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"Vorrichtung zur Speicherung und zum Ausdruck des angerufenen Telefonanschlusses
und der Zahl der Gebühreneinheiten Die Neuerung bezieht sich auf eine Telefonanlage
zum Einbau bei öffentlichen Gaststättenbetrieben, privaten Benutzern oder auch bei
Telefonzentralen zur Speicherung und zum Ausdruck des angerufenen Teilnehmers sowie
der Gebühreneinheitenzahl bei jedem zustande gekommenen Gespräch, die ausserdem
geeignet ist, die Gesamtzahl der geführten Gespräche zu ermitteln, ebenso wie die
im Selbstwählverkehr zustande gekommenen Ferngespräche sowie die Gesamtgebühreneinheiten
und die Teilgebühreneinheitenmengen, wobei ausserdem eine Vorrichtung zur Sperrung
des Selbstwählverkehrs vorgesehen ist.
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Bei den bekannten Telefonanlagen des beschriebenen Typs, die jedenfalls
in der Lage sind, die Nummer bei dem Wählen der einzelnen Zahlen auszudrucken, wird
jedoch die Tatsache nicht berücksichtigt, dass, wenn der angerufene Teilnehmer besetzt
ist oder nicht abnimmt oder wenn bei dem Wählen der Nummer Fehler passieren, sich
daraus ein unnützer Papiermehrverbrauch sowie eine beträchtliche Unordnung ergeben,
wenn bei Verkehrsermittlungen notwendigerweise auf
dem Papierstreifen
zwischen korrekt gewählten Gesprächen, unterbrochenen bzw. solchen zu unterscheiden
ist, bei denen der Teilnehmer nicht anwesend war. Ausserdem besitzen diese bekannten
Telefonanlagen keine Gebühreneinheitenzähler,weshalb , wenn es sinnvoll ist, die
Gesamtzahl der geführten Gespräche zu kennen, notwendigerweise mühsam sämtliche
ausgedruckten Telefonnummern zusammengezählt werden müssen, wobei die Fehlanrufe
und diejenigen Gespräche ausgeschieden werden müssen, bei denen der andere Teilnehmer
nicht antwortete.
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Neuerungsaufgabe ist die Beseitigung dieser Nachteile und die Schaffung
einer Telefonanlage-, die es ermöglicht, direkt die Selbstwählferngesprächsnummern,
die Zahl der Stadtgespräche als Differenz zwischen der gesamten Ausgangsgesprächszahl
und der Selbstwählferngespräche zu kennen und ausserdem sowohl die angerufenen Nummern
nur in dem Fall auszudrucken, bei denen das Gespräch ordnungsgemäss ablief als auch
die Gebühreneinheitenzahl jedes Gespräches aufzuzeichnen.
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Diese Aufgabe wird nach der Neuerung dadurch gelöst, dass, abgesehen
von den Teilgebührenzählern und den Gesamtgebührenzählern sowohl ein Gesamtausgangsgesprächszähler
vorgesehen ist, der bei jedem Gespräch weitergeht, ob es sich nun um ein Orts-oder
ein Ferngespräch handelt, die regelmässig zustande gekommen sind, als auch ein Zähler
für Selbstwählferngespräche, der nur dann weiterzählt, wenn ein Selbstwählferngespräch
durchgeführt wurde. Ausserdem sind Speichereinrichtungen für die Aufzeichnung der
einzelnen Zahlen eines angewählten Nummernkomplexes vorgesehen und Ausdruckeinrichtungen
in Verbindung dazu, die über einer} Wahlschaltkreis bewirken, dass die angewählte
Nummer erst dann ausgedrückt wird, wenn der erste Zählimpuls aus der Zentrale eintrifft,
was bedeutet, dass das Gespräch zustande kam.
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Diese Ausdruckeinrichtungen sind ausserde mit dem Teilgebührenzähler
über den genannten Wahlschaltkreis für die Druckdaten verbunde,
wobei
jeweils eine Positionierung auf eine Zehnereinheit des genannten Zählers erfolgt,
dessen Inhalt dann ausgedrucks werden muss, wenn der Impuls eintrifft, der beim
Wiedereinhängen des Mikrotelefons am Ende des Gesprächs abgegeben wird.
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Die Telefonanlage nach der Neuerung besitzt ausserdem eine Sperreinrichtung
für den Selbstwählfernverkehr, die erkennt, ob die erste gewählte Zahl zu Ferngesprächen
führt, und die gegebenenfalls in der Lage ist, die Durchführung solcher Gespräche
zu verhindern, indem eine sofortige Unterbrechung der Leitung bewirkt wird.
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-Weitere neuerungswesentliche Merkmale und Vorteile gehen aus der
nachstehenden Beschreibung hervor, in der mit Bezug auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele
erläutert werden. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 ein Blockdiagramm der neuerungsgemässen
Telefonanlage, Fig. 2 eine teilweise Schaltkreisdarstellung der Telefonanlage nach
der Neuerung unter Ausschluss der Logik, Fig. 3 ein Schaltkreisschema der Logik
der Telefonanlage, Fig. 4 die Zeitdiagramme der an den einzelnen Punkten des Schaltkreises
vorhandenen Signale, lFig. 5 das Schaltschema zur Darstellung der Zählerimpulse
zu i 50 Hz, die aus der Telefonzentrale kommen, und Fig. 6 das Schema des Darstellungsschaltkreises
der Zählimpulse zu 12.000 Hz in der Alternative zu dem nach Fig. 5.
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Die neuerungsgemässe Telefonanlage, deren Blockdiagramm in Fig.
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1 dargestellt ist, besteht aus folgenden Elementen:
einer
Einheit 1 zur Aufnahme der Leitungsimpulse, eine Einheit 2 zum Erkennen, zur Umstellung
und zur Sortierung der Null, der Wahl, der Zahlend- und der Gesprächsendimpulse,
eine Logik 3, eine Versorgungsgruppe 4 mit Pufferbatterie, eine Einheit 5 zur Leitungskontrolle,
ein Speicherelement 6, eine Einheit 7 für die Belastungsimpulse, eine Einheit 8
zur Zählung der Belastungsimpulse und zur Blockierung der Selbstwählferngespräche,
eine Einheit 9 zur Wahl der zu druckenden Daten, eine Ausdruckeinheit 10.
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In Fig. 2 werden mit ae und be die Verbindungsklemmen zur Telefonleitung
bezeichnet, die bei der Telefonzentrale eingehen, während mit au und bu die Klemmen
für die Verbindung mit dem Telefonapparat 30 oder mit der Nebenstellenanlage angegeben
werden, wobei T die Erdungsklemme ist.
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Die Empfangseinheit für die Impulse aus der Leitung besteht aus einer
Graetz'schen Brücke 11, die parallel mit der Telefonleitung geschaltet ist, und
in deren Diagonale ein Begrenzungswiderstand für den Strom in Serie und eine photoemittierende
Diode D1 geschaltet sind, die in Parallele mit einer Schutzdiode in Gegenphase D2
verbunden ist und die optisch mit einem Phototransistor 12 in der Weise verbunden
ist, dass die Steuersignale und die Zahlwählsignale dargestellt werden, ohne dass
eine elektrische Kontinuität zwischen der Leitung und den logischen Schaltkreisen
besteht.
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i In der Ruhelage, d.h. wenn das Mikrotelefon aufgelegt ist, zirkuliert
in der Diode D1 ein schwacher Strom, so dass auf dem Kollektor des Phototransistors
12, der damit verbunden ist, ein nied-1 riges Spannungsniveau vorhanden ist, das
in den Impulsumformer A1 der Erkennungseinheit 2 eingegeben wird, deren Funktion
darin liegt, das Signal zu filtrieren, es neu zu qualifizieren, um es dann in die
anschliessenden logischen Schaltkreise einzugeben, so dass in der betrachteten Ruhelage
am Ausgang ein hohes Spannungsniveau vorhanden ist. Die Situation ist in dem Zeitdiagramm
d1 nach Fig. 4 dargestellt.
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Beim Abheben des Mikrotelefons schliesst sich die Telefonleitung auf
der Impedanz des Telefonapparats, so dass ein bestimmter Leitungsstrom fliessen
wird, welcher einen Spannungsabfall an den Kontakten der Graetz'schen Brücke 11
bewirken wird. Dementsprechend reduziert sich der Strom in der Photodiode D1, was
eine Niveauumkehrung sowohl am Kollektor des Phototransistors 12 von unten nach
oben als auch am Ausgang des Impulsumformers Al von oben nach unten bewirken wird
(Augenblick t1 des Diagramms d1 nach Fig. 4). In dieser Weise wird das anschliessende
NAND-Gatter P1 geöffnet und das Signal wird in den Erkennungsschaltkreis A2 eingegeben,
der die abfallende Seite erfasst und einen NullrckfWrungsimpuls erzeugt, der von
der Gruppe R1C1 abgeleitet wird und im Diagramm d7 der Fig. 4 dargestellt wird,
wobei alle betroffenen Schaltkreise erreicht werden, welche in der Zeichnung mit
einer Eingangsklemme dargestellt wurden, auf der das Symbol d7 erscheint.
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Beim Wählen des Fernsprechteilnehmers werden an den Punkten d1, d2
und d3 der Fig. 2 die entsprechenden in Fig. 4 dargestellten Diagramme erzeugt.
Beispielsweise wurde der Fall herausgegriffen, bei dem die erste gewählte Zahl eine
4 ist, die zweite eine 2.
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Die Zahlimpulse des Diagramms d2 am Ausgang des NAND-Gatters P2 nach
Fig. 2 werden von der logischen Einheit 3 in Fig. 3 und in dem Signalerzeugungsschaltkreis
für das Zahlenende A3 nach Fig.
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2 eingegeben. In der Logik durchlaufen die Zahlenimpulse des Diagramms
d2 über das NAND-Gatter P3 und werden im Zähler 13 gezählt, der am Ende jeder Zahl
ein Signal mit dem Ergebnis an das Register 14 weiterleitet, das, wenn es dieses
aufnehmen kann, seinerseits eine Weiterleitung an den Speicher 6 vornimmt, der aus
einem Verschieberegister besteht. Gleichzeitig schafft der Schaltkreis A3 die Zurückentwicklung
der Zahlimpulse des Diagramms d2 und differenziert die abfallende Seite
und
erzeugt ein Zahlendsignal, das in dem Diagramm d3 der Fig. 4 dargestellt ist. Das
Signal d3 hat drei Funktionen zu erfüllen.
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Über ein NOR-Gatter P4 gelangt es zum Register 14 und ermöglicht das
parallele Eingeben der gewählten Zahl aus dem Zähler 13. Über den bistabilen Multivibrator
B1 gestattet es ausserdem eine Trennung dahingehend, ob die erste Zahl sich auf
ein Selbstwählferngespräch bezieht. Schliesslich gelangt das Signal d3 über ein
NOR-Gatter P5 zum monostabilen Multivibrator M1, der nach einer bestimmten Verzögerung
das Signal erweitert und so das im Diagramm d4 der Fig. 4 dargestellte Signal erzeugt.
Das Signal d4 erfüllt seinerseits drei Funktionen. Zunächst bereitet es das Register
14 zum Serienbetrieb vor, dann ermöglicht es dem Oszillator 01, die im Diagramm
d6 der Fig. 4 dargestellten Impulse zu erzeugen, die das Speichern des Inhalts des
Registers 14 im Speicher 6 ermöglichen und schliesslich wird das Signal d4 von der
Gruppe R2C2 abgelenkt, um so das im Diagramm d5 der Fig. 4 dargestellte Signal zu
erzeugen.
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Das Signal d5, dessen Impulse die Zahl der angewählten Ziffern darstellen,
erfüllt zwei Funktionen. Zunächst erhöht es den Inhalt des Zählers 15 um eine Einheit,
der zum Zählen der Anzahl der angewählten Ziffern bestimmt ist, und dann annulliert
es über das Gatter P15 den Inhalt des Zählers 13, was vor dem Eintreffen der nächsten
gewählten Ziffer erforderlich ist, was möglich ist, weil nach der Gruppe R8C8 noch
das Signal d5 vorhanden ist, jedoch in negativer Form, weil d4 von R8C8 abgeleitet
wurde.
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Bei dem Wählen durch den Teilnehmer können vier Fälle auftreten: der
Teilnehmer unterbricht das Wählen, weil er entweder einen Fehler bemerkt hat oder
weil das Besetztzeichen kam; der Teilnehmer hat korrekt gewählt, aber der Angerufene
geht nicht ans Telefon oder ist besetzt; der Teilnehmer will ein Ferngespräch im
Selbstwählverkehr durchführen und die Vorrichtung ist dafür nicht geschaltet, der
Teilnehmer hat korrekt gewählt und der angerufene zweite Teilnehmer nimmt das Telefon
ab.
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Für den Fall, dass der Teilnehmer eine Nummer für ein Selbstwählferngespräch
gewählt hat, wird ein Erfassungsschaltkreis für Selbstwählferngesprächsnummern in
Gang gesetzt, welcher einen Decoder 16 aufweist, der an den Ziffern angeordnet ist,
die Selbstwählferngespräche einleiten oder diejenigen, bei denen eine höhere Gebühreneinheitszahl
vorgesehen ist als eins, die Versorgung erfolgt direkt durch den Ausgang des Impulszählers
für Ziffern 13. In dem Fall nach dem Beispiel wurden die Zahlen 9, 8, 0 und 1 als
Selbstwählferngesprächszahlen betrachtet. Die Ausgänge des Decoders 16 bezüglich
Selbstwählferngesprächszahlen sind mit einem NOR-Gatter P7 verbunden, an dessen
Ausgang, für den Fall, dass es sich um Selbstwählferngesprächszahlen handelt, ein
geringer Spannungspegel vorhanden ist, welcher das NOR-Gatter P8 durchgängig macht.
Am anderen Eingang des NOR-Gatters P8 kommt der Impuls an, der von der Gruppe R3C3
abgeleitet wurde und von dem Bistabil B1 stammt und seinerseits von der Ziffernendzahl
des Diagramms d3 betätigt wurde, welches vom Schaltkreis A3 erzeugt wurde. Der am
Ausgang des NOR-Gatters P8 vorhandene Impuls betätigt das Bistabil B2, dessen Spannungsniveau
am Ausgang, das von der Gruppe R4C4 der Sperreinhei. für Selbstwählferngespräche
8 nach Fig. 2 abgeleitet wurde, in die Impulserkennungseinheit 2 nur in dem Fall
eingegeben wird, in dem der Schalter I geschlossen wurde, der mit einem Schlüssel
betätigt werden kann, wenn Selbstwählferngespräche unterdrückt werden sollen.
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In der Tat wird dieses in die Impulserkennungseinheit 2 eingehend
de Signal über die NAND Gatter P9 und P10 in den monostabilen Multivibrator M2 eingegeben,
der dafür sorgt, dass der Impuls verbreitert wird und über das NAND-Gatter P11 in
eine Unterbrechereinrichtung 17 der Leitungsüberwachungseinheit 5 eingegeben wird,
die die Leitungsschleife unterbricht, womit so das Wählen weiterer Zahlen unterdrückt
wird. Bei dieser Ausführungsform dieser Vorrichtung wurde ein Relais verwendet,
was weder eine eingrenzende noch eine restriktive Wahl bedeutet.
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Wenn der Teilnehmer richtig gewählt hat und der Angerufene ans
Telefon
geht, werden zwei Fälle unterschieden, je nachdem, ob es sich um ein Stadtgespräch
oder um ein autorisiertes Selbstwählferngespräch handelt, bei dem also der Schalter
I offen ist. In letzterem Fall kommen aus der Telefonzentrale die Zählimpulse im
Verlauf der Gebühreneinheitenbelastung, und zwar in einem bestimmten Rhythmus, der
von der Entfernung abhängt.
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Diese Belastungsimpulse kommen bei der Impulsempfangseinheit 7 an,
die für zwei verschiedene Empfangsschaltkreise vorgesehen ist, welche in den Figuren
5 bzw. 6 dargestellt werden, wobei der erste geeignet ist, die 50 Hz-Frequenz-Zählimpulse
symmetrisch von den Klemmen ae und be zur Erde T aufzunehmen, während der zweite
geeignet ist, die Impulse mit einer Frequenz von 12.000 Hz zwischen den Drähten
der Klemmen ae und be der Leitung aufzunehmen.
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Falls der Schaltkreis für 50 Hz-Impulse nach Fig. 5 eingeschaltet
ist, laufen die Impulse durch zwei Kondensatoren C5 und C'5, die an die Leitung
angeschaltet sind und zueinander in Serie angeordnet sind, wobei der zentrale Punkt
zwischen beiden mit einem Strombegrenzerwiderstand R5 verbunden ist, der mit der
Erde T über eine Photodiode D3 verbunden ist, die parallel durch eine Diode D4 in
Gegenphase geschützt ist, mit der wiederum optisch ein Phototransistor 18 verbunden
ist. Am Kollektor des Phototransistors 18 sind die in dem Zeitdiagramm d11 der Fig.
4 dargestellten Impulse vorhanden. Die Impulse d11 laufen durch de Bandpassfilter
19 und den Rückentwicklungsdarstellungsschaltkrei 20, an dessen Ausgang die Impulse
nach dem Zeitdiagramm d12 der Fig. 4 vorhanden sind, die dann in das NOR-Gatter
P12 der Gebührenimpulszähleinheit 8 nach Fig. 2 eingegeben werden.
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Falls der Schaltkreis für 12.000 Hz-Impulse nach Fig. 6 eingeschaltet
ist, laufen die Impulse über den Kondensator C"5 und den Transformator 21, so dass
am Eingang des Bandpassfilters 22 ein Zeitdiagramm ähnlich zu d11 vorhanden ist
und am Ausgang des Rückentwicklungsdarstellers 23 wird ein ähnliches Diagramm
wie
d12 (Fig. 4) vorhanden sein. Beide Impulsempfängerschaltkreise 7, der erste über
die optische Verbindung zwischen der Photodiode D3 und dem Phototransistor 18, der
zweite über die Verbindung mit dem Transformator 21, sichern eine vollständige elektrische
Isolierung zwischen den Telefonleitung und den logischen Schaltkreisen.
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Dementsprechend gelangen die Gebührenimpulse, nachdem sie über die
Empfangseinheit 7 gelaufen sind, bzw. nachdem sie von der Telefonzentrale kamen
und wie sie in dem Diagramm d12 der Fig. 4 dargestellt sind, zum NOR-Gatter P12
der Gebührenimpulszählereinheit 8, die einen Teilgebührenzähler 24, einen Gesamtgebührenzähler
25, einen Gesprächszähler 26 und einen Selbstwählferngesprächszähler 27 aufweist.
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Über das NOR-Gatter P12 erhöhen die Impulse den Teilgebührenzähler
24 und den Gesamtgebührenzähler 25. Nur der erste der Zählimpulse hat ausserdem
noch folgende Funktionen.
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Er erhöht den Gesamtgesprächszähler 26 über das NAND-Gatter P13 und
den Selbstwählferngesprächszähler 27 über das NAND-Gatter P14, das durch das Bistabil
B2 des Erkennungsschaltkreises für Selbstwählferngesprächszahlen durchgängig gemacht
wird, welcher nur dann aktiviert wird, wenn die erste gewählte Zahl eine Selbstwählferngesprächszahl
ist. Dementsprechend wird der Zähler 27 nur dann um eine Einheit weiterlaufen, wenn
ein Selbstwählferngespräch begonnen wurde.
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Der erste Zählimpuls steuert ausserdem das Bistabil B3 in der Logik
der Fig. 3, deren Spannungspegel am Ausgang den Wähler S1 in Betrieb setzt und das
NAND-Gatter P13 schliesst, so dass es nicht von den weiteren Zählimpulsen aus der
Zentrale beeinflusst wird, die den Inhalt des Gesamtgesprächszählers 26 weiter erhöhen
würden.
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Schliesslich leitet der erste Zentralenimpuls die Schaltkreissequenz
für
das Ausdrucken der gewählten Nummer ein.
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Der Zähler 13, zu dem der erste Zentralenimpuls, der vom NOT N1 unterdrückt
wird, über das NAND-Gatter P15 gelangt, richtet sich nämlich nach dem Inhalt des
Zählers 15, d.h. nach der Zahl der gewählten Ziffern, die ihm vom Wähler S1 übermittelt
wird, welcher wiederum durch das Spannungsniveau aus dem BistabilB3 erregt wird.
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Nachdem ausserdem der Zähler 13 umkehrbar ist, wird in dieser Phase
rückwärts gezählt. Der monostabile Multivibrator M1 erhält den ersten Zentralenimpuls
durch das NAND-Gatter P16 und das NOR-Gatter P5 und sorgt dann für eine Verbreiterung
des Impulses und für eine Heranführung sowohl an den Oszillator 01 als auch an die
Ableitungsgruppe R2C2. Im Oszillator 01 wird die in dem Diagramm d6 dargestellte
Impuls sequenz erzeugt, die dann zum Speicher 6 gelangt, dessen Inhalt die vom Teilnehmer
gewählte Nummer ist, dai bei werden die Zahlen verschoben, die in dieser Weise wiederum
bereit sind, um i das Register 14 verlagert zu werden, um dann zur Ausdruckeinheit
10 zu gelangen. Über die Ableitungsgruppe R2C2 erhöht der Impuls des Monostabils
M1 den Inhalt des Zählers 22 15 und kehrt dann über das NAND-Gatter P17 zurück,
das von dem Bistabil B3 und den Gattern NAND P18 und NOR P5 trotz M1 durchgängig
gemacht wurde, wobei letzteres einen neuen Zyklus einleitet. So wird eine Schaltkreissequenz
erzeugt, die dann endet, wenn der Zähler 15 sein maximales Fassungsvermögen erreicht
hat.
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Bei der nichteinschränkenden Ausführungsform beträgt diese Kapazitätll6
Stellen, wenn diese erreicht sind, durchläuft der Kapazitätsüberschreitungsimpuls
des Zählers 15 das NOR-Gatter P19 und betätigt das Bistabil B4, das dafür sorgt,
dass der Zähler 15 blockiert wird, und zwar über das NAND-Gatter P24, das das NAND-Gatter
P17 schliesst, so dass die Schaltkreissequenz unterbrochen wird und das NAND-Gatter
P6 geöffnet wird. Der Impuls, der durch letzteres läuft, senkt über das NAND-Gatter
P3 den Inhalt des Zählers 13 und läuft dann zur Ausdruckeinheit 10 weiter, die so
für das Ausdrucken der angerufenen Nummer vorbereitet wird. Diese
Nummer
war während der Zyklussequenz im Speicher 6, der von der Impulsreihe des Oszillators
01 im Register 14 gesteuert wurde und von hier gelangt sie (die erste Ziffer) beim
Eintreffen des Überschreitungssignals für die Kapazität des Zählers 15 in die Druckeinheit
10 über den Druckdatenwähler S2, und zwar durch die Auswirkung des Impulses, der
aus dem Zähler 13 stammt, welcher die Drucksteuerimpulse nach unten zählt und der
von dem genannten Impuls der Kapazitätsüberschreitung des Zählers 15 in der Menge
(oder Stärke) reduziert wurde.
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Nach dem Ausdrucken der ersten Zahl der angerufenen Nummer sendet
die Druckeinheit 10 an das NAND-Gatter P16 einen Zyklusauslöseimpuls, der zu einer
neuen Sequenz des beschriebenen Typs führt, um dazu zu führen, dass die zweite Ziffer
in den Speicher 6 des Registers 14 eingegeben wird, wobei wiederum der Druck freigegeben
wird usw. bis zum Ausdrucken aller Ziffern der angerufenen Nummer. Jetzt sendet
der Zähler 13, der wegen der Erledigung der zu druckenden Ziffern auf null zurückgelaufen
ist, einen Impuls des Ausdruckendes zur Einheit 10 über einen Schaltkreis 28 und
der Druckzyklus schaltet sich ab.
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Wenn der Teilnehmer das Mikrotelefon abhängt, entsteht am Ausgang
des Erkennungsschaltkreises A2 und nach der Ableitungsgruppe R6C6 eine entgegengesetzte
Situation zu der beim Abheben des Mikrotelefons entstandenen, d.h. es entsteht ein
im Diagramm d8 der Fig. 4 dargestellter Impuls. Dieser Impuls durchläuft das NAND-Gatter
P10 und wird vom Monostabil M2 erweitert, dessen Aus- -gang über das NAND-Gatter
P11 der Leitungskontrolleinheit 5 das Relais 17 betätigt, das die Leitung unterbricht,
um das Wählen weiterer Zahlen während einer ausreichenden Zeit zu unterdrücken,
um zu garantieren, dass bei möglichem Eintreffen weiterer Zählimpulse und entsprechendem
Druck genügend Zeit bleibt.
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Der andere Ausgang des Monostabils M2 und der Ausgang des Erkennungsschaltkreises
A2, die sich über das NOR-Gatter P20 erstrecke, erzeugen den im Diagramm dg der
Fig. 4 dargestellten Impuls. Die
Steigung der Spannungskurve bei
diesem Impuls wird von der Gruppe R7C7 abgeleitet, um zu dem im Diagramm d10 dargestellten
Impuls zu führen, der über das NAND-Gatter P18 und das NOR-Gatter P5 zum Monostabil
M1 gelangt, das das Ausdrucken der Gebühreneinheiten bewirkt. Gleichzeitig gelangt
der Impuls dg über die NAND-Gatter P21 und P22 zum Zähler 13, der zum Weiterzählen
vorbereitet wird.
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Der Druck zyklus für die Gebühreneinheiten wird zunächst analog zu
dem Ausdrucken der angerufenen Nummer verlaufen. Auch in diesem Fall wird also bei
der Beendigung der ersten Zyklussequenz und nach Erregung des Monostabils M1, d.h.
also, wenn der Zähler 15 das maximale Zählniveau erreicht hat, ein Impuls erzeugt,
und zwar über das NAND-Gatter P6, der die erste Druckfreigabe der Gebühreneinheiten
am Zähler 13 ermöglicht, der so um eine Einheit vorrückt,und über den Decoder 16,
das Identifikationsnetz 29 und den Druckdatenwähler S2 wird das Ausdrucken der signifikantesten
Ziffer des Teil-Gebührenzählers 24 bewirkt. Der Zyklus wiederholt sich für die Dekadenzahlen
des Zählers 24, die in diesem Fall drei sind, was jedoch nur als Beispiel gewählt
wurde, nachdem diese Zahl an sich beliebig ist.
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Am Ende des Druckzyklus sendet die Druckeinhelt 10 einen Impuls über
das NAND-Gatter P23 an das NAND-Gatter P11 der Leitungskontrolleinheit 5, so dass
das Relais 17 betätigt wird, um die Kontinuität der Leitung wieder herzustellen,
die unterdrückt worden war, um während des Druckens der Gebühreneinheiten neue Wählvorgänge
zu vermeiden.
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Für den Fall, dass der Teilnehmer ein Stadtgespräch gewählt hat und
die Telefonzentrale nur einen Impuls am Ende des Gesprächs absendet, d.h. nach dem
Wiederaufhängen des Mikrotelefons, laufen alle Sequenzen bezüglich des Ausdruckens
der angerufenen Nummer und der einzigen Gebühreneinheit wie in arm vorbeschriebenen
Fall ab, nachdem der einzige Zentralimpuls am Ende des Gespräches
sich
so verhält, wie der Zählimpuls eines Selbstwählferngesprächs.
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Natürlich wird der Selbstwählferngesprächszähler 27 nicht vorrücken,
nachdem das NAND-Gatter P14 jetzt vom Spannungspegel nicht beeinflusst wird, der
vom Bistabil B2 des Erkennungsschaltkreises für Selbstwählfernverkehr kommt, der
nun nicht aktiv ist, nachdem der Decoder 16 keinerlei Selbstwählfernverkehrs-Anfangszahl
signalisiert hat. In den Fällen schliesslich, bei denen der Teilnehmer das Wählen
unterbricht, entweder weil er einen Fehler bemerkt oder weil der angerufene Teilnehmer
nicht antwortete oder weil die Leitung besetzt war, erfolgt kein Ausdrucken, weil
keinerlei Zählimpuls von der Zentrale eintraf.
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Die Telefonanlage nach der Neuerung wurde auf der Basis eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels, das jedoch nicht einschränkend ist, beschrieben, weshalb unter
Berücksichtigung der verschiedenen Ausführungssysteme der Telefonzentralen und der
Zählgeräte jeder einschlägige Fachmann in der Lage ist, die entsprechenden Anpassungen
vorzunehmen.