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DE2018572B2 - Kassierverfahren und schaltungsanordnung fuer muenzfernsprechapparate - Google Patents

Kassierverfahren und schaltungsanordnung fuer muenzfernsprechapparate

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Publication number
DE2018572B2
DE2018572B2 DE19702018572 DE2018572A DE2018572B2 DE 2018572 B2 DE2018572 B2 DE 2018572B2 DE 19702018572 DE19702018572 DE 19702018572 DE 2018572 A DE2018572 A DE 2018572A DE 2018572 B2 DE2018572 B2 DE 2018572B2
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DE
Germany
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coin
pulses
counter
pulse
counting
Prior art date
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Granted
Application number
DE19702018572
Other languages
English (en)
Other versions
DE2018572C3 (de
DE2018572A1 (de
Inventor
Ferenc Dipl.-Ing. 7032 Sindelfingen; Ollig Klaus 7140 Ludwigsburg; Schlund Robert Dipl.-Ing. 7000 Stuttgart Nemecsek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE19702018572 priority Critical patent/DE2018572C3/de
Priority claimed from DE19702018572 external-priority patent/DE2018572C3/de
Publication of DE2018572A1 publication Critical patent/DE2018572A1/de
Publication of DE2018572B2 publication Critical patent/DE2018572B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2018572C3 publication Critical patent/DE2018572C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
    • H04M17/023Circuit arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Kassierverfahren und eine Schaltungsanordnung für Münzfernsprechapparate mit gesondertem Münzertakt
In der deutschen Landesfernwahl wird das Prinzip der Zeitimpulszählung angewendet. Dabei werden bei Selbstwählferngesprächen während des Gespräches Zählimpulse auf den Gebührenzähler des rufenden Teilnehmers gegeben. Maßgebend für die Impulsfolgefrequenz dieser Zählimpulse ist die Entfernung zwischen den beiden Teilnehmern. Jeder Schritt auf dem Gebührenzähler bedeutet eine Gebühreneinheit. Da der Zähler auch jedes Ortsgespräch durch Weiterschalten um einen Schritt registriert, kostet jedes Selbstwählferngespräch ein Vielfaches der Ortsgebühr.
Beim Fernwahlmünzer kann der Benutzer, der sein Gespräch sofort bezahlen muß, in Deutschland die Mün/werte DM I1-, DM -,50 und DM -,10 verwenden. Der C1 · indtakt bei Ferngesprächen muß deshalb auf der kleinsun Einheit von DM-.10 aufgebaut werden. Die Gebühreneinheit für Münzergespräche ist somit nicht gleich der Gebühreneinheit für normale Teilnehmer.
Zur Zeit wird in Deutschland mit Rücksicht auf die kleinere Gebühreneinheit ein entsprechend schnellerer Zähltakt angelegt. Zu diesem Zweck wird vom Münzer ein besonderes Signal, das Münzerkennzeichen, abgegeben, das zum Anlegen eines schnelleren Taktes im Zählimpulsgeber führt.
Dieses Verfahren weist den Nachteil auf, daß bei einem Ferngespräch über eine große Entfernung und bei einer höheren Gebühreneinheit die Zählimpulse sehr schnell nacheinander erfolgen müssen. Das kann soweit führen, daß die Zählimpulse nicht mehr einwandfrei erzeugt oder übertragen werden können.
Außerdem ist schon bekannt, den normalen, langsameren Teilnehmertakt zur Steueiung des Kassiervorganges bei Münzfernsprechapparaten zu verwenden (DT-PS 11 97 937). Hierzu muß dieser durch eine besondere Einrichtung den Teilnehmertakt in den für den Münzer notwendigen Zähltakt umsetzen. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß aus jedem Abstand der Teilnehmerzählimpulse in zyklischer Folge über eine von mehreren Meßkondensatorentladestrekken eine Potentialdifferenz abgeleitet wird, und diese mit einer weiteren Potentialdifferenz verglichen wird und die Zählimpulse dann erzeugt werden, wenn der Unterschied zwischen den Potentialdifferenzen zu Null wird.
Bei diesem Verfahren stellt sich als Nachteil heraus, daß die Toleranzen der Kondensatoren in die Umsetzung der Takte eingehen. Außerdem muß bei Änderung der Gebühren schon um einen Pfennig in jedem Münzer die Umsetzeinrichtung geändert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kassierverfahren anzugeben, das keinen schnelleren Takt als den Teilnehmertakt aufweist und bei dem nicht bei jeder Tarifänderung eine Verstellung am Münzfernsprechapparat erfolgen muß.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch gelöst, daß die Vermittlungsstelle einen Münzertakt abgibt, der einem auf den kleinsten Münzwert aufgerundeten Wert der
Eir.heitsgebühr entspricht, daß im Münzer beim ersten Zählimpuls die Mindestgebühr kassiert wird, daß gleichzeitig die Zeit bis zum Eintreffen des nächsten Zählimpulses gemessen und daraus ein interner Takt gebildet wird, dessen Folge dem Verhältnis (n) von Mindestgebühr zu kleinstem Münzwert entspricht und daß nach dem internen Takt kassiert wird. Dabt i ist es zweckmäEig, daß der mit dem von der Vermittlungsstelle kommenden ZäHimpuls zusammenfallende interne Kassierimpuls unierdrückt wird und der von außen kommende Zählimpuls zur Auslösung der Kassierung verwendet wird, und die Zeitmessung zwischen allen von der Vermittlungsstelle kommenden Zählimpulsen wiederholt wird. Die Zeitmessung erfolgt dabei in vorteilhafter Weise digital.
Das Verfahren hat den Vorteil, daß e;n langsamerer Takt als der Teilnehmertakt verwendet werden kann. Dadurch ist immer eine einfache Erzeugung in der Vermittlungsstelle und ein-2 einwandfreie Übertragung sichergestellt. Kassiert wird im Münzfemsprechapparat mit internen Impulsen, die den kleinsten Münzwerten entsprechen, wodurch der mögliche Verlust bei einem ungünstigen Zeitpunkt der Beendigung des Gespräches klein gehalten wird. Die zyklische digitale Zeitmessung, die mit jedem Zählimpuls des Münzertaktes neu gestartet wird und die Verwendung des Zählimpulses als Kassierimpuls vermeiden Fehler in der Kassierung, die sich aus den immer vorhandenen zeitlichen Verschiebungen des Münzertaktes ergeben könnten.
Durch die Aufrundung des Münzertaktes auf den nächsthöheren ganzen Münzwert, braucht bei Tarifänderungen innerhalb einer Dekade keine Änderung am Münzer vorgenommen werden. Erst eine darüber hinausgehende Änderung verlangt eine andere Einstellung des Zeitgliedes.
Eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß mit dem ersten Zählimpuls ein Impulsgenerator freigegeben wird, dessen Impulse an einen ersten Zähler über eine Teilerstufe mit dem Teilungsverhältnis (n) von Mindestwert zu kleinstem Münzwert und an einen zweiten Zähler direkt angelegt werden und daß abhängig von der Stellung einer Auswertestufe, die aussagt, ob der erste oder einer der folgenden Zählimpulse anliegt, in der ersten Stellung n-1 Impulse des Impulsgenerators zur Kassierung übertragen werden und in der zweiten Stellung bei Eintreffen des nächsten Zählimpulses die Stellung des ersten Zählers in einen Speicher übertragen wird und der erste und der zweite Zähler wieder zurückgestellt weiden, daß bei Erreichen der gleichen Stellung des zweiten Zählers mit dem Stand des Speichers ein Impuls zur Kassierung ausgesendet wird und der zweite Zähler wieder auf Null gestellt wird. Zusätzlich ist dabei vorgesehen, daß nach n—l ausgesandten Impulsen ein Zähler eine Sperrung des Speicherausgangs vornimmt und der von außen kommende Zählimpuls zur Abbuchungseinrichtung gelangt. Vorteilhafterweise werden die Rückstellimpulse für den ersten und den zweiten Zähler aus den von außen kommenden Zählimpulsen über eine Verzögerungseinrichtung abgeleitet.
In einer weiteren Ausbildung der Schaltung werden die während der ersten Stellung der Auswertestufe zur Kassierung abgegebenen n— 1 Impulse über ein Verzögerungsglied und ein UND-Gatter dem Impulsgenerator entnommen und auf die Leitung des Speicherausgangs gegeben, so daß der Zähler nach n- \ Impulsen eine Sperrung vornimmt. Von Vorteil ist auch, daß der Zähler einen weiteren Ausgang aufweist, bei dessen Erreichen ein Signal gegeben oder die Amtsverbindung getrennt wird. Hierdurch können fehlende Zählimpulse des Münzertaktes angezeigt werden.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Impulsplan und
F i g. 2 eine Prinzipschaltung zur Gewinnung der Kassierimpulse.
in der Fi g. 1 ist mit Tz der normale Teilnehmertakt bezeichnet Er soll in diesem Beispiel 35 Dpf. entsprechen. Darunter ist der mit Mz bezeichnete Münzertakt dargestellt. Entsprechend dem vorgeschlagenen Verfahren ist jeder Zählimpuls in diesem Takt mit 40 Dpf. zu bewerten, weil das der nächste auf den kleinsten Münzwert aufgerundete Wert der Einheitsgebühr ist. In den darunterliegenden Zeilen A bis D sind die im Münzer an verschiedenen Stellen auftretenden Impulse aufgezeichnet.
Die Zeilen A und B stellen die Ausgänge einer Auswertestufe Zl dar, die einmal nach dem ersten und dann nach dem zweiten Zählimpuls des Münzertakts einen Signalsprung aufweisen und so lange stehenbleiben, wie die Amtsverbindung aufgebaut ist. Das Signal A wird zur Auslösung der internen drei Impulse zur Kassierung der Mindestgebühr und das Signal B zur Ausgabe eines internen Taktes benutzt.
Beim Eintreffen des ersten von der Vermittlungsstelle kommenden Zählimpulses des Münzertaktes, Zeile Mz, muß die gesamte aufgerundete Mindestgebühr kassiert werden, die in diesem Beispiel 40 Dpf. beträgt. Hierzu wird der erste Zählimpuls und drei weitere im Münzer mit einem Impulsgenerator erzeugte Impulse, Zeile C, verwendet. In der Zeile D, in der die zum Kassieren an die Abbuchungseinheit abgehenden impulse aufgezeichnet sind, stehen also vier Impulse, ein Zählimpuls und die drei internen Impulse, nach dem Eintreffen des Zählimpulses zur Weiterleitung an die Abbuchungseinheit bereit.
Der zweite eintreffende Zählimpuls wird direkt als Impuls zum Kassieren in die Abbuchungseinheit weitergeleitet; er ist also ebenfalls in der Zeile D aufgezeichnet. Zwischen den beiden Zählimpulsen wurde die Zeit gemessen und daraus ein interner Takt gebildet, der dem Verhältnis η (Mindestgebühr zu kleinstem Münzwert), in diesem Beispiel gleich 4 entspricht (Zeile C). Dieser Takt liefert nun die nächsten drei Impulse an die Abbuchungseinheit, die jeweils die Kassierung einer kleinsten Münzeinheit auslösen. Der auch erzeugte vierte Impuls dieses Taktes wird unterdrückt und dafür wiederum der von der Vermittlungsstelle stammende Münzertakt verwendet. Hierdurch wird vermieden, daß ein Doppelimpuls, ein Zählimpuls von der Vermittlungsstelle und ein intern erzeugter Impuls, auftritt.
Die Unterdrückung des internen Impulses gegenüber dem des von außen kommenden ist deswegen vorteilhafter, weil dadurch immer vorhandene kleinere zeitliche Verschiebungen der Zählimpulse ausgeglichen werden. Außerdem kann von den eintreffenden Zählimpulsen aus die Zeitmessung und die Bildung des internen Taktes neu gestartet werden, in Zeile Cund D ist der beschriebene Vorgang zeichnerisch verdeutlicht und es ist zu sehen, daß die Endzeile eine vollständige Serie von zum Kassieren an die Abbuchungseinheit gelangenden Impulsen enthält.
Der beschriebene Vorgang wiederholt sich bei jedem
weiterhin eintreffenden Zänlimpuls des Münzertaktes. Bei Beendigung des Gespräches nach dem Erkennen des Zählimpulses des Münzertaktes wird bei diesem Verfahren nicht die Einheitsgebühr sondern nur der kleinste Münzwert kassiert. Im beschriebenen Beispiel können also maximal 9 Dpf. zu viel bezahlt werden.
In F i g. 2 ist die Schaltungsanordnung zur Verwirklichung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt. Von der nicht dargestellten Eingangsschaltung im Münzfernsprecher gelangt der Münzertakt Mz an eine Auswertestufe Zi. Diese gibt nach dem ersten Zählimpuls an ihrem Ausgang A und nach dem zweiten Zählimpuls auch an ihrem Ausgang B ein Signal ab. Weiterhin wird der Münzertakt Mzan ein UND-Gatter 1 gelegt, das während der Dauer des Zähltaktes von diesem gesperrt wird und sonst beim Anliegen des Signals A eine Impulsreihe eines Impulsgenerators 2 an eine Teilerstufe 3 weitergibt. Gleichzeitig gelangen die Zählimpulse auch an ein ODER-Gatter 4 und ein weiteres UND-Gatter 6, sowie an ein Verzögerungsglied 5, dessen Ausgangssignal als Rückstellimpuls verwendet wird.
Die Impulse des Impulsgenerators 2, der interne Takt, werden in der Teilerstufe 3 im Verhältnis η herabgesetzt (π gleich Mindestgebühr zu kleinstem Münzwert) und gelangen danach in einen Zähler Z2. Der Ausgang des Zählers Zl ist mit einem Eingang des UND-Gatters 6 verbunden. Wenn an diesem UND-Gatter 6 jeweils ein Zählimpuls anliegt, wird der Stand des Zählers Zl in einen Speicher 7 übertragen.
Vom Ausgang des UND-Gatters 1 gelangt der interne Takt an den Eingang eines weiteren Zählers ZX dessen Ausgang mit einem UND-Gatter 8 verbunden ist. Ein weiterer Eingang dieses Gatters 8 ist mit dem Ausgang des Speichers 7 und ein dritter Eingang mit dem Ausgang B der Auswertestufe Z I verbunden. Das UND-Gatter 8 gibt demnach jeweils dann einen Impuls ab, wenn das ß-Signal anliegt, der Speicher 7 vom Zähler Zl gesetzt ist und wenn vom Zähler Z3 ein Signal vorhanden ist. Diese Bedingung ist zum ersten Mal nach dem zweiten Zählimpuls und dann bis hin zum nächsten Zählimpuls noch viermal erfüllt, wenn das Teilerverhältnis /7 = 4, wie in diesem Beispiel angenommen, ist. Die so gewonnenen Impulse könnten als Kassierimpulse an die nicht dargestellte Abbuchungseinheit weitergegeben werden. Das Verfahren sieht aber vor, daß der vierte interne Impuls unterdrückt und dafür der Zählimpuls des Münztaktes verwendet wird.
Darum nimmt ein Zähler Z 4 die internen Impulse über ein ODER-Gatter 12 nach dem UND-Gatter 8 auf und sperrt durch sein Ausgangssignal ein hinter dem UND-Gatter 8 im Impulsweg liegendes UND-Gatter 9. Es gelangen also jeweils nur drei Impulse an das ODER-Gatter 4, wo der Zählimpuls hinzugefügt wird, so daß zur Abbuchungseinheit, die in diesem Beispiel benötigten vier Impulse gelangen.
Die bisher beschriebenen Zähler und die Teilerstufe werden von dem am Ausgang des Verzögerungsgliedes 5 vorhandenen Signal nach jedem Zählimpuls zurückgestellt und der Ablauf wiederholt sich zyklisch. Dieser
ίο Rückstellimpuls sperrt auch das UND-Gatter 6 während der Rückstellzeit, damit nur genau definierte impulse in den Speicher 7 gelangen. Der Zähler Z3 wird zusätzlich von jedem am Ausgang des UND-Gatters 8 erscheinenden Impuls zurückgestellt. Damit dies möglieh ist, wird der Impuls durch ein Verzögerungsglied 13 verzögert und gelangt dann durch ein ODER-Gatter 14, wo er mit dem vom Verzögerungsglied 5 kommenden Impuls verknüpft wird, an den Rückstelleingang des Zählers Z3.
ϊο Da beim ersten Zählimpuls die Mindestgebühr kassiert werden muß, gemäß dem Verfahren aber der Zählimpuls nur als ein Kassierimpuls gilt, müssen zu Beginn drei weitere Impulse intern erzeugt werden. Von der oben beschriebenen Schaltung können sie nicht abgegeben werden, da diese erst nach einem Zyklus dazu bereit ist. Vom Ausgang des UND-Gatters 1 gelangt der interne Takt an ein Verzögerungsglied 10. Dessen Ausgang ist mit einem UND-Gatter 11 verbunden. Ein weiterer Eingang ist mit dem Λ-Signal und ein negierender Eingang mit dem ß-Sigrial belegt. Dadurch gelangen in der Zeit zwischen dem ersten und dem zweiten Zählimpuls um die Verzögerungszeit des Verzögerungsgliedes 10 verschobene Impulse an das ODER-Gatter 12. Der am Ausgang des ODER-Gatters 12 angeschlossene Zähler Z4 sorgt, wie schon beschrieben, dafür, daß nur drei Impulse durch das UND-Gatter 9 und das CDER-Gatter 4 an die Abbuchungseinheit gelangen.
Sollte einmal ein von außen kommender Zählimpuls des Münzertaktes Mz ausfallen, so gelangen auf den Zähler Z4 vom UND-Gatter 8 aus mehr als η Impulse an seinen Eingang. Ein zusätzlicher Ausgang 15 neben dem Ausgang, der nach /7-ImpuIsen das UND-Gatter 9 und damit den Impulsweg sperrt, gibt dann ein Signal ab, das zur Störungsmeldung oder zur Trennung der Amtsverbindung benutzt werden kann.
Die Zähler Zl, Z 3 und Z 4 werden zweckmäßigerweise als Ringzähler ausgebildet. Die Teilerstufe 3 ist einstellbar auf das Verhältnis n, das dem Verhältnis Mindestgebühr zu kleinstem Münzwert entspricht
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche: 20 572
1. Kassierverfahren für Münzfernsprechapparate mit gesondertem Münzertakt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vermittlungsstelle einen Münzertakt abgibt, der einem auf den kleinsten Münzwert aufgerundeten Wert der Einheitsgebühr entspricht, daß im Münzer beim ersten Zählimpuls die Mindestgebühr kassiert wird, daß gleichzeitig die Zeit bis zum Eintreffen des nächsten Zählimpulses gemessen und daraus ein interner Takt gebildet wird, dessen Folge dem Verhältnis (n)\on Mindostgebühr zu kleinstem Münzwert entspricht, und daß nach dem internen Takt kassiert wird.
2. Kassierverfahren nach Anspruch ), dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem von der Vermittlungsstelle kommenden Zählimpuls zusammenfallende interne Kassierimpuls unterdrückt wird und der von außen kommende Zählimpuls zur Auslösung der Kassierung verwendet wird.
3. Kassierverfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitmessung zwischen allen von der Vermittlungsstelle kommenden Zählimpulsen wiederholt wird.
4. Kassierverfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitmessung in digitaler Weise erfolgt.
5. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem ersten Zählimpuls ein Impulsgenerator (2) freigegeben wird, dessen Impulse an einen ersten Zähler (Z2) über eine Teilerstufe (3) mit dem Teilungsverhältnis (n) von Mindestwert zu kleinstem Münzwert und an einen zweiten Zähler (Z3) direkt angelegt werden, und daß abhängig von der Stellung einer Auswertestufe (ZI)1 die aussagt, ob der erste oder einer der folgenden Zählimpulse anliegt, in der ersten Stellung n-\ Impulse des Impulsgenerators (2) zur Kassierung übertragen werden und in der zweiten Stellung bei Eintreffen des nächsten Zählimpulses die Stellung des ersten Zählers (Z2) in einen Speicher (7) übertragen wird und der erste und der zweite Zähler wieder zurückgestellt werden, daß bei Erreichen der gleichen Stellung des zweiten Zählers (Z3) mit dem Stand des Speichers (7) ein Impuls zur Kassierung ausgesendet wird und der zweite Zähler (Z3) wieder auf Null gestellt wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach n-\ ausgesandten Impulsen ein Zähler (Z4) eine Sperrung des Speicherausgangs vornimmt und der von außen kommende Zählimpuls zur Abbuchungseinrichtung gelangt.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellimpulse für den ersten und den zweiten Zähler aus den von außen kommenden Zählimpulsen über eine Verzögerungseinrichtung abgeleitet werden.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die während der ersten Stellung der Auswertestufe (ZI) zur Kassierung abgegebenen Impulse über ein Verzögerungsglied (10) und ein UND-Gatter (II) dem Impulsgenerator (2) entnommen und auf die Leitung des Speicherausgangs gegeben werden und der Zähler (Z4) nach n-\ Impulsen eine Sperrung vornimmt.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zähler (Z4) einen weiteren Ausgang (15) aufweist, bei dessen Erreichen ein Signal gegeben oder die Amtsverbindung getrennt wird.
DE19702018572 1970-04-17 Kassierverfahren und Schaltungsanordnung für Münzfernsprechapparate Expired DE2018572C3 (de)

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DE2018572A1 DE2018572A1 (de) 1971-10-28
DE2018572B2 true DE2018572B2 (de) 1976-09-30
DE2018572C3 DE2018572C3 (de) 1977-05-18

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