DE20219049U1 - Steck- oder Legespiel mit Spielsteinen und einem Spielfeld - Google Patents
Steck- oder Legespiel mit Spielsteinen und einem SpielfeldInfo
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Description
Herkömmliche Spiele bekannter Art sind „vier gewinnt" oder „Gewinn mit vier". Bei derartigen Spielen handelt es sich um senkrecht angeordnete magazinartige Vorrichtungen, die meist 7 Bahnen aufweisen und an ihrer Oberseite zum Einwerfen der Spielsteine geöffnet sind.
Bei derartigen Spielen hat gewonnen, wer zuerst eine durchgehende Reihe von 4 gleichfarbigen Spielsteinen gebildet hat. Dabei ist es möglich, die Reihen in senkrechter, waagrechter oder schräger Lage aufzubauen.
Bei dieser Art von Spielen sind die gestalterischen Möglichkeiten in so weit begrenzt, dass die einzelnen Kanäle nur von oben aufgefüllt werden können.
Der in den Schutzansprüchen angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Spiel mit einem liegenden Spielfeld 1 zu schaffen, das eine Mehrzahl von Spielfeldsegmenten 2 aufweist, die sich auf einer Ebene befinden, wobei die Spielfeldsegmente 2 fest oder beweglich auf dem Spielfeld 1 angeordnet sind. Jedes Spielfeldsegment 2 weist eine Mehrzahl von Setzfeldern 3 oder Setzfeldvertiefungen 4 auf, die in Reihen so angeordnet sind, dass alle Spielfeldsegmente 2 zusammen ein gemeinsames, einheitliches Spielfeld ergeben. Dabei verlaufen die unterschiedlich langen Reihen der Setzfelder 3 oder Setzfeldvertiefungen 4 parallel, quer oder schräg zueinander und überkreuzen sich an vielen Stellen.
Sind die Spielfeldsegmente 2 auf dem Spielfeld 1 beweglich angeordnet, so können diese untereinander ausgetauscht oder so angeordnet werden, dass sich gewünschte Linienformen von Setzfeldern 3 oder Setzfeldvertiefüngen 4 ergeben.
Mit der Erfindung wird erreicht, ein Spiel mit einem Spielfeld zu schaffen, das aus einer Mehrzahl von Spielfeldsegmenten 2 besteht, die eine Vielzahl von Setzfeldern 3 oder Setzfeldvertiefungen 4 aufweisen, die so angeordnet sind, dass diese viele unterschiedlich lange Reihen bilden, die parallel, quer oder schräg zueinander verlaufen.
Beide Spieler erhalten jeweils die gleiche Anzahl farbig gekennzeichneter Spielsteine 6, die in der Summe der der Setzfelder 3 oder der Setzfeldvertiefungen 4 entsprechen.
Die Spieler versuchen, auf dem Spielfeld 1 ihre Spielsteine so abzulegen, dass sie möglichst lange Ketten gleicher Spielsteine 6 bilden. Nacheinander im Wechsel würfeln die Spieler und ermitteln so ihr Spielfeldsegment 2, in das jeder seinen Spielstein 6 ablegen muss.
Sobald eines der Spielfeldsegmente 2 aufgefüllt ist, können die restlichen Spielsteine 6 in die noch freien Setzfelder 3 oder Setzfeldvertiefungen 4 der verbliebenen Spielfeldsegmente abgelegt werden. Dabei müssen die Spielsteine in die benachbarten oder am nächsten liegenden Spielfeldsegmente 2 abgelegt werden.
Eine Alternative zu dieser Regel ist die freie Auswahl der Spielfeldsegmente.
Sind alle Spielsteine 6 abgelegt, wird der Sieger mit der längsten Spielsteinkette ermittelt.
Sind die längsten Spielsteinketten der Spieler gleich lang, so entscheidet die Zahl der zweitlängsten Spielsteinketten.
Eine vorteilhafte Ausbildung der Erfindung ist in Schutzanspruch 2 angegeben.
Die Weiterbildung nach Schutzanspruch 2 ermöglicht, das gesamte Spielfeld 1 individuell zu gestalten, wodurch auch weitere Schwierigkeitsvarianten und zusätzliche Spielregeln möglich
So kann vereinbart werden, dass falls ein Spieler in Folge 3 mal dasselbe Spielfeldsegment 2 erwürfelt, der Gegner ein Spielfeldsegment 2 seiner Wahl mit einem beliebigen anderen vertauschen darf.
Ferner ist es möglich, vor Spielbeginn alle Spielfeldsegmente 2 in beliebige Unordnung zu bringen, um sie nach dem Setzen aller Spielsteine 6 zu ordnen und danach den Sieger zu ermitteln.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Figuren 1 bis 3 erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein kreisförmiges Spielfeld mit Spielfeldsegmenten, die durch Ziffern gekennzeichnet sind und Setzfelder aufweisen,
Fig. 2 ein Spielfeldsegment mit Setzfeldvertiefungen und einem Spielstein, im Teilschnitt,
Fig. 3 ein rechteckig angeordnetes Spielfeld mit einzelnen Spielfeldsegmenten, die durch Ziffern gekennzeichnet sind und Setzfelder aufweisen.
Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines kreisförmigen Spielfeldes 1 mit durch Ziffern gekennzeichneten Spielfeldsegmenten 2, die aufgedruckte Setzfelder 3 aufweisen.
Figur 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines einzelnen, beweglichen Spielfeldsegmentes 2 das Setzfeldvertiefungen 4 aufweist in dem ein Spielstein 6 steckt.
Figur 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines rechteckig angeordneten Spielfeldes 1 mit durch Ziffern gekennzeichneten Spielfeldsegmenten 2, die aufgedruckte Setzfelder 3 aufweisen.
1 Spielfeld
2 Spielfeldsegment
3 Setzfeld
4 Setzfeldvertiefung
5 Kennzeichnung
6 Spielstein
Claims (6)
1. Steck- oder Legespiel mit Spielsteinen (6) und einem Spielfeld (1), dadurch gekennzeichnet, dass das Spielfeld aus einer Mehrzahl von Spielfeldsegmenten (2) gleicher Form und Größe besteht, wobei die Spielfeldsegmente (2) eine Vielzahl von Setzfeldern (3) oder Setzfeldvertiefungen (4) aufweisen, die so angeordnet sind, dass sie zusammen mit den Setzfeldern (3) oder Setzfeldvertiefungen (4) angrenzender Spielfeldsegmente (2) eine Vielzahl von geradlinigen Reihen mit unterschiedlichen Längen bilden, wobei die Reihen parallel, quer oder schräg zueinander verlaufen und sich an vielen Stellen überkreuzen.
2. Steck- oder Legespiel nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spielfeldsegmente (2) mit dem Spielfeld (1) fest verbunden sind oder als einzelne Teilstücke so ausgebildet werden, dass diese beweglich und untereinander austauschbar sind und nach Belieben auf dem Spielfeld (1) so angeordnet werden können, dass sich dadurch unterschiedliche Spielfeldformen gestalten lassen.
3. Steck- oder Legespiel nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Spielfeldsegmente (2) gekennzeichnet sind durch Farbgebung, durch Beschriftung mit Ziffern, Buchstaben oder Symbolen, wobei die Kennzeichnung (5) sowohl einfach als auch mehrfach erfolgen kann, um diese jeweils einer der Seiten eines oder mehrerer Spielwürfel mit gleicher Kennzeichnung (5) zuordnen zu können.
4. Steck- oder Legespiel nach Schutzanspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Setzfelder (3) oder Setzfeldvertiefungen (4) der Größe der Spielsteine (6) angepasst sind und ausreichend Abstand für die Handhabung der Spielsteine (6) vorgesehen ist.
5. Steck- oder Legespiel nach Schutzanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe aller Spielsteine (6), die je zur Hälfte in gleicher Gestaltung vorliegen, der Gesamtzahl der Setzfelder (3) oder Setzfeldvertiefungen (4) entspricht.
6. Steck- oder Legespiel nach Schutzanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Spiel einen oder mehrere Spielwürfel aufweist von deren Seiten je eine mit der Kennzeichnung eines Spielfeldsegments (2) identisch ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20219049U DE20219049U1 (de) | 2002-12-10 | 2002-12-10 | Steck- oder Legespiel mit Spielsteinen und einem Spielfeld |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20219049U DE20219049U1 (de) | 2002-12-10 | 2002-12-10 | Steck- oder Legespiel mit Spielsteinen und einem Spielfeld |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20219049U1 true DE20219049U1 (de) | 2003-02-27 |
Family
ID=7977788
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20219049U Expired - Lifetime DE20219049U1 (de) | 2002-12-10 | 2002-12-10 | Steck- oder Legespiel mit Spielsteinen und einem Spielfeld |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20219049U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITLI20090014A1 (it) * | 2009-10-12 | 2011-04-13 | Roberto Fila | Passatempo in versione da tavolo ed elettronica. vince chi riesce per primo ad inserire quattro pedine affiancate sulla stessa linea. numero ideale di giocatori da tre a sei. |
-
2002
- 2002-12-10 DE DE20219049U patent/DE20219049U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITLI20090014A1 (it) * | 2009-10-12 | 2011-04-13 | Roberto Fila | Passatempo in versione da tavolo ed elettronica. vince chi riesce per primo ad inserire quattro pedine affiancate sulla stessa linea. numero ideale di giocatori da tre a sei. |
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