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Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bereitstellen von Messungen
an einer bereitgestellten Bitrate, die Scheduling unterworfenen
Daten mit einer garantierten Bitrate bereitgestellt werden, die
auf wenigstens einem dedizierten Uplink-Datenkanal durch wenigstens
ein Teilnehmergerät
(user equipment) über
einen Controlling Radio Network Controller in einem Mobilkommunikationssystem übertragen
werden. Darüber
hinaus betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zum Initiieren
einer Überlastungssteuerung
für Scheduling
unterworfene Daten wenigstens einer Prioritätsklasse mit einer garantierten
Bitrate in einem Mobilkommunikationssystem. Darüber hinaus betrifft die Erfindung
einen Controlling Radio Network Controller sowie einen Serving Radio
Network Controller, die diese Verfahren durchführen.
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Technischer Hintergrund
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W-CDMA
(Wideband Code Division Multiple Access – Breitband-Codeteilungs-Mehrfachzugriff)
ist eine Funkschnittstelle für
IMT-2000 (International Mobile Communication), die zum Verwenden
als das Drahtlos-Mobil-Telekommunikationssystem der dritten Generation
(3rd generation wireless mobile telecommunication
system) standardisiert wurde. Sie stellt eine Vielfalt von Diensten
wie beispielsweise Sprachdienste und Multimedia-Mobilkommunikationsdienste
auf flexible und effiziente Weise bereit. Die Standardisierungsorganisationen
in Japan, Europa, den USA anderen Ländern haben zum Erarbeiten
gemeinsamer Spezifikationen für
Funkschnittstellen für
W-CDMA gemeinsam ein Projekt mit dem Namen „3rd Generation
Partnership Project" (3GPP)
organisiert.
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Die
standardisierte europäische
Version von IMT-2000 wird allgemein UMTS (Universal Mobile Telecommunication
System – Universelles
Mobil-Telekommunikationssystem) genannt. Die erste Version („Release") der UMTS-Spezifikationen
wurde 1999 veröffentlicht
(Release 99). In der Zwischenzeit wurden von dem 3GPP in dem Release
4 und dem Release 5 mehrere Verbesserungen an dem Standard vorgenommen und
eine Diskussion über
weiterführende
Verbesserungen innerhalb des Geltungsbereiches des Release 6 läuft.
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Der
dedizierte Kanal (DCH) für
den Downlink und den Uplink sowie der gemeinsam genutzte Downlink-Kanal
(downlink shared channel – DSCH)
wurden in dem Release 99 und dem Release 4 definiert. In den folgenden
Jahren stellten die Entwickler fest, dass zum Bereitstellen von
Multimedia-Diensten – oder
Datendiensten in Allgemeinen – ein
asymmetrischer Hochgeschwindigkeits-Zugriff implementiert werden
musste. In dem Release 5 wurde der Hochgeschwindigkeits-Downlink-Paketzugriff
(highspeed downlink packet access – HSDPA) eingeführt. Der
neue gemeinsam genutzte Hochgeschwindigkeits-Downlink-Kanal (high-speed
downlink shared channel – HS-DSCH)
stellt dem Benutzer einen Hochgeschwindigkeits-Downlink-Zugriff
von dem UMTS-Radio Access Network (RAN) für die Kommunikations-Endgeräte bereit,
die in den UMTS-Spezifikationen
Teilnehmergeräte
(user equipments) genannt werden.
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Paket-Scheduling
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Paket-Scheduling
ist ein Funkressourcenverwaltungsalgorithmus, der zum Zuweisen von Übertragungsgelegenheiten
und Übertragungsformaten
an den Benutzer, der für
ein gemeinsam genutztes Medium zugelassen ist, genutzt wird. Scheduling
kann in Paketbasierten Mobilfunknetzen in Kombination mit adaptiver Modulation
und Verschlüsselung
genutzt werden, um den Durchsatz/die Kapazität beispielsweise dadurch zu verbessern,
dass Benutzern unter günstigen
Kanalbedingungen Übertragungsgelegenheiten
zugewiesen werden. Der Paketdatendienst beim UMTS kann für die interaktiven
sowie für
die Hintergrund-Verkehrsklassen genutzt werden, er kann jedoch darüber hinaus
auch für
Streaming-Dienste genutzt werden. Verkehr, der zu den interaktiven
und Hintergrund-Klassen gehört,
wird als Nicht-Echtzeit (non real time – NRT)-Verkehr betrachtet und durch den Paket-Scheduler
gesteuert. Die Paket-Scheduling-Methodologien
können
durch folgende Charakteristika gekennzeichnet werden: Scheduling-Zeitraum/-Frequenz:
Der Zeitraum, über
den Benutzer in der Zukunft Scheduling unterworfen sind.
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Bedienungs-Reihenfolge:
Die Reihenfolge, in der Benutzer bedient werden, beispielsweise
Zufalls-Reihenfolge („jeder
gegen jeden") oder
entsprechend der Kanalqualität
(C/I oder durchsatzbasiert).
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Zuweisungsverfahren:
Das Kriterium, nach dem Ressourcen zugewiesen werden, beispielsweise
gleiche Datenmenge oder gleiche Leistungs-/Code-/Zeitressourcen
für alle
Benutzer in der Warteschlange pro Zuweisungsintervall.
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Der
Paket-Scheduler für
den Uplink ist in 3GPP UMTS R99/R4/R5 zwischen dem Radio Network
Controller (RNC) und dem Teilnehmergerät verteilt. Auf dem Uplink
ist die durch unterschiedliche Benutzer gemeinsam zu nutzende Luftschnittstellen-Ressource
die gesamte empfangene Leistung an einem Node B, und folglich besteht
die Aufgabe des Schedulers darin, die Leistung unter den Teilnehmergeräten zuzuweisen.
In den aktuellen UMTS R99/R4/R5-Spezifikationen steuert der RNC
die maximale Rate/Leistung, die ein Teilnehmergerät während des Übertragens
auf dem Uplink übertragen
darf, indem jedem Teilnehmergerät
eine Reihe von unterschiedlichen Transportformaten (Modulationsschema,
Coderate und dergleichen) zugewiesen wird.
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Das
Einrichten und die Rekonfiguration einer derartigen Transportformat-Kombinationsreihe
(transport formst combination set – TFCS) kann mit Hilfe des
Austauschens von Nachrichten der Funkressourcensteuerung (Radio
Resource Control – RRC)
zwischen dem Serving RNC (S-RNC) und dem Teilnehmergerät erfolgen.
Es ist dem Teilnehmergerät
gestattet, unter den zugewiesenen Transportformat-Kombinationen auf
Basis seines eigenen Status wie beispielsweise dem Status der verfügbaren Leistung
und des Puffers autonom zu wählen.
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In
den aktuellen UMTS R99/R4/R5-Spezifikationen werden die Uplink-Übertragungen
der Teilnehmergeräte
keiner Zeitsteuerung unterworfen. Der Scheduler kann beispielsweise
auf Basis eines Übertragungszeit-Intervalls
operieren. In dem UMTS-Release 6 für erweiterte dedizierte Uplink-Kanäle (enhanced
uplink dedicated channels – E-DCHs)
kann der Scheduler in Bezug auf bereits bestehende Kanäle (Legacy-Kanäle) mit einer
höheren
Scheduling-Frequenz arbeiten (auf Basis eines kurzen TTI – zum Beispiel 2
ms). Dies kann eine bestimmte Bedienungs-Reihenfolge der Anschlüsse erzwingen,
während
die Ressourcen weiterhin auf der Zuweisung durch einen Node B auf
der Basis des Anstiegs des Rauschens gehalten werden.
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UMTS-Architektur
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Die
High-Level-Architektur gemäß R99/4/5
des Universal-Mobil-Telekommunikationssystems
(Universal Mobile Telecommunication System – UMTS) wird in 1 dargestellt
(siehe 3GPP TR 25.401: „UTRAN Overall
Description", verfügbar unter
http://www.3gpp.org). Die Netzwerkelemente sind funktional in dem
Kernnetz (Core Network – CN) 101,
dem terrestrischen UMTS-Radio Access Network (UMTS Terrestrial Radio
Access Network – UTRAN) 102 und
dem Teilnehmergerät
(UE) 103 gruppiert. Das UTRAN 102 ist für die Abwicklung
der gesamten Funk-bezogenen Funktionen zuständig, während das CN 101 für die Streckenplanung (Routing)
der Anruf- und Datenverbindungen zu externen Netzen verantwortlich
ist. Die Verbindungen dieser Netzwerkelemente untereinander werden
durch offene Schnittstellen (Iu, Uu) definiert. Es wird hervorgehoben, dass
das UMTS-System modular ist und es daher möglich ist, dass mehrere Netzwerkelemente
derselben Art vorhanden sind.
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Im
Folgenden werden die zwei unterschiedlichen Architekturen diskutiert.
Diese werden in Bezug auf die logische Verteilung von Funktionen über Netzwerkelemente
definiert. Bei der tatsächlichen
Netzwerkentwicklung kann jede Architektur auf unterschiedliche Weise
physikalisch realisiert werden, dies bedeutet, dass zwei oder mehrere
Netzwerkelemente in einem einzigen physikalischen Knoten (Node)
kombiniert werden können.
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In 2 wird
die aktuelle Architektur eines UTRAN dargestellt. Es wird eine Anzahl
von Radio Network Controllern (RNCs) 201, 202 mit
dem CN 101 verbunden. Jeder RNC 201, 202 steuert
eine oder mehrere Basisstationen (Node B) 203, 204, 205, 206,
die der Reihe nach mit den Teilnehmergeräten kommunizieren. Ein RNC,
der mehrere Basisstationen steuert, wird Controlling-RNC (C-RNC)
für diese
Basisstationen genannt. Eine Reihe gesteuerter Basisstationen, begleitet
von ihrem C-RNC, wird als Radio Network Subsystem (RNS) 207, 208 bezeichnet.
Für jede
Verbindung zwischen Teilnehmergerät und dem UTRAN ist ein RNS
das Serving RNS (S-RNS). Es erhält
die so genannte Iu-Verbindung mit dem Kernnetz (Core Network – CN) 101 aufrecht. Wenn
dies erforderlich ist, unterstützt
das Drift-RNS 302 (D-RNS) 302 das Serving RNS
(5-RNS) 301 durch Bereitstellen
von Funkressourcen, wie in 3 dargestellt.
Die jeweiligen RNCs werden Serving RNC (S-RNC) und Drift-RNC (D-RNC)
genannt. Es ist darüber
hinaus möglich
und häufig
der Fall, dass der C-RNC und der D-RNC identisch sind, und daher
werden die Abkürzungen
S-RNC oder RNC genutzt.
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Funkmobilitätsverwaltung
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- Funkmobilitätsverwaltung
für Rel.
99/4/5 UTRAN
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Bevor
einige Verfahrensweisen erläutert
werden, die mit der Mobilitätsverwaltung
zusammenhängen, werden
zunächst
im Folgenden verwendete und häufig
genutzte Bezeichnungen definiert.
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Eine
Funkverbindung kann als eine logische Zuordnung zwischen einem einzelnen
UE und einem einzelnen UTRAN-Zugriffspunkt definiert werden. Ihre
physikalische Realisierung umfasst das Übertragen von Funkträgern.
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Ein
Handover kann als die Übertragung
einer UE-Verbindung von einem Funkträger zu einem anderen Funkträger (Hard
Handover) mit einer vorübergehenden
Unterbrechung der Verbindung oder Einschließen/Ausschließen eines
Funkträgers
in eine UE-Verbindung/aus
einer UE-Verbindung betrachtet werden, so dass das UE ständig mit
dem UTRAN verbunden ist (Soft Handover). Der Soft Handover ist spezifisch
für Netze,
die die Codeteilungs-Mehrfachzugriffs (Code Division Multiple Access – CDMA)-Technologie nutzen.
Die Durchführung
des Handover kann durch den S-RNC in dem Mobilfunknetz gesteuert
werden, wobei die aktuelle UTRAN-Architektur als ein Beispiel betrachtet
wird.
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Die
mit einem UE verknüpfte
aktive Reihe umfasst eine Reihe von Funkverbindungen, die gleichzeitig in
einem spezifischen Kommunikationsdienst zwischen dem UE und dem
Funknetz involviert sind. Ein Aktualisierungsverfahren einer aktiven
Reihe kann genutzt werden, um die aktive Reihe der Kommunikation
zwischen dem UE und dem UTRAN, beispielsweise während eines Soft Handover,
zu verändern.
Das Verfahren kann drei Funktionen umfassen: das Hinzufügen von
Funkverbindungen, das Entfernen von Funkverbindungen und das kombinierte
Hinzufügen
und Entfernen von Funkverbindungen. Die höchste Anzahl gleichzeitiger Funkverbindungen
ist auf acht eingestellt. Neue Funkverbindungen werden der aktiven
Reihe hinzugefügt,
sobald die Stärke
der Pilotsignale der jeweiligen Basisstationen einen bestimmten
Schwellenwert in Bezug auf das Pilotsignal des stärksten Mitgliedes
in der aktiven Reihe übersteigt.
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Eine
Funkverbindung wird aus der aktiven Reihe entfernt, sobald die Stärke des
Pilotsignals der jeweiligen Basisstationen einen bestimmten Schwellenwert
in Bezug auf das stärkste
Mitglied der aktiven Reihe übersteigt.
Der Schwellenwert für
das Hinzufügen
von Funkverbindungen wird typischerweise so ausgewählt, dass
er höher
ist als der Wert für
das Löschen
von Funkverbindungen. Somit bilden Ereignisse des Hinzufügens und
des Entfernens eine Hysterese in Bezug auf die Stärke der
Pilotsignale.
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Messungen
des Pilotsignals können
dem Netzwerk (beispielsweise dem S-RNC) von dem UE durch RRC-Signalisieren
berichtet werden. Üblicherweise
wird vor dem Senden der Messergebnisse ein Filtern durchgeführt, um
den Durchschnitt des schnellen Schwundes zu ermitteln. Eine typische
Filterdauer kann ungefähr
200 ms betragen, was zu einer Verzögerung beim Handover beiträgt. Auf
der Basis der Messergebnisse kann das Netzwerk (beispielsweise der
S-RNC) entscheiden, die Ausführung
einer der Funktionen des Aktualisierungsverfahrens der aktiven Reihe
auszulösen
(Hinzufügen/Entfernen
eines Node B zu der aktuellen aktiven Reihe oder aus dieser heraus).
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Funkmobilitätsverwaltung
für E-DCH
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In
dem Release 6 von UMTS wird aktuell vorgesehen, Soft Handover
für die
E-DCH-Übertragungen zu
unterstützen.
Die aktiven Reihen für
einen bereits bestehenden DCH (Dedicated CHannel – dedizierter
Kanal) und einen E-DCH sind im Allgemeinen unterschiedlich.
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Common und Dedicated Measurments
an der Iub-Schnittstelle
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Verfahren
für gemeinsame
und dedizierte Messungen (Common Measurements und Dedicated Measurements)
werden üblicherweise
initiiert, indem eine Messungsinitiierungs-Nachricht für Common/Dedicated
Measurement von einem C-RNC an einen verbundenen Node B gesendet
und dazu der Steueranschluss des Node B genutzt wird. Beim Empfang
initiiert der Node B die angeforderte Messung gemäß den in der
Anforderung gegebenen Parametern. Der angesprochene Node B sendet
als Reaktion auf die Initiierungsanforderung einen Bericht über die
gemeinsame/dedizierte Messung (Common/Dedicated Measurement-Bericht)
an den C-RNC. Die von dem C-RNC gesendete Anforderung sowie die
von dem angesprochenen Node B gesendeten Berichte enthalten eine
Messungs-Kennzeichnungs-IE, bei denen eine Messungs-Kennzeichnung eingestellt
ist, um eine Zuordnung zwischen einer Messungs-Anforderung und den entsprechenden Berichten
zu ermöglichen.
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Gemeinsame
Messverfahren (Common Measurement-Verfahren) an der Iub-Schnittstelle werden
für Messungen
von gemeinsamen Ressourcen in dem Node B genutzt. Analog dazu werden
dedizierte Messverfahren (Dedicated Measurement-Verfahren) an der Iub-Schnittstelle
für Messungen
von dedizierten Ressourcen in dem Node B genutzt. Beide Arten von
Verfahren können
für eine
periodische, selbstausgelöste
und unmittelbare Art des Berichtens (siehe 3GPP TS 25.433: „UTRAN
Iub Interface NBAP Signaling",
Version 6.1.0) konfiguriert sein.
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Enhanced Uplink Dedicated Channel (E-DCH)
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Erweiterungen
des Uplinks für
dedizierte Transportkanäle
(Dedicated Transport Channels – DTCH) werden
derzeit von der Gruppe RAN für
technische Spezifizierung des 3GPP untersucht (siehe 3GPP TR 25.896: „Feasibility
Study for Enhanced Uplink for UTRA FDD (Release 6)", verfügbar unter http://www.3gpp.org).
Da die Nutzung IP-basierter
Dienste wichtiger wird, besteht eine erhöhte Nachfrage, um die Abdeckung
und den Durchsatz des RAN zu verbessern und die Verzögerung dedizierter
Uplink-Transportkanäle zu verringern.
Streaming-, interaktive und Hintergrunddienste könnten von diesem erweiterten
Uplink profitieren.
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Eine
Erweiterung besteht in der Nutzung adaptiver Modulations- und Verschlüsselungsschemata
(adaptive modulation and coding – AMC) in Verbindung mit einem
durch den Node B gesteuerten Scheduling und somit einer Erweiterung
der Uu-Schnittstelle.
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Bei
dem bestehenden R99/R4/R5-System befindet sich die Steuerung der
maximalen Datenrate des Uplinks in dem RNC. Wenn der Scheduler in
dem Node B angeordnet wird, kann die auf Grund des Signalisierens
auf der Schnittstelle zwischen RNC und Node B eingeführte Latenz
verringert werden und somit kann der Scheduler in der Lage sein,
schneller auf zeitliche Änderungen
der Last des Uplinks zu reagieren. Hierdurch kann die Gesamtlatenz
der Kommunikation des Teilnehmergerätes mit dem RAN verringert
werden. Somit ist durch den Node B gesteuertes Scheduling in der
Lage, die Interferenz des Uplinks besser zu steuern und die Varianz
des Rauschanstiegs durch schnelles Zuweisen höherer Datenraten zu glätten, wenn
die Last des Uplinks sinkt, und entsprechend durch Einschränken der
Datenraten des Uplinks, wenn die Last des Uplinks steigt. Die Abdeckung
und der Zellendurchsatz können
durch eine bessere Steuerung der Interferenz des Uplinks verbessert
werden.
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Ein
weiteres Verfahren, das zum Verringern der Verzögerung auf dem Uplink in Betracht
gezogen werden kann, besteht darin, eine kürzere Länge des Übertragungszeit-Intervalls (Transmission
Time Interval – TTI) für den E-DCH
im Vergleich zu anderen Transportkanälen einzuführen. Eine Übertragungszeit-Intervall-Länge von
2 ms wird derzeit zum Verwenden auf dem E-DCH untersucht, während ein Übertragungszeit-Intervall von 10
ms allgemein auf den anderen Kanälen
genutzt wird. Hybrid-ARQ war eine der Schlüsseltechnologien beim HSDPA
und wird für
den erweiterten dedizierten Uplink-Kanal ebenfalls in Betracht gezogen.
Das Hybrid-ARQ-Protokoll zwischen einem Node B und einem Teilnehmergerät ermöglicht schnelle Übertragungswiederholungen
fehlerhaft empfangener Dateneinheiten und kann somit die Anzahl
der Funkverbindungssteuerungs (Radio Link Control – RLC)-Übertragungswiederholungen
sowie der damit zusammenhängenden
Verzögerungen
verringern. Dies kann die Dienstgüte für den Endbenutzer verbessern.
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Um
Verbesserungen wie die oben beschriebenen zu unterstützen, wird
eine neue untergeordnete MAC-Schicht eingeführt, diese wird im Folgenden
MAC-e genannt. Die Enti täten
dieser neuen untergeordneten Schicht, die in den folgenden Abschnitten
ausführlicher
beschrieben wird, können
sich in dem Teilnehmergerät
sowie in dem Node B befinden. Auf der Teilnehmergeräteseite
führt die
MAC-e die neue Aufgabe des Multiplexens der Daten der oberen Schicht
(wie beispielsweise MAC-d) in die neuen erweiterten Transportkanäle und des
Betreibens der das HARQ-Protokoll übertragenden Entitäten durch.
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E-DCH-MAC-Architektur – UE-Seite
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Die
MAC-e-Entität
bei dem UE wird in 4 ausführlicher dargestellt. Es gibt
M unterschiedliche Datenströme
(MAC-d), die Datenpakete von unterschiedlichen Anwendungen zum Übertragen
von dem UE an den Node B transportieren. Diese Datenströme können unterschiedliche
QoS-Anforderungen (beispielsweise Verzögerungs- und Fehleranforderungen)
besitzen und eine unterschiedliche Konfiguration von HARQ-Instanzen erfordern.
Jeder MAC-d-Strom stellt eine logische Einheit dar, der spezifische
physikalische Kanalattribute (beispielsweise ein Verstärkungsfaktor)
sowie HARQ (beispielsweise eine maximale Anzahl von Übertragungswiederholungen)-Attribute
zugewiesen werden können.
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Darüber hinaus
wird MAC-d-Multiplexen für
einen E-DCH unterstützt,
das heißt,
es können
mehrere logische Kanäle
mit unterschiedlichen Prioritäten
auf denselben MAC-d-Strom
gemultiplext werden. Daher können
die Daten aus einem MAC-d-Strom in Warteschlangen mit unterschiedlicher
Priorität
eingespeist werden. Die Auswahl eines geeigneten Transportformates
für das Übertragen
von Daten auf dem E-DCH erfolgt in der TF-Auswahl-Entität, die eine
Funktions-Entität
darstellt. Die Auswahl des Transportformates erfolgt auf der Basis
der verfügbaren Übertragungsleistung,
der Prioritäten
wie beispielsweise die Prioritäten
des logischen Kanals, und des damit zusammenhängenden Steuersignalisierens
(mit HARQ und Scheduling im Zusammenhang stehendes Steuersignalisieren),
das von einem Node B empfangen wird. Die HARQ-Entität handhabt die Übertragungswiederholungs-Funktionalität für den Benutzer.
Eine HARQ-Entität
unterstützt mehrere
HARQ-Prozesse. Die HARQ-Entität
handhabt alle erforderlichen, mit HARQ im Zusammenhang stehenden
Funktionalitäten.
Die MAC-e-Entität empfängt Scheduling-Informationen
von dem Node B (Netzwerkseite) über Lager-1-Signalisieren
(Lager-1 signaling), wie in 4 dargestellt.
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E-DCH-MAC-Architektur – UTRAN-Seite
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Beim
Soft Handover-Betrieb kann angenommen werden, dass die MAC-e-Entitäten über Node
B (MAC-eb) und S-RNC (MAC-es) auf der UTRAN-Seite
verteilt sind. Der Scheduler in dem Node B wählt die aktiven Benutzer unter
diesen Entitäten
aus und führt
eine Ratensteuerung durch eine befohlene Rate, eine vorgeschlagene
Rate oder einen TFC-Schwellenwert
durch, der den aktiven Benutzer (UE) auf eine Untergruppe der TCFS
beschränkt.
Jede MAC-e-Entität
entspricht einem Benutzer (UE). In 5 wird die MAC-e-Architektur
eines Node B ausführlicher
dargestellt. Es kann darauf hingewiesen werden, dass jeder HARQ-Übertragungswiederholungs-Entität eine bestimmte
Menge des weichen Pufferspeichers zum Kombinieren der Bits der Pakete
von ausstehenden Übertragungswiederholungen
zugewiesen wird. Sobald ein Paket erfolgreich empfangen wurde, wird
es an den Umstellungspuffer weitergeleitet und dabei wird die Lieferung in
der Sequenz der oberen Schicht bereitgestellt.
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Es
kann angenommen werden, dass sich der Umstellungspuffer während des
Soft Handover in dem S-RNC befindet. In 6 wird die
MAC-e-Architektur des S-RNC dargestellt, der den Umstellungspuffer
des entsprechenden Benutzers (UE) enthält. Die Anzahl der Umstellungspuffer
ist gleich der Anzahl der Datenströme in der entsprechenden MAC-e-Entität auf der
UE-Seite. Während
des Soft Handover werden Daten- und Steuerinformationen von allen
Node B in der aktiven Reihe an den S-RNC gesendet.
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Es
wird hervorgehoben, dass die erforderliche Größe des weichen Puffers von
dem genutzten HARQ-Schema abhängt,
wobei beispielsweise ein HARQ-Schema, das inkrementelle Redundanz
(IR) nutzt, mehr weichen Puffer benötigt als eines, das Chase Combining
(CC) nutzt.
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Umstellungsfunktion
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Mehrere
Datenströme
können
auf der UE-Seite in eine MAC-e-PDU gemultiplext wer werden, um die Rahmenfüllungs-Effizienz
(frame fill efficiency) zu verbessern. Wenn das RLC-Protokoll so
konfiguriert ist, dass es in dem bestätigten (acknowledged mode – AM) Modus
arbeitet, ist die Lieferung der RLC-PDUs in der Sequenz an die RLC-Entität auf der
Netzwerkseite erforderlich, damit unnötiges Detektieren von Verlusten
und Übertragungswiederholungen
auf der RLC-Ebene vermieden werden.
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Der
Betrieb der Umstellungsfunktion wird bestimmt durch zwei wesentliche
Parameter, die für
den Zweck dieses Berichtes als Empfängerfenster (Receiver Window)
und Umstellungsfreigabe-Zeitgeber (Reordering Release Timer) bezeichnet
werden, wie in der 8 dargestellt. Das Empfängerfenster
richtet eine obere Grenze für
eine akzeptable maximale Datenrate auf dem Uplink ein. Immer dann,
wenn eine PDU, deren TSN größer ist
als die aktuelle Obergrenze des Fensters, in den Umstellungspuffer
eintritt, wird das Empfängerfenster
in die Richtung immer größerer TSNs
bewegt und diejenigen PDUs, die außen vor bleiben, werden sofort
an die die RLC empfangende Entität
weitergeleitet. Das Fenster wird ebenfalls in dieselbe Richtung
bewegt, nachdem der Umstellungsfreigabe-Zeitgeber abgelaufen ist,
wodurch von der die RLC empfangenden Entität Lücken detektiert werden können.
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Die
Einzelheiten der Umstellungsfunktion sind noch nicht standardisiert
worden, es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass die beiden Haupt-Parameter
einer semi-statischen Konfiguration durch den S-RNC unterworfen
werden (bereits bestehende Architektur).
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E-DCH – Durch den Node B gesteuertes
Scheduling
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Durch
den Node B gesteuertes Scheduling ist eine der technischen Eigenschaften
für E-DCH, von dem vorhersehbar
ist, dass es eine effizientere Nutzung der Uplink-Leistungsressource
ermöglicht,
wodurch ein höherer
Zellendurchsatz auf dem Uplink sowie eine breitere Abdeckung bereitgestellt
werden. Die Bezeichnung „durch
den Node B gesteuertes Scheduling" kennzeichnet die Möglichkeit, dass der Node B
innerhalb der von dem RNC gesetzten Grenzen diejenige Reihe von
TFCs steuert, unter denen das UE eine geeignete TFC wählen kann.
Die Reihe von TFCs, unter denen das UE autonom eine TFC wählen kann,
wird im Folgenden als „durch
den Node B gesteuerte TFC-Unterreihe" (Node B controlled
TFC subset) bezeichnet.
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Die „durch
den Node B gesteuerte TFC-Unterreihe" ist eine Unterreihe der durch den RNC
konfigurierten TFCS, wie in 7 dargestellt.
Das UE wählt
eine geeignete TFC aus der „durch
den Node B gesteuerten TFC-Unterreihe" aus, die den Rel5-TFC-Auswahlalgorithmus
nutzt. Jede TFC in der „durch
den Node B gesteuerten TFC-Unterreihe" kann von dem UE
ausgewählt
werden, vorausgesetzt, es sind eine ausreichend große Leistungsreserve
sowie ausreichend Daten verfügbar
und die TFC ist nicht in dem gesperrten Zustand. Es gibt zwei fundamentale
Ansätze
für das
Scheduling von UE-Übertragungen
für den
E-DCH. Die Scheduling-Schemata können
alle als Verwaltung der TFC-Auswahl in dem UE betrachtet werden
und unterscheiden sich hauptsächlich
darin, wie der Node B diesen Prozess und die damit zusammenhängenden
Signalisierungsanforderungen beeinflussen kann.
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Durch den Node B gesteuertes
Raten-Scheduling
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Das
Prinzip dieses Scheduling-Ansatzes besteht darin, es dem Node B
zu ermöglichen,
die Auswahl der Transportformat-Kombination des Teilnehmergerätes durch
eine schnelle TFCS-Beschränkungssteuerung zu
steuern und einzuschränken.
Ein Node B kann durch Layer-1-Signalisieren die „durch den Node B gesteuerte
Unterreihe" ausdehnen/verringern,
aus der ein Teilnehmergerät
autonom über
eine geeignete Transportformat-Kombination auswählen kann. Bei dem durch den
Node B gesteuerten Raten-Scheduling können alle Uplink-Übertragungen
parallel, jedoch mit einer Rate auftreten, die ausreichend niedrig
ist, dass ein Anstieg des Rausch-Schwellenwertes an dem Node B nicht überschritten
wird. Somit können
sich Übertragungen
von unterschiedlichen Teilnehmergeräten zeitlich überlagern.
Bei dem Raten-Scheduling kann ein Node B nur die Uplink-TFCS einschränken, er
besitzt jedoch keinerlei Steuerungsmöglichkeiten der Zeit, zu der
die UEs Daten auf dem E-DCH übertragen.
Da der Node B die Anzahl der UEs, die gleichzeitig übertragen,
nicht kennt, kann keine präzise
Steuerung des Anstiegs des Rauschens auf dem Uplink in der Zelle
möglich
sein (siehe 3GPP TR 25.896: „Feasibility
Study for Enhanced Uplink for UTRA FDD (Release 6)", Version 1.0.0,
verfügbar
unter http://www.1.0.0gpp.org).
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Es
werden zwei neue Layer-1-Nachrichten eingeführt, um eine Transportformat- Kombinationssteuerung
durch Layer-1-Signalisieren zwischen dem Node B und dem Teilnehmergerät zu ermöglichen.
Eine Ratenanforderung (Rate Request – RR) kann auf dem Uplink durch
das Teilnehmergerät
an den Node B gesendet werden. Mit der RR kann das Teilnehmergerät den Node
B auffordern, die „durch
den Node gesteuerte TFC-Unterreihe" um einen Schritt
auszudehnen/zu verringern. Darüber
hinaus kann eine Ratenbewilligung (Rate Grant – RG) auf dem Downlink durch
den Node B an das Teilnehmergerät
gesendet werden. Mit der RG kann der Node B die „durch den Node B gesteuerte
TFC-Unterreihe" beispielsweise
durch Senden von AUF/AB-Befehlen ändern. Die neue „durch
den Node B gesteuerte TFC-Unterreihe" ist gültig, bis sie das nächste Mal
aktualisiert wird.
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Durch den Node B gesteuertes
Raten- und Zeit-Scheduling
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Das
Grundprinzip des durch den Node B gesteuerten Zeit- und Raten-Schedulings
besteht darin, es (nur theoretisch) einer Unterreihe der Teilnehmergeräte zu ermöglichen,
zu einem bestimmten Zeitpunkt zu übertragen, so dass der gewünschte Gesamtanstieg
des Rauschens an dem Node B nicht überschritten wird. Anstelle
des Sendens von AUF/AB-Befehlen zum Ausdehnen/Verringern der „durch
den Node B gesteuerten TFC-Unterreihe" um einen Schritt
kann ein Node B die Transportformat-Kombinations-Unterreihe auf jeden zulässigen Wert
durch explizites Signalisieren ändern,
beispielsweise durch Senden eines TFCS-Indikators (der ein Zeiger
sein könnte).
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Darüber hinaus
kann ein Node B die Startzeit und die Gültigkeitsdauer einstellen,
zu beziehungsweise während
der ein Teilnehmergerät übertragen
darf. Aktualisierungen der „durch
den Node B gesteuerten TFC-Subsets" für
unterschiedliche Teilnehmergeräte
können
von dem Scheduler koordiniert werden, um soweit wie möglich zu
vermeiden, dass sich Übertragungen
von mehreren Teilnehmergeräten
zeitlich überlagern. Auf
dem Uplink von CDMA-Systemen interferieren gleichzeitige Übertragungen
immer miteinander. Daher kann der Node B durch das Steuern der Anzahl
von Teilnehmergeräten,
die gleichzeitig Daten auf dem E-DCH übertragen, eine präzisere Steuerung
des Grades der Interferenz auf dem Uplink in der Zelle haben. Der
Node B-Scheduler kann entscheiden, welche Teilnehmergeräte übertragen
dürfen,
und er entscheidet ebenfalls über den
entsprechenden TFCS-Indikator auf einer Basis pro Übertragungs zeit-Intervall
(transmission time interval – TTI)
beispielsweise auf der Basis von dem Pufferstatus des Teilnehmergerätes, dem
Leistungsstatus des Teilnehmergerätes und der verfügbaren Interferenz-Rise
over Thermal (RoT)-Reserve von dem Node B.
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Zwei
neue Layer-1-Nachrichten werden eingeführt, um das durch den Node
B gesteuerte Zeit- und Raten-Scheduling zu unterstützen. Eine
Aktualisierung der Scheduling-Information (SI) kann auf dem Uplink durch
das Teilnehmergerät
an den Node B gesendet werden. Stellt das Teilnehmergerät fest,
dass das Senden einer Scheduling-Anforderung an den Node B notwendig
ist (beispielsweise bei neuen Daten in dem Puffer des Teilnehmergerätes), kann
ein Teilnehmergerät
erforderliche Scheduling-Informationen übertragen. Mit diesen Scheduling-Informationen
stellt das Teilnehmergerät
dem Node B Informationen über
seinen Status wie beispielsweise die Pufferbelegung und die verfügbare Übertragungsleistung
bereit.
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Eine
Scheduling-Bewilligung (Scheduling Grant – SG) kann auf dem Downlink
von einem Node B an ein Teilnehmergerät übertragen werden. Beim Empfang
der Scheduling-Anforderung
kann der Node B ein Teilnehmergerät auf Basis der Scheduling-Informationen (scheduling
information – SI)
und von Parametern wie die verfügbare
RoT-Reserve von dem Node B Scheduling unterziehen. Bei der Scheduling-Bewilligung
(Scheduling Grant – SG)
kann der Node B die durch das Teilnehmergerät zu nutzenden Elemente TFCS-Indikator, anschließende Übertragungsanfangszeit
und Gültigkeitsdauer
signalisieren.
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Die
Nutzung entweder des Raten- oder des Zeit- und Raten-Scheduling
ist selbstverständlich
durch die verfügbare
Leistung beschränkt,
da der E-DCH mit einer Mischung anderer Übertragungen durch dieses UE
und andere UEs auf dem Uplink gemeinsam existieren muss. Die Koexistenz
der unterschiedlichen Scheduling-Modi kann Flexibilität beim Bedienen
unterschiedlicher Verkehrsarten bereitstellen. Beispielsweise können diejenigen
Anwendungen, die geringere Datenraten nachfragen, in dem ratengesteuerten
Modus über
den E-DCH gesendet werden, wogegen diejenigen Anwendungen, die eine
höhere
Datenrate nachfragen, im zeit- und ratengesteuerten Modus über den
E-DCH gesendet werden können.
-
Serving Node B und seine Rolle
bei dem durch den Node B gesteuerten Scheduling
-
Der
folgende Abschnitt fasst kurz den Scheduling-Betrieb aus der Schicht
2-Perspektive einer Funkschnittstelle zusammen. Das durch den Node
B gesteuerte Scheduling beruht auf einer Uplink- und Downlink-Steuerung
zusammen mit einer Reihe von Regeln darüber, wie sich das UE in Bezug
auf dieses Signalisieren verhält.
auf dem Downlink ist eine Ressourcenanzeige (Scheduling-Bewilligung)
erforderlich, um dem UE die maximale Menge der Uplink-Ressourcen
anzuzeigen, die es nutzen kann.
-
Durch den Node B gesteuertes
Scheduling für
den Verkehr mit garantierter Bitrate
-
Der
Verkehr mit garantierter Bitrate wird unterstützt, indem sowohl Datenübertragungen
zugelassen werden, die Scheduling unterworfen sind, als auch Datenübertragungen,
die Scheduling nicht unterworfen sind.
-
Bei
Datenübertragungen,
die Scheduling nicht unterworfen sind, kann eine garantierte Bitrate
für einen MAC-d-Strom
oder einen logischen Kanal unterstützt werden. „Übertragungen,
die Scheduling nicht unterworfen sind" bedeutet, dass es autonome Übertragungen
geben kann, ohne dass in dem Node B ein Scheduler die Übertragungen
bewilligt. Im Allgemeinen entscheidet der S-RNC darüber, ob
Verkehr in einem Modus, der Scheduling nicht unterworfen ist, übertragen
wird, und berichtet diese Entscheidung einem jeweiligen UE und denjenigen
Node B, die in Kommunikation mit dem UE stehen. Die jeweiligen Node
B sollten auf Basis statistischer Multiplex-Verstärkungen
eine ausreichende Menge Ressourcen für Datenübertragungen reservieren, die
Scheduling nicht unterworfen sind. Der Mechanismus kann beispielsweise
für verzögerungssensitive
Anwendungen mit garantierter Bitrate, beispielsweise Sprache und/oder
zum Signalisieren von Funkträgern,
genutzt werden.
-
Für Scheduling
unterworfene Datenübertragungen
wird eine garantierte Bitrate für
ein UE unterstützt. Der
jeweilige Wert der garantierten Bitrate wird einem Node B durch
den S-RNC bereitgestellt, und der Scheduler muss gemäß dieser
Konfigurationsparameter darauf einwirken. Der Mechanismus kann beispielsweise für nicht
verzögerungssensitive Anwendungen
mit garantierter Bitrate wie beispielsweise Streaming vorteilhaft genutzt
werden.
-
Scheduling-Bewilligungen
-
Scheduling-Bewilligungen
können
einmal pro TTI oder langsamer gesendet werden. Es gibt zwei Arten
von Bewilligungen: absolute Bewilligungen und relative Bewilligungen.
Die absoluten Bewilligungen stellen eine absolute Beschränkung der
maximalen Menge von UL-Ressourcen bereit, die das UE nutzen kann.
Die relativen Bewilligungen erhöhen
oder senken die Ressourcenbeschränkung
im Vergleich zu dem vorher genutzten Wert.
-
Wenn
ein Soft Handover (SHO)-Betrieb des E-DCHs in Betracht gezogen wird,
können
Dienst und Nicht-Serving Node B definiert werden. Der Serving Node
B kann definiert werden als der Node B, der die Serving Zelle des
UE, das sich in einem Soft Handover befindet, steuert. Es ist wichtig,
darauf hinzuweisen, dass absolute Bewilligungen nur durch Serving
Node B gesendet werden können,
wogegen relative Bewilligungen sowohl durch einen Serving als auch
durch einen Nicht-Serving Node B gesendet werden können. Die
Zelle, durch die ein UE absolute Bewilligungen empfängt, wird „Serving
Zelle" genannt.
Darüber
hinaus wird der die Serving Zelle steuernde Node B der Serving Node
B oder S-Node B genannt.
-
Wie
oben erwähnt,
werden absolute Scheduling-Bewilligungen durch die Serving Zelle
gesendet und gelten für
ein UE, für
eine Gruppe UEs oder für
alle UEs. Darüber
hinaus kann den absoluten Bewilligungen eine Gültigkeitsdauer zugeordnet sein.
-
Relative
Scheduling-Bewilligungen (Aktualisierungen) werden von dem Serving
und dem Nicht-Serving Node B als Ergänzung zu absoluten Bewilligungen
gesendet. Die relative Bewilligung von dem Serving Node-B kann einen
der drei folgenden Werte annehmen: „AUF", „HALTEN" oder „AB". Darüber hinaus
können relative
Bewilligungen von dem Nicht-Serving Node B einen der folgenden zwei
Werte annehmen: „HALTEN" oder „AB". Der „AB"-Befehl entspricht
einem „Überlastungsanzeiger".
-
Das
Verhalten des UE wird durch die Art definiert, auf die absolute/relative
Bewilligungen in dem mobilen Endgerät verarbeitet werden. Ein beispielhafter
Betrieb eines UE, das Scheduling-Bewilligungen empfängt, kann
wie folgt sein.
-
Das
UE behält
eine „Serving
Node-B-Bewilligung" in
jedem TTI bei, die der letzten absoluten Bewilligung entspricht,
die von der E-DCH-Serving Zelle empfangen wurde, die modifiziert
wurde, indem Node-B-relative Bewilligungen bedient werden. Dieser
Betrieb erfolgt unabhängig
von den relativen Bewilligungen, die von dem Nicht-Serving Node
B empfangen werden. Wenn wenigstens ein Nicht-Serving Node B „AB" anzeigt, kann das
UE die aktuell genutzte Bitrate um einen vorher definierten Wert
(offset) verringern. Dieser Offset kann von der Bitrate abhängig sein.
-
Die
Berechnung des vorher definierten Offset-Wertes ist von der Implementierung
abhängig.
So kann der Offset beispielsweise eine Funktion der gemessenen CPICH-Leistung auf den überlasteten
Zellen in Bezug auf die gemessene CPICH-Leistung in der Serving
Zelle sein.
-
Wird
kein weiterer „AB"-Wert von jedem Nicht-Serving
Node B empfangen, steigert das UEs stufenweise seine aktuelle Bitrate
um einen anderen vorher definierten Offset, bis es eine beibehaltene „Serving
Node-B-Bewilligung" erreicht.
Dieser Offset kann von der Bitrate abhängig sein. Sobald die „Serving
Node-B-Bewilligung" erreicht
wurde und solange kein „AB" von einem beliebigen
Nicht-Serving Node B empfangen wird, dient das UE weiterhin dem
Node-B.
-
Der
gemeinsame Nenner für
das vorliegende und andere in Betracht gezogene Verhalten des UE
ist, dass der höchste
Grenzwert für
die Uplink-Datenrate durch den UE von dem Serving Node B eingestellt
wird und dass der obere Grenzwert zeitweise durch Nicht-Serving
Node B eingeschränkt
werden kann. Wie in dem UMTS-Release 99 wird auch für den E-DCH
in dem Release 6 ein Verstärkungsfaktor,
der den Leistungsoffset von dem DPCCH kennzeichnet, von dem UE berechnet
oder explizit von dem UTRAN für
jede Transportformat-Kombination (transport formst combination – TFC) signalisiert,
die für
die Uplink-Datenübertragung
genutzt wird.
-
Aktuell
werden ein so genannter „verstärkter Modus" und ein „Nominalmodus" im 3GPP diskutiert.
Der „verstärkte Modus" soll für das Übertragen
sehr verzögerungskritischer
Daten genutzt werden. Die Übertragungsverstärkung wird
durch einen zusätzlichen
Verstärkungsfaktor
(Leistungsoffset) für
die Uplink-Datenübertragung
erzielt. Der Verstärkungsfaktor
für den „Nominalmodus" ist der berechnete
oder ausdrücklich
signalisierte Verstärkungsfaktor
für den „verstärkten" Modus, wie vorstehend
beschrieben. Es ist klar, dass UEs im „verstärkten" Modus signifikanter zu dem Rise over
Thermal (RoT) beitragen als UEs im Nominalmodus.
-
Beim
Betrachten des aktuellen Schemas ist es offensichtlich, dass der
Einfluss der genannten vorübergehenden
Beschränkung
des Verkehrs mit garantierter Bitrate von Aktualisierungskriterien
der aktiven Reihe, dem UE-Modus in Bezug auf Verstärkungsfaktoren
(verstärkt,
nominal) sowie den Einstellungen für die genannten Offsets abhängt, dabei
sind die Aktualisierungskriterien der aktiven Reihe Sache der Netzwerkimplementierung
und es wird nicht erwartet, dass sie entschieden zu der Ausdifferenzierung
der UEs beitragen. Andererseits können die Einstellungen für den UE-Verstärkungsfaktor
und den Offset (die von der erforderlichen Bitrate abhängig sein
können)
bei verschiedenen UEs signifikant unterschiedlich sein, wodurch
impliziert wird, dass kumulierte Messungen für eine Zelle nur eine unzureichende
Informationsmenge mitteilen. Daher sind in bestimmten Szenarien
Dedicated Measurements im Vergleich zu (kumulierten) Layer-2-Common
Measurements klar von Vorteil.
-
Definition der kostspieligen
UEs
-
Jedes
der für
Uplink-Übertragungen
auf dem E-DCH genutzten TFs kann einer bestimmten Menge des Anstiegs
des Rauschens in dem Node B in der aktiven Reihe zugeordnet werden.
Daher kann jedes UE einem bestimmten Kostenfaktor zugeordnet werden,
der den durch das UE innerhalb der Zelle hervorgerufenen Anstieg
des Rauschens widerspiegelt.
-
Eine
beispielhafte Zuordnung zwischen TFs in der TF-Reihe des UEs befindet
sich in der folgenden Tabelle.
| TFC | Kosten |
| 0 | 1 |
| 1 | 2 |
| 2 | 5 |
| 3 | 5 |
| 4 | 6 |
| 5 | 8 |
| 6 | 10 |
-
Es
wird hervorgehoben, dass die Verstärkungsfaktoren der UEs ebenfalls
zu den Kosten der UEs beitragen.
-
Funktionalitätsaufteilung
für E-DCH
-
Wenn
Uplink-Daten über
einen E-DCH übertragen
werden, wird der Datenkanal üblicherweise
in dem S-RNC beendet. Insbesondere in einem Soft Handover-Szenario
eines mobilen Endgerätes
können
jedoch die Uplink-Daten dem S-RNC von dem UE über einen Node B und einen
C-RNC bereitgestellt werden. In diesem Fall kann die folgende Funktionsaufteilung
von Netzwerkelementen bereitgestellt werden. Der C-RNC kann als ein
Netzwerkelement definiert werden, das Ressourcen eines Funknetz-Subsystems (RNS)
besitzt, während der
S-RNC als ein Netzwerkelement definiert werden kann, das benutzerspezifische
Funktionen (wie beispielsweise Umstellen) auf der Seite des Radio
Access Network (Funkzugangsnetz) beendet.
| Node
B | C-RNC | S-RNC |
| Zulassungssteuerung | X | |
| Überlastungssteuerung
X | X | |
| Umstellen | | X |
| Scheduling | X | |
| Zellenspezifische
Uplink- | X | |
-
Ziel
der Zulassungssteuerung ist es, neue Benutzer, neue Funkzugriffsträger oder
neue Funkverbindungen zuzulassen oder zu verweigern (beispielsweise
wegen eines Handover). Die Zulassungssteuerung sollte versuchen, Überlastungssituationen
zu verhindern und ihre Entscheidungen sollten auf Interferenz- und Ressourcenmessungen
basieren. Die Zulassungssteuerung wird beispielsweise bei dem ersten
UE-Zugriff, bei der RAB-Zuweisung/-Rekonfiguration und beim Handover
genutzt. Abhängig
von der Priorität
und der Situation können
sich aus diesen Fällen
unterschiedliche Antworten ergeben.
-
Üblicherweise
befindet sich die auf Interferenz der Uplink- und der Downlink-Leistung
basierende Zulassungssteuerfunktion in dem Controlling RNC. Der
Serving RNC führt
die Zulassungssteuerung zu der Iu-Schnittstelle durch.
-
Die
Aufgabe der Überlastungssteuerung
besteht darin, Situationen zu überwachen,
zu erkennen und Maßnahmen
zu ergreifen, wenn das System eine Situation einer drohenden Überlastung
oder eine Überlastungssituation
mit den bereits verbundenen Benutzern erreicht. Dies bedeutet, dass
ein Teil des Netzwerkes keine Ressourcen mehr hat oder diese knapp
werden. Die Überlastungssteuerung
sollte das System dann möglichst
nahtlos wieder in einen stabilen Zustand bringen.
-
Die
durch UMTS bereitgestellten Scheduling- und Umstellungsfunktionen
wurden oben bereits diskutiert.
-
E-DCH-Konfiguration
-
E-DCH-Konfiguration auf Zellenebene
-
Derzeit
kann der E-DCH in Bezug auf die "Für den E-DCH
verfügbare
Gesamtleistung" konfiguriert werden,
wenn der Node B UEs in der Zelle Scheduling unterwirft, so dass
die gemessene E-DCH-Gesamtleistung die signalisierte Gesamtleistung
für den
E-DCH nicht übersteigt.
Zweitens kann der E-DCH in Bezug auf ein Ziel/einen Grenzwert der UL-Gesamtleistung
konfiguriert werden, wenn der Node B die E-DCH-UEs in der Zelle
Scheduling unterwirft, so dass die gemessene UL-Gesamtleistung das
signalisierte Ziel der UL-Gesamtleistung nicht überschreitet. Schließlich kann
E-DCH mit einem „Ziel/Grenzwert
der UL-Gesamtleistung" in
Bezug auf die „Für den E-DCH
verfügbare
Gesamtleistung" konfiguriert
werden, was eine Kombination der vorangehenden zwei Arten der Konfiguration
ist.
-
Für jede der
drei Arten der Zellebenenkonfiguration kann ein E-DCH pro MAC-d-Strom
konfiguriert werden, wie beispielsweise in der gleichzeitig anhängigen europäischen Patentanmeldung
mit der Publikationsnummer
EP
1643690 beschrieben.
-
Ein
beispielhaftes Transportkanal-Protokollmodell für E-DCH ohne Iur-Mobilität wird in
der 9 dargestellt. Es ist noch unklar, ob das E-DCH-Rahmenprotokoll
(frame protocol – FP)
in dem C-RNC oder im Fall der Iur-Mobilität in dem S-RNC beendet wird.
Ein beispielhaftes Transportkanal-Protokollmodell für E-DCH, das
von einer Iur-Mobilität
ausgeht, wird in der 10 dargestellt. Zum Übertragen
auf dem Uplink ohne Iur-Mobilität (das heißt, S-RNC
und C-RNC sind koinzident) kann die bereitgestellte Bitrate (pro
Node B oder nach Macro Diversity Combining) in dem RNC gemessen
werden.
-
Im
Fall der Iur-Mobilität
(das heißt,
S-RNC und C-RNC sind nicht koinzident) ist es nicht möglich, die bereitgestellte
Bitrate für
individuelle Uplink-Übertragungen
auf dem E-DCH in dem C-RNC zu messen, wenn das E-DCH-FP nicht in
dem C-RNC beendet wird, wie in der 10 dargestellt.
Würde das
E-DCH-FP in dem C-RNC beendet, wäre
es möglich,
eine bereitgestellte Bitrate pro Node B zu messen, jedoch nicht,
eine bereitgestellte Bitrate nach Micro Diversity Combining zu messen.
-
QoS-Klassen und -Attribute
-
Die
Art der zu übertragenden
Informationen besitzt einen starken Einfluss auf die Art, in der
diese Informationen übertragen
werden müssen.
So hat beispielsweise ein Sprachanruf vollständig andere Eigenschaften als
eine Browsersitzung (Internet). Im Allgemeinen können Anwendungen und Dienste
in unterschiedliche Gruppen unterteilt werden, abhängig davon,
als was sie in Betracht gezogen werden. Vier unterschiedliche Klassen
von Diensten wurden beim UMTS identifiziert, die folgende Tabelle
listet ihre jeweiligen Eigenschaften und vorgesehene Nutzungsfälle auf.
| Verkehrsklasse | Konversationsklasse
Konversation in Echtzeit | Streamingklasse Streaming
in Echtzeit | Interaktivklasse
Interaktiv – nach besten
Kräften | Hintergrund
Hintergrund – nach
besten Kräften |
| Grundlegende
Eigenschaften | Zeitbeziehung
beibehalten (Schwankung) zwischen InformationsEntitäten des
Streams Kon-versationsmust
er (stringent und niedrige Verzögerung) | Auf-bewahrungszei tbeziehung (Schwankung)
zwischen In-formationsEntitäten des Streams | Anforderungs-Antwortmuster Nutzdateninhalt
beibehalten | Das
Ziel erwartet die Daten nicht innerhalb einer bestimmten Zeit Nutzdateninhalt bei-behalten |
| Beispiel
der Anwendung | Sprache | Streaming-Video | Surfen
im In-ternet | Herunterladen
von E-Mails im Hintergrund |
-
Für jede dieser
Verkehrsklassen kann eine Liste von QoS-Attributen definiert werden,
wie in der folgenden Tabelle dargestellt. Werden die QoS-Attribute
eingehalten, ist sichergestellt, dass die Nachricht von dem Endbenutzer
mit der erforderlichen Qualität
wahrgenommen werden kann. Die QoS-Attribute werden zwischen den
unterschiedlichen Elementen der Kommunikationskette (UE, RNC, CN-Elemente)
während
der Einrichtung einer Verbindung und abhängig von der Art des angeforderten
Dienstes sowie den Fähigkeiten
der unterschiedlichen Nodes verhandelt. Wird eines der QoS-Attribute
nicht eingehalten, bemerkt der Endbenutzer mit Sicherheit eine Verschlechterung
der Kommunikation (beispielsweise: Sprachverzerrung, Verbindungsloch und
dergleichen).
| Verkehrsklasse | Konversationsklas se | Streamingklasse | Interaktivklasse | Hintergrundklasse |
| Maximal-Bitrate | X | X | X | X |
| Lieferungs-Reihenfolge | X | X | X | X |
| Maximale SDU-Größe | X | X | X | X |
| SDU-Formatinformation | X | X | | |
| SDU-Fehlerverhältnis | X | X | X | X |
| Restbitfehlerverhältnis | X | X | X | X |
| Zustellung
fehlerhafter SDUs | X | X | X | X |
| Transferverzögerung | X | X | | |
| Garantierte
Bitrate | X | X | | |
| Verkehrshandhabungs-Priorität | | | X | |
| Zuweisungs-/Rückhaltepriorität | X | X | X | X |
| Deskriptor
der Quellenstatistik | X | X | | |
| Signalisierungsanzeige | | | X | |
-
Während eines
Funkzugriffsträger
(Radio Access Bearer – RAB)-Zuweisungsverfahrens
empfängt
der RNC die Parameter des einzurichtenden RAB und im Besonderen
seine QoS-Attribute. Das CN initiiert das Verfahren durch Senden
einer RAB-ZUWEISUNGSANFORDERUNG-Nachricht
an den RNC. Die Nachricht enthält
das IE „RAB
Parameter", das
alle nötigen
Parameter für
RABs einschließlich
der QoS-Attribute umfasst.
-
Beim
Empfang der RAB-ZUWEISUNGSANFORDERUNG-Nachricht führt das
UTRAN die angeforderte RAB-Konfiguration aus. Das CN kann anzeigen,
dass das Verhandeln der RAB-QoS für bestimmte RAB-Parameter zulässig ist
und in einigen Fällen
auch, welche alternativen Werte beim Verhandeln zu nutzen sind.
-
Die
allgemeine Idee hinter dem Verhandeln der RAB-QoS besteht darin,
eine Lösung
für den
Fall bereitzustellen, dass ein Benutzer einen Dienst mit spezifizierten
QoS-Anforderungen
anfragt, dass jedoch das System aus bestimmten Gründen (beispielsweise
Nichtverfügbarkeit
von Ressourcen) die Anforderungen nicht präzise erfüllen kann. In derartigen Situation
lässt das
CN das Verhandeln bestimmter RAB-Parameter (QoS-Attribute) wie beispielsweise
der garantierten Bitrate oder der maximalen Bitrate zu, um dem Benutzer wenigstens
eine Verbindung mit etwas schlechteren QoS-Attributen bereitzustellen, statt den
Benutzer ohne Dienst zu lassen. Das Einrichten des RAB sowie das
QoS-Verhandeln sind Arten der Iu-Zulassungssteuerung, die in dem
C-RNC durchgeführt werden.
-
Die
in dem Abschnitt in Bezug auf die Funktionalitätsaufteilung für den oben
genannten E-DCH erwähnte
Zulassungssteuerung bezieht sich auf die Zulassungssteuerung an
den untergeordneten System des Serving Radio Network. Die Ressourcen
des untergeordneten Systems des Serving Radio Network werden somit
durch den C-RNC gesteuert. Die Iu-Zulassungssteuerung bezieht sich
auf die Zulassungssteuerung an den Radio Access Network und ist
eine Funktion des S-RNC.
-
Wie
oben dargestellt, sind in einem UMTS-Radio Access Network für die Zulassungssteuerung
und die Überlastungssteuerung
von Scheduling unterworfenen Daten unzureichende Informationen in
dem C-RNC verfügbar.
-
Für die Zulassungssteuerung
von Scheduling unterworfenen Daten durch den C-RNC ist es notwendig,
die Informationen in dem C-RNC von dem Node B über den Ressourcenverbrauch
(Lager-1-Informationen) für
einen bestimmten Grad der Erfüllung
der QoS-Anforderungen
(Lager-2-Informationen) zu sammeln. Diese Lager-2-Informationen
sind derzeit in dem C-RNC nicht verfügbar. Wenn bereits zugelassene
Benutzer mit garantierter Bitrate (GBR) eine zufrieden stellende
Leistungsfähigkeit
bezüglich
der QoS haben, kann ein zusätzlicher
Benutzer zugelassen werden.
-
Für die Überlastungssteuerung
von Scheduling unterworfenen Daten durch den C-RNC ist es notwendig,
die Informationen von dem Node B über den aktuellen Ressourcenverbrauch
(Lager-1-Informationen) für einen
bestimmten Grad der Erfüllung
der QoS-Anforderungen
(Lager-2-Informationen) zu sammeln, wie mit dem S-RNC während der
Aufruf-Zulassungssteuerung übereingekommen,
so dass diese C-RNCs bestimmte Maßnahmen ergreifen kann, um
die Anforderungen zu erfüllen.
-
Als
ein Teil der Überlastungssteuerung
kann der C-RNC Ressourcen rekonfigurieren, die an den E-DCH eines
bestimmten Benutzers abgetreten wurden (das heißt, "Gesamtleistung") oder er kann wünschen, dem Verkehr über einen
bestimmten logischen Kanal/MAC-d-Strom zuvorzukommen und diesen
auf einen bereits bestehenden dedizierten Kanal zu schalten. Genau
wie für
die Zulassungssteuerung ist diese Informationen aktuell in dem C-RNC
nicht verfügbar.
-
Das
Hauptproblem besteht darin, dass Lager-2-Informationen in dem C-RNC
fehlen. Eine QoS-Steuerung für
Scheduling unterworfene Daten kann ohne diese Informationen nicht
ordnungsgemäß durchgeführt werden.
-
Da
jedoch Hochgeschwindigkeits-Downlink-Paketzugriff (High Speed Downlink
Packet Access – HSDPA),
Multimedia-Rundfunk-Multicast-Dienst (Multimedia Broadcast Multicast
Service– MBMS)
sowie Hochgeschwindigkeits-Uplink-Zugriff (High Speed Uplink Access – HSUPA)
wahrscheinlich in der entsprechenden zeitlichen Abfolge in dem Radio
Access Network eingesetzt werden, werden somit zusätzliche
Anforderungen an die Transportnetz-Kapazität und insbesondere an die Verbindungen
der „Letzten
Meile" (das heißt, lub
in bereits bestehenden UTRAN) gestellt. So wird beispielsweise Iub
nicht für
Multicast-Übertragung
optimiert (zumindest in den Rahmenbedingungen von Release 6), dies
bedeutet, dass Punkt-zu-Mehrpunkt-MBMS-Funkträger einer Vielzahl von Iub-Transportverbindungen
der Punkt-zu-Punkt-Art zugeordnet werden. Abhängig von den Kapitalausgaben
für die „Letzte
Meile" beim Entwickeln
neuer Eigenschaften in dem Zugangsnetzwerk sind größere oder
geringere Verzögerungen
oder das Auftreten von mehr oder weniger häufigen Überlastungen an dieser Schnittstelle
möglich.
Daher kann das Minimieren der möglichen
Iub-Last als eine Konstruktionsbedingung für die Probleme wie oben identifiziert
dienen.
-
Das
Patent
US 2004/0090934
A1 betrifft ein Verfahren zum dynamischen Variieren der
Zuweisung und Verteilung der Ressourcen einer Basisstation als Reaktion
auf Schwankungen bei der Nachfrage für Dienste. Das vorgeschlagene
Verfahren des Patentes
US
2004/0090934 A1 umfasst das Übertragen eines Statussignals über eine
Iub-Schnittstelle
von einer Basisstation zu einem Basisstations-Controller. Das Statussignal kann
der Nachfrage der Übertragungsleistung
der Basisstation für
einen Datenübertragungsdienst
wie beispielsweise HSDPA und für
wenigstens einen anderen Dienst wie beispielsweise einen dedizierten
Sprachkanal entsprechen. Als Reaktion auf das Empfangen des Nutzungsinformationssignal
kann der Basisstations-Controller die Übertragungsleistung derjenigen
Basisstation, die für
HSDPA zugewiesen wurde, und/oder für den dedizierten Sprachkanal,
den Datenkanal und/oder den integrierten Sprach- und Datenkanal
variieren. Als Reaktion auf das Empfangen der Statusinformationen
der Benutzer für
HSDPA-Dienste kann der Basisstations-Controller seinen Aufruf-Zulassungsstatus
für Benutzer
von HSDPA und/oder dedizierter Sprache, von Daten und/oder von Benutzern
sowohl integrierter Sprache als auch von Daten variieren. Das Patent
US 2004/0090934 offenbart,
dass der Node B die aktuelle, Scheduling unterworfene oder bereitgestellte
Bitrate pro Prioritätsklasse
berichtet (über
alle Benutzer gemittelt).
-
Zusammenfassung der Erfindung
-
Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, den Controlling Radio Network Controller
innerhalb eines Mobilkommunikationssystems in die Lage zu versetzen,
eine Überlastungssteuerung
für Uplink-Übertragungen
mit einer garantierten Bitrate durchzuführen. Es ist eine weitere Aufgabe
der Erfindung, die Last der Schnittstellen zwischen Node B und RNCs
zu verringern.
-
Die
Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche erfüllt. Vorteilhafte
Ausführungsformen
der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
-
Einer
der Hauptaspekte der Erfindung ist, die beschriebenen Probleme durch
das Definieren eines Verfahrens zum Senden von Messungen für Scheduling
unterworfene Daten während
des Soft Handover-Betriebes des Teilnehmergerätes von wenigstens einem Node
B an einen C-RNC zu lösen.
Alternativ kann die bereitgestellte Bitrate von wenigstens einem
mit dem UE verbundenen Node B in dem S-RNC bestimmt und von dem
S-RNC an den C-RNC gesendet werden.
-
Eine
beispielhafte Ausführungsform
der Erfindung umfasst ein Verfahren zum Bereitstellen von Messungen
an einer bereitgestellten Bitrate, die Scheduling unterworfenen
Daten mit einer garantierten Bitrate bereitgestellt werden. Die
Scheduling unterworfenen Daten werden auf einem dedizierten Uplink-Kanal
durch ein Teilnehmergerät über einen
Controlling Radio Network Controller in einem Mobilkommunikationssystem
während
des Soft Handover des Teilnehmergerätes übertragen. Wenigstens einer
der in den Soft Handover involvierten Node B wird mit dem Controlling
Radio Network Controller verbunden. Darüber hinaus werden individuelle
Uplink-Datenübertragungen
von Teilnehmergeräten
in dem Mobilkommunikationssystem jeweils mit einer Prioritätsklasse
verknüpft.
-
Der
Controlling Radio Network Controller kann wenigstens einen Dedicated
Measurement-Bericht empfangen, der die bereitgestellte Bitrate anzeigt,
die den Scheduling unterworfenen Daten wenigstens einer Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate bereitgestellt wird, die durch das
Teilnehmergerät
auf dem dedizierten Uplink-Datenkanal übertragen werden. Der wenigstens
eine Dedicated Measurement-Bericht wird von wenigstens einem Node
B der aktiven Reihe des Teilnehmergerätes empfangen, das mit dem
Controlling Radio Network Controller verbunden wird.
-
Weiterhin
kann der Controlling Radio Network Controller evaluieren, ob eine
jeweilige bereitgestellte Bitrate, die einer jeweiligen der wenigstens
einen Prioritätsklasse
bereitgestellt wird, geringer ist als eine garantierte Bitrate der
jeweiligen Prioritätsklasse.
-
Wenn
eine jeweilige für
die wenigstens eine Prioritätsklasse
bereitgestellte Bitrate geringer ist als eine garantierte Bitrate
für die
jeweilige Prioritätsklasse,
kann der Controlling Radio Network Controller die Überlastungssteuerung
für Datenübertragungen
der jeweiligen Prioritätsklasse
aufrufen, um das Übertragen
der Scheduling unterworfenen Daten der Prioritätsklasse über den Uplink-Datenkanal wenigstens
mit der garantierten Bitrate zu ermöglichen oder um das Übertragen
von Daten der jeweiligen jeweiligen Prioritätsklasse auf dem dedizierten
Uplink-Transportkanal vorzubelegen.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung ist der wenigstens eine mit dem Controlling Radio Network
Controller verbundene Node B der Serving Node B des Teilnehmergerätes während des
Soft Handover. Der Serving Node B ist definiert als der Node B,
der die Serving Zelle des UEs steuert.
-
Die
von dieser Ausführungsform
der Erfindung vorgeschlagene Konfiguration kann insbesondere dann nützlich sein,
wenn angenommen werden kann, dass der Serving Node B derjenige Node
B in der aktiven Reihe des Teilnehmergerätes ist, der auf Grund des
Bereitstellens der besten Uplink-Kanalqualität die höchste Uplink-Bitrate bereitstellt.
-
In
einer Variation der Ausführungsform
wird der wenigstens eine Messungsbericht nur von dem Serving Node
B empfangen, und jeder des wenigstens einen empfangenen Dedicated
Measurement-Berichtes zeigt die bereitgestellte Bitrate, die den
Scheduling unterworfenen Daten wenigstens einer Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate, die auf einem dedizierten Uplink-Datenkanal
durch ein jeweiliges eines aller Teilnehmergeräte übertragen wird, für die der
Serving Node B der gemeinsame Serving Node B ist, bereitgestellt
werden.
-
Gemäß dieser
Variation kann der Serving Node B somit so konfiguriert werden,
dass er nicht nur über individuelle
Teilnehmergeräte
in einem Soft Handover berichtet, sondern darüber hinaus auch über andere Teilnehmergeräte, die
alle denselben Serving Node B gemeinsam nutzen.
-
In
einer anderen Variation der Ausführungsform
wird der wenigstens eine Messungsbericht nur von dem Serving Node
B empfangen, und jeder des wenigstens einen empfangenen Messungsberichtes
zeigt die bereitgestellte Bitrate, die den Scheduling unterworfenen
Daten wenigstens einer Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate, die auf einem dedizierten Uplink-Datenkanal
durch ein jeweiliges eines einer Unterreihe aller Teilnehmergeräte übertragen
wird, die mit dem Serving Node B verbunden sind, bereitgestellt
werden. Die Unterreihe umfasst diejenigen Teilnehmergeräte, die
mit dem Serving Node B verbunden sind, bei dem der Scheduling Priority
Indicator mit einer jeweiligen Prioritätsklasse verknüpft ist,
die höher
ist als ein vorgegebener Schwellenwert.
-
Wie
ausführlicher
in der folgenden Beschreibung der verschiedenen Ausführungsformen
der Erfindung erläutert
wird, kann der Scheduling Priority Indicator direkt mit einer jeweiligen
Prioritätsklasse
verknüpft sein.
Somit ermöglicht
es diese Variation, den Node B der Serving Zelle so zu konfigurieren,
dass er nur über eine
vorgegebene Reihe von UEs berichtet, die einen gemeinsamen Serving
Node B gemeinsam nutzen und die beispielsweise einen Scheduling
Priority Indicator nutzen, der mit einer Prioritätsklasse mit einer garantierten
Bitrate verknüpft
ist.
-
Eine
weitere Ausführungsform
der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bereitstellen von Messungen an
einer bereitgestellten Bitrate, die Scheduling unterworfenen Daten
mit einer garantierten Bitrate bereitgestellt werden. Die Scheduling
unterworfenen Daten können
durch Teilnehmergeräte über einen
Controlling Radio Network Controller auf dedizierten Uplink-Datenkanälen in einem
Mobilkommunikationssystem während des
Soft Handover von wenigstens einem der Teilnehmergeräte übertragen
werden. Wenigstens einer der in den Soft Handover involvierten Node
B wird mit dem Controlling Radio Network Controller verbunden. Erneut werden
individuelle Uplink-Datensendungen
der Teilnehmergeräte
in dem Mobilkommunikationssystem jeweils mit einer Prioritätsklasse
verknüpft.
-
Gemäß dieser
Ausführungsform
kann der Controlling Radio Network Controller wenigstens einen Common
Measurement-Bericht empfangen, der die wenigstens eine bereitgestellte
Bitrate anzeigt, die den Scheduling unterworfenen Daten wenigstens
einer Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate bereitgestellt wird, die auf den
dedizierten Uplink-Datenkanälen übertragen
werden. Der wenigstens eine Common Measurement-Bericht wird von wenigstens einem Node
B der aktiven Reihe des wenigstens einen Teilnehmergerätes, das
sich im Handover befindet, empfangen und der wenigstens eine Node
B ist mit dem Controlling Radio Network Controller verbunden.
-
Weiterhin
kann der Controlling Radio Network Controller evaluieren, ob eine
jeweilige bereitgestellte Bitrate, die einer jeweiligen der wenigstens
einen Prioritätsklasse
bereitgestellt wird, geringer ist als eine garantierte Bitrate der
jeweiligen Prioritätsklasse.
-
Wenn
eine jeweilige für
die wenigstens eine Prioritätsklasse
bereitgestellte Bitrate geringer ist als eine garantierte Bitrate
für die
jeweilige Prioritätsklasse,
kann der Controlling Radio Network Controller die Überlastungssteuerung
für Datenübertragungen
der jeweiligen Prioritätsklasse
aufrufen, um das Übertragen
der Scheduling unterworfenen Daten der Prioritätsklasse über den jeweiligen Uplink-Datenkanal
wenigstens mit der garantierten Bitrate zu ermöglichen oder um die Daten der
jeweiligen Prioritätsklasse
vom Übertragenwerden
auf dem dedizierten Uplink-Transportkanal vorzubelegen.
-
In
einer Variation dieser Ausführungsform
umfasst der wenigstens eine Common Measurement-Bericht, der von
dem wenigstens einen Node B empfangen wurde, eine Liste, die diejenigen
Teilnehmergeräte kennzeichnet,
die Scheduling unterworfene Daten auf den dedizierten Uplink-Datenkanälen übertragen.
Diese Liste von Teilnehmergeräten
umfasst diejenigen Teilnehmergeräte,
die gemittelte Uplink-Ressourcen über einem vorgegebenem Schwellenwert
zum Übertragen
der Scheduling unterworfenen Daten nutzen.
-
Das
Einschließen
der Liste „kostspieliger" Teilnehmergeräte für den Common
Measurement-Bericht kann es dem Controlling Radio Network Controller
ermöglichen,
Funkverbindungen einzelner Teilnehmergeräte festzustellen, die signifikant
zu dem Anstieg des Rauschens innerhalb einer Zelle eines berichtenden
Node B beitragen. Wenn dies notwendig ist, kann der Controlling
Radio Network Controller die aus dieser Liste erhaltenen Informationen
nutzen, um beispielsweise die aktive Reihe individueller „kostspieliger" Teilnehmergeräte neu zu
konfigurieren, um die Dienstgüte
im Uplink für
die anderen Teilnehmergeräte
in der Zelle zu verbessern.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung wird der wenigstens eine Dedicated Measurement-Bericht
oder Common Measurement-Bericht von einer Unterreihe der mit dem
Radio Network Controller verbundenen Node B empfangen. So kann diese
Unterreihe beispielsweise für
ein Teilnehmergerät,
das sich in einem Soft Handover befindet, diejenigen Node B der
aktiven Reihe des Teilnehmergerätes
umfassen, die durch den Controlling Radio Network Controller gesteuert
werden.
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In
einer Variation dieser Ausführungsform
kann der Controlling Radio Network Controller eine Messungsanforderung
für Common
Measurement oder Dedicated Measurement an die ausgewählte Unterreihe von
Node B signalisieren, die der ausgewählten Unterreihe von Node B
anzeigt, dass sie wenigstens einen Common Measurement-Bericht oder
Dedicated Measurement-Bericht bereitstellen muss, der die bereitgestellte
Bitrate anzeigt, die den Scheduling unterworfenen Daten der wenigstens
einen Prioritätsklasse
bereitgestellt wird.
-
In
einer weiteren Variation werden diejenigen Nodes B, bei denen die
gemittelte berichtete Anzahl von Übertragungswiederholungen für Protokolldateneinheiten,
die die Scheduling unterworfenen Daten einer jeweiligen einen der
wenigstens einen Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate übermitteln,
geringer ist als ein Schwellenwert, ausgewählt, um in der Unterreihe von
Node B enthalten zu sein.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung wird die gemittelte berichtete Anzahl von Übertragungswiederholungen
für eine
jeweilige eine der wenigstens einen Prioritätsklasse innerhalb eines Bereiches eines
Datenrahmens für
ein dediziertes Uplink-Transportkanal-Rahmenprotokoll
bereitgestellt.
-
Wie
oben dargestellt, kann das Rahmenprotokoll in dem Serving Radio
Network Controller beendet werden. Daher sieht eine andere Ausführungsform
der Erfindung vor, dass der Controlling Radio Network Controller
die gemittelte berichtete Anzahl von Übertragungswiederholungen für eine jeweilige
eine der wenigstens einen Prioritätsklasse mit einer garantierten
Bitrate von dem Serving Radio Network Controller empfängt.
-
In
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung ist der Dedicated Measurement-Bericht eine Nachricht „Dedicated
Measurement Report" des
NBAP-Protokolls und die Nachricht „Dedicated Measurement Report" oder „Common
Measurement Report" umfasst
Informationselemente, die die wenigstens eine Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bit rate von Scheduling unterworfenen Daten
und die jeweilige bereitgestellte Bitrate, die den Scheduling unterworfenen
Daten einer jeweiligen einen der wenigstens einen Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate bereitgestellt wird, anzeigen.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung ist die Messungsanforderung für Dedicated Measurement oder
Common Measurement eine Messungsinitiierungs-Anforderungsnachricht für Dedicated
Measurement oder Common Measurement des NBAP-Protokolls und die
Messungsinitiierungs-Anforderungsnachricht für Dedicated Measurement oder
Common Measurement umfasst die wenigstens eine Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate der Scheduling unterworfenen Daten, über die
ein Node B, der die Nachricht empfängt, berichten muss.
-
Eine
weitere Ausführungsform
betrifft den Serving Radio Network Controller, der die Messung durchführt. Gemäß dieser
Ausführungsform
wird ein Verfahren zum Bereitstellen von Messungen an einer bereitgestellten
Bitrate, die Scheduling unterworfenen Daten mit einer garantierten
Bitrate bereitgestellt werden, die auf einem dedizierten Uplink-Datenkanal
durch ein Teilnehmergerät über einen
Controlling Radio Network Controller in einem Mobilkommunikationssystem übertragen
werden, bereitgestellt. Die individuellen Uplink-Datenübertragungen
der Teilnehmergeräte
in dem Mobilkommunikationssystem werden jeweils mit einer Prioritätsklasse
verknüpft.
-
Der
Controlling Radio Network Controller kann wenigstens einen Dedicated
Measurement-Bericht empfangen, der die bereitgestellte Bitrate anzeigt,
die den Scheduling unterworfenen Daten wenigstens einer Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate bereitgestellt wird, die durch das
Teilnehmergerät
auf dem dedizierten Uplink-Datenkanal übertragen werden. Der wenigstens
eine Dedicated Measurement-Bericht wird somit von einem Serving
Radio Network Controller des Mobilkommunikationsnetzes empfangen,
der das Teilnehmergerät
steuert und mit dem Controlling Radio Network Controller verbunden
ist.
-
Gemäß dieser
Ausführungsform
kann der Controlling Radio Network Controller evaluieren, ob eine
jeweilige bereitgestellte Bitrate, die einer jeweiligen einen der
wenigstens einen Prioritätsklasse
bereitgestellt wird, geringer ist als eine garantierte Bitrate der rate
der jeweiligen Prioritätsklasse.
-
Wenn
eine jeweilige für
die wenigstens eine Prioritätsklasse
bereitgestellte Bitrate geringer ist als eine garantierte Bitrate
für die
jeweilige Prioritätsklasse,
kann der Controlling Radio Network Controller die Überlastungssteuerung
für Datenübertragungen
der jeweiligen bereitgestellten Prioritätsklasse aufrufen, um das Übertragen
der Scheduling unterworfenen Daten der bereitgestellten Prioritätsklasse über den
dedizierten Uplink-Datenkanal
wenigstens mit der garantierten Bitrate zu ermöglichen oder um das Übertragen
von Daten der jeweiligen Prioritätsklasse
auf dem dedizierten Uplink-Transportkanal
vorzubelegen.
-
In
einer Variation dieser Ausführungsform
berichtet der von dem Serving Radio Network Controller empfangene,
wenigstens eine Dedicated Measurement-Bericht über die bereitgestellte Bitrate,
die den Scheduling unterworfenen Daten der wenigstens einen Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate durch einen jeweiligen einen einer
Unterreihe der Node B innerhalb der aktiven Reihe bereitgestellt
wurde. Dadurch sind die Nodes B der Unterreihe mit dem Controlling
Radio Network Controller verbunden.
-
In
einer weiteren Variation dieser Ausführungsform kann der Controlling
Radio Network Controller dem Serving Radio Network Controller eine
Messungsanforderung für
Dedicated Measurement signalisieren, wodurch dem Serving Radio Network
Controller das Bereitstellen des wenigstens einen Dedicated Measurement-Berichtes
angezeigt wird, der die bereitgestellte Bitrate anzeigt, die den
Scheduling unterworfenen Daten einer jeweiligen einen der wenigstens
einen Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate durch eine jeweilige eine der Unterreihe
der Node B bereitgestellt wird.
-
In
einer anderen Variation werden die durch Nodes B innerhalb des Mobilkommunikationssystems
gesteuerten Zellen durch Zellidentifikatoren identifiziert und die
Dedicated Measurement-Anforderung übermittelt die Zellidentifikatoren
der Nodes B, die in der Unterreihe innerhalb eines Informationselementes
enthalten sind.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung kann der Controlling Radio Network Controller eine Dedicated
Measurement-Anforderung an den Serving Radio Network Controller übertragen.
Diese Messungsanforderung für
Dedicated Measurement oder Common Measurement kann eine Anzeige
darüber
enthalten, ob über
die bereitgestellte Bitrate, die einer Prioritätsklasse bereitgestellt wird,
vor dem Macro Diversity Combining von Scheduling unterworfenen Daten
an dem Serving Radio Network Controller berichtet werden soll oder
ob über
die bereitgestellte Bitrate, die für die wenigstens eine Prioritätsklasse
bereitgestellt wird, nach dem Macro Diversity Combining von Scheduling
unterworfenen Daten berichtet werden soll.
-
Darüber hinaus
sieht eine andere Ausführungsform
der Erfindung vor, dass die Dedicated Measurement-Anforderung eine
Messungsinitiierungs-Anforderungsnachricht für Dedicated Measurement des RNSAP-Protokolles
ist, und die Messungsinitiierungs-Anforderungsnachricht für Dedicated
Measurement umfasst die wenigstens eine Prioritätsklasse von Scheduling unterworfenen
Daten, die auf dem dedizierten Uplink-Datenkanal übertragen werden, über den
der die Nachricht empfangende Serving Radio Network Controller berichten
muss.
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Eine
weitere Ausführungsform
der Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Bereitstellen von
Messungen an einer bereitgestellten Bitrate, die Scheduling unterworfenen
Daten wenigstens einer Prioritätsklasse bereitgestellt
wird, die auf dedizierten Uplink-Datenkanälen durch
Teilnehmergeräte über wenigstens
einen Node B über
einen Controlling Radio Network Controller in einem Mobilkommunikationssystem übertragen werden.
Somit werden individuelle Uplink-Datenübertragungen der Teilnehmergeräte in dem
Mobilkommunikationssystem jeweils mit einer Prioritätsklasse
verknüpft.
-
Der
Controlling Radio Network Controller kann Common Measurement-Berichte
empfangen, wobei jeder Common Measurement-Bericht, der die bereitgestellte
Bitrate anzeigt, Scheduling unterworfenen Daten wenigstens einer
Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate von einem Serving Radio Network Controller des
Mobilkommunikationsnetzes bereitgestellt wird, der das Teilnehmergerät steuert
und mit dem Controlling Radio Network Controller verbunden ist.
-
Weiterhin
kann der Controlling Radio Network Controller evaluieren, ob eine
jeweilige bereitgestellte Bitrate, die einer jeweiligen einen der
wenigstens einen Prioritätsklasse bereitgestellt
wird, geringer ist als eine garantierte Bitrate für die jeweilige
Prioritätsklasse,
und wenn eine jeweilige für
die wenigstens eine Prioritätsklasse
bereitgestellte Bitrate geringer ist als eine garantierte Bitrate
für die
jeweilige Prioritätsklasse,
kann er eine Überlastungssteuerung
für Datenübertragungen
der jeweiligen bereitgestellten Prioritätsklasse aufrufen, um das Übertragen
der Scheduling unterworfenen Daten der Prioritätsklasse über die dedizierten Uplink-Datenkanäle wenigstens
mit der garantierten Bitrate zu ermöglichen oder um das Übertragen
von Daten der Prioritätsklasse
auf dem dedizierten Uplink-Transportkanal für wenigstens eines der Teilnehmergeräte vorzubelegen.
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In
einer weiteren Ausführungsform
kann der Controlling Radio Network Controller des Weiteren eine Unterreihe
des wenigstens einen mit dem Controlling Radio Network Controller
verbundenen Node B auswählen
und kann dem Serving Radio Network Controller eine Common Measurement-Anforderung
signalisieren, wodurch dem Serving Radio Network Controller das
Bereitstellen des wenigstens einen Common Measurement-Berichtes angezeigt
wird, der die bereitgestellte Bitrate anzeigt, die den Scheduling
unterworfenen Daten einer jeweiligen einen der wenigstens einen
Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate durch eine jeweilige eine der Unterreihe
der Node B bereitgestellt wird. Die Common Measurement-Anforderung
kann den Node B in der Unterreihe für das Bereitstellen der Common
Measurement-Berichte konfigurieren.
-
In
einer Variation dieser Ausführungsform
werden die durch Node B innerhalb des Mobilkommunikationssystems
gesteuerten Zellen durch Zellidentifikatoren identifiziert und die
Common Measurement-Anforderung übermittelt
die Zellidentifikatoren der Nodes B, die in der Unterreihe innerhalb
eines Informationselementes enthalten sind, um die Nodes B in der
Unterreihe zu identifizieren.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
ist die Common Measurement-Anforderung eine Messungsinitiierungs-Anforderungsnachricht
für Common
Measurement des RNSAP-Protokolls
und die Anforderungsnachricht für
Common Measurement umfasst die wenigstens eine Prioritätsklasse, über die
der Serving Radio Network Controller berichten muss.
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Eine
andere Ausführungsform
sieht vor, dass der wenigstens ein Common Measurement-Bericht, der von
dem Serving Radio Network Controller empfangen wurde, eine Liste
umfasst, die diejenigen Teilnehmergeräte kennzeichnet, die Scheduling
unterworfene Daten auf den dedizierten Uplink-Datenkanälen übertragen.
Wie vorstehend erläutert,
umfasst diese Liste diejenigen Teilnehmergeräte, die gemittelte Uplink-Ressourcen über einem
vorgegebenen Schwellenwert zum Übertragen
der Scheduling unterworfenen Daten nutzen.
-
In
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung kann der Controlling Radio Network Controller neue Teilnehmergeräte zulassen,
wobei das Bereitstellen von Uplink-Datenübertragungen der Prioritätsklasse
angefordert wird, um eine Verbindung mit einem Node B herzustellen, über den
vorher berichtet wurde, dass er eine bereitgestellte Bitrate besitzt,
die geringer ist als die garantierte Bitrate für die Prioritätsklasse,
wenn in einem anschließenden
Messungsbericht für
den Node B angezeigt wird, dass die bereitgestellte Bitrate für die Prioritätsklasse
mindestens gleich der garantierten Bitrate für Uplink-Datenverkehr der Prioritätsklasse
an dem Node B ist.
-
Die
folgenden beispielhaften Ausführungsformen
beschäftigen
sich mit den Maßnahmen,
die beim Initiieren einer Überlastungssteuerung
durch den Controlling Radio Network Controller durchgeführt werden.
-
Wenn
beispielsweise die maximalen „Rise
over Thermal"-Ressourcen,
die einem Node B zum Bereitstellen von Daten der Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate zugewiesen werden können, zum
Bereitstellen der Daten der Prioritätsklasse mit der garantierten
Bitrate nicht ausreichend sind und wenn ein Messungsbericht vorher
bereitgestellt wurde, der anzeigt, dass die bereitgestellte Bitrate,
die den Datenübertragungen
der Prioritätsklasse
durch den Node B bereitgestellt wird, geringer ist als die garantierte
Bitrate, kann der Controlling Radio Network Controller eine Funkverbindungs-Vorbelegungsanforderung
von dem Controlling Radio Network Controller an den Serving Radio
Network Controller übertragen
und das Vorbelegen des MAC-d-Stromes anfordern, der mit dem Teilnehmergerät mit der
Prioritätsklasse
verknüpft
ist.
-
In
einer anderen Ausführungsform
und wenn beispielsweise die maximalen „Rise over Thermal"-Ressourcen, die
einem Node B zum Bereitstellen von Daten der Prioritätsklasse
zugewiesen werden können,
ausreichen, um die Daten der Prioritätsklasse über den dedizierten Uplink-Datenkanal
mit der garantierten Bitrate bereitzustellen und wenn ein Messungsbericht
vorher bereitgestellt wurde, der anzeigt, dass die bereitgestellte Bitrate,
die den Datenübertragungen
der Prioritätsklasse
durch den Node B bereitgestellt wird, geringer ist als die garantierte
Bitrate, kann der Controlling Radio Network Controller eine Funkverbindungs-Überlastungsanzeigenachricht
von dem Controlling Radio Network Controller an den Serving Radio
Network Controller übertragen.
Die Funkverbindungs-Überlastungsanzeige
kann somit den MAC-d-Strom anzeigen, der mit der Prioritätsklasse
verknüpft
ist, für
die die bereitgestellte Bitrate, die für die Prioritätsklasse
bereitgestellt ist, geringer ist als die garantierte Bitrate für die Prioritätsklasse.
-
Weitere
Ausführungsformen
der Erfindung beziehen sich auf den Serving Radio Network Controller und
seinen Betrieb. Gemäß einer
dieser Ausführungsformen
wird ein Verfahren zum Initiieren einer Überlastungssteuerung für Scheduling
unterworfene Datenübertragungen
einer Prioritätsklasse
auf einem dedizierten Uplink-Kanal als Reaktion auf Messungen an
einer bereitgestellten Bitrate bereitgestellt, die für Datenübertragungen
der Prioritätsklasse
auf dem Uplink-Datenkanal in einem Mobilkommunikationssystem bereitgestellt werden.
Die Uplink-Datenübertragungen
der Teilnehmergeräte
in dem Mobilkommunikationssystem werden jeweils mit einer Prioritätsklasse
verknüpft.
-
Der
Serving Radio Network Controller kann von wenigstens einem Node
B der aktiven Reihe wenigstens eines Teilnehmergerätes Scheduling
unterworfene Daten einer Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate empfangen, die durch wenigstens ein
Teilnehmergerät
auf dem dedizierten Uplink-Datenkanal übertragen wurden.
-
Darüber hinaus
kann er die bereitgestellte Bitrate, die den Scheduling unterworfenen
Daten der Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate von dem wenigstens einen Node B bereitgestellt
wurden, oder diejenige Bitrate bestimmen, die den Scheduling unterworfenen
Daten der Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate nach dem Durchführen von Macro Diversity Combining
der Scheduling unterworfenen Daten der Prioritätsklasse an dem Serving Radio
Network Controller bereitgestellt wurde, und er kann wenigstens
einen Dedicated Measurement-Bericht, der die bereitgestellte Bitrate
anzeigt, die den Scheduling unterworfenen Daten der Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate bereitgestellt wurde, zu dem Controlling
Radio Network Controller übertragen.
-
Der
Serving Radio Network Controller kann darüber hinaus eine Überlastungsanzeige
von dem Controlling Radio Network Controller empfangen, die eine
Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate von Scheduling unterworfenen Daten
anzeigt, die durch das wenigstens eine Teilnehmergerät übertragen
wurden, für das
die bereitgestellte Bitrate geringer ist als eine garantierte Bitrate,
und er kann eine Überlastungssteuerung für die angezeigte
Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate durchführen.
-
Eine
andere Ausführungsform
der Erfindung stellt ein Verfahren zum Initiieren einer Überlastungssteuerung
für Scheduling
unterworfene Datenübertragungen
einer Prioritätsklasse
von Teilnehmergeräten
auf wenigstens einem dedizierten Uplink-Datenkanal als Reaktion
auf Messungen an einer bereitgestellten Bitrate bereit, die für Datenübertragungen
der Prioritätsklasse
auf dem wenigstens einen Uplink-Datenkanal in einem Mobilkommunikationssystem
bereitgestellt werden. Erneut werden Uplink-Datenübertragungen der Teilnehmergeräte in dem
Mobilkommunikationssystem jeweils mit einer Prioritätsklasse
verknüpft.
-
In
dieser Ausführungsform
kann der Serving Radio Network Controller von wenigstens einem Node
B Scheduling unterworfene Daten einer Prioritätsklasse mit einer garantierten
Bitrate empfangen, die durch wenigstens eines der Teilnehmergeräte übertragen
wurden, die mit einem jeweiligen einen des wenigstens einen Node
B auf einem jeweiligen einen des wenigstens einen dedizierten Uplink-Datenkanals
verbunden sind.
-
Der
Serving Radio Network Controller kann die bereitgestellte Bitrate,
die den Scheduling unterworfenen Daten der Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate von dem wenigstens einen Node B bereitgestellt wurden,
oder diejenige Bitrate bestimmen, die den Scheduling unterworfenen
Daten der Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate nach dem Durchführen von Macro Diversity Combining
der Scheduling unterworfenen Daten an dem Serving Radio Network
Controller bereitgestellt wurde, und er kann wenigstens kann wenigstens
einen Common Measurement-Bericht, der die bereitgestellte Bitrate
anzeigt, die den Scheduling unterworfenen Daten mit einer garantierten
Bitrate bereitgestellt wurde, an den Controlling Radio Network Controller übertragen.
-
Beim
Empfangen einer Überlastungsanzeige
von dem Controlling Radio Network Controller, die eine Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate von Scheduling unterworfenen Daten
anzeigt, für
die die bereitgestellte Bitrate geringer ist als eine garantierte
Bitrate, kann der Serving Radio Network Controller eine Überlastungssteuerung
für die
angezeigte Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate durchführen.
-
In
einer Variation dieser Ausführungsform
kann der Serving Radio Network Controller eine Liste bilden, die
die Teilnehmergeräte
identifiziert, die Scheduling unterworfene Daten der Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate auf den dedizierten Uplink-Datenkanälen übertragen,
wobei die Liste diejenigen Teilnehmergeräte umfasst, die gemittelte
Uplink-Ressourcen über
einem vorgegebenen Schwellenwert zum Übertragen der Scheduling unterworfenen
Daten nutzen, und er kann die Liste von Teilnehmergeräten in den
wenigstens einen Common Measurement-Bericht einschließen, der
an den Controlling Radio Network Controller übertragen wird.
-
Eine
andere Ausführungsform
der Erfindung sieht vor, dass die Überlastungsanzeige das Vorbelegen eines
MAC-d-Stromes, der mit der Prioritätsklasse mit einer garantierten
Bitrate verknüpft
ist, erfordert, und der Serving Radio Network Controller überträgt eine
MAC-d-Strom-Vorbelegungsnachricht an den Controlling Radio Network
Controller, die angibt, dass Ressourcen für das Übertragen des MAC-d-Stromes
vorzubelegen sind, der mit der Prioritätsklasse mit einer garantierten
Bitrate für
wenigstens ein Teilnehmergerät,
das Scheduling unterworfene Daten der Prioritätsklasse mit einer garantierten
Bitrate überträgt, verknüft wird.
-
In
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung kann der Serving Radio Network Controller des Weiteren
eine Messungsanforderung für
Dedicated Measurement oder Common Measurement empfangen, die eine
Anzeige an den Serving Radio Network Controller umfasst, ob dem
Serving Radio Network Controller über die Bitrate berichtet werden
soll, die einer Prioritätsklasse
bereitgestellt wird, bevor Macro Diversity Combining Combining von
Scheduling unterworfenen Daten durchgeführt wird, oder ob über die
Bitrate berichtet werden soll, die Scheduling unterworfenen Daten
einer Prioritätsklasse
bereitgestellt wird, nachdem Macro Diversity Combining von Scheduling
unterworfenen Daten durchgeführt
wurde.
-
Demgemäß zeigt
der wenigstens eine Dedicated Measurement- oder Common Measurement
-Bericht, der an den Controlling Radio Network Controller übertragen
wird, in Übereinstimmung
mit der Angabe, die in der Messungsanforderung für Dedicated Measurement oder
Common Measurement bereitgestellt wird, die bereitgestellte Bitrate
an, die für
die Prioritätsklasse
bereitgestellt ist, nachdem Macro Diversity Combining durchgeführt wurde
oder bevor Macro Diversity Combining durchgeführt wird.
-
In
einer Ausführungsform
der Erfindung ist die Überlastungsanzeige
eine Funkverbindungs-Überlastungsanzeigenachricht,
die einen MAC-d-Strom anzeigt, der mit einer jeweiligen Prioritätsklasse
verknüpft
ist, für
die eine Überlastungssteuerung
durchgeführt
wird. In dieser Ausführungsform
kann der Serving Radio Network Controller die von dem Serving Radio
Network Controller gesteuerte Transportformat-Kombination rekonfigurieren,
um das Bereitstellen der Scheduling unterworfenen Daten der Prioritätsklasse
wenigstens mit der garantierten Bitrate zu ermöglichen, wenn die von dem Serving
Radio Network Controller gesteuerte Transportformat-Kombinationsreihe
keine ausreichend hohe Bitrate bereitstellt, um das Bereitstellen
der Scheduling unterworfenen Daten der Prioritätsklasse wenigstens mit der
garantierten Bitrate zu ermöglichen.
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Darüber hinaus
kann er eine Funkverbindungs-Rekonfigurations-Anforderungsnachricht
an den angezeigten Node B übertragen.
Die Funkverbindungs-Rekonfigurations-Anforderungsnachricht kann die durch den
Node B gesteuerte Transportformat-Kombinationsreihe des angezeigten Node
B rekonfigurieren, um das Bereitstellen der Scheduling unterworfenen
Daten der Prioritätsklasse
wenigstens mit der garantierten Bitrate zu ermöglichen.
-
In
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung wird wenigstens eine der Prioritätsklassen, die mit Uplink-Datenübertragungen
von Teilnehmergeräten
verknüpft
sind, wenigstens einer Datenübertragung,
die Scheduling nicht unterworfen ist, des Teilnehmergerätes auf
dem dedizierten Uplink-Datenkanal zugewiesen.
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In
einer Variation dieser Ausführungsform
kann der Serving Radio Network Controller eine Anzeige übertragen,
ob eine Überlastungssteuerung
für wenigstens
eine der Prioritätsklassen
durchzuführen
ist, die mit Daten, die Scheduling nicht unterworfen sind, verknüpft sind
und auf dem dedizierten Uplink-Datenkanal über ein Rahmenprotokoll oder
ein NBAP-Protokoll übertragen
werden.
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In
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung ist der dedizierte Uplink-Datenkanal ein erweiterter dedizierter
Uplink-Kanal E-DCH und das Mobilkommunikationssystem ist ein UMTS-System.
-
Eine
weitere Ausführungsform
der Erfindung betrifft einen Controlling Radio Network Controller
in einem Mobilkommunikationssystem, der Messungen an einer bereitgestellten
Bitrate evaluiert, die Scheduling unterworfenen Daten mit einer
garantierten Bitrate, die durch ein Teilnehmergerät über den
Controlling Radio Network Controller während des Soft Handover des
Teilnehmergerätes
auf einem dedizierten Uplink-Kanal übertragen werden, bereitgestellt
wird. Wenigstens einer der in den Soft Handover involvierten Node
B wird mit denn Controlling Radio Network Controller verbunden.
Darüber
hinaus werden individuelle Uplink-Datenübertragungen von Teilnehmergeräten in dem
Mobilkommunikationssystem jeweils mit einer Prioritätsklasse verknüpft.
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Der
Controlling Radio Network. Controller kann eine Kommunikationseinrichtung
zum Empfangen wenigstens eines Dedicated Measurement-Berichtes enthalten,
der die bereitgestellte Bitrate anzeigt, die den Scheduling unterworfenen
Daten wenigstens einer Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate bereitgestellt wird, die durch das
Teilnehmergerät
auf dem dedizierten Uplink-Datenkanal übertragen werden. Die Kommunikationseinrichtung
kann dafür
eingerichtet sein, wenigstens einen Dedicated Measurement-Bericht
von wenigstens einem Node B der aktiven Reihe des Teilnehmergerätes zu empfangen,
das mit dem Controlling Radio Network Controller verbunden wird.
-
Darüber hinaus
kann der Controlling Radio Network Controller eine Verarbeitungseinrichtung
zum Evaluieren umfassen, ob eine jeweilige bereitgestellte Bitrate,
die einer jeweiligen der wenigstens einen Prioritätsklasse
bereitgestellt wird, geringer ist als eine garantierte Bitrate der
jeweiligen Prioritätsklasse,
wobei die Verarbeitungseinrichtung dafür eingerichtet ist, eine Überlastungssteuerung
für Datenübertragungen
der jeweiligen Prioritätsklasse
aufzurufen, um ein Übertragen
der Scheduling unterworfenen Daten der Prioritätsklasse über den Uplink-Datenkanal wenigstens
mit der garantierten Bitrate zu ermöglichen oder um das Übertragen
von Daten der jeweiligen Prioritätsklasse
auf dem dedizierten Uplink-Transportkanal vorzubelegen, wenn eine
jeweilige für
die wenigstens eine Prioritätsklasse
bereitgestellte Bitrate geringer ist als eine garantierte Bitrate
für die
jeweilige Prioritätsklasse.
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In
einer Variation dieser Ausführungsform
kann der Controlling Radio Network Controller des Weiteren eine
Einrichtung umfassen, die dafür
eingerichtet ist, die Schritte des Verfahrens zum Bereitstellen
von Messungen an einer bereitgestellten Bitrate durchzuführen, die
Scheduling unterworfenen Daten mit einer garantierten Bitrate gemäß einer
der verschiedenen Ausführungsformen
der Erfindung und ihrer Variationen wie oben beschrieben bereitgestellt
wird.
-
Eine
weitere Ausführungsform
betrifft einen Controlling Radio Network Controller in einem Mobilkommunikationssystem,
der Messungen an einer bereitgestellten Bitrate evaluiert, die Scheduling
unterworfenen Daten mit einer garantierten Bitrate, die auf dedizierten
Uplink-Datenkanälen
durch Teilnehmergeräte über den Controlling
Radio Network Controller während
des Soft Handover von wenigstens einem der Teilnehmergeräte bereitgestellt
wird. Wenigstens einer der Node B, die in den Soft Handover involviert
sind und mit dem Controlling Radio Network Controller verbunden
sind, sowie individuelle Uplink-Datenübertragungen der Teilnehmergeräte in dem
Mobilkommunikationssystem sind jeweils mit einer Prioritätsklasse
verknüpft.
-
Der
Controlling Radio Network; Controller kann eine Kommunikationseinrichtung
zum Empfangen wenigstens eines Common Measurement-Berichtes umfassen,
der wenigstens eine bereitgestellte Bitrate anzeigt, die Scheduling
unterworfenen Daten wenigstens einer Prioritätsklasse mit einer garantierten
Bitrate, die auf den dedizierten Uplink-Datenkanälen übertragen werden, bereitgestellt
wird, wobei die Kommunikationseinrichtung dafür eingerichtet ist, den wenigstens
einen Common Measurement-Bericht von wenigstens einem Node B der
aktiven Reihe des Teilnehmergerätes
zu empfangen, die mit dem Controlling Radio Network Controller verbunden
ist.
-
Der
Controlling Radio Network Controller kann darüber hinaus eine Verarbeitungseinrichtung
zum Evaluieren umfassen, ob eine jeweilige bereitgestellte Bitrate,
die einer jeweiligen einen der wenigstens einen Prioritätsklasse
bereitgestellt wird, geringer ist als eine garantierte Bitrate der
jeweiligen Prioritätsklasse.
Die Verarbeitungseinrichtung kann dafür eingerichtet sein, eine Überlastungssteuerung
für Datenübertragungen der
jeweiligen Prioritätsklasse
aufzurufen, um das Übertragen
der Scheduling unterworfenen Daten der Prioritätsklasse über den jeweiligen Uplink-Datenkanal
wenigstens mit der garantierten Bitrate zu ermöglichen oder um die Daten der
jeweiligen Prioritätsklasse
von dem Übertragen
auf dem jeweiligen dedizierten Uplink-Transportkanal vorzubelegen,
wenn eine jeweilige für
die wenigstens eine Prioritätsklasse
bereitgestellte Bitrate geringer ist als eine garantierte Bitrate
für die
jeweilige Prioritätsklasse.
-
In
einer Variation dieser beispielhaften Ausführungsform kann der Controlling
Radio Network Controller des Weiteren eine Einrichtung umfassen,
die dafür
eingerichtet ist, die Schritte des Verfahrens zum Bereitstellen
von Messungen an einer bereitgestellten Bitrate durchzuführen, die
Scheduling unterworfenen Daten mit einer garantierten Bitrate gemäß einer
der verschiedenen Ausführungsformen
der Erfindung und ihrer Variationen wie oben beschrieben bereitgestellt
wird.
-
In
einer Variation dieser Ausführungsform
kann der Controlling Radio Network Controller des Weiteren eine
Einrichtung umfassen, die dafür
eingerichtet ist, die Schritte des Verfahrens zum Bereitstellen
von Messungen an einer bereitgestellten Bitrate durchzuführen, die
Scheduling unterworfenen Daten mit einer garantierten Bitrate gemäß einer
der verschiedenen Ausführungsformen
der Erfindung und ihrer Variationen wie oben beschrieben bereitgestellt
wird.
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Eine
weitere Ausführungsform
betrifft einen Controlling Radio Network Controller in einem Mobilkommunikationssystem,
der Messungen an einer bereitgestellten Bitrate evaluiert, die Scheduling
unterworfenen Daten mit einer garantierten Bitrate, die durch ein
Teilnehmergerät über den
Controlling Radio Network Controller auf einem dedizierten Uplink-Kanal übertragen
werden, bereitgestellt wird, wobei individuelle Uplink-Datenübertragungen
der Teilnehmergeräte
in dem Mobilkommunikationssystem jeweils mit einer Prioritätsklasse verknüpft sind.
-
In
dieser Ausführungsform
der Erfindung umfasst der Controlling Radio Network Controller eine
Kommunikationseinrichtung zum Empfangen wenigstens eines Dedicated
Measurement-Berichtes, der die bereitgestellte Bitrate anzeigt,
die den Scheduling unterworfenen Daten wenigstens einer Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate bereitgestellt wird, die durch das
Teilnehmergerät
auf dem dedizierten Uplink-Datenkanal übertragen werden. Die Kommunikationseinrichtung
kann dafür
eingerichtet sein, wenigstens einen Dedicated Measurement-Bericht
von einem Serving Radio Network Controller des Mobilkommunikationsnetzes
zu empfangen, der das Teilnehmergerät steuert und mit dem Controlling
Radio Network Controller verbunden ist.
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Darüber hinaus
umfasst der Controlling Radio Network Controller eine Verarbeitungseinrichtung
zum Evaluieren, ob eine jeweilige bereitgestellte Bitrate, die einer
jeweiligen der wenigstens einen Prioritätsklasse bereitgestellt wird,
geringer ist als eine garantierte Bitrate der jeweiligen Prioritätsklasse,
wobei die Verarbeitungseinrichtung dafür eingerichtet ist, eine Überlastungssteuerung
für Datenübertragungen
der jeweiligen bereitgestellten Prioritätsklasse aufzurufen, um ein Übertragen
der Scheduling unterworfenen Daten der bereitgestellten Prioritätsklasse über den
dedizierten Uplink-Datenkanal wenigstens mit der garantierten Bitrate
zu ermöglichen
oder um das Übertragen
von Daten der jeweiligen Prioritätsklasse
auf dem dedizierten Uplink-Transportkanal vorzubelegen, wenn eine
jeweilige für
die wenigstens eine Prioritätsklasse
bereitgestellte Bitrate geringer ist als eine garantierte Bitrate
für die
jeweilige Prioritätsklasse.
-
In
einer Variation dieser Ausführungsform
kann der Controlling Radio Network Controller des Weiteren eine
Einrichtung umfassen, die dafür
eingerichtet ist, die Schritte des Verfahrens zum Bereitstellen
von Messungen an einer bereitgestellten Bitrate durchzuführen, die
Scheduling unterworfenen Daten mit einer garantierten Bitrate gemäß einer
der verschiedenen Ausführungsformen
der Erfindung und ihrer Variationen wie oben beschrieben bereitgestellt
wird.
-
Gemäß einer
weitere Ausführungsform
der Erfindung ein Controlling Radio Network Controller in einem
Mobilkommunikationssystem, der Messungen an einer bereitgestellten
Bitrate evaluiert, die Scheduling unterworfenen Daten wenigstens
einer Prioritätsklasse
bereitgestellt wird, die auf dedizierten Uplink-Datenkanälen durch
Teilnehmergeräte über wenigstens
einen Node B über
den Controlling Radio Network Controller übertragen werden, wobei individuelle
Uplink-Datenübertragungen
der Teilnehmergeräte
in dem Mobilkommunikationssystem jeweils mit einer Prioritätsklasse
verknüpft
sind.
-
Dieser
Controlling Radio Network Controller kann eine Kommunikationseinrichtung
zum Empfangen Common Measurement-Berichte umfassen, wobei jeder
Common Measurement-Bericht, der die bereitgestellte Bitrate anzeigt,
die Scheduling unterworfenen Daten wenigstens einer Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate bereitgestellt wird, wobei die Kommunikationseinrichtung
für das
Empfangen des wenigstens einen Common Measurement-Berichtes von
einem Serving Radio Network Controller des Mobilkommunikationsnetzes,
der das Teilnehmergerät
steuert und mit dem Controlling Radio Network Controller verbunden
ist, eingerichtet sein kann.
-
Des
Weiteren kann der Controlling Radio Network Controller kann eine
Verarbeitungseinrichtung zum Evaluieren umfassen, ob eine jeweilige
bereitgestellte Bitrate, die einer jeweiligen einen der wenigstens
einen Prioritätsklasse
bereitgestellt wird, geringer ist als eine garantierte Bitrate der
jeweiligen Prioritätsklasse.
Dadurch kann die Verarbeitungseinrichtung dafür eingerichtet sein, eine Überlastungssteuerung
für Datenübertragungen
der jeweiligen bereitgestellten Prioritätsklasse aufzurufen, um das Übertragen
der Scheduling unterworfenen Daten der Prioritätsklasse über die dedizierten Uplink-Datenkanäle wenigstens
mit der garantierten Bitrate zu ermöglichen oder um das Übertragen
der Daten der jeweiligen Prioritätsklasse
auf dem dedizierten Uplink-Transportkanal
für wenigstens
eines der Teilnehmergeräte
vorzubelegen, wenn eine jeweilige für die wenigstens eine Prioritätsklasse
bereitgestellte Bitrate geringer ist als eine garantierte Bitrate
für die
jeweilige Prioritätsklasse.
-
In
einer Variation dieser Ausführungsform
kann der Controlling Radio Network Controller des Weiteren eine
Einrichtung umfassen, die dafür
eingerichtet ist, die Schritte des Verfahrens zum Bereitstellen
von (Messungen an einer bereitgestellten Bitrate durchzuführen, die
Scheduling unterworfenen Daten mit einer garantierten Bitrate gemäß einer
der verschiedenen Ausführungsformen
der Erfindung und ihrer Variationen wie oben beschrieben bereitgestellt
wird.
-
Eine
weitere Ausführungsform
der Erfindung betrifft einen Serving Radio Network Controller, der
eine Überlastungssteuerung
für Scheduling
unterworfene Datenübertragungen
einer Prioritätsklasse
auf einem dedizierten Uplink-Kanal als Reaktion auf Messungen an
einer bereitgestellten Bitrate, die für Datenübertragungen der Prioritätsklasse
auf dem Uplink-Datenkanal in einem Mobilkommunikationssystem bereitgestellt
werden, initiiert. Erneut werden die Uplink-Datenübertragungen
der Teilnehmergeräte
in dem Mobilkommunikationssystem jeweils mit einer Prioritätsklasse
verknüpft.
-
Der
Serving Radio Network Controller gemäß dieser Ausführungsform
kann eine Kommunikationseinrichtung zum Empfangen von Scheduling
unterworfenen Daten einer Prioritätsklasse mit einer garantierten
Bitrate, die durch wenigstens ein Teilnehmergerät auf dem dedizierten Uplink-Datenkanal übertragen
wurden, von wenigstens einem Node B der aktiven Reihe wenigstens
eines Teilnehmergerätes
sowie eine Verarbeitungseinrichtung umfassen, mit der festgelegt
wird, dass die bereitgestellte Bitrate den Scheduling unterworfenen
Daten der Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate von dem wenigstens einen Node B bereitgestellt wird
oder dass die Bitrate den Scheduling unterworfenen Daten der Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate nach dem Durchführen von Macro Diversity Combining
der Scheduling unterworfenen Daten der Prioritätsklasse an dem Serving Radio
Network Controller bereitgestellt wird.
-
Die
Kommunikationseinrichtung kann dafür eingerichtet werden, wenigstens
einen Dedicated Measurement-Bericht an den Controlling Radio Network
Controller zu übertragen,
der die bereitgestellte Bitrate anzeigt, die den Scheduling unterworfenen
Daten der Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate bereitgestellt wurde, und eine Überlastungsanzeige
von dem Controlling Radio Network Controller zu empfangen, die eine Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate von Scheduling unterworfenen Daten
an zeigt, die durch das wenigstens eine Teilnehmergerät übertragen
werden, für
das die bereitgestellte Bitrate geringer ist als eine garantierte
Bitrate.
-
Darüber hinaus
kann die Verarbeitungseinrichtung dafür eingerichtet sein, eine Überlastungssteuerung
für die
angezeigte Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate durchzuführen.
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In
einer Variation dieser Ausführungsform
kann der Serving Radio Network Controller darüber hinaus eine Einrichtung
umfassen, die dafür
eingerichtet ist, die Schritte des Verfahrens zum Initiieren einer Überlastungssteuerung
gemäß einer
der verschiedenen Ausführungsformen
der Erfindung und ihrer Variationen wie oben beschrieben durchzuführen.
-
Eine
alternative Ausführungsform
der Erfindung sieht vor, dass ein Serving Radio Network Controller eine Überlastungssteuerung
für Scheduling
unterworfene Datenübertragungen
einer Prioritätsklasse
von Teilnehmergeräten
auf wenigstens einem dedizierten Uplink-Datenkanal als Reaktion
auf Messungen an einer bereitgestellten Bitrate initiiert, die für Datenübertragungen
der Prioritätsklasse
auf dem wenigstens einen Uplink-Datenkanal in einem Mobilkommunikationssystem
bereitgestellt werden, wobei die Uplink-Datenübertragungen der Teilnehmergeräte in dem
Mobilkommunikationssystem jeweils mit einer Prioritätsklasse
verknüpft
sind.
-
Der
Serving Radio Network Controller kann eine Kommunikationseinrichtung
zum Empfangen von wenigstens einem Node B von Scheduling unterworfenen
Daten einer Prioritätsklasse
mit einer garartierten Bitrate, die durch wenigstens eines der Teilnehmergeräte übertragen
wurden, die mit einem jeweiligen einen des wenigstens einen Node
B auf einem jeweiligen einen des wenigstens einen dedizierten Uplink-Datenkanals verbunden
sind, sowie eine Verarbeitungseinrichtung zum Festlegen, dass die
bereitgestellte Bitrate den Scheduling unterworfenen Daten der Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate von dem wenigstens einen Node B bereitgestellt
wird oder dass die Bitrate den Scheduling unterworfenen Daten der
Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate nach dem (Durchführen von Macro Diversity Combining
der Scheduling unterworfenen Daten der Prioritätsklasse an dem Serving Radio
Network Controller bereitgestellt wird.
-
Die
Kommunikationseinrichtung kann dafür eingerichtet werden, wenigstens
einen Common Measurement-Bericht an den Controlling Radio Network
Controller zu übertragen,
der die bereitgestellte Bitrate anzeigt, die Scheduling unterworfenen
Daten der Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate bereitgestellt wurde, und eine Überlastungsanzeige
von dem Controlling Radio Network Controller zu empfangen, die eine
Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate von Scheduling unterworfenen Daten
anzeigt, für
das die bereitgestellte Bitrate geringer ist als eine garantierte
Bitrate.
-
Darüber hinaus
kann die Verarbeitungseinrichtung dafür eingerichtet sein, eine Überlastungssteuerung
für die
angezeigte Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate durchzuführen.
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In
einer Variation dieser Ausführungsform
kann der Serving Radio Network Controller darüber hinaus eine Einrichtung
umfassen, die dafür
eingerichtet ist, die Schritte des Verfahrens zum Initiieren einer Überlastungssteuerung
gemäß einer
der verschiedenen Ausführungsformen
der Erfindung und ihrer Variationen wie oben beschrieben durchzuführen.
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Kurze Beschreibung der Figuren
-
Im
Folgenden wird die Erfindung in Bezug auf die beigefügten Figuren
und Zeichnungen ausführlicher beschrieben. Ähnliche
oder einander entsprechende Einzelheiten in den Figur sind mit gleichen
Referenznummern gekennzeichnet.
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1 stellt
die Architektur der oberen Ebene (high-level architecture) von UMTS
dar,
-
2 stellt
die Architektur des UTRAN gemäß UMTS R99/4/5
dar,
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3 stellt
eine Verschiebung (Drift) und ein Serving Funk-Untersystem dar,
-
4 stellt
die MAC-e-Architektur an einem Teilnehmergerät dar,
-
5 stellt
die MAC-eb-Architektur an einem Node B dar,
-
6 stellt
die MAC-es-Architektur an einem RNC dar,
-
7 stellt
eine beispielhafte TFC-Reihe dar, die durch den RNC konfiguriert
wird und stellt den die durch den Node B gesteuerte TFC-Unterreihe
für durch
den Node B gesteuertes Scheduling dar,
-
8 stellt
einen Betrieb der Umstellungsfunktion in einem RNC dar,
-
9 stellt
ein beispielhaftes Transportkanal-Protokollmodell für einen
E-DCH ohne Iur-Mobilität
dar,
-
10 stellt
ein beispielhaftes Transportkanal-Protokollmodell für einen
E-DCH mit Iur-Mobilität
dar,
-
11 stellt
ein erstes Szenario für
das Bereitstellen von Dedicated Measurements an Scheduling unterworfenen
Daten einer Prioritätsklasse
oder mehrerer Prioritätsklassen
eines Teilnehmergerätes
zu einem C-RNC gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung dar,
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12 stellt
ein Nachrichten-Ablaufdiagramm von einem Dedicated Measurement-Berichten von Nodes
B an den C-RNC gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung dar,
-
13 stellt
ein Nachrichten-Ablaufdiagramm von einem Dedicated Measurement-Berichten von dem S-RNC
an den C-RNC gemäß einer
anderen beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung dar,
-
14 stellt
ein zweites Szenario für
das Bereitstellen von Common Measurements an Scheduling unterworfenen
Daten einer Prioritätsklasse
oder mehrerer Prioritätsklassen,
die von einer Vielzahl von Teilnehmergeräten zu einem C-RNC übertragen wurden,
gemäß einer
Ausführüngsform
der Erfindung dar,
-
15 stellt
ein Nachrichten-Ablaufdiagramm von einem Common Measurement-Berichten von dem S-Node
B an den C-RNC gemäß einer
anderen beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung dar,
-
16 stellt
ein Nachrichten-Ablaufdiagramm von einem Common Measurement-Berichten von dem S-RNC
an den C-RNC gemäß einer
anderen beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung dar, und
-
17 stellt
einen Datenstrom und einen Signalisierungsstrom für die durch
den C-RNC durchgeführte Zulassungssteuerung
dar.
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Ausführliche Beschreibung der Erfindung
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Die
folgenden Absätze
beschreiben verschiedene Ausführungsformen
der Erfindung. Die meisten Ausführungsformen
werden lediglich für
beispielhafte Zwecke in Bezug auf ein UMTS-Kommunikationssystem umrissen
und die in den anschließenden
Abschnitten genutzte Terminologie betrifft hauptsächlich die UMTS-Terminologie.
Die genutzte Terminologie sowie die Beschreibung der Ausführungsformen
in Bezug auf eine UMTS-Architektur
ist nicht als die Prinzipien und Ideen der Erfindungen in Bezug
auf derartige Systeme einschränkend
zu betrachten.
-
Darüber hinaus
dienen die ausführlichen
Erläuterungen,
die in dem Abschnitt „Technischer
Hintergrund" oben
gegeben werden, lediglich dazu, die hauptsächlich UMTS-spezifischen beispielhaften Ausführungsformen,
die im Folgenden beschrieben werden, besser zu verstehen, sie sind
nicht als die Erfindung auf die beschriebenen spezifischen Implementierungen
von Prozessen und Funktionen in dem Mobilkommunikationsnetz begrenzend
zu verstehen.
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Die
folgenden Absätze
umreißen
zunächst
hierin häufig
genutzte unterschiedliche Bezeichnungen. Eine Verkehrsklasse (traffic
class) ist ein QoS-Attribut, das dem S-RNC beim RANAP-Datentransfer
(messaging) signalisiert wird. Es kann jeden Wert der Reihe {interaktiv,
Hintergrund, Streaming, Konversation} annehmen. Es ist darauf hinzuweisen,
dass die Elemente in der Reihe in aufsteigender Reihenfolge angeordnet sind,
wobei immer strengere Zeitsteuerungsanforderungen einzuhalten sind.
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Ein
logischer Kanal wird als ein Dienst definiert, der den oberen (untergeordneten)
Schichten durch die MAC-Teilschicht bereitgestellt wird. Logische
Kanäle
können
durch die MAC-d-Entität
auf MAC-d-Ströme gemultiplext
werden. Dadurch kann es eine „Eins-zu-viele"-Beziehung zwischen
MAC-d-Strömen
und logischen Kanälen
geben. In dem Kontext dieser Beschreibung wird ein MAC-d-Strom gelegentlich
auch als ein Datenstrom bezeichnet.
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Da
im Allgemeinen ein Umstellen pro logischem Kanal bereitgestellt
wird, gibt es im Wesentlichen eine Eins-zu-eins-Entsprechung zwischen
Prioritäten
logischer Kanäle
(MLPs) pro logischem Kanal und einem Scheduling Priority Indicator
(SPI) pro Prioritätswarteschlange.
-
Dies
bedeutet, dass sich eine Prioritätsklasse
gemäß dieser
Erfindung auf einen Scheduling Priority Indicator bezieht. Ein Scheduling
Priority Indicator ist ein Eingabeparameter für die Scheduling-Funktion eines Nocle
B. Er definiert die individuelle Priorität der Prioritätsklassen,
die durch die Scheduling-Funktion des Node B Scheduling unterworfen
wird. Somit ermöglicht
es die Erfindung, wie deutlich werden wird, bereitgestellte Bitraten
auf einer Prioritätsklassen-Ebene
zu messen, und kann eine Überlastungssteuerung
pro Prioritätsklasse einer
vorgegebenen Priorität,
das heißt,
die einen vorgegebenen Scheduling Priority Indicator oder eine Prioritätsklasse
besitzt, und mit einer garantierten Bitrate durchführen.
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Es
ist ein Aspekt der Erfindung, ausreichende Informationen für die QoS-Steuerung
von Scheduling unterworfenen Daten mit einer garantierten Bitrate
in der Art bereitzustellen, die ebenfalls die Nutzung von Iub-Ressourcen
optimiert. Diese Informationen können
für die
Zulassungssteuerung und die Überlastungssteuerung
in dem C-RNC genutzt werden.
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Gemäß einer
Ausführungsform
dieser Erfindung werden Prozeduren zum Senden von Messungen für Scheduling
unterworfene Daten von dem Node B an den C-RNC während des Soft Handover-E-DCH-Betriebes
bereitgestellt. Node B, die einen Messungsbericht für ein UE
senden, können
eine Unterreihe von Node B in der aktiven Reihe oder Serving Node
B für das
UE sein. Alternativ kann die durch jeden Node B für ein individuelles
UE bereitgestellte Bitrate in dem S-RNC bestimmt und von dem S-RNC
an den C-RNC gesendet werden.
-
In
einer anderen Ausführungsform
kann der S-RNC die bereitgestellte Bitrate messen, nachdem Macro
Diversity Combining (MDC) durchgeführt wurde, und das Ergebnis
an den C-RNC senden.
-
In
verschiedenen Ausführungsformen
der Erfindung sind die folgenden Optionen für das Berichten von Messungen
an den C-RNC vorgesehen: Von dem Node B an den C-RNC gesendete Messungen
können
ein Teil gemeinsamer NBAP-Verfahren sein. In diesem Fall sind sie
von einer aggregierten Art. Dies kann bedeuten, dass Berichten für alle Scheduling
unterworfenen Datenverbindungen (beispielsweise MAC-d-Ströme) von
Benutzern in einer bestimmten Zelle einer bestimmten Prioritätsklasse
durchgeführt
wird. Von dem Node B an den C-RNC gesendete Messungen können ebenfalls
ein Teil dedizierter NBAP-Verfahren sein.. Dies bedeutet, dass Berichten
für eine
Scheduling unterworfene Datenverbindung (beispielsweise MAC-d-Strom)
für jeden
Benutzer getrennt durchgeführt
wird. Analog zu den Messungen von dem Node B an den C-RNC können auch
Messungen von dem S-RNC an den C-RNC ein Teil von gemeinsamen oder
dedizierten RNSAP-Verfahren sein, wie im Folgenden ausführlicher
dargelegt wird.
-
Ein
weiterer Aspekt der Erfindung gemäß einer weiteren Ausführungsform
befindet sich in Layer-2-Messungen zum Unterstützen Scheduling unterworfener
Daten. Es wird daher angenommen, dass entsprechende Layer-1-Messungen
als Teil von [NBAP-]Nachrichtengruppen
GEMEINSAMER/DEDIZIERTER Messungsbericht definiert sein können, ohne
hierbei auf weitere Einzelheiten einzugehen. Diese Messungen können ausreichende
Informationen über
die RoT-Ressourcennutzung bereitstellen.
-
Es
ist ein Nutzen dieser Erfindung, dass eine Einrichtung zum Bereitstellen
von Informationen für
die QoS-Steuerung des GBR-Verkehrs an den C-RNC bereitgestellt wird, wird,
während
die Iub-Schnittstellen-Ressourcen optimal genutzt werden.
-
Im
Folgenden wird eine unterschiedliche Ausführungsform der Erfindung in
Bezug auf die 11 bis 16 dargelegt.
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11 stellt
ein erstes Szenario für
das Bereitstellen von Dedicated Measurements an Scheduling unterworfenen
Daten einer Prioritätsklasse
oder mehrerer Prioritätsklassen
eines einzelnen Teilnehmergerätes zu
einem C-RNC gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung dar. Das UE 1100 befindet sich demnach im Soft
Handover und seine aktive Reihe umfasst den S-Node B 11103,
der der Node B der Serving Zelle ist, das heißt, der Serving Node B, sowie
die Node B 1104 und 1113. Die Node B 1103, 1104 und 1105 sind
Teil des Funknetz-Untersystems (radio network subsystem – RNS) 1101 und
sind mit dem C-RNC 1102 verbunden. Das UE 1100 kommuniziert
während
des Soft Handover über
E-DCHs mit den Node B 1103 und 1104.
-
Darüber hinaus
ist das UE 1100 über
den Node B 1113 mit einem zweiten RNS 1111 verbunden.
Die Node B 1113 und 1114 sind beide mit dem S-RNC 1112 verbunden.
Darüber
hinaus sind S-RNC 1112 und C-RNC 1102 miteinander
verbunden.
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12 stellt
ein Nachrichten-Ablaufdiagramm von einem Messungsberichten von den
Nodes B 1103 und 1104 an den C-RNC 1102 gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung dar.
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Von
einem C-RNC 1102 wird ein Dedicated Measurement-Verfahren
genutzt, um das Initiieren von Messungen an dedizierten Ressourcen
in einem Node B anzufordern. Der C-RNC 1102 überträgt somit 1201, 1202 eine
Dedicated Measurement-Anforderung an jeden der Nodes B 1103 und 1104.
Diese Anforderung umfasst eine Identifikation des UE 1100,
das sich im Handover befindet, für
das die Dedicated Measurements durchgeführt werden sollen. Darüber hinaus
kann die Anforderung eine oder mehrere Prioritätsklassen anzeigen, über die
der S-Node B 1103 sowie der Node B 1104 berichten
sollen.
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Das
UE 1100 im Handover überträgt 1203, 1204 Scheduling
unterworfene Daten einer Prioritätsklasse mit
einer garantierten Bitrate an die Node B 1103 beziehungsweise 1104.
Beide Node B 1103 und 1104 bestimmen 1205, 1206 die
Bitrate, die einem jeweiligen MAC-d-Strom jeder Prioritätsklasse,
für die
Dedicated Measurements durchgeführt
werden sollen, bereitgestellt werden soll, und sendet 1207, 1208 die
gemessenen bereitgestellten Bitraten in einer Dedicated Measurement-Berichtsnachricht
an den C-RNC 1102.
-
Beim
Empfang dieser Nachrichten kann der C-RNC die Messungen evaluieren 1209.
Für jede
Scheduling unterworfene Datenübertragung
einer Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate, über
die durch einen jeweiligen einen der Node B 1103 und 1104 berichtet
wird, bestimmt der C-RNC 1102, ob einer der Node B den
Scheduling unterworfenen Daten einer jeweiligen Prioritätsklasse
eine Bitrate bereitstellen kann, die höher ist als die Bitrate, die
den Scheduling unterworfenen Daten garantiert wurde (garantierte
Bitrate). Wenn keiner der Node B 1103, 1104 den
Scheduling unterworfenen Daten eine ausreichend hohe Bitrate bereitstellen
kann, kann der C-RNC 1102 dem S-RNC 1112 anzeigen 1210,
eine Überlastungssteuerung
durchzuführen, wie
im Folgenden ausführlicher
beschrieben werden wird.
-
Darüber hinaus
kann der C-RNC 1102 ebenfalls entscheiden, keine neuen
UEs zu der Prioritätsklasse mit
einer garartierten Bitrate zuzulassen, da berichtet wurde, dass
keine ausreichend hohe Bitrate bereitgestellt ist. Somit kann der
C-RNC 1102 alle Anforderungen für Funkverbindurigen blockieren,
die auf einem E-DCH Scheduling unterworfene Daten der „überlasteten" Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate hätten transportieren
sollen, bis die aufgerufenen Überlastungssteuerungsmechanismen
eine Beeinflussung an S-Node B 1103 und/oder Node B 1104 durchführen und
in einem anschließenden
Messungsbericht anzeigen, dass die garantierte Bitrate den Scheduling
unterworfenen Daten der Prioritätsklasse
auf der Aufwärtsstrecke jetzt
erneut bereitgestellt werden kann.
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Darüber hinaus
kann es in letzterer Hinsicht realisierbar sein, wenn die bereitgestellten
Messungsanforderungen für
Dedicated Measurement 1201, 1202 anzeigen, ob
die Node B 1103, 1104, die die Anforderung empfangen,
ihre Dedicated Measurement-Berichte
sofort, selbstausgelöst
oder periodisch bereitstellen sollen. Der Dedicated Measurement-Wert,
das heißt,
die gemessene bereitgestellte Bitrate, kann in der Gruppe der [NBAP-]
Dedicated Measurement-Berichtsnachricht enthalten sein.
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Das
heißt,
als Beispiel während
des Soft Handover-Betriebs kann nur eine Unterreihe der Nodes B
in der aktiven Reihe Berichten durchführen.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der Erfindung kann der einzige Node B, der Messungsberichte sendet,
der Serving Node B 1103 sein, da dieses Netzwerkelement
den obersten Grenzwert für
die Datenrate auf der Aufwärtsstrecke
einstellen kann.
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In
einer alternativen Ausführungsform
der Erfindung kann nur eine Unterreihe der aktiven Reihe eines UEs
ausgewählt
sein, um über
die bereitgestellte Bitrate zu berichten, die Scheduling unterworfenen
Datenübertragungen
des UE 1100 wenigstens eine Prioritätsklasse mit einer garantierten
Bitrate bereitgestellt wird. So kann beispielsweise der Node B oder
eine Unterreihe von Node B der aktiven Reihe mit der besten Uplink-Kanalqualität durch
den C-RNC 1102 zum Bereitstellen von Dedicated Measurement-Berichten
ausgewählt
werden. In diesem Fall kann sichergestellt werden, dass der Node
B mit der höchsten
Menge korrekt empfangener MAC-e-PDUs Messungsberichte an den C-RNC
sendet.
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Die
Auswahl einer Unterreihe der Node B einer aktiven Reihe oder der
Serving Node B eines UE zum Berichten kann beispielsweise durch
selektives Senden einer dedizierten [NBAP-] Messungsinitiierungs-Anforderungsnachricht
an die Node B der Unterreihe oder an den S-Node B1103 erzielt werden.
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13 stellt
ein Nachrichten-Ablaufdiagramm von einem Messungsberichten von dem
S-RNC 1112 an den C-RNC 1102 gemäß einer
anderen beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung dar.
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In
dieser Ausführungsform
werden die [RNSAP-] Verfahren, wie in dem UMTS-Standard spezifiziert, dahingehend
geändert,
dass der C-RNC 112 (DRNC) Dedicated Measurement-Berichten
von dem S-RNC anfordern kann und dass der S-RNC dem C-RNC (DRNC)
berichten kann.
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Zu
diesem Zweck kann der C-RNC 1102 eine Dedicated Measurement-Anforderungsnachricht
an den S-RNC 1112 senden 1301. Diese Anforderung
kann das UE oder die UEs und wenigstens eine Prioritätsklasse mit
einer garantierten Bitrate für
jedes UE umfassen, über
das der S-RNC 1112 berichten soll.
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Zu
diesem Zweck kann eine Dedicated Measurement-Art als eine Gruppe
der [RNSAP-] DEDICATED MEASUREMENT-MESSUNGSINITIIERUNGS-ANFORDERUNGS-Nachricht eine neue
Messungsart definieren, die auszuführen ist und der Anforderungsnachricht
hinzugefügt
werden kann.
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Eine
Messungsanforderungs-Nachricht für
Dedicated Measurement kann darüber
hinaus Zellen-Kennzeichnungen (C-IDs) von Nodes B umfassen. Diese
Zellen-Kennzeichnungen
können
dem S-RNC 1112 anzeigen, über die Scheduling unterworfenen
Daten zu berichten, die über
diejenigen Zellen der Nodes B empfangen wurden, die durch die Zellen-Kennzeichnungen
identifiziert werden. Somit kann der C-RNC 1102 auch hierdurch erneut
eine Unterreihe oder einen individuellen Node B wie beispielsweise
den S-Node B 1103 spezifizieren und kann somit selektiv
Dedicated Measurements über
eine Prioritätsklasse
für individuell
ausgewählte
Funkzellen der aktiven Reihe der UE während) des Handover anfordern.
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Die
Zellen-Kennzeichnungen können
beispielsweise einer Dedicated Measurement„WAHL"-Objektartgruppe der Nachricht [RNSAP-]
DEDIZIERTE MESSUNGSINITIIE-RUNGS-ANFORDERUNG
hinzugefügt werden.
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Das
UE 1100 stellt 1302, 1303, 1304, 1305 dem
S-RNC 1112 über
die Node B 1103 und 1104 Scheduling unterworfene
Daten einer Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate bereit. Der S-RNC 1112 misst 1306, 1307 die
jeweilige Bitrate, die den Scheduling unterworfenen Daten der Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate durch einen jeweiligen einen von
Node B 1103 und 1104 bereitgestellt wurde, und
berichtet 1308 die gemessenen bereitgestellten Bitraten
an den C-RNC 1102 in wenigstens einer Dedicated Measurement-Berichtsnachricht.
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Alternativ
kann der S-RNC 1112 darüber
hinaus Macro Diversity Combining von Scheduling unterworfenen Daten
der Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate durchführen und kann die bereitgestellte
Bitrate der Scheduling unterworfenen Daten bestimmen, nachdem Macro
Diversity Combining (MDC) durchgeführt wurde. In diesem Fall sind
jedoch keine Funkverbindungs-spezifischen bereitgestellten Bitraten
für den
C-RNC 1102 verfügbar,
sondern nur ein aggregiertes Messergebnis der auf dem E-DCH für die Scheduling
unterworfenen Daten der Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate bereitgestellten Gesamt-Bitrate.
Die Dedicated Measurement-Anforderung, die 1301 durch den
C-RNC 1102 bereitgestellt wurde, kann somit des Weiteren eine
Anzeige umfassen, beispielsweise ein anderes zwingend erforderliches
Informationselement (IE), das anzeigt, ob durch den C-RCN 1102 Messungen
gewünscht
werden, bevor oder nachdem Macro Diversity Combining durchgeführt wurde.
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Zum
Bereitstellen der Messergebnisse in den beispielhaften, in 12 und 13 dargestellten
Ausführungsformen
kann die bereitgestellte Bitrate in dem IE "dem E-DCH bereitgestellte Bitrate" oder dem IE "dem E-DCH nach MDC
bereitgestellte Bitrate" als
ein Teil der dedizierten Messungsart-Gruppe innerhalb einer Dedicated
Measurement-Berichtsnachricht
enthalten sein. Das Vorhandensein von einem dieser IEs kann beispielsweise
für eine
Dedicated Measurement-Berichtsnachricht zwingend erforderlich sein,
die durch den S-RNC 1112 übertragen wird. So kann beispielsweise
das IE "dem E-DCH
bereitgestellte Bitrate" zum
Anfordern von Messungen der bereitgestellten Bitrate pro Priorität, pro UE
und pro Zelle, bevor Macro Diversity Combining durchgeführt wird,
genutzt werden. Gleichermaßen
kann das IE "dem
E-DCH nach MDC bereitgestellte Bitrate" zum Anfordern von Messungen der bereitgestellten
Bitrate pro Priorität
und pro UE, bevor Macro Diversity Combining durchgeführt wird,
genutzt werden.
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Der
Wert der dem E-DCH bereitgestellten Bitrate für Scheduling unterworfene Daten
kann als die Gesamtmenge der MAC-d PDU-Bits pro Prioritätsklasse
definiert werden, die über
die Funkschnittstelle während einer
Messperiode übertragen
werden, dividiert durch die Dauer der Messperiode. Bei der Berechnung
dieses Wertes sollten nur Bits aus bestätigten MAC-e PDUs (berücksichtigt
werden.
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Die "Information über den
Wert der dem E-DCH bereitgestellten Bitrate" kann eine Gruppe der [RNSAP-] DEDICATED
MEASUREMENT-BERICHT-Nachricht sein, die den Wert der dem E-DCH bereitgestellten
Bitrate mitteilt. Die Gruppe kann das IE "Prioritätsanzeige" umfassen, das die Prioritätsklasse
des E-DCH MAC-d-Stromes identifiziert und das zwingend erforderlich
vorliegen sollte, und das Vorhandensein des IEs "Wert der dem E-DCH bereitgestellten
Bitrate" kann ebenfalls
zwingend erforderlich sein.
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Der
Wert der dem E-DCH bereitgestellten Bitrate kann die gesamte bereitgestellte
Bitrate für
den GBR-Verkehr pro Prioritätsklasse,
pro Benutzer und pro Zelle oder die gesamte bereitgestellte Bitrate
pro Priorität
und pro Benutzer enthalten, nachdem Macro Diversity Combining durchgeführt wurde.
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Beim
Empfang der Messergebnisse an dem C-RNC 1102 kann der C-RNC 1102 die
Messergebnisse evaluieren 1209 und die Überlastungssteuerung aufrufen 1210,
wenn dies notwendig ist, wie in Bezug auf die oben genannte 12 umrissen.
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In
den verschiedenen Ausführungsformen
der Erfindung, die in Bezug auf die 11, 12 und 13 umrissen
wurden, wurden Dedicated Measurements an individuellen UEs dargestellt.
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Eine
andere Ausführungsform
der Erfindung sieht vor, dass der S-Node B 1103 durch den
C-RNC 1102 ausgewählt
wurde, um einer Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate über
die bereitgestellte Bitrate zu berichten. In dieser Ausführungsform
kann der S-Node
B 1103 individuell über
alle UEs innerhalb seiner Zelle berichten, die Scheduling unterworfene
Daten dieser jeweiligen Prioritätsklasse über einen
E-DCH übertragen.
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Alternativ
kann der S-Node B 1103 darüber hinaus über alle UEs berichten, die
Scheduling unterworfene Daten auf einem E-DCH übertragen, der einer einer
Vielzahl von garantierten Bitratenklassen zugeordnet ist, und die
den S-Node B 1103 als einen Serving Node B während des
Soft Handover gemeinsam nutzen. Wie oben erläutert, kann die Prioritätsklasse
darüber
hinaus auch als ein Scheduling Priority Indicator einer bestimmten
Prioritätswarteschlange
bezeichnet werden. Mit anderen Worten kann der S-Node B 1103 somit über eine
Unterreihe von UEs berichten, die Scheduling unterworfene Daten
einer Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate übertragen,
die mit einem Scheduling Priority Indicator verknüpft ist,
der höher
ist als ein vorgegebener Schwellenwert. In dem letzteren Fall kann
angenommen werden, dass alle Verkehrsklassen mit einer garantierten
Bitrate mit Scheduling Priority Indicators einer hohen Prioritätsklasse
verknüpft
sind. So können beispielsweise
alle Prioritätsklassen
mit einer garantierten Bitrate einen Scheduling Priority Indicator
besitzen, der größer ist
als 13-üblicherweise
besitzt der Scheduling Priority Indicator einen Wert zwischen 1
(geringste Priorität)
und 15 (höchste
Priorität).
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Darüber hinaus
wird hervorgehoben, dass es selbstverständlich ebenfalls möglich ist,
dass durch den C-RNC 1102 an die Nodes B oder den S-RNC 1102 gesendete
Dedicated Measurement-Anforderungen mehr als ein UE anzeigen, über das
berichtet werden soll, und/oder dass für jedes UE über mehr als eine Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate berichtet werden soll.
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Im
Folgenden werden weitere Ausführungsformen
der Erfindung in Bezug auf die 14, 15 und 16 diskutiert.
Diese Ausführungsformen
beziehen sich hauptsächlich
auf die Nutzung von Common Measurement-Verfahren, die von wenigstens
einem Node B oder dem S-RNC durchgeführt werden. Die Ergebnisse
dieser Messungen können
dem C-RNC für
eine Evaluation bereitgestellt werden.
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14 stellt
gemäß einer
anderen Ausführungsform
der Erfindung ein zweites Szenario für das Bereitstellen von Common
Measurements an Scheduling unterworfenen Daten einer Prioritätsklasse
oder mehrerer Prioritätsklassen
dar, die von einer Vielzahl von Teilnehmergeräten 1401, 1402, 1403, 1404 zu
einem C-RNC 1102 übertragen
wurden. Das UE 1403 befindet sich demnach im Soft Handover
und seine aktive Reihe umfasst den S-Node B 1103, der der
Node B der Serving Zelle ist, das heißt, der Serving Node B, sowie die
Node B 1104 und 1113. Die Node B 1103, 1104 und 1105 sind
Teil des Funknetz-Untersystems (radio network subsystem – RNS) 1101 und
sind mit dem C-RNC 1102 verbunden. Das UE 1100 kommuniziert
während des
Soft Handover über
E-DCHs mit den Node B 1103 und 1104.
-
Die
anderen UEs 1402, 1402 und 1404 stellen
einem jeweiligen einen von Node B 1103 und 1104 Scheduling
unterworfene Daten über
einen dedizierten Uplink-Datenkanal wie beispielsweise einen E-DCH bereit.
In diesem beispielhaften Szenario wird für beispielhafte Zwecke angenommen,
dass die durch die UEs 1401,1402,1403,1404 übertragenen,
Scheduling unterworfenen Uplink-Daten alle derselben Prioritätsklasse angehören.
-
Das
UE 1403 ist über
den Node B 1113 mit einem zweiten RNS 1111 verbunden.
Die Node B 1113 und 1114 sind beide mit dem S-RNC 1112 verbunden.
Darüber
hinaus sind der S-RNC 1112 und der C-RNC 1102 miteinander
verbunden.
-
15 stellt
ein Nachrichten-Ablaufdiagramm von einem Common Measurement-Berichten von dem S-Node
B 1103 an den C-RNC 1102 gemäß einer anderen beispielhaften
Ausführungsform
der Erfindung dar.
-
Gemäß dieser
Ausführungsform
der Erfindung initiiert der C-RNC 1102 ein Common Measurement-Verfahren,
indem eine Common Measurement-Anforderung an den S-Node B 1103 gesendet 1501 wird. Die
Anforderung gibt wenigstens eine Prioritätsklasse mit einer garantierten
Bitrate an, über
die der S-Node B 1103 gemäß der Anforderung berichten
soll. Wie für
die Dedicated Measurement-Verfahren wie oben beschrieben umrissen,
kann darüber
hinaus Common Measurement so konfiguriert werden, dass es sofort,
selbstausgelöst
oder periodisch erfolgt.
-
Um
die Art der durch den S-Node B 1103 durchzuführenden
Messung zu definieren, kann der C-RNC 1102 eine so genannte
Common Measurement-Art in der Anforderung einschließen. Eine
Common Measurement-Art ist eine Gruppe der [NBAP-]COMMON MEASUREMENT-MESSUNGSINITIIERUNGS-ANFORDERUNG-Nachricht,
die die auszuführende
Messungsart definiert. Für
Common Measurements, die für
den E-DCH spezifisch sind, kann ein neues IE "gesamte dem E-DCH bereitgestellte Bitrate" als ein Teil einer
Common Measurement-Artengruppe definiert werden. Das Vorhandensein
dieses IE kann beispielsweise zwingend erforderlich sein.
-
Im
Fall dieser beispielhaften Ausführungsform
ist nur der S-Node B 1103 zum Bereitstellen von Common
Measurements über
die Bitrate konfiguriert, die einer bestimmten Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate innerhalb der durch den S-Node B 1103 gesteuerten
Serving-Zelle bereitgestellt wird. In einer alternativen Ausführungsform
der Erfindung ist es ebenfalls möglich,
dass mehr als ein Node B, beispielsweise der S-Node B 1103 und der Node B 1104, über die
Bitrate berichten, die einer Prioritätsklasse mit einer garantierten
Bitrate innerhalb der durch den S-Node B 1103 beziehungsweise
durch den Node B 1104 gesteuerten Serving-Zelle bereitgestellt
wird.
-
In
Bezug auf diese zwei oben beschriebenen Ausführungsformen ist es wichtig,
darauf hinzuweisen, dass für
das Common Measurement-Berichten von wenigstens einem Node B an
den C-RNC 1102 der wenigstens eine Node B ein Node B innerhalb
der aktiven Reihe des UE 1104 ist, das sich im Soft Handover
befindet. Wie im Folgenden ausführlicher
erläutert
wird, ermöglichen
es die Common Measurement-Berichte, die durch den wenigstens einen
Node B wie beispielsweise den S-Node B 1103 in der beispielhaften
Ausführungsform
von 12 bereitgestellt werden, dem C-RNC 1102,
die Bitrate zu bestimmen, die Scheduling unterworfenen Daten einer
Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate innerhalb der Zelle oder der Zellen
bereitgestellt wird, die durch den wenigstens einen Node B gesteuert
werden. Auf Basis dieser Informationen kann der C-RNC 1102 entscheiden,
ob eine angeforderte QoS wie beispielsweise bezüglich der garantierten Bitrate
in einer spezifischen Funkzelle/Funkzellen der aktiven Reihe des
UE 1403 erfüllt
werden kann. Ist dies nicht der Fall, können geeignete Maßnahmen
wie beispielsweise eine Überlastungssteuerung
durch den C-RNC 1102 initiiert werden.
-
Nun
wieder in Bezug auf die 15 führen die
UEs 1401, 1402 und 1403 Übertragen 1502, 1503, 1504 von
Scheduling unterworfenen Daten der Prioritätsklasse mit einer garantierten
Bitrate an den S-Node B 1103 durch. Der S-Node B 1103 misst 1505 die
gesamte, Daten der genannten Prioritätsklasse bereitgestellte Bitrate
und nutzt dazu Common Measurement-Verfahren. Somit wird eine Information über die
dem E-DCH bereitgestellte Bitrate durch den S-Node B 1103 bestimmt
und innerhalb eines Common Measurement-Berichtes an den C-RNC 1102 übertragen 1506.
-
Wie
oben bereits angegeben, kann die Information über die dem E-DCH bereitgestellte
Bitrate für Scheduling
unterworfene Daten als die Gesamtmenge der MAC-d PDU-Bits pro Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate definiert werden, die über die
Funk schnittstelle während
einer Messperiode übertragen
werden, dividiert durch die Dauer der Messperiode. Es werden nur
Bits von bestätigten
MAC-e PDUs berücksichtigt.
Diese Information über
die dem E-DCH bereitgestellte Bitrate wird für die Definition der Gesamtwertgruppe der
dem E-DCH bereitgestellten Bitrate der [NBAP-] GE-MEINSAMEN Messungsbericht-Nachricht
genutzt. Wie aus dieser Definition ersichtlich wird, berichtet das
Dedicated Measurement-Verfahren über
individuelle Bitraten, die einer Prioritätsklasse (das heißt, pro
UE) bereitgestellt werden, während
die Common Measurements über
die gesamte Bitrate oder Gesamt-Bitrate berichten, die allen UEs
der jeweiligen Prioritätsklasse innerhalb
einer Funkzelle bereitgestellt werden.
-
Neben
dem bereitgestellten Bitraten-Parameterwert kann der S-Node B 1103 darüber hinaus
auch eine Liste kostspieliger UEs bestimmen, die Scheduling unterworfene
Daten der Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate übertragen, über die
innerhalb seiner Serving-Zelle zu berichten ist, und die signifikant
zu dem Anstieg des Rauschens innerhalb der Serving-Zelle beitragen.
-
In
einer beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung kann diese Liste kostspieliger UEs auf Basis genutzter
TFC-Statistiken während
eines einzigen Messungszeitraumes definiert werden. So kann beispielsweise
die E-TFC-Statistik genutzt werden, um Kosten eines UE während des
Messungszeitraumes eines N-TTI mit Hilfe der folgenden Gleichung
zu definieren:
-
E-TFCi max entspricht der
erweiterten Transportformat-Kombination (Enhanced-Transport Format
Combination – E-TFC)
des jeweiligen UE mit einer höchsten
Anzahl von Bits, während
Wi einen Faktor kennzeichnet, der den Verstärkungsfaktoren
(„verstärkt” oder „nominal"-Modus des UE) entspricht.
-
Der
Wert der IE-Gruppe "Wert
der dem E-DCH bereitgestellten Bitrate" wird in einem Lager-2-Messverfahren
bestimmt. Es ist jedoch ebenfalls möglich, dieses IE beim Signalisieren
von Lager-1-Messungen zu signalisieren.
-
Eine
andere Definition eines kostspieligen UE kann wie folgt gewählt werden.
Ein "kostspieliges" UE ist ein UE, dessen
festgelegte E-TFC-Statistik für
dediziertes Uplink-Übertragen,
die während
eines Messintervalls beobachtet wurde, einen bestimmten Schwellenwert überschritten
hat. Vereinfacht ausgedrückt,
können
kostspielige UEs diejenigen UEs sein, die signifikant an den Anstieg
des Rauschens auf der Aufwärtsstrecke
für eine
bestimmte Funkzelle beitragen.
-
Die
Common Measurement-Ergebnisse des S-RNC 1103 in der beispielhaften
Ausführungsform
der Erfindung gemäß 12 können in
einer so genannten Information über
den „Wert
der dem E-DCH bereitgestellten Bitrate" enthalten sein. Diese Information über den
Wert der dem E-DCH bereitgestellten Bitrate kann eine Gruppe der
[NBAP-] COMMON MEASUREMENT-BERICHT-Nachricht definieren. Die Gruppe
sollte das folgende IE "Prioritätsanzeige" umfassen, das die
Prioritätsklasse
des E-DCH MAC-d-Stromes
kennzeichnet, über
den berichtet wird, sowie das IE "Wert der dem E-DCH bereitgestellten
Bitrate", wie oben
definiert. Diese zwei IEs können
beispielsweise zwingend erforderlich sein.
-
Darüber hinaus
kann die Gruppe ein optionales oder zwingend erforderliches IE "Liste kostspieliger UEs" umfassen, das die
kostspieligen UEs innerhalb der Zelle umfasst, die durch den Node
B gesteuert wird, über
den berichtet wird. Die Liste kostspieliger UEs kann UEs umfassen,
die ein besonders hohes RoT durch ihre Uplink-Übertragungen in dem Sinne verursachen,
der durch die obige Gleichung erfasst wird, oder ähnlich. Auf
Basis der Liste kostspieliger UEs kann der C-RNC
1102 eine
Rekonfiguration der an die E-DCHs abgetretenen Ressourcen initiieren.
Eine weitere Option für
den C-RNC
1102 kann das Vorbelegen eines MAC-d-Stromes
für kostspielige
UEs oder das Umschalten des Verkehrs der kostspieligen UEs von einem
E-DCH auf einen bereits bestehenden Uplink-DCH sein. Die Liste kostspieliger
UEs kann ein Teil der Gruppe sein, die ebenfalls Layer-1-Messungen
zugeordnet sind. Diese Informationen werden in der folgenden Tabelle
dargestellt.
| IE/Gruppenname | Vorhanden-
sein | Bereich | IE-Art
und Referenz |
-
| Information über den Wert
der dem |
|
fzl |
|
| E-DCH
bereitgestellten Gesamt-Bitrate |
M |
|
|
| >Prioritätsanzeige |
M |
fzl |
fzl |
| >Wert der dem E-DCH bereit-gestellten Bitrate |
M |
fzl |
fzl |
| > Liste kostspieliger
UEs |
M/O |
fzl |
fzl |
-
16 stellt
ein Nachrichten-Ablaufdiagramm von einem Common Measurement-Berichten von dem S-RNC 1112 an
den C-RNC 1102 gemäß einer
anderen beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung dar.
-
Die
Common Measurements werden durch den C-RNC 1102 durch Senden 1601 einer
Common Measurement-Anforderungsnachricht an den S-RNC 1112 initiiert.
Common Measurement-Berichten über
die Scheduling unterworfenen Daten bereitgestellte Bitrate einer
spezifizierten Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate von dem S-RNC 1112 kann
ein [RNSAP-] Common Measurement-Berichtsverfahren nutzen. Der C-RNC 1102 kann
den S-RNC 1112 auffordern, die Ergebnisse von Messungen
zu berichten, wie durch den C-RNC 1102 durch eine [RNSAP-]
COMMON MEASUREMENT-MESSUNGSINITIIERUNGS-ANFORDERUNG-Nachricht
angefordert.
-
Die
Anforderung kann beispielsweise die Prioritätsklasse anzeigen, über die
der S-RNC 1112 berichten soll, sowie wenigstens einen Node
B der aktiven Reihe des UE 1403 während des Soft Handover. Die
UEs 1401, 1402, und 1403 übertragen
alle 1502, 1503, 1504 Scheduling unterworfene
Daten dieser Prioritätsklasse über den
S-Node B 1102 an den S-RNC 1112 (siehe 1602, 1603, 1604).
Der S-RNC 1102 kann die Scheduling unterworfenen Daten
der Prioritätsklasse
dem S-RNC 1112 bereitstellen und dazu das E-DCH-FP nutzen,
wie beispielsweise in 10 und 17 gezeigt.
Somit kann der S-RNC 1112 die durch die jeweiligen UEs
und durch jeweilige Nodes B gesendeten Daten in dem Fall unterscheiden,
dass mehr als ein Node B so konfiguriert ist, dass durch die Common
Measurement-Anforderung von dem C-RNC 1102 über ihn
berichtet werden soll.
-
Der
C-RNC 1102 kann einen individuellen Node B oder eine Unterreihe
von Node B der aktiven Reihe des UE 1403 auswählen, der
oder die Common Measurement-Berichte für Daten einer Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate bereitstellen soll oder sollen. Die
Auswahl dieser Unterreihe von Node B einer aktiven Reihe oder die
Auswahl eines einzelnen Node B nur eines UE (beispielsweise S-Node
B 1103 in der beispielhaften Ausführungsform aus 16)
für das
Berichten kann durch Auflisten der jeweiligen Zellen-Kennzeichnungen
(C-IDs) des ausgewählten
Node B oder der ausgewählten
Node B in einer [RNSAP-] DEDICATED MEASUREMENT-MESSUNGSINITIIERUNGSANFORDERUNG-Nachricht
erfolgen.
-
Erneut
kann die Art der durch den S-RNC 1112 durchzuführenden
Messung in einer spezifischen Common Measurement-Art definiert werden.
Die Common Measurement-Art
ist eine Gruppe der [RNSAP-] COMMON MEASUREMENT-MESSUNGSINITIIERUNGSUNGSANFORDERUNG-Nachricht,
die die auszuführende
Messungsart definiert. Common Measurements, die für den E-DCH
spezifisch sind, können
durch Definieren eines neuen IE "gesamte
dem E-DCH bereitgestellte Bitrate" als ein Teil einer Gruppe „Common
Measurement-Art" erzielt
werden. Das Vorhandensein dieses IE kann beispielsweise zwingend
erforderlich sein. Das IE "Gesamte
dem E-DCH bereitgestellte
Bitrate" kann darüber hinaus
zum Anfordern von Messungen über
die gesamte bereitgestellte Bitrate für den GBR-Verkehr pro Prioritätsklasse
und pro Zelle genutzt werden.
-
Erneut
in Bezug auf 16 kann der S-RNC 1112 ein
Common Measurement-Verfahren
durchführen 1605,
um die Bitrate zu bestimmen, die den Scheduling unterworfenen Daten
der Prioritätsklasse
mit einer garantierten Bitrate innerhalb der Funkzelle des S-Node
B 1102 bereitgestellt wird.
-
Die
Ergebnisse der Messung können
in einem Common Measurement-Bericht an den C-RNC 1102 berichtet 1606 werden.
Wie oben in Bezug auf die Ausführungsform
der Erfindung in der 15 dargestellt, können die
Common Measurement-Ergebnisse dieser Ausführungsform auch in einer Information über den Wert
der dem E-DCH bereitgestellten Bitrate bereitgestellt werden. Die
Information über
den Wert der dem E-DCH
bereitgestellten Bitrate kann eine Gruppe der [RNSAP-] COMMON MEASURE-MENT-BERICHT-Nachricht
angeben, die von dem S-RNC 1112 an den C-RNC 1102 übertragen
wurde Die Gruppe sollte das folgende IE "Prioritätsanzeige" umfassen, das die Prioritätsklasse
des E-DCH MAC-d-Stromes kennzeichnet, sowie das IE "Wert der dem E-DCH
bereitgestellten Bitrate".
Wie vorstehend erläutert,
können
diese IEs zwingend erforderlich sein. Darüber hinaus kann auch der Bericht
von dem S-RNC 1112 ein weiteres optionales oder zwingend
erforderliches IE "Liste
kostspieliger UEs",
wie oben in Bezug auf 15 erläutert.
-
Obwohl
in den Ausführungsformen
oben angegeben wurde, dass die Dedicated Measurement- oder Common
Measurement-Anforderung nur eine einzige Prioritätsklasse mit einer garantierten
Bitrate anzeigen kann, wird hervorgehoben, dass die Messungsanforderung
darüber
hinaus einen Bereich von Prioritätsklassen mit
Scheduling unterworfenem Verkehr mit garantierter Bitrate umfassen
kann, oder eine Vielzahl von Prioritätsklassen mit einer garantierten
Bitrate kann in der Anforderung identifiziert werden und es kann
durch das jeweilige berichtende Netzwerkelement oder die jeweiligen
berichtenden Netzwerkelemente über
sie berichtet werden. Darüber
hinaus wird hervorgehoben, dass es für die Ausführungsformen in Bezug auf den
S-RNC 1112,
der dem C-RNC 1102 berichtet, nicht erforderlich ist, dass
das UE oder eines der UEs, über
das oder über
die berichtet wird, sich im Soft Handover befinden.
-
In
der folgenden Tabelle werden die Optionen über die unterschiedlichen Messungen
dargestellt, die durch den C-RNC
1102 in den unterschiedlichen,
oben umrissenen Ausführungsformen
initiiert werden können.
| | Node
B an C-RNC 1102 | S-RNC 1112 an
C-RNC 1102 |
| Dedicated
Mea-surement-Verfahren | 1.
Bereitgestellte Bitrate pro Prioritätsklasse pro UE (pro Zelle) | 2.
Bereitgestellte Bitrate pro Prioritätsklasse pro UE pro Zel-le
3. Bereitgestellte
Bitrate pro Prioritätsklasse
pro UE nach |
| | | MDC |
| Common
Measu-rement-Verfahren | 4.
Bereitgestellte Gesamt-Bitrate pro
Prioritätsklasse
pro Zelle | 5.
Bereitgestellte GesamtBitrate pro Prioritätsklasse pro Zelle |
-
Wie
in den vorangehenden Abschnitten erläutert wurde, kann das Messungsberichten
für Überlastungssteuerung
beispielsweise durch eine Nachricht [NBAP-] DEDICATED/COMMON MEASUREMENT-BERICHT
erfolgen. Wenn in dem C-RNC 1102 festgestellt wird, dass
die QoS-Anforderungen nicht zufrieden stellend erfüllt werden,
kann dieser entscheiden, eine Überlastungssteuerung
aufzurufen. Hierfür
gibt es mehrere Wege, die davon abhängig sind, ob die gesamten
RoT-Ressourcen in einem Node B, der für einen E-DCH eines UE dediziert
ist, ausreichen, um den MAC-d-Strom mit den gegebenen QoS-Anforderungen
(beispielsweise mit garantierter Bitrate) abzuwickeln oder nicht.
-
In
dem Fall, dass die gesamten RoT-Ressourcen, die dem E-DCH durch
den Node B dediziert werden können
(maxRoT), zum Abwickeln des MAC-d-Stromes unzureichend sind, kann
der C-RNC 1102 eine Vorbelegung des MAC-d-Stromes initiieren.
Dies kann beispielsweise erzielt werden, indem eine Nachricht [RNSAP-]
ANZEIGE DER NOT-WENDIGKEIT
DES VORBELEGENS EINER FUNKVERBINDUNG an den S-RNC 1112 gesendet
wird. Nach dem Empfangen der Nachricht von dem C-RNC 1102 kann
der S-RNC 1112 den
Datenstrom auf Funkträgern
stoppen, die mit logischen Kanälen
verknüpft
sind, die mit den vorzubelegenden MAC-d-Strömen verknüpft sind.
-
In
dem Fall, dass die gesamten RoT-Ressourcen in dem Node B, die für einen
E-DCH dediziert werden können
(maxRoT), zum Abwickeln des MAC-d-Stromes ausreichen, kann der C-RNC 1102 den
S-RNC 1112 über
diese Situation informieren. Dies kann beispielsweise erzielt werden,
indem eine [RNSAP-] FUNKVERBINDUNGS-ÜBERLASTUNGSANZEIGE-Nachricht
an den S-RNC 1112 gesendet wird. Diese Überlastungsanzeigenachricht
kann beispielsweise eine Anzeige der Prioritätsklasse mit einer garantierten
Bitrate umfassen, für
die die Überlastungssteuerung
durchgeführt
wird, beispielsweise eine MAC-d-Strom-Kennzeichnung.
-
Wenn
die durch den S-RNC gesteuerte E-TFC-Reihe ausreichend hohe Datenraten
bereitstellt, können
die durch den Node B gesteuerte E-DCH-Ressourcen durch den S-RNC 1112 rekonfiguriert
werden, beispielsweise durch das Übertragen einer [NBAP-] FUNKVERBINDUNGS-REKONFIGURATIONS-ANFORDERUNG-Nachricht
an den jeweiligen Node B. Diese Nachricht rekonfiguriert die durch
den Node B gesteuerte TFC-Unterreihe
(siehe 7) so, dass es möglich wird, Scheduling unterworfene
Daten der Prioritätsklasse mit
der garantierten Bitrate oder sogar mit einer höheren Bitrate bereitzustellen.
-
Wenn
jedoch die durch den S-RNC gesteuerte E-TFC-Reihe keine ausreichend
hohen Datenraten ermöglicht,
kann es möglich
sein, dass der S-RNC 1112 die durch den RNC gesteuerte
E-TFC-Reihe in dem jeweiligen UE rekonfigurieren muss, beispielsweise
durch das Senden einer [RRC-] E-TFC-REKONFIGURATIONS-ANFORDERUNGS-Nachricht. Die durch
den Node B gesteuerten E-DCH-Ressourcen können danach durch eine [NBAP-]
FUNKVERBINDUNGS-REKONFIGURATIONS-ANFORDERUNG-Nachricht rekonfiguriert werden, wie
oben erläutert.
-
Über das
Durchführen
einer Überlastungssteuerung
hinaus oder alternativ dazu kann der C-RNC 1102 darüber hinaus
die Zulassungssteuerung für
Dienste abwickeln, die den Uplink-Verkehr einer Prioritätsklasse mit
einer garantierten Bitrate auf Basis der von dem wenigstens einen
Node B oder dem S-RNC 1112 empfangenen Messergebnisse implizieren.
-
Der
C-RNC 1102 kann Messungsberichte nutzen, um eine Entscheidung
darüber
zu treffen, ob der neue Benutzer zugelassen wird oder nicht. Wenn
beispielsweise die gesamte bereitgestellte Bitrate pro Prioritätsklasse
für ein
Common Measurement-Verfahren
geringer ist als eine erforderliche Bitrate (garantierte Bitrate)
für bereits
zugelassene Benutzer pro Prioritätsklasse,
kann der C-RNC 1102 keine neu ankommenden Benutzer zulassen.
Beim Erkennen einer Änderung
in der bereitgestellten Bitrate auf Basis der nacheinander daran
empfangenen Messungen kann der C-RNC 1102 entscheiden,
neue Benutzer zuzulassen, wenn beispielsweise der letzte Messungsbericht
oder die letzten Messungsberichte anzeigen, dass die erforderliche Bitrate
den Benutzern der jeweiligen Prioritätsklasse bereitgestellt werden
kann.
-
Ein
Beispiel von Daten- und Signalisierungsströmen für die Zulassungssteuerung durch
den C-RNC, der [NBAP-] Messungsberichten annimmt, wird in der 17 dargestellt.
Wenn beispielsweise ein C-RNC entschieden hat, keine neuen Benutzer
für eine
spezifische Prioritätsklasse
zuzulassen, kann der C-RNC beispielsweise eine Nachricht über das
Fehlschlagen der Einrichtung einer Funkverbindung an den S-RNC senden
und das Einrichtung einer neuen Funkverbindung für einen Benutzer anfordern.
-
In
dieser Hinsicht wird hervorgehoben, dass RoT für einen speziellen E-DCH konstant
ist und durch einen Node B reguliert wird. Die Bitrate für die einem
individuellen UE zugewiesenen Leistungsoffsets kann beispielsweise
durch den UE-E-TFC-Auswahlalgorithmus
berechnet werden. Daher wird in einer Ausführungsform der Erfindung das
GBR-Attribut eines Benutzers, der zum Übertragen in Betracht gezogen
wird, nicht für die
Zulassungssteuerung genutzt.
-
Im
Folgenden wird der E-DCH-Betrieb während des Soft Handover gemäß den oben
aufgeführten Ausführungsformen
in Bezug auf eine Optimierungs-Iub-Kapazität betrachtet. Es kann angenommen
werden, dass das Berichten durch speziell ausgewählte einzelne Node B in der
aktiven Reihe oder durch eine speziell ausgewählte Unterreihe von Node B
in der aktiven Reihe durchgeführt
wird.
-
Während des
SHO-Betriebes können
Messungen durch den C-RNC 1102 durch mehrere Node B innerhalb
der aktiven Reihe eines speziellen UE 1100, 1403 empfangen
werden. Dies kann von einem Standpunkt der Iub-Nutzung aus betrachtet
nicht übermäßig effizient
sein. Daher kann es von Vorteil sein, wenn Dedicated Measurements
konfiguriert werden können,
die nur durch den S-Node B 1103 auszuführen sind, vorausgesetzt, dass
seine Befehle der begrenzende Hauptfaktor für die Uplink-Bitrate ist, die
Scheduling unterworfenen Datenübertragungen
bereitgestellt wird.
-
Da
die S-Node B-Auswahl im Allgemeinen UE-spezifisch ist, ist das Messungsberichten
pro Serving Node B nur für
die Dedicated Measurement-Art möglich.
Unter der Voraussetzung, dass Messungen pro Prioritätsklasse
und pro Gruppe von Benutzern mit gleichen Serving Nodes B konfiguriert
wird, ermöglicht
dies darüber
hinaus ein Berichten, wobei Common Measurement-Verfahren wie oben
umrissen genutzt werden können.
Im Allgemeinen wird eine verringerte Genauigkeit des Berichtens
zugunsten einer verringerten Iub-Last während des SHO-Betriebes in
Kauf genommen, wenn versucht wird, die Iub-Last auf Grund von Messungen zu
optimieren.
-
Wie
vorstehend erläutert,
können
bestimmte UEs mit einem Uplink-Zugriff einer sehr hohen Priorität über einen
E-DCH nicht gezwungen werden, Scheduling-Bewilligungsbefehle von Nodes auszuführen, die kein
Serving Node B sind. Dies kann beispielsweise eine weitere Option
für das
Optimieren der Iub-Last ermöglichen,
die durch die Messungen erzeugt wird. So kann beispielsweise pro
S-Node B das Berichten für
diese UEs mit „hoher
Priorität" durchgeführt werden,
ohne dabei die Genauigkeit des Berichtens in irgendeiner Weise zu
kompromittieren.
-
Darüber hinaus
betrifft eine andere Möglichkeit
für das
Iub-Optimieren beim Soft Handover die Situation, wenn andere Node
B als der S-Node B Messungen berichten. Es kann möglich sein,
dass eine Anzahl von Übertragungswiederholungen
von MAC-e PDUs (RSN = Retransmission Sequence Number – Übertragungswiederholungssequenzanzahl)
zusammen mit den jeweiligen MAC-e PDUs innerhalb von DATEN-RAHMEN des E-DCH-FP
berichtet wird.
-
In
einer beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung wird angenommen, dass das Feld RSN (oder Feld "A von HARQ-Sendewiederhlg") in den DATENRAHMEN
enthalten ist, die durch jeden der Node B in der aktiven Reihe an
den S-RNC gesendet werden, und dass das E-DCH-FP in dem C-RNC 1102 beendet
wird. Unter der Voraussetzung, dass für eine gute Kanalqualität weniger Übertragungswiederholungen
von PDUs auf der Aufwärtsstrecke
erforderlich sind als für
schlechte Kanal-Uplink-Kanalbedingungen, kann der RSN-Bereich als
eine Anzeige der Kanal-Uplink-Kanalqualität für ein UE interpretiert werden,
das sich in einem Soft Handover befindet, in einer jeweiligen Funkzelle
des Node B der aktiven Reihe. Um mit Schwankungen der Kanalqualität fertig
zu werden, kann eine durchschnittliche berichtete RSN für einen
vorgegebenen Messungszeitraum berechnet werden. Somit kann der Node
B mit der besten Uplink-Qualität
in der aktiven Reihe als derjenige ausgewählt werden, der die geringste
(durchschnittliche) RSN anzeigt.
-
In
dieser beispielhaften Ausführungsform
kann der Node B mit der besten Uplink-Kanalqualität als derjenige Node B ausgewählt werden,
der Messergebnisse bereitstellen sollte. Alternativ können auch
mehr als nur ein einziger Node B ausgewählt werden, beispielsweise
die zwei oder drei Node B mit der besten Uplink-Kanalqualität. Dieser
Betrieb ist jedoch nur auf Dedicated Measurements anwendbar.
-
In
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung wird angenommen, dass das E-DCH-FP nicht in dem C-RNC 1102 beendet
wird, dies erfordert, dass die Unterreihe der berichtenden Node
B in der aktiven Reihe/der Serving Node B eines UE durch den S-RNC 1112 bestimmt
werden kann. Eine entsprechende Anzeige kann an den C-RNC 1102 gesendet
werden, der Messungen durch Senden einer [NBAP-] DEDICATED MEASUREMENT-MESSUNGSINITIIERUNGS-ANFORDERUNG-Nachricht
an ausgewählte
Node B/den ausgewählten
Node B initiieren kann.
-
Für Scheduling
nicht unterworfene Daten einer Prioritätsklasse mit einer garantierten
Bitrate kann nur eine Überlastungsanzeige
von einem messenden Node B an den C-RNC 1102 gesendet werden. Beim
Empfang der Überlastungsanzeige
für Scheduling
nicht unterworfene Daten der Prioritätsklasse kann der C-RNC 1102 versuchen,
mehr Ressourcen für
den E-DCH zuzuweisen.
-
Es
kann angenommen werden, dass Serving Node B intern die Menge von
RoT für
Scheduling unterworfene Daten komprimieren kann, um mehr Ressourcen
für Scheduling
nicht unterworfene Daten als für
solche mit höherer
Priorität
freizumachen, die jedoch eine geringere Verzögerung und geringere Datenraten
anfordern. Daher ist ein explizites Berichten einer bereitgestellten
Bitrate möglicherweise
für Scheduling
nicht unterworfene Daten nicht notwendig, somit trägt dies
zum Senken der Last an den Schnittstellen bei.
-
Wie
in der letzten Tabelle oben beschrieben, kann NBAP/RNSAP Common/Dedicated
Measurement-Berichten konfiguriert werden. Abhängig von den erforderlichen
Informationen können
bestimmte Konfiguration mehr oder weniger geeignet sein.
-
Beispielsweise
kann es für
UEs mit hoher Priorität,
die nur Befehlen von einem Serving Node B gehorchen, möglich sein,
eine bereitgestellte Bitrate nach MDC an den C-RNC zu senden. Wenn
die bereitgestellte Bitrate geringer ist als angefordert (garantierte
Bitrate), kann der C-RNC E-DCH-Ressourcen rekonfigurieren, die dem
S-Node B zugewiesen wurden.
-
In
einem anderen Beispiel kann der C-RNC wünschen, Common Measurements
an der gesamten bereitgestellten Bitrate pro Prioritätsklasse
und Zelle oder Dedicated Measurements an der gesamten bereitgestellten
Bitrate pro Prioritätsklasse,
Zelle und UE zu beobachten, um diejenigen Nodes B in der aktiven
Reihe des UE zu identifizieren, die nicht signifikant zu einem Macro-Diversity
Gain beitragen. Der C-RNC kann darüber hinaus wünschen,
denjenigen Node B mehr Ressourcen zuzuweisen oder dem S-RNC durch
Signalisieren empfehlen, dass diejenigen Node B aus der aktiven
Reihe entfernt werden.
-
Es
wird hervorgehoben, dass Node B in der aktiven Reihe des UE, die
nicht signifikant zu einem Macro-Diversity Gain beitragen, ebenfalls
aus dem RSN-Bereich des E-DCH-FP
abgeleitet werden können.
Wenn der E-DCH FP nicht in dem C-RNC beendet wird, sind jedoch die
Informationen aus den RSN-Feldern nicht in dem C-RNC verfügbar. In
diesem Fall kann der für
das Berichten ausgewählte
Node B von dem S-RNC an den C-RNC
signalisiert werden, so dass der C-RNC die Messungen demgemäß konfigurieren
kann.
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Schließlich wird
hervorgehoben, dass Messungsberichten nach MDC dem C-RNC wichtige
Informationen bereitstellen, die selbst dann nicht durch Messungen
in diesem Netzwerkelement erhalten werden können, wenn das E-DCH-FP darin
beendet würde.
Auf Basis der bereitgestellten Bitrate nach MDC kann der C-RNC die
E-DCH-Ressource in dem Node B rekonfigurieren. Ist beispielsweise
die bereitgestellte Bitrate geringer als die garantierte Bitrate,
kann die gesamte, dem E-DCH in Node B zugewiesene Menge RoT geändert werden.
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Eine
andere Ausführungsform
der Erfindung betrifft die Implementierung der oben be schriebenen
verschiedenen Ausführungsformen
unter Nutzung von Hardware und Software. Es wird anerkannt, dass
die verschiedenen oben erwähnten
Verfahrensschritte sowie die verschiedenen logischen Entitäten und
Module, wie oben beschrieben, mithilfe von Berechnungsvorrichtungen
(Prozessoren) wie beispielsweise Mehrzweckprozessoren, Digitalsignalprozessoren
(DSP), anwendungsspezifische integrierte Schaltkreise (ASIC), feldprogrammierbare
Gate-Arrays (FPGA) oder andere programmierbare logische Vorrichtungen
und dergleichen implementiert oder durchgeführt werden können. Die
verschiedenen Ausführungsformen
der Erfindung können darüber hinaus
auch durch eine Kombination dieser Vorrichtungen durchgeführt oder
ausgeführt
werden.
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Somit
wird beispielsweise anerkannt, dass der Betrieb des C-RNC und des
S-RNC, der in den oben genannten Ausführungsformen der Erfindung
und ihren Variationen beschrieben wurde, in Hardware und/oder Software
implementiert werden kann und dass die Funktionalität dieser
Netzwerkelemente auch auf einem computerlesbaren Medium enthalten
sein kann. Die verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung
können daher
auch durch Softwaremodule implementiert werden, die von einem Prozessor
oder direkt in einer Hardware ausgeführt werden. Darüber hinaus
kann eine Kombination von Softwaremodulen und einer Hardware-Implementierung
möglich
sein. Die Softwaremodule können
auf jeder Art computerlesbarer Speichermedien wie beispielsweise
RAM, EPROM, EEPROM, Flash-Speicher, Speicherkarten, Registern, Festplatten, CD-ROM,
DVD und dergleichen gespeichert sein.