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DE2328318C3 - Münzfernsprecher mit einer Anzeige zur Nachzahlaufforderung - Google Patents

Münzfernsprecher mit einer Anzeige zur Nachzahlaufforderung

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Publication number
DE2328318C3
DE2328318C3 DE19732328318 DE2328318A DE2328318C3 DE 2328318 C3 DE2328318 C3 DE 2328318C3 DE 19732328318 DE19732328318 DE 19732328318 DE 2328318 A DE2328318 A DE 2328318A DE 2328318 C3 DE2328318 C3 DE 2328318C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coin
counter
gsp
memory
unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732328318
Other languages
English (en)
Other versions
DE2328318B2 (de
DE2328318A1 (de
Inventor
Ferenc Dipl.-fog- 7032 Sindelfingen; OUig Klatfs 7140 Ludwigsburg Nemecsek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE19732328318 priority Critical patent/DE2328318C3/de
Priority to AT456374A priority patent/AT343190B/de
Publication of DE2328318A1 publication Critical patent/DE2328318A1/de
Publication of DE2328318B2 publication Critical patent/DE2328318B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2328318C3 publication Critical patent/DE2328318C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

45 chers zur Kenntnis gebracht wird. Der Benutzer muß dabei die Anzeige laufend beobachten und selbst entscheiden, wann ein Nachwurf von Münzen erfolgen
Bei Münzfernsprechern wird dem Sprechgast vor dem vollständigen Verbrauch der eingeworfenen Münzen, der zu einer Zwangstrennung der Verbindung führt, ein Signal gegeben, das ihn zum Nachzahlen auffordert. Bei bekannten Münzfernsprechern wird dieses Signal dann ausgelöst, wenn die letzte Münze kassiert ist. SS
Da je nach dem Gesprächsziel einem Gebührenimpuls unterschiedliche Sprechzeiten zugeordnet sind, erscheint die Nachzahlaufforderung auch zu unterschiedlichen Zeiten vor dem Zeitpunkt der Zwangstrennung. Besonders bei Ferngesprächen in das Ausland kann die Nachzahlaufforderung dann so spät erscheinen, daß eine Nachzahlung nicht mehr möglich ist.
Aus der DT-OS 20 49 321 ist eine Anordnung bekanntgeworden, mit der die aus dem jeweiligen Guthaben der eingeworfenen Münzen und dem Zähltakt sich ergebende verbleibende Sprechzeit entweder auf einem Zeigerinstrument oder durch eine numerische Anzeige dem Benutzer des MünzfernspreEs i«t weiterhin aus der DT-OS 21 04 099 bekannt, daß jeweils eine feste Zeitspanne vor dem verrr.einUichen Ende des Guthabens ein Signal für die Nachzahlaufforderung gegeben wird, die ausreichend für eine Nachzahlung ist Es ist dabei gleich ob ein Ferngespräch mit einem Teilnehmer in der nächstliegenden Zone oder in der weitest entfernten Zone gefuhrt wird, die Zeitspanne vor dem vermutlichen Ende bleibt gleich. Dabei wird das Signa! derart gewonnen, daß die Zeit zwischen den Zählimpulsen des Teilnehmertaktes digital ermittelt und in einem Speicher eingeschrieben wird, der Stand dieses Speichers mit dem Inhalt des Speichers in dem das Guthaben aus den eingeworfenen Münzen gespeichert und dessen Stand von den Abbuchurgsimpulsen vermindert wird, verknüpft wird und die logische Verknüpfung das Signal für die Nachzahlaufforderung abgibt.
Um zu übersehbaren Schaltungen zu gelangen und da benachbarte Zonen zusammengefaßt werden können, ohne die Genauigkeit zu vernachlässigen, ist bei dieser Anordnung der Gesamtbereich der Zeitmessung in einzelne Be-eiche unterteilt und diesen einzelnen Bereichen sind im Speicher Ausgänge zugeordnet, deren Signale mit vorher festgelegten bestimmten Guthaben des anderen Speichers verglichen werden und bei Überschreitung das Signal zur Nachzahlaufforderung erzeugen. Durch diese Zusammenfassung zu Bereichen kann die feste Zeitspanne nur mit einer gewissen Toleranz erreicht werden
Bei Münzfernsprechern ist es weiterhin bekannt (DT-OS 20 56 584) den Teilnehmertakt im Münzer in einen Kassiertakt umzusetzen. Dabei wird der Abstand zwischen jeweils zwei Impulsen des Teilnehmertaktes digital ermittelt und dieser Wert durch die Gebühreneinheit dividiert. Der so entstandene 1-Pfennig-Takt bildet Ίβπη nach Multiplikation mit dem Wert der kleinsten zur Kassierung zugelassenen Münze die Impulse düs internen Kassiertaktes.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Münzfern iprecher mit einer Anzeige zur Nachzahlaufforderung, die unabhängig von der Sprechdauer für eine Gebühreneinheit eine vorbestimmte Zeit vor der durch den jeweiligen eingeworfenen Geldbetrag bestimmbaren Schlißzeit für ein Gespräch erzeugt wird, zu schaffen, die für alle Sprechdauern je Gebühreneinheit gleichmäßig arbeitet.
Dies wi -d erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß bei einer Anordnung zur Erzeugung eines 1-Pfennigtaktes aus dem /Abstand der Impulse des Teilnehmertaktes der Divisionsfaktor derart geändert wird, daß ein 1/x-Pfennigtalct erzeugt wird, daß der 1/x-Pfennigtakt an einen Zähler angelegt wird und diesen betätigt, daß in den Zähler aus einem Guthabenspeicher das jeweils noch verfügbare Guthaben zu Beginn jedes Intervalls, das dem ;r-ten Teil der vorbestimmten Zeit entspricht, eingeschrieben wird, und daß an einen Ausgang des Zählers eine Einrichtung zur Anzeige der Nachzahlaufforderung angeschlossen ist.
Es ergibt sich dadurch der Vorteil, daß die vorbestimmte Zeit genauer eingehalten werden kann.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß neben dem Speicher, in dem der Geldwert in Vielfachen der kleinsten zulässigen Münzeinheit gespeichert ist, ein weiterer Speicher vorgesehen ist, der mit jeder
Kassierung einer Münzeinheit auf den Wert der kleinsten zulässigen Münzeinheit eingestellt wird und dann durch einen aus den Gebührenimpulsen abgeleiteten Takt für die kleinsten Münzwerte betätigt w;rd und daß die Stellung beider Speicher zu Beginn jedes Intervalls in den Zähler übertragen wird. Es ergibt sich dadurch der weitere Vorteil, daß eine noch genauere Bestimmung der Zeit möglich ist.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß bei der Kassierung der Mind^stgebühr der Differenzbetrag zwischen dem Wert einer Gebühreneinheit und der Mindestgebühr in den weiteren Speicher eingeschrieben wird. Es ergibt sich dadurch der Vorteil, daß auch dieser Differenzbetrag mit berücksichtigt wird.
Die Erfindung wird nun anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles, das in Blockform die notwendigen Einrichtungen darstellt, näher erläutert.
Für die Beschreibung des Ausführungsbeispieles ist angenommen, daO der Wert einer Gebühreneinheit 21 Pfennig und die vorbestimmie Zeit für die Nachzahlaufforderung 10 s beträgt. Weiterhin ist der Wert χ zu 20 gewählt. Damit ergibt sich dann die Dauer jedes Intervalls zu 500 ms.
Die von dem in der Anordnung AO zur Erzeugung des Mx-Pfennig-Taktes angeordneten Taktgeber TG abgegebenen Taktimpulse werden einmal direkt an einen Zähler /2 angelegt und schalten diesen weiter und zum anderen an den Teiler Ti. Dieser Teiler gibt entsprechend dem gewählten Wert für χ nur jeden 20. Taktimpuls weiter an einen weiteren Teiler Tl. in dem die Impulsfolge durch den Wert einer Gebühreneinheit GE weiter heruntergeteilt und dann an den Zähler Zl angelegt wird. Der Zähler Zl wird also durch jeden 420ten Impuls des Taktgebers TG um eine Stelle weitergeschaltet. Die Aufteilung in zwei Teiler ist deshalb zweckmäßig, um mögliche Änderungen der Gebühreneinheit leichter berücksichtigen zu können.
Mit jedem von der Vermittlungsstelle empfangenen Teilnehmertakt 7Twerden die Zähler über den Eingang Ru auf den Wert 0 eingestellt und die Torschaltung Tor 1 wird kurzzeitig geöffnet, damit der Stand des Zählers Z1 in den Speicher Sp übertragen werden kann, der mit einem Vergleicher Vgl. gekoppelt ist. Es ist dabei selbstverständlich, daß die Rückstellung etwas verzögert ist.
Durch den Teilnehmertakt TT wird weiterhin eine Auswertestufe -4Si gesteuert, die mit dem zweiten Gebührenimpuls beginnend ein Signal B abgibt, das weitere Vorgänge auslöst.
Da nach dem ersten Gebührenimpuls des Teilnehmertaktes die UND-Schaltung i'4 noch gesperrt ist, wird nur in dem Zähler Zl die heruntergeteilte Taktfolge des Taktgebers TG gezählt. Beim zweiten Gebührenimpuls wird dann die Torschaltung Tor 1 kurzzeitig geöffnet und der Zählerstand des Zählers Z1 in den Speicher und Vergleicher Sp. Vgl. übertragen und beide Zähler werden auf Null gestellt. Da jetzt auch das Signal B anliegt, werden jetzt beide Zähler gesteuert.
Sobald vom Vergleicher festgestellt wird, daß die Stellung des vom schnelleren Takt gesteuerten Zählers Zl mit dem gespeicherten Wert übereinstimmt, wird ein Ausgangssignal ST abgegeben, das einen 1/20-Pfennig-Takt darstellt. Mit diesem Signal wird der Zähler Z 2 zurückgestellt und gleichzeitig der Zähler Z 3 um eine Einheit heruntergezählt.
In den Zähler Z3 ist über die Torschaltung Tori das Guthaben eingespeichert worden. Die Torschaltung Tor 2 wird erstmalig mit dem zweiten Gebührenimpuls kurzzeitig geöffnet und danach alle 500 ms. Diese Steuerimpulse werden über einen Teiler Γ3 von den Taktimpülsen des Taktgebers abgeleitet. Der Teilerfaktor y ist abhängig von der Impulsfrequenz des Taktgebers und der gewünschten Zeit.
Wenn der durch den 1/20-Pfennig-Takt STheruntergezählte Zähler Z 3 die Stellung 0 erreicht, wird über die UND-Schaltung i/3 die Nachzahlaufforderung ausgelöst, die als Lampe NZA dargestellt ist.
Solange noch ein ausreichendes Guthaben vorhanden ist, kann der Zähler Z3 während des Intervalls von 500 ms die Stellung 0 nicht erreichen und wird mit der öffnung der Torschaltung Tor 2 alle 500 ms wieder auf den Wert des jeweiligen Guthabens eingestellt.
Der Wert der vom Sprechgast eingeworfenen Münzen wird über den Eingang ME in den Guthabenspeicher GSp 1 eingeschrieben. Der Guthabenstand wird dann mit jedem Münzeinwurf ME erhöht und mit jedem Kassiertakt entsprechend erniedrigt.
Aus dem 1/20-Pfennig-Takt STwird in dem Teiler Γ 4 ein 1-Pfennigtakt PT und daraus in einem weiteren Teiler Γ5 ein 10-Pfenniglakt KT erzeugt, der die Kassierung steuert. Für die Arbeitsweise der Anordnung ist es dabei unerheblich, ob durch den Kassiertakt neben der Abbuchung des Guthabens auch kassiert wird oder ob nur vom Guthaben abgebucht wird.
Mit der Kassierung der Mindestgebühr MG wird über die UND-Schaltung UX der Differenzwen zwischen Mindestgebühr und dem Wert einer Gebühreneinheit in den Gebührenspeicher GSp 2 eingeschrieben. Im Gebührenspeichtr GSpi ist das Guthaben in 10-Pfennig-Einheiten gespeichert und im Gebührenspeicher GSp 2 sind die Pfennigbeträge gespeichert. Durch den Zähler Z3 wird jeweils das sich aus der Stellung der beiden Guthabenspeicher ergebende Guthaben parallel eingespeichert
Um die Anzeige noch genauer zu gestalten, wird gleichzeitig mit der durch einen Kassierimpuls KT eingeleiteten Abbuchung einer 10-Pfennig-Einheit im Gebührenspeicher GSp 1 über die UND-Schaltung Ul der Wert 10 in den Gebührenspeicher GSp 2 eingespeichert. Dieser Gebührenspeicher wird dann durch den 1-Pfennigtakt PTheruntergezählt.
Für die Auswertung der Nachzahlaufforderung kann das jeweilige Cuthaben so immer auf den Pfennig genau angegeben werden.
Die Nachzahlaufforderung arbeitet also nach dem erfindungsgemäßen Prinzip der x-fach schnelleren Abbuchung des Guthabens in einer v-fach kürzeren Zeit als der Vorwarnzeit.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

23 28313 Patentansprüche:
1. Münzfernsprecher mit einer Anzeige zur Nachzahlaufforderung, die unabhängig von der Sprechdauer für eine Gebühreneinheit eine vorbestimmte Zeit vor der durch den jeweiligen eingeworfenen Geldbetrag bestimmbaren Schlußzeit für ein Gespräch erzeugt wird, dadurch «gekennzeichnet, daß bei einer Anordnung (AO) zur Erzeugung eines 1-Pfennigtaktes aus dem Abstand der Impulse des Teilnehmertaktes (TT) der Divisionsfaktur derart geändert wird, daß ein 1/x-Pfennigtakt (ST) erzeugt wird, daß der 1/x-Pfennigtakt an einen Zähler (Z 3) angelegt wird und diesen betätigt, daß in den Zähler aus einem Guthabenspeicher (GSp) das jeweils noch verfügbare Guthaben zu Beginn jedes Intervalls, das dem x-ten Teil der vorbestimmten Zeit entspricht, eingeschrieben wird, und daß an einen Ausgang des Zählers eine Einrichtung (U3, NZA)zur Anzeige der to Nachzahlaufforderung angeschlossen ist.
2. Münzfernsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Speicher (GSp 1), in dem der Geldwert in Vielfachen der kleinsten zulässigen Münzeinheit gespeichert ist. ein weiterer Speicher (GSp 2) vorgesehen ist. der mit jeder Kassierung (KT) einer Münzeinheit auf den Wert der kleinsten zulässigen Münzeinheit eingestellt wird und dann durch einen aus den Gebührenimpulsen abgeleiteten Takt für die kleinsten Münzwerte (PT) betätigt wird, und daß die Stellung beider Speicher (GSp 1,2) zu Beginn jedes Intervalls in den Zähler (Z 3) übertragen wird.
3. Münzfernsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Kassierung der Mindestgebühr der Differenzbetrag (D) zwischen dem Wert einer Gebühreneinheit und der Mindestgebühr in den weiteren Speicher (GSp 2) eingeschrieben wird.
4. Münzfernsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß weitere Impulsfrequenzteiler (TA, 5) vorgesehen sind, die aus Mx- Pfennigtakt (S7?den Pfennigtakt (PT)\md den Kassiertakt (KT) erzeugen.
DE19732328318 1973-06-04 1973-06-04 Münzfernsprecher mit einer Anzeige zur Nachzahlaufforderung Expired DE2328318C3 (de)

Priority Applications (2)

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DE19732328318 DE2328318C3 (de) 1973-06-04 Münzfernsprecher mit einer Anzeige zur Nachzahlaufforderung
AT456374A AT343190B (de) 1973-06-04 1974-06-04 Munzfernsprecher mit einer anzeige zur nachzahlaufforderung

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DE19732328318 DE2328318C3 (de) 1973-06-04 Münzfernsprecher mit einer Anzeige zur Nachzahlaufforderung

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Publication Number Publication Date
DE2328318A1 DE2328318A1 (de) 1974-12-19
DE2328318B2 DE2328318B2 (de) 1976-10-21
DE2328318C3 true DE2328318C3 (de) 1977-06-02

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