DE20113891U1 - Schachtboden für Abwasserschächte - Google Patents
Schachtboden für AbwasserschächteInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03F—SEWERS; CESSPOOLS
- E03F5/00—Sewerage structures
- E03F5/02—Manhole shafts or other inspection chambers; Snow-filling openings; accessories
- E03F5/024—Manhole shafts or other inspection chambers; Snow-filling openings; accessories made of plastic material
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E03F—SEWERS; CESSPOOLS
- E03F5/00—Sewerage structures
- E03F5/02—Manhole shafts or other inspection chambers; Snow-filling openings; accessories
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Description
Schachtboden für Abwasserschächte
Die Erfindung betrifft einen Schachtboden aus einschichtigem homogenem Kunststoff für Abwasserschächte und Inspektions- und Reinigungsöffhungen für Entwässerungssysteme, mit einem in den Schachtboden integrierten, eingeformten offenen geraden Gerinne mit zusätzlichen Zuläufen links und rechts als Dreifach-Gerinne zur Durchführung bzw. Zusammenführung von Regenwasser-, Schmutzwasser- oder Mischwasserleitungen.
Ein solcher Schachtboden ist bekannt (vgl. Firmendruckschrift EE-KA DE Romold 9905 A lOOÖ 9907, Seite 4).
Abwasserschächte, die aus einem Schachtboden, mehreren Schachtringen, einem Schachtkonus und einer Schachtabdeckung bestehen, sind ebenfalls bekannt. Sie werden üblicherweise aus Betonfertigteilen hergestellt und weisen je nach Anwendungsfall eine oder mehrere Durchführungen für Schmutzwasser-, Mischwasser- oder Regenwasserleitungen in Form von geschlossenen Rohrleitungen oder offenen Gerinnen auf. In der deutschen Patentschrift DE 43 34 7474 Al ist ein Abwasserschacht beschrieben, der am Boden mit einem offenen Gerinne für die Durchführung einer Schmutzwasser- bzw. Mischwasserleitung sowie mit einer etwa in halber Höhe des Schachtes verlaufenden geschlossenen Durchführung für eine
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Regenwasserleitung versehen ist. Die Regenwasserleitung ist in einer Konsole eines Schachtringes integriert. Nachteilig bei diesem Abwasserschacht ist, dass für die Durchführung des Schmutz- oder Mischwassers und des Regenwassers verschiedene Schachtbauelemente erforderlich sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Schachtboden für Abwasserschächte und Inspektions- und Reinigungsöffnungen aus einem einschichtigen homogenen Kunststoff zu schaffen, der sowohl die Durchführung bzw. Zusammenführung von Schmutzwasser- oder Mischwasserleitungen als auch die Durchführung einer Regenwasserleitung im so genannten Trennsystem ermöglicht. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass im Schachtboden eine geschlossenen Rohrleitung angeordnet ist, die mit Sohlsprung seitlich versetzt oberhalb des offenen Gerinnes parallel zu diesem durch den Schachtboden hindurch geführt ist.
Die Erfindung weist eine Reihe von Vorteilen auf. Da der neue Schachtboden aus einem einschichtigen homogenem Kunststoff besteht, kann er ohne Handkonfektionierung in einem industriellen Fertigungsprozess einbaufertig hergestellt werden. Zusätzliche Hilfsstoffe, wie z. B. Beton, sind nicht erforderlich. Die Zusammenfassung eines offenen Dreifach-Gerinnes und einer geschlossenen Regenwasserleitung in einem einzigen einbaufertigen Bauelement ist Kosten sparend. Der Schachtboden ist mit anderen Systembauteilen, wie Schachtringen oder -konen aus Kunststoff, kombinierbar.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar. Da gemäß Anspruch 3 die Höhe des offenen Gerinnes und seiner seitlichen Zuläufe mindestens bis zum Scheitel der abgehenden Rohrleitung reicht, ist auch bei einer vollständigen Füllung der Rohre ein Überlaufen nicht möglich.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Ausführungsbeispiele und der Zeichnungen eingehend erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: einen Schachtboden von oben gesehen;
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Fig. 2: den Schachtboden von der Seite gesehen.
Die Fig. 1 zeigt einen Blick von oben in den Schachtboden 1. Die Schachtwandung ist im Wesentlichen zylindrisch ausgebildet. In den Schachtboden 1 ist ein offenes, gerade verlaufendes Gerinne 3 eingeformt, das zwei seitliche Zuläufe 4, 5 aufweist. Die Zuläufe 4, 5 führen links bzw. rechts unter einem Winkel von 45° in das Gerinne 3. Die Anbindung der drei Ein- bzw. Zuläufe erfolgt über die Muffen 6,7, Diese sind standardmäßig zum Anschluss von PE-, PP- oder PVC-Rohrenden ausgebildet und werden mit Einlauf-Rohrdichtungen (nicht dargestellt) versehen. Die Ablaufseite des offenen Gerinnes 3 ist standardmäßig als Spitzende bzw. Stutzen 9 zum Anschluss einer PE- ,PP- oder PVC-Muffe ausgeführt. Andere Rohrsysteme, wie z. B. Steinzeug- oder Gussrohre, können mit geeigneten Adaptern angeschlossen werden. Mit Sohlsprung seitlich versetzt oberhalb des offenen Gerinnes 3 ist eine geschlossene Rohrleitung 10 durch den Schachtboden 1 hindurch geführt. Sie weist eine Reinigungsöffnung 11 auf, die vorzugsweise als PVC-Einhand-Reinigungsöffhung mit verschließbarem Deckel ausgebildet ist. Die Rohranbindung der geschlossenen Rohrleitung 10 ist nur an speziell aus- bzw. angeformten Stellen des Schachtbodens 1 möglich. Zu diesem Zweck ist die zylindrische Schachtwandung 2 mit Abflachungen 13,14 versehen. Die in Fig. 1 gestrichelt dargestellte Leitung soll andeuten, dass die geschlossene Rohrleitung 10 sowohl rechts als auch links seitlich versetzt oberhalb des offenen Gerinnes 3 angeordnet werden kann. Die Abflachungen 13,14 der zylindrischen Schachtwandung 2 sind entsprechend groß dimensioniert. Das offene Gerinne 3 und die geschlossene Rohrleitung 10 weisen jeweils voneinander getrennte Zuläufe und Abläufe auf (Trennsystem).
In Fig. 2 ist der Schachtboden 1 von der Seite zu sehen. Man erkennt von außen das offene Gerinne 3 mit einem seiner seitlichen Zuläufe 5 und der Muffe 8 zur Rohranbindung des Zulaufs 5. Das Spitzende bzw. der Stutzen 9 bildet die Ablaufseite des offenen Gerinnes 3. Die mit Sohlsprung durch den Schachtboden 1 hindurch geführte geschlossen Rohrleitung 10 mit ihrer Reinigungsöffhung 11 ist
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gestrichelt dargestellt. Die geschlossene Rohrleitung 10 kann mit einer Neigung von beispielsweise 1° in den Schachtboden leingebaut werden. Zur Rohranbindung der geschlossenen Rohrleitung 10 wird die Außenwand des Schachtbodens 1 an den Abflachungen 13,14 aufgebohrt und mit einer Rohreinlaufdichtung (nicht dargestellt) versehen. Auf Grund der Abflachungen 13,14 der zylindrischen Schachtwandung 2 kann die Rohranbindung der geschlossenen Rohrleitung 10 im Wesentlichen senkrecht, d. h. unter einem Winkel von ca. 90°, zur Außenwand des Schachtbodens 1 erfolgen.
Zur Durchführung von Druckprüfungen ist es möglich, eine Absperrblase (nicht dargestellt) in den Schachtboden 1 einzusetzen. Durch das offene Gerinne 3 und seine Zuläufe 4, 5 sowie durch die Reinigungsöffhung 11 der geschlossenen Rohrleitung 10 können Inspektions- und Reinigungsgeräte in die Rohrleitungen eingebracht werden.
Der gesamte Schachtboden 1 mit dem integral eingeformten Gerinne 3 und dessen Zuläufen 4, 5 ist als einschichtiges homogenes Kunststoff-Bauteil, vorzugsweise aus Polyetylen, in einem industriellen Fertigungsprozess einbaufertig hergestellt. Es weist eine hohe Stabilität auf, so dass keine zusätzlichen Hilfsstoffe, wie z. B. Beton erforderlich sind.
Der beschrieben Schachtboden findet insbesondere dort seine Verwendung, wo eine oder mehrere Schmutz-oder Mischwasserleitungen und eine Regenwasserleitung im so genanntenTrennsystem in einem Schachtbauelement zusammengefasst werden sollen.
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Claims (5)
1. Schachtboden aus einschichtigem homogenem Kunststoff für Abwasserschächte und Inspektions- und Reinigungsöffnungen für Entwässerungssysteme, mit einem in den Schachtboden integrierten, eingeformten offenen geraden Gerinne mit zusätzlichen Zuläufen links und rechts als Dreifach-Gerinne zur Durchführung bzw. Zusammenführung von Regenwasser-, Schmutzwasser- oder Mischwasserleitungen, dadurch gekennzeichnet, dass im Schachtboden (1) eine geschlossene Rohrleitung (10) angeordnet ist, die mit Sohlsprung seitlich versetzt oberhalb des offenen Gerinnes (3) parallel zu diesem durch den Schachtboden (1) hindurch geführt ist.
2. Schachtboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das offene Gerinne (3) und die geschlossenen Rohrleitung (10) jeweils voneinander getrennte Zuläufe und Abläufe aufweisen (Trennsystem).
3. Schachtboden nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Gerinnes (3) und seiner seitlichen Zuläufe (4, 5) mindestens bis zum Scheitel der abgehenden Rohrleitung reicht.
4. Schachtboden nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die geschlossene Rohrleitung (10) mit einer verschließbaren Reinigungsöffnung (11) aus Kunststoff versehen ist.
5. Schachtboden nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrische Schachtwandung (2) zur Rohranbindung der geschlossenen Rohrleitung (10) Abflachungen (13, 14) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20113891U DE20113891U1 (de) | 2001-08-17 | 2001-08-17 | Schachtboden für Abwasserschächte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20113891U DE20113891U1 (de) | 2001-08-17 | 2001-08-17 | Schachtboden für Abwasserschächte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20113891U1 true DE20113891U1 (de) | 2001-11-08 |
Family
ID=7960805
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20113891U Expired - Lifetime DE20113891U1 (de) | 2001-08-17 | 2001-08-17 | Schachtboden für Abwasserschächte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20113891U1 (de) |
-
2001
- 2001-08-17 DE DE20113891U patent/DE20113891U1/de not_active Expired - Lifetime
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