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DE202008001119U1 - Hochstuhl für Kinder - Google Patents

Hochstuhl für Kinder Download PDF

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DE202008001119U1
DE202008001119U1 DE200820001119 DE202008001119U DE202008001119U1 DE 202008001119 U1 DE202008001119 U1 DE 202008001119U1 DE 200820001119 DE200820001119 DE 200820001119 DE 202008001119 U DE202008001119 U DE 202008001119U DE 202008001119 U1 DE202008001119 U1 DE 202008001119U1
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Germany
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backrest
seat board
seat
highchair according
safety bar
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DE200820001119
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English (en)
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Roba Baumann GmbH
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Roba Baumann GmbH
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47DFURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
    • A47D1/00Children's chairs
    • A47D1/002Children's chairs adjustable
    • A47D1/004Children's chairs adjustable in height

Landscapes

  • Special Chairs (AREA)

Abstract

Hochstuhl für Kinder mit einem sich im Wesentlichen horizontal erstreckenden Sitzbrett (20), einer diesem zugeordneten Rückenlehne (10) sowie einem sich im Wesentlichen parallel zum Sitzbrett (20) erstreckenden Fußbrett (30), wobei das Sitzbrett (20) und das Fußbrett (30) zwischen zwei seitlichen Holmen (40) in unterschiedlicher Höhe und unterschiedlichem Abstand zueinander fixierbar, insbesondere einsteckbar, sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (10) einen sich in Richtung des Sitzbretts (20) erstreckenden Fortsatz (11) aufweist, der in eine schlitzförmige Öffnung (21) des Sitzbretts (20) einschiebbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Hochstuhl für Kinder gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein derartiger Hochstuhl ist aus der DE 201 14 651 bekannt.
  • Bekannte Hochstühle umfassen ein im Wesentlichen horizontal angeordnetes Sitzbrett mit einer zugeordneten Rückenlehne, wobei das Sitzbrett und die Rückenlehne zwischen zwei seitlichen Holmen fixierbar sind. Parallel zum Sitzbrett ist ein Fußbrett angebracht, das ebenfalls zwischen den seitlichen Holmen fixierbar ist. Das Sitzbrett und das Fußbrett können in unterschiedlichen Höhen und unterschiedlichem Abstand zueinander zwischen den Holmen eingeklemmt werden, so dass die Sitzhöhe und der Abstand zwischen Sitzbrett und Fußbrett an die Größe des Kindes angepasst werden können. Zu diesem Zweck sind in den seitlichen Holmen im Wesentlichen waagrechte Längsnuten vorgesehen, in die die Bretter einfach eingeschoben werden können.
  • Die aus dem Stand der Technik bekannten Hochstühle für Kinder haben den Nachteil, dass zwar die Sitzhöhe und der Abstand zwischen Sitzfläche und Fußbrett an die Größe des Kindes anpassbar ist. Allerdings ist dies nicht ausreichend, um Kindern unterschiedlicher Größe einen ergonomischen und sicheren Sitz zu ermöglichen.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Hochstuhl für Kinder anzugeben, der an unterschiedliche Kindergrößen anpassbar ist, d.h. dass der Stuhl mit dem Kind mitwachsen kann, wobei abhängig von der Größe des Kindes ein ergonomisches und sicheres Sitzen gewährleistet wird.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst.
  • Der Erfindung liegt der Gedanke zu Grunde, einen Hochstuhl für Kinder mit einem sich im Wesentlichen horizontal erstreckenden Sitzbrett, einer diesem zugeordneten Rückenlehne sowie einem sich im Wesentlichen parallel zum Sitzbrett erstreckenden Fußbrett anzugeben, wobei das Sitzbrett und das Fußbrett zwischen zwei seitlichen Holmen in unterschiedlicher Höhe und unterschiedlichem Abstand zueinander fixierbar, insbesondere einsteckbar, sind und die Rückenlehne einen sich in Richtung des Sitzbretts erstreckenden Fortsatz aufweist, der in eine schlitzförmige Öffnung des Sitzbretts einschiebbar ist.
  • Die Erfindung hat mehrere Vorteile. Durch den sich in Richtung des Sitzbretts erstreckenden Fortsatz wird die Rückenlehne verlängert, so dass der Sitzkomfort für das Kind erhöht wird, da die Rückenlehne nicht nur den Schulterbereich, sondern auch den Lendenbereich stützt. Dadurch wird einerseits ein verbessertes ergonomisches Sitzen und andererseits ein sicherer Sitz des Kindes erreicht. Ferner wird durch den Fortsatz zusammen mit der schlitzförmigen Öffnung des Sitzbretts weiterhin die Höhenverstellbarkeit des Sitzbretts gewährleistet. Außerdem bietet die schlitzförmige Öffnung für die Rückenlehne und das Sitzbrett neben der Befestigung zwischen den Holmen jeweils einen dritten Stützpunkt, so dass die Stabilität des Hochstuhls erhöht wird.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hochstuhls weist das Sitzbrett mehrere, insbesondere zwei, drei, vier oder fünf schlitzförmige Öffnungen auf, die parallel angeordnet sind derart, dass der Fortsatz zur Einstellung der Sitztiefe in verschiedene Öffnungen einschiebbar ist. Die Sitztiefe kann auf diese Weise ebenfalls an die Größe des Kindes angepasst werden, so dass ein bequemes und ergonomisches Sitzen ermöglicht wird. Insbesondere kann für kleine Kinder eine kleine Sitztiefe gewählt werden, so dass das Kind die Beine abwinkeln kann. Für größere Kinder wird die Sitztiefe vorzugsweise größer eingestellt, um eine ausreichend große Sitzfläche bereitzustellen und dem Kind so einen bequemen Sitz zu ermöglichen. Dazu sind die schlitzförmigen Öff nungen vorzugsweise im Abstand von wenigstens 2 mm, insbesondere 10 mm, insbesondere 15 mm, insbesondere 30 mm, insbesondere 50 mm angeordnet.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hochstuhls weisen die seitlichen Holme auf Höhe der Rückenlehne Bohrungen zur Fixierung eines Sicherheitsbügels oder eines Essbretts auf. Dadurch wird eine zusätzliche Sicherung erreicht, so dass das Kind nicht vom Hochstuhl fallen, insbesondere vom Sitzbrett abrutschen, kann. Dazu ist der Sicherheitsbügel vorteilhafterweise auf Höhe der Rückenlehne angebracht, so dass das Kind im Wesentlichen auf Brusthöhe gesichert ist. Anstatt des Sicherheitsbügels kann alternativ ein Essbrett angebracht werden, das einerseits ebenfalls zur Sicherung des Kindes dient und andererseits eine Abstellfläche in Reichweite des Kindes bietet, insbesondere für Essen, Getränke oder Spielsachen.
  • Vorzugsweise sind die Enden des Sicherheitsbügels an einer Vorderseite oder einer Rückseite der seitlichen Holme fixierbar. Dazu kann die Rückenlehne auf Höhe des Sicherheitsbügels Aussparungen aufweisen, durch die die Enden des Sicherheitsbügels zur rückseitigen Fixierung an den Holmen durchführbar sind. Dadurch wird eine Tiefenverstellbarkeit des Sicherheitsbügels erreicht, so dass der Abstand zwischen Rückenlehne und Sicherheitsbügel entsprechend der Größe des Kindes einstellbar ist. Durch die rückwärtige Befestigung des Sicherheitsbügels wird dabei ein kleinerer Abstand zwischen Rückenlehne und Sicherheitsbügel bereitgestellt, als durch die Befestigung des Sicherheitsbügels an der Vorderseite der Holme. Somit können kleinere Kinder durch rückseitige Befestigung des Sicherheitsbügels besser gesichert werden, während durch die Befestigung an der Vorderseite größeren Kindern eine höhere Bewegungsfreiheit zugestanden werden kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hochstuhls sind die seitlichen Holme im Wesentlichen gerade ausgebildet. Vorzugsweise sind die seitlichen Holme mit ihren unteren Enden im Wesentlichen mittig mit parallel zueinander angeordneten Stützfüßen verbunden. Diese Gestaltung der seitlichen Holme entspricht dem klassischen Stuhldesign, das sich besonders durch eine hohe Stabilität auszeichnet. Ferner ermöglicht eine derartige Konstruktion, dass der Stuhl auch nahe an Tische geschoben werden kann, die beispielsweise unterhalb der Höhe des Sitzbretts zwischen den Tischbeinen eine Querverstrebung aufweisen.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weisen die seitlichen Holme zumindest unterhalb der Rückenlehne eine geschwungene Form auf. Vorzugsweise sind die seitlichen Holme zumindest unterhalb der Rückenlehne bezogen auf die Vertikale in Sitzrichtung nach vorne geneigt, wobei die seitlichen Holme in Bodennähe zur Bildung von Stützfüßen in Sitzrichtung, d.h. aus Sicht eines auf dem Stuhl Sitzenden, nach hinten geführt sind. Auf diese Weise wird ein Hochstuhl bereitgestellt, der ein modernes, dynamisches Design aufweist, wobei die geschwungene Form der seitlichen Holme ferner den Vorteil hat, dass bei ausreichender Stabilität dennoch eine gewisse Flexibilität des Hochstuhls erreicht wird. Diese leicht federnde Wirkung der geschwungenen seitlichen Holme ermöglicht es, dass der Sitzkomfort und die Sitzergonomie weiter erhöht werden.
  • Bevorzugt ist der erfindungsgemäße Hochstuhl im Wesentlichen aus Holz gefertigt.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezug auf die beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Hochstuhls mit geraden Holmen nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel;
  • 2 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Hochstuhls mit geschwungenen Holmen nach einem weiteren Ausführungsbeispiel;
  • 3 eine Draufsicht einer Rückenlehne für einen Hochstuhl gemäß den 1 und 2; und
  • 4 eine Draufsicht eines Sitzbretts für einen Hochstuhl gemäß den 1 und 2.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Hochstuhl für Kinder mit geraden Holmen 40. Die Holme 40 sind jeweils aufrecht auf einem Stützfuß 42 angeordnet, wobei die oberen Enden der Holme 40 jeweils in Sitzrichtung nach hinten geneigt sind. In Sitzrichtung bedeutet dabei, dass aus Sicht des sitzenden Kindes die oberen Enden der Holme 40 nach hinten, also entgegen der Blickrichtung, geneigt sind. Die rückwärtigen Seiten der Holme 40 bilden somit mit den Stützfüßen 42 einen spitzen Winkel, in dem ein Stützbrett 46 eingepasst ist. Zwischen den Holmen 40 und den Stützfüßen 42 sind Verbindungsstangen 43 vorgesehen, die mit den Stützfüßen 42 bzw. den Holmen 40 verschraubt sind, um die Stabilität des Hochstuhls zu gewährleisten. Die Holme 40 weisen ferner auf ihren zueinander zugewandten Seiten Nuten 44 auf, die vorzugsweise in regelmäßigen Abständen übereinander angeordnet sind. In die Nuten 44 können ein Sitzbrett 20 und ein Fußbrett 30 eingeschoben werden. Durch die Vielzahl von Nuten 44, insbesondere neun Nuten 44 pro Holm 40 gemäß 1, kann die Sitzhöhe und der Abstand zwischen Sitzbrett 20 und Fußbrett 30 variiert werden. Um das Sitzbrett 20 bzw. das Fußbrett 30 in den Nuten 44 zu fixieren, sind die Verbindungsstangen 43 vorzugsweise etwas kürzer ausgebildet als die Breite des Sitzbretts 20 bzw. Fußbretts 30. Auf diese Weise kann mit Hilfe der Spannschrauben 45 erreicht werden, dass das Sitzbrett 20 und das Fußbrett 30 zwischen den Holmen 40 eingespannt wird, d.h. dass die Fixierung des Sitzbretts 20 bzw. des Fußbretts 30 durch eine kraftschlüssige Verbindung erfolgt. Dabei kann die Tiefe des Fußbretts 30 variiert werden, indem das Fußbrett 30 vor dem Spannen der Spannschrauben 45 in der Nut 44 entsprechend verschoben wird.
  • Der Hochstuhl weist ferner eine Rückenlehne 10 auf, die im oberen Bereich der Holme 40 mit den Holmen 40 durch eine Schraubverbindung verbunden ist. Die Rückenlehne 10 ist dabei derart zwischen den Holmen 40 angeordnet, dass die Fixierung der Rückenlehne 10 durch seitlich in die Holme 40 geführte Schrauben erfolgt. Die Rückenlehne 10 ist in Sitzrichtung nach hinten gewölbt, wodurch ein bequemes und ergonomisches Sitzen ermöglicht wird. Um auch den Schulterbereich des Sitzenden optimal zu stützen und gleichzeitig eine ausreichende Bewegungsfreiheit im Schultergelenk zu gewährleisten, ragt die Rückenlehne 10 über die Holme 40 hinaus, wobei die obere Kante der Rückenlehne 10 derart gekrümmt ist, dass der höchste Punkt der Rückenlehne 10 im Wesentlichen im Bereich der Wirbelsäule des Sitzenden angeordnet ist. Am unteren Ende der Rückenlehne 10 ist ein Fortsatz 11 ausgebildet, der dieselbe in Sitzrichtung nach hinten ausgebildete Wölbung wie die Rückenlehne 10 aufweist, wobei der Fortsatz 11 jedoch eine geringere Breite umfasst als die Rückenlehne 10. Entsprechend der Form des Fortsatzes 11 sind im Sitzbrett 20 vorzugsweise drei schlitzförmige Öffnungen 21 vorgesehen, in die der Fortsatz 11 einschiebbar ist. Eine andere Anzahl schlitzförmiger Öffnungen 21 ist möglich. 1 zeigt eine bevorzugte Anordnung von Sitzbrett 20 und Rückenlehne 10 mit entsprechender Sitzhöhe und Sitztiefe für kleine Kinder, insbesondere im Alter von Weniger als 12 Monaten. Die Sitztiefe ist demnach möglichst klein gewählt, so dass die beiden weiteren schlitzförmigen Öffnungen 21 in der perspektivischen Darstellung gemäß 1 durch die Rückenlehne 10 verdeckt werden.
  • Des Weiteren weist die Rückenlehne 10 zwei seitliche Aussparungen 12 auf, durch die ein Sicherheitsbügel 50 durchführbar ist. Der Sicherheitsbügel 50 ist bogenförmig gestaltet, wobei die Endabschnitte bzw. Enden 51 des Sicherheitsbügels 50 entgegen der Hauptkrümmung des Sicherheitsbügels 50 nach außen gebogen sind derart, dass die Form des Sicherheitsbügels 50 an die Form eines Komposit- bzw. Reflexbogens erinnert. Der Sicherheitsbügel 50 kann mit den Enden 51 sowohl an einer Vorderseite, als auch an einer Rückseite der Holme 40 befestigt werden. Gemäß 1 ist der Sicherheitsbügel 50 durch die Aussparungen 12 der Rückenlehne 10 durchgeführt, so dass die Enden 51 auf der rückwärtigen Seite der Holme 40 angeordnet sind. Die Befestigung des Sicherheitsbügels 50 erfolgt durch die Befestigungsschrauben 52, die von einer in Sitzrichtung vorderen Seite der Holme 40 durch Bohrungen in den Holmen 40 und den Enden 51 des Sicherheitsbügels 50 durchgeführt und auf einer rückwärtigen Seite mit einer Mutter fixiert werden.
  • Des Weiteren ist zentral am Sicherheitsbügel 50 ein Schrittgurt 60 angeordnet, der zum Sitzbrett 20 geführt ist. Das Sitzbrett 20 weist dazu in einem in Sitzrichtung vorderen Teil einen zentralen Schlitz, insbesondere eine Gurtdurchführung 22, auf, durch die der Schrittgurt 60 hindurch geführt werden kann. Der Schrittgurt 60 umfasst an seinem freien Ende, d.h. im Allgemeinen dem unterhalb des Sitzbretts 22 angeordneten Ende, einen Halter (nicht dargestellt), der mit unterschiedlichen über die Länge des Schrittgurtes 60 angeordneten Ösen (nicht dargestellt) verbindbar ist, um die Länge des Schrittgurtes 60 an die eingestellte Sitzhöhe anzupassen.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß 2 entspricht im Wesentlichen dem Hochstuhl gemäß 1, wobei die Holme 40 allerdings eine gekrümmte Form aufweisen und in Bodennähe nach hinten geführt sind, so dass dadurch die Stützfüße 42 geformt werden. Im oberen Bereich der Holme 40, d.h. in dem Bereich, in dem die Rückenlehne 10 angeordnet ist, sind die Holme 40 im Wesentlichen gerade ausgebildet. Unterhalb der unteren seitlichen Befestigungsschraube der Rückenlehne 10 ist eine Krümmung 41 des Holmes 40 mit relativ kleinem Krümmungsradius vorgesehen, wobei sich der Krümmungsmittelpunkt in Sitzrichtung vor dem Holm 40 befindet. Das heißt insbesondere, dass der Winkel, der zwischen einer vorderen Fläche des geraden Abschnitts des Holms 40 und einer vorderen Fläche des Holms 40 unterhalb der Krümmung 41 weniger als 180° beträgt. Der unterhalb der Krümmung 41 befindliche Abschnitt des Holms 40 weist eine zur Krümmung 41 gegenläufige Biegung mit einem wesentlich größeren Radius auf. In Bodennähe nimmt der Biegeradius des unteren Holmabschnitts stark ab, so dass der Holm 40 in einen im Wesentlichen horizontalen Abschnitt übergeht, der den Stützfuß 42 bildet. Die jeweils aus den gekrümmten Holmen 40 hervorgehenden Stützfüße 42 sind zentral durch eine Leiste 48 miteinander verbunden und gewährleisten somit die Stabilität des Hochstuhls. Ferner ist im Bereich der bodennahen starken Biegung im Übergang zwischen dem unteren Holmabschnitt und dem Stützfuß 42 jeweils ein Bodenkeil 47 vorgesehen, der verhindert, dass der Hochstuhl über die bodennahe Biegung nach vorne kippt.
  • 3 zeigt eine Rückenlehne 10 eines erfindungsgemäßen Hochstuhls mit Aussparungen 12 und einem Fortsatz 11. Die oberen Kante der Rückenlehne 10 ist gekrümmt ausgebildet, um den Rücken eines Sitzenden insbesondere im Bereich der Wirbelsäule zu stabilisieren. Auf diese Weise kann der mittlere Bereich der Rückenlehne 10 einen höheren Bereich der Wirbelsäule stützen und gewährleistet gleichzeitig durch die geringere Höhe an den Seiten der Rückenlehne 10 eine ausreichende Bewegungsfreiheit in den Schultergelenken. Die Rückenlehne 10 weist ferner auf jeder Seite jeweils zwei seitliche Bohrungen 13 auf, die im eingebauten Zustand entsprechenden Bohrungen in den Holmen 40 gegenüber liegen, so dass durch die Holme 40 hindurch in die seitlichen Bohrungen 13 jeweils eine Gewindeschraube eingeführt werden kann. Ferner sind im Bereich der seitlichen Bohrungen 13 Senkbohrungen 13a zur Aufnahme von Bolzen angeordnet, wobei die Bolzen senkrecht zu ihrer Längsachse eine Gewindebohrung aufweisen, in die die in die seitlichen Bohrungen 13 einschiebbaren Gewindeschrauben eingreifen. Dabei sind die Senkbohrungen 13a vorzugsweise auf der rückwärtigen Seite der Rückenlehne 10 angeordnet, so dass die vordere Seite der Rückenlehne 10 eine völlig glatte Oberfläche bildet.
  • Der Fortsatz 11 weist vorzugsweise eine Länge auf, die wenigstens der Summe der Abstände zwischen vier Nuten 44 der Holme 40 umfasst. Ferner sind im Fortsatz 11 Haltebohrungen 13b vorgesehen, die in Längsrichtung des Fortsatzes 11 hintereinander angeordnet sind. Der Abstand der Haltebohrungen 13b entspricht dem Abstand der Nuten 44, so dass das Sitzbrett 20 mit Hilfe der Haltebohrungen 13b zusätzlich zur seitlichen Fixierung zwischen den Holmen 40 auch mit der Rückenlehne 10 verbunden werden kann.
  • Ein für einen erfindungsgemäßen Hochstuhl vorgesehenes Sitzbrett 20 zeigt 4. Das Sitzbrett 20 weist eine typische Form einer Sitzfläche mit abgerundeten Ecken und gekrümmten Kanten an der Vorder- und Rückseite auf. Die aus Sitzrichtung gesehen rückwärtige Seite des Sitzbretts 20 ist in 4 oben dargestellt. In der rückseitigen Hälfte des Sitzbretts 20 sind drei schlitzförmige Öffnungen 21 vorgesehen, die in ihrer Form im Allgemeinen einem Querschnitt des Fortsatzes 11 der Rückenlehne 10 entsprechen. Die schlitzförmigen Öffnungen 21 sind im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet, wobei darunter auch zu verstehen ist, dass die schlitzförmigen Öffnungen 21 entsprechend der Wölbung der Rückenlehne 10 gekrümmt sind. Die schlitzförmigen Öffnungen 21 weisen ferner jeweils eine zentrale hintere Ausnehmung 23 auf, so dass zwischen Sitzbrett 20 und Rückenlehne 10 ein Verbindungselement (nicht dargestellt) angeordnet werden kann. Im vorderen Bereich der Sitzfläche 20 ist eine weitere kleine schlitzförmige Öffnung zur Aufnahme des Schrittgurts 60 vorgesehen. Diese Gurtdurchführung 22 ist im Wesentlichen als gerader Schlitz ausgebildet.
  • Der erfindungsgemäße Hochstuhl bietet also mehrere Verstellmöglichkeiten, um unterschiedlichen Kindergrößen gerecht zu werden. So kann nicht nur die Höhe des Sitzbretts 20 und der Abstand zwischen Sitzbrett 20 und Fußbrett 30 stufenweise variiert werden, sondern besonders vorteilhafterweise auch die Tiefe des Sitzbretts 20 stufenweise eingestellt werden. Dadurch, dass die Fixierung des Fußbretts 30 durch das Einspannen desselben zwischen zwei Nuten 44 erfolgt, in die das Fußbrett 30 einschiebbar ist, ist es auch möglich, das Fußbrett 30 stufenlos in der Tiefe zu verstellen und die Position des Fußbretts 30 somit an die eingestellte Sitztiefe anzupassen. Außerdem kann die Tiefe des Sicherheitsbügels 50 in zwei Stufen an die Größe des Kindes angepasst werden, indem der Sicherheitsbügel 50 entweder vorderseitig oder rückseitig an den Holmen 40 befestigt wird. Ferner besteht die Möglichkeit, an Stelle des Sicherheitsbügels 50 ein Essbrett anzubringen. Der erfindungsgemäße Hochstuhl kann aber auch ohne Sicherheitsbügel 50, Essbrett oder Fußbrett 30 verwendet werden.
  • 10
    Rückenlehne
    11
    Fortsatz
    12
    Aussparung
    13
    seitliche Bohrung
    13a
    Senkbohrung
    13b
    Haltebohrung
    20
    Sitzbrett
    21
    schlitzförmige Öffnung
    22
    Gurtdurchführung
    23
    Ausnehmung
    30
    Fußbrett
    40
    Holm
    41
    Krümmung
    42
    Stützfuß
    43
    Verbindungsstange
    44
    Nut
    45
    Spannschraube
    46
    Stützbrett
    47
    Bodenkeil
    48
    Leiste
    50
    Sicherheitsbügel
    51
    Endabschnitt
    52
    Befestigungsschraube
    60
    Schrittgurt

Claims (11)

  1. Hochstuhl für Kinder mit einem sich im Wesentlichen horizontal erstreckenden Sitzbrett (20), einer diesem zugeordneten Rückenlehne (10) sowie einem sich im Wesentlichen parallel zum Sitzbrett (20) erstreckenden Fußbrett (30), wobei das Sitzbrett (20) und das Fußbrett (30) zwischen zwei seitlichen Holmen (40) in unterschiedlicher Höhe und unterschiedlichem Abstand zueinander fixierbar, insbesondere einsteckbar, sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (10) einen sich in Richtung des Sitzbretts (20) erstreckenden Fortsatz (11) aufweist, der in eine schlitzförmige Öffnung (21) des Sitzbretts (20) einschiebbar ist.
  2. Hochstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzbrett (20) mehrere, insbesondere zwei, drei, vier oder fünf schlitzförmige Öffnungen (21) aufweist, die im Wesentlichen parallel angeordnet sind derart, dass der Fortsatz (11) zur Einstellung der Sitztiefe in verschiedene Öffnungen (21) einschiebbar ist.
  3. Hochstuhl nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die schlitzförmigen Öffnungen (21) im Abstand von wenigstens 2 mm, insbesondere 10 mm, insbesondere 15 mm, insbesondere 30 mm, insbesondere 50 mm, angeordnet sind.
  4. Hochstuhl nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Holme (40) auf Höhe der Rückenlehne (10) Bohrungen zur Fixierung eines Sicherheitsbügels (50) oder eines Essbretts aufweisen.
  5. Hochstuhl nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden (51) des Sicherheitsbügels (50) an einer Vorderseite oder einer Rückseite der seitlichen Holme (40) fixierbar sind.
  6. Hochstuhl nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (10) auf Höhe des Sicherheitsbügels (50) Aussparungen (12) aufweist, durch die die Enden (51) des Sicherheitsbügels (50) zur rückseitigen Fixierung an den Holmen (40) durchführbar sind.
  7. Hochstuhl nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Holme (40) im Wesentlichen gerade ausgebildet sind.
  8. Hochstuhl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Holme (40) mit ihren unteren Enden im Wesentlichen mittig mit parallel zueinander angeordneten Stützfüßen (42) verbunden sind.
  9. Hochstuhl nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Holme (40) zumindest unterhalb der Rückenlehne (10) eine geschwungene Form aufweisen.
  10. Hochstuhl nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Holme (40) zumindest unterhalb der Rückenlehne (10) bezogen auf die Vertikale in Sitzrichtung nach vorne geneigt sind, wobei die seitlichen Holme (40) in Bodennähe zur Bildung von Stützfüßen (42) in Sitzrichtung nach hinten geführt sind.
  11. Hochstuhl nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Hochstuhl im Wesentlichen aus Holz gefertigt ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2025061940A1 (de) * 2023-09-22 2025-03-27 Cybex Gmbh Sitzmöbel für kinder

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