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DE2022965A1 - Stahlbetonaufbau - Google Patents

Stahlbetonaufbau

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Publication number
DE2022965A1
DE2022965A1 DE19702022965 DE2022965A DE2022965A1 DE 2022965 A1 DE2022965 A1 DE 2022965A1 DE 19702022965 DE19702022965 DE 19702022965 DE 2022965 A DE2022965 A DE 2022965A DE 2022965 A1 DE2022965 A1 DE 2022965A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loads
concrete
reinforcement
complete
structural
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19702022965
Other languages
English (en)
Inventor
Nessib Abdallah
Alan Cull
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INTERNAT PROPERTY JNRESTMENTS
Original Assignee
INTERNAT PROPERTY JNRESTMENTS
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Filing date
Publication date
Application filed by INTERNAT PROPERTY JNRESTMENTS filed Critical INTERNAT PROPERTY JNRESTMENTS
Publication of DE2022965A1 publication Critical patent/DE2022965A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/16Structures made from masses, e.g. of concrete, cast or similarly formed in situ with or without making use of additional elements, such as permanent forms, substructures to be coated with load-bearing material
    • E04B1/165Structures made from masses, e.g. of concrete, cast or similarly formed in situ with or without making use of additional elements, such as permanent forms, substructures to be coated with load-bearing material with elongated load-supporting parts, cast in situ
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/35Extraordinary methods of construction, e.g. lift-slab, jack-block
    • E04B1/3505Extraordinary methods of construction, e.g. lift-slab, jack-block characterised by the in situ moulding of large parts of a structure
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T29/00Metal working
    • Y10T29/49Method of mechanical manufacture
    • Y10T29/49616Structural member making
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    • Y10T29/49632Metal reinforcement member for nonmetallic, e.g., concrete, structural element

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  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

I ; ■■' u ',..- ;·? 8. Mai 1970
Gzx/bü
CIVIL & CIVIC PTY. LIMITED, Sidney, IT.S.W., Australia
Stalilbetonaufbau
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Errichten von Aufbauten.
Aufbauelemente, die bei Aufbauten verwendet werden, sind solche Elemente, die für die Übertragung ihrer eigenen Totlast und anderer aufgelegter Lasten auf den Boden bestimmt sind. Die Gesamtheit aller Aufbaueleimnte wird als Aufbau bezeichnet. Aufbauten werden durch das in diesen Elementen enthaltene Material charakterisiert und durch die Behandlung, die das Material vor oder nach seiner Benutzung in den Aufbauiementen erfährt.
Unter den zahlreichen Arten von Aufbauten befinden sich solche, die Stahl und Beton in allen möglichen Kombinationen verwenden.
Bekannte Verfahren, die Stahl und Beton, entweder unabhängig voneinander oder in zusammengesetzter tfei,se, verwenden, haben den Nachteil, daß ein Teil der Materialien in der benutzten Form nicht ihre volle Belastungsfähigkei t beitragen, oder die Kompononten erfordern zeitweiliges Formwerk und/oder Stützung, oder die Komponenten sind sehr schwer und erfordern leistungsfähige Ilebeanlagen, oder das Anordnurigssystem behindert die
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Aufbaugeschwindigkeit. Darüberhinaus nutzt kein bekanntes Verfahren gegen den fortschreitenden Verstärkungsgrad in der Verfestigungscharakteristik des Beton.
Es ist Gegenstand der Erfindung, die genannten Nachteile bekannter Verfahren zum Errichten von Aufbauten zu vermeiden und den fortschreitenden Verstärkungsgrad der Festigkeitscharakteristik des Beton vol^/zu nutzen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum' Errichten von Aufbauten unter Benutzung von Stahlbeton. Dieses Verfahren ist unabhängig von zeitweiligem stützendem Formwerk für den gegossenen Beton, wobei in den vertikalen und/oder horizontalen Aufbaugliedern und/oder Böden armierende Stahlglieder benutzt werden, die genügend stark sind, um wenigstens den feuchten Beton des jeweiligen Gliedes oder Bodens zu tragen, wobei das Verfahren die Schritte enthält: Anordnen des armierenden Stahles in der Lage, Giessen des Betons zur Bildung des Aufbaugliedes und Abwarten des fortschreitenden Aushärtens des Betons mit der Zeit vor dem Hinzufügen weiterer Glieder.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Errichten von Aufbauten, welches die Vorteile bekannter Verfahren der Benutzung von Stahlbeton in situ einschließt, wobei Glieder stufenweise in ihre endgültige Form gebaut werden, inder.i verschiedene Materialien in logischen Schritten derart angeordnet werden, dal] bei jedem Schritt die Glieder selbsttragend sindund ihre maximale Belastungsfähigkeit beitragen, einschl. des Betons mit seinem fortschreitenden Verstärkungsgrad in der Festigkeit, im allgemeinen ohne die Notwendigkeit von zeitweiligem Forruwerk oder· Trägern. Insbesondere wird in den vertikalen und/oder
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horizontalen Gliedern und/oder Böden von armierenden Stahlgliedern Benutzung gemacht, die genügend stark sind, um wenigstens den feuchten Beton des jeweiligen Gliedes oder Bodens zu tragen.
Eine Form n·.. c er J'indungsgemäßen Verfahrens besteht in den Schritten: Anordnen der primären armierenden Stahlgliedern in ihrer Ln;äe, Giessen des Betons zur Bildung der primären Aufbauglieder und, folgend seiner mit der Zeit fortschreitenden Verfertigung, in der gleichen Weise Anordnen von sekundären Gliedern auf dem jeweiligen Boden, primäre Glieder für den Boden darüber, usw. mit tertiären Gliedern, wenn erforderlich, bis der Aufbau, die Böden einschließend, vollendet ist.
Die Erfindung besteht in einer allgemeinen Form in einem Verfahren des Aufbaus eines armierten Betonbaugliedes, bei dem nur geiiü£,emi aktives Material anfänglich vorgesehen ist, um die Lasten zu tragen, die während einem Teil der nachfolgenden Aufbaustufen entstehen, weiteres Material wird hinzugefügt und Gehritt, für Schritt aktiviert, um zusätzliche Lasten zu tragen, und wenigstens ein Teil des Materials wirkt in einer die ab ".chi ie Π end e Last tragenden Weise von Anfang an.
Weitere Ilerkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der neuen Erfindung ergeben sich aus den beiliegenden Darstellungen von Au.ofülirungsbeispielen sowie aus der folgenden Beschreibung.
Es zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht eines typischen Gebäudebodens, welcher Säulen, primäre Trägerbalken, jeder an seinen "■',no en auf den Säulen getragen,und sekundäre Balken, ."jeder an seinen Enden auf tion Trägerbalken getragen, v<"i .'mGchaulicht,
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ßA® ORIGINAL
2Ü22965
Figur 2 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 von Figur 1, Figur 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 von Figur 1,
Figur A eine Schnittansicht eines primären Trägerbalkens, die auch die Verbindung mit einem sekundären Balken veranschaulicht,
Figur 5 eine Seitenansicht in der Nähe des Endes eines primären Trägerbalkens,
Figur 6 einen typischen Vertikalschnitt durch einen sekundären Balken,
Figur 7 eine Seitenansicht eines Abschnittes eines sekundären Balkens in der Nähe seiner Verbindung mit einem primären Trägerbalken,
Figur 8 einen vertikalen Schnitt durch 2 benachbarte sekundäre Balken und eine zugeordnete
Figur 9 eine perspektivische Detailansicht einer Trägerbalken-Balken-Verbindung vor dem Betongiessen,
Figur 10 einen typischen Horizontalschnitt durch eine Säulenverkleidung, und
Figur 11 eine Verbindung zwischen 2 Teilen einer Säule vor der Fertigstellung der Säule.
Die Figuren 1, 2 und 3 zeigen ein komplettes Geschoß mit Säulen, mehreren Trägerbalken, sekundären Balken und einer Decke.
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BAD ORIGINAL
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Die Hauptkomponenten des primären Trägerbalkens A, gezeigt in Figur 4 und 5, sind ein Stahlgespann zusammen mit um das Gespann gegossenen Beton. Das dargestellte Gespann hat einen Obergurt mit im Abstand voneinanderliegenden Winkeln 13, einen Untergurt, bestehend aus 4 Streben 14 und Streben 15, die das Gespannnetz enthalten. Der Obergurt kann (nicht dargestellt) Querverspannung in der horizontalen Ebene aufweisen, ebenso der Untergurt. Vertikale Querstreben 16 können ebenfalls vorgesehen sein. Alle Komponenten sind aneinander mittels Schweissen zu einem starren Aufbau befestigt. Jedes Ende eines jeden primären Gespanns ist an einer benachbarten Säule (Figuren 10 und 11) mittels Vouten 19 an der Säule mit aufrechten Stiften 20 getragen, die jeweils zwischen den Streben 14 des primären Trägerbalkens liegen. Jeder Stift 20 erstreckt sich durch ein Loch in einer Platte 21 (Figur 5), die an der Unterseite jedes Paares von Streben 14 gefestigt ist. In diesem Stadium sind die Säulen nicl't mit Beton gefüllt und die primären Gespanne sind derart gestaltet, daß, wenn, wie beschrieben, in ihrer endgültigen Lage in dem Aufbau getragen, sie genügend stark sind, um ihr eigenes Totgewicht sowie alle aufgelegten Lasten während der geplanten Folge des Aufbaus des Gebäudes zu tragen. Diese Lasten schließen beispielsweise die Totlast der Balken sowie bewegliche Lasten, beispielsweise das Gewicht der Arbeiter und einer Konstruktionneinrichtung, ein. Vor dem Giessen sind außerdem in jedem primären Trägerbalken armierte Streben 22 und 23 angeordnet, sowie Bügel, die nicht Teil des Gespanns sind und auch eine Last tragen, bis der Beton innerhalb des Trägerbalkens gegossen ist und gengende Stärke zu ihrer Aktivierung entwickelt hat. Ein typisches Gespann für einen sekundären Balken B ist in den Figuren G bis 9 dargestellt. Der Obergurt enthält 2 im Abstand angeordnete parallele Stahlstreben ?*y, an denen in Intervallen kurze Streben 26 angeschweißt sind. Dor Untorgurt enthält zv/ei ähnliche Streben 27, an denen in Intervallen kurze Streben 28 angebracht sind. Das Netz ent-
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hält eine Strebe 29, welche an ihrer Verbindung mit dem Oborgurt um die Strebe 26, an ihre Verbindung mit dem Untergurt uu die Strebe 28 gebogen ist. Leibungsformen 30, die gewöhnlich Schalen mit einem Querschnitt eines umgekehrt ai U aus Plastik, Blech oder anderen geeigneten Materialien darstellen, erstrecken sich zwischen einem sekundären Balken und dan nächsten. Diese werden zeitweilig In ihren Lagen mittels Schalen 31 gehalten, die von dein Gespann mittels entlang der Länge des Gespanns im Abstand angeordneten Bolzen 32 angehängt sind. Blöcke 33 und 33A, im Abstand entlang dem Gespann angeordnet, trennen die Schale 31 von den Untergurtstreben 27 und nehmen die Bolzen 32 auf. Jede Schale 31 kann Flansche 35 der Formen 30 aufnehmen.
Na tie dem Ende des Trägergespanns benachbart den primären Gespannen sind 2 kurze Streben 36 an das Nets 29 geschweißt. Das sekundäre Gespann ist an dem primären Gespann gehifcen, wobei die Streben 36 auf einem Winkel 13 des primären Gespanns ruhen, ein Anordnungsstift 37 auf dem Winkel 13 erstreckt sich aufwärts zwischen die Streben 36.
Wenn notwendig, können im Abstand angeordnete Auflager quer über der Oberseite der Streben 36 befestigt sein, zwischen denen der- Stift 37 ebenfalls liegt. Dies begrenzt- oder verhindert Längsbewegung des sekundären Gespanns in Bezug auf das primäre Gespann. Leibungsformen 3OA (Figur 9)> ähnlich in der Funktion den Formen 30, sind von den primären Gespannen aus in einer Vifelse aufgehängt, die der Aufhängung der Schalen 31 ähnelt oder auf irgend eine andere Welse vorgenommen list. Eine Winkel- oder Endplatte 27A ist über die Enden der Streben 2.1 befestigt.
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' IAO
Die Gestaltung der primären und sekundären Gespanne ist derart, daß Ircine Balkenstützen erforderlich sind» um die Schalen 31 oder die Leibungen 3OA ztj tragen.
Die Gespanne können ihr eigenes Totgewicht tragen, sowie den Beton innerhalb und jede andere Belastung, die ihnen aufer-
uad zwar '
legt wird, /bif" zu dem Punkt,wo der Beton abgebunden hat. Ein geeignetes Arirderungsgitter 38 ist auf den Obergurtstreben 25 „.. der ,·■' -auidären Gespanne getragen, anfänglich um als Lauffläche/ den ei;'fachen Zugang zu der Decke zu dienen, dann, .wenn mit den Obr-rgurtcn der sekundären Gespanne verbunden, um als Obergurt ve ι ■■ spannung zu dienen, so daß die Gespanne sich nicht verziehen,wenn der nasse Beton auf die gerippte Decke gebracht wird, und schließlich, um al.:» Deckenarmierung zu dienen, wenn der Beton abgebunden ist.
Die Säule, beispielsweise 11, (Figuren 10 und 11) ist normalerweise ein vertikales oder nahezu vertikales Glied; ihre Hauptfunktion ist das Tragen von axialen Lasten. Im Zusammenhang ■mit den ncirten vielgesehossigen Gebäuden ist die Säule ein vertikales Glied im Unterschied zu einem Trägerbalken, welher ein horizontales Glied darstellt. ■
In üblichen Gebäuden wird eine Betonsäule wie folgt aufgebaut:
Der armierende Stahl wird in seine Lage gebracht und dort befestigt, dar/ Formwerk wird um die Armierung errichtet und der Beton eingegossen.
Dem Reton in der Säule wird Zeit zum Abbindung und zum Gewinnen ruin or Festigkeit gegeben, bevor er belastet wird.
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In dem fortschreitenden Festigkeitssystem nach der Erfindung folgt der Aufbau der Säule einer anderenProzedur»
Eine Außenschale 43 mit einem Teil oder der Gesamtheit der notwendigen Außenabschlußoberflächenbarbeitung ist in der Fabrik hergestellt. Diese Schale kann als Säulengehäuse bezeichnet werden. Das Säulengehäuse ist eine armierte Betonhaut mit verdickten Teilen, speziell gestaltet und armiert, um eine spezifische Last zu tragen» Die Armierung enthält in dieser Stufe üblich erforderliche Komponenten^ wie beispielsweise Streben und Bügel. Ein' Teil der Armierung} beispielsweise die Stäbe 44 und Bügel 45 sind in den Beton des Gehäuses eingesetzt, ragen jedoch in den Raum 46, der später mit Beton gefüllt wird.
Nachdem dieses Säulengehäuse ausgehärtet ist und die erwünschte Festigkeit erreicht hat, wird es in die richtige Lage gehoben und der übrige Teil der Armierung 47, 48, 49 für die vollständige Säule wird in das Gehäuse eingefügt.
In dieser Stufe ist das Säulengehäuse alleine für sich selbst ein vollständiges, armiertes Betonbauelement in einer Form, die geeignet ist, in der endgültigen Lage in dem Gesamtaufbau gehalten zu werden und die genügend stark und steiff ist, während des Aufbaus ohne Träger ihr eigenes Gewicht zu tragen, beliebiges, notwendiges, angebrachtes Formwerk, den übrigen Teil der Armierung für das Element, den feuchten Beton zur Fertigstellung des Elements sowie Lasten, die während des Aufbaus aufgelegt werden, einschließlich Lasten von anderen Bauelementens, beispielsweise Lasten von gestützen Stockwerken.
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Die zusätzlichen Lasten auf das Säulengehäuse brauchen nicht auf Lasten eines einzigen Stockwerks beschränkt zu sein. Abhängig von der Geschwindigkeit des Aufbaues könnte dem Säulengehäuse zugemutet werden, von mehreren Stockwerken aufgelegte Lasten zu tragen. In allen Fällen ist das Säulengehäuse geeignet gestaltet, um für sich alleine, oder mit der Hilfe von einem Teil oder der Gesamtheit des zuvor gegossenen Betons in dem Gehäuse, der eine gewisse Festigkeit angenommen hat, alle Lasten zu tragen, die den Säulen in allen Stufen des Aufbaus und der Belastung zu kommen»
Der Mechanismus, der als Schrauben 39 und 40 in Figur 11 dargestellt ist, dient zur richtigen Anordnung des unteren Endes einer oberen Säule'11A in Bezug auf das obere Ende einer unteren Säule 11B. Wenn der Teil 11A in richtigem Bezug zu dem Teil 11B angeordnet ist, kann Beton eingegossen werden,um den ausgehöhlten Abschnitt der Säule 11A auszufüllen und in den Raum angrenzend an die Enden 11A und 11B überzufließen. Betonverlust aus dem Zwischenraum wird durch einen Abschlußring 41 verhindert.
Der Aufbau erfolgt wie nachstehend:
Die vorfabrizierten hohlen Betonsäulen 11 werden in ihrer Endlage angeordnet, sowohl in Bezug auf den untersten Säulenteil als auch die Lage eines oberen Säulenteils, wie beispielsweise der Teil 11A in Bezug den darunterliegenden Teil 11B.
Jedes primäre Gespann wird an jedem Ende auf einem Säulenymite wie oben beschrieben, gestützt.
Jedes Ende jedes Balkengespanns wird an einem primären Gespann, wie zuvor beschrieben,gestützt.
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Die Cifcberarmierung 3'8, oder jede beliebige andere geeignete Dedienaraiierungj, wird auf den oberen Gurten des Balkengespanns getragen=
Ede Leibungsformen 3OA werden an die primären Gespanne angehängt« Die Leibungsformen 30 an den Enden der Balkengespanne und benachbart den Verbindungen mit den primären Gespannen werden ebenfalls in ihre Lage gebracht»
Das Singiessen des Beton kann dann beginnen»
Anfänglich xfird der Beton eingegossen, ram die hohlen Säulen und die primären Trägerbalken fertigzustellen» Wenn dieser Beton fest geworden ist, werden die übrigen Leibungsformen 30 für die sekundären Balken in ihre Lage gebracht und die Balken und die Decke 12 gegossen«.
Die EeZeichnung "armierter Beton" SoIl5, wo in der Beschreibung und iß clen Ansprüchen benutzt 9 sowohl iibliciien Stahlbeton als euch "vorgespannten Beton bedeuten«
Die Bezeichnung "aktives Material" bedeutet Materials welches in der Lage ist9 Last jederzeit zu tragen und Teil des Endaufbaues wirdο Die Gespanne für die primären Trägerbalken und die sekundären Balken und die Säulengehause sind Beispiele für »aktives Material»,,
"Inaktives Material'8 ist Materials welches erst nach einer gewissen Zeitverzögerung Last trägt und dann "aktiv'" wird,-beispielsweise durch, Zusammenwirken mit anderem Materialo Die Armierung der primären und sekundären Balken», im Gegensatz zu den Gespannen und der nasse Beton sind Beispiele für Eiinaktives Material08 „ Beim Abbinden verbindet der Beton sowohl aktive
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als auch inaktive Armierung , um ein armiertes Betonwerk zu bilden, und schafft zusätzliche Festigkeit, während der Beton seine Festigkeit entwickelt. Ein Vorteil erwächst aus der fortschreitenden Entwicklung der Festigkeit in jedem Element des Aufbaus, um das Daruberlegen weiterer vertikaler und horizontaler Elemente und/oder Material zu ermöglichen, während die erforderliche Festigkeit erreicht wird.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1./Verfahren zum Aufbau eines armierten Betonaufbaugliedes, dadurch gekennzeichnet, daß nur genügend aktives Material anfänglich vorgesehen ist, um die während eines Teils der nachfolgenden Aufbaustufen aufgelegten Lasten zu tragen, daß weiteres Material hinzugefügt und Schritt für Schritt aktiviert wird, um zusätzliche Lasten zu trapn, und daß !Wenigstens ein Teil des Materials von anfang an in einer die abschließende Last tragenden Weise wirkt.
    2. Armiertes Betonbauglied, hergestellt nach dem Verfahren von Anspruch 1.
    3. Aufbauglied nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Trägerbalken ist»
    4. Aufbauglied nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Nebenbalken und ein Deckenglied ist.
    5. Aufbauglied nach Anspruch 2P dadurch gekennzeichnet, daß es eine Säule oder eine Wand ist.
    6. Verfahren zur Herstellung eines armierten Betonbauelements, dadurch gekennzeichnet 9 daß man einen ersten Teil der Armierung für das komplette Element in einer Form vorsieht, die in ihrer Endlage in dem Gesamtaufbau gehalten und genügend fest und steiff ist, während des Aufbaues ohne Zusatzstützen außer ihren endgültigen Stützen ihr eigenes Gewicht, jedes notwendige angebrachte Formwerk, sowie Belastungen trägt, die
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    während des Aufbaues aufgebracht werden, einschließlich der Belastungen von anderen Aufbaugliedern, den übrigen Teil der Armierung für das Element und den nassen Beton zur Vervollständigung des Elementes, daß man den ersten Teil der Armierung bei oder in der Nähe ihrer Stützpunkte in dem gesamten Aufbau stützt, daß man das Formwerk anbringt, daß man den übrigen Teil der Armierung anordnet und befestigt, daß man den Beton zur Vervollständigung des Elementes eingiesst und daß man das Element fest werden läßt, bevor zusätzliche Lasten weiteren Materials in weiteren Elementen aufgebracht werden.
    7· Armiertes Betonaufbauglied, hergestellt nach dem Verfahren von Anspruch 6.
    8. Aufbauglied nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Trägerbalken ist.
    9. Aufbauglied nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Nebenbalken und ein Deckenglied ist.
    10. Aufbauglied nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet» daß es eine Säule oder eine Wand ist.
    11. Armiertes Betonaufbauelement, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein erster Teil der Armierung für sich selbst anfänglich ein vollständiges Bauelement in einer Form ist, die in ihrer endgültigen Lage in dem Gesamtaufbau gehalten werden kann und genügend feat und steiff ißt, um während des Aufbaues ohne Zusatzstüfczen außer ihren endgültigen Stützen ihr eigenes Gewicht, beliebiges,' notwendiges, angebrachtes Formwerk, sowie Belastungen tragen kann, die während des Auf-
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    baues aufgelegt werden, einschließlich Lasten von anderen teilweisen oder vollständigen Aufbauelementen, des übrigen Teils der Armierung für das Element und des nassen Betons zur Fertigstellung des Elements wenigstens zum Teilo
    12. Aufbauelement nach Anspruch H9 dadurch gekennzeichnet, daß das Element in seiner schließenden Lage in dem fertiggestellten Aufbau ein Tragbalken oder ein Nebenbalken ist»
    13ο Aufbauelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teil der Armierung ein Gespann ist»
    14ο Aufbauelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß es ©ine Säule oder eine Wand ist»
    ο Aufbauelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Nebenbalken oder ein Deckenelement ist.
    16ο Armierter Betonaufbau, gekennzeichnet durch im Abstand angeordnete Reihen von Säulen, Trägerbalken nach Anspruch 12, gehalten auf wenigstens 2 Säulen in einer Reihe,- einem Trägerbalken nach Anspruch 12, gehalten auf wenigstens 2 Säulen in benachbarten Reihen und durch einen Nebenbalken und eine Decke nach Anspruch 15, gehalten auf und zwischen den Trägerbalkenο
    17° Armiertes Betonaufbauelement, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein erster Teil der Armierung für sich selbst anfänglich ein vollständiges Aufbauelement in ei tier Form ist, die in ihrer endgültigen Lage in ik-m GesamLaufbau gehalten werden kann und genügend stark und ο te iff ist, um während
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    des Aufbaues ohne Zusatzstützen außer den endgültigen Stützen ihr eigenes Gewicht, jedes notwendige angebrachte Formwerk, und Belastungen zu tragen, die auf sie während des Aufbaues aufgebracht werden, einschließlich der Belastungen von anderen teilweisen oder vollständigen Aufbaugliedern., des übrigen Teiles der Armierung, des nassen Betons zur teilweisen oder vollständigen Vollendung des Elements, und daß der Abbindungsprozess des Betons das Element mit fortschreitender Zunahme in der Festigkeit und der Fähigkeit versieht, weitere Lasten, die durch weitere Elemente aufgebracht werden, während die erforderliche Festigkeit erreicht wird, auszuhalten.
    18. Verfahren zum Errichten eines armierten Betonaufbaues, dadurch gekennzeichnet, daß Elemente in ihrer endgültigen Lage ohne Zusatzstützen außer den endgültigen Stützen errich-r tet werden, wo nur anfäglich genügend aktives Material in jedem Element vorgesehen ist, um die Belastungen in der nächsten Aufbaustufe zu tragen, und daß fortschreitendes Hinzufügen von weiterem Material Element für Element, jedem Element erlaubt, fortschreitend fest zu werden und die zusätzlichen Belastungen, die durch weiteres, zusätzliches Material in weiteren Elementen aufgebracht werden,zu tragen, bis jedes Element vollständig und genügend stark und steiff ist, um alle Belastungen zu tragen, für welche der Aufbau gestaltet ist.
    19. Armiertor Betonaufbau, errichtet nach dem Verfahren von Anspruch 18.
    20. Aufbau nach ^nrspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Trägerbalkon 1/31.
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    21. Aufbau nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Nebenbalken und ein Deckenaufbau ist.
    22. Aufbau nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Säule oder eine Wand ist.
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DE19702022965 1969-05-13 1970-05-12 Stahlbetonaufbau Ceased DE2022965A1 (de)

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US3497570A 1970-05-06 1970-05-06
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Publications (1)

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DE2022965A1 true DE2022965A1 (de) 1970-11-19

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