DE2022965A1 - Stahlbetonaufbau - Google Patents
StahlbetonaufbauInfo
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-
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Description
I ; ■■' u ',..- ;·? 8. Mai 1970
Gzx/bü
CIVIL & CIVIC PTY. LIMITED, Sidney, IT.S.W., Australia
Stalilbetonaufbau
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Errichten von Aufbauten.
Aufbauelemente, die bei Aufbauten verwendet werden, sind solche Elemente, die für die Übertragung ihrer eigenen Totlast
und anderer aufgelegter Lasten auf den Boden bestimmt sind. Die Gesamtheit aller Aufbaueleimnte wird als Aufbau bezeichnet.
Aufbauten werden durch das in diesen Elementen enthaltene Material charakterisiert und durch die Behandlung, die das
Material vor oder nach seiner Benutzung in den Aufbauiementen erfährt.
Unter den zahlreichen Arten von Aufbauten befinden sich solche,
die Stahl und Beton in allen möglichen Kombinationen verwenden.
Bekannte Verfahren, die Stahl und Beton, entweder unabhängig
voneinander oder in zusammengesetzter tfei,se, verwenden, haben
den Nachteil, daß ein Teil der Materialien in der benutzten Form nicht ihre volle Belastungsfähigkei t beitragen, oder die
Kompononten erfordern zeitweiliges Formwerk und/oder Stützung, oder die Komponenten sind sehr schwer und erfordern leistungsfähige
Ilebeanlagen, oder das Anordnurigssystem behindert die
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Aufbaugeschwindigkeit. Darüberhinaus nutzt kein bekanntes
Verfahren gegen den fortschreitenden Verstärkungsgrad in der Verfestigungscharakteristik des Beton.
Es ist Gegenstand der Erfindung, die genannten Nachteile bekannter
Verfahren zum Errichten von Aufbauten zu vermeiden und den fortschreitenden Verstärkungsgrad der Festigkeitscharakteristik des Beton vol^/zu nutzen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum' Errichten von Aufbauten
unter Benutzung von Stahlbeton. Dieses Verfahren ist unabhängig von zeitweiligem stützendem Formwerk für den gegossenen
Beton, wobei in den vertikalen und/oder horizontalen Aufbaugliedern und/oder Böden armierende Stahlglieder benutzt
werden, die genügend stark sind, um wenigstens den feuchten Beton des jeweiligen Gliedes oder Bodens zu tragen, wobei das
Verfahren die Schritte enthält: Anordnen des armierenden Stahles in der Lage, Giessen des Betons zur Bildung des Aufbaugliedes
und Abwarten des fortschreitenden Aushärtens des Betons mit der Zeit vor dem Hinzufügen weiterer Glieder.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Errichten von Aufbauten,
welches die Vorteile bekannter Verfahren der Benutzung von Stahlbeton in situ einschließt, wobei Glieder stufenweise
in ihre endgültige Form gebaut werden, inder.i verschiedene Materialien
in logischen Schritten derart angeordnet werden, dal] bei jedem Schritt die Glieder selbsttragend sindund ihre maximale
Belastungsfähigkeit beitragen, einschl. des Betons mit
seinem fortschreitenden Verstärkungsgrad in der Festigkeit, im allgemeinen ohne die Notwendigkeit von zeitweiligem Forruwerk
oder· Trägern. Insbesondere wird in den vertikalen und/oder
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horizontalen Gliedern und/oder Böden von armierenden Stahlgliedern
Benutzung gemacht, die genügend stark sind, um wenigstens
den feuchten Beton des jeweiligen Gliedes oder Bodens
zu tragen.
Eine Form n·.. c er J'indungsgemäßen Verfahrens besteht in den
Schritten: Anordnen der primären armierenden Stahlgliedern in ihrer Ln;äe, Giessen des Betons zur Bildung der primären
Aufbauglieder und, folgend seiner mit der Zeit fortschreitenden Verfertigung, in der gleichen Weise Anordnen von sekundären
Gliedern auf dem jeweiligen Boden, primäre Glieder für den
Boden darüber, usw. mit tertiären Gliedern, wenn erforderlich, bis der Aufbau, die Böden einschließend, vollendet ist.
Die Erfindung besteht in einer allgemeinen Form in einem Verfahren
des Aufbaus eines armierten Betonbaugliedes, bei dem
nur geiiü£,emi aktives Material anfänglich vorgesehen ist, um
die Lasten zu tragen, die während einem Teil der nachfolgenden Aufbaustufen entstehen, weiteres Material wird hinzugefügt
und Gehritt, für Schritt aktiviert, um zusätzliche Lasten zu
tragen, und wenigstens ein Teil des Materials wirkt in einer die ab ".chi ie Π end e Last tragenden Weise von Anfang an.
Weitere Ilerkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der neuen
Erfindung ergeben sich aus den beiliegenden Darstellungen
von Au.ofülirungsbeispielen sowie aus der folgenden Beschreibung.
Es zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht eines typischen Gebäudebodens, welcher
Säulen, primäre Trägerbalken, jeder an seinen "■',no en auf den Säulen getragen,und sekundäre Balken,
."jeder an seinen Enden auf tion Trägerbalken getragen,
v<"i .'mGchaulicht,
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Figur 2 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 von Figur 1,
Figur 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 von Figur 1,
Figur A eine Schnittansicht eines primären Trägerbalkens,
die auch die Verbindung mit einem sekundären Balken veranschaulicht,
Figur 5 eine Seitenansicht in der Nähe des Endes eines primären
Trägerbalkens,
Figur 6 einen typischen Vertikalschnitt durch einen sekundären Balken,
Figur 7 eine Seitenansicht eines Abschnittes eines sekundären Balkens in der Nähe seiner Verbindung mit einem
primären Trägerbalken,
Figur 8 einen vertikalen Schnitt durch 2 benachbarte sekundäre Balken und eine zugeordnete
Figur 9 eine perspektivische Detailansicht einer Trägerbalken-Balken-Verbindung
vor dem Betongiessen,
Figur 10 einen typischen Horizontalschnitt durch eine Säulenverkleidung,
und
Figur 11 eine Verbindung zwischen 2 Teilen einer Säule vor der Fertigstellung der Säule.
Die Figuren 1, 2 und 3 zeigen ein komplettes Geschoß mit Säulen,
mehreren Trägerbalken, sekundären Balken und einer Decke.
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Die Hauptkomponenten des primären Trägerbalkens A, gezeigt
in Figur 4 und 5, sind ein Stahlgespann zusammen mit um das Gespann gegossenen Beton. Das dargestellte Gespann hat einen
Obergurt mit im Abstand voneinanderliegenden Winkeln 13, einen
Untergurt, bestehend aus 4 Streben 14 und Streben 15, die das
Gespannnetz enthalten. Der Obergurt kann (nicht dargestellt) Querverspannung in der horizontalen Ebene aufweisen, ebenso
der Untergurt. Vertikale Querstreben 16 können ebenfalls vorgesehen
sein. Alle Komponenten sind aneinander mittels Schweissen zu einem starren Aufbau befestigt. Jedes Ende eines jeden
primären Gespanns ist an einer benachbarten Säule (Figuren 10 und 11) mittels Vouten 19 an der Säule mit aufrechten
Stiften 20 getragen, die jeweils zwischen den Streben 14 des primären Trägerbalkens liegen. Jeder Stift 20 erstreckt sich
durch ein Loch in einer Platte 21 (Figur 5), die an der Unterseite jedes Paares von Streben 14 gefestigt ist. In diesem
Stadium sind die Säulen nicl't mit Beton gefüllt und die primären Gespanne sind derart gestaltet, daß, wenn, wie beschrieben,
in ihrer endgültigen Lage in dem Aufbau getragen, sie
genügend stark sind, um ihr eigenes Totgewicht sowie alle aufgelegten Lasten während der geplanten Folge des Aufbaus des
Gebäudes zu tragen. Diese Lasten schließen beispielsweise die
Totlast der Balken sowie bewegliche Lasten, beispielsweise das Gewicht der Arbeiter und einer Konstruktionneinrichtung, ein.
Vor dem Giessen sind außerdem in jedem primären Trägerbalken armierte Streben 22 und 23 angeordnet, sowie Bügel, die nicht
Teil des Gespanns sind und auch eine Last tragen, bis der Beton innerhalb des Trägerbalkens gegossen ist und gengende Stärke
zu ihrer Aktivierung entwickelt hat. Ein typisches Gespann für
einen sekundären Balken B ist in den Figuren G bis 9 dargestellt. Der Obergurt enthält 2 im Abstand angeordnete parallele Stahlstreben
?*y, an denen in Intervallen kurze Streben 26 angeschweißt
sind. Dor Untorgurt enthält zv/ei ähnliche Streben 27, an denen
in Intervallen kurze Streben 28 angebracht sind. Das Netz ent-
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hält eine Strebe 29, welche an ihrer Verbindung mit dem Oborgurt
um die Strebe 26, an ihre Verbindung mit dem Untergurt uu die Strebe 28 gebogen ist. Leibungsformen 30, die gewöhnlich
Schalen mit einem Querschnitt eines umgekehrt ai U aus Plastik, Blech oder anderen geeigneten Materialien darstellen,
erstrecken sich zwischen einem sekundären Balken und dan nächsten. Diese werden zeitweilig In ihren Lagen mittels
Schalen 31 gehalten, die von dein Gespann mittels entlang der
Länge des Gespanns im Abstand angeordneten Bolzen 32 angehängt
sind. Blöcke 33 und 33A, im Abstand entlang dem Gespann angeordnet,
trennen die Schale 31 von den Untergurtstreben 27 und nehmen die Bolzen 32 auf. Jede Schale 31 kann Flansche 35 der
Formen 30 aufnehmen.
Na tie dem Ende des Trägergespanns benachbart den primären Gespannen
sind 2 kurze Streben 36 an das Nets 29 geschweißt. Das
sekundäre Gespann ist an dem primären Gespann gehifcen, wobei
die Streben 36 auf einem Winkel 13 des primären Gespanns ruhen,
ein Anordnungsstift 37 auf dem Winkel 13 erstreckt sich
aufwärts zwischen die Streben 36.
Wenn notwendig, können im Abstand angeordnete Auflager quer
über der Oberseite der Streben 36 befestigt sein, zwischen denen der- Stift 37 ebenfalls liegt. Dies begrenzt- oder verhindert
Längsbewegung des sekundären Gespanns in Bezug auf das primäre Gespann. Leibungsformen 3OA (Figur 9)>
ähnlich in der Funktion den Formen 30, sind von den primären Gespannen
aus in einer Vifelse aufgehängt, die der Aufhängung der Schalen 31 ähnelt oder auf irgend eine andere Welse vorgenommen
list. Eine Winkel- oder Endplatte 27A ist über die Enden der
Streben 2.1 befestigt.
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' IAO
Die Gestaltung der primären und sekundären Gespanne ist derart, daß Ircine Balkenstützen erforderlich sind» um die Schalen 31
oder die Leibungen 3OA ztj tragen.
Die Gespanne können ihr eigenes Totgewicht tragen, sowie den
Beton innerhalb und jede andere Belastung, die ihnen aufer-
uad zwar '
legt wird, /bif" zu dem Punkt,wo der Beton abgebunden hat. Ein
geeignetes Arirderungsgitter 38 ist auf den Obergurtstreben 25 „..
der ,·■' -auidären Gespanne getragen, anfänglich um als Lauffläche/
den ei;'fachen Zugang zu der Decke zu dienen, dann, .wenn mit
den Obr-rgurtcn der sekundären Gespanne verbunden, um als Obergurt
ve ι ■■ spannung zu dienen, so daß die Gespanne sich nicht verziehen,wenn
der nasse Beton auf die gerippte Decke gebracht wird, und schließlich, um al.:» Deckenarmierung zu dienen, wenn
der Beton abgebunden ist.
Die Säule, beispielsweise 11, (Figuren 10 und 11) ist normalerweise
ein vertikales oder nahezu vertikales Glied; ihre Hauptfunktion ist das Tragen von axialen Lasten. Im Zusammenhang
■mit den ncirten vielgesehossigen Gebäuden ist die Säule ein
vertikales Glied im Unterschied zu einem Trägerbalken, welher
ein horizontales Glied darstellt. ■
In üblichen Gebäuden wird eine Betonsäule wie folgt aufgebaut:
Der armierende Stahl wird in seine Lage gebracht und dort befestigt,
dar/ Formwerk wird um die Armierung errichtet und der
Beton eingegossen.
Dem Reton in der Säule wird Zeit zum Abbindung und zum Gewinnen
ruin or Festigkeit gegeben, bevor er belastet wird.
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In dem fortschreitenden Festigkeitssystem nach der Erfindung folgt der Aufbau der Säule einer anderenProzedur»
Eine Außenschale 43 mit einem Teil oder der Gesamtheit der notwendigen Außenabschlußoberflächenbarbeitung ist in der
Fabrik hergestellt. Diese Schale kann als Säulengehäuse bezeichnet
werden. Das Säulengehäuse ist eine armierte Betonhaut mit verdickten Teilen, speziell gestaltet und armiert,
um eine spezifische Last zu tragen» Die Armierung enthält in dieser Stufe üblich erforderliche Komponenten^ wie beispielsweise
Streben und Bügel. Ein' Teil der Armierung} beispielsweise die Stäbe 44 und Bügel 45 sind in den Beton des Gehäuses
eingesetzt, ragen jedoch in den Raum 46, der später mit Beton
gefüllt wird.
Nachdem dieses Säulengehäuse ausgehärtet ist und die erwünschte Festigkeit erreicht hat, wird es in die richtige Lage gehoben
und der übrige Teil der Armierung 47, 48, 49 für die vollständige Säule wird in das Gehäuse eingefügt.
In dieser Stufe ist das Säulengehäuse alleine für sich selbst ein vollständiges, armiertes Betonbauelement in einer Form,
die geeignet ist, in der endgültigen Lage in dem Gesamtaufbau gehalten zu werden und die genügend stark und steiff ist,
während des Aufbaus ohne Träger ihr eigenes Gewicht zu tragen, beliebiges, notwendiges, angebrachtes Formwerk, den übrigen
Teil der Armierung für das Element, den feuchten Beton zur Fertigstellung des Elements sowie Lasten, die während des
Aufbaus aufgelegt werden, einschließlich Lasten von anderen Bauelementens, beispielsweise Lasten von gestützen Stockwerken.
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Die zusätzlichen Lasten auf das Säulengehäuse brauchen nicht auf Lasten eines einzigen Stockwerks beschränkt zu sein. Abhängig
von der Geschwindigkeit des Aufbaues könnte dem Säulengehäuse zugemutet werden, von mehreren Stockwerken aufgelegte
Lasten zu tragen. In allen Fällen ist das Säulengehäuse geeignet gestaltet, um für sich alleine, oder mit der Hilfe von einem
Teil oder der Gesamtheit des zuvor gegossenen Betons in dem Gehäuse, der eine gewisse Festigkeit angenommen hat, alle
Lasten zu tragen, die den Säulen in allen Stufen des Aufbaus und der Belastung zu kommen»
Der Mechanismus, der als Schrauben 39 und 40 in Figur 11 dargestellt ist, dient zur richtigen Anordnung des unteren Endes
einer oberen Säule'11A in Bezug auf das obere Ende einer unteren Säule 11B. Wenn der Teil 11A in richtigem Bezug zu dem
Teil 11B angeordnet ist, kann Beton eingegossen werden,um den
ausgehöhlten Abschnitt der Säule 11A auszufüllen und in den
Raum angrenzend an die Enden 11A und 11B überzufließen. Betonverlust
aus dem Zwischenraum wird durch einen Abschlußring 41 verhindert.
Der Aufbau erfolgt wie nachstehend:
Die vorfabrizierten hohlen Betonsäulen 11 werden in ihrer Endlage
angeordnet, sowohl in Bezug auf den untersten Säulenteil als auch die Lage eines oberen Säulenteils, wie beispielsweise
der Teil 11A in Bezug den darunterliegenden Teil 11B.
Jedes primäre Gespann wird an jedem Ende auf einem Säulenymite
wie oben beschrieben, gestützt.
Jedes Ende jedes Balkengespanns wird an einem primären Gespann, wie zuvor beschrieben,gestützt.
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Die Cifcberarmierung 3'8, oder jede beliebige andere geeignete
Dedienaraiierungj, wird auf den oberen Gurten des Balkengespanns
getragen=
Ede Leibungsformen 3OA werden an die primären Gespanne angehängt«
Die Leibungsformen 30 an den Enden der Balkengespanne
und benachbart den Verbindungen mit den primären Gespannen werden ebenfalls in ihre Lage gebracht»
Das Singiessen des Beton kann dann beginnen»
Anfänglich xfird der Beton eingegossen, ram die hohlen Säulen
und die primären Trägerbalken fertigzustellen» Wenn dieser Beton fest geworden ist, werden die übrigen Leibungsformen 30
für die sekundären Balken in ihre Lage gebracht und die Balken und die Decke 12 gegossen«.
Die EeZeichnung "armierter Beton" SoIl5, wo in der Beschreibung
und iß clen Ansprüchen benutzt 9 sowohl iibliciien Stahlbeton als
euch "vorgespannten Beton bedeuten«
Die Bezeichnung "aktives Material" bedeutet Materials welches in der Lage ist9 Last jederzeit zu tragen und Teil des Endaufbaues
wirdο Die Gespanne für die primären Trägerbalken und die sekundären Balken und die Säulengehause sind Beispiele für
»aktives Material»,,
"Inaktives Material'8 ist Materials welches erst nach einer gewissen
Zeitverzögerung Last trägt und dann "aktiv'" wird,-beispielsweise
durch, Zusammenwirken mit anderem Materialo Die
Armierung der primären und sekundären Balken», im Gegensatz zu
den Gespannen und der nasse Beton sind Beispiele für Eiinaktives
Material08 „ Beim Abbinden verbindet der Beton sowohl aktive
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als auch inaktive Armierung , um ein armiertes Betonwerk zu bilden,
und schafft zusätzliche Festigkeit, während der Beton seine Festigkeit entwickelt. Ein Vorteil erwächst aus der fortschreitenden
Entwicklung der Festigkeit in jedem Element des Aufbaus, um das Daruberlegen weiterer vertikaler und horizontaler Elemente
und/oder Material zu ermöglichen, während die erforderliche Festigkeit erreicht wird.
009847/ 1 301
Claims (1)
- Patentansprüche1./Verfahren zum Aufbau eines armierten Betonaufbaugliedes, dadurch gekennzeichnet, daß nur genügend aktives Material anfänglich vorgesehen ist, um die während eines Teils der nachfolgenden Aufbaustufen aufgelegten Lasten zu tragen, daß weiteres Material hinzugefügt und Schritt für Schritt aktiviert wird, um zusätzliche Lasten zu trapn, und daß !Wenigstens ein Teil des Materials von anfang an in einer die abschließende Last tragenden Weise wirkt.2. Armiertes Betonbauglied, hergestellt nach dem Verfahren von Anspruch 1.3. Aufbauglied nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Trägerbalken ist»4. Aufbauglied nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Nebenbalken und ein Deckenglied ist.5. Aufbauglied nach Anspruch 2P dadurch gekennzeichnet, daß es eine Säule oder eine Wand ist.6. Verfahren zur Herstellung eines armierten Betonbauelements, dadurch gekennzeichnet 9 daß man einen ersten Teil der Armierung für das komplette Element in einer Form vorsieht, die in ihrer Endlage in dem Gesamtaufbau gehalten und genügend fest und steiff ist, während des Aufbaues ohne Zusatzstützen außer ihren endgültigen Stützen ihr eigenes Gewicht, jedes notwendige angebrachte Formwerk, sowie Belastungen trägt, die0098 k7/130121)22965während des Aufbaues aufgebracht werden, einschließlich der Belastungen von anderen Aufbaugliedern, den übrigen Teil der Armierung für das Element und den nassen Beton zur Vervollständigung des Elementes, daß man den ersten Teil der Armierung bei oder in der Nähe ihrer Stützpunkte in dem gesamten Aufbau stützt, daß man das Formwerk anbringt, daß man den übrigen Teil der Armierung anordnet und befestigt, daß man den Beton zur Vervollständigung des Elementes eingiesst und daß man das Element fest werden läßt, bevor zusätzliche Lasten weiteren Materials in weiteren Elementen aufgebracht werden.7· Armiertes Betonaufbauglied, hergestellt nach dem Verfahren von Anspruch 6.8. Aufbauglied nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Trägerbalken ist.9. Aufbauglied nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Nebenbalken und ein Deckenglied ist.10. Aufbauglied nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet» daß es eine Säule oder eine Wand ist.11. Armiertes Betonaufbauelement, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein erster Teil der Armierung für sich selbst anfänglich ein vollständiges Bauelement in einer Form ist, die in ihrer endgültigen Lage in dem Gesamtaufbau gehalten werden kann und genügend feat und steiff ißt, um während des Aufbaues ohne Zusatzstüfczen außer ihren endgültigen Stützen ihr eigenes Gewicht, beliebiges,' notwendiges, angebrachtes Formwerk, sowie Belastungen tragen kann, die während des Auf-ο ο 9 η ι, 7 /13 o 12UZ296bbaues aufgelegt werden, einschließlich Lasten von anderen teilweisen oder vollständigen Aufbauelementen, des übrigen Teils der Armierung für das Element und des nassen Betons zur Fertigstellung des Elements wenigstens zum Teilo12. Aufbauelement nach Anspruch H9 dadurch gekennzeichnet, daß das Element in seiner schließenden Lage in dem fertiggestellten Aufbau ein Tragbalken oder ein Nebenbalken ist»13ο Aufbauelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teil der Armierung ein Gespann ist»14ο Aufbauelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß es ©ine Säule oder eine Wand ist»ο Aufbauelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Nebenbalken oder ein Deckenelement ist.16ο Armierter Betonaufbau, gekennzeichnet durch im Abstand angeordnete Reihen von Säulen, Trägerbalken nach Anspruch 12, gehalten auf wenigstens 2 Säulen in einer Reihe,- einem Trägerbalken nach Anspruch 12, gehalten auf wenigstens 2 Säulen in benachbarten Reihen und durch einen Nebenbalken und eine Decke nach Anspruch 15, gehalten auf und zwischen den Trägerbalkenο17° Armiertes Betonaufbauelement, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein erster Teil der Armierung für sich selbst anfänglich ein vollständiges Aufbauelement in ei tier Form ist, die in ihrer endgültigen Lage in ik-m GesamLaufbau gehalten werden kann und genügend stark und ο te iff ist, um während0 0 9 8 A 7 / I 3 0 I ■ 8AD OR]GiNAL■ν -2Ü2296B- 15 -des Aufbaues ohne Zusatzstützen außer den endgültigen Stützen ihr eigenes Gewicht, jedes notwendige angebrachte Formwerk, und Belastungen zu tragen, die auf sie während des Aufbaues aufgebracht werden, einschließlich der Belastungen von anderen teilweisen oder vollständigen Aufbaugliedern., des übrigen Teiles der Armierung, des nassen Betons zur teilweisen oder vollständigen Vollendung des Elements, und daß der Abbindungsprozess des Betons das Element mit fortschreitender Zunahme in der Festigkeit und der Fähigkeit versieht, weitere Lasten, die durch weitere Elemente aufgebracht werden, während die erforderliche Festigkeit erreicht wird, auszuhalten.18. Verfahren zum Errichten eines armierten Betonaufbaues, dadurch gekennzeichnet, daß Elemente in ihrer endgültigen Lage ohne Zusatzstützen außer den endgültigen Stützen errich-r tet werden, wo nur anfäglich genügend aktives Material in jedem Element vorgesehen ist, um die Belastungen in der nächsten Aufbaustufe zu tragen, und daß fortschreitendes Hinzufügen von weiterem Material Element für Element, jedem Element erlaubt, fortschreitend fest zu werden und die zusätzlichen Belastungen, die durch weiteres, zusätzliches Material in weiteren Elementen aufgebracht werden,zu tragen, bis jedes Element vollständig und genügend stark und steiff ist, um alle Belastungen zu tragen, für welche der Aufbau gestaltet ist.19. Armiertor Betonaufbau, errichtet nach dem Verfahren von Anspruch 18.20. Aufbau nach ^nrspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Trägerbalkon 1/31.0098/.7/13018AO ORiGiNAL202296b21. Aufbau nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Nebenbalken und ein Deckenaufbau ist.22. Aufbau nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Säule oder eine Wand ist.η ο ii n /, 7 /13 0 1
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1972
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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