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Das bevorzugte Beispiel für ein „Beschlagteil" ist ein Band für Türen, Fenster
und dergleichen, dessen Bandlappen oder Bandteile am feststehenden
Rahmen bzw. am Flügelrahmen
zu befestigen sind.
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Eine dem Oberbegriff des Anspruchs
1 zugrundeliegende Befestigung ist aus der
DE 30 15 354 A1 bekannt.
Der feststehende Rahmen und der Flügelrahmen bestehen aus Hohlprofilen,
wobei an den bei geschlossenem Flügel einander gegenüberstehenden
Seiten jeweils eine C-förmige
Profilnut vorgesehen ist, die nach außen, also gegen den jeweils
anderen Rahmen hin offen ist. Das Beschlagteil ist in diesem Fall
ein scharnierendes Band, dessen beiden flachen Bandteile von dem
vor den Rahmen gelegenen Bandzapfen aus zwischen die Rahmenprofile greifen.
In dem Innern der jeweiligen C-förmigen
Profilnut ist ein leistenartiges Klemmteil angeordnet. Quer zu den
Bandteilen bzw. den Klemmteilen verlaufende Schrauben verspannen
die Bandteile und die jeweils zugehörigen Klemmteile gegeneinander, so
dass die gegeneinander gerichteten Randlippen der C-förmigen Profilnut
zwischen dem jeweiligen Bandteil und dem jeweiligen Klemmteil eingeklemmt und
das Band auf diese Weise an einer beliebigen Stelle in Längsrichtung
des Profils festgelegt wird.
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Eine ähnliche Befestigung geht auch
aus der FR 25 49 518 hervor, bei der jedoch das Befestigungsteil
des Bandteils als Winkelstück
ausgebildet ist, welches um die Vorderkante des Profils auf die Vorderseite
des Flügelrahmens übergreift.
Die Klemmteile derartiger Befestigungen füllen die C-förmige Profilnut
fast gänzlich
aus und können
nicht durch die Öffnung
der Profilnut eingeführt
werden. Es ist vielmehr erforderlich, sie der Länge nach vom Ende Profilstabs
her einzuführen.
Dieser Umstand macht es erforderlich, die Klemmteile vor dem Zusammenfügen der
rechtwinklig aneinanderstoßenden
Profilstäbe
zu einem rechteckigen Rahmen einzubringen. In der Praxis der Herstellung
derartiger Rahmen für
Türen,
Fenster und dergleichen und ihrer Ausrüstung mit Beschlägen ist
dies ein hinderlicher Faktor.
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Aus der
DE 297 11 790 ist ein Band bekannt, bei
dem das Befestigungsteil und das Klemmteil überkreuz in die Profilnut eingreifen
und dabei jeweils mit einer Seite in der Nut gegen die Innenseite
der einen Randlippe und auf der anderen Seite der Nut gegen die
Außenseite
der gegenüberliegenden
Randlippe aufliegen. Diese Ausgestaltung erlaubt zwar eine beliebige
Positionierung der Befestigung, jedoch besitzt sie aufgrund der
X-Form den Nachteil, dass sie zu einem gewissen Ausmaß nachfedert
und dass aufgrund der unterschiedlich langen Hebelarme eine ungünstigen
da ungleichmäßige Kraft-
und Drehmomentverteilung resultiert.
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Ähnliches
gilt für
die in der
DE 201 06 199 und
in der
DE 202 02 500 vorweggenommenen
Vorrichtungen, bei der ebenfalls aufgrund ihrer fehlenden Zentralachsensymmetrie – d.h. Symmetrie
bezüglich
der zueinander rechtwinklig stehenden horizontalen und vertikalen
Achsen, welche durch den Mittelpunkt des Befestigungsteils und parallel
bzw. orthogonal zur Längsrichtung
des Profils verlaufen – eine
ungleichmäßige Kraft-
und Drehmomentverteilung zu erkennen ist, mit der Folge einer eingeschränkten Befestigung
bzw. einer höheren
da einseitigen Belastung der C-förmigen
Profilnut.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
gattungsgemäße Befestigung
so auszugestalten, dass eine homogene Kraft- und Drehmomentverteilung
resultiert, aber der Vorteil der einfachen Anbringung weiterhin
erhalten bleibt.
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Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch
1 wiedergegebene Erfindung gelöst.
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Das Klemmteil besteht also aus mindestens drei
Teilen, wobei mindestens eines ein Druckstück und zwei damit zusammenwirkende
Druckteile bilden. Die zwei Druckteile hintergreifen von innen auf beiden
Seiten die jeweiligen Randlippen der Profilnut und bilden zusammen
mit dem dahinter gelegenen Druckstück im eingebauten Zustand das
Klemmteil. Das Druckstück
ist mittels der Schrauben von hinten gegen die Druckteile anziehbar,
die dadurch gegen die Randlippen gepresst werden, gegen die von
vorn das von den Schrauben durchgriffene Befestigungsteil anliegt,
so dass die Randlippen dazwischen eingeklemmt und das Befestigungsteil
in Richtung der Profilnut festgeklemmt wird. Die Bauteile des Klemmteils
können
einzeln von vorn in die Profilnut eingesetzt werden, was einen leichten
Einbau vor Ort an jeder beliebigen Stelle der Profilnut – in deren
Längsrichtung
gesehen – ermöglicht,
ohne dass an dem Profilstab gebohrt werden muss. Statt nur eines Druckstücks können mit
den beiden Druckteilen auch zwei oder mehr über die Länge der Druckteile verteilt angeordnete
Druckstücke
zusammenwirken.
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Gemäß Anspruch 2 kann die Befestigungsanordnung
zu einer Mittelebene der C-förmigen
Profilnut symmetrisch, d.h. spiegelbildlich sein, was eine für die Gleichmäßigkeit
der Krafteinleitung wichtige Ausgestaltung darstellt.
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Gemäß Anspruch 3 sind bei der bevorzugten Ausführungsform
zwei Druckteile identisch und an gleicher Stelle – längs der
Profilnut gesehen – angeordnet.
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Die gleiche Ausbildung der Druckteile
erleichtert die Herstellung und ihre Anordnung in gleicher Höhe das Zusammenwirken
bei der Herbeiführung
der Befestigung.
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Gemäß Anspruch 4 hat das jeweilige
Druckteil im Schnitt quer zur Längsrichtung
der Profilnut eine Z-Form und somit drei zusammenhängende im Winkel
zueinanderstehende Schenkel aufweist, deren Winkel gemäß Anspruch
5 insbesondere rechte Winkel sein und die unterschiedliche Flächendicke aufweisen
können
(Anspruch 6).
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Insbesondere können die Flächendicken derart gewählt sein,
dass die zwei innerhalb der Profilnut liegenden Schenkel dicker
sind als der äußere Schenkel
(Anspruch 7).
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Der mittlere Schenkel greift zwischen
den Randlippen der C-Nut in deren Inneres ein und ist hinter den
Randlippen nach außen
um 90° abgewinkelt,
und um einer Verformung unter der Wirkung der Spannkraft der Schraube
vorzubeugen, ist die größere Flächendicke
vorgesehen.
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Gemäß Anspruch 8 liegen die äußeren Schenkel
der Druckteile in einer auf der Außenseite der Profilnut verlaufenden
zu den Randlippen parallelen Ebene, liegen die Außenseiten
der mittleren Schenkel an den einander zugewandten Stirnseiten der
Randlippen an und liegen die Unterseiten der inneren Schenkel an
den Rückseiten
der Randlippen an.
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Das Druckstück kann eine länglich-quaderförmige Gestalt
aufweisen und mit seiner Breite zwischen die mittleren Schenkel
und in die durch die mittleren Schenkel und die äußeren Schenkel gebildeten Nut
rechteckigen Querschnitts passen (Anspruch 9).
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Da die Druckteile untereinander gleich
sind, ergibt sich durch das Druckstück eine ganz gleichmäßige Beaufschlagung
der Druckteile über
die Länge des
Druckstücks.
Es entstehen also keine auf ein Schiefziehen der Druckteile hinwirkenden
Kräfte.
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Gemäß Anspruch 10 kann der außenliegende
Schenkel des Druckteils an mindestens einem Ende eine Aussparung
aufweisen, die zusammen mit einer entsprechenden gegenüberliegenden
Aussparung des außenliegenden
Schenkels des zweiten Druckteils eine zum Ende des Klemmteils hin
offene U-förmige Öffnung bilden,
in die ein Ansatz auf der nach außen gerichteten Flachseite
des Druckstücks eingreift.
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Das Druckstück sitzt also in seinen Seitenflächen geführt in der
U-förmigen Öffnung und
kann sich nicht drehen, wenn die in das Druckstück eingreifende Schraube angezogen
wird.
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Das Druckstück kann gemäß Anspruch 11 nach beiden Seiten über die
nach außen
weisenden Seiten der äußeren Schenkel
ausladende Vorsprünge
aufweisen.
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Zwischen diesen Schenkeln und der
Außenseite
des Druckstücks
sind Nuten gebildet, in die die seitlichen Begrenzungen der U-förmigen Öffnung des Klemmteils
eingreifen.
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Die Vorsprünge können durch einen in die Gewindebohrung
des Druckstücks
umgebenden Kragen gebildet sein (Anspruch 12).
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Um das Druckstück bei der Montage des Bandes
in der Profilnut festhalten zu können,
kann das Druckstück
mit mindestens einer weiteren Gewindebohrung für eine sich gegen den Grund
der Profilnut zu setzende Fixierschraube versehen sein (Anspruch
13).
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Es empfiehlt sich gemäß Anspruch
14, dass an jedem der in Längsrichtung
der Profilnut gelegenen Enden der Druckteile jeweils eine U-förmige Öffnung und
ein Druckstück
vorgesehen sind.
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Die Befestigungsteile der Randlippen
werden meist mit zwei übereinanderliegenden
Schrauben festgelegt. Diese können
bei der vorerwähnten Ausbildung
der Befestigung an ein und demselben Klemmteil angreifen.
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Um eine saubere Einklemmung der Randlippen
zu erzielen empfiehlt es sich, dass das Befestigungsteil gegen die
Profilnut vorstehende Erhebungen aufweist, die sich gegen die Vorderseiten
der Randlippen abstützen
(Anspruch 15).
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Von hinten liegt an den Randlippen
der nach außen
weisende Schenkel des jeweiligen Druckteils an. Die Klemmkräfte werden
auf diese Weise auf direktem Wege und frei von Momenten in die Randlippen
eingeleitet.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Befestigung
eines Beschlagteils in Gestalt eines Bandes für Türen, Fenster und dergleichen
dargestellt.
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1 zeigt
eine perspektivische Ansicht eines Profilabschnitts eines Rahmens,
der mit einem Band versehen werden soll, während der Montagephase;
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2 zeigt
eine perspektivische Ansicht des Profilabschnitts bei bereits montiertem
Band;
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3 zeigt
eine Ansicht des Klemmteils von vorn;
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4 zeigt
eine Ansicht des Klemmteils von oben, wobei die Teile auseinandergezogen
und in vergrößertem Maßstab wiedergegeben
sind;
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5 ist
eine Ansicht der Anordnung nach 2 von
oben;
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6 ist
eine Ausschnittsvergrößerung des in 5 umrandeten Bereichs.
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In 1 ist
ein Abschnitt eines Flügelrahmens 10 einer
Tür, eines
Fensters oder dergleichen dargestellt, der in dem Ausführungsbeispiel
aus einem stranggepressten Profilstab 1 aus einem Aluminiumwerkstoff
besteht. Der Profilstab 1 umfasst eine rechteckige Profilkammer 2,
an deren bei geschlossenem Flügel
im Falzbereich liegende Wandung 3 außen eine C-förmige Profilnut 4 angepresst
ist. An der Außenseite
des Profilstabs 1 ist auch noch eine Nut 5 zur
Aufnahme einer Dichtung vorgesehen, die für den vorliegenden Zusammenhang
aber nicht von Bedeutung ist.
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Die C-förmige Profilnut 4 hat
senkrecht zur Längsrichtung
des Profilstabs 1 einen länglich rechteckigen Querschnitt.
Der Steg des „C" und eine längere Seite
des Rechteckquerschnitts werden durch die Wandung 3 gebildet.
Die beiden Schenkel 6 des „C" entsprechen den kürzeren Seiten (2), die an ihren äußeren Enden um 90° abgewinkelt
sind und Randlippen 7 bilden, die einander entgegen gerichtet sind
und, wenn sie sich berührten,
die andere längere Seite
des Rechteckquerschnitts bildeten. Tatsächlich aber belassen die Randlippen 7 zwischen
sich eine über
die Länge
der Profilstäbe
durchgehende Öffnung 8 gleichbleibender
Breite, die durch die einander zugewandten Stirnseiten der Randlippen 7 begrenzt
ist. Wie besonders aus 6 zu
ersehen ist, verlaufen die Randlippen 7 parallel zur Wandung 3 und
weisen eine gleichbleibende, der Wandung 3 etwa entsprechende
Dicke auf.
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Der Flügelrahmen 10 ist mit
dem feststehenden, nicht dargestellten Rahmen durch Bänder um eine
in der Einbaustellung vertikale Scharnierachse S schwenkbar verbunden.
In dem Scharnierteil 37 des dargestellten Bandteils 35 sitzt
bei montiertem Flügel
ein nicht dargestellter Bandbolzen in einer nicht dargestellten
Bandbolzenbüchse.
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Die Befestigung an dem jeweiligen,
einen Rahmenholm bildenden Profilstab 1 wird für das Flügelbandteil 35 beschrieben;
es versteht sich jedoch, dass die Befestigung für das Rahmenbandteil entsprechend
gestaltet ist.
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Gegen die Außenseite 7"' der Randlippen 7 liegt
gemäß 6 das Befestigungsteil 36 des
Flügelbandes 35 mit
rippenförmigen
Erhebungen 23 an, die parallel zur Längsrichtung der Profilnut 4 verlaufen.
Das Befestigungsteil 36 erstreckt sich von einem Scharnierteil 37 des
Bandteils in den Falzbereich hinein und ist dazu zweimal, jeweils
um 90° abgeknickt. Bach
dem ersten Knick verläuft
das Befestigungsteil 36 zunächst parallel zur Außenwand
des Profilstabs 1 und liegt an der in der Nut 5 angeordneten
Dichtung an, so dass eine gute Abdichtung des Tür- und Fensterspalts erreicht
wird. Nach dem zweiten Knick erstreckt sich das Befestigungsteil 36 parallel
zur Wandung 3 in die Schattennut hinein bis vor die Profilnut 4,
in der ein mehrteiliges Klemmteil 40 angeordnet ist. Das
Befestigungsteil 36 ist über zwei vertikal übereinander
angeordnete Schrauben 48 mit dem Klemmteil 40 verbunden.
Die Schrauben 48 ziehen das Klemmteil 40 und das
Befestigungsteil 36 gegeneinander. Dabei werden die Randlippen 7 zwischen Befestigungsteil 36 und
dem Klemmteil 40 eingeklemmt und das Befestigungsteil 36 in
Längsrichtung der
Profilnut 4 kraftschlüssig
festgelegt.
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Das Klemmteil 40 besteht,
wie aus 1 und 4 hervorgeht, aus vier Bauteilen,
nämlich
zwei identischen Druckteilen 25, 25 und zwei identischen Druckstücken 27, 27.
Jedes Druckteil 25 besteht im Querschnitt aus einem im
Querschnitt Z-förmigen Profilabschnitt,
dessen Winkel α und β (4) 90° betragen. Das Druckteil 25 umfasst
drei an ihren Längskanten
einstückig
zusammenhängende Schenkel 20, 21, 22,
von denen der äußere Schenkel 20 parallel
zu der durch die Randlippen 7, 7 gebildeten Ebene
etwa im Bereich der Randlippen 7, 7 gelegen ist.
Der senkrecht dazu verlaufende Schenkel 20 erstreckt sich
in unmittelbarer Nachbarschaft der Stirnseite 7' der jeweiligen
Randlippe 7 (6)
an dieser vorbei in das Innere der Profilnut 4 und ist
dort nach außen
in den inne ren Schenkel 22 abgewinkelt, der sich mit seiner
Vorderseite 22' gegen
die Rückseite 7" der Randlippe 7 legt.
Die Druckteile 25 sind so bemessen, dass die Schenkel 20 mit
den einander zugewandten Stirnseiten 20', 20' aneinander anliegen und dabei
gleichzeitig die Außenseiten 21', 21' an den Stirnseiten 7', 7' der Randlippen 7, 7 anliegen.
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In der gegebenen Ausführungsform
sind die Wandstärken
des Schenkels 22, der hinter die jeweilige Randlippe 7 greift,
und des Schenkels 22, welcher sich daran anschließt, größer als
die des außenliegenden
Schenkels 20, um ein Aufbiegen unter den Kräften der
Schrauben 48 zu vermeiden. Die Schenkel 20, 20 der
Druckteile 25, 25 weisen jeweils an ihren Enden
an den einander zugewandten Stirnseiten 20', 20' Aussparungen 25', 25' auf, die jeweils
in Verbindung mit der Aussparung 25' des anderen Druckteils 25 eine
U-förmige Öffnung 28 ergeben.
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Die Druckstücke 27, von denen
in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
zwei vorhanden sind, haben eine länglich – quaderförmige – Gestalt und passen mit ihrer
Breite B gerade zwischen die Schenkel 21, 21,
wenn das Klemmteil 40 in der aus 6 ersichtlichen Weise zusammengefügt ist.
Auf der Vorderseite 27' des
Druckstücks 27 erhebt
sich ein Ansatz 27",
der gerade in die durch die Aussparungen 25', 25' gebildete U-förmige Öffnung 28 paßt und eine
der Dicke der Schenkel 20 entsprechende Höhe aufweist
(6). Der Ansatz 27", erstreckt
sich im wesentlichen über
die Länge
des Druckstücks 27, und
dieses hat in dem Ausführungsbeispiel
etwa im Viertel der Länge
des Druckteils 25, 25 bzw. des Klemmteils 40.
An dem dem Grund der U-förmigen Öffnung 28 benachbarten
Ende jedes Druckstücks 27 ist
außen
auf dem Ansatz 27" ein
Kragen 86 vorgesehen, der zu beiden Seiten die Ränder der
Aussparungen 25', 25' bei 85, 85 übergreift.
Im Bereich des Kragens 86 ist in dem Druckstück 27 jeweils
eine Gewindebohrung 64 für die Schraube 48 vorgesehen,
während
am anderen Ende des Druckstücks 27 eine
Gewindebohrung 65 für
eine nicht dargestellte Fixierschraube angebracht ist, mittels derer
das Klemmteil 40 während
der Montage in der Profilnut 4 festgeklemmt werden kann,
bis die eigentliche Klemmung mittels der Schraube 48 vollzogen
ist. Die Fixierschraube wird durch das Druckstück 27 hindurchgeschraubt
und setzt sich gegen den Grund 4' der Profilnut 4. Die
Druckteile 25, 25 können dabei nicht nach außen umklappen,
weil sie durch den Kragen 86 daran gehindert werden.
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Wie sich aus 6 ergibt, ist die Ausbildung und Anordnung
der Druckteile 25, 25 und der Druckstücke zu einer
sich in der Mitte zwischen den Stirnseiten 7', 7' der Randlippen 7, 7 längs der Öffnung 8 erstreckenden,
zu dem Steg des „C" bzw. dem Grund 4' der Profilnut 4 senkrechten
Ebene E, die auch als Mittelebene der Profilnut 4 bezeichnet
werden kann, spiegelbildlich, was eine Voraussetzung für eine symmetrische,
gleichmäßige Krafteinleitung
in die Randlippen 7, 7 bildet.
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Bei der Montage wird zunächst beispielsweise
das untere Druckstück 27 in
die Profilnut 4 eingeführt.
Sodann folgen die Druckstücke 25, 25,
die von oben aufgeschoben werden, bis der Ansatz 27" am Ende der
U-förmigen Öffnung 28 zur
Anlage kommt. Dann kann die Fixierung mittels der Fixierschraube erfolgen,
worauf das andere Druckstück 27 am
anderen Ende des Klemmteils 40 angesetzt wird. Die Anbringungsstelle
des Klemmteils 40 längs
der Profilnut 4 kann beliebig gewählt und auch verändert werden. Schließlich wird
das Befestigungsteil 36 des Bandteils 35 mit seinen
vorspringenden Rippen 23 gegen die Vorderseite 7"' der Randlippen 7, 7 gesetzt
und die Schrauben 48 eingedreht und angezogen, wodurch
die Einklemmung der Randlippen 7, 7 erfolgt, indem
das Druckstück 27 von
hinten und das Befestigungsteil 36 von vom gegen die Randlippen 7, 7 drücken. Aufgrund
der aufgezeigten symmetrischen Bauform erfolgt eine gleichmäßige, von
Drehmomenten freie Weitergabe der durch das Anziehen der Schrauben 40 bewirkten
Kräfte
auf die Randlippen 7, 7, wodurch eine sichere
Befestigung des Befestigungsteils 36 an dem Profilstab 1 des
Rahmens 10 erzielt wird.