DE4208810A1 - Liege mit Beinauflage - Google Patents
Liege mit BeinauflageInfo
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Description
Die an den bekannten Liegesessel und Stühlen oft aufwen
dig befestigten Fußstützen sind zur Liegeposition meist
umständlich zu handhaben und erlauben in der Regel keine
optimale Beinlagerung. Andrerseits wird bei solchen Liegen
die Möglichkeit einer normalen Sitzstellung vermißt.
Diese Nachteile beziehen sich auch auf die sogenannten
Gesundheitsliegen, deren Beinauflage mit dem eigentlichen
Liegegestell eine in sich starre Körperauflage bildet.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß in relativ einfacher
Weise dadurch gelöst, daß die Beinauflage an einem beweg
lichen Stuhlsitz angelenkt und als eine feststellbare Wippe
ausgebildet ist; derart, daß Wippe und Sitz im Bereich
ihrer Gelenkverbindung in zwei seitlichen und am vorderen
Stuhlgestell angeordneten Feststellplatten gelagert und
darin mittels entsprechender Führungsschlitze längs ver
schiebbar sind; sowie derart, daß der Verlauf dieser
Führungsschlitze innerhalb dieser Platten begrenzt bleibt
oder nach außen offen ist, so daß die als Beinauflage die
nende Wippe entweder nach oben oder - gemäß heutiger Anmel
dung - vorzugsweise nach unten umlegbar und in der dadurch
erzielten Sitzposition mit genügender Beinfreiheit
fixierbar ist.
Dieses Prinzip der Verschiebbarkeit von Sitz und Beinauf
lage innerhalb entsprechender Führungsschlitze ermöglicht
einen einfachen Bewegungsablauf, wodurch eine Liege mit
bequemer Beinlagerung auch mit starrem Untergestell in
einen Stuhl mit normaler Sitzhöhe verwandelbar ist.
Beispiele hierzu sind aus der Zeichnung ersichtlich. Und
zwar zeigen:
Fig. 1 Gesundheitsliege mit nach unten zur normalen Sitz
höhe umgelegten Beinauflage 1.
Fig. 2 Gesundheitsliege mit waagerecht ausgerichteter
Beinauflage 1 zusammen mit Sitz 26 und Rücken
lehne 29 zur Liegestellung zurückgeschoben.
Fig. 3 Draufsicht auf Liegeposition nach Fig. 2.
Fig. 4 Bauteile von Sitz und Beinauflage unter a) mit
Beispiel einer nach außen offenen Feststell
platte 36 (b).
Fig. 5 Zwei Feststellplatten 36 mit innenliegenden
Führungsschlitzen 38.
Fig. 6 Querschnitt durch Beinauflage 1 und Sitz 26 mit dem
gemeinsamen Gelenk 39 (a) und Beispiele passender
Feststellplatten 36 (unter b, c, d).
Fig. 7 Schnitt durch Sitz 26 mit umgelegter Beinauflage 1.
Fig. 8 Feststellstöpsel 49 (Schnitt und Draufsicht).
Fig. 9 Längsschnitt durch Sitz 26 und Rückenlehne 29 mit
einfacher Beinauflage 1 und Gelenk 39 (unter a)
samt Festellplatte 36 (unter b).
Fig. 10 Stuhl zur Liege ausgefahren (mit den Bauteilen von
Fig. 9).
Fig. 11 Liegestuhl wie Fig. 10 mit nach unten zur Sitzposi
tion umgelegter Beinauflage 1.
In Fig. 1 ist eine Liege mit starrem Untergestell in ein
geschwenkter Sitzposition im Längsschnitt dargestellt.
Das höckerartige Gestell besteht aus den vorderen, auf
steigenden Holmen 15 und den zunächst im leichten Bogen
und dann im stumpfen Winkel abfallenden Holmen 5, die
durch Querholme fest miteinander verbunden sind.
Im vorderen Teil sind innerhalb des Gestells zwei seit
liche Feststellplatten 36 angeordnet. Dazwischen befindet
sich der obere Querholm, der die Funktion als feststehende
Achse 12 übernimmt. In beiden Festellplatten 36 sind
Schlitze 38/55 angeordnet.
Die als Wippe ausgebildete Beinauflage 1 ist durch das
Gelenk 39 mit dem auf den Holmen 5 aufliegenden Sitz 26
verbunden. Hinter dem Gelenk 39 weist die Beinauflage 1
eine Nut bzw. ein Langloch 25 auf, durch weiche die
zwischen den seitlichen Platten 36 befindliche Achse 12
verläuft. Das Gelenk 39 hat eine Achslagerung und besitzt
seitliche abstehende Zapfen, welche in die Führungsschlitze
38/55 der beiden Platten 36 hineinragen und darin geführt
und fixiert werden. Die einzelnen Bauteile samt Bewegungs
ablauf werden nachstehend beschrieben.
In Fig. 2 ist die gleiche Liege wie Fig. 1, jedoch in Liege
position mit hochgeschwenkter Beinauflage 1 dargestellt.
Diese Position ergibt sich wie folgt die mit Langloch 25
ausgebildete Beinauflage 1 wird aus ihrer Schräglage laut
Fig. 1 mit ihrem Gelenk 39 samt ihren seitlichen Zapfen
aus den Schlitzen 55 beider Feststellplatten 36 herausge
hoben (erleichtert durch die Griffmulde 47 lt. Fig. 3).
Anschließend wird das Gelenk 39 mit seinen seitlich über
stehenden Zapfen in die nach oben offenen Führungsschlitze
38 der Platten 36 eingesetzt und darin bis zum rückwärtigen
Anschlag zurückgeschoben. Gleichzeitig verschiebt sich der
Sitz 26 samt angewinkelter Rückenlehne 29 mittels seiner
seitlich überstehenden Auflage 28 entlang der nach rück
wärts geneigten Holme 5 bis zum Anschlag auf Querholm 54,
an dem eine kippbare Auflage 35 zur Einstellung unter
schiedlicher Schräglagen zusätzlich angeordnet ist.
Die waagrechte Fixierung der Beinauflage 1 erfolgt in
diesem Falle durch ihre Achslagerung 12 samt Gelenk 39
in Verbindung mit ihrem Langloch 25 und dem Verlauf der
Führungsschlitze 38; wogegen die Schräglage von Sitz 26
und Rückenlehne 29 mit dem Verlauf der rückwärtigen
Holme 5 zusammenhängt. Für einen leichteren Ortswechsel
ist das Gestell an Holm 5 mit Rollen versehen.
Fig. 3 entspricht der Draufsicht auf die Liege in Fig. 2
mit den zuvor genannten Bauteilen. Die durch das Gelenk
39 führende Achse hat seitlich überstehende Zapfen 45.
Diese Achse ist in der Mitte von Sitz 26 und Beinauf
lage 1 durch eine Griffmulde 47 freigelegt. An der Bein
auflage 1 sind im Anschluß an das Langloch 25 zwei seit
liche Ausnehmungen 11 zum Einstellen der Beine angebracht.
In Fig. 4 sind unter a) die Beinauflage 1 mit Sitz 26 und
Gelenk 39 im Schnitt dargestellt. Die als Wippe ausgebil
dete Beinauflage 1 ist innerhalb ihres Langloches 25 auf
der feststehenden Querachse 12 leicht verschiebbar gela
gert. Unter b) ist eine seitliche Platte 36 an den Holmen
5/15 befestigt. Sie besitzt einen durch halbrunde Ausneh
mungen unterteilten Führungsschlitz 38, der um das Achs
lager 37 im Radius "R" nach oben ausläuft. Der etwa waage
recht verlaufende Teil dieses Führungsschlitzes 38 mit
der Längenbezeichnung "L" entspricht der Strecke "L", um
welche die Beinlagerung 1 innerhalb ihres Langloches 25
auf Achse 12 (lt. Abb. a) verschiebbar ist.
Andrerseits ist die Beinauflage 1 mit ihrer Gelenkachse
39 und den seitlichen Zapfen 45 um die Achslagerung 12/37
herum - wie unter a) dargestellt - mit dem gleichen Radius
"R" schwenkbar.
Dadurch ist es möglich, die etwa waagerecht ausgerichtete
Beinauflage 1 in einem Arbeitsablauf, von der rückwärtigen
Fixierung in Schlitz 38 ausgehend, um die Länge "L" nach
vorn zu ziehen, dann im Radius "R" senkrecht nach unten
zu klappen und aus diese Lage - durch die Verschiebbar
keit innerhalb des Langloches 25 - über die Stirnkante der
Platte 36 hinweg weiter einwärts zu drücken, bis die seit
lichen Zapfen 45 der Gelenkachse 39 im vorderen Schlitz 55
der Platte 36 einrasten. Der Sitz 26 liegt dann obenauf,
so daß sich eine Sitzposition mit normaler Sitzhöhe - wie
in Fig. 1 dargestellt - ergibt.
Werden Sitz 26 und Rückenlehne 29 z. B. aus je einem
U-förmigen Holzrahmen hergestellt, so können die seitli
chen Holme dieser Rahmen in zwei abgewinkelten Rohren 46
- mit rundem oder eckigem Querschnitt - befestigt werden;
wie unter Fig. 4a dargestellt. Die Rahmen selbst werden
dann vorzugsweise mit einer Bespannung aus Textil oder
mit einem Kunststoffnetz versehen.
Statt des Langlochs 25 innerhalb der Beinauf
lage 1 können an den Außenkanten dieser Auflage 1 auch
Platten mit entsprechenden Schlitzen so angeordnet sein,
daß diese Schlitze außerhalb der eigentlichen Auflage 1
verlaufen.
In Fig. 5 sind zwei Beispiele von Feststellplatten 36 dar
gestellt. Beide haben gemeinsam, daß die Führungsschlitze
38/55 innerhalb der Platte 36 verlaufen, was Vorteile für
eine sichere Fixierung und für den Bewegungsablauf mit
sich bringt.
Der unter b) in Z-Form nach oben verlaufende Führungs
schlitz 38 ermöglicht es, eine etwas lange Beinauflage 1
über den unteren Querholm 15 hinwegzuheben und zwar unter
Ausnutzung der Verschiebbarkeit "L" innerhalb des Lang
loches 25, so daß auf jeden Fall eine Fixierung der Bein
auflage 1 innerhalb des Liegegestells - mit genügender
Beinfreiheit - möglich ist.
Die in Fig. 6 dargestellten Beispiele einer Beinauflage 1
mit Sitz 26 und Feststellplatte 36 entsprechen im wesent
lichen den schon vorab beschriebenen Teilen. Mit Ausnahme
des Gelenks 39, welches in diesem Beispiel höckerartig
abgesetzt ist, so daß die seitlichen Zapfen 45 etwa in
Höhe der Unterseiten von 1 und 26 verlaufen, was einen
etwas einfacheren Bewegungsablauf beim Abklappen der Bein
auflage 1 ermöglicht.
Die unter c) im Querschnitt A-B dargestellte und evtl. aus
Holz hergestellte Platte 36 ist zu ihrer Stabilisierung
mit einer Deckplatte 48 verleimt und kann - durch den Ver
lauf der Führungsschlitze 38 innerhalb der Platte 36 - sehr
vorteilhaft auch im Innern resp. unterhalb der Holme 5/15
angeordnet sein. Die unter d) im Schnitt gezeichnete Fest
stellplatte 36 stellt ein Biegeteil dar, mit dem Führungs
schlitz 38 im vorderen Teil; derart, daß ausreichend lange
Zapfen 45 - evtl. mit Sicherungsringen - verwendbar sind.
In Fig. 7 sind die Teile 1, 26, 36 lt. Fig. 6 zur Sitzstellung
umgelegt. Durch das versetzte Gelenk 39/45 kann die Bein
auflage 1 weitgehend direkt unter den Sitz 26 eingeklappt
werden.
In Fig. 8 ist das Schema eines Führungsschlitzes 38 dar
gestellt, der im waagerecht verlaufenden Abschnitt zwei
kreisrunde Ausnehmungen besitzt und vorne nach oben und
unten verläuft. Innerhalb einer kreisrunden Ausnehmung
ist ein Stöpsel 49 fixiert. Dieser Stöpsel ist in Stärke
der Feststellplatte 36 halbkreisförmig zurückgefräst,
bis zu einer Materialstärke in etwa der Breite von Schlitz
38. Der Verlauf dieser Fräsung entspricht der Stellung
des Handgriffes 50; d. h., daß bei querliegendem Griff 50
der Stöpsel 49 innerhalb und entlang des Führungsschlitzes
38 nach der Seite verschiebbar ist. Die Materialschwächung
kann u. a. auch durch Quetschung erfolgen. Im übrigen ist
dieser Stöpsel 49 mit dem Gelenk 39 bzw. mit den seitlichen
Zapfen 45 des Gelenks kombinierbar; derart, daß diese Kom
bination eine sichere Fixierung der jeweiligen Sitz- und
Liegeposition ermöglicht.
In Fig. 9 ist die Beinauflage 1 mit dem Sitz 26 durch ein
Gelenk 39 ohne die seitlichen Zapfen 45 verbunden. Statt
dessen befinden sich seitliche Führungszapfen 52 im Bereich
des Gelenks 39 am Sitz 26 und gleichartige Zapfen 53 an
der Seite der Beinauflage 1 anstelle des Langloches 25.
In der Mitte der Unterseite des Sitzes 26 ist unmittelbar
vor dem Gelenk 39 ein Anschlag in der Form eines nach
vorn gerichteten Dorns 51 angeordnet.
In der Kombination mit der in Fig. 9b dargestellten Fest
stellplatte 36 sind die seitlichen Zapfen 52/53 innerhalb
des vorzugsweise schräg nach oben verlaufenden Führungs
schlitzes 38 verschiebbar gelagert. In der Liegeposition
befindet sich das Zapfenpaar 52 innerhalb der rückwärtigen
Ausnehmung des Schlitzes 38 und wird darin - auch bedingt
durch die Schräglage des Sitzes 26 lt. Fig. 10 - fixiert.
Beim Vorziehen der Beinauflage 1 schiebt sich das Zapfen
paar 53 in den halbkreisförmigen Auslauf des Schlitzes 38
so quasi im Radius um die Achslagerung 37/12 herum. Dabei
liegt die Achse 12 unmittelbar vor dem als Anschlag aus
gebildeten Dorn 51, so daß sich die Sitzposition lt. Fig. 11
ergibt. Die Kombination mit den Zapfen 45 am Gelenk 39
- evtl. zusammen mit dem Sicherungsstöpsel 49 - ermöglicht
eine zusätzliche Fixierung innerhalb der zweiten Ausnehm
ung am rückwärtigen Führungsschlitz 38 zur noch besseren
Sicherung der Liegeposition; ebenso wie in dieser Kombi
nation auch die Sitzposition zusätzlich fixierbar ist.
In Fig. 10 ist die Liegeposition am kompletten Stuhl mit
den Bauteilen zu Fig. 9 dargestellt. Der Höcker 56 am
rückwärtigen Holm 5 dient zur besseren Abstützung von
Sitz und Rückenlehne 26/28/29 in der unter Fig. 11 darge
stellten Sitzposition.
Die Fig. 11 zeigt die zu Fig. 9 und 10 beschriebene Sitzposi
tion. Nicht gezeichnet ist die an sich erwünschte Armlehne,
welche am seitlichen Holm 5 oder seitlich der Rückenlehne
29 angelenkt werden kann; ebenso wie es vorteilhaft ist,
eine angewinkelte Armlehne an den Außenseiten der Holme 5
- in Fortsetzung des rückwärtigen Teilstücks von Holm 5 -
anzubringen.
Die beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Kombi
nation, die im wesentlichen aus einer als Wippe ausgebil
deten Beinauflage mit angelenktem Sitz besteht und inner
halb seitlicher Platten mit Führungsschlitzen verschiebbar
gelagert ist, kann auch mit anderen Gestellen z. B. auch
mit dem Gestell eines Klappstuhls koordiniert werden.
Claims (11)
1. Liege mit Beinauflage, dadurch gekennzeichnet, daß
die Beinauflage (1) als Wippe ausgebildet und mittels
eines Gelenks (39) und dessen seitlich abstehender
Bolzen (45) an einem längs verschiebbaren Stuhlsitz
(26) angelenkt ist, derart, daß die Beinauflage (1)
und Sitz (26) im Bereich ihrer Gelenkverbindung (39, 45)
in zwei seitlichen und am vorderen Stuhlgestell ange
ordneten Feststellplatten (36) gelagert und innerhalb
der in den Platten (36) verlaufenden Führungsschlitzen
(38, 55) längs verschiebbar und fixierbar sind;
sowie derart, daß der obere Querholm des Gestells mit der Platte (36) innerhalb des Lagers (37) fest verbun den ist und die Funktion als Achse (12) übernimmt;
wie auch derart, daß die innerhalb der Platten (36) verlaufenden Führungsschlitze (38, 55) nach oben und/ oder nach unten offen aus laufen oder vorzugsweise innerhalb der: Platten (36) begrenzt und somit darin eingeschlossen sind.
sowie derart, daß der obere Querholm des Gestells mit der Platte (36) innerhalb des Lagers (37) fest verbun den ist und die Funktion als Achse (12) übernimmt;
wie auch derart, daß die innerhalb der Platten (36) verlaufenden Führungsschlitze (38, 55) nach oben und/ oder nach unten offen aus laufen oder vorzugsweise innerhalb der: Platten (36) begrenzt und somit darin eingeschlossen sind.
2. Liege nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
als Wippe ausgebildete Beinauflage (1) nahe der Gelenk
verbindung (39, 45) ein Langloch (25) mit der Längenbe
zeichnung "L" aufweist, durch weiche die feststehende
Achse (12) verläuft, derart, daß der Abstand ab Achse
(12) zum Gelenk (39, 45) dem kurzen Schenkel der Wippe
(1) entspricht und damit dem Radius "R", um den die
Beinauflage (1) um die Achse (12) schwenkbar ist;
sowie derart, daß die Länge des in der seitlichen Fest stellplatte (36) zunächst etwa waagerecht verlaufenden Führungsschlitzes (38) mit der Längenbezeichnung "L" mindestens der Länge "L" des Langloches (25) innerhalb der Beinauflage (1) entspricht;
wie auch derart, daß innerhalb der Platte (36) der Ab stand des im Bogen um das Achslager (37) herumführenden Schlitzes (38) dem Radius "R" des kurzen Schenkels der Wippe (1) entspricht und daß der längste Bogenabstand von Schlitz (38) zur Achse (12) nicht größer ist als die Länge "L" des Langloches (25) innerhalb der Bein auflage (1);
sowie derart, daß der Schlitz (55) innerhalb der Platte (36) - zwecks Fixierung der umgelegten Beinauflage (1) mittels Gelenk (39,45) - einen Abstand zur Achslagerung (12, 37) aufweist, der mindestens dem Radius "R" ent spricht;
wie auch derart, daß zur Erzielung der Sitz- und/oder Liegeposition die Streckenlänge der über das Achslager (12, 37) möglichen Verschiebung von Beinauflage (1) plus Sitz (26) etwa der Länge "2×R+L" entspricht.
sowie derart, daß die Länge des in der seitlichen Fest stellplatte (36) zunächst etwa waagerecht verlaufenden Führungsschlitzes (38) mit der Längenbezeichnung "L" mindestens der Länge "L" des Langloches (25) innerhalb der Beinauflage (1) entspricht;
wie auch derart, daß innerhalb der Platte (36) der Ab stand des im Bogen um das Achslager (37) herumführenden Schlitzes (38) dem Radius "R" des kurzen Schenkels der Wippe (1) entspricht und daß der längste Bogenabstand von Schlitz (38) zur Achse (12) nicht größer ist als die Länge "L" des Langloches (25) innerhalb der Bein auflage (1);
sowie derart, daß der Schlitz (55) innerhalb der Platte (36) - zwecks Fixierung der umgelegten Beinauflage (1) mittels Gelenk (39,45) - einen Abstand zur Achslagerung (12, 37) aufweist, der mindestens dem Radius "R" ent spricht;
wie auch derart, daß zur Erzielung der Sitz- und/oder Liegeposition die Streckenlänge der über das Achslager (12, 37) möglichen Verschiebung von Beinauflage (1) plus Sitz (26) etwa der Länge "2×R+L" entspricht.
3. Liege nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Teil, der Gelenkachse (39) in der Mitte von Sitz (26)
und Beinauflage (1) durch eine Griffmulde (47) freige
legt ist und daß an der Beinauflage (1) seitlicht Ein
buchtungen (11) angeordnet sind.
4. Liege nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schräglage in der Sitz- und Liegestellung am starren
Gestell vom Verlauf und von der Neigung der im Bogen
nach rückwärts gerichtete Seitenholme (5) abhängt, und
daß der rückwärtige, am abfallenden Holm (5) angeordnete
Querholm (54) zugleich als Auflager für Sitz (26) und
Rückenlehne (29) dient; und daß am Querholm (54) eine
kippbare Auflage (35) angelenkt ist;
sowie derart, daß die Schräglage von Sitz (26) und Beinauflage (1) mittels dem Verlauf der Führungsschlitze (38, 55) und Langloch (25) koordiniert ist.
sowie derart, daß die Schräglage von Sitz (26) und Beinauflage (1) mittels dem Verlauf der Führungsschlitze (38, 55) und Langloch (25) koordiniert ist.
5. Liege nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Achslager (37) an den beiden Seitenplatten (36) als
einwärts gerichtete Führungszapfen ausgebildet ist;
wie auch derart, daß anstelle des Langloches (25) an Beinauflage (1) seitliche Längsnuten angeordnet sind;
sowie derart, daß an der Beinauflage (1) - anstelle des Langlochs (25) oder der ersatzweise vorgesehenen Längs nuten - seitliche Platten angeordnet sind, deren Längs schlitze mit der Länge des Langloches (25) außerhalb der eigentlichen Beinauflage (1) verlaufen.
wie auch derart, daß anstelle des Langloches (25) an Beinauflage (1) seitliche Längsnuten angeordnet sind;
sowie derart, daß an der Beinauflage (1) - anstelle des Langlochs (25) oder der ersatzweise vorgesehenen Längs nuten - seitliche Platten angeordnet sind, deren Längs schlitze mit der Länge des Langloches (25) außerhalb der eigentlichen Beinauflage (1) verlaufen.
6. Liege nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gelenkverbindung (39, 45) höckerartig abgesetzt ist,
derart, daß die Achse der seitlichen Zapfen (45) etwa
in der Ebene der Unterseiten von Sitz (26) und Beinauf
lage (1) verläuft und, daß die Zapfen (45) länger sind
als die Materialstärke der Feststellplatten (36) und
daß der überstehende Teil dieses Zapfens (45) mit einer
Sicherungsscheibe versehen ist, die zugleich zur siche
ren Führung innerhalb der Führungsschlitze (38, 55)
dient, sowie derart, daß die Feststellplatte (36) als
Biegeteile mit nach oben gerichteter Biegung ausgebildet
ist.
7. Liege nach den vorausgegangenen Ansprüchen, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Sitz (26) vor dem Gelenk (39)
- mit/oder ohne die seitlichen Zapfen (45) - mit zwei
seitlich abstehenden Führungszapfen (52) versehen ist
und daß in der Mitte, auf der Unterseite des Sitzes (26)
unterhalb der Zapfen (52) ein nach vorn gerichteter
Dorn (51) angeordnet ist; wie auch derart, daß gleich
artige Zapfenpaare (53) an den Seiten der Beinauflage
(1) in Nähe der Gelenkverbindung (39) angebracht sind.
8. Liege nach den vorausgegangenen Ansprüchen, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Feststellplatte (36) - soweit sie
aus Kunststoff oder Holz besteht - mit einer zusätzlichen
Abdeckplatte (48) gesichert ist; wie auch derart, daß
die rückwärtige Auflage des Sitzes (26, 28) auf Holm (5)
einen Höcker (56) aufweist.
9. Liege nach den vorausgegangenen Ansprüchen, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Zapfen (45) oder (52, 53) mit
einem Sicherungsstöpsel (49) kombiniert sind, dessen
Achse der Stärke einer kreisrunden Ausnehmung in den
Führungsschlitzen (38, 55) entspricht und soweit
eingefräst oder gequetscht ist, daß die verbliebene
Materialstärke der Schlitzbreite (38, 55) entspricht;
sowie derart, daß die Breite der Fräsung bzw. der
Quetschung der Plattenstärke (36) angemessen ist, wie
auch derart, daß der flache Handgriff (50) dieses
Stöpsels (49) auf den Verlauf der Fräsung ausgerichtet
ist.
10. Liege nach den vorausgegangenen Ansprüchen, dadurch ge
kennzeichnet, daß Sitz (26) und Rückenlehne (29) aus je
einem U-förmigen Rahmen bestehen, dessen freie Holme mit
zwei abgewinkelten Rohrverbindungen (46) - mit rundem
oder eckigem Querschnitt - haltbar zusammengefügt sind
daß diese Rahmen mit einer Bespannung aus Textilgewebe
oder Kunststoff versehen sind.
11. Liege nach den vorausgegangenen Ansprüchen, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Funktion und Ausbildung der Bau
teile, - nämlich Beinauflage (1, 25, 53) und Sitz (26, 52)
mit Gelenk (39, 45) in Verbindung mit den seitlichen
Feststellplatten (36, 38, 55) samt Achslagerung (37, 12) -,
auch mit anderen starren Gestellen und mit Klappstühlen
kombinierbar sind; sowie derart, daß die Rückenlehne (29)
mit Sitz (26) fest oder beweglich verbunden ist; wie
auch derart, daß diese Liegen nebst Einzelteilen sowohl
aus. Holz, wie auch aus Kunststoff oder Metall herstell
bar sind.
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| DE4202533A Withdrawn DE4202533A1 (de) | 1991-12-24 | 1992-01-30 | Liegestuhl mit beinauflage |
| DE9203687U Expired - Lifetime DE9203687U1 (de) | 1991-12-24 | 1992-03-19 | Liege mit Beinauflage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (3) | DE4202533A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29513128U1 (de) * | 1995-08-16 | 1995-10-26 | Sieger GmbH & Co., 77837 Lichtenau | Klappliege |
| GB2555848B (en) * | 2016-11-14 | 2020-02-19 | Ingenio Et Arti Ltd | Rocking-type chair |
| GB2580551A (en) * | 2016-11-14 | 2020-07-22 | Ingenio Et Arti Ltd | Rocking-type chair |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19617966A1 (de) * | 1996-05-06 | 1997-11-13 | Albert Baur | Sitzmöbel in Stuhl- oder Hockerform |
-
1992
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- 1992-03-19 DE DE9203687U patent/DE9203687U1/de not_active Expired - Lifetime
- 1992-03-19 DE DE4208810A patent/DE4208810A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29513128U1 (de) * | 1995-08-16 | 1995-10-26 | Sieger GmbH & Co., 77837 Lichtenau | Klappliege |
| GB2555848B (en) * | 2016-11-14 | 2020-02-19 | Ingenio Et Arti Ltd | Rocking-type chair |
| GB2580551A (en) * | 2016-11-14 | 2020-07-22 | Ingenio Et Arti Ltd | Rocking-type chair |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4202533A1 (de) | 1993-09-02 |
| DE9203687U1 (de) | 1992-05-07 |
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