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Diese
Erfindung betrifft einen Transportbehälter zum Transport oder zur
Lagerung von Stückgut mit
einer Bodeneinheit und vertikalen Wänden, wobei der Innenraum des
Transportbehälters
durch wenigstens eine Trennvorrichtung in wenigstens zwei Kammern
unterteilbar ist. Diese Erfindung betrifft desweiteren ein Verfahren
zum Be- und Entladen eines solchen Transportbehälters.
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Zwischen
produzierenden und verarbeitenden Betrieben, Vertriebsunternehmen
und Verbrauchern findet ein reger Warenverkehr statt. Für die Vielzahl
an verschiedenen Waren sind entsprechend auch eine Vielzahl an verschiedenen
Transportbehältnissen
erforderlich. So besteht insbesondere bei Stückgütern ein großer Bedarf
an Transportbehältnissen,
die auf die spezifischen Anforderungen des zu transportierenden
Stückgutes
abgestimmt sind.
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Herkömmliche
Transportbehälter
für Stückgüter sind
in der Regel relativ starr konstruiert, d.h. sie sind in ihrer Geometrie
und in ihren Eigenschaften auf den Transport einer speziellen Sorte Stückgut abgestimmt.
Das heißt,
daß mit
einem solchen Transportbehälter
lediglich solche Stückgüter transportiert werden
können,
für deren
Transport der Transportbehälter
entworfen wurde. Der Transport eines anderen Stückgutes, das vielleicht auch
nur leicht von dem Stückgut
abweicht, für
dessen Transport der Transportbehälter eigentlich konstruiert
war, ist gegebenenfalls schon nicht mehr möglich.
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Es
besteht daher ein Bedarf nach Transportbehältern für den Transport von Stückgütern, die
flexibler einsetzbar sind, d.h., daß diese Transportbehälter auch
für Stückgüter, die
in Form, Größe und Materialeigenschaft
nur gering voneinander abweichen, geeignet sein sollte.
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Stückgüter, die
relativ unproblematisch zu transportieren sind, weisen in der Regel
eine im wesentlichen quaderförmige
Grundgestalt auf. Quaderförmige
Stückgüter können leicht
unter optimaler Platzausnutzung in Transportbehälter mit entsprechender Gestalt
eingebracht werden, wobei mehrere solcher Stückgüter nebeneinander und/oder übereinander
angeordnet sein können,
ohne daß sich
größere, ungenutzte
Zwischenräume
ergeben. Wenn zusätzlich
zur Schonung zwischen den nebeneinander und/oder aufeinander angeordneten
Stückgütern Trennvorrichtungen
vorgesehen sind, so ergibt sich zudem ein stabiles System, bei dem
das Verrutschen bzw. das Verkanten der Stückgüter bei geeigneter Anordnung
kaum vorkommt.
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Bei
Stückgütern, die
von dieser idealen Grundform mehr oder weniger stark abweichen,
ergeben sich Probleme bei der idealen Raumausnutzung und der Stabilität von mehreren
nebeneinander und/oder aufeinander angeordneten Stückgütern. Es besteht
daher auch ein großer
Bedarf nach Transportbehältern,
die insbesondere für
den Transport von im wesentlichen nicht quaderförmigen Stückgütern geeignet sind. Beispiele
für solche
nicht quaderförmigen
Stückgüter sind
Stückgüter, deren
Grundgestalt in wenigstens einer Betrachtungsebene im wesentlichen
dreieckig, trapezförmig,
rautenförmig oder
kreis- bzw. ellipsenförmig
ist.
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Es
ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Transportbehälter bereitzustellen, der
möglichst
flexibel einsetzbar ist, d. h. für
den Transport von verschiedenen Stückgütern, die in ihrer Form, Größe und Materialeigenschaft
geringfügig voneinander
abweichen. Ein besonderer Aspekt dieser Erfindung ist es, einen
Transportbehälter
zu entwickeln, der so flexibel einsetzbar ist, daß er insbesondere
auch für
den Transport von im wesentlichen nicht quaderförmigen Stückgütern unter optimaler Raumausnutzung
geeignet ist, z. B. für
den Transport von Stückgütern, deren
Grundgestalt in wenigstens einer Betrachtungsebene im wesentlichen
einem Dreieck, einem Trapez oder einem Parallelogramm entspricht.
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Diese
Aufgabe wird gelöst
durch einen Transportbehälter
der vorgenannten Art, der dadurch gekennzeichnet ist, daß die wenigstens
eine Trennvorrichtung über
eine gelenkartige Verbindung mit wenigstens einer Innenfläche des
Transportbehälters verbunden
ist, wobei diese Trennvorrichtung um die gelenkartige Verbindung
so schwenkbar ist, daß die Aufteilung
des Behältervolumens
auf die Kammern variierbar ist.
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Durch
die gelenkartige Verbindung der Trennvorrichtung mit einer Innenfläche des
Transportbehälters
weist der erfindungsgemäße Transportbehälter die
gewünschte
Flexibilität
auf. Je nach zu transportierendem Stückgut, kann die Trennvorrichtung
um die gelenkartige Verbindung verschwenkt werden. Die Volumenaufteilung
der Kammern des Transportbehälters
ist auf diese Weise variierbar und kann so an Größe und Form des zu transportierenden
Stückgutes
angepaßt
werden. Im Extremfall kann eine Trennvorrichtung sogar eine derartige
Position einnehmen, daß durch
diese Trennvorrichtung keine Aufteilung des Innenraums des Transportbehälters mehr
stattfindet. Die Verschwenkbarkeit der Trennvorrichtung über die
gelenkartige Verbindung ist insbesondere für den Transport von Stückgütern von
Vorteil, die in ihrer Grundgestalt von der Quaderform relativ stark
abweichen, wie z. B. Stückgüter, deren
Grundgestalt in wenigstens einer Betrachtungsebene einem Dreieck, Trapez
oder Parallelogramm entspricht. Die verschwenkbare Trennvorrichtung
des erfindungsgemäßen Transportbehälters ermöglicht es,
zwei oder mehrere solcher Stückgüter in den
Transportbehälter einzubringen,
und mit einer Trennvorrichtung voneinander zu separieren, ohne dabei
größere Zwischenräume entstehen
zu lassen, die das Gesamtvolumen des Transportbehälters unnötig vergrößern würden. Die
vorgenannten nicht quaderförmigen
Stückgüter können in
einem erfindungsgemäßen Transportbehälter so
eingebracht werden, daß sich
eine stabile Anordnung ergibt, bei der das Verrutschen der Stückgüter beim
Transport vermieden wird.
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Als
Innenflächen
eines erfindungsgemäßen Transportbehälters werden
hier die Flächen
des Transportbehälters
bezeichnet, die in den Innenraum des Transportbehälters weisen
bzw. an diesen unmittelbar angrenzen. Zu diesen Innenflächen zählen die nach
innen weisenden Flächen
der Bodeneinheit und die entsprechenden Flächen der vertikalen Wände. Transportbehälter, die
neben der Bodeneinheit eine weitere im wesentlichen horizontale
Begrenzung aufweisen, wie zum Beispiel einen Deckel oder horizontale
Unterteilungselemente, können
gemäß dieser Erfindung
auch an der Innenfläche
des Deckels oder den Flächen
der horizontalen Unterteilungselemente mit einer oder mehreren hier
beschriebenen schwenkbaren Trennvorrichtungen verbunden sein. Als
Innenflächen
zählen
auch die Flächen
von zusätzlichen
vertikalen Begrenzungen im Innenraum des Transportbehälters. Mit
einer Innenfläche
verbunden bedeutet, daß die
Verbindung über
die Innenfläche
des entsprechenden Behälterbauteils
(z.B. Bo deneinheit, vertikale Wand) erfolgt, wobei das Verbindungsmittel
(z.B. Nagel, Schraube) dieses Bauteil auch vollständig durchdringen
kann.
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Bevorzugt
sind Transportbehälter,
bei denen die Trennvorrichtung im wesentlichen aus flexiblem Material
gefertigt ist. Eine Trennvorrichtung aus flexiblem Material kann
sich beispielsweise einer unregelmäßigen oder gewölbten Oberfläche besser
anpassen und ist zudem schonender für Stückgüter mit empfindlichen Oberflächen. Besonders
bevorzugt sind Trennvorrichtungen aus flexiblem Material, die wenigstens
abschnittsweise mit Verstärkungen
versehen sind, welche vorzugsweise in Form von Fasermaterialien
oder Profilen aus beispielsweise Kunststoff oder anderen wenigstens
halbsteifen Materialien in die Trennvorrichtung eingearbeitet oder
auf diese aufgebracht sind. Insbesondere sind Trennvorrichtungen
aus im wesentlichen flexiblem Material bevorzugt, bei denen solche
Verstärkungen
bezogen auf die gelenkartige Verbindung im distalen Bereich der
Trennvorrichtung vorgesehen sind.
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Bei
weiteren bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung ist auch die Bodeneinheit aus flexiblem
Material gefertigt. Bei anderen Ausführungsformen ist wenigstens
ein Teil der vertikalen Wände
aus flexiblem Material gefertigt. Bei der Auswahl der Materialien
für Bodeneinheit,
vertikale Wände
und Trennvorrichtung kann also wahlweise flexibles Material gewählt werden,
wobei von den jeweiligen Anforderungen an den Transportbehälter abhängig ist,
welcher Teil des Transportbehälters
aus flexiblem Material und welcher Teil aus nicht flexiblem Material
gefertigt ist.
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Der
Vorteil der Verwendung von flexiblen Materialien ist neben der Fähigkeit
des flexiblen Materials, sich einem Transportgut etwas anzupassen, auch
die Schonung der Oberflächen
und Kanten des Transportgutes. Ein erfindungsgemäßer Transportbehälter, der
vollständig
aus flexiblem Material gefertigt ist, ist besonders bevorzugt, da
dieser in entladenem Zustand zusammengefaltet bzw. zusammengerollt
werden kann und somit platzsparend gelagert oder transportiert werden
kann.
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Unter
einer gelenkartigen Verbindung wird hier eine bewegliche Verbindung
zwischen Trennvorrichtung einerseits und Innenfläche des Transportbehälters andererseits
verstanden. Bei einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist diese gelenkartige Verbindung ein
Scharnier oder Gelenk, das zwischen Trennvorrichtung und Innenfläche des Transportbehälters vorgesehen
ist. Eine Trennvorrichtung aus nicht flexiblem Material kann dann über das
bewegliche Scharnier oder Gelenk verschwenkt werden. Bei anderen
Ausführungsformen
der Erfindung ist die bewegliche Verbindung von Trennvorrichtung
und Innenfläche
des Transportbehäl ters über flexible
Bögen oder
Bahnen verwirklicht, die zwischen Trennvorrichtung und Innenfläche des
Transportbehälters
vorgesehen sind und mit diesen durch Aufnähen, Auftackern, Vernieten,
Verschweißen, Verkleben
oder auf andere Weise fest verbunden sind. Vorzugsweise weisen solche
flexiblen Bögen oder
Bahnen einen im wesentlichen dreieckigen bis halbkreisförmigen Zuschnitt
auf. Besonders bevorzugt sind pro Trennvorrichtung zwei dieser flexiblen Bögen oder
Bahnen vorgesehen, die beispielsweise auf der einen Seite jeweils
an einer von zwei sich gegenüberliegenden
Längskanten
der Trennvorrichtung fixiert sind und auf der anderen Seite an der
Innenfläche
des Transportbehälters
befestigt sind.
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Bei
alternativen Ausführungsformen
mit einer Trennvorrichtung aus flexiblem Material, ist die Trennvorrichtung
in einem Fixierungsbereich auf die Innenfläche des Transportbehälters aufgeklebt,
aufgetackert oder aufgenäht.
Die Trennvorrichtung kann auch mit der Innenfläche des Transportbehälters vernagelt,
verschraubt, vernietet oder verschweißt sein. In all diesen Fällen ist
die flexible Trennvorrichtung in dem Bereich, der an den Fixierungsbereich
angrenzt, gelenkartig bewegbar. Bei solchen Ausführungsformen ist das Vorsehen
eines gesonderten Scharniers oder Gelenks nicht zwingend erforderlich.
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Besonders
bevorzugt sind Ausführungsformen,
bei denen die Trennvorrichtung an einem Ende über ein Gelenk oder Scharnier
und am anderen Ende über
eine Bahn aus flexiblem Material mit der Innenfläche des Transportbehälters verbunden
ist. Ebenso sind Ausführungsformen
bevorzugt, bei denen eine flexible Trennvorrichtung an einem Ende
einen gelenkartig bewegbaren Bereich aufweist, der an einen Bereich
unmittelbar angrenzt, der an der Innenfläche des Transportbehälters fixiert
ist, und am anderen Ende über
eine Bahn aus flexiblem Material mit der Innenfläche des Transportbehälters verbunden ist.
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Bei
einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Trennvorrichtung
entlang einer ihrer Längskanten über ein
Gelenk oder Scharnier mit der Innenfläche des Transportbehälters verbunden
und zusätzlich
entlang der zwei an diese Längskante
angrenzenden Längskanten
mit der Innenfläche
des Transportbehälters
verbunden. Eine solche Trennvorrichtung weist vorzugsweise eine
im wesentlichen gleichschenklig-trapezförmige Gesamtgrundfläche auf.
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Bei
speziellen Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Transportbehälters ist
der Transportbehälter
durch wenigstens eine nicht schwenkbare Trennvorrichtung in mindestens
zwei Hauptkammern unterteilt, die ihrerseits durch mindestens eine schwenkbare
Trennvorrichtung variabel aufteilbar sind. Nicht schwenkbare Trennvorrichtungen
sind zusätzliche
vertikale Begrenzungen im Innenraum des Transportbehälters. Daher
können
auch die nach innen weisen den Flächen
von nicht schwenkbaren Trennvorrichtungen mit schwenkbaren Trennvorrichtungen
verbunden sein.
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Besonders
bevorzugt ist es, wenn schwenkbare und nicht schwenkbare Trennvorrichtungen
alternierend angeordnet sind. Die alternierende Anordnung von schwenkbaren
und nicht schwenkbaren Trennvorrichtungen ist insbesondere dann
von Vorteil, wenn der erfindungsgemäße Transportbehälter für den Transport
oder die Lagerung von Stückgütern verwendet
wird, deren Grundgestalt in wenigstens einer Betrachtungsebene im
wesentlichen einem rechtwinkligen Trapez oder einem rechtwinkligen Dreieck
entspricht.
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Weitere
bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung sind dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens
eine nicht schwenkbare Trennvorrichtung sich im Wesentlichen parallel
zu den Schwenkachsen der schwenkbaren Trennvorrichtung vertikal
erstreckt, während
sich bei anderen bevorzugten Ausführungsformen wenigstens eine nicht
schwenkbare Trennvorrichtung im Wesentlichen senkrecht zu den Schwenkachsen
der schwenkbaren Trennvorrichtung vertikal erstreckt. Auf diese
Weise wird eine weitere Unterteilung eines erfindungsgemäßen Transportbehälters erzielt,
wobei die Unterteilung nicht nur in einer Dimension sondern auch
in einer zweiten Dimension erfolgt. Besonders bevorzugt ist es,
wenn sich bei einem erfindungsgemäßen Transportbehälter wenigstens
eine nicht schwenkbare Trennvorrichtung im Wesentlichen parallel
zu den Schwenkachsen der schwenkbaren Trennvorrichtung vertikal
erstreckt und sich wenigstens eine weitere nicht schwenkbare Trennvorrichtung
im Wesentlichen senkrecht zu den Schwenkachsen der schwenkbaren
Trennvorrichtung vertikal erstreckt.
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Vorzugsweise
ist wenigstens eine nicht schwenkbare Trennvorrichtung aus flexiblem
Material gefertigt. Besonders bevorzugt ist es, wenn alle nicht
schwenkbaren Trennvorrichtungen aus flexiblem Material gefertigt
sind. Die Vorteile der Verwendung von flexiblem Material bei der
Fertigung von erfindungsgemäßen Transportbehältern wurde
bereits oben ausführlich
diskutiert. Unter anderem sind besonders bevorzugte Transportbehälter gemäß der vorliegenden
Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß sie im entladenen Zustand
zusammenfaltbar oder einrollbar sind.
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Bei
bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung umfassen die flexiblen Materialien Gewebe-
und Folienmaterialien. Besonders bevorzugte Materialien sind Folien
aus Kunststoff oder technische Textilien, wie z. B. Gestricke, Kettengewirke
und biaxiale Strukturen. Technische Textilien sind sehr belastbar,
stabil und reißfest
und trotzdem von außerordentlich
geringem Gewicht. Besonders vorteilhaft ist die Verwendung von technischen
Textilien, deren Textilmaschen so angeordnet sind, daß die Maschen
ineinander und auseinander gleiten können. Durch das Ineinander-
und Auseinandergleiten gewinnt ein entsprechendes technisches Textil zusätzliche
Elastizität.
Besonders bevorzugt sind Materialien, die sich nicht elektrostatisch
aufladen und Materialien, die wasserfest und resistent gegen verschiedene
Flüssigkeiten,
wie z. B. wäßrige Lösungen,
Emulsionen oder Öle
sind.
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Weitere
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung sind dadurch gekennzeichnet, daß am oberen
Ende der Trennvorrichtung eine Halteleiste vorgesehen ist. Diese
Halteleiste ist vorzugsweise aus wenigstens halbsteifem Material
gefertigt. Durch eine solche Halteleiste wird das Bewegen der Trennvorrichtung,
insbesondere von flexiblen oder elastischen Trennvorrichtungen erleichtert.
Bei besonders bevorzugten Ausführungsformen
ist die Halteleiste so ausgestaltet, daß sie das Hereinfallen der
Trennvorrichtung in den Innenraum des Transportbehälters verhindert.
Dies wird z. B. dadurch erreicht, daß die Halteleiste etwas breiter
als die Trennvorrichtung gearbeitet ist, so daß sie auf den vertikalen Wänden und/oder
den nicht schwenkbaren Trennvorrichtungen, die im wesentlichen senkrecht
zu einer schwenkbaren Trennvorrichtung angeordnet sind, aufliegt.
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Bei
Ausführungsformen
mit mehr als einer schwenkbaren Trennvorrichtung sind wenigstens zwei
schwenkbare Trennvorrichtungen vorzugsweise über eine gemeinsame Halteleiste
miteinander verbunden. Hierdurch wird die Schwenkbewegung der verschiedenen
Trennvorrichtungen koordiniert. Je nach Anordnung der Trennvorrichtungen
und dem zu transportierenden Stückgut
ist eine solche Koordination nicht immer gewünscht, und bei solchen Ausführungsformen
wird die separate Beweglichkeit der schwenkbaren Trennvorrichtungen
bevorzugt.
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Bei
einer besonderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist wenigstens eine Halteleiste so ausgestaltet,
daß sie
im Rahmen eines automatisierten Verfahrens maschinell bewegbar ist.
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Je
nach den Umständen
kann es gewünscht sein,
daß ein
erfindungsgemäßer Transportbehälter in
einen dafür
vorgesehenen Transportrahmen eingebracht werden kann. Dementsprechend
sind bevorzugte Transportbehälter
gemäß der vorliegenden Erfindung
in einen Transportrahmen einhängbar
oder einstellbar, wobei die Außenabmessung
des Transportbehälters
oder ein Vielfaches davon um so viel geringer als die Innenabmessung
des Transportrahmens gewählt
ist, daß wenigstens
ein Transportbehälter
in den Transportrahmen einbringbar ist. Bei mehreren Transportbehältern, die
in einen solchen Transportrahmen eingebracht werden, sind diese übereinander
und/oder nebeneinander angeordnet. Besonders vorteilhaft ist die
Kombination von Transportbehältern
und Transportrahmen, da für
deren Fertigung unterschiedliche Materialien mit verschiedenen Eigenschaften
gewählt
werden können.
Eine vorteilhafte Kombination ist z. B. die Kombination von einem
Transportbehälter
aus flexiblem Material und einem Transportrahmen aus steifem Material.
Das flexible Material ist von Vorteil für die Schonung des zu transportierenden
Stückguts
und die Steifigkeit des Transportrahmens ermöglicht es, erfindungsgemäße Transportsysteme
aus Transportbehälter
und Transportrahmen aufeinander zu stapeln. Bei einigen Transportrahmen
besteht der Rahmen lediglich aus einem Gestänge, das aus einem Material
gefertigt ist, das hinsichtlich der Stapelbarkeit genügend Stabilität aufweist.
Weitere Ausführungsformen
sind durch Transportrahmen gekennzeichnet, die einem nach oben geöffneten
Kasten gleichen, dessen Wände
zusätzlichen
Schutz für
das Transportgut bieten.
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Die
in einen Transportrahmen eingehängten bzw.
eingestellten Transportbehälter
sind vorzugsweise in dem Transportrahmen fixierbar, insbesondere
mit doppeltem Klebeband, Profilen und/oder Klettband fixierbar.
Durch die Fixierung der Transportbehälter in dem Transportrahmen
wird vermieden, daß es
während
des Transports zu einem Verrutschen der Transportbehälter in
dem Transportrahmen kommt.
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Bei
einem erfindungsgemäßen Verfahren zum
Be- und Entladen eines Transportbehälters mit einer schwenkbaren
Trennvorrichtung wird die Trennvorrichtung zum Beladen in eine erste
Ladeposition geklappt, wobei sich eine erste Kammer öffnet, in
die ein erstes Transportgut einbringbar ist. Nach dem Einbringen
dieses ersten Transportgutes wird die Trennvorrichtung in eine zweite
Ladeposition geklappt. Hierbei öffnet
sich eine zweite Kammer, in die ein zweites Transportgut eingebracht
wird. Die zweite Ladeposition ist vorzugsweise auch die Transportposition.
Zum Entladen wird zunächst
das zweite Transportgut aus der zweiten Kammer entnommen, anschließend die
Trennvorrichtung in die ursprüngliche erste
Ladeposition geklappt und dann das erste Transportgut aus der ersten
Kammer entnommen. Die vorgenannten Verfahrensschritte können alle auch
maschinell in einem automatisierten Ladeverfahren vorgenommen werden.
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Die
vorgenannten erfindungsgemäßen Transportbehälter werden
mit Vorteil für
den Transport von Stückgütern verwendet,
deren Grundgestalt in wenigstens einer Betrachtungsebene eine Geometrie
aufweist, die keine Spiegelsymmetrie zeigt, oder deren Grundgestalt
im wesentlichen einem gleichschenkligen Dreieck gleicht.
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Die
in der vorstehenden Beschreibung von Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung aufgeführten
Merkmale sind sämtlich
untereinander frei kombinierbar, wobei sich die Vorteile der entsprechenden
Merkmalskombinationen für
den Fachmann aus der Kombination sowie der einer speziellen Ausführungsform
zugrundeliegenden Aufgabe ergeben. Dies gilt auch für die Merkmale
von weiteren vorteilhaften Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, die anhand der folgenden Figuren beispielhaft verdeutlicht
werden. Hierbei zeigen:
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1: eine perspektivische
Ansicht eines erfindungsgemäßen Transportbehälters mit
einer mit der Innenfläche
der Bodeneinheit schwenkbar verbundenen Trennvorrichtung,
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2: eine perspektivische
Ansicht einer alternativen Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Transportbehälters mit
schwenkbaren und nicht schwenkbaren Trennvorrichtungen, wobei die schwenkbaren
Trennvorrichtungen über
eine gemeinsame Halteleiste miteinander verbunden sind,
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3a–e:
seitliche Querschnitte durch erfindungsgemäße Transportbehälter mit
unterschiedlicher Anordnung der Trennvorrichtung bzw. der Trennvorrichtungen,
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4: eine perspektivische
Ansicht eines erfindungsgemäßen Transportbehälters mit
mehreren mit der Bodeneinheit gelenkartig verbundenen Trennvorrichtungen,
die separate Halteleisten aufweisen,
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5: einen erfindungsgemäßen Transportbehälter, der
in einen Transportrahmen eingestellt ist,
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6: ein Verfahren zum Be-
und Entladen eines erfindungsgemäßen Transportbehälters,
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7a: eine perspektivische
Ansicht eines erfindungsgemäßen Transportbehälters der
eine Trennvorrichtung aufweist, die mit der Innenfläche einer
vertikalen Wand schwenkbar verbundenen ist,
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7b: eine perspektivische
Ansicht einer alternativen Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Transportbehälters der
eine Trennvorrichtung aufweist, die mit der Innenfläche einer
vertikalen Wand schwenkbar verbundenen ist,
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8 eine perspektivische Ansicht
eines erfindungsgemäßen Transportbehälters mit
einer Trennvorrichtung, die mittels flexibler Bahnen gelenkartig
mit einer vertikalen Wand verbunden ist, in den Stadien a) und b),
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9 seitliche Querschnitte
durch eine alternative Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Transportbehälters mit
unterschiedlicher Anordnung der Trennvorrichtungen und
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10 seitliche Querschnitte
durch eine alternative Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Transportbehälters mit
unterschiedlicher Anordnung der Trennvorrichtungen.
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Figur 1:
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In 1 ist ein erfindungsgemäßer Transportbehälter 1 schematisch
dargestellt, der eine rechteckige Bodeneinheit 2 und senkrecht
dazu vertikale Wände 3 aufweist.
Der Innenraum des Transportbehälters 1 (und
damit auch das Behältervolumen)
ist durch eine Trennvorrichtung 5 in zwei Kammern 4a und 4b unterteilt.
Die Trennvorrichtung 5 ist im Fixierungsbereich 15 mit
der Innenfläche
der Bodeneinheit 2 fest und in dem an diesen Fixierungsbereich 15 angrenzenden
Bereich 26 gelenkartig bewegbar verbunden. Am oberen Ende
der Trennvorrichtung 5 ist eine Halteleiste 8 vorgesehen.
Bei der hier dargestellten Ausführungsform
sind die Bodeneinheit 2, die vertikalen Wände 3 und
die Trennvorrichtung 5 aus flexiblem Material gefertigt
und die Halteleiste 8 besteht aus halbsteifem Kunststoff.
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Figur 2:
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Die
in 2 schematisch dargestellte
Ausführungsform
weist zwei nicht schwenkbare Trennvorrichtungen 7 auf,
die sich im Wesentlichen senkrecht zu den Schwenkachsen der drei
schwenkbaren Trennvorrichtungen 5 vertikal erstrecken.
Die nicht schwenkbaren Trennvorrichtungen 7 teilen das
Behältervolumen
auf zunächst 3 Hauptkammern
auf. Diese Hauptkammern sind ihrerseits durch die schwenkbaren Trennvorrichtungen 5 variabel
aufteilbar. Die schwenkbaren Trennvorrichtungen 5 sind
mit der Innenfläche
der Bodeneinheit 2 im Bereich 26 gelenkartig verbunden.
Im Fixierungsbereich 15 sind die Trennvorrichtungen 5 fest
mit der Innenfläche
der Bodeneinheit 2 verbunden. Die oberen Enden der Trennvorrichtungen 5 sind über eine
gemeinsame Halteleiste 8 miteinander verbunden. Die Bodeneinheit 2,
die vertikalen Wände 3 und
die nicht verschwenkbaren Trennvorrichtungen 7 sind aus
steifem Material, während
die beweglichen Trennvorrichtungen 5 aus flexiblem Material
gefertigt sind, wobei in das flexible Material zum Zwecke der Stabilisierung
Profilleisten eingearbeitet sind (nicht dargestellt).
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Figur3 a–e:
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3a zeigt eine stark schematisierte
Darstellung eines erfindungsgemäßen Transportbehälters 1 mit
einer Trennvorrichtung 5 aus steifem Material, die über ein
Scharnier 6 mit der Bodeneinheit 2 verbunden ist.
Die Darstellung in dieser Figur ist ein seitlicher Querschnitt durch
den Transportbehälter 1. Diese
Betrachtungsebene des Transportbehälters 1 weist eine
rechteckige Querschnittsfläche
auf, die durch die Länge
der Bodeneinheit 2 und die Höhe der vertikalen Wände 3 aufgespannt
wird. Durch die Trennvorrichtung 5 wird die Gesamtquerschnittsfläche des
Transportbehälters 1 in
die Querschnittsflächen
der Kammern 4a und 4b aufgeteilt. Die Querschnittsflächen der
Kammern 4a und 4b sind in der hier abgebildeten
Position der Trennvorrichtung 5 trapezförmig und daher geeignet, die
Stückgüter 10a und 10b,
die ebenfalls einen trapezförmigen
Querschnitt aufweisen, in sich aufzunehmen, wobei der Querschnitt
der Stückgüter etwas
geringer ist als der der Kammern 4a und b.
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3b zeigt den Transportbehälter 1 aus 3a, wobei die Trennvorrichtung 5 in
einer anderen Position ist. Durch die Veränderung der Trennvorrichtungsposition
haben sich die Volumina der Kammern 4a und 4b so
verändert,
daß der
Transportbehälter
jetzt für
den Transport von anders geformten Stückgütern, nämlich von Stückgütern mit
im wesentlichen rechteckigem Querschnitt 10a und 10b,
geeignet ist. 3b zeigt
so in Kombination mit 3a, wie
flexibel ein erfindungsgemäßer Transportbehälter 1 einsetzbar
ist, da er zum Transport von Gütern mit
unterschiedlicher Gestalt geeignet ist.
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Der
in 3c dargestellte Querschnitt
eines erfindungsgemäßen Transportbehälters 1 weist
im wesentlichen die gleiche Querschnittsfläche wie der in den 3a und 3b dargestellte Transportbehälter auf,
wobei diese Querschnittsfläche
durch die Trennvorrichtung 5, die mit der Innenfläche der
Bodeneinheit 2 über
das scharnierartige Element 6 gelenkartig verbunden ist,
in zwei Kammern 4a und 4b aufgeteilt wird, die
jeweils einen Querschnitt in Form eines rechtwinkligen Dreiecks
aufweisen. Die in dieser Abbildung dargestellte Ausführungsform
kann dementsprechend zwei Stückgüter in sich
aufnehmen, die ebenfalls einen Querschnitt eines rechtwinkligen Dreiecks
aufweisen, wobei die Länge
der Dreiecksschenkel der Transportwaren geringfügig geringer als die der Schenkel
des Kammerquerschnitts sein sollte.
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3d zeigt den Transportbehälter 1 aus 3c, wobei die Trennvorrichtung 5 in
einer anderen Position ist. Durch die Änderung der Position der Trennvorrichtung
weist der Transportbehälter 1 nunmehr
im wesentlichen nur noch eine große Kammer 4 von im
wesentlichen rechteckigem Querschnitt auf, in die ein entsprechend
groß gewähltes und
gestaltetes Stückgut 10 eingebracht
ist. 3d zeigt so in Kombination
mit 3c, wie flexibel
ein erfindungsgemäßer Transportbehälter 1 einsetzbar
ist, da er zum Transport von Gütern
mit unterschiedlicher Gestalt geeignet ist.
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Die
in 3e dargestellte Ausführungsform ist
so ausgestaltet, daß sie
sechs Stückgüter 10a bis 10f in
sich aufnehmen kann, deren Querschnitt einem rechtwinkligen Trapez
gleicht. Die Kammern 4a – 4f sind alternierend
durch schwenkbare Trennvorrichtungen 5 und nicht schwenkbare
Trennvorrichtungen 7 voneinander getrennt. Die nicht schwenkbaren Trennvorrichtungen 7 erstrecken
sich im Wesentlichen parallel zu den Schwenkachsen der schwenkbaren
Trennvorrichtungen 5 vertikal im Behälterinnenraum. Die schwenkbaren
Trennvorrichtungen 5 sind über gelenkartige Verbindungen 6 mit
der Innenfläche
der Bodeneinheit 2 verbunden. Am oberen Ende weisen die
Trennvorrichtungen 5 jeweils eine Halteleiste 8 auf.
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Figur 4
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Die
in 4 schematisch dargestellte
Ausführungsform
ist mit der in 2 dargestellten
Ausführungsform
weitestgehend vergleichbar. Allerdings ist hier im Unterschied zu 2 keine gemeinsame Halteleiste 8 für die drei
Trennvorrichtungen 5 vorgesehen. Bei dieser Ausführungsform
weisen die Trennvorrichtungen 5 jeweils separate Halteleisten 8 auf.
Außerdem
liegen die scharnierartigen Elemente 6, über die
die Trennvorrichtungen 5 mit der Bodeneinheit 2 verbunden
sind, und damit die Schwenkachsen der Trennvorrichtungen 5 nicht
auf einer gemeinsamen Achse bzw. in einer Reihe. Bodeneinheit 2, vertikale
Wände 3 und
Trennvorrichtungen 5 sind bei dieser Ausführungsform
aus steifem Material.
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Figur 5
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Der
in 5 schematisch dargestellte,
erfindungsgemäße Transportbehälter 1 besteht
aus flexiblem Material und ist zur Stabilisierung in einen Transportrahmen 9 eingehängt. Der
Transportbehälter 1 weist
insgesamt neun schwenkbare Trennvorrichtungen 5 auf, von
denen jeweils drei in einer Reihe über eine gemeinsame Halteleiste 8 miteinander verbunden
sind.
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Figur 6
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In 6 ist ein Verfahren zum
Be- und Entladen eines erfindungsgemäßen Transportbehälters, wie
er z. B. in den 1, 2 und 3a dargestellt ist, schematisch dargestellt.
In 6a befindet sich
die Trennvorrichtung 5 in der ersten Ladeposition 11.
Die Halteleiste 8 verhindert, daß die Trennvorrichtung 5 in
den Transportbehälterinnenraum
fällt.
In 6b ist das Einbringen 12 eines
ersten Transportgutes 10a in die linke Kammer 4a des
Transportbehälters 1 dargestellt.
In diesem Zustand weist die rechte Kammer 4b ein deutlich
geringeres Volumen als die linke Kammer 4a auf. Um das
Volumen der beiden Kammern vorteilhaft zu verändern, wird, wie in 6c dargestellt, die Trennvorrichtung 5 in
die zweite Ladeposition 13 gebracht. Hierbei verkleinert
sich das Volumen der linken Kammer 4a, während sich
das Volumen der rechten Kammer 4b vergrößert. In 6d ist dargestellt, wie in die nun vergrößerte Kammer 4b das
Transportgut 10b eingebracht ist, 14. In dieser
Position erfolgt dann vorzugsweise auch der Transport.
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Figur 7a
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In 7a) ist ein erfindungsgemäßer Transportbehälter 1 dargestellt,
der eine Trennvorrichtung 5 aufweist, die im Fixierungsbereich 15 mit
der Innenfläche
einer vertikalen Wand 3 fest und über den gelenkartig bewegbaren
Bereich 26 beweglich verbunden ist. Die Trennvorrichtung 5 dieser
Ausführungsform
kann in horizontaler Ebene bewegt werden.
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Figur 7b
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Die
Trennvorrichtung 5 der in 7a)
dargestellten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Transportbehälters 1 kann
in vertikaler Ebene bewegt werden. Diese Trennvorrichtung 5 ist
ebenfalls im Anschluß an
den Fixierungsbereich 15 mit einer vertikalen Wand 3 schwenkbar
verbunden.
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Figur 8:
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Die 8a) und b) zeigen schematisch eine perspektivische
Ansicht eines erfindungsgemäßen Transportbehälters 1 mit
einer Trennvorrichtung 5, die mittels flexibler Bahnen 16 gelenkartig
mit einer vertikalen Wand 3 verbunden ist. Die flexiblen
Bahnen 16 bestehen aus einem flexiblen Textilmaterial und
sind sowohl auf die Innenfläche
der vertikalen Wand 3 als auch auf die Trennvorrichtung 5 aufgenäht, wobei
die Trennvorrichtung 5 aus flexiblem Textilmaterial gefertigt
ist, in welches Kunststoffprofile zur Verstärkung eingearbeitet wurden
(nicht dargestellt). 8a)
stellt die für
das Be- und Entladen der unteren Kammer geeignete Position der Trennvorrichtung 5 dar.
In 8b) ist die für das Be-
und Entladen der oberen Kammer und den Transport im beladenen Zustand
geeignete Position der Trennvorrichtung 5 dar.
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Figur 9:
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Der
auf der linken Seite von 9 dargestellte
Querschnitt durch eine alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Transportbehälters 1 weist
in der dargestellten Betrachtungsebene zwölf Kammern auf, die durch die
Bodeneinheit 2, die vertikalen Wände 3 und die schwenkbaren
Trennvorrichtungen 5 und die nicht schwenkbaren Trennvorrichtungen 7 gebildet
werden, wobei die verwendeten Materialien flexibel und wenigstens
zum Teil abschnittsweise mit Verstärkungen versehen sind. In der
Dritten Dimension kann diese Ausführungsform weitere schwenkbare
und nicht schwenkbare Trennvorrichtungen und entsprechend viele
Kammern aufweisen (nicht dargestellt). Hierbei verlaufen die weiteren
nicht schwenkbaren Trennvorrichtungen teilweise parallel und teilweise
senkrecht zu den dargestellten nicht schwenkbaren Trennvorrichtungen 7. Die
schwenkbaren Trennvorrichtungen 5 sind mit den Innenflächen der
Seitenwände 3 und
den Flächen der
nicht schwenkbaren Trennvorrichtungen 7 über scharnierartige
Elemente 6 gelenkartig verbunden. Die in dieser Abbildung
dargestellte Ausführungsform
kann in der dargestellten Ebene z.B. zwölf zu lagernde oder zu transportierende
Elemente in Kammern mit im wesentlichen trapezförmigem Querschnitt aufnehmen.
Diese Abbildung zeigt jedoch den Transportbehälter in entladenem Zustand.
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Die
mittlere Abbildung von 9,
zeigt die gleiche Ausführungsform,
wobei die schwenkbaren Trennvorrichtungen 5 in einer hochgeklappten
Position sind. Durch das Hochklappen der Trennvorrichtungen 5 kann
der flexible Transportbehälter
horizontal zusammengefaltet werden. Dieser zusammengefaltete Zustand
ist schließlich
in der rechten Abbildung von 9 dargestellt.
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Figur 10:
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Die
in 10 dargestellten
seitlichen Querschnitte durch eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Transportbehälters 1 ist
mit der Ausführungsform
von 9 vergleichbar,
wobei hier die schwenkbaren Trennvorrichtungen 5 im beladenen
Zustand entweder im wesentlichen horizontal (linke Abbildung) oder
im wesentlichen vertikal (mittlere Abbildung) ausgerichtet sind.
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Je
nach Ausrichtung der schwenkbaren Trennvorrichtungen 5 weist
der Transportbehälter 1 in
der Betrachtungsebene entweder neun kleine oder drei große Kammern
von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt auf, in die Stückgüter 10a – 10i entsprechender
Größe und Gestalt
eingebracht sind. Die linke und die mittlere Abbildung von 10 stellen so anschaulich
dar, wie flexibel ein erfindungsgemäßer Transportbehälter 1 einsetzbar
ist, da er zum Transport von Gütern
mit unterschiedlicher Größe und Gestalt
geeignet ist.
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Die
rechte Abbildung von 10 stellt
diesen speziellen Transportbehälter 1 im
entladenen und zusammengefalteten Zustand dar.
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Für alle dargestellten
Figuren ist anzumerken, daß der
Fachmann ohne weiteres den schematischen Charakter der Zeichnungen
erkennt, so daß er
sich bei der Ausführung
der vorliegenden Erfindung beispielsweise nicht an exakte Abmessungen, Größenverhältnisse
und Schichtdicken, wie sie in den Figuren dargestellt sind, gebunden
fühlen
wird. Die entsprechenden vorteilhaften Abmessungen, Größenverhältnisse
und Schichtdicken ergeben sich aus den jeweiligen Anforderungen,
die größtenteils von
der Beschaffenheit der Transportgüter und den bei der Herstellung
von erfindungsgemäßen Transportbehältern verwendeten
Materialien abhängig sind.
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- 1
- Transportbehälter
- 2
- Bodeneinheit
- 3
- vertikale
Wand
- 4
- Kammer
- 5
- verschwenkbare
Trennvorrichtung
- 6
- gelenkartige
Verbindung
- 7
- nicht
verschwenkbare Trennvorrichtung
- 8
- Halteleiste
- 9
- Transportrahmen
- 10
- Transportgut
- 11
- erste
Ladeposition
- 12
- Einbringen
eines ersten Transportgutes
- 13
- zweite
Ladeposition
- 14
- Einbringen
eines zweiten Transportgutes
- 15
- Fixierungsbereich
- 16
- gelenkartige
Verbindung in Form eines flexiblen Bogens
- 26
- gelenkartig
bewegbarer Bereich