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DE20304321U1 - Mischgerät - Google Patents

Mischgerät

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Publication number
DE20304321U1
DE20304321U1 DE20304321U DE20304321U DE20304321U1 DE 20304321 U1 DE20304321 U1 DE 20304321U1 DE 20304321 U DE20304321 U DE 20304321U DE 20304321 U DE20304321 U DE 20304321U DE 20304321 U1 DE20304321 U1 DE 20304321U1
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DE
Germany
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mixing
container
mixing device
axis
mixing container
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20304321U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Von Der Heide Maschb & Co GmbH
Original Assignee
Von Der Heide Maschb & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Von Der Heide Maschb & Co GmbH filed Critical Von Der Heide Maschb & Co GmbH
Priority to DE20304321U priority Critical patent/DE20304321U1/de
Publication of DE20304321U1 publication Critical patent/DE20304321U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/001Fodder distributors with mixer or shredder
    • A01K5/004Fodder distributors with mixer or shredder with mixing or shredding element rotating on vertical axis
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/80Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis
    • B01F27/92Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis with helices or screws
    • B01F27/921Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis with helices or screws with helices centrally mounted in the receptacle
    • B01F27/9213Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis with helices or screws with helices centrally mounted in the receptacle the helices having a diameter only slightly less than the diameter of the receptacle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F33/00Other mixers; Mixing plants; Combinations of mixers
    • B01F33/50Movable or transportable mixing devices or plants
    • B01F33/502Vehicle-mounted mixing devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F35/00Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
    • B01F35/75Discharge mechanisms
    • B01F35/754Discharge mechanisms characterised by the means for discharging the components from the mixer
    • B01F35/7548Discharge mechanisms characterised by the means for discharging the components from the mixer using tilting or pivoting means for emptying the mixing receptacle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F35/00Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
    • B01F35/75Discharge mechanisms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Birds (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
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Description

Mischgerät
5
Die Erfindung betrifft ein Mischgerät mit zumindest einem Mischraum und einem darin um eine vertikale Achse rotierbaren Mischkörper nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Mischgeräte sind als gezogene Einheiten bekannt und werden in der Landwirtschaft eingesetzt, um beispielsweise als Viehfutter dienende Silage, Schrot, Kraftfutter und/oder verschiedene Getreideprodukte zu mischen und während der Fahrt in lang erstreckten Futterlinien in Stallungen auszubringen. Die Mischgeräte dienen daher gleichzeitig auch als Verteiler des gemischten Guts.
Die Mischung über einen um eine vertikale Achse drehbaren und zentral angeordneten Mischkörper, der häufig als Schnecke ausgebildet ist, hat sich als besonders effektiv herausgestellt. Ein entsprechender Mischbehälter weist in Anpassung an die speziellen Erfordernisse dieser Geometrie häufig in seinem unteren Bereich eine runde Umrißgestalt auf, wohingegen er in
seinem oberen Bereich in einer Vorzugsrichtung lang erstreckt ist. Dadurch ist sichergestellt, daß das von der Schnecke nach oben beförderte Gut in Kreisläufen parallel zur Längserstreckung des Mischbehälters wieder abwärts fallen und erneut von der Schnecke erfaßt und durchmischt werden kann.
Diese Geräte werden oft auch als Vertikalmischer bezeichnet. Sie umfassen häufig ein Volumen von mehr als sechs Kubikmetern. Dadurch erfordert schon das Ziehen des befüllten Behälters und insbesondere das Mischen seines Inhalt eine hohe Leistung, so daß als Zugfahrzeuge Schlepper von häufig mehr als 60 kW Leistung verwendet werden müssen. Die Anforderungen an den Einsatz einer derartigen Mischtechnik sind somit sehr hoch, was insbesondere für kleine Betriebe ein Hindernis für den Einsatz dieser Vertikalmischer darstellt. Die Bordwände sind bei diesen Einheiten recht hoch, was durch die Montage des Behälters auf einem hohen Anhängerfahrwerk noch gesteigert ist. Dadurch erfordert eine Befüllung des Behälters von oben entsprechend groß dimensionierte Übergabeförderer, die zusätzlich angeschafft werden müssen.
Um einen seitlichen Austrag zu ermöglichen, ist häufig ein zusätzliches Querförderband vorgesehen, das Ausmaße und Gewicht des Geräts sowie die Anforderung an die Schlepperleistung weiter erhöht. Auch mit einem derartigen Förderband bleibt der Austrag ungleichmäßig; es werden häufig voneinander beabstandete Zusammenballungen von Mischgut ausgefördert.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Mischgerät zu schaffen, bei dem die Flexibilität der Handhabung erhöht ist.
Die Erfindung löst dieses Problem durch ein Mischgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch ein Mischgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 9, die einzeln oder vorteilhaft in Kombination miteinander verwirklicht sein können. Zu weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der Erfindung wird auf die Ansprüche 2 bis 8 und 10 bis 13 verwiesen.
Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung nach Anspruch 1 ist die Möglichkeit geschaffen, daß zur Beladung des Mischgeräts ein entsprechender Übergabeförderer entbehrlich wird. Der Mischbehälter kann im umgeschwenkten Zustand entweder sich selbst beladen oder von Hand bzw. mit kleineren Werkzeugen beladen werden.
Der Kraftaufwand zum Aufrichten des befüllten Behälters ist minimiert, wenn dessen Schwenkachse parallel zu seiner größten Erstreckungslänge liegt, woraus ein geringstmögliches Trägheitsmoment um die Schwenkachse resultiert.
Eine eigene Entnahme von Mischgut aus einem Silo durch das Mischgerät wird insbesondere begünstigt, wenn die im umgeschwenkten Zustand untere Kante des offenen Behälterendes als Schneidkante ausgebildet ist. Dann kann diese Kante in den Silo oder dergleichen eingeschoben werden und einen auszuhebenden Futterblock abtrennen.
Weiterhin ist die Eigenentnahme begünstigt, wenn ein zusätzlicher Schneidschild, Reißkamm oder dergleichen an dem Mischgerät vorgesehen ist, mit dem dieser von oben in den Silo oder dergleichen eingreifen und einen aufzunehmenden Block rückseitig abtrennen und gegebenenfalls in den Behälter einschieben kann.
Eine besonders gute Nutzbarkeit für kleine Betriebe ergibt sich, wenn durch Befestigungsansätze des Mischgeräts eine starre Verbindung des Mischbehälters mit dem landwirtschaftlichen Fahrzeug ermöglicht ist. Das Mischgerät muß dann kein Bestandteil eines schweren Anhängers sein und erfordert schon deswegen eine geringere Antriebsleistung. Die starre Verbindung kann derart sein, daß das Mischgerät beispielsweise vorne oder insbesondere hinten an einen Schlepper anmontierbar ist, etwa an dessen Dreipunkthydraulik.
Wenn das Mischgerät von dem Schlepper getragen wird, sind jegliche Fahrwerkskomponenten am Mischgerät entbehrlich, was dessen Gewicht und Herstellungskosten senkt und seine Ausmaße verringert, so daß es insbesondere für kleine Betriebe besser handhabbar wird. Auch die Verwendung von Stützrädern ist möglich.
Durch eine Ausrichtung des Mischgeräts zum Fahrzeug derart, daß die maximale Erstreckung des Mischbehälters quer zum Fahrzeug liegt, ist das Kippmoment um eine horizontale Achse, die bei Front- oder Heckmontage des Mischgeräts quer zum Fahrzeug liegt, vermindert. Es kann daher auch an kleinen Schleppern ein relativ großer Mischbehälter montiert werden, ohne daß der Schlepper zu viele Gegengewichte auflegen müßte.
Auch die Leistungsanforderungen an den Schlepper bleiben somit gering. Die Schwenkachse liegt dabei vorteilhaft ebenfalls quer zum Fahrzeug, um, wie oben beschrieben, das Trägheitsmoment des Behälters gering zu halten.
In der erfindungsgemäßen Ausbildung nach Anspruch 9 ist durch den Austrag an der Unterseite des Mischbehälters ein Förderband entbehrlich, wodurch das Gewicht weiter gesenkt ist. Insbesondere wenn mit dem um die vertikale Achse rotierbaren
Mischkörper mehrere Mitnehmer umlaufen, die den oder jeden Auslaß überstreichen, ist ein besonders gleichmäßiger Austrag sichergestellt. Ein Verstopfen der Auslaßöffnung(en) ist dann auch ohne weitere bauliche Maßnahmen zuverlässig vermieden.
Eine vorteilhaft vorgesehene Führungshilfe für das auszutragende Gut kann sicherstellen, daß der Austrag sehr weit in Fahrzeugquerrichtung nach außen erfolgt, beispielsweise auch außerhalb der Spurweite des Schleppers, so daß dieser auch während des Austrags vorwärts und rückwärts bewegt werden kann, ohne das ausgetragene Gut zu überfahren.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus in der Zeichnung dargestellten und nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen des Gegenstandes der Erfindung.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische und im wesentlichen seitliche
Ansicht eines nach Anspruch 1 ausgebildeten
Mischgeräts, das hier an einen Schlepper starr
anmontierbar ist, mit einer quer zum Fahrzeug
stehenden Schwenkachse,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Mischgeräts nach Fig.
1 während des Umschwenkens des nach hinten schwenkbaren Mischbehälters,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht von schräg hinten auf das
Mischgerät nach Fig. 2 mit umgeschwenktem
Mischbehälter,
Fig. 4 eine Einzelteilansicht des umgeschwenktem
Mischbehälters,
Fig. 5 ein nach Anspruch 9 ausgebildetes Mischgerät ohne
obere Schneidkante in schematischer Seitenansicht in von einem Schlepper (abgebrochen dargestellt) getragener Betriebsstellung,
Fig. 6 das Mischgerät nach Fig. 5 in vom Schlepper
demontierter Stellung in Seitenansicht,
Fig. 7 das Mischgerät nach Fig. 6 in Ansicht von vorne,
Fig. 8 das Mischgerät nach Fig. 7 in perspektivischer Ansicht aus seitlicher Richtung,
Fig. 9 das Mischgerät nach Fig. 8 in perspektivischer Ansicht
von schräg vorne oben,
Fig. 10 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 9 von der gegenüberliegenden Seite und aus leicht erhöhtem Sichtwinkel,
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht in den Behälter im wesentlichen von oben,
Fig. 12 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 11 aus einem etwas weiter geneigten Blickwinkel,
In den Figuren 1 bis 4 ist eine erste Ausführung des erfindungsgemäßen Mischgeräts 1 dargestellt. Es umfaßt einen Mischbehälter 2, der einen in Draufsicht runden Behälterboden 3 umfaßt, von dem aus sich eine Wandung 4 umlaufend aufwärts
• ·
bis zu einem oberen Rand 5 des Behälterinnenraums erstreckt. Auf den Rand 5 ist ein oberer Blechkragen 22 aufgesetzt, der unten noch näher beschrieben ist. Der Behälter 2 ist etwa 0,7 bis 1,4 Meter hoch. Er ist oben offen, was nicht zwingend ist, und trägt auf dem Behälterboden 3 zumindest einen um eine vertikale Achse 6 rotierbaren Mischkörper 7, hier als Schnecke ausgebildet (Fig. 11).
Im oberen Bereich des Behälters 2 findet sich eine Abweichung von der runden Umrißgestalt: Der obere Behälterrand 5 weist in Draufsicht eine nahezu elliptische oder ovale Umrißgestalt auf und hat somit eine kleine Halbachse 8 der minimalen und eine große Halbachse 9 der maximalen Erstreckung seines Innenraums 10 (Fig. 11).
15
Der Behälter 2 ist um eine hier quer zur Fahrtrichtung F liegende horizontale Achse 21 schwenkbar. Damit kann eine eigene Entnahme von Silage oder dergleichen Mischgut durch den um etwa 90° gegenüber der Betriebsstellung (Fig. 1) verschwenkten Behälter 2 (Fig. 3, Fig. 4) ermöglicht werden.
Auf den oberen Randbereich 5 des Behälters 2 ist, wie oben angedeutet, hier zusätzlich ein umlaufender Blechkragen 22 lösbar oder unlösbar aufgesetzt, der an dem hinteren Rand eine Schneidkante 23 ausbildet. Diese verläuft geradlinig über eine Länge L, die größer ist als die Länge 1 des parallelen Abschnitts 24 des oberen Randbereichs 5. Das Blech 22 bildet daher eine dem Behälterinnenraum 10 zuführende Abgleitschräge aus, so daß von der Schneidkante 23 herausgetrenntes Mischgut praktisch vollständig in den Innenraum 10 gelangt. Die Schneidkante 23 kann glatt oder gezackt ausgebildet sein. Auch bewegliche Schneidglieder, etwa ein alternierend beweglicher Schneidbalken, können vorgesehen sein.
An seiner im Betriebszustand vorderen Seite 11, die parallel zur großen Halbachse 9 liegt, weist der Behälter 2 im Ausführungsbeispiel mehrere Befestigungsansätze 12,13,14 auf.
Diese sind hier zur starren Anmontage an eine Dreipunktaufnahme 15 eines Schleppers 16 ausgebildet, was die Anbindung sehr vielseitig und einfach nutzbar macht. Auch eine andere Anbindung - etwa auch an Spezialvorsätze von Fahrzeugen - wäre möglich. Ebenso ist die Erfindung auf Selbstfahrer oder gezogene Anhänger anwendbar.
Zur Aufnahme von Mischgut kann der Schlepper 16 mit fest montiertem oder gezogenem Mischgerät 1 bei umgeschwenktem Behälter 2 nach hinten in einen Silo gefahren werden. Das Verschwenken kann bei abgesenkter Dreipunktaufnahme 15 durchgeführt werden, wobei dann in umgeschwenkter Stellung die Schneidkante 23 Silage untergreift und über die Abgleitschräge 22 in den Innenraum 10 fördert. Ein zusätzlicher Schneid- oder Förderschild, ein Reißkamm, eine Fräse oder dergleichen Entnahmehilfe - hier nicht gezeichnet - kann vorgesehen sein, um diesen Entnahmevorgang automatisiert ablaufen zu lassen. Ein solcher Schneidschild könnte in Betriebsstellung (Fig. 1) etwa den Behälter 2 nach Art eines Deckels übergreifen und in umgeschwenkter Stellung als hydraulisch betätigtes Schneidgerät und Schieber eingesetzt werden. Auch eine manuelle oder teilautomatisierte Befüllung des Behälters 2 ist möglich.
Um beim Aufrichten des befüllten Behälters 2 ein möglichst geringes Drehmoment aufbringen zu müssen, empfiehlt es sich, die Schwenkachse 21 parallel zur großen Halbachse 9 anzuordnen (Fig. 2, Fig.3). Das Verschwenken des Behälters 2 kann beispielsweise über einen oder mehrere Hydraulikzylinder,
die ebenfalls vom Schlepper 16 beaufschlagt werden können, bewirkt werden.
Für einen möglichst stabilen Stand des heruntergefahrenen Behälters 2 in aufgerichteter und umgeschwenkter Stellung ist dieser von einem parallel zur Fahrtrichtung F erstreckten Tragrahmen 25 Untergriffen, der vorne und hinten Standfüße 26 bzw. 27 aufweist. Die vorderen Standfüße 26 bilden dabei mit ihren vorderen Randbereichen gleichzeitig die
Befestigungsansätze 12,13 aus, wodurch der zusätzliche Fertigungsaufwand gering gehalten ist. Der Rahmen 25 kann statt dessen auch ein Rahmen eines Anhängers und über dessen Fahrwerk abgestützt sein.
Das Mischgerät 1 wird in den hier gezeigten Ausführungsbeispielen über die Befestigungsansätze 12,13,14 an den Schlepper 16 derart montiert, daß die maximale Erstreckung 9 des Mischbehälters 2 quer zur Fahrtrichtung F liegt. Dadurch wird erreicht, daß das gesamte Gewicht des Mischgeräts 1 nahe am Schlepper 16 liegt, somit das Drehmoment um eine horizontale und quer zum Fahrzeug 16 liegende Achse geringer als bei einer in Fahrtrichtung F liegenden Erstreckung des Behälters 2 ist. Die Gefahr, daß das Fahrzeug 16 bei der in Fig. 5 gezeigten Heckmontage nach hinten kippt, ist dadurch minimiert. Die Behälterausmaße sind dabei vorzugsweise so, daß eine Teilnahme am Straßenverkehr möglich bleibt. Die maximale Quererstreckung 9 sollte daher 2,45 m unterschreiten.
Wie in Fig. 5 gezeigt ist, kann im Betriebszustand das Mischgerät 1 von dem Fahrzeug 16 vollständig getragen werden. Es ist auch die zusätzliche Verwendung von Stützrädern oder Kufen möglich.
Die Befestigungsansätze 12,13,14 sind in den gezeichneten Ausführungsbeispielen jeweils von Vertikalanformungen - hier als jeweils zweifach nebeneinander stehende Hochkantbleche - mit einer Mehrzahl von übereinander liegenden
Durchgangsbohrungen gebildet, um damit eine höhenvariable Anbindung zu ermöglichen.
Der Behälter 2 hat insgesamt ein Fassungsvermögen von etwa vier bis fünf Kubikmetern, so daß sein Gesamtgewicht hinreichend niedrig bleibt, um auch noch von kleinen Schleppern
16 mit weniger als 40 kW bewältigt werden zu können.
Um das im Innenraum 10 des Behälters 2 gemischte Gut austragen zu können, ist im Behälterboden 3 zumindest ein Auslaß 17 angeordnet In den Figuren 5 bis 12 ist ein Ausführungsbeispiel gezeichnet, daß entgegen den Figuren 1 bis 4 keine Schwenkbarkeit des Behälters 2 zeigt. Der obere Kragen 22 ist dann entbehrlich. Es versteht sich, daß der untere Auslaß
17 im Boden 3 auch vorteilhaft mit dem in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel, das eine Schwenkbarkeit des Behälters 2 zeigt, kombiniert werden kann. Der Auslaß 17 liegt im Boden 3 seitlich, wodurch auch ohne ein Querförderband ein Schwad parallel zur Fahrtrichtung F ausgebracht werden kann. Anders als hier gezeichnet, können auch zwei einander gegenüberliegende Austragsöffnungen 17 im Boden 3 vorgesehen sein, so daß dann zwei in Fahrtrichtung F erstreckte Schwaden seitlich des Fahrzeugs 16 abgelegt würden. Im Unterschied zu bekannten Austragsöffnungen in seitlich aufragenden Wandungen ist mit der Bodenöffnung 17 eine erhebliche Vergleichmäßigung des Austrags durch die von der Gewichtskraft des Mischguts bewirkte Zwangsentleerung erreicht. Hierzu tragen insbesondere auch mit dem Mischkörper 7 rotierbare Mitnehmer 18 bei, die von der Drehachse 6 radial erstreckt sind und die
Austragsöffnung(en) 17 in dichtem Abstand überstreichen. Dadurch ist ein Verstopfen der Austragsöffnung(en) 17 zuverlässig vermieden. Mit den hier vorgesehenen drei über den Kreiswinkel gleichmäßig verteilten Mitnehmern 18 (Fig. 12) ist auch ein stoßweises Ausbringen von Mischgut vermieden. Dieses wird durch die drei Mitnehmer 18 sehr viel gleichmäßiger ausgefördert, als wenn die Öffnung 17 nur von dem untersten Schneckengang überstrichen würde.
Zum Verschließen einer Austragsöffnung 17 kann beispielsweise eine Schwenkklappe 19 (Fig. 3) vorgesehen sein, die über einen unter dem Boden 3 liegenden Hydraulikzylinder fernbetätigt auf und zu beweglich sein kann. Auch eine parallel zum Boden 3 bewegliche Klappe ist alternativ möglich. Die Schwenkklappe 19 oder ein zusätzliches Blech 19b oder dergleichen kann gleichzeitig als bewegliche oder feste Führung für das auszubringende Mischgut dienen und im geöffneten Zustand dafür Sorge tragen, daß dieses nicht senkrecht nach unten fällt, sondern in Richtung des Pfeils 20 seitlich über die Fahrzeugbreite hinaus befördert wird. Dann liegt der Schwad seitlich außerhalb der Spurweite des Fahrzeugs 16, so daß dieses auch rückwärts fahren kann, ohne den Schwad zu überfahren. Auch diese Version ist sowohl bei Selbstfahrern als auch bei Anhängerfahrzeugen oder bei starr anmontierten Mischgeräten mit Vorteilen realisierbar.

Claims (13)

1. Mischgerät (1) für Viehfutter, Vorprodukte oder ähnliches bearbeitetes oder unbearbeitetes Erntegut, wobei das Mischgerät (1) einen Mischbehälter (2) und zumindest einen in diesem angeordneten und um eine im Betriebszustand vertikale Achse (6) rotierbaren Mischkörper (7) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischbehälter (2) um eine im montierten Zustand horizontal gelegene Achse (21) schwenkbar ist.
2. Mischgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischbehälter (2) zumindest im oberen Bereich eine ungleiche Längs- und Quererstreckung (9; 8) hat und die Schwenkachse (21) parallel zur größten Erstreckungslänge (9) des Mischbehälters (2) gelegen ist.
3. Mischgerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischbehälter (2) oben offen ist und zumindest eine obere Kante (23) der Behälterwandung als Schneidkante ausgebildet ist.
4. Mischgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischbehälter (2) um etwa 90° schwenkbar ist und in umgeschwenkter Stellung mit der oder einer Schneidkante (23) einen Silo- oder ähnlichen Futterblock untergreift.
5. Mischgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Mischbehälter (2) ein zusätzlicher Schneid- oder Räumschild, eine Fräse, ein Reißkamm oder dergleichen Aufladehilfe zugeordnet ist.
6. Mischgerät nach einem der Ansprüche 1 bis S. dadurch gekennzeichnet, daß der Mischbehälter (2) mit Befestigungsansätzen (12; 13; 14) zu seiner starren Anmontage an ein selbstfahrendes landwirtschaftliches Fahrzeug (16) versehen ist.
7. Mischgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischbehälter (2) im Betriebszustand von dem Schlepper (16) getragen ist.
8. Mischgerät nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischbehälter (2) zumindest im oberen Bereich eine von einem Kreis abweichende Umrißgestalt aufweist und in Draufsicht eine in montierter Stellung quer zum Fahrzeug erstreckte große Halbachse (9) und eine in Fahrtrichtung (F) erstreckte kleine Halbachse (8) aufweist.
9. Mischgerät (1) für Viehfutter, Vorprodukte oder ähnliches bearbeitetes oder unbearbeitetes Erntegut, wobei das Mischgerät (1) einen Mischbehälter (2) und zumindest einen in diesem angeordneten und um eine im Betriebszustand vertikale Achse (6) rotierbaren Mischkörper (7) umfaßt, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischbehälter (2) zumindest einen auf seiner Unterseite befindlichen Auslaß (17) aufweist.
10. Mischgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der oder jeder Auslaß (17) von mit dem Mischkörper (7) rotierbaren Mitnehmern (18) überstreichbar ist.
11. Mischgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß in Draufsicht zumindest drei von der Drehachse (6) des Mischkörpers (7) radial nach außen weisende Mitnehmer (18) vorgesehen sind.
12. Mischgerät nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der oder jeder Auslaß (17) von einer fernbetätigbaren Klappe (19) verschließbar ist.
13. Mischgerät nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß dem oder jedem Auslaß (17) eine auswärts weisende Führungshilfe (19; 19b) für das auszutragende Gut zugeordnet ist.
DE20304321U 2003-03-17 2003-03-17 Mischgerät Expired - Lifetime DE20304321U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL2015053B1 (nl) * 2015-06-30 2017-01-24 Lely Patent Nv Inrichting voor het mengen van diervoer.
CN111887181A (zh) * 2020-08-13 2020-11-06 东海县畜牧兽医站 一种可定量投食的养鸡用投食装置

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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20030724

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20061018

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20091009

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years
R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20111112

R071 Expiry of right
R071 Expiry of right