DE19734126C2 - Quaderförmiger Behälter - Google Patents
Quaderförmiger BehälterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen quaderförmigen Behälter mit einer
Bodenwand und von dieser hochstehenden zwei Längswänden und zwei
Stirnwänden aus Leistenkörpern.
Aus der DE 33 44 900 A1 geht ein als Pflanzenbottich verwendeter
quaderförmiger Behälter mit einer Bodenwand und von dieser hoch
stehenden zwei Längswänden und zwei Stirnwänden hervor, wobei die
Längswände und die Stirnwände von Leistenkörpern gebildet werden.
In dem bekannten Falle handelt es sich um einzelne Leistenkörper,
die vor dem Zusammenbau voneinander getrennte Teile sind. Bei der
Montage des Behälters werden die Leistenkörper in hochstehender
Lage Seite an Seite nebeneinander angeordnet und in Steckverbindung
mit umlaufenden Stabbändern gebracht. Die die Längswände und
Stirnwände bildenden Leistenkörper weisen außerdem im Bodenbereich
eine Nut zum Einstecken der plattenförmigen Bodenwand auf.
Solche Bottiche werden im zusammengebauten Zustand verkauft. Sie
nehmen daher beim Transport und bei der Lagerung verhältnismäßig
viel Platz in Anspruch. Auch im noch nicht zusammengebauten zu
stand erhält man aufgrund der Bodenplatte und der umlaufenden
Stabbänder eine sperrige Anordnung.
Ausgehend hiervon liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu
grunde, einen Behälter der eingangs genannten Art zu schaffen, der
bei Nichtgebrauch beispielsweise zu Transport- und Lagerzwecken
auf ein kleines und handliches Volumen gebracht werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Behäl
ter einschließlich der Bodenwand aus einer zusammenhängenden, aus
legbaren und zu einem Wickelkörper aufwickelbaren Struktur von
Leistenkörpern mit Hilfe von Wandverbindungseinrichtungen zusammen
baubar ist, dass die die Bodenwand und die beiden Längswände er
gebenden Bereiche der Leistenkörperstruktur von in Behälter-Längs
richtung verlaufenden, an ihren Längsrändern aufwickelbar ge
lenkig miteinander verbundenen Leistenkörpern gebildet werden
und in Richtung quer zur Längsrichtung aufeinanderfolgend angeord
net sind, wobei die einander benachbarten Randleistenkörper dieser
Bereiche aufwickelbar gelenkig miteinander verbunden sowie ent
gegen der Aufwickelrichtung in eine rechtwinkelig zueinander stehen
de Lage bringbar sind, und dass die die beiden Stirnwände ergeben
den Bereiche der Leistenkörperstruktur jeweils an ein Längsende
einer der die Längswände oder die Bodenwand ergebenden Bereiche
angesetzt sind, indem die sie bildenden Leistenkörper mit ihren
Längsenden an den Längsenden der Leistenkörper der betreffenden
Längswand bzw. Bodenwand angelenkt sind, so dass sie zum Zusammen
bauen des Behälters in eine zu den Leistenkörpern der Längswand
bzw. Bodenwand rechtwinkelige Lage bringbar und zum Aufwickeln des
Wickelkörpers auf die Leistenkörper der Längswand bzw. Bodenwand
und dabei auf die beim Aufwickeln außen angeordnete Seite der be
treffenden Längswand bzw. Bodenwand legbar sind.
Der erfindungsgemäße Behälter besteht im wesentlichen nur aus ver
hältnismäßig schmalen Leistenkörpern, die eine zusammenhängende
Struktur ergeben, wobei die Leistenkörper so miteinander verbunden
den und zueinander ausgerichtet sind, dass sich die Leistenkörper
struktur bei gelösten Wandverbindungseinrichtungen aufwickeln
lässt. Der Behälter kann in diesem aufgewickelten Zustand verkauft
und je nach Größe vom Kunden bequem getragen werden. Auch nach
Gebrauch lässt sich der Behälter wieder in seinen aufgewickelten
Zustand überführen, so dass er platzsparend beiseite gestellt wer
den kann.
Der erfindungsgemäße Behälteraufbau ist prinzipiell für Behälter
jeder Größe und Verwendung geeignet. Dabei kann der Behälter den
verschiedensten Zwecken dienen, so insbesondere zum Transportieren,
Lagern oder Abstellen irgend welcher Gegenstände. Es kann sich
also beispielsweise um einen Einkaufskorb, eine Transportkiste,
einen Lagerkorb, einen Leergutbehälter, einen im Freien aufzu
stellenden Behälter beispielsweise für Gartenabfälle usw. handeln.
Auch größere Behälter sind denkbar, so beispielsweise Carports oder
Gartenhäuschen. Ein weiterer Anwendungsbereich liegt im Möbel
bereich, wo der Behälter beispielsweise ein Regalteil sein kann.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprü
chen angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Zeich
nung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine zu einem Wickelkörper aufgewickelte Leistenkörper
struktur gemäß vorliegender Erfindung in Stirnansicht
gemäß Pfeil I in Fig. 2,
Fig. 2 die gleiche Leistenkörperstruktur im auseinanderge
wickelten Zustand in einer Anfangsphase des Zusammenbaus
des Behälters, in Schrägansicht,
Fig. 3 den aus der Leistenkörperstruktur gemäß den Fig. 1 und 2
zusammengebauten Behälter in Schrägansicht und
Fig. 4 die Anordnung nach Fig. 2 im Teilquerschnitt gemäß der
Schnittlinie IV-IV in vergrößerter Darstellung.
Aus Fig. 3 ist ein quaderförmiger Behälter 1 ersichtlich, der
zwei die Behälterseiten bildende, zueinander parallele Längswände
2, 3 und zwei rechtwinkelig zu diesen gerichtete, im der Be
hälterlänge entsprechenden Abstand zueinander angeordnete Stirn
wände 4, 5 aufweist. Die Längswände 2, 3 und die Stirnwände 4, 5
ergeben also in Draufsicht eine Rechteckanordnung. Der Behälter
boden wird von einer Bodenwand 6 gebildet, von der die Längs
wände 2, 3 und die Stirnwände 4, 5 hochstehen.
Dieser Behälter ist aus einer zusammenhängenden Leistenkörper
struktur zusammengebaut, die im nicht zusammengebauten Zustand
eben auslegbar und zu einem Wickelkörper 7 aufwickelbar ist.
Zum Zusammenbau des Behälters 1 wird der Wickelkörper 7 also
abgewickelt, wonach man die die Behälterwände 2 bis 5 bildenden
Bereiche der Leistenkörperstruktur in die jeweilige Wandlage bringt
und die innerhalb der Leistenkörperstruktur noch nicht miteinander
verbundenen Wandseiten mit Hilfe von Wandverbindungseinrichtungen
miteinander verbindet.
Die die Behälterwände 2 bis 6 bildenden Bereiche der Leisten
körperstruktur sind der Übersichtlichkeit wegen ebenfalls mit
den Bezugsziffern 2 bis 5 bezeichnet.
Alle Wände des Behälters 1 werden also von Leistenkörpern ge
bildet. Dies ergibt im nicht zusammengebauten Zustand eine rolla
denartige, zum Wickelkörper 7 aufwickelbare Anordnung. Die
Leistenkörper der Längswand 2 sind mit 2a, die der Längswand 3
mit 3a, die der Stirnwand 4 mit 4a, die der Stirnwand 5 mit
5a und die der Bodenwand 6 mit 6a bezeichnet.
Die die Bodenwand 6 und die beiden Längswände 2, 3 ergebenden
Bereiche der Leistenkörperstruktur werden somit von in Be
hälter-Längsrichtung 8 verlaufenden Leistenkörpern 6a bzw. 2a
bzw. 3a gebildet, die an ihren Längsrändern gelenkig miteinander
verbunden sind, so daß das Aufwickeln zum Wickelkörper 7 möglich
ist. Die Leistenkörper sind wie bei einem Rolladen Längsrand an
Längsrand nebeneinander und somit in Richtung quer zur Längs
richtung 8 aufeinanderfolgend angeordnet. Dabei sind die
Leistenkörper nicht nur innerhalb der jeweiligen Behälterwand 2, 3,
6 gelenkig miteinander verbunden. Vielmehr liegt eine solche
aufwickelbare gelenkige Verbindung auch zwischen den einander
benachbarten Randleistenkörper der Wandbereiche 2, 3, 6 vor.
In diesem Zusammenhang ist die Anordnung noch so getroffen, daß
die gelenkige Verbindung zwischen den einander benachbarten
Randleistenkörpern 2a, 6a der Wandbereiche 2 und 6 und zwischen
den einander benachbarten Randleistenkörpern 3a, 6a der Wand
bereiche 3 und 6 es ermöglicht, die beiden Längsrandbereiche 2, 3
in eine zur Bodenwand 6 rechtwinkelig stehende Lage zu bringen,
wie es zum Errichten des Behälters erforderlich ist.
Der Bodenwandbereich 6 ist, wie insbesondere aus den Fig. 1 und 2
ersichtlich ist, zwischen den beiden Längswandbereichen 2, 3 an
geordnet.
Bei eben ausgelegter Leistenkörperstruktur (dieser Zustand ist in
der Zeichnung nicht gesondert dargestellt, er läßt sich anhand
der Fig. 2 jedoch leicht vorstellen, wenn man sich den Stirnwand
bereich 5 wie den Stirnwandbereich 4 gegen die Längswand 3 ge
klappt und den Längswandbereich 3 dann zusammen mit den beiden
Stirnwandbereichen 4, 5 nach unten geschwenkt denkt, so daß er
in Verlängerung der beiden Wandbereiche 2, 6 liegt) sind also der
Längswandbereich 2, der Bodenwandbereich 6 und der andere Längswand
bereich 3 in dieser Reihenfolge hintereinander angeordnet.
Die die beiden Stirnwände 4, 5 ergebenden Bereiche der Leisten
körperstruktur sind beim Ausführungsbeispiel jeweils an eines
der beiden Längsenden des gleichen Längswandbereichs 3 angesetzt.
Dabei sind bei jeder Stirnwand 4 bzw. 5 die sie bildenden Leisten
körper 4a bzw. 5a mit ihren Längsenden an den Längsenden der
Leistenkörper 3a der betreffenden Längswand 3 angelenkt. In
Fig. 3 sind die jeweils einen Leistenkörper 3a mit einem Leisten
körper 5a verbindenden Gelenke angedeutet und mit der Bezugsziffer
9 bezeichnet. Die Achslinie der Gelenke 9 (gleiches gilt für
die gelenkige Verbindung zwischen den Leistenkörpern 3a und den
Leistenkörpern 4a) erstreckt sich bei zusammengebautem Behälter
entlang der betreffenden Behälterkante zwischen den Wänden 3 und
5 bzw. den Wänden 3 und 4. Die Leistenkörper 4a und 5a sind also
gleich ausgerichtet wie die Leistenkörper 3a und verlaufen, sieht
man von der eingenommenen Winkelstellung ab, in Verlängerung
der Leistenkörper 3a. Auf diese Weise können die Leistenkörper
der Stirnwandbereiche 4, 5 zum Aufwickeln des Wickelkörpers 7
in eine auf die Leistenkörper 3a der Längswand 3 liegende Lage
(dies ist in Fig. 2 für die Leistenkörper 4a der Fall) gebracht
werden. Ferner kann man die Leistenkörper der Stirnwände 4, 5
von dem Längswandbereich 3 wegschwenken, bis sie rechtwinkelig
zu den Leistenkörpern 3a angeordnet sind, so daß sie den Stirn
wänden 4, 5 des zusammengebauten Behälters entsprechend ausge
richtet sind. In Fig. 2 nimmt der Stirnwandbereich 5 eine
dazwischen liegende Schwenkstellung ein. Beim Ausführungsbei
spiel können die beiden Stirnwandbereiche 4, 5 auch ganz ausgeklappt
werden, so daß sie eine planparallele Lage zum Längswandbereich
3 einnehmen. Dies ist für das Zusammenbauen des Behälters und
das Aufwickeln der Leistenkörperstruktur jedoch nicht weiter
wichtig.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die beiden Stirnwandbereiche
4, 5 nicht an den Längsenden des gleichen Längswandbereichs 3 an
geordnet sein müssen. Im Prinzip kann jeder Stirnwandbereich
unabhängig davon, an welchem Wandbereich der jeweils andere Stirn
wandbereich angeordnet ist, an das betreffende Längsende des
Längswandbereichs 2, des Längswandbereichs 3 oder des Bodenwand
bereichs 6 angesetzt sein.
Die beiden Längswandbereiche 2, 3 und der dazwischen ange
ordnete Bodenwandbereich 6 sowie die diese Bereiche 2, 3,6
bildenden Leistenkörper sind beim Ausführungsbeispiel durch
sich quer zur Längsrichtung 8 über diese Bereiche hinweg er
streckende Bänder 10,11 aus flexiblem Material gelenkig mit
einander verbunden. Zweckmäßigerweise sind zwei solche Bänder 10,
11 vorhanden, die mit Abstand zueinander angeordnet und jeweils
einem der beiden Längsendbereiche der Leistenkörperstruktur zuge
wandt sind. Jeder Leistenkörper der Wandbereiche 2, 3, 6 ist also
mit den Bändern 10, 11 fest verbunden, so daß die Bänder 10, 11
die Wandbereiche 2, 3, 6 und deren Leistenkörper zusammenhalten
und gelenkig miteinander verbinden. Die flexiblen Bänder 10, 11
können beispielsweise von Gewebebändern ähnlich einem Rolladengurt
gebildet werden.
Die Bänder 10, 11 sind an der der Außenseite des zusammengebauten
Behälters 1 entsprechenden Seite der Leistenkörperstruktur ange
ordnet. Das Aufwickeln zum Wickelkörper 7 erfolgt daher so, daß
die Bänder 10, 11 dem Wickelzentrum zugewandt sind. Geht man von
Fig. 2 aus, legt man also den Längswandbereich 3 mit den auf ihn
geklappten Stirnwandbereichen 4, 5 nach unten in Richtung gemäß
Pfeil 12, wonach man an diesem Ende der Leistenkörperstruktur
mit dem Aufwickeln beginnt, das ebenfalls in Richtung gemäß
Pfeil 12 erfolgt. Die beiden Stirnwandbereiche 4, 5 werden bei
diesem Aufwickeln sozusagen in die Leistenkörper 6a und 2a des
Bodenwandbereichs 6 und des Längswandbereichs 2 eingewickelt,
wie aus Fig. 1 anschaulich hervorgeht. Das Auseinanderwickeln
erfolgt in umgekehrter Richtung. Hieraus ist also ersichtlich,
daß sich die Leistenkörper 4a, 5a der die Stirnwände 4, 5 ergebenden
Bereiche der Leistenkörperstruktur beim Aufwickeln außen an der
betreffenden Seitenwand 3 bzw. Bodenwand, wenn die jeweilige
Stirnwand in Abwandlung des Ausführungsbeispiels an diese ange
setzt ist, angeordnet sind.
Wie weiter oben erwähnt, sind die einander benachbarten Rand
leistenkörper der Längswandbereiche 2, 3 und des Bodenwandbereichs
6 in eine rechtwinkelig zueinander stehende Lage bringbar, was
der Gestalt des zusammengebauten Behälters 1 entspricht. In Fig. 2
ist der eine Seitenwandbereich 3 auf diese Weise in seine recht
winkelig vom Bodenwandbereich 6 hochstehende Behälterlage ge
schwenkt. Dieses Verschwenken in die dem fertigen Behälter ent
sprechende Relativstellung zwischen den Wandbereichen 2 und 6
einerseits und den Wandbereichen 3 und 6 andererseits erfolgt
beim Ausführungsbeispiel entgegen der Aufwickelrichtung 12.
Innerhalb der Längswandbereiche 2, 3 und des Bodenwandbereiches 6
müssen die jeweiligen Leistenkörper also nur in Aufwickelrichtung
12 schwenkbar miteinander verbunden sein, während die gelenkige
Verbindung zwischen den genannten Wandbereichen, d. h. zwischen
den einander zugewandten Randleistenkörpern der Wandbereiche, so
sein muß, daß sowohl ein Aufwickeln zum Wickelkörper als auch
ein Verschwenken in entgegengesetzter Richtung in die dem zu
sammengebauten Behälter entsprechende rechtwinkelige Lage möglich
ist.
Dies wird beim Ausführungsbeispiel, bei dem die Leistenkörper
über die Bänder 10, 11 miteinander verbunden sind, dadurch er
reicht, daß zwischen den beiden jeweils einander benachbarten
Randleistenkörper 2a, 6a bzw. 3a; 6a der Wandbereiche 2, 3, 6 ein
der Leistenkörperdicke entsprechender Abstand 13 vorhanden ist.
Ist die Leistenkörperstruktur aufgewickelt, nimmt sie wenig Platz
in Anspruch und läßt sich leicht tragen. In diesem Zusammenhang
ist noch vorgesehen, daß um den Wickelkörper 7 herum eine
Schnur, ein Band od. dgl. gelegt und beispielsweise durch einen
Knoten verschlossen wird, so daß ein zusammengebundener Wickel
körper 7 vorliegt. Ferner kann an einem im aufgewickelten Zu
stand außen angeordneten Leistenkörper, beim Ausführungsbeispiel
am letzten Leistenkörper 2a, ein Tragegriff 14 angeordnet sein.
Es versteht sich, daß der Tragegriff 14, beim Ausführungsbeispiel
in Gestalt eines beidenends befestigten Gurtstücks, an der beim
Wickelkörper nach außen gekehrten Seite des Leistenkörpers 2a
angebracht ist. Des weiteren kann an bei zusammengebautem Be
hälter 1 im Bereich der Behälter-Oberseite angeordneten Leisten
körpern, beim Ausführungsbeispiel an den obersten der Leisten
körper 4a und 5a, eine Trageinrichtung 15 beispielsweise in
Gestalt eines Langloches angeordnet sein, der das Tragen des
Behälters erleichtert.
Beim Zusammenbauen des Behälters 1 müssen, wie schon erwähnt,
die bei der Leistenkörperstruktur nicht verbundenen Wandseiten,
die bei zusammengebautem Behälter an einer Behälterkante angeordnet
sind, miteinander verbunden werden. Bei der dargestellten
Ausführungsform müssen also beispielsweise von dem Stirnwandbe
reich 4 die an der dem angelenkten Ende entgegengesetzten Seite
16 angeordneten Längsenden der Leistenkörper 4a mit den die Wand
seite 17 bildenden Längsenden der Leistenkörper 2a des Seiten
wandbereichs 2 verbunden werden. Desgleichen muß man den dem Bo
denwandbereich 6 zugewandten Randleistenkörper 4a dieser Stirn
wand 4 mit den an der betreffenden Seite 18 des Bodenwandbereichs
6 angeordneten Längsenden der Bodenwand-Leistenkörper 6a ver
binden. Das gleiche gilt auch bezüglich der anderen Stirnwand 5
und deren Verbinden mit den zugewandten Seiten des Bodenwand
bereichs 6 und des anderen Seitenwandbereichs 2.
Ausgehend von dem Wickelkörper 7 wickelt man diesen also ab und
stellt zunächst den die beiden Stirnwandbereiche 4, 5 tragenden
Längswandbereich 3 hoch, wie es in Fig. 2 gezeigt ist. Sodann
schwenkt man die beiden Stirnwandbereiche 4, 5 von dem Längswand
bereich 3 weg in ihre zum Längswandbereich 3 rechtwinkelige Lage
und stellt den anderen Längswandbereich 2 senkrecht zum Boden
wandbereich 6 hoch. Dabei oder anschließend werden die Stirn
wandbereiche 4, 5 mit dem Längswandbereich 2 und dem Bodenwand
bereich 6 verbunden. Der Behälter 1 ist dann zusammengebaut.
Die zum Verbinden der genannten Wandseiten vorhandenen Wandver
bindungseinrichtungen sind von vorne herein an den Leistenkörpern
angeordnet. Sie sind alle gleich aufgebaut und können von Ver
rastungseinrichtungen gebildet werden. Hierzu kann bei dem Längswandbereich
2 jeder Leistenkörper 2a an beiden Längsenden ein
hochstehendes Rastelement 19 und bei den beiden Stirnwandbe
reichen 4, 5 am freien Längsende jedes Leistenkörpers 4a bzw.
5a eine dem jeweiligen Rastelement 19 zugeordnete Rastausnehmung
20 angeordnet sein, in die das jeweilige Rastelement 19 eingreift
und verrastet wird.
Im Falle des Bodenwandbereichs 6 müssen nicht alle Leistenkörper
6a solche Rastelemente 19 aufweisen, da ja die Stirnwandbereiche
4, 5 längs ihres untersten Leistenkörpers 4a bzw. 5a mit dem Boden
wandbereich 6 verbunden werden. Beim Ausführungsbeispiel weisen
daher nur zwei der Leistenkörper 6a an beiden Längsenden ein der
artiges Rastelement 19 auf, dem jeweils eine nahe dem unteren
Längsrand des untersten Leistenkörpers 4a bzw. 5a angeordnete
Rastausnehmung 20 zugeordnet ist.
Die von den Rastelementen 19 und den Rastausnehmungen 20 ge
bildeten Wandverbindungseinrichtungen können einstückig an die
Leistenkörper angeformt sein.
Das Verrasten kann ferner lösbar erfolgen, so daß der Behälter 1
auch wieder demontiert werden kann.
Ferner sollten bei dem zusammengebauten Behälter 1 auch die
Leistenkörper 4a bzw. 5a der beiden Stirnwände 4, 5 miteinander
verbunden sein. Je nach Ausgestaltung des Behälters im einzelnen
könnte diese Verbindung von vorne herein hergestellt sein.
Beim Ausführungsbeispiel sind die Leistenkörper 4a und die
Leistenkörper 5a jedoch voneinander getrennt, wenn die Leisten
körperstruktur zum Wickelkörper 7 aufgewickelt ist. Wären die
Leistenkörper 4a bzw. die Leistenkörper 5a dauerhaft miteinander
verbunden, wäre das Aufwickeln behindert bzw. unmöglich, da im
aufgewickelten Zustand zwischen den aufeinanderfolgenden Leisten
körpern 4a bzw. 5a ein Zwischenraum vorhanden ist, wie aus
Fig. 1 hervorgeht. Die Leistenkörper 4a und die Leistenkörper 5a
sind also innerhalb des Wickelkörpers 7 getrennt voneinander.
Sie werden jedoch anschließend zum Zusammenbauen des Behälters 1
an ihren Längsrandbereichen miteinander verbunden. Dies erfolgt
mit Hilfe von Leistenkörper-Verbindungseinrichtungen, die beim Aus
führungsbeispiel gleich wie die Wandverbindungseinrichtungen aus
gebildet sind. So weisen die Leistenkörper 4a und 5a im Bereich
ihres unteren Längsrandes, wie in Fig. 2 bei dem untersten
Leistenkörper 4a bereits bezeichnet worden ist, mindestens eine
Rastausnehmung 20 auf, in die ein Rastelement 19 am oberen Längs
randbereich des benachbarten Leistenkörpers lösbar verrastend ein
greift.
Die Wandverbindungseinrichtungen und die beim Ausführungsbei
spiel prinzipiell gleichen Leistenkörper-Verbindungseinrichtungen
sind so angeordnet und ausgebildet, daß sie sich nicht durch
einen vom Behälterinneren her einwirkenden Druck auf die Behälter
wände sondern nur durch einen Druck von außen her lösen lassen.
Aus Fig. 4 ist eine der Leistenkörper-Verbindungseinrichtungen
im Querschnitt ersichtlich. Am unteren Längsrandbereich des
oben dargestellten Leistenkörpers 4a ist von außen her die Rast
ausnehmung 20 eingeformt. Der Rastvorsprung 19 ist dem oberen
Längsrand des unten dargestellten Leistenkörpers 4a nach oben hin
vorgelagert und steht nach innen hin vor, wobei er im verrasteten
Zustand in die Rastausnehmung 20 eingreift und dort hinter einem
am oberen Leistenkörper 4a angeordneten Rastglied 21 verrastet.
Wie bereits erwähnt, können die die Wandbereiche miteinander ver
bindenden Wandverbindungseinrichtungen entsprechend ausgebildet
sein.
Wie bereits erwähnt, müssen die die Leistenkörper 4a bzw. 5a ver
bindenden Verbindungseinrichtungen beim Aufwickeln gelöst sein.
Dies kann man von Hand vor dem Aufwickeln ausführen, indem man
die jeweils benachbarten und miteinander verbundenen Leistenkörper
4a bzw. 5a um die Gelenke 9 voneinander weg schwenkt. Dieses Ent
rasten erfolgt bei der dargestellten Ausführungsform beim Auf
wickeln jedoch auch von selbst. Klappt man in Fig. 4 den oberen
Leistenkörper 4a des Stirnwandbereichs 4 zusammen mit dem ihn
über das jeweilige Gelenk 9 haltenden Leistenkörper 3a der Längs
wand 3 in Aufwickelrichtung gemäß Pfeil 12, wird das Rastglied 21
vom Rastelement 19 weggezogen, wodurch der Rasteingriff gelöst
und das Rastelement 19 aus der Rastausnehmung 20 austritt. Dies
wird dadurch ermöglicht, daß das Rastelement 19 federnd ausge
bildet ist.
Als Material für die Leistenkörper ist insbesondere Kunststoff
vorgesehen. Es kommt jedoch auch beispielsweise Holz oder
holzähnliches Material oder Metall in Frage.
Bei einer anderen, nicht dargestellten Ausführungsform, die ins
besondere bei einer Herstellung der Leistenkörper aus Kunststoff
besonders einfach zu fertigen ist, sind die die Längswände 2, 3
und die Bodenwand 6 ergebenden Bereiche und die diese bildenden
Leistenkörper an Stelle der bei dieser Ausführungsform fehlenden
Bänder 10, 11 durch jeweils zwischen zwei Leistenkörpern angeordnete
Scharniere miteinander verbunden, die an die beiden jeweiligen
Leistenkörper einstückig angeformt sein können.
Claims (13)
1. Quaderförmiger Behälter mit einer Bodenwand und von dieser hoch
stehenden zwei Längswänden und zwei Stirnwänden aus Leistenkörpern,
dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter einschließlich der Boden
wand (6) aus einer zusammenhängenden, auslegbaren und zu einem
Wickelkörper (7) aufwickelbaren Struktur von Leistenkörpern (2a, 3a,
4a, 5a, 6a) mit Hilfe von Wandverbindungseinrichtungen (19, 20)
zusammenbaubar ist, dass die die Bodenwand (6) und die beiden
Längswände (2, 3) ergebenden Bereiche der Leistenkörperstruktur von
in Behälter-Längsrichtung (8) verlaufenden, an ihren Längsrändern
aufwickelbar gelenkig miteinander verbundenen Leistenkörpern (6a,
2a, 3a) gebildet werden und in Richtung quer zur Längsrichtung (8)
aufeinanderfolgend angeordnet sind, wobei die einander benach
barten Randleistenkörper (2a, 6a bzw. 3a, 6a) dieser Bereiche aufwickelbar
gelenkig miteinander verbunden sowie entgegen der Auf
wickelrichtung (12) in eine rechtwinkelig zueinander stehende Lage
bringbar sind, und dass die die beiden Stirnwände (4, 5) ergebenden
Bereiche der Leistenkörperstruktur jeweils an ein Längsende einer
der die Längswände (2, 3) oder die Bodenwand (6) ergebenden Bereiche
angesetzt sind, indem die sie bildenden Leistenkörper (4a, 5a) mit
ihren Längsenden an den Längsenden der Leistenkörper (3a) der be
treffenden Längswand (3) bzw. Bodenwand angelenkt sind, so dass
sie zum Zusammenbauen des Behälters (1) in eine zu den Leisten
körpern (3a) der Längswand bzw. Bodenwand (6) rechtwinkelige Lage
bringbar und zum Aufwickeln des Wickelkörpers (7) auf die Leisten
körper (3a) der Längswand (3) bzw. Bodenwand (6) und dabei auf die
beim Aufwickeln außen angeordnete Seite der betreffenden Längswand
(3) bzw. Bodenwand (6) legbar sind.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die
Längswände (2, 3) und die Bodenwand (6) ergebenden Bereiche und
die diese bildenden Leistenkörper (2a, 3a, 5a) durch sich quer zur
Längsrichtung (8) über diese Bereiche hinweg erstreckende Bänder
(10, 11) aus flexiblem Material gelenkig miteinander verbunden sind.
3. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
Bänder (10, 11) an der der Außenseite des zusammengebauten Be
hälters (1) entsprechenden Seite der Leistenkörperstruktur ange
ordnet sind, wobei zwischen den beiden jeweils einander benach
barten Randleistenkörper dieser Bereiche ein der Leistenkörper
dicke entsprechender Abstand vorhanden ist.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, dass die beiden die Stirnwände (4, 5) ergebenden Bereiche je
weils an eines der Längsenden des die gleiche Längswand (3) er
gebenden Bereichs angesetzt sind.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich
net, dass an einem im aufgewickelten Zustand außen angeordneten
Leistenkörper ein Tragegriff (14) angeordnet ist.
6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, dass an bei zusammengebautem Behälter (1) im Bereich
der Behälter-Oberseite angeordneten Leistenkörpern eine Tragein
richtung (15) angeordnet ist.
7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Wandverbindungseinrichtungen an den Leisten
körpern angeordnet sind und die beim Zusammenbauen aufeinander
treffenden, zu benachbarten Behälterwänden gehörenden Leisten
körper über die Wandverbindungseinrichtungen miteinander verbind
bar sind.
8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Leistenkörper jedes eine Stirnwand (4, 5) er
gebenden Bereichs der Leistenkörperstruktur an ihren Längsrand
bereichen in das Aufwickeln gestattender Weise miteinander ver
bunden oder über Leistenkörper-Verbindungseinrichtungen miteinan
der verbindbar sind.
9. Behälter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die Wandverbindungseinrichtungen und/oder die Leistenkörper-
Verbindungseinrichtungen einstückig an die Leistenkörper ange
formt sind.
10. Behälter nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Wandverbindungseinrichtungen und/oder die
Leistenkörper-Verbindungseinrichtungen Verrastungseinrichtungen
sind.
11. Behälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die
Verrastungseinrichtungen lösbar verrastbar sind.
12. Behälter nach einem der Ansprüche 1 oder 4 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, dass die die Längswände und die Bodenwand ergeben
den Bereiche und die diese bildenden Leistenkörper durch voneinan
der gesonderte, jeweils zwischen zwei Leistenkörpern angeordnete
Scharniere miteinander verbunden sind.
13. Behälter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die
Scharniere an die beiden jeweiligen Leistenkörper einstückig
angeformt sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997134126 DE19734126C2 (de) | 1997-08-07 | 1997-08-07 | Quaderförmiger Behälter |
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Patent Citations (6)
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| DE35737C (de) * | A. SMOLIAN in Halle a. S | Streuvorrichtung für Klosets | ||
| US2672252A (en) * | 1951-01-13 | 1954-03-16 | Watkins Patents Inc | Corner hinge for crates |
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