden, um Daten so rasch wie möglich zu diesem UE zu leiten.
[0046] Sobald die Daten in Schritt 110 organisiert sind, wendet der Knoten B eine robustere MSC-Ebene an (Schritt 112), die nicht nur auf der UE-Rückkopplung sondern auch auf der Aktivierungszeit beruht. Wie zuvor in Bezug auf die
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in Figur 4 dargestellte Ausführungsform erwähnt wurde, erhöht die Verwendung der Aktivierungszeit als eines der Kriterien zur Einstellung der MCS-Ebene die Möglichkeit einer erfolgreichen Weitersendung und vermeidet die Notwendigkeit erneuter Übertragungen. Wenn jedoch die Aktivierungszeit nicht als Teil der Rekonfigurationsmitteilung gesendet und nicht zur Anwendung der MCS-Ebene verwendet wird, wendet der Knoten B, sobald er die Rekonfigurationsmitteilung empfängt, eine robustere MCS-Ebene bei den Daten an, die für das UE bestimmt sind, das den Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erfährt, so dass dem UE mehr Betriebsmittel zugeordnet werden und Daten zu diesem UE so rasch wie möglich gesendet werden.
[0047] Die Daten werden dann zu den UEs übertragen. Der Knoten B versucht, alle PDUs, die für das UE bestimmt sind, das den Wechsel einer bedienenden HS-DSCH-Zelle erfährt, vor dem Ablauf der Aktivierungszeit zu übertragen oder so rasch wie möglich. Wenn dem Ursprungsknoten B nicht genug Funkbetriebsmittel zur Verfügung stehen, um alle PDUs zeitgerecht zu übertragen, versucht der Knoten B, so viele PDUs wie möglich zu übertragen. Dann läuft die Aktivierungszeit ab (Schritt 114). Wenn die Aktivierungszeit in dieser Ausführungsform nicht verwendet wird, hört das UE in Schritt 144 auf, den Ursprungsknoten B abzuhören.
[0048] Figur 7 ist ein Blockdiagramm, welches das physikalische Verhältnis zwischen den Komponenten zeigt, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Die Figur zeigt einen ersten Knoten B 131 und eine UE-Einheit 132. Der Knoten B 131 kommuniziert in mehreren Zellen über mehrere Basisstationen oder Sender/Empfänger, wie Sender/Empfänger 135, die durch eine Antenne 137 kommunizieren. Das UE 132 steht mit dem Sender/Empfänger 135 in Signalkontakt, wie durch die Antenne 147 dargestellt ist, und enthält eine Signalverarbeitungsschaltung 145 und eine RF-Schaltung 146. Ein RNC 149 steht mit dem Knoten B 131
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und anderen Knoten Bs, wie Knoten B 161, in Verbindung. Der Knoten B 161 kommuniziert in einer oder mehreren Zellen über Sender/Empfänger 165, 166, von welchen jeder mit dem UE 132 innerhalb seiner geographischen Umgebung kommunizieren kann. Die Zellen können Gesprächsumschaltungen (Handoffs) annehmen, wie durch die Antenne 167 dargestellt ist, die dem Sender/Empfänger 165 zugeordnet ist, und die Antenne 168, die dem Sender/Empfänger 166 zugeordnet ist. Zusätzlich können andere Zellen innerhalb des Knotens B 131, wie durch die Sender/Empfänger 175, 176 dargestellt, mit dem UE 132 kommunizieren, wie durch Antennen 177 und 178 dargestellt ist, die auch unter der Steuerung des RNC 149 stehen. Die Zellen, die über Sender/Empfänger 135, 165, 166, 175, 176 kommunizieren, befinden sich im Allgemeinen an verschiedenen geographischen Orten. Dies sorgt für eine große Versorgungsfläche für ein Netz, das von dem RNC 149 gesteuert wird. Das UE 132 kann die verschiedenen geographischen Orte durchqueren, so dass es seine Kommunikationen mit den verschiedenen Zellen über die Sender/Empfänger 135, 165, 166, 175, 176 herstellen kann.
[0049] Figur 8 ist ein funktionelles schematisches Blockdiagramm, das die Signalprozesse in einer Implementierung der vorliegenden Erfindung zeigt. Daten von einer Datenquelle 189 werden von einer Steuerung 190 empfangen, die entweder Teil eines Knotens B (132 oder 161 in Fig. 7) oder des RNC (149 in Fig. 7) sein kann. In Figur 8 enthält die Steuerung 190 eine Zellenwechsel-Steuerschaltung 191 und eine Datenbearbeitungsschaltung 192. Die Zellenwechsel-Steuerschaltung 191 enthält eine Zellenbestimmungsschaltung 193, eine Zellenwechselschaltung 194, eine Zellenwechselanforderungsschaltung 195 und eine Aktivierungsschaltung 196. Die Zellenwechsel-Steuerschaltung 191 stellt Zellensteuerdaten für eine Zellenschnittstellenschaltung 199 bereit, die Teil der Netzsteuerung 190 ist. Die Datenbearbeitungsschaltung 192 enthält einen Datenprozessor 202, eine Geschwindigkeitssteuerschaltung 203 und eine Daten-
paketübertragungsschaltung .204. Daten von der Datenbearbeitungsschaltung 192 werden der Zellenschnittstellenschaltung 199 bereitgestellt. Der Zweck der Zellenwechsel-Steuerschaltung 191 ist das Erleichtern der Kommunikation mit dem UE durch Befehle für einen Wechsel der bedienenden HS-DSCH-Zelle. Der Zweck der Datenbearbeitungsschaltung 192 umfasst das Senden von Datenübertragungen und das Durchführen einer Flusssteuerung. Die Geschwindigkeitssteuerschaltung 203 empfängt Daten von der Zellenwechsel-Steuerschaltung 190 als Antwort auf eine Bestimmung, dass ein Zellenwechsel erforderlich ist, die von der Zellenwechselschaltung 194 bereitgestellt wird, und/oder auf eine Ausgabe einer Zellenwechselanforderungs-Rekonfigurationsmitteilung von der Zellenwechselanforderungsschaltung 195. In ihrer tatsächlichen Implementierung wird angenommen, dass die verschiedenen Funktionen von einer Mikroprozessorschaltung in Übereinstimmung mit Programmanweisungen durchgeführt werden. Die spezifischen Schaltungsfunktionen, die zum Implementieren der Erfindung verwendet werden, wären daher eine Frage der Wahl für jene, die die Schaltung in der Netzsteuerung 190 konfigurieren.
Claims (1)
- Steuerung zum Steuern der Weitersendung von in einem Knoten B zwischengespeicherten Daten in einem drahtlosen Kommunikationssystem, das einen Funk-Netzwerk Controller (Radio Network Controller - RNC) enthält, der wenigstens einem Knoten B zugeordnet ist, wobei der wenigstens eine Knoten B mit mehreren Teilnehmergeräten (User Equipment - UE) kommuniziert, wobei wenigstens eines der UEs mit einer Zelle kommuniziert und einen "High-Speed Downlink Shared Channel"-Zellenwechsel erfährt, wobei das System umfasst:
eine Schaltung zum Bestimmen der Notwendigkeit für einen HS-DSCH-Zellenwechsel und zum Generieren einer Meldung an den wenigstens einen Knoten B in Bezug auf den Zellenwechsel;
eine Schaltung zum Modifizieren weiterer Datenübertragungen zu dem wenigstens einen Knoten B, der das wenigstens eine UE bedient, nach der Ausführung des HS-DSCH-Zellenwechsels;
eine Schaltung zum Organisieren von Daten an dem wenigstens einen Knoten B zur Übertragung zu dem wenigstens einen UE, wobei bei dem Organisieren entweder eine größere Menge an Betriebsmittel für Daten organisiert wird, die zu dem wenigstens einen UE übertragen werden, als für Daten, die zu anderen UEs übertragen werden, oder die Datenübertragung zu dem einen UE ausgesetzt wird; und
eine Schaltung zum Anwenden einer Modulations- und Codierungssatz-Ebene (MCS-Ebene) an den organisierten Daten; und Übertragen der modulierten Daten zu dem wenigstens einen UE.
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