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DE2021852A1 - Anordnung zur UEberblendung zweier Stehbildprojektoren - Google Patents

Anordnung zur UEberblendung zweier Stehbildprojektoren

Info

Publication number
DE2021852A1
DE2021852A1 DE19702021852 DE2021852A DE2021852A1 DE 2021852 A1 DE2021852 A1 DE 2021852A1 DE 19702021852 DE19702021852 DE 19702021852 DE 2021852 A DE2021852 A DE 2021852A DE 2021852 A1 DE2021852 A1 DE 2021852A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
still image
projector
image projector
supply voltage
arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702021852
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Schmidt
Eduard Wagensonner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE19702021852 priority Critical patent/DE2021852A1/de
Publication of DE2021852A1 publication Critical patent/DE2021852A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B23/00Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
    • G03B23/18Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors with fade-in and fade-out effects

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Anordnung zur Uberblendung zweier StehbildProjektoren Die betrifft eine Anordnung zur Überblendung zweier je eine Bildwechselvorrichtung und ein Gebläse aufweisender Stehbildprojektoren, bei der jeweils bei dem abgeblendeten Stehbildprojektor der Bildwechsel vorgenommen wird, mit einem Steuerteil, durch das zur Abblendung des jeweiligen Stehbildprojektors dessen Versorgungsspannung von einem Betriebswert auf einen unteren Wert heruntergeregelt wird.
  • Die Schwierigkeit bei einer derartigen Anordnung ergibt sich aus dem Umstand, daß bei dem Stehbildprojektor, der durch Herabregeln der Versorgungsspannung auf einen unteren Wert, der nahezu oder gleich Null ist, spannungslos ist, der Bilwechsel zu erfolgen hat. Dazu muß zur die Dauer eines Bildwechsels die Bildwechselvorrichtung des Stehbildprojektors fremd gespeist werden. Dies erfordert jedoch eine komplizierte Shalteinrichtung im StehbildproJektor und im Steuerteil, Aufgabe der Neuerung ist es hingegen, diese Schwierigkeit mit einfachsten Mitteln zu überwinden und es zu ermöglichen, daß praktisch jeder Stehbildprojektor für eine Überblendanordnung geeignet ist.
  • Gemäß der Neuerung wird diese Aufgabe be einer Anordnung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß ein bei dem Betriebswert entsprechender Versorgungsspannung angetrtebenes und nach dem Herunterregeln der Versorgungsspannung auf den unteren Wert aufgrund seiner Massenträgheit sich weiterbewegendes Teil vorgesehen ist, das für die Dauer eines Bildwechsel.s mit der Bildwechsel= vorrichtung des unter dem unteren Wert der Versorgungsspannung stehenden Stehbildprojektors kuppelbar ist, so daß als Antr1abskraft der Bildwechselvorrichtung die kinetische Erergie des Teils dient. Vorteilhafterweise ist als derartiges Teil das als Schuungmasse ausgebildete Rad des Gebläses des jeweiligen Stehbildprovektors vorgesehen.
  • Damit ist jeder Stehbildprojektor, der mit einem derartigen Sebläserad ausgerüstet ist, filr eine Uberblendanordnung geeignet.
  • Selbst nicht sehr teure Stehbildprojektoren können mit einem derartigen, billig herzustellenden Gebläserad versehen sein. Aber auch ein nachträglicher Einbau eines derartigen Gebläserads in einen Stehbildprojektor ist möglich, um diesen dann für eine Überblendanordnung verwenden zu können.
  • In Ausbildung der Neuerung ist das Gebläserad mittels einer Magnetkupplung mit der Bildwechselvorrichtung des Stehbildprojektors kuppelbar. Das Steuerteil der Anordnung umfaßt zwei Kontakte, wobei Je ein Kontakt der Magnetkupplung eines Stehbildprojektors zugeordnet ist, so daß zur Betätigung die Magnetkupplung des jeweiligen Stehbildprojektors über den ihr zugeordneten Kontakt mit dem Versorgungskreis des anderen Stehbildprojektors verbindbar ist.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Neuerung werden anhand einer Zeichnung, die in ihrer einzigen Figur in schematischer Weise eine neuerungsgemäße Uberblendanordnung zeigt, näher erläutert.
  • In der Figur bezeichnet 1 einen ersten Stehbildprojektor, 1' einen zweiten Stehbildprojektor, wobei die Stehbildprojektoren 1 und 1' unterschiedlicher oder gleicher Bauart sein können, und 2 ein Steuerteil. Jeder dieser beiden Projektoren 1 bzw. lt umfaßt ein Gehäuse 3 bzw. 3 und ein Objektiv 4 bzw. 44. In dem Gehäuse 3 bzw. 3' ist eine bekannte und deshalb nicht dargestellte Bildwechselvorrichtung untergebracht. Das Gebläse eines jeden Stehbildprojektors 1 bzw. lt, das ebenfalls im Gehäuse 3 bzw. 3' untergebracht ist und das nur aus Gründen der Ubersicht in der zeichnerischen Darstellung außerhalb des Gehäuses 3 bzw. 3 angeordnet ist, umfaßt einen Gebläseantriebsmotor 5 bzw. 5', durch den ein Gebläserad 6 bzw. 6t angetrieben wird. Das Gebläserad 6 bzw. 6t selbst ist schwerer als üblich ausgebildet, so daß es als Schwungmasse dienen kann. Das Gebläserad 6 bzw. 6', das auf einer Welle 7 bzw. 7' angeordnet ist, kann über die Welle 7 bzw.
  • 7' mittels einer Magnetkupplung, deren Wicklung 8 bzw. 8' bezeichnet ist, mit einer Welle 9 bzw. 9' gekuppelt werden, die mit der Bildwechselvorrichtung des Stehbildprojektors 1 bzw. 12 getrieblich verbunden ist. Die Magnetkupplung 8 bzw. 8 ist immer dann bereits vorhanden, wenn der Gebläseantriebsmotor 5 bzw. 5t auch als Antriebsorgan für die Bildwechselvorrichtung dient.
  • Das Steuerteil 2 umfaßt einen Stellmotor 10, der mittels eines Auslösekontakts 11 zuschaltbar ist. Der Stellmotor 10 wirkt über eine Getriebeverbindung, beispielsweise bestehend aus Welle 12 und Ritzel 13, mit zwei Stellglieder 14 und 15 zusammen. Die Stellglieder 14 und 15 sind als in das Ritzel 13 eingreifende Zahnleisten ausgebildet, die durch das Ritzel 13 gegensinnig bewegt werden können. Jedes der Stellglieder 14 bzw. 15 weist einen Schleifkontakt 14a bzw. 15a auf, die mit Widerstandsanordnungen 16 bzw. 17 zusammenwirken. Jedes der beiden Stellglieder 14 und 15 kann mittels seines Schleifkontakts 14a bzw. 15a einerseits die Widerstandsanordnungen 16 bzw. 17 abtasten und andererseits einen Kontakt 18 bzw. 19 betätigen, Die Schaltungsanordnung ist folgende.
  • Die Schlçifkontakte 14a bzw. 15a sind über die Anschlußleitungen 20a bzw. 21a mit dem Netzanschluß 22 verbunden. Der Versorgungskreis des Stehbildprojektors 1 ist über die Anschlußleitung 20b, die Widerstandsanordnung 16, den Schleifkontakt 14a und die Anschlußleitung 20a und der Versorgungskreis des Stehbiprojektors 1t über die Anschlußleitung 21b, die Widerstandsanordnung 17, den Schleifkontakt 15a und die Anschlußleitung 21a mit dem Netzanschluß 22 verbunden. Der Gebläseantriebsmotor 5 bzw. St ist über die Anschlußleitung 23 bzw. 23 mit dem Netz verbunden. Die Wicklungen 8 und 8 der Magnetkupplungen der -Stehbildprojektoren 1 und 1 sind über die Anschlußleitung 24 untereinander und über die Anschlußleitungen 25 und 25 mit den beiden Versorgungskreisen der Stehbildprojektoren 1 und 1t verbunden. Andererseits sind die Wicklungen 8 bzw. 8t der Magnetkupplungen mit ihrem jeweiligen projektorseitigen Versorgungskreis über die Anschlußleitungen 26 bzw.
  • 26t , die den Kontakt 18 bzw. 19 aufweisen, verbunden. Der Stellmotor 10 des Steuerteils 2 liegt einerseits über den Kontakt 11 und die Anschlußleitung7an an den Versorgungskreisen der Stehbildprojektoren 1 und 12, andererseits über die Anschlußleitung 28 an den die Kontakte 18 und 19 aufweisenden Anschlußleitungen 26 und 26' der Wicklungen 8 und 8' der Magnetkupplungen der beiden Stehbildprojektoren 1 und 1'.
  • Wie aus der Figur ersichtlich, befindet sich gerade der Stehbildprojektor 1 in seinem abgeblendeten Zustand, da der Schleifkontakt 14a des Stellglieds 14 eine Stellung einnimmt, in der der Widerstandswert der Widerstandsanordnung 16 am größten ist. Dadurch hat die Versorgungsspannung, die an dem Versorgungskreis des Stehbildprojektors 1 anliegt, den unteren Wert, der nahezu Null oder gleich Null ist, so daß der Versorgungskreis des Stehbildprojektors stromlos und dessen Projektionslampe dunkel gesteuert ist. Durch das Stellglied 14 ist der Kontakt 18 geschlossen. Da an dem Versorgungskreis des Stehbildprojektors 1' die volle, dem Betriebswert entsprechende Versorgungsspannung anliegt, in dem der Schleifkontakt 15a des Stellglieds 15 in einer Stellung sich befindet, in der der Widerstandswert der Widerstandsanordnung 17 am geringsten ist, wird bei geschlossenem Kontakt 18 die Wicklung der Magnetkupplung 8 vom Versorgungskreis des Stehbildprojektors 1 her bestromt, so daß eine Kupplungsverbindung zwischen den Wellen 7 und 9 hergestellt ist. Durch die kinetische Energie des als Schwungmasse ausgebildeten Gebläserads 6, das bei dem Betriebswert entsprechender Versorgungsspannung durch den C;ebläseantriebsmotor 5 angetrieben wird und das sich nach dem Herunterregeln der Versorgungsspannung auf den unteren Wert aurgrund seiner Massenträgheit weiterbewegt, wird die Welle 9 und damit die Bildwechselvorrichtung des Stehbildprojektors 1 angetrieben. Für die Dauer eines Bildwechsels bleibt die Kupplungsverbindung bestehen. Die Schwungmasse des Gebläserads 6 ist so ausgelegt, daß ihre kinetische Energie für den Antrieb der Bildwechselvorrichtung für einen Bildwechsel ausreichend ist. Während des bei dem Stehbildprojektor 1 erfolgenden Bildwechsels liegt, wie bereits beschrieben, die volle Versorgungsspannung an dem Versorgungskreis des Stehbildprojektors 1' an, so daß bei voller Helligkeit der Projektionslampe ein Bild durch den Stehbildprojektor 1' projiziert wird.
  • Nach bei dem Stehbildprojektor 1 beendetem Bildwechsel wird der Auslösekontakt 11 geschlossen. Dadurch wird der Stellmotor 10 zugeschaltet, so daß dieser über die Welle 12 das Ritzel 13 entgegen dem Uhrzeigersinn antreibt. Durch das Ritzel 13 werden die Stellglieder 14 und 15 gegenläufig bewegt. Dabei wird durch das Stellglied 14 der Kontakt 18 geöffnet, was ein Lösen der Magnetkupplung 8 bedingt, und durch den Schleifkontakt 14a der Widerstandswert'der Widerstandsanordnung 16 heruntergeregelt. Das Stellglied 15 wird in Richtung auf den Kontakt 19 bewegt, wobei der Schleifkontakt 15a auf der Widerstandsanordnung 17 derart bewegt wird, daß deren Widerstandswert hinaufgeregelt wird. Diese Maßnahmen haben zur Folge daß durch den StehbildproJektor 1 ein bei Bild äbnehmender Helligkeit seiner ProjektionsIampe und durch den Stehbildprojektor 1 ein Bild bei zunehmender Helligkeit seiner Projektionslampe projiziert wird. Dies ergibt den gewünschten Effekt einer Uberblendung zweier Bilder. Ist der Widerstandswert der Widerstandsanordnung 16 am kleinsten, so daß am Versorgungskreis des Stehbildprojektors 1 die volle, dem Betriebswert entsprechende Versorgungsspannung anliegt und das weitere Bild mit voller Helligkeit seiner Projektionslampe projiziert wird, ist gleichzeitig der Widerstandswert der Widerstandsanordnung 17 am größten, so daß eine dem unteren Wert entsprechende Versorgungsspannung am Versorgungskreis des Stehbildprojektors 1! anliegt und seine Projektionslampe abgedunkelt ist. In dieser Phase trifft das Stellglied 15 auf den Kontakt 19 und schließt diesen. Damit wird die Wicklung 8' der Magnetkupplung des Stehbildprojektors 1' vom Versorgungskreis des Stehbildprojektors 1 her bestromt, so daß eine Kupplungsverbindung zwischen den Wellen 7' und 9' hergestellt wird. Dadurch kann durch die dem Gebläserad 6 innewohnenden kinetischen Energie die Bildwechselvorrichtung des Stehbildprojektors 1' für die Dauer eines Bildwechsels angetrieben werden. Der Auslösekontakt 11 wird geöffnet. Beim nächsten Schließen des Auslösekontakts 11 ist die Drehrichtung des Stellmotors 10 umgekehrt.
  • Selbstverständlich ist die Neuerung nicht auf das.gezeigte Ausführungsbespiel beschränkt. So ist es denkbar, ein anderes durch den Gebläseantriebsmotor oder durch einen weiteren Projektormotor angetriebencs Teil als das Gebl§$ered vorzugehen und dieses als Schwungmasse tUr den Antrieb der Bildwechselvorrichtung des dbgeblendeten Stehbildprojektors auszunUtzen.

Claims (4)

  1. ;SnrSprüche
    Anordnung zur Uberblendung zweier Je eine Bildwechselvorrichtung und ein Gebläse aufweisender Stehbildprojektoren, bei der jeweils bei dem abgeblendeten Stehbildprojektor der Bildwechsel vorgenommen wird, mit einem Steuerteil, durch das zur Abblendung des jeweiligen Stehbildprojektors dessen Versorgungsspannung von einem Betriebswert auf einen unteren Wert heruntergeregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein bei dem Betriebswert entsprechender Versorgungsspannung. angetriebenes und nach dem Herunterregeln der Versorgungsspannung auf den unteren Wert aufgrund seiner Massenträgheit sich weiterbewe'gendesTeil (6; 6') vorgesehen ist, das für die Dauer eines Bildw¢chsel mit er Btldwechselvorrichtung des unter dem unteren Wert der Versorgungsspannung stehenden Stehbildproektors (1; 1') kuppelbar ist, so daß alsintriebskraft der Bildwechselvorrichtung die kinetische Energie des Teils dient.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil das als Schwungmasse ausgebildete Rad (6; 6') des Gebläses des jeweiligen Stehbildprojektors (1; 1') ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläserad (6; 6') mittels einer Magnetkupplung (8; 8'-) mit der Bildwechselvorriohtung des Stehbildprojektors (1; 1') kuppelbar ist.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerteil (2) zwei Kontakte (18, 19) umfaßt, wobei Je ein Kontakt (18; 19) der Magnetkupplung (8; 8') eines Stehbildprojektors (1; 18) zugeordnet ist, und daß zur Betätigung die Magnetkupplung ( 8; 8') des jeweiligen Stehbildprojektors über den ihr zugeordneten Kontakt (18; 19) mit dem Versorgungskreis des anderen Stehbildprojektors (1'; 1) verbindbar ist.
DE19702021852 1970-05-05 1970-05-05 Anordnung zur UEberblendung zweier Stehbildprojektoren Pending DE2021852A1 (de)

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