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DE20209714U1 - Schachtsystem - Google Patents

Schachtsystem

Info

Publication number
DE20209714U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
sewerage
plastic
base
channel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20209714U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hauraton Betonwarenfabrik GmbH and Co KG
Original Assignee
Hauraton Betonwarenfabrik GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauraton Betonwarenfabrik GmbH and Co KG filed Critical Hauraton Betonwarenfabrik GmbH and Co KG
Priority to DE20209714U priority Critical patent/DE20209714U1/de
Publication of DE20209714U1 publication Critical patent/DE20209714U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/02Manhole shafts or other inspection chambers; Snow-filling openings; accessories
    • E03F5/021Connection of sewer pipes to manhole shaft
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/02Manhole shafts or other inspection chambers; Snow-filling openings; accessories

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

Anwaltsakte: 20024774
Anmelder: Hauraton Betonwarenfabrik GmbH & Co. KG
Werkstraße 13 + 14
D-76437 Rastatt
SCHACHTSYSTEM
Die Erfindung betrifft ein Schachtsystem, insbesondere für den Abwasserkanalbereich, mit einem vorzugsweise lotrecht anzuordnenden Schachtrohr mit einem vorzugsweise verschließbaren Schachtoberteil und einem Schachtunterteil, das an eine Kanalisation anschließbar ist, wobei das Schachtunterteil zumindest teilweise aus Kunststoff gefertigt ist.
Ein derartiger Reinigungs- und Kontrollschacht ist beispielsweise aus dem Firmenprospekt der Firma KESSEL „Schachtsysteme" vorbekannt. Gemäß diesem Prospekt ist es bekannt, einen Komplettschacht aus Kunststoff zu fertigen. Durch die Verwendung eines Komplettschachtes müssen keine Einzelteile mehr auf der Baustelle montiert werden. Die verschiedenen Anschlußnennweiten für ein offenes Gerinne sowie etwa erforderliche Steighilfen sind ebenfalls bereits im Schacht integriert. Durch die Verwendung von Kunststoffteilen können seitliche Zuläufe direkt vor Ort durch ein Anbohren der Schachtteile erreicht werden. Die geforderten Anschlußnennweiten können durch Absägen der vorgefertigten Anschlußstutzen erreicht werden. Als Kunststoff wird dabei
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Polyethylen eingesetzt, um eine hinreichende Beständigkeit gegen aggressive Abwässer sowie eine hinreichend hohe Schlagfähigkeit zu erreichen. Die in Verbindung mit Kunststoffschachten schwierig herzustellende Auftriebssicherheit soll durch Außenringe am Schachtunterteil erreicht werden, die zu einer Verrippung mit dem anliegenden Erdmaterial führen.
Auf das Schachtunterteil können zur Ausbildung eines Schachtoberteils diverse Aufsatzstücke und schließlich ein handelsüblicher Betonring zur Schachtabdeckung eingesetzt werden.
Das Schweizer Unternehmen die JANSEN AG vertreibt ebenfalls einen sogenannten Normschachtboden aus Polyethylen das mit Betonteilen kombinierbar ist.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bereits bestehenden Schachtkunsttoffsysteme weiterzubilden und insbesondere deren Anwendungsbereich und damit auch deren Akzeptanz zu verbreitern.
Diese Aufgabe wird durch ein Schachtsystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1, wie auch des Anspruchs 5 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen 2 bis 4 und 6 bis 12.
Dadurch, daß das erfindungsgemäße Schachtunterteil zwar aus Kunststoff gefertigt ist, können in einfacher Weise Halterungselemente, wie etwa eine Clipshalterung für ein Gerinne vorgesehen werden, die dann bedarfsweise ausgetauscht und den jeweiligen Anforderungen angepaßt oder bei
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Bedarf auch im Betrieb austauschbar sind. Das Gerinne kann werkseitig vormontiert oder nachträglich auf der Baustelle eingebaut werden.
In das Schachtunterteil können die separat gefertigten Gerinne unproblematisch eingeclipst werden. Dabei können unterschiedlichste Gerinne immer denselben Schachtunterteilen in einfacher Weise kombiniert werden.
Die Gerinne sind dabei mit Vorteil bereits vollständig mit einer entsprechender Berme und Wasserführung ausgestattet.
In vorteilhafter Ausgestaltung werden in Verbindung mit dem Schachtsystem diverse Gerinne in unterschiedlichsten Ausführungen, insbesondere mit unterschiedlicher Gerinneführung angeboten, die dann bedarfsweise ausgewählt und eingesetzt werden.
Auf das Schachtunterteil können zur Ausbildung des Schachtes weitere Schachtbauteile aus Kunststoff oder Beton wie etwa Schachtringe und Schachtkonen, die baugleich mit herkömmlichen Schachtbauteilen sind, aufgesetzt werden.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird auch mittels eines Schachtunterteils aus Kunststoff gemäß Anspruch 5 gelöst, das so dimensioniert ist, das zumindest die Wandstärken auf der dem Schachtoberteil zugewandten Stirnseite zumindest im wesentlichen herkömmlichen Betonschachtunterteilen entsprechen. Hierdurch ist es nicht erforderlich, spezielle Betonteile zu verwenden, sondern es können vielmehr herkömmliche Betonschachtoberteile mit dem erfindungsgemäßen Schachtunterteil kombiniert werden.
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Der erfindungsgemäße Schachtunterteil kann kostengünstig in einem Roationsverfahren hergestellt werden. Dabei werden die Schachtunterteile doppelwandig ausgeführt. Hierdurch kann mit verhältnismäßig geringem Materialaufwand die benötigte Aussteifung zu dem gewünschten Lastabtrag erzielt werden.
Die Verwendung von PEHD-Kunststoffen hat sich in Verbindung mit aggressiven Abwässern bewährt. Darüber hinaus ist das Material recyclingfähig.
Zum Anschluß an die Kanalisation können in die Kunststoffwandungen unproblematisch an den gewünschten Stellen Bohrungen eingeführt werden, um hierdurch an jeder gewünschten Stelle die erforderlichen Anflüsse bereit zu stellen.
Dabei können die Beton- und/oder Kunststoffrohre der Kanalisation über entsprechende Anschlußstutzen, die in ihren Abmessungen unterschiedlich sein können, unproblematisch mit den Bohrungen verbunden werden.
Dabei werden die Anschlußstutzen von außen unter Zwischenlage einer entsprechenden Dichtung verschraubt.
5
Im Bereich dieser Bohrungen können in der Doppelwandung unproblematisch Lecksensoren angeordnet werden, um etwaige Leckagen des Schachtsystems sofort erfassen zu können.
Der Ansatz der Anschlußstutzen ist dadurch erleichtert, daß das Schachtunterteil außenseitig mit einer vorzugsweise beschrifteten Gon-Einteilung versehen ist. Die Bohrungen für die betreffenden Anschlußstützen können dadurch
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unproblematisch an der jeweils gewünschten Stelle angebracht werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
10
Es zeigen:
Fig. 1 ein Schachtbauwerk in einer perspektivischen Darstellung,
Fig. 2 dieses Schachtbauwerk in einer Draufsicht,
15 Fig. 3 eine Querschnittdarstellung dieses Schachtbauwerks gemäß der mit III-III bezeichneten Schnittlinie,
2 0 Fig. 4 eine Querschnittdarstellung dieses Schachtbauwerks gemäß der mit IV-IV bezeichneten Schnittlinie,
25
Fig. 5 ein Schachtunterteil des
Schachtbauwerks mit einem
Schachteinlauf und einem Schachtauslauf,
3 0 Fig. 6 den Schachteinlauf nach Figur in einer Detailansicht,
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Fig. 7 einen Gerinneteil in einer Detailansicht,
Fig. 8 einen Einlaufstutzen des Schachtbauwerks in einer De
taildarstellung und
Fig. 9 einen Auslaufstutzen des Schachtbauwerks in einer Detaildarstellung.
Der in Fig. 1 in perspektivischer Darstellung gezeigte Schacht 1 ist aus einem PEHD-Kunsstoff gefertigt und besteht im Wesentlichen aus einem Schachtunterteil 2, das über einen Einlaufstutzen 3 sowie über einen Auslaufstutzen 4 mit einer in der Zeichnung nicht weiter dargestellten Kanalisation verbindbar ist. Das Schachtunterteil 2 ist mit einer Gon-Einteilung 5 versehen, die insbesondere dazu dient, die Bohrungen für die Ein- und Auslaufstutzen 3 und 4 auch vor Ort unproblematisch setzen zu können.
Der Schacht 1 wird üblicherweise lotrecht und im Wesentlichen senkrecht zur Kanalisationsströmungsrichtung in der Erde derart eingelassen, daß der einer Fahrbahn oder einer sonstig versiegelten Oberfläche zugewandte Schachtkonus 6, der üblicherweise mit einem, hier nicht weiter dargestellten Betonring verschließbar ist, abschließt. Zwischen dem Schachtunterteil 2 und einem Schachtkonus 6 ist ein sogenannter Schachtring 7 angeordnet. Je nach Höhe des Schachtes 1 können auch mehrere Schachtringe 6 zwischen Schachtkonus 6 und Schachtunterteil 2 angeordnet sein.
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Genauso wie das Schachtunterteil 2 ist in dem Ausführungsbeispiel der Schachtring 7 aus Kunststoff gefertigt. Der Schachtkonus 6 besteht aus Beton. Allerdings könnten auch beide Schachtelemente ohne weiteres als Betonteile ausgeführt sein, da die Abmessungen des Schachtunterteils 2, insbesondere dessen Wandstärken im Anschlußbereich, exakt den Vorschriften der DIN 4034, Teil 1 für Schachtbauwerke entsprechen. Um die erforderliche Tragkraft aufzubringen, ist das Schachtunterteil 2 doppelwandig ausgebildet. Diese doppelwandige Ausbildung ist auch dafür verantwortlich das ein Schachtunterteil unproblematisch mit einem herkömmlichen Schachtring oder Schachtkonus aus Beton kombiniert werden kann.
Wie ebenfalls aus der Figur 1 ersichtlich ist, ist der Schachteinlaufstutzen 3 mit einem Schraubring 10 unter Zwischenlage einer Ausgleichsscheibe 11 mit dem Schachtunterteil 2 fest verschraubt.·
Gemäß den Figuren 2 bis 4 werden sowohl der Schachtkonus 6 wie auch das Schachtunterteil 2 über entsprechende Gewinde 12 bzw. 13 mit dem Schachtring 7 verschraubt.
Das doppelwandig aus Kunststoff in einem Rotationsverfahren gefertigte Schachtunterteil 2 ist gemäß der perspektivischen Darstellung in Fig. 5 im Detail dargestellt.
Zunächst ist in dieser Detaildarstellung zu sehen, daß die Gewindeverbindung 12 mit dem in Fig. 5 nicht dargestellten Schachtring 7 unter Zwischenlage einer Keilgleitringdichtung 14 hergestellt ist. Es versteht sich, daß auch die Gewindeverbindung 13 zwischen dem Schachtring 7 und dem Schachtkonus 6 in analoger Weise abgedichtet ist. Der
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Schachtkonus 6 ist aus Vollmaterial, aus Beton, gefertigt. Der Schachtkonus 6 aus Beton ist ohne weiteres auf den Schachtring 7 aus Kunststoff aufgesetzt.
Darüber hinaus ist in der Detaildarstellung von Fig. 5 zu erkennen, daß das Schachtunterteil 2 mit einem Gerinneeinsatz 15 versehen ist, der das Schachtunterteil 2 unterseitig abschließt. Das Schachtgerinne 15 ist mit einem Kanal 16 versehen, der beidseits von einer Berme 17 begrenzt ist.
Der Kanal 16 verbindet die AuslaufÖffnung 20 mit dem Einlaufstutzen 3. Der Einlaufstutzen 3 ist, wie bereits erläutert wurde, über einen Kunststoff-Schraubring 10 unter Zwischenlage einer Ausgleichsscheibe 11 mit dem Schachtunterteil 2 verschraubt, wie aus der Detaildarstellung in Fig. 6 besser ersichtlich ist. Dabei weist der Einlaufstutzen 3 zum Ansatz der Kanalisation einen Dichtring 21 auf. Auf den Einlaufstutzen 3 ist eine Anschraubmuffe 22 aufgesetzt.
Das in Fig. 5 ersichtliche Gerinneteil 15 ist in Fig. 7 im Detail dargestellt. Das gesamte Gerinneteil 15 kann einfach in das Schachtunterteil 2 eingelegt und dort mit einer hier nicht weiter dargestellten Clipshalterung in an sich bekannter Weise befestigt werden.
Anstelle des in Fig. 7 dargestellten Gerinnes können nahezu beliebige unterschiedliche Gerinneformungen je nach Lage und Anzahl der Ein- und Auslaufstutzen 3 und 4 mit dem Schachtunterteil 2 verbunden werden. Hierdurch kann unterschiedlichsten Kanalisationsformen und Ausprägungen mit immer demselben Schachtunterteil bzw. Schachtbauwerk durch einen einfachen Austausch des Gerinneteils 15 Rechnung getragen werden.
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Fig. 8 zeigt den Auslaufstutzen 4 der in die AuslaufÖffnung 20 gemäß Fig. 5 mündet. Dieser ist aus austauschbar und wird durch eine entsprechende Bohrung durch die Doppelwandung des Schachtunterteils 2 unter Zwischenlage entsprechender Dichtungen in das Schachtunterteil 2 geführt und von außen verschraubt. Die Stutzen 3 und 4 können dabei unterschiedliche Durchmesser besitzen, um mit unterschiedlichen Kanalisationsabmessungen verbunden werden zu können. Dabei ist der Auslaufstutzen 4 über ein Ansatzstück 23 mit dem Schachtunterteil 2 verschraubt. Auch der Einlaufstutzen 3 ist über ein Anpaßstück 24 mit dem Schachtunterteil 2 verschraubt, wobei beide Stutzen 3 und 4 üblicherweise durch den Kanal 16 des Gerinneteils 15 in Strömungsverbindung stehen.
Vorstehend ist somit ein Schachtbauwerk beschrieben, das im vorliegenden Ausführungsbeispiel vollständig oder teilweise aus Kunststoff gefertigt sein kann. Das flexible mit unterschiedlichsten Gerinneteilen 15 zu versehende Schachtunterteil kann analog mit herkömmlichen Betonschachtringen und/oder einem Betonschachtkonus versehen werden, da es aufgrund seiner doppelwandigen Ausführung zum entsprechenden Lastabtrag in der Lage ist und überdies die identischen Abmessungen wie ansonsten ein Betonschachtunterteil aufweist.
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Patentanwälte
Kriegsstraße 234 · D-76135 Karlsruhe
10
Anwaltsakte: 20024774
Anmelder: Hauraton Betonwarenfabrik GmbH & Co. KG
Werkstraße 13 + 14
D-76437 Rastatt
BEZUGSZEICHENLISTE
15
Schacht
2 Schachtunterteil
50
3 Schachteinlaufstutzen
Schachtauslaufstutzen
5 Gon-Einteilung
6 Schachtkonus
55
7 Schachtring
10 Schraubring
11 Ausgleichscheibe 12,13 Gewindeverbindung
14 Keilgleitringdichtung
15 Gerinneteil
16 Kanal
17 Berme
20 Auslauföffnung
21 Dichtring
22 Aufschraubmuffe
23 Ansatzstück
24 Anpaßstück

Claims (12)

1. Schachtsystem, insbesondere für den Abwasserkanalbereich, mit einem, vorzugsweise lotrecht anzuordnenden Schachtrohr mit einem, vorzugsweise verschließbaren, Schachtoberteil und einem Schachtunterteil (2), das an eine Kanalisation anschließbar ist, wobei das Schachtrohr zumindest teilweise aus Kunststoff gefertigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schachtunterteil (2) aus Kunststoff gefertigt ist und ein nachträglich einbaubares Gerinneteil (15) mit dem Schachtunterteil (2), vorzugsweise mittels einer Clipshalterung, verbunden ist.
2. Schachtsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerinneteil (15) als separates Zubehörteil mit wenigstens einem Kanal (16) und wenigstens einer Berme (17) gefertigt ist.
3. Schachtsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein der jeweiligen wasserbaulichen Anforderung entsprechendes Gerinneteil (15) mit einem entsprechenden Gerinne mit dem Schachtunterteil (2) mit dem Schachtunterteil (2) lösbar verbunden ist.
4. Schachtsystem nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Schachtunterteil (2) weitere Schachtbauteile, vorzugsweise jeweils ein Schachtoberteil, Schachtringe (7) und/oder Schachtkonus (6) aus Beton oder Kunststoff aufsetzbar ist.
5. Schachtsystem, insbesondere für den Abwasserkanalbereich, mit einem, vorzugsweise lotrecht anzuordnenden Schachtrohr mit einem, vorzugsweise verschließbaren, Schachtoberteil und einem Schachtunterteil (2), das an eine Kanalisation anschließbar ist, wobei das Schachtrohr zumindest teilweise aus Kunststoff gefertigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schachtunterteil (2) aus Kunststoff gefertigt ist, wobei dessen Abmessungen, insbesondere dessen Wandstärke zumindest an der einem Schachtoberteil zugewandten Stirnseite zumindest im Wesentlichen einem Betonschacht unterteil derart entspricht, das ein Betonschachtoberteil oder -konus zumindest im wesentlichen ohne weiteres aufsetzbar ist.
6. Schachtsystem nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schachtunterteil (2) zumindest im Wesentlichen als rotationssymmetrisches Rohrteil mit einer Doppelwandung ausgeführt ist.
7. Schachtsystem nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schachtunterteil (2) in einem Rotationsverfahren aus PEHD gefertigt ist.
8. Schachtsystem nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schachtunterteil (2) zum Anschluß an die Kanalisation mit Bohrungen versehen ist.
9. Schachtsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanalisation mittels einsteckbaren Anschlußstutzen zur Ausbildung von Ein- und/oder Ausläufen erfolgt.
10. Schachtsystem nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstutzen unter Zwischenlage von Dichtungen (21) durch die Doppelwandung des Schachtunterteils (2) geführt und vorzugsweise außenseitig mittels einer Verschraubung festgelegt sind.
11. Schachtsystem nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zumindest bei einigen Kanalisationsanschlüssen, vorzugsweise innerhalb der Doppelwandung des Schachtunterteils (2) jeweils wenigstens ein Lecksensor vorgesehen ist.
12. Schachtsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Schachtunterteil (2) mit einer außenseitigen Gon-Einteilung (5) zur Positionierung der Kanalisationsanschlüsse versehen ist.
DE20209714U 2002-06-22 2002-06-22 Schachtsystem Expired - Lifetime DE20209714U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010045241A1 (de) * 2010-09-08 2012-03-08 Berding Beton Gmbh Abwasserschacht
CN104532880A (zh) * 2014-12-31 2015-04-22 江苏河马井股份有限公司 易填实检查井

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DE20004808U1 (de) 1999-03-17 2000-05-31 Bade GmbH, 06842 Dessau Abwasserschachtsystem
DE69801038T2 (de) 1997-12-19 2002-03-14 Papin Holding, Saint Fulgent Inspektionskammer für unterirdisches Leitungssystem

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