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DE20103118U1 - Vorrichtung zum Mischen und Ausbringen von Schüttgut - Google Patents

Vorrichtung zum Mischen und Ausbringen von Schüttgut

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DE20103118U1
DE20103118U1 DE20103118U DE20103118U DE20103118U1 DE 20103118 U1 DE20103118 U1 DE 20103118U1 DE 20103118 U DE20103118 U DE 20103118U DE 20103118 U DE20103118 U DE 20103118U DE 20103118 U1 DE20103118 U1 DE 20103118U1
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DE
Germany
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container
pipe
conveyor screw
discharge
attached
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Eckart Maschinenbau GmbH
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GERHARD ECKART MASCHB FA
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Description

G 3 851
Gerhard Eckart Maschinenbau
Am Unterwerk 13
84032 Altdorf
Vorrichtung zum Mischen und Ausbringen von Schüttgut
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mischen und Ausbringen von Schüttgut nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Derartige Vorrichtungen, die im allgemeinen fahrbar ausgebildet sind, finden vorwiegend in der Landwirtschaft Anwendung, um beispielsweise Futter zu mischen und dabei ggf. zu zerkleinern, beispielsweise bestehend aus kurz- oder langfasrigem. Silagegut, Heu, Stroh, Mineralfutter und dgl., um dieses anschließend in einem Stall dosiert zu verteilen. Dem Futter können beim Mischvorgang zusätzliche Komponenten beigefügt werden, beispielsweise Melasse, Pulpe, Schlempe, Schälabfälle o. dgl.
Zum Stand der Technik zählen Futtermischwagen, deren Behälter, in welchem das. Förder- und Mischelement rotiert, an beiden Seiten lediglich Austragöffnungen hat, über welche das Förderund Mischelement das Schüttgut auswirft. Um Unfälle zu vermeiden, müssen im Bereich der Austragöffnungen zusätzliche Vorkehrungen getroffen werden, die verhindern, daß die Bedienungsperson mit der ungeschützten Hand in die Austragöffnungen eingreifen kann.
Darüber- hinaus ist es bekannt, an den Seiten oder am hinteren Ende des Behälters im Anschluß an die Austragöffnungen Förderorgane vorzusehen, die als Förderbänder ausgebildet sind
und eine besser dosierte Abgabe des Schüttgutes ermöglichen. Dadurch wird zwar die Unfallsicherheit dieser Futtermischwagen verbessert, aber der Nachteil erkauft, daß die Förderbänder im rauhen Betrieb der täglichen Praxis durch das abgegebene Schüttgut in ihrem gleichmäßigen Lauf beeinträchtigt werden können. Aufgrund von einem niemals vermeidbaren Eindringen von Fremdkörpern zwischen die aufeinander ablaufenden Teile und Führungen werden nämlich Verklemmungen, Störungen und Betriebsunterbrechungen verursacht. Nicht unwesentlich ist ferner, daß der Einbau der Förderbänder die Herstellungs- und Betriebskosten nachteilig beeinflußt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der angegebenen Gattung zur Verfügung zu stellen, die bei einfacher und kostengünstiger Bauweise einen störungsunempfindlichen Betrieb beim Ausbringen des Schüttgutes gewährleistet.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Förderorgan, das sich an die Außenseite des Behälters im Bereich der jeweiligen Austragöffnung anschließt, aus einer Förderschnecke besteht, die in einem Rohr drehbar gelagert ist, welches über die Austragöffnung mit dem Behälter verbunden ist.
Diese Lösung hat gegenüber bisher bekannten Futtermischwagen mit Förderbändern als Förderorganen den Vorteil, daß diese wesentlich robuster und unempfindlicher gegen Störungen sind. Hinzu kommt, daß die Antriebs- und Kraftübertragungselemente für die Förderschnecken wesentlich einfacher und damit billiger als bei Förderbändern sind. Ein nachträglicher Einbau bei bereits im Betrieb befindlichen Futtermischwagen o.dgl. ist problemlos möglich.
Im einfachsten Anwendungsfall, bei dem der Behälter an beiden Seiten je eine Austragöffnung aufweist, wird an diese ein Rohr mit darin drehbar gelagerter Förderschnecke angebaut. Für den Rotationsantrieb der Förderschnecke eignen sich vor allem
Hydraulikmotoren, die eine steuerbare Geschwindigkeit haben, um damit die Ausbringweite für das Schüttgut und dessen Dosierung den Erfordernissen anzupassen. Denkbar ist es auch, die Förderschnecken über die Schlepperzapfwelle anzutreiben.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, am Boden des Behälters ein Rohr mit Förderschnecke vorzusehen, das um eine vertikale Schwenkachse verstellbar gelagert ist. Dieses Rohr kann entweder in Fahrtrichtung des Behälters ausgerichtet oder um etwa 90° zur Seite hin geschwenkt werden. Dabei ist es günstig, das Rohr an einem Drehkranz zu befestigen, dessen Drehachse die vertikale Schwenkachse ist.
Im einfachsten Anwendungsfall wird der Behälter über die oben offene Seite mit dem jeweiligen Schüttgut befüllt. Es kann aber auch vorgesehen sein, an der Außenseite des Behälters einen Einfülltrichter anzubringen, dessen unteres Ende über eine Einfüllöffnung in den Behälter führt.
In Weiterbildung dieser Maßnahme kann die Einfüllöffnung an der Oberseite des Rohres vorgesehen sein, in welchem die Förderschnecke drehbar gelagert ist, wobei deren Drehrichtung umgekehrt werden kann, um das über den Einfülltrichter zugegebene Schüttgut durch die Förderschnecke in den Behälter hinein zu transportieren.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann am in Ausbringrichtung der Förderschnecke liegenden Ende des Rohres ein Verteilgebläse angeordnet sein, dessen Gehäuse zwei diametral gegenüberliegende Abgabeöffnungen aufweist, die in je ein Auswurfrohr münden, das sich im wesentlichen rechtwinklig zu dem Rohr zur Seite hin erstreckt. Damit wird eine in Draufsicht T-förmige Verteilung des Schüttgutes erreicht, bei der die Förderschnecke das Schüttgut in Längsrichtung des Behälters nach hinten zu dem Gebläse transportiert, welches anschließend die seitliche Verteilung besorgt.
· ■
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Schutzansprüchen und aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen:
Figur 1 die schematische Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels,
Figur 2 eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel der Figur I7
Figur 3 die Seitenansicht einer Variante der Figur 1,
Figur 4 eine Draufsicht auf die Vorrichtung der Figur 3,
Figur 5 die Seitenansicht einer weiteren Variante,
Figur 6 die Draufsicht auf die in Figur 5 gezeigte Variante,
Figur 7 die Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform,
Figur 8 die Draufsicht auf die in Figur 7 gezeigte Vorrichtung,
Figur 9 die Rückansicht der Vorrichtung der Figuren 7 und 8,
Figur 10 die Seitenansicht einer Variante der Figur 7, ■
Figur 11 eine Draufsicht auf die Vorrichtung der Figur 10,
Figur 12 die Rückansicht der Ausführungsform der Figuren 10
und 11,
Figur 13 die Seitenansicht einer nochmals abgeänderten Ausführungsform
der Erfindung und
Figur 14 die Rückansicht der Vorrichtung der Figur 13.
Die Figuren 1 und 2 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel für die Vorrichtung zum Mischen und Ausbringen von Schüttgut mit einem oben offenen Behälter 10, der auf zwei seitlich angebrachten Rädern 12 verfahrbar ist. Die in Fahrtrichtung des Pfeiles f vorgesehene Zugdeichsel zum Anhängen an einen Schlepper ist nicht weiter dargestellt.
Die Behälterwandung 14 verläuft, ausgehend vom flachen, runden Boden 16, trichterartig in der Weise nach oben, daß der . obere Rand 18 im Grundriß (vgl. Figur 2) etwa oval ausgebildet ist. Über diesen oberen Rand 18 kann das. zu mischende und auszubringende Schüttgut eingefüllt werden.
In der Mitte des Bodens 18 ist ein Förder- und Mischelement 20 mit senkrechter Rotationsachse 22 drehbar gelagert. Der hierfür vorgesehene Antrieb befindet " sich innerhalb des kegelstumpfförmigen Hohlkörpers 24 des Förder- und Mischelementes 20 und ist nicht weiter dargestellt. An der Außenseite des Hohlkörpers 24 ist eine konische Schnecke 26 befestigt, an deren Außenrändern nicht weiter dargestellte, sichelförmige Schneidmesser angebracht sind, die im Zusammenwirken mit der Behälterinnenwand eine Zerkleinerung des Schüttgutes herbeiführen.
Zu beiden Seiten der in Fahrtrichtung f liegenden Längsachse 28 des Behälters 10 ist in den Boden 16 eine rechteckige' Austragöffnung 30 eingearbeitet, die sich quer zur Längsachse 28 erstreckt. Die beiden Austragöffnungen 30 können durch einen Abdeckschieber 32 verschlossen werden, der an der Unterseite des Bodens 16 parallel zur Fahrtrichtung f verschiebbar gelagert ist.
Unter jeder Austragöffnung 30 ist ein Rohr 34 mit einer oberen Öffnung befestigt, welche hinsichtlich Form und Größe der Austragöffnung 3 0 entspricht. Die beiden Rohre 34 erstrecken sich somit ebenfalls quer zur Fahrtrichtung f zur Seite hin nach außen und ragen mit ihren freien Enden 3 6 seitlich über den Behälter 10 hinaus (vgl. Figur 2) . Die nach außen weisenden Enden 3 6 der beiden Rohre 34 sind offen, während deren gegenüberliegende Enden, die zur Längsachse 28 gerichtet sind, durch eine Stirnwand 3 8 abgeschlossen sind. In dieser Stirnwand 3 8 ist in jedem Rohr 34 eine Förderschnecke 4 0 drehbar gelagert, deren Welle 42 an der Außenseite der Stirnwand 3 8 mit einem Motor 44 (vgl. beispielsweise das Ausführungsbeispiel der Figur 4) verbunden ist.
Das zu bearbeitende Schüttgut wird, wie bereits erwähnt, über den oberen Rand 18 des Behälters 10 eingefüllt, worauf die
rotierende Schnecke 26 des Förder- und Mischelementes 20 bei gleichzeitiger Durchmischung auch die notwendige Zerkleinerung besorgt. Die Wendelrichtung der Schnecke 26 ist hierbei so gewählt, daß das Schüttgut ständig nach oben gefördert wird, um anschließend aufgrund der Schwerkraft wieder nach unten zu fallen, so daß die Schnecke 26 eine kontinuierliche und sehr intensive Durchmischung und Zerkleinerung vornehmen kann. Wenn der gewünschte Durchmischungsgrad und die ggf. notwendige Zerkleinerung erreicht sind, werden bei fahrendem Behälter 10, beispielsweise in einem Stall, die beiden Abdeckschieber 32 geöffnet (in den Figuren 1 und 2 gestrichelt dargestellt), so daß die beiden rotierenden Förderschnecken 40 das nun. durchmischte und zerkleinerte Schüttgut 4 6 in Richtung der eingezeichneten Pfeile seitlich nach außen, abgeben. Durch geeignete Wahl der Drehzahl der Förderschnecken 40 und der Fahrgeschwindigkeit in Richtung des Pfeiles f. können sowohl die Wurfweite als auch die Dosismengen bestimmt werden.
Figur 2 zeigt, daß am unteren Ende der Schnecke 2 6 ein Schneidmesser 48 befestigt ist, das die Oberseite des Bodens 16 des Behälters 10 überstreicht. Dieses Schneidmesser 48 wirkt mit zwei Gegenmessern 50 zusammen, die an den beiden etwa radial ausgerichteten, in Drehrichtung r des Förder- und Mischelementes •2 0 hinteren Kanten der beiden Austragöffnungen 3 0 angebracht sind. Auf diese Weise wird eine zusätzliche Zerkleinerung des Schüttgutes im Augenblick der Abgabe erreicht.
Im Ausführungsbeispiel der Figuren 3 und 4 sind die beiden Wellen 4 2 der Förderschnecken 4 0 nicht koaxial zueinander ausgerichtet, sondern bilden einen in Fahrtrichtung f stumpfen Winkel.
Bei der Variante der Figuren 5 und 6 ist nur eine Förderschnecke 40 vorgesehen, die in einem Rohr 34 drehbar.gelagert ist, das im Bereich seiner oberen Öffnung an einem Drehkranz 52 befestigt ist. Der Drehkranz 52 ist am Boden 16 unterhalb der
Austragöffnung 3 0 angebracht und erlaubt eine Schwenkung des Rohres 3 4 und damit der Förderschnecke 4 0 um die vertikale Schwenkachse 54 des Drehkranzes 52. In Figur 6 sind drei mögliche Stellungen für das Rohr 34 angedeutet, nämlich eine Position in Richtung der Längsachse 28, bei der das Schüttgut 46 nach hinten abgegeben wird, und zwei hierzu rechtwinklig verdrehte Seitenstellungen. Zwischenstellungen sind möglich. Die Schwenkbewegung des Rohres 34 kann entweder von Hand oder mit Hilfe eines nicht gezeigten Motors vorgenommen werden, wobei die jeweils gewünschte Winkelstellung durch ebenfalls nicht dargestellte Rastelemente verriegelt werden kann.
In Figur 5 ist zu erkennen, daß sich die Förderschnecke 40, ausgehend von der geschlossenen Stirnwand-38 des Rohres 34, nur über etwa die Länge der Austragöffnung.30 erstreckt, während die hintere Rohrhälfte frei ist. Hier befindet sich auf der Oberseite des Rohres 34 eine Zugangsöffnung 56, die mit einer um eine horizontale Achse 58 schwenkbaren Klappe. 60 verschlossen ist. Über diese Zugangsöffnung 56 können bei Bedarf Reinigungsarbeiten durchgeführt werden.
Die Figuren 7 bis 9 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel, gemäß welchem am hinteren Ende des Rohres 34, das in Ausbringrichtung der Förderschnecke 4 0 liegt, ein Verteilgebläse 62 angeordnet ist, das in einem Gehäuse 64 so gelagert ist, daß dessen Antriebsachse 66 koaxial zur Welle 42 der Förderschnecke 40 verläuft und fest mit dieser verbunden ist. Auf diese Weise treibt der an der Rückseite des Gehäuses 64 angeflanschte Motor 44 sowohl das Gebläse 64 als auch die Förderschnecke 4 0 an.
Das Gehäuse 64 des Verteilgebläses . 62 hat zwei etwa diametral gegenüberliegende Abgabeöffnungen 66 (vgl. Figur 9), die in. je ein Auswurfrohr 68 münden, das sich etwa rechtwinklig zu dem Rohr 3 4 der Förderschnecke 4 0 zur Seite hin erstreckt. Die beiden Abgabeöffnungen 66 können voneinander unabhängig durch
jeweils einen drehbaren Schieber 70 geöffnet oder geschlossen werden.
Am freien Ende jedes Auswurfrohres 68 ist gemäß Figur 9 eine um eine horizontale Längsachse 72 frei schwenkbare Verschlußschürze 74 angebracht, die aus nachgiebigem Material besteht, beispielsweise Kunststoff oder Leder.
Bei dieser Ausführungsform der Figuren 7 bis 9 transportiert die Förderschnecke 4 0 das gemischte und zerkleinerte Schüttgut in Richtung der Längsachse 28 zunächst nach hinten, worauf das Verteilgebläse 62 die seitliche Abgabe übernimmt. Je nach Schließzustand der beiden Schieber 70 erfolgt die seitliche Abgabe nach rechts, nach links oder zu beiden Seiten hin.
Die Figuren 10, 11 und 12 zeigen eine gegenüber dem zuvor erläuterten Ausführungsbeispiel abgeänderte Ausführungsform, bei der an der Außenseite des Behälters 10 ein Einfülltrichter 76 befestigt ist, dessen unteres Ende über eine durch eine· Klappe 78 verschließbare Einfüllöffnung 80 in das Rohr 34 führt. Bei dieser Ausführungsform kann die Drehrichtung des Motors 44 für den Antrieb der Förderschnecke 40 umgekehrt werden. Bei geöffneter Klappe 78 und ebenfalls geöffnetem Abdeckschieber 42 der Austragöffnung 3 0 im Boden 16 des Behälters 10 transportiert die Förderschnecke 4 0 das zu bearbeitende Schüttgut in den Behälter 10 hinein. Diese Zugaberichtung ist mit den Hohlpfeilen angedeutet. Bei geschlossenem Abdeckschieber 42 kann das Gut im Behälter 10 mit Hilfe des Förder- und Mischelementes 20 in der erläuterten Weise bearbeitet werden. Nach Abschluß dieser Behandlung wird die Drehrichtung der Förderschnecke 4 0 umgekehrt, so daß diese bei geöffnetem Abdeckschieber 32 und geschlossener Klappe 78 das Gut zu dem Verteilgebläse 62 fördert, welches dann für den seitlichen Weitertransport in der erläuterten Weise sorgt.
Bei der Variante der Figuren 13 und 14 ist der Einfülltrichter 76 nicht an das Rohr 34 der Förderschnecke 40 angeschlossen, sondern mündet mit seinem unteren Ende in eine Einfüllöffnung 8 0 an der Oberseite eines Rohres 34', das über dem Rohr 34 am Behälter 10 abgebracht ist. In diesem Rohr 34' ist eine Förderschnecke 40' gelagert, deren Welle 42' von einem weiteren ■Motor 44' in Drehung versetzt wird, so . daß die Förderschnecke 40' das eingefüllte Schüttgut oberhalb des Rohres . 34 in den Behälter 10 einfüllt.

Claims (12)

1. Vorrichtung zum Mischen und Ausbringen von Schüttgut mit einem Behälter zur Aufnahme des Gutes, der ein vorzugsweise um eine senkrechte Rotationsachse in Drehung versetzbares Förder- und Mischelement sowie wenigstens eine Austragöffnung aufweist, an die sich ein an der Außenseite des Behälters angebrachtes Förderorgan anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderorgan aus einer Förderschnecke (40) besteht, die in einem Rohr (34) drehbar gelagert ist, das über die Austragöffnung (30) mit dem Behälter (10) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (34) am Boden (16) des Behälters (10) um eine vertikale Schwenkachse (54) verstellbar gelagert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (34) an einem Drehkranz (52) befestigt ist, dessen Drehachse die vertikale Schwenkachse (54) ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß an einer der beiden i. w. radialen Kanten der Austragöffnung (30) ein mit einem Schneidmesser (48) des Förder- und Mischelementes (20) zusammenwirkendes Gegenmesser (50) angebracht ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragöffnung (30) durch einen Abdeckschieber (32) verschließbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des Behälters (10) ein Einfülltrichter (76) angebracht ist, dessen unteres Ende über eine Einfüllöffnung (80) in den Behälter (10) führt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfüllöffnung (10) an der Oberseite des Rohres (34) vorgesehen ist und daß die Drehrichtung der im Rohr (34) gelagerten Förderschnecke (40) umkehrbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfüllöffnung (80) durch eine Klappe (78) verschließbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am in Ausbringrichtung der Förderschnecke (40) liegenden Ende des Rohres (34) ein Verteilgebläse (62) angeordnet ist, dessen Gehäuse (64) zwei diametral gegenüberliegende Abgabeöffnungen (66) aufweist, die in je ein Auswurfrohr (68) münden, das sich i. w. rechtwinklig zu dem Rohr (34) zur Seite hin erstreckt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabeöffnungen (66) mittels jeweils eines Schiebers (70) verschließbar sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß an den freien Enden der beiden Auswurfrohre (68) eine nachgiebige Verschlußschürze (74) angebracht ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilgebläse (62) und die Förderschnecke (40) eine gemeinsame, mit einem Motor (44) verbundene Antriebsachse haben.
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