DE2113789A1 - Elektromagnetische Ausloesevorrichtung fuer Dauerlauf und Einzelbild an Laufbildkameras - Google Patents
Elektromagnetische Ausloesevorrichtung fuer Dauerlauf und Einzelbild an LaufbildkamerasInfo
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Description
Elektromagnetische Auslösevorrichtung für
Dauerlauf und Einzelbild an Laufbildkameras
Die Erfindung betrifft eine elektromagnetische Auslösevorrichtung
für Dauerlauf und Einzelbild an elektromotorisch angetriebenen Laufbildkameras, bei denen ein federbelasteter Stopphebel
für die Sektorenblende vorgesehen ist, der bei Kameraauslösung durch einen Elektromagneten gegen die Federkraft aus
der Umlaufbahn der Sektorenblende bewegt wird; bei der dem vom Kameraauslöser betätigten Kontakt ein bistabiler Kreis nachgeschaltet
ist, der bei Auslöserbetätigung in seine leitende Schaltstellung kippt, und bei der der Elektromagnet nur dann
an Spannung gelegt wird, wenn der Auslöser betätigt ist und der bistabile Kreis sich in seiner leitenden Schaltstellung
befindet, und bei der schließlich Mittel vorgesehen sind, die dem bistabilen Kreis bei Einstellung auf Einzelbild einen von
der rotierenden Blendenachse abgeleiteten Impuls zuführen, der
nach einer Blendenwellenumdrehung den Kreis in seine nichtleitende
Schaltstellung kippt, nach Patent,.. (Anmeldung P 18 16 6OO.2).
Die Einzelbildauslösung im vorstehend genannten Patent ist derart beschaffen, daß bei Druck auf den Kameraauslöser eine
Filmlänge transportiert wird, die etwa einer Bildhöhe plus einer Steghöhe entspricht, und daß dabei dieses eine Bild
belichtet wird. Die Belichtung erfolgt mit der für Filmbilder bei der üblichen Aufnahmefrequenz von 18 Bildern pro
Sekunde sich ergebenden Zeit von ca, 1/^-0 s.
Bei vielen Gelegenheiten, bei denen Einzelbildaufnahmen unter
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ungünstigen Lichtverhältnissen erforderlich, sind, erweist
sich diese Belichtungszeit jedoch als zu kurz. In diesen Fällen wäre es vielmehr von Vorteil, wenn mit der Laufbildkamera
Einzelbilder mit der von Stehbildkameras her bekannten T-Belichtungszeit
aufgenommen werden könnten, d.h. wenn an der Laufbildkamera eine Einrichtung vorhanden wäre, die es gestattet,
durch Druck auf den Auslöser das Filmfenster zu öffnen und durch einen zweiten Druck dasselbe wieder zu
schließen und den Film zu transportieren. Die Zeit zwischen d©r ersten Auslöserbetätigung und der zweiten Auslöserbetätigung
muß dabei frei wählbar sein, wie dies auch bei Stehbildkamera s der Fall ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Auslösevorrichtung des Hauptpatentes... (Anmeldung
P 18 16 6OO.2) dahin gehend weiter zu entwickeln und zu verbessern,
daß derartige T-Belichtungszeiten bei Einzelbildaufnahmen
möglich sind*
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß Mittel vorgesehen sind9 die dem bistabilen Kreis einen we*4eebenfalls
von der rotierenden Blendenwelle abgeleiteten,
gegenüber dem ersten Stoppimpuls um ca. 180° verschobenen wei
teren Stoppimpuls zur Kippung in seine nichtleitende Schaltstellung
zuführen, und daß weitere Mittel vorgesehen sind, die bei Einstellung auf Einzelbild im Normalbetrieb verhindern,
daß der weitere Stoppitapuls den bistabilen Kreis in sei
ne nichtleitende Schaltstellung kippt, und die den Elektromagneten weiter unter Strom halten.
Die Erfindung besteht demnach darin, den bistabilen Kreis nicht nur nach Ablauf einer vollen Umdrehung der Blendenwelle
durch einen von dieser ausgelösten Stoppimpuls in seine nicht-
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leitende SchaItsteilung zu kippen und damit den Elektromagneten
mit Stopphebel abfallen zu lassen und die Blende zu stoppen, sondern dies zusätzlich, auch nach einer halben Blendenwe
llenumdrehung zu tun. Nach einer halben Umdrehung steht
dann nämlich gerade der Offen-Sektor der Blende vor dem Bildfenster, so daß die Belichtung beliebig lange ausgedehnt werden
kann. Am Ende der gewünschten Belichtungszeit löst dann ein zweiter Druck auf den Auslöser die Umlaufblende wieder
aus, die erneut eine halbe Umdrehung macht und damit das Bildfenster wieder schließt. Durch jeweils zweimalige Betätigung
des Auslösers kann der Benutzer demnach bei Einstellung der Kamera auf Einzelbild die Belichtungszeit des Einzelbildes
individuell nach den gegebenen Lichtverhältnissen einrichten.
Selbstverständlich darf bei einer erfindungsgemäß ausgestalteten
Kamera die vor der Erfindung gegebene Möglichkeit, Einzelbilder durch einmalige Auslöserbetätigung mit der frequenzabhängigen
Belichtungszeit von ca. 1/4O s zu belichten, durch die neuen Maßnahmen nicht beeinträchtigt werden. Es sind daher
weitere Maßnahmen erforderlich und auch vorgesehen, mittels welcher die dem bistabilen Kreis zusätzlich zugeführten Stoppimpulse
nach 180 Blendenwellenumdrehung unwirksam gemacht
werden können.
In der konkreten Ausführung bestehen die Mittel, mit denen dem bistabilen Kreis der zusätzliche Stoppiropuls nach 180
Blendenwellenumdrehung zugeführt wird, in einem zweiten Nokken
auf der Blendenwelle, der gegenüber dem bereits im Hauptpatent dargestellten Nocken zur Stoppung des Blendenumlaufes
nach einer Umdrehung um 180° versetzt ist. Dieser zweite Nocken arbeitet ebenfalls mit dem im Hauptpatent schon vorhandenen
Irapulsgabekontakt zusammen, der nunmehr mit der doppelten
Frequenz betätigt wird. Außerdem ist an der Sektoren-
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blende bzw· an der mit ihr fest verbundenen Blendenwelle ein
zweiter mechanischer Stoppanschlag vorgesehen, hinter der der magnetbetätigte Stopphebel der Kamera auch nach einer 18O°-
Drehung der Blende einfallen und diese stoppen kann·
Die Mittel, mit denen der I80°-Stoppimpuls immer dann unwirksam
gemacht wird, wenn Einzelbildaufnahmen nicht mit einer T-Belichtungszeit, sondern mit der frequenzbedingten Belichtungszeit'
getätigt werden sollen, bestehen aus einer Parallelleitung zum bistabilen Kreis von der Stromquelle direkt
zum Elektromagneten. In diesem Parallelkreis sind zwei Arbeitskontakte in Serie eingebaut, von denen der eine vom Benutzer
wahlweise geschlossen und geöffnet werden kann, während der zweite mit einem weiteren blendenwellenfesten Nocken zusammenwirkt,
der diesen Kontakt immer dann schließt, wenn die Blende in ihrer Offen-Steilung steht.
Über den Parallelkreis liegt der Magnet ständig an Spannung, und außerdem kann der bistabile Kreis bei geschlossenem Parallelkreis
nicht in seinen nichtleitenden Zustand kippen. Ist der Parallelkreis dagegen unterbrochen, z.B. durch den einen
vom Benutzer geöffneten Arbeitskontakt, so werden die von der umlaufenden Blendenwelle abgeleiteten Stoppimpulse voll wirksam,
d.h. die Blendenwelle wird nach jeder i80°-Drehung gestoppt.
Es ist dies der Zustand bei Einstellung auf Einzelbild und T-Belichtung.
Wird dagegen der dem Benutzer zugängliche Arbeitskontakt im" Parallelkreis geschlossen, so wird über diesen Kreis der
Elektromagnet gehalten und der bistabile Kreis daran gehindert, durch den 180°-Stoppimpuls in seinen nichtleitenden Zustand
zu kippen. Die Blende läuft daher über die i80°-Stellung hinaus, bis in der 30O°-Stellung jetzt der zweite im Parallel-
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kreis vorhandene Kontakt von einem blendenwellenfesten Nocken
geöffnet wird. Erst jetzt, d.h. nach einer vollen Umdrehung, wird der Umlauf der Blendenwelle gestoppt. Bei erneuter Auslösung
läuft sie wieder eine Umdrehung und wird wieder gestoppt. Auf diese Veise ist auch bei einer erfindungsgemäß
mit der Möglichkeit der T-Belichtung von Einzelbildern ausgerüsteten
Kamera die ursprüngliche Funktion erhalten.
Für einen Benutzer, der Einzelbildaufnahmen mit der T-Belichtung macht, ist es natürlich etwas unbequem, bei jedem Bild
zweimal den Auslöser betätigen zu müssen, einmal zum Öffnen und einmal zum Schließen des Verschlusses. Es wird daher weiterhin
vorgeschlagen, den Wählschalter zwischen der frequenzbedingten Belichtung und der T-Belichtung als Umschalter auszubilden,
der zwischen zwei Zweigen umschaltbar ist, in deren einem, wie bereits beschrieben, derjenige Schalter liegt, der
bei 180° gerade geschlossen ist und damit den 1ÖO°-Stoppimpuls
unwirksam macht, und in deren anderem ein Kontakt liegt, der von einem blendenwellenfesten Nocken immer gerade in der
0°- bzw. in der 36O°-Stellung geschlossen wird und der daher
den 36O -Stoppimpuls unwirksam macht.
Die Blendenwelle kann dann nach einer vollen Umdrehung
(^Schließstellung der Blende) nicht anhalten, sondern muß noch eine weitere halbe Umdrehung mehr machen und bis in die
Offen-Stellung laufen. Für die T-Belichtung ist daher nur
noch jeweils eine Auslöserbetätigung erforderlich.
Für den Benutzer, der Einzelbildaufnahmen macht, ist es natürlich wichtig zu wissen, ob die Blende gerade in ihrer Offen-Stellung
oder in ihrer Geschlossen-Stellung steht. Bei den
Kameras nach dem Stand der Technik war dies kein Problem, denn auch bei Einzelbildaufnahmen konnte sich die Sektorenblende
immer nur von der Geschlossen-Stellung zur Geschlossen-
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Stellung drehen. In der Ruhelage der Kameras war daher bei ihnen immer sicher, daß das Bildfenster geschlossen war. Dies
gilt übrigens auch bei der erfindungsgemäßen Kamera mit der
Möglichkeit der T-Belichtung, wenn bei ihr die Einzelbilder nicht mit der T-Belichtung, sondern mit der frequenzabhängigen
Belichtung gemacht werden.
Bei der T-Belichtung, und zwar insbesondere dann, wenn die Auslösevorrichtung nicht derart geschaltet ist, daß die Sektorenblende
von Offen-Stellung zu Offen-Stellung läuft, kann
es für den Benutzer jedoch zweifelhaft sein, ob das Bildfenster gerade offen oder geschlossen ist. Gemäß der Erfindung
ist daher ferner eine Anzeigevorrichtung vorgesehen, welche die Stellung der Sektorenblende, ob Offen-Stellung oder
Geschlossen-Steilung, erkennen läßt. Diese Anzeigevorrichtung
besteht aus einer Lichtquelle, vorzugsweise einer Gallium-Arsenid-Phosphit-Diode,
die einerseits direkt an die Stromquelle, andererseits aber im Parallelkreis zwischen dem dem
Benutzer zugänglichen Arbeitskontakt und dem zweiten darin
befindlichen Kontakt angeschlossen ist. Da dieser zweite Kontakt jeweils in der 180°-Stellung der Blende geschlossen ist,
brennt daher die Lichtquelle jeweils in dieser Stellung und zeigt dem Benutzer damit an, daß das Bildfenster offen ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt. Es zeigen?
Fig. 1 schematisch eine Laufbildkamera mit Elektromagnet,
Stopphebel und Impulsgabekontakt an der Sektorenblende,
Pig. 2 die schematische Schaltung einer Auslösevorrichtung
für Dauerlauf und Einzelbild mit einer bistabilen Kippstufe,
Pig. 3a schematisch die Sektorenblende mit Blendenwelle,
mit Nocken auf der Blendenwelle und von diesen betätigten Schaltern,
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Fig. 3b eine graphische Darstellung der Zuordnung der Geschlossen-Stellung
der Schalter zur Winkellage der Sektorenblende.
In Fig. 1 ist mit 1 das Gehäuse einer Laufbildkamera bezeichnet,
die an ihrer Frontseite das Objektiv 2 trägt. Die Kamera verfügt ferner über einen Durchsichtsucher 3a» 3b und im Gehäuseinnern
über eine umlaufende Sektorenblende 4 auf einer Welle 5· Letztere wird über ein Getriebe 6 von einem Elektromotor
angetrieben. Ein Film 8 läuft zwischen einer Bildfensterplatte 9a und einer Andruckplatte 9b von einer nicht
dargestellten Vorratsspule zu einer ebenfalls nicht dargestellten Aufwickelspule, wobei auch die Filmtransportmittel
zur Vereinfachung der Darstellung nicht eingezeichnet sind.
In der Umlaufbahn der Sektorenblende 4 ist ein Stopphebel angeordnet, der zur Kameraauslösung in Pfeilrichtung A bewegbar
ist. Der Stopphebel ist am Anker eines Elektromagneten
11 befestigt, der bei Stromfluß den Anker gegen die Kraft der Feder 12 anzieht und dabei den Stopphebel aus der Umlaufbahn
der Sektorenblende zieht.
Die Schaltung des Elektromagneten 11 ist in Fig. 2 dargestellt,
aus der ersichtlich ist, daß die Auslösevorrichtung einen bistabilen Kreis umfaßt, der aus zwei komplementären
Transistoren T und Tp sowie aus den Widerständen R1, R2,
R„, R. und R- besteht. Ferner sind ein Kondensator C und ein
Auslösekontakt A vorhanden. Bei Schließung des letzteren lädt sich der Kondensator C auf, wodurch die beiden Transistoren
T und T„ leitend werden und der Elektromagnet 11
anzieht. Die Stromquelle ist dabei mit 14 bezeichnet.
Als eigentliche Einstell- und Schaltvorrichtung für Einzelbild und Dauerlauf xst ein Irapulsgabekontakt 24 vorgesehen, der
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auf der einen Seite über einen Wählkontakt 27 mit der Stromquelle
14 und andererseits über eine Zuleitung 25 mit der bistabilen
Kippstufe« verbunden ist. Dieee Einrichtung wirkt auf den Rückkopplungskreis der bistabilen Kippstufe ein. Der Impulsgabekontakt
24 wirkt mit einem sektorenblendenwellenfesten
Nocken 26 (Fig. 1) zusammen, derart, daß der Kontakt 24 pro Umlauf der Sektorenblende einmal geschlossen wird.
Mittels des Vählkontaktes 27 und des Kontaktes 24 kann der
Rückkopplungskreis kurzgeschlossen werden. Der Kontakt 27
k ist außen am Kameragehäuse 1 in Form eines Schalters zugänglich und dort derart mit den Markierungen "Einzelbild"
und "Dauerlauf11 (ES/DL) versehen, daß der Kontakt 24 unwirksam
ist, wenn der Schalter auf DL steht, dagegen wirksam ist, wenn der Schalter auf EB steht und damit beim Schließen des
Kontaktes 24 der Rückkopplungskreis des Flip-Flop kurzgeschlossen wird.
Diese Einrichtung war bereits im Patent... (Anmeldung
P 18 16 600.2) offenbart und dient der Durchführung von Einzelbildaufnahmen mit frequenzabhängiger Belichtungszeit.
Zur Durchführung von Einzelbildaufnahmen mit T-Belichtungszeit
sind zusätzlich folgende Schaltelemente vorgesehen: Zunächst ist die Blendenwelle mit einem weiteren Nocken 30
versehen (Fig. 3a), der gegenüber dem Nocken 26 um 180° versetzt ist. Durch diesen' zusätzlichen Nocken wird der Impulsgabekontakt
24 nunmehr auch betätigt, wenn das Bildfenster von der Sektorenblende gerade freigegeben ist. Das Bildfenster
bleibt dann so lange offen (τ-Belichtung), bis der
Kameraauslöser wieder betätigt, deh. der Kontakt A wieder geschlossen
wird. Zu diesem Zweck ist an der Sektorenblende bzw. an der Blendenwelle ein weiterer mechanischer Stopp-
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anschlag angebracht, hinter den der Stopphebel 10 auch in der 18O -Stellung der Blende einfallen kann·
Um daneben auch die Möglichkeit der Vornahme frequenzabhängig belichteter Einzelbilder zu erhalten und um außerdem die doppelte
Auiöserbetätigung bei Einzelbildaufnahmen mit T-Belichtung zu vermeiden, sind folgende Maßnahmen getroffen:
Parallel zum Ausgang des bistabilen Kreises ist eine Leitung gelegt, die aus zwei Zweigen mit dazwischenschaltbarem Umschalter
N/T besteht. In dem einen Zweig liegt außerdem ein Kontakt 31 und im anderen Zweig ein Kontakt 32· Diesen Kontakten
sind auf der Blendenwelle zwei Nocken 31a und 32a zugeordnet,
und zwar derart, daß der Nocken 31a den Kontakt 31 immer dann schließt, wenn die Blende eine halbe Umdrehung gemacht
hat, d.h. in der 18O°-Steilung der Blende, während der
Nocken 32a den Kontakt 32 nach jeder 36O°-Drehung der Blende
schließt. Mittels des Umschalters N/T kann der Benutzer, nachdem er am Vählkontakt EB/DL vorgewählt hat, ob er eine
Bildserie oder Einzelbilder aufnehmen will, im Falle der Einstellung auf Einzelbild (=EB=Kontakt geschlossen) nun auch
noch vorwählen, ob er die Einzelbilder mit der sich durch die Bildfrequenz ergebenden Belichtungszeit oder mit einer
T-Belichtung machen will.
Die Funktion ist dabei wie folgt:
Bei Einstellung des Umschalters auf N (=normale Belichtungefrequenz
abhängige Belichtung) wird der Zweig mit dem Kontakt 31 in den Parallelkreis zum bistabilen Kreis einbezogen und
dieser Kontakt 31 wird von seinem Nocken 31a jeweils bei
180° Blendendrehung geschlossen. Betätigt der Benutzer den Auslöser der Kamera, so wird zwar nach 180° Blendenumdrehung
der Impulsgabekontakt 24 vom Nocken 30 geschlossen und damit ein Stoppimpuls gegeben. Da aber gleichzeitig der Kontakt 31
geschlossen ist, bleibt der Magnet 11 an Spannung und außerdem
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kann der bistabile Kreis durch den gegebenen Stoppimpuls
niclit in seinen nichtleitenden Zustand kippen» Blendenwelle
und Blende drehen sich somit weiter, bis der Nocken 26 den Impulsgabekontakt 24 zum zweiten Male schließt, was nach einer
vollen Blendenumdrehung der Fall ist. Jetzt ist der Kontakt 31 offen, so daß der nun gegebene Stoppimpuls tatsächlich
zum Kippen des bistabilen Kreises in seinen nichtleitenden Zustand und damit zum Abfallen des Magneten 11 und zum
Stoppen der Sektorenblende führt.
Wünscht der Benutzer für seine Einzelbildaufnahmen die T-Belichtung,
so schaltet er am Umschalter N/T auf T und bezieht damit den Kontakt 32 in den Parallelkreis zum bistabilen
Kreis ein. Vie schon erwähnt, wird der Kontakt 32
vom zugeordneten Nocken 32a jeweils dann geschlossen, wenn
die Blende ©ine volle Umdrehung gemacht hat. Dadurch ergibt
sich der folgende Ablauf:
Der Benutzer schließt den Auslösekontakt A, die Blende
läuft an und wird nach einer 180°-Drehung bei geöffnetem
Bildfenster gestoppt, weil der Nocken 30 den Impulsgabekontakt
2k geschlossen hat und gleichzeitig der Kontakt 32 offen, d.h. der Parallelkreis unterbrochen ist. Der Stoppimpuls
wird dadurch voll wirksam, und die Blende hält an. Der Benutzer hat jetzt Zeit, das Bildfenster so lange
offen zu halten, wie ihm das angesichts der gegebenen Objekthelligkeit richtig erscheint. Erst wenn er den Auslösekontakt
A wieder schließt, läuft die Blende erneut an. Nach einer weiteren i80°-Drehung der Blende wird der Impulsgabekontakt
2k wieder geschlossen, diesmal durch den Nocken 26. Da jetzt aber gleichzeitig der Kontakt 32 geschlossen ist,
dessen Nocken 32a den Kontakt ja immer in der 0°- bzw, 36O Stellung
der Blende schließt, wird der vom Impulsgabekontakt
Zk in Verbindung mit dem Nocken 26 gegebene Stoppimpuls nicht wirksam. Der Magnet 11 bleibt vielmehr über den Um-
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schalter N/T und den Kontakt 32 an Spannung, und auch, der bistabile
Kreis kann nicht kippen. Die Blende dreht sich vielmehr veiter, bis in ihrer 180°-Stellung der Kontakt 32 wieder
offen ist, so daß der vom Impulsgabekontakt 24 jetzt in Verbindung
mit dem Nocken 30 gegebene Stoppimpuls wirksam wird,
wodurch der bistabile Kreis in seinen nichtleitenden Zustand kippt, der Hagnet 11 abfällt und die Blende gestoppt wird.
Das Bildfenster ist jetzt erneut offen. Oer Benutzer brauchte aber zur Erreichung dieses Zustandes den Auslöser nur
einmal zu betätigen, was den Blendenumlauf von Offen-Steilung
zu Offen-Stellung und gleichzeitig natürlich den Filmtransport
bewirkte.
Den Zustand der Kamera, ob nämlich das Bildfenster offen oder geschlossen ist, kann der Benutzer an der Lichtquelle
33 erkennen. Diese Lichtquelle ist einerseits zwischen dem Umschalter N/T und dem Kontakt 31 an letzteren angeschlossen
und andererseits direkt an die Stromquelle 14. Die Lichtquelle brennt demnach immer dann, wenn der Kontakt 31 geschlossen
ist, was immer in der 180°-Stellung der Blende
(=Offen-Stellung) der Fall ist. Eine brennende Lichtquelle sagt dem Benutzer daher, daß das Bildfenster der Kamera
offen ist.
Bei Einzelbildaufnahmen im Normalbetrieb leuchtet die Lichtquelle pro Bild einmal auf, und im Dauerlauf-Betrieb blinkt
sie mit der an der Kamera eingestellten Bildfrequenz.
In Fig. 3b ist die Zuordnung der Kontakte zueinander und zu
den Stoppanschlägen der Sektorenblende dargestellt. Von den Stoppanschlägen sind zwei Stück vorhanden, nämlich einer
bei Ο/36Ο und der zusätzlich eingeführte bei 180° der
Blende. Der Impulsgabekontakt 2k wird sowohl bei Drehung der Blende um 36Ο0 und jetzt zusätzlich auch nach jeder 18O°-
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Drehung der Blende geschlossen. Die Schließung erfolgt jedoch nicht genau nach 180° bzw. 36O0 Blendendrehung, sondern etwas
davor. Daraxt wird einerseits der Abfallzeit des Relais
Rechnung getragen, als auch sichergestellt, daß dieser Kontakt in der Stoppstellung der Blende bei genau 180° bzw.
360 wieder geöffnet ist, da, wenn dieser Kontakt 24 in der tatsächlichen Stoppstellung der Blende noch geschlossen wäre, die Kamera bei erneuter Auslöserbetätigung nicht wieder anlaufen könnte. Die Kontakte 31 und 32 überdecken mit ihrer
Geschlossen-Zeit den Kontakt 2k jeweils mit Sicherheit nach " beiden Seiten, wobei der Kontakt 31 noch etwas über die
exakte 180°-Stellung hinaus geschlossen ist.
Rechnung getragen, als auch sichergestellt, daß dieser Kontakt in der Stoppstellung der Blende bei genau 180° bzw.
360 wieder geöffnet ist, da, wenn dieser Kontakt 24 in der tatsächlichen Stoppstellung der Blende noch geschlossen wäre, die Kamera bei erneuter Auslöserbetätigung nicht wieder anlaufen könnte. Die Kontakte 31 und 32 überdecken mit ihrer
Geschlossen-Zeit den Kontakt 2k jeweils mit Sicherheit nach " beiden Seiten, wobei der Kontakt 31 noch etwas über die
exakte 180°-Stellung hinaus geschlossen ist.
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Claims (1)
- A 1797/B 2672 16. März 1971AnsprücheElektromagnetische Auslösevorrichtung für Dauerlauf und Einzelbild an elektromotorisch angetriebenen Laufbildkameras, bei denen ein federbelasteter Stopphebel für die Sektorenblende vorgesehen ist, der bei Kameraauslösung durch den Elektromagneten gegen die Federkraft aus der Umlaufbahn der Sektorenblende bewegt wird bei gleichzeitiger Einschaltung des Kameramotors, bei dem dem vom Kameraauslöser betätigten Kontakt ein bistabiler Kreis nachgeschaltet ist, der bei Auslöserbetätigung in seine leitende Schaltstellung kippt, und bei der der Elektromagnet nur an Spannung gelegt wird, wenn der Auslöser betätigt ist und der bistabile Kreis sich in seiner leitenden Schaltstellung befindet, und bei der Mittel vorgesehen sind, die dem bistabilen Kreis von der rotierenden Blendenachse abgeleitete Impulse zuführen, die bei Einstellung auf Einzelbild den Kreis in seine nichtleitende Schaltstellung kippen, nach Patent··· (Anmeldung P 18 16 600,2), dadurch gekennzeichnet, daß zur Ertnöglichung einer T-Belichtung bei Einzelbildaufnahmen Mittel (30) vorgesehen sind, die dem bistabilen Kreis (T1, T) einen weiteren, ebenfalls von der rotierenden Blendenwelle (5) abgeleiteten, gegenüber dem ersten Stoppimpuls um ca, 180° verschobenen Stoppimpuls zur Kippung in seine nichtleitende Schaltstellung zuführen, und daß weitere Mittel (N/T, 31) vorgesehen sind, die bei Einstellung auf Einzelbild im Normalbetrieb verhindern, daß der weitere Stoppimpuls den bistabilen Kreis (T , T„) in seine nichtleitende Schaltstellung kippt, und die den Elektromagneten (11) weiter unter Strom halten.209846/0241A 1797/B 2672 16. März 1971Elektromagnetische Auslösevorrichtung für Dauerlauf und Einzelbild an elektromotorisch angetriebenen Laufbildkameras nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Mittel aus einem blendenwellenfesten Nocken (30) bestehen, der gegenüber den Blendenantrieb bei Einzel-bildaufnahmen abschaltenden Nocken (26) um 180 versetzt ist, und daß die weiteren Mittel zur Verhinderung der Wirksamkeit des weiteren Stoppimpulses aus einem in einer Direktleitung zum Elektromagneten (H) liegenden, von einem Nooken (31a) in der Offen-Steilung der Sektorenblende betätigten Arbeitskontakt (31) und einem mit diesem in Reihe liegenden, dem Benutzer zugänglichen Kontakt (N/T) bestehen.Elektromagnetische Auslösevorrichtung für Dauerlauf und Einzelbild an elektromotorisch angetriebenen Laufbildkameras nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, welche bei Einstellung der Kamera auf Einzelbild mit T-Belichtung den vom Xmpulsgabekontakt (24) in der Geschlossen-Steilung der Sektorenblendenwelle (5) abgeleiteten Stoppimpuls unwirksam machen, so daß die Sektorenblende (4) bei jeder Kameraauslösung nur in ihrer Offen-Stellung stoppt.Elektromagnetische Auslösevorrichtung für Dauerlauf und Einzelbild an elektromotorisch angetriebenen Laufbildkameras nach Anspruch 3t dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel aus einer Direktleitung zum Elektromagneten (11) in zwei Zweigen bestehen, daß der dem Benutzer zugängliche Kontakt als Umschalter (N/T) zwischen diesen beiden Zweigen ausgebildet ist und in einem dieser Zweige der in der Offen-Stellung der Sektorenblende von Nocken (31a) betätigte Arbeitskontakt (31) liegt (frequenz-- 15 -209846/024 1- 15 -A 1797/B 2672 16. März 1S>71 Patentabteilung
Rie/Maabhängige Belichtung), während im anderen Zweig ein Arbeitskontakt (32) liegt, der mit einem diesen Arbeitskontakt in der Geschlossen-Stellung der Sektorenblende (4) betätigenden Nocken (32a) zusammenwirkt.5. Elektromagnetische Auslösevorrichtung für Dauerlauf und Einzelbild an elektromotorisch angetriebenen Laufbildkameras nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Anzeige der Offen-Stellung der Sektorenblende vorgesehen sind.6. Elektromagnetische Auslösevorrichtung für Dauerlauf und Einzelbild an elektromotorisch angetriebenen Laufbildkameras nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß diese Mittel aus einer Lichtquelle (33) bestehen, die einerseits direkt an die Stromquelle (14) und andererseits im Parallelkreis zum Ausgang des bistabilen Kreises zwischen dem vom Benutzer betätigbaren Schalter (N/T) und des damit in Reihe liegenden Arbeitskontakt (3I) angeschlossen ist.209846/02 4
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Applications Claiming Priority (1)
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Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| CH553995A (de) | 1974-09-13 |
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| Date | Code | Title | Description |
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