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DE2025245C - Monolithisch integrierbare Dreh zahlmeßschaltung für Verbrennungsmo toren - Google Patents

Monolithisch integrierbare Dreh zahlmeßschaltung für Verbrennungsmo toren

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Publication number
DE2025245C
DE2025245C DE19702025245 DE2025245A DE2025245C DE 2025245 C DE2025245 C DE 2025245C DE 19702025245 DE19702025245 DE 19702025245 DE 2025245 A DE2025245 A DE 2025245A DE 2025245 C DE2025245 C DE 2025245C
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DE
Germany
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transistor
emitter
collector
base
resistor
Prior art date
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Expired
Application number
DE19702025245
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English (en)
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DE2025245B2 (de
DE2025245A1 (de
Inventor
Wolfgang Dipl Ing 7800 Freiburg GOIp 5 10 Hohn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TDK Micronas GmbH
Original Assignee
Deutsche ITT Industries GmbH
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche ITT Industries GmbH filed Critical Deutsche ITT Industries GmbH
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Priority to US140390A priority patent/US3706035A/en
Priority to ZA712959A priority patent/ZA712959B/xx
Priority to GB1593271*[A priority patent/GB1348525A/en
Priority to FR7118417A priority patent/FR2090246B1/fr
Priority to NL7107095A priority patent/NL7107095A/xx
Priority to JP46034851A priority patent/JPS527948B1/ja
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Publication of DE2025245B2 publication Critical patent/DE2025245B2/de
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Publication of DE2025245C publication Critical patent/DE2025245C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine monolithisch integrierbare Schaltung zur Drehzahlmessung von Verbrennungsmotoren unter Verwendung der Zündimpulsspannung oder einer daraus abgeleiteten Impulsspannung zur Triggerung eines monostabilen Multivibra-
tors, dem ein integrierendes Strommeßinstrument zur Anzeige der Drehzahl nachgeschaltet ist und der aus einem in dessen stabilem Schaltzustand gesperrten Transistor und einem in dessen stabilem Schaltzustand leitenden Transistor besteht, dessen Basis einerseits über einen Ladewiderstand mit Betriebsspannung und andererseits mit dem Kollektor des gesperrten Transistors wcehselspannungsmäßig über einen Kondensator und dessen Kollektor mit der Basis des gesperrten Transistors gleichstrommäßig in Verbindung steht.
Die elektronische Messung der Drehzahl von Verbrennungsmotoren kann nach verschiedenen Prinzipien vorgenommen werden. Ein bekanntes Prinzip besteht darin (vgl. »Funkschau«, 1966, H. 4, S. 102 und 103, sowie »Funktechnik«, 1968, H. 20, S. 785 und 786), bei Otto-Motoren die Zündimpulsspannung als Meßgröße auszunutzen und diese, gegebenenfalls nach entsprechender Vorimpulsformung, beispielsweise mittels eines Schmitt-Triggers (vgl. deutsche Auslegeschrift 1 235 643 und deutsche Oiienleguiigsschrift 1 523 155), einem monostabilen Multivibrator zuzuführen und dessen Ausgangsimpulse konstanter Impulsbreite einem integrierenden Anzeigeinstrument zuzuführen. Hierbei sind auch Maßnahmen getroffen, das Problem der Abhängigkeit der angezeigten Drehzahl von Schwankungen der Betriebsspannung, also im allgemeinen der Spannung des Kfz-Bordiict/es, zu lösen. Dies wird nach der erst- und zweitgenannten Literaturstelle mittels einer Z-Diode, die die Betriebsspannung für die Drehzahlmeßschaltung stabilisiert, oder nach der erstgenannten Literalurslelle mittels einer Z-Diode erreicht, die lediglich die Kollektorspaiinung des gesperrten Transistors des monostabilen Multivibrators stabilisiert. Nach der deutschen Offenlegungsschrift 1516 359 kann dies aber auch dadurch erreicht werden, daß der Entladestrom des die Kippzeit des monostabilen Multivibrators bestimmenden Kondensators in Abhängigkeit von der Betriebsspannung nach einer linearen Funktion verändert wird.
Aus »Funkschau«, 1968, H. 15, S. 467 bis 469, ist es ferner bekannt, eine elektronische Drehzahlmeßschaltung unter Verwendung der handelsüblichen integrierten Schaltung RT|iL 914 aufzubauen, die aus zwei NAND-Stufen besteht, wobei durch die äußere Beschallung diese integrierte Schaltung wiederum zu einem inonostabilen Multivibrator ergänzt wird.
Ausgehend von diesem Stand der Technik besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine Schaltung anzugeben, deren Einzelelemente weilestgehend als monolithische Festkörperschaltung realisierbar sind. Außer dem in der Multivibratorschaltung enthaltenen Kondensator, dem Ladewiderstand unc! dem Strommeßinstrument sollen im Gegensatz zur bekannten Anordnung unter Verwendung der integrierten Schaltung RT|iL 914 alle für die Funktion wesentlichen Bauelemente in der Festkörperschaltung vereinigt sein. Im Gegensatz zu den Anordnungen nach dem Stand der Technik soll die Schaltung dabei insbesondere auch so ausgelegt werden, daß sie gegen S'örimpulse unempfindlich ist, die während des stabilen Schaltzustandes des monqstabilen Multivibrators über die Betriebsspannung einwirken. Solche Störimpulse sind bei in Kraftfahrzeugen betriebenen Verbrennungsmotoren häufig, da die Spannung des Bordnetzes von Kraftfahrzeugen entweder von dem mitgeführten Akkumulator (bei stehcnaem Fahrzeug) oder von der Lichtmaschine (bei bewegtem Fahrzeug) erzeugt wird.
Unter die allgemeine Aufgabenstellung det möglichst vollständigen Integrierung einer Drehzahlmeßschaltung fällt auch die weitere Forderung, daß aus Ersparnisgründen auf die bekannte Vorimpulsformung nach Art des erwähnten Schmitt-Triggers verzichtet werden soll und somit die Zündimpuls spannung oder eine daraus abgeleitete Impulsspan-
nung den monostabilen Multivibrator direkt ansteuern soll, d. h., die Drehzahlmeßschaltung soll nur auf den nadeiförmigen Zündimpuls ansprechen, dagegen auf die zeitlich nach dem ersten Nadelinipuls auftretenden, abklingenden Schwingungsimpulse nicht mehr ansprechen.
Die geschilderte Aufgabe wird von der eingangs erwähnten monolithisch integrierbaren Schaltung zur Drehzahlmessung von Verbrennungsmotoren dadurch gelöst, daß ausschließlich dem gesperrten Transistor
ein aktive und passive Bauelemente enthaltendes Neuwerk zugeordnet ist, das den stabilen Schaltzustand des monostabilen Multivibrators gegen der Betriebsspannung überlagerte Störimpulse uncmpfind.-lich macht und das den Kondensator nach üeendigung des metastabilen Schaltzustandes in im Verhältnis zu dessen Dauer sehr kurzer Zeit wieder auflädt, daß ausschließlich dem leitenden Transistor ein aktive Bauelemente enthaltendes Netzwerk zugeordnet ist, das die Wahl eines hochohniigen Ladewider-Standes ermöglicht, und daß die Dauer des metastabilen Schaltzustandes kleiner als 70 0Zu der Ladezeitkoiistante des aus Ladewiderstand und Kondensator gebildeten ÄC-Gliedes ist.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Dauer des metastabilen Schaltzustandes etwa 50 bis 65 Vu der Ladezeitkonstante des aus Ladewiderstand und Kondensator gebildeten RC-Gliedes beträgt. Ferner ergeben sich optimale Eigenschaften, wenn die Aufladedauer des Kondensators möglichst klein gegen die Dauer des meta stabilen Schaltzustandes ist, beispielsweise um den Faktor 100 kleiner.
Die erfindungsgemäßc Schaltungsanordnung wird nun an Hand der in der Zeichnung dargestellten Figuren näher erläutert; spezielle Ausbildungen der Schaltungsanordnung sind in den Unieransprüchen gekennzeichnet.
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung;
:;ο F i g. 2 zeigt eine erweiterte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung.
Bei beiden Schaltungsanordnungen ist der durch die gestrichelten Linien eingerahmte Schaltungsteil monolithisch integrierbar.
In der in Fig. 1 gezeigten Schaltungsanordnung sind die beiden Transistoren 71 und Tl die eigentlichen Multivibratortransistoren, von denen während des stabilen Schaltzustandes des monostabilen Multivibrators der Transistor Tl gesperrt und der Transistor 7 2 leitend ist. Zwischen den Kollektor des gesperrten Transistors Tl und seinen Kollektorwiderstand R1 ist eine in Flußrichtung des Kollektorstromes gepolte erste Diode D1 geschaltet. Am gemeinsamen Verbindungspunkt von Diode und Kollektorwiderstand ist die Basis des Entkoppeltransistors 73 angeschlossen, dessen Kollektor über den Strombegrenzungswiderstand R 3 mit Betriebsspannung verbunden ist. Am limitier des Transistors
73 sind drei weitere einzelne Schaltungselemente Der Darlington Transistor 75 ermöglicht es, den angeschlossen, nämlich der eine Belag des Konden- leitenden Transistor 72 mit geringem Basisstrom zu sato rs C", der Widerstand R 4 und die zweite Diode betreiben, so daß der Ladewiderstand R hochohmig Dl. Das andere Ende dieser Diode ist mit dem ausgebildet werden kann, da der für die volle Kollektor des gesperrten Transistors T1 verbunden, 5 Durchsteuerung der Transistoren 75 und 76 benöso daß gleichnamige Pole der beiden Dioden D J tigte Basisstrom auch bei durch Exemplarstreuungcn und Dl ebenfalls miteinander verbunden hind. Das bedingtei' ungleiche! 'Stromverteilung über den Widerandere Ende des Widerstandes Λ4 liegt am Schal- stand Rl und die Kollektor-Emitter-Strecke des tungsnullpunkt. leitenden Transistors Tl fließt.
Das andere Ende des Kondensators C ist über die io Die Ansteuerung mit der der Eingangsklemme E Widerstandskombination R mit Betriebsspannung zugeführten Zündimpulsspannung wird dadurch vorverbunden, wobei die Widerstandskombination R als genommen, daß der Kollektor-Emitter-Strecke des einstellbarer Ladewiderstand des Kondensators C gesperrten Transistors 7Ί die Kollcktor-Emitterdient. Der gemeinsame Verbindungspunkt von Lade- Strecke des Transistors Tl als Eingangstransistor widerstand R und Kondensator C ist mit der Basis 15 parallel geschaltet ist. Zwischen der Eingangsdes leitenden Transistors Tl verbunden. Am Kollek- klemme E und der Basis des Eingangstransistors Tl tor des leitenden Transistors Γ2 sind die Basis des ist die Z-DiodeD5 angeordnet. Zusätzlich ist zwi-Emittcrfolger-Transistors TA und der Kollektorwi- sehen der Basis des Eingangstransistors Tl und dem derstand/f2 angeschlossen, der mit seinem anderen Schaltungsnullpunkt die Diode D 6 und parallel dazu Ende an der Betriebsspannung Un liegt. Vom Emitter 20 der Widerstand R 6 vorgesehen. Hierbei macht die des Emitterfoigcr-Transistors 74 führt eine galvani- Diode D 6 negative Anteile der Zündimpulsspannung sehe Verbindung unter Zwischenschaltung des Wi- für die Ansteuerung unwirksam, während die Z-Diode derstandes J? 5 zur Basis des gesperrten Transistors Tl. D 5 für einen hohen Eingangspegel sorgt.
Der Emitter des leitenden Transistors Tl ist über In Fig. 2 ist eine weitere Ausbildungsform der die Basis-Emitter-Strecke eines als Darlington- 25 erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung gezeigt. Es Verstärkers geschalteten Transistors 75 mit dem handelt sich dabei um die schon in Fig. 1 beschrie-Schaltungsnullpunkt verbunden. Das Strommeß- bene Schaltungsanordnung, die durch weitere Bauinstrument A ist am Emitter des Emitterfolger- elemente ergänzt ist, so daß sich ein gegenüber dem Transistors 74, gegebenenfalls unter Vorschaltung Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 verbessertes und eines Widerstandes, angeschlossen. 3° optimales Verhalten der Schaltung ergibt. Es hat sich Der Basis-Emitter-Strecke des gesperrten Tran- nämlich gezeigt, daß es für eine universelle Verwendsistors71 ist die Kollektor-Emitter-Strecke des Be- barkeit mit verschiedenen Strommeßinstrumenten dämpfungstransistors 76 parallel geschaltet, dessen vorteilhaft ist, wenn die integrierte Schaltung an Basis ebenfalls wie die Basis des Darlington-Tran- ihrem Ausgang durch eine weitere Darlingtonsistors 75 am Emitter des leitenden Transistors 72 35 Verstärkerstufe ergänzt wird. Zu diesem Zweck ist angeschlossen ist. der Darlington-Transistor 78 vorgesehen, dessen Auf Grund der Tatsache, daß der Kondensator C Basis mit dem Emitter des Emitterfolger-Transistors nicht direkt mit dem Kollektor des gesperrten 74 verbunden ist und dessen Emitter zum Strom-Transistors 71 verbunden ist, sondern daß die Bau- meßinstrument führt.
elemente Dl, Dl, 73, R 3. /?4 diesem Ende des 40 Ferner ist es vorteilhaft, wenn der nach dem UmKondensators C zugeordnet sind, ergibt sich die schalten vom metastabilen in den stabilen Schalterfindungsgemäße schnelle Aufladung des Konden- zustand auf Grund der induktiven Verzögerung in sators C nach dem Umschalten vom metastabilen in der Wicklung des Strommeßinstrumentes nocli den stabilen Schaltzustand. fließende Strom nicht über den Widerstand R 2 und Die beiden Dioden Dl und Dl sowie der Tran- 45 die Basis-Emitter-Strecken der Transistoren 74 unc sistor 76 machen die Schaltung gegen Störimpulse 78 seinen Weg nimmt. Es ist daher der weitere unempfindlich, die von der Batteriespannung aus ein- Transistor 79 vorgesehen. Dieser liegt mit scincrr wirken. Kollektor am Emitter von Transistor 78 und mii Durch die Kollektor-Emittcr-Strecke des Tran- seinem Emitter am Schaltungsnullpunkt, währenc sistors 76 ist die Basis-Emittcr-Strecke des gesperr- 50 seine Basis am Emitter des leitenden Transistors Tl ten Transistors 71 während des stabilen Schalt- angeschlossen ist. Dieser Transistor wird von den zustandes niedcrohmig kurzgeschlossen, was zu der nach dem Umschalten vom metastabilen in der Unempfindlichkeit gegenüber Störimpulsen wesent- stabilen Schaltzustand noch in die Meßwerkinduk Hch beiträgt. Ferner wird die Schaltung gegen Stör- tivität fließenden Strom invers betrieben, wobei de: impulse auch durch die Diode Dl gesichert, da diese 55 Strom über den Widerstand R2, die Kollektor Diode eine Umladung der im Kondensator C ge- Emitter-Strecke des Transistors 72 und die Basis speicherten Ladung über die Diode D 2, die Basis- Kollektor-Strecke des Transistors 79 fließt.
Kollektor-Strecke des Entkoppel-Transistors 73 und Um die Anzeige des Meßinstrumentes möelichs den Widerstand P 3 verhindert, wobei die Basis- unabhängig von der Versorgungsspannung zi Kollektor-Strecke dieses Transistors in einem solchen 60 machen, ist es ferner vorteilhaft, die Ausgangs Fall invers betrieben wäre. Um die Umladung des spannung mittels einer Z-Diode zu stabilisieren. Die: Kondensators während eines negativen Spannungs- geschieht im vorliegenden Fall dadurch, daß de einbruches von der Batteriespannung Un aus zu ver- Kollektor des leitenden Transistors 72 über dii hindern, sollte der über den Widerstand R 4 oder den Z-Diodc D 4 mit dem Schaltungsnullpunkt vcrbun T/ansistor 710 und den Widerstand R4' fließende 65 den ist.
Vorstrom klein gegen den über den Ladewider- Um schließlich die Dauer des metastabilen Schall stand R fließenden Strom sein (710 und R 4' s. zustandes genau festzulegen, ist dem Emitterwider
Fig.2). stand Λ4 des Emilterfolgcr-Transistors 73 cii
weiterer Transistor 7" 10 zugeordnet, der ;i!s Konstantslmmi|ucllc geschaltet ist. d. li.. der Emitterwidersland /?4 ist durch den Transistor 710 mit zugehörigem Emitterwiderstand R4' ersetzt. Der Emitter von Transistor 7Ί0 ist mit dem nicht am Schaltungsnullpunkt liegenden Ende des Widerstandes/? 4' verbunden. Sein Kollektor ist mit dem Emitter des Entkoppel-Transistors 73 und mit dem an dessen Emitter liegenden Ende der Diode Dl verbunden, so daß der Kollektor des Konslantstromtransistors 710 auch am einen Ende des KondensatotsC angeschlossen ist. Die Basis des Transistors TlO ist mit der Basis des leitenden Transistors Tl direkt verbunden, wodurch die Basis des Transistors 7Ί0 auch mit dem anderen Ende des Kondensators C und mit dem einen Ende des Ladewiderstandes R in Verbindung steht.
Schließlich kann auch noch von Vorteil sein, die Diode D 3 vorzusehen, die zur Temperaturstabilität der gesamten Schaltung beiträgt. Diese Diode ist mit ihrem einen Ende mit der Betriebsspannung U11 verbunden und liegt, in Flußrichtung des Kollektorstromcs gepolt, in Serie zum Kollektorwidcrstand R1 und der Diode D\.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung wird nun an Hand des Ausführungsbeispiels der Fig. 2 näher erläutert, wobei sich die Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltung nach E i g. 1 dadurch ergibt, daß man die in F i g. 2 zusätzlichen Bauelemente entsprechend unberücksichtigt läßt.
Zunächst sei der stabile Schaltzustand betrachtet. Hierbei ist der Kondensator Γ aufgeladen, wobei auf Grund der Tatsache, daß der Transistor 71 im ■'.abilcn Schallzustand gesperrt ist, der mit dem Emitter des Transistors 73 verbundene Belag des Kondensators positiver als der mit der Basis des leitenden Transistors 72 verbundene Belag ist. Dies •t durch den mit Uc bczcichnci.cn Pfeil angedeutet. Außer dem gesperrten T, ansistor 71 sind noch • !er Ausgangstransistor 78 und auch der Eingangsansistor 77 gesperrt, ebenso die Dioden DI und '2. Alle anderen in der Schaltung enthaltenen Transtoren sind während des stabilen Schaltzustandes itcnd. So fließt über die Diode 7>3. den Kollektoriderstand Rl, die Basis-Emittcr-Strccke von Tranistor T3 und die Kollektor-Emitter-Strecke des Konstantsiromtransistors 710 ein Vorstrom, der ein c'cnau definiertes Ladeniveau des Kondensators C festlegt.
Ferner ist derEmittcrfo!ger-Transistor74 schwach stromleitend, wobei sein Emitterstrom über den Widerstand RS und die Kollektor-Emitter-Strecke des Bedämpfungstransistors 76 zum Schaltungsnullpiinkt fließt. Da Transistor 72 leitend ist. sind auch die Transistoren 75 und 79 leitend.
Wird nun durch einen steilen Zündimpuls der Transistor 77 leitend gesteuert, so beginnt der metastabile Schaltzustand. Dadurch werden auch die Dioden D\ und Dl leitend, wodurch der Enlkoppel-Transistor 7'3 sofort gesperrt wird. Die Basis dieses Transistors ist nämlich auf Grund der nunmehr in llußiichlung betriebenen Diode Dl um deren Flußspannung positiver als der Kollektor von Transistor 71. während der Emitter des Transistors 7"3 ebenfalls um eine Flußspannung positiver als der Kollektor von Transistor T 1 ist, so daß die für die Duich-Steuerung des Transistors 7'3 maßgebende Basis-Emitter-Spannung praktisch gleich Null ist. Die Emitterspannung des Transistors 73 sinkt somit auf eine Spannung ab, die praktisch gleich der Summe aus der KoHektor-Emiucr-Sältigungsspannung des
ίο Transistors 77 und der Flußspannung der Diode /)2ist.
Da für diesen kurzen Umschaltaugenblick die im Kondensator C gespeicherte Ladung keine Möglichkeit hat abzufließen, wird der durch das Absinken der Emitterspannung des Transistors 73 auf der einen Seite des Kondensators C bewirkte negative Impuls voll auf die andere Seite des Kondensators ( übertragen, d. h., die Spannung an der Basis des leitenden Transistors 72 wird, bezogen auf den
Schaltungsnullpunkt, plötzlich negativ, wodurch dieser Transistor gesperrt wird. Somit sperren aber auch die Transistoren 75, 76, 79 und 710. Die Kollektorspannung des Transistors 72 steigt dahci an und steuert die Z-DiodeD4 in den aktiven Bereich, wodurch die Basisspannung des Emittcrfolgcr-
Transistors 74, wie schon erwähnt, stabilisiert wird Der positive Spannungssprung am Kollektor des
Transistors 72 überträgt sich über die Transistoren
74 und 78 auf das Strommeßinstrument. Am Emitter des Transistors 78 entsteht somit eine auf den Schaltungsnullpunkt bezogene Ausgangsspannung, die gleich ist der Abbruchspannung der Z-Diodc /)4. vermindert um die beiden Basis-Emittcr-Schwcllspannungen der Transistoren 74 und
78. Durch den Ausgangsspannungsimpuls wird gleichzeitig über den Widerstand RS der Transistor 71 leitend gesteuert, so daß weitere Eingangsimpulse unwirksam werden.
Über den Ladewiderstand R lädt sich nun der Kondensator C entsprechend der Zeitkonstante dieses /?C-Gliedes auf, so daß die Spannung an der Basis des Transistors 72 langsam ansteigt. Erreicht diese Spannung den Betrag von zwei Basis-Emitter-Schwellspannungen, nämlich die der Transistoren 72 und 7'5, so ist das Ende des metastabilen Schaltzustandes erreicht, und der Transistor 72 wird zunächst schwach leitend. Dadurch fließt in den Transistor 71 zunächst immer weniger Basisstrom, wodurch die Kollektorspannung dieses Transistors
ansteigt. Dieses Ansteigen wird über den Transistor 73 und den Kondensator C auf die Basis des Transistors 72 übertragen, so daß dieser voll leitend wird und schlagartig die Schaltung in den stabilen Zustand zurückkippt. Schließlich lädt sich der Kondensatoi über den Entkoppcl-Transistor T3, wie oben angegeben, sehr schnell auf, wobei der Ladestrom durch den Widerstand R 3 begrenzt wird.
Der Konstantstromlransistor 710 bewirkt, daß instabilen Schaltzustand über die Diode D 3, der
Widerstand Rl und den Entkoppcl-Transislor T2 ein konstanter Vorstrom fließt, so daß die Aufladum des Kondensators Γ möglichst schnell gegen ein feste; Potential erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Monolithisch integrierbare Schaltung zur Drehzahlmessung von Verbrennungsmotoren unter Verwendung der Zündimpulsspannung oder einer daraus abgeleiteten Impulsspannung zur Triggerung eines monostabilen Multivibrators, dem ein integrierendes Strommeßinstrument zur Anzeige der Drehzahl nachgeschaltet ist und der aus einem in dessen stabilem Schaltzustand gesperrten Transistor und einem in dessen stabilem Schaltzustand leitenden Transistor besteht, dessen Basis einerseits über einen Ladewiderstand mit Betriebsspannung und andererseits mit dem Kollektor des gesperrten Transistors wechselspannungsmäßig über einen Kondensator und dessen Kollektor mit der Basis des gesperrten Transistors gleichstrommäßig in Verbindung steht, dadurchgekennzeichnet, daß ausschließlieh dein gesperrten Transisloi (T1I) ein aktive und passive Bauelemente enthaltendes Netzwerk zugeordnet ist, das den stabilen Schaltzustand des monostabilen Multivibrators gegen der Betriebsspannung (U11) überlagerte Störimpulse unemp- 2$ findlich macht und das den Kondensator (C) nach Beendigung des metastabilen Schaltzustandes in im Verhältnis zu dessen Dauer sehr kurzer Zeit wieder auflädt, daß ausschließlich dem leitenden Transistor (T 2) ein aktive Bauelemente enthaltendes Netzwerk zugeordnet ist, das die Wahl eines hochohmigen Ladewiderstandes (R) ermöglicht, und daß die Dauer des metastabilen Schaltzustandes kleiner als 701Vo der Ladezeitkonstante des aus Ladewiderstand (R) und Kondensator (C) gebildeten KC-GIiedes ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer des metastabilen Schaltzustandes etwa 50 bis 65% der Ladezeitkonstante des WC-Gliedes beträgt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufladedauer des Kondensators möglichst klein gegen die Dauer des metastabilen Schaltzustandes ist.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Anspräche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kollektor des gesperrten Transistors (7Ί) und seinen Kollektorwiderstand (R I) eine in Flußrichtung des Kollektorstromes gepolte erste Diode (Dl) geschaltet ist, daß der eine An-Schluß des Kondensators (C) einerseits über die Emitter-Basis-Strecke eines Entkoppel-Transistors(T3) am Verbindungspunkt von erster Diode (Dl) und Kollektorwiderstar.d (R 1) und andererseits über eine zweite Diode (D 2) am Kollektor des gesperrten Transistors (Tl) angeschlossen ist, wobei gleichnamige Anschlüsse der ersten und zweiten Diode miteinander verbunden sind, daß der Kollektor des Entkoppel-Transistors (TS) über einen Strombegrenzungswiderstand (RS) mit Betriebsspannung (Un) und daß sein Emitter über einen Widerstand (R 4) mit dem Schaltungsnullpunkt verbunden ist, daß der über seinen Kollektorwiderstand (R 2) an Betriebsspannung liegende Kollektor des leitenden Transistors (T2) über die Basis-Emitler-Strecke eines Emitterfolger-Transistors (T4) und einen nachgeschalteten, mit dessen Emitter verbundenen Widerstand (RS) an der Basis des gesperrten Transistors (Tl) angeschlossen ist, daß der Emitter des leitenden Transistors (?'2) über die Basis-Emitter-Strecke eines ersten, nach Art des bekannten Darlington-Verstärkers geschalteten Transistors (TS) mit dem Schaltungsnullpunkt verbunden ist und daß der Basis-Hmi'tter-Strecke des gesperrten Transistors (7 1) die Kollektor-Emitter-Strecke eines Bedämpfungstransistors (T6) parallel geschaltet ist, dessen Basis am Emitter des leitenden Transistors (Tl) angeschlossen ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor-Emitter-Strecke des gesperrten Transistors (Tl) die Kollektor-Emitter-Strecke eines Eingangstransistors (T7) parallel geschaltet ist, in dessen Basiszuleitung eine Z-Diode (D 5) eingeschaltet ist und dessen Basis über eine Diode (D 6) und einen Parallelwiderstand (R 6) mit dem Schaltungsnullpunkt verbunden ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Emitter des Emitterfolger-Transistors (T 4) über die Basis-Emitter-Strecke eines zweiten, nach Art des bekannlen Darlington-Verstärkers geschalteten Transistors (7'8) mit dem nicht am Schaltungs nullpunkt liegenden Pol des Strommeßinstrumen tes (A) verbunden ist.
7. Schallungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem Strommeßinstrument (A) die Kollektor-Emitter-Strecke eines im stabilen Schaltzustand des monostabilen Multivibrators invcrs betriebenen Transistors (T9) parallel geschaltet ist, dessen Basis am Emitter des leitenden Transistors (T2) und dessen Emitter am Schaltungsnullpunkt angeschlossen ist.
8. Schaltung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Basis des Emitterfolger-TTansistors (T'4) und den Schnltungsnullpunkt eine Z-Diode (D 4) geschaltet ist.
Θ. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindung zwischen Kollektorwiderstand (R 1) des gesperrten Transistors (Tl) und Betriebsspannung eine in Flußrichtung des Kollcktorslromes gepolte Diode (D 3) eingeschaltet ist.
10. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des Emitterwiderstandes (R 4) des Entkopptl-Transistors (T 3) die Kollektor-Emittcr-Streoke eines als Konstantstromquelle dienenden Transistors (TlO) mit Emitterwiderstand (A4') vorgesehen ist, dessen Basis an der Basis des leitenden Transistors (T2) und dessen Kollektor mit dem Emitter des Entkoppel-Transistors (T3) verbunden ist.
DE19702025245 1970-05-23 1970-05-23 Monolithisch integrierbare Dreh zahlmeßschaltung für Verbrennungsmo toren Expired DE2025245C (de)

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