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DE2018572C3 - Kassierverfahren und Schaltungsanordnung für Münzfernsprechapparate - Google Patents

Kassierverfahren und Schaltungsanordnung für Münzfernsprechapparate

Info

Publication number
DE2018572C3
DE2018572C3 DE19702018572 DE2018572A DE2018572C3 DE 2018572 C3 DE2018572 C3 DE 2018572C3 DE 19702018572 DE19702018572 DE 19702018572 DE 2018572 A DE2018572 A DE 2018572A DE 2018572 C3 DE2018572 C3 DE 2018572C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coin
counting
pulse
counter
pulses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702018572
Other languages
English (en)
Other versions
DE2018572A1 (de
DE2018572B2 (de
Inventor
Ferenc Dipl.-Ing. 7032 Sindelfingen; Ollig Klaus 7140 Ludwigsburg; Schlund Robert Dipl.-Ing. 7000 Stuttgart Nemecsek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE19702018572 priority Critical patent/DE2018572C3/de
Publication of DE2018572A1 publication Critical patent/DE2018572A1/de
Publication of DE2018572B2 publication Critical patent/DE2018572B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2018572C3 publication Critical patent/DE2018572C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Dieses Verfahren weist den Nachteil auf. daß bei einem Ferngespräch über eine große Entfernung und bei einer höheren Gebühreneinheit die Zählimpulse sehr schnell nacheinander erfolgen müssen. Das kann soweit führen, daß die Zählimpulse nicht mehr einwandfrei erzeugt oder übertragen weiden können.
Außerdem ist schon bekannt, den normalen, langsameren Teilnehmertakt zur Steuerung des Kassiervorganges bei Münzfernsprechapparaten zu verwenden (DT PS 1197 937). Hierzu muß dieser durch eine besondere Einrichtung den Teilnehmertakt in den für den Münzer notwendigen Zähltakt umsetzen. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß aus jedem Abstand der Teilnehmerzählimpulse in zyklischer Folge
ι .„ x^öRb^rirliÄncatnrpntlnHpQtrpL·.
zu kleinstem Mün/wert und an einen zweiten Zäh
(Z3) direkt angelegt werden, und daß abhängig von
der Stellung einer Auswertestufe (Zl). die aussagt.
ob der erste oder einer der folgenden Zählimpulse
anliegt, in der ersten Stellung /7-1 Impulse des
Impulsgenerators (2) zur Kassierung übertragen
werden und in der zweiten Stellung bei Eintreffen des nächsten Zählimpulses die Stellung des ersten
Zählers (Z 2) in einen Speicher (7) übertragen wird
und der erste und der zweite Zähler wieder
zurückgestellt werden, daß bei Erreichen der
gleichen Stellung des zweiten Zählers (Z3) mit dem
Stand des Speichers (7) ein Impuls zur Kassierung
ausgesendet wird und der zweite Zähler (Z3) wieder
auf Null gestellt wird. Abstand der ι enneninciiuiumipuioV ...*.,, . „.6
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch 50 über eine von mehreren Meßkondensatorentladestrekgekennzeichnet, daß nach n-\ ausgesandten lmpul- ken eine Potentialdifferenz abgeleitet wird, und diese sen ein Zähler (74) eine Sperrung des Speicheraus- mit einer weiteren Potentialdifferenz verglichen wird gangs vornimmt und der von außen kommende und die Zählimpulse dann erzeugt werden, wenn der Zählimpuls zur Abbuchungseinrichtung gelangt. Unterschied zwischen den Potentialdifferenzen zu Null
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch 55 wird.
gekennzeichnet, daß die Rückstellimpulse für den Bei diesem Verfahren stellt sich als Nachteil heraus,
ersten und den zweiten Zähler aus den von außen daß die Toleranzen der Kondensatoren in die kommenden Zählimpulsen über eine Verzögerungs- Umsetzung der Takte eingehen. Außerdem muß bei einrichtung abgeleitet werden. Änderung der Gebühren schon um einen Pfennig in
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch 60 jedem Münzer die Umsetzeinrichtung geändert werden, gekennzeichnet, daß die während der ersten Stellung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein der Auswertestufe (Zl) zur Kassierung abgegebe- Kassierverfahren anzugeben, das keinen schnelleren nen Impulse über ein Verzögerungsglied (10) und ein Takt als den Teilnehmertakt aufweist und bei dem nicht UND-Gatter (11) dem Impulsgenerator (2) entnom- bei jeder Tarifänderung eine Verstellung am Münzfernmen und auf die Leitung des Speicherausgangs 65 Sprechapparat erfolgen muß.
gegeben werden und der Zähler (Z4) nach n-\ Erfindungsgemäß wird dies dadurch gelöst, daß die
Impulsen eine Sperrung vornimmt. Vermittlungsstelle einen Münzertakt abgibt, der einem
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch auf den kleinsten Münzwert aufgerundeten Wert der
. heitsgebühr entspricht, daß im Münzer beim ersten Wählimpuls die Mindestgebühr kassiert wird, daß 1 ichzeitig die Zeit bis zum Eintreffen des nächsten Zählimpulses gemessen und daraus ein interner Takt ebildet wird, dessen Folge dem Verhältnis (n) von Mindestgebühr zu kleinstem Münzwert entspricht und daß nach dem internen Takt kassiert wird. Dabei ist es zweckmäßig, daß der mit dem von der Vermittlungsstelle kommenden Zählimpuls zusammenfallende interne Kassierimpuls unterdrückt wird und der von außen kommende Zählimpuls zur Auslösung der Kassierung verwendet wird, und die Zeitmessung zwischen allen on der Vermittlungsstelle kommenden Zählimpulsen wiederholt wird. Die Zeitmessung erfolgt dabei in vorteilhafter Weise digital .,...,
Das Verfahren hat den Vorteil, daß ein langsamerer Takt als der Teilnehmertakt verwendet werden kann. Dadurch ist immer eine einfache Erzeugung in der Vermittlungsstelle und eine einwandfreie Übertragung sichergestellt. Kassiert wird im Münzfernsprechapparat mit internen Impulsen, die den kleinsten Münzwerten entsprechen, wodurch der mögliche Verlust bei einem ungünstigen Zeitpunkt der Beendigung des Gespräches klein gehalten wird. Die zyklische digitale Zeitmessung die mit jedem Zählimpuls des Münzertaktes neu gestartet wird und die Verwendung des Zählimpulses als Kassierimpuls vermeiden Fehler in der Kassierung, die sich aus den immer vorhandenen zeitlichen Verschiebungen des Münzertaktes ergeben könnten.
Durch die Aufrundung des Münzertaktes auf den nächsthöheren ganzen Münzwert, braucht bei Tarifänderungen innerhalb einer Dekade keine Änderung am Münzer vorgenommen werden. Erst eine darüber hinausgehende Änderung verlangt eine andere Einstellung des Zeitgliedes.
Eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß mit dem ersten Zählimpuls ein Impulsgenerator freigegeben wird, dessen Impulse an einen ersten Zähler über eine Teilerstufe mit dem Teilungsverhältnis'^;von Mindestwert zu kleinstem Münzwert und an einen zweiten Zähler direkt angelegt werden und daß abhängig von der Stellung einer Auswertestufe, die aussagt ob der erste oder einer der folgenden Zählimpulse amVgt. in der ersten Stellung n-1 Impulse des Impulsgenerators zur Kassierung übertragen werden und in der zweiten Stellung bei Eintreffen des nächsten Zählimpulses die Stellung des ersten Zählers in einen Speicher übertragen wird und der erste und der zweite Zähler wieder zurückgestellt werden, daß bei Erreichen der gleichen Stellung des zweiten Zählers mit dem Stand des Speichers ein Impuls zur Kassierung ausgesendet wird und der zweite Zähler wieder auf NuU gestellt wird. Zusätzlich ist dabei vorgesehen, daß nach n-1 ausgesandten Impulsen ein Zähler eine Sperrung des Speicherausgangs vornimmt und der von außen kommende Zählimpuls zur Abbuchungseinrichtung gelangt Vorteilhafterweise werden die Rückstellimpulse für den ersten und den zweiten Zähler aus den von außen kommenden Zählimpulsen über eine Verzögerungseinrichtung abgeleitet.
In einer weiteren Ausbildung der Schaltung werden die während der ersten Stellung der Auswertestufe zur Kassierung abgegebenen n-1 Impulse über ein Verzögerungsglied und ein UND-Gatter dem Impulsgenerator entnommen und auf die Leitung des Speicherausgangs gegeben, so daß der Zähler nach n-\ Impulsen eine Sperrung vornimmt. Von Vorteil ist auch, daß der Zähler einen weiteren Ausgang aufweist, bei dessen Erreichen ein Signal gegeben oder die Amtsverbindung getrennt wird. Hierdurch können fehlende Zählimpulse des Münzertaktes angezeigt werden.
Di<_ Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Impulsplan und
F i g. 2 eine Prinzipschaltung zur Gewinnung der Kassierimpulse.
In der F i g. 1 ist mit Tz der normale Teilnehmertakt bezeichnet. Er soll in diesem Beispiel 35 Dpf. entsprechen. Darunter ist der mit Mz bezeichnete Münzertakt dargestellt. Entsprechend dem vorgeschlagenen Verfahren ist jeder Zählimpuls in diesem Takt mit 40 Dpf. zu bewerten, weil das der nächste auf den kleinsten Münzwert aufgerundete Wert der Einheitsgebühr ist. In den darunterliegenden Zeilen A bis D sind die im Münzer an verschiedenen Stellen auftretenden Impulse aufgezeichnet.
Die Zeilen A und B stellen die Ausgänge einer Auswertestufe 21 dar. die einmal nach dem ersten und dann nach dem zweiten Zählimpuls des Münzertjkts einen Signalsprung aufweisen und so lange stehenbleiben, wie die Amtsverbindung aufgebaut ist. Das Signal A wird zur Auslösung der internen drei Impulse /ur Kassierung der Mindestgebühr und das Signal B /ur Ausgabe eines internen Taktes benutzt.
Beim Eintreffen des ersten von der Vermittlungsstelle kommenden Zählimpulses des Münzertaktes, Zeile Mz. muß die gesamte aufgerundete Mindestgebühr kassiert werden, die in diesem Beispiel 40 Dpf. beträgt. Hierzu wird der erste Zählimpuls und drei weitere im Münzer mit einem Impulsgenerator erzeugte Impulse, Zeile C. verwendet. In der Zeile D, in der die zum Kassieren an die Abbuchungseinheit abgehenden Impulse aufgezeichnet sind, stehen also vier Impulse, ein Zählimpuls und die drei internen Impulse, nach dem Eintreffen des Zählimpulses zur Weiterleitung an die Abbuchungseinheit bereit.
Der zweite eintreffende Zählimpuls wird direkt als Impuls zi'm Kassieren in die Abbuchungseinheit weitergeleitei; er ist also ebenfalls in der Zeile D aufgezeichnet. Zwischen den beiden Zählimpulsen wurde die Zeit gemessen und daraus ein interner Takt gebildet, der dem Verhältnis η (Mindestgebühr zu kleinstem Münzwert), in diesem Beispiel gleich entspricht (Zeile C). Dieser Takt hefen nun die nächsten drei Impulse an die Abbuchungseinheit, die jeweils die Kassierung einer kleinsten Münzeinheit auslösen. Der auch erzeugte vierte ln.puls dieses Taktes wird unterdrückt und dafür wiederum der von der Vermittlungsstelle stammende Münzertakt verwendet. Hierdurch wird vermieden, daß ein Doppelimpuls. ein Zählimpuls von der Vermittlungsstelle und ein intern erzeugter Impuls, auftritt.
Die Unterdrückung des internen Impulses gegenüber dem des von außen kommenden ist deswegen vorteilhafter, weil dadurch immer vorhandene kleinere zeitliche Verschiebungen der Zählimpulse ausgeglichen werden. Außerdem kann von den eintreffenden Zählimpulsen aus die Zeitmessung und die Bildung des internen Taktes neu gestartet werden. In Zeile C und D ist der beschriebene Vorgang zeichnerisch verdeutlicht und es ist zu sehen, daß die Endzeile eine vollständige Serie von zum Kassieren an die Abbuchungseinheit gelangenden Impulsen enthält.
Der beschriebene Vorgang wiederholt sich bei jedem
20 18157 2
weiterhin eintreffenden Zählimpuls des Mühzertaktes. Bei Beendigung des Gespräches nach dem Erkennen des Zählimpulses des Münzertakles wird bei diesem Verfahren nicht die Einheitsgebühr sondern nur der kleinste Münzwert kassiert. Im beschriebenen Beispiel können also maximal 9 Dpf. zu viel bezählt werden.
In Fig.2 ist die Schaltungsanordnung zur Verwirklichung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt. Von der nicht dargestellten Eingangsschaltung im Münzfernsprecher gelangt der Münzertakt Mz an eine Auswertestufe Zl. Diese gibt nach dem ersten Zählimpuls an ihrem Ausgang A und nach dem zweiten Zählimpuls auch an ihrem Ausgang B ein Signal ab. Weiterhin wird der Münzertakt Mz an ein UND-Gatter 1 gelegt, das während der Dauer des Zähllaktes von diesem gesperrt wird und sonst beim Anliegen des Signals A eine Impulsreihe eines Impulsgenerators 2 an eine Teilerstufe 3 weitergibt. Gleichzeitig gelangen die Zählimpulse auch an ein ODER-Gatter 4 und ein weiteres UND-Gatter 6, sowie an ein Verzögerungsglied 5. dessen Ausgangssignal als Rf'ckstellimpuls verwendet wird.
Die Impulse des Impulsgenerators 2. der interne Takt, werden in der Teilerstufe 3 im Verhältnis η herabgesetzt (n gleich Mindestgebühr zu kleinstem Münzwert) und gelangen danach in einen Zähler Z2. Der Ausgang des Zählers Z2 ist mit einem Eingang des UND-Gatters 6 verbunden. Wenn an diesem UND-Gatter 6 jeweils ein Zählimpuls anliegt, wird der Stand des Zählers Z 2 in einen Speicher 7 übertragen.
Vom Ausgang des UND-Gatters 1 gelangt der interne Takt an den Eingang eines weiteren Zählers Z 3, dessen Ausgang mit einem UND-Gatter 8 verbunden ist. Ein weiterer Eingang dieses Gatters 8 ist mit dem Ausgang des Speichers 7 und ein dritter Eingang mit dem Ausgang B der Auswertestufe Zl verbunden. Das UND-Gatter 8 gibt demnach jeweils dann einen Impuls ab. wenn das ß-Signal anliegt, der Speicher 7 vom Zähler Z 2 gesetzt ist und wenn vom Zähler Z 3 ein Signal vorhanden ist. Diese Bedingung ist zum ersten Mal nach dem zweiten Zählimpuls und dann bis hin zum nächsten Zählimpuls noch viermal erfüllt, wenn das Teilerverhältnis π = 4, wie in diesem Beispiel angenommen, ist. Die so gewonnenen Impulse könnten als Kassierimpuise an die nicht dargestellte Abbuchungseinheit weitergegeben werden. Das Verfahren sieht aber vor. daß der vierte interne Impuls unterdrückt und dafür der Zählimpuls des Münztaktes verwendet wird.
Darum nimmt ein Zähler Z 4 die internen Impulse über ein ODER-Gatter 12 nach dem UND-Gatter 8 auf und sperrt durch sein Ausgangssignal ein hinter dem UND-Gatter 8 im Impulsweg liegendes UND-Gatter 9. Es gelangen also jeweils nur drei Impulse an das ODER-Gatter 4, wo der Zählimpuls hinzugefügt wird, so daß zur Abbuchurigseihheit, die in diesem Beispiel benötigten vier Impulse gelangen.
Die bisher beschriebenen Zähler und die Teilerstufe werden von dem am Ausgang des Verzögerungsgliedes 5 vorhandenen Signal nach jedem Zählimpuls zurückgestellt und der Ablauf wiederholt sich zyklisch; Dieser Rückstellimpuls sperrt auch das UND-Gatter 6 während der Rückstellzeit, damit nur genau definierte Impulse in den Speicher 7 gelangen. Der Zähler Z 3 wird zusätzlich von jedem am Ausgang des UND-Gatters 8 erscheinenden Impuls zurückgestellt. Damit dies möglieh ist. wird der Impuls durch ein Verzögerungsglied 13 verzögert und gelangt dann durch ein ODER-Gatter 14, wo er mit dem vom Verzögerungsglied 5 kommenden Impuls verknüpft wird, an den Rückstelleingang des Zählers Z 3.
Da beim ersten Zählimpuls die Mindestgebühr kassiert werden muß, gemäß dem Verfahren aber der Zählimpuls nur als ein Kassierimpuls gilt, müssen zu Beginn drei weitere Impulse intern erzeugt werden. Von der oben beschriebenen Schaltung können sie nicht abgegeben werden, da diese erst nach einem Zyklus dazu bereit ist. Vom Ausgang des UND-Gatters 1 gelangt der interne Takt an ein Verzögerungsglied 10. Dessen Ausgang ist mit einem UND-Gatter 11 verbunden. Ein weiterer Eingang ist mit dem A-Signal und ein negierender Eingang mit dem ß-Signal belegt. Dadurch gelangen in der Zeit zwischen dem ersten und dem zweiten Zählimpuls um die Verzögerungszeit des Verzögerungsgiiedes 10 verschobene Impulse an das ODER-Gatter 12. Der am Ausgang des ODER-Gatters 12 angeschlossene Zähler Z 4 sorgt, wie schon beschrieben, dafür, daß nur drei Impulse durch das UND-Gatter 9 und das ODER-Gatter 4 an die Abbuchungseinheit gelangen.
Sollte einmal ein von außen kommender Zählimpuls des Münzertaktes Mz ausfallen, so gelangen auf den Zähler Z4 vom UND-Gatter 8 aus mehr als π Impulse an seinen Eingang. Ein zusätzlicher Ausgang 15 neben dem Ausgang, der nach η-Impulsen das UND-Gatter 9 und damit den Impulsweg sperrt, gibt dann ein Signal ab, das zur Störungsmeldung oder zur Trennung der Amtsverbindung benutzt werden kann.
Die Zähler Zl, Zl und Z4 werden zweckmäßigerweise als Ringzähler ausgebildet. Die Teilerstufe 3 ist einstellbar auf das Verhältnis n. das dem Verhältnis Mindestgebühr zu kleinstem Münzwert entspricht
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche: gekennzeichnet, daß der Zähler (Z 4) einen weiteren Ausgang (15) aufweist, bei dessen Erreichen ein Signal gegeben oder die Amtsverbindung getrennt wird.
1. Kassierverfahren für Münzfernsprechapparate
mit gesondertem Münzertakt, dadurch ge- 5 .
k e η η ζ e i c h η e t, daß die Vermittlungsstelle einen Münzertakt abgibt, der einem auf den kleinsten
Münzwert aufgerundeten Wert der Einheitsgebühr Erfindung betrifft ein Kassierverfahren und eine
entspricht, daß im Münzer beim ersten Zählimpuls ^ n«anordnung für Münzfernsprechapparate mit
die Mindestgebühr kassiert wird, daß gleichzeitig die io Schaltungsa *
~ .·. u: n:„„„ff^ .w „ä^hctpn 7äh mau ses gesondertem iv" .„!„„„,„μ,,,ΙγΗΗ« Prinvin,
die Mindestgebühr kassiert wird, daß gleichzeitig d ^ Münzertakt.
Zeit bis zum Eintreffen des nächsten Zählimpulses ,der deutschen Landesfernwahl wird das Prinzip der
gemessen und daraus ein interner Takt gebildet wird, 'timeulszählung angewendet. Dabei werden bei
dessen Folge dem Verhältnis (n) von Mindestgebuhr £ u'twnhlferngesprächen während des Gespräches
^ "-" A"n ""* lä auf den Gebührenzähler des rufenden
(Jessen ruigc utiii 11.1 iiuiui^ t,v ,w „
zu kleinstem Münzwert entspricht, und daß nach dem internen Takt kassiert wird.
2. Kas">ierverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem von der Vermittlungssteile kommenden Zählimpuls zusammenfallende interne Kassierimpuls unterdrückt wird und der von außen kommende Zählimpuls zur Auslösung der Kassierung verwendet wird.
3. Kassierverfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitmessung ^wischen allen von der Vermittlungsstelle kommenden Zählimpulsen wiederholt wird.
4. Kassierverfahren nach Anspruch 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitmessung in digitaler Weise erfolgt.
5. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem ersten Zählimpuls ein Impulsgenerator (2) freigegeben wird, dessen Impulse an einen ersten Zähler [Zl) über eine Teilerstufe (3) mit dem Teilungsverhältnis (n) /on Mindestwert
klit Mürt und an einen zweiten Zähler
(3) mit dem Teilungsverhältnis (n) /on Mindestwert u».». ^-
zu kleinstem Mün/wert und an einen zweiten Zähler 35 Zählimpulsgeber führt. (Z3) dikt lt werden und daß abhängig von Dieses Verfahren
SSSSeb^lM^be^rar-die^p^sio-ig;: frequenz dieser Zählimpulse ist die Entfernung zwischen den beiden Teilnehmern. Jeder Schritt auf dem Gebührenzähler bedeutet eine Gebuhreneinheit. Da der Zähler auch jedes Ortsgespräch durch Weiterschalten
um einen Schritt registriert, kostet jedes Selbstwählferngespräch ein Vielfaches der Ortsgebühr.
Beim Fernwahlmünzer kann der Benutzer der sem Gesoräch sofort bezahlen muß, in Deutschland die
Munterte DM 1.-, DM -,50 und DM-IO verwenden. Der Grundtakt bei Ferngesprächen muß deshalb auf der kleinsten Einheit von DM-.10 aufgebaut werden. Die Gebühreneinheit für Münzergespräche .st somit nicht eleich der Gebühreneinheit für normale Teilnehmer.
Zur Zeit wird in Deutschland mit Rücksicht auf die kleinere Gebühreneinheit ein entsprechend schnellerer Zähltakt angelegt. Zu diesem Zweck wird vom Münzer ein besonderes Signal, das Münzerkennzeichen, abgegeben das zum Anlegen eines schnelleren Taktes im
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Publication Number Publication Date
DE2018572A1 DE2018572A1 (de) 1971-10-28
DE2018572B2 DE2018572B2 (de) 1976-09-30
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