DE2013108A1 - Katalytische Polymerisation und Ka talysator zur Durchfuhrung dieser Poly mensation - Google Patents
Katalytische Polymerisation und Ka talysator zur Durchfuhrung dieser Poly mensationInfo
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- DE2013108A1 DE2013108A1 DE19702013108 DE2013108A DE2013108A1 DE 2013108 A1 DE2013108 A1 DE 2013108A1 DE 19702013108 DE19702013108 DE 19702013108 DE 2013108 A DE2013108 A DE 2013108A DE 2013108 A1 DE2013108 A1 DE 2013108A1
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Description
Katalytische Polymerisation und Katalysator zur
Durchführung dieser Polymerisation
Die Erfindung betrifft die katalytische Polymerisation von
konjugierten Dienen. Dieselben können entweder einzeln oder in Mischung miteinander oder mit anderen polymerisierbaren Kohlenwasserstoffen
verarbeitet werden.
Polybutadien aus Butadien-1,3 ist in Automobilreifen aufgrund
seiner Nachgiebigkeit, seiner Abriebfestigkeit, seiner geringen Wärmeentwicklung und seiner guten Wärmebeständigkeit brauchbar.
Insbesondere'ein Polybutadien mit( einem hohen Anteil von
cis-1,4-Polymer ist hinsichtlich der thermischen und mechanischer Eigenschaften überlegen. Es ist bereits bekannt, daß Butadien
mit verschiedenen Katalysatorzusammensetzungen aus Übergangsmetallsalzen
und metallorganischen Verbindungen polymerisiert werden kann.
Katalysatorzusammensetzungen mit besonderen Übergangsmetallverbindungen
führen zu Polymeren, die im wesentlichen aus cis-1,4-Polybutadien bestehen. Wenn Titan als Übergangsmetall
ausgewählt .wird, muß man Jod mit Titan zusammenbringen; doch der cis-1,4-Anteil überschreitet bei Verwendung dieses Katalysators
nicht etwa 95 Prozent. Außerdem ist die Verwendung eines solchen speziellen Salzes nicht wirtschaftlich. Wenn Kobalt
oder Nickel als Übergangsmetalle ausgewählt werden, ist hierfür ein Dreikomponentenkatalysator aus Kobalt- oder Nickelnaphthenat
109835/U14 _
ORIGINAL INSPECTED
einer Alkylaluminiumverbindung und BF, vorgeschlagen. Mit diesem
Katalysator erhält man einen hohen cis-1,4-Anteil von etwa
95 bis 98 Prozent. Die Katalysatorwirkung verschwindet, wenn BF~ fehlt. Die Notwendigkeit dieses Bestandteils macht die
Herstellung des Katalysators aufwendig, so daß derselbe vom wirtschaftlichen Gesichtspunkt nicht vorteilhaft ist. Es ist
auch ein Katalysator mit Kobaltchlorid vorgeschlagen, wo die metallorganischen Verbindungen zur Vereinigung mit dem Kobaltchlorid
nur auf wenige spezielle Verbindungen beschränkt sind; wenn Trialkylaluminium verwendet wird, hat das erhaltene Polymer
einen 1,2-syndiotaktischen Aufbau, ohne daß eine Alterung des Katalysators eintritt«
Aufgabe der Erfindung 1st die Erzielung einer hohen Ausbeute
bei der katalytischem Polymerisation von konjugierten Dienen.
In weiterer Zielsetzung der Erfindung wird ein Katalysator
vorgeschlagen;, der' le.icht h er,τυ stellen ist und eine hohe Aktivität
auch bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen besitzt.
Die Erfindung ist durch Verwendung eines Katalysators aus mindestens eir<er Verbindung der Gruppe der Fluoborate von
Nickel oder Kobalt sowie der Fluoborat-Komplexverbindungen sowie aus einer metallorganischen Verbindung eines Metalls
der II. oder III. Gruppe doa Periodensystems gekennzeichnet.
Der Katalysator im Rahmen der erfindungsgemäßen Polymerisation
ist also ein binärer Katalysator,
Bei der Polymerisation von Butadien ist Nickelfluoborat besonders
vorteilhaft, weil ea einen hohen cis-1,4-Anteil ergibt,
außerdem hohe Polymerausbeutan liefert und leicht verarbeitbar
ist.
Der Katalysator nach der Erfindung besteht aus mindestens einer
Verbindung der Gruppe von Nickel- oder Kobaltfluoborat und Komplexverbindungen derselben sowie aus einer metallorganischen
Verbindung eines Metalls der II. oder III. Gruppe des Perioden-
systems.
Das Nickel- oder Kobaltfluoborat als ein Bestandteil des Katalysators
kann ein zweiwertiges oder dreiwertiges Salz sein; ein zweiwertiges Salz ist, weil es leichter zugänglich und
stabiler ist, vorzuziehen. Diese Fluoborate können in verschiedenem Hydratationszustand vom Hexahydrat bis zum Anhydrid
vorliegen. Man kann auch eine unter vielen organischen oder anorganischen Komplexverbindungen der Fluoborate benutzen.
Bspw. kann ein Teil oder die Gesamtheit des Kristallwassers des Fluoborathexahydrats durch eine oder mehrere Verbindungen
aus der Gruppe der Alkohole, der Carbonsäuren, der Amine, der Amide und anderer Verbindungen mit aktivem Wasserstoff substituiert sein. Solche Komplexverbindungen, von Fluoboraten
haben die allgemeine Formel
M (BF4)2 . 6X , ■
mit M als Nickel oder Kobalt, X als ROHr RCOOH, mit R als
C.-CpQ-Alkyirest, als Phenol, Amin» Amid und einerVerbindung
mit aktivem Wasserstoff. Verbindungen zur Substitution von Kristallwasser sind bspw. Alkohole wie Methylalkohol, Äthylalkohol,
Propylalkohol, Isopropylalköhol, Butylalkohol, Isobutylalkohol,
Neopentylalkohol, Amylalkohol, Allylalkohol, Cyclohexanol, Cyclohexenylalkohol9 M@thy!cyclohexanol und
Chloropropylalkohol; Phenole wie Phenol, Cresol und Chlorophenols
Carbonsäuren wie Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure,
Acrylsäure, Isobutylsäure, Butylsäure, Laürinsäure84.Cyclohexane
carbonsäure, Methylcyclohexancartoonsäurej Benzoesäure, Trichloressigsäure,
Dichloressigsäure, Monochloressigsäure» Trifluoressigsäure,
Chlorbensoesäurej Amine wie Methylamin, A'thylamin, Diäthylamin, Triäthylamin, Ä'thanolamiiis, Pyridin und Anilin;
Amide wie Acetamid, Harnstofff Acetanilide Propionänilid;und'
Verbindungen mit aktivem Wasserstoff wie Acetylaceton* Ithylmalonat,
Äthylacetacetat,-"Malonsäuredinitril· ■"■ . ,. , "" -
10983B/UH
ORIGINAL iNSPEGTED
Verbindungen zum Ersatz des Kristallwassers können auch anorganische
Verbindungen wie Ammoniak, Borsäure und dgl..sein. Die Substitution durch eine solche Verbindung erfolgt vorzugsweise
durch Reaktion mit wasserfreier Essigsäure, wo die Verbindung nach einem bekannten Verfahren für Essigsäure substituiert
wird. Durch entsprechende Auswahl der Verbindung zum Ersatz des Kristallwassers kann man das Nickel- oder Kobaltfluoborat
in Kohlenwasserstofflösungsmitteln löslich erhalten. Wenn diese Verbindung löslich ist, wird die Zugabe des Katalysators
leichter und die Aktivität verbessert, so daß die notwendige Menge des Katalysators herabgesetzt wird. Im Rahmen der
Erfindung bilden ein oder mehrere Verbindungen unter den Fluoboraten und organischen oder anorganischen Komplexverbindungen
derselben die erste Katalysatorkomponente.
Die andere Katalysatorkomponente ist eine metallorganische
Verbindung eines Metalls der II. oder III. Gruppe des Periodensystems. Dazu gehören metallorganische Verbindungen wie von
Aluminium, Bor, Zink, Magnesium, Cadmium, nämlich bspw. Dialkylmagnesium, Alkylmagnesiumhalogenid, Trialkylaluminium,
Dialkylaluminiumhalogenid, Alkylaluminiumsesquihalogenid, Alkylaluminiumdihalogenid, Dialkylzink. Wenn man auch
C-j-CpQ-Alkylreste vorzieht, kann ein Teil oder die Gesamtheit
der Alkylreste durch Cycloalkylreste oder Arylreste oder durch
[Wasserstoff ersetzt werden. Als Halogen kann Chlor, Brom und I Jod benutzt werden. Die am meisten bevorzugten metallorganischen
I Verbindungen sind Alkylaluminiumverbindungen und Alkylzinkverbindungen der allgemeinen Formel R^MY,,» niit R als Alkylrest
mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, M als Zink oder Aluminium, Y als Chlor, Brom oder Jod, m = 1-3, η = 0-2 und m+n = 2 oder
Besonders wirksame Verbindungen sind Triäthylaluminium, Triisobutylaluminium,
Trihexylaluminium, Trioctylaluminium, Tridecylaluminium, Triisopropylaluminium, Diäthylaluminiumchlorid,
Äthylaluminiumsesquichlorid, Monoäthylaluminiumdichlorid, Diäthylzink.
I Für die Durchführung der Polymerisation werden metallorganische
109835/UU
Verbindungen von Metallen der II. oder III. Gruppe des Periodensystems
einzeln oder in Kombination benutzt. Man kann bspw. eine Mischung von Triäthylaluminium und Diäthylaluminiumchlorid
j oder eine Mischung von Diäthylaluminiumchlorid und Monoäthylaluminiumdichlorid
benutzen.
Unter die metallorganischen Verbindungen von Metallen der II. und III. Gruppe des Periodensystems sind auch Hydride und
Chloride dieser Metalle zu rechnen.
Der vorgeschlagene Polymerisationskatalysator wird aus den genannten beiden Komponenten zubereitet. Die Zubereitung kann
in lösungsfreiera Zustand erfolgen, doch werden die beiden Komponenten normalerweise in einem Lösungsmittel zur Durchführung;
der Reaktion gemischt. Die Reihenfolge der Zugabe der jeweiligen Komponenten ist beliebig. Bei einer Zubereitung wird in das
Lösungsmittel, Nickel- oder Kobaltfluoborat oder eine Komplexverbindung (was im folgenden unter der Bezeichnung Nickel- oder
Kobaltfluoborat zusammengefaßt ist) in das Lösungsmittel eingegeben; dann wird die metallorganische Verbindung zugemischt;
nach einer anderen Zubereitung wird zunächst die metallorganische
Verbindung in das Lösungsmittel eingebracht und dann das Nickel- oder Kobaltfluoborat zugemischt. Die Gegenwart des
konjugierten Ausgangsdiens bei der Zubereitung des Katalysators
verbessert nicht nur merklich die Katalysatoraktivität,sondern
setzt auch die Golmenge innerhalb des erhaltenen Polymers herab,
Folglich kann man 'zuerst das Dien in eine Mischung von Lösungsmittel
und Nickel- oder Kobaltfluoborat einbringen aind dann
die metallorganische Verbindung zugeben, damit die Reaktion unmittelbar einsetzt; die Reihenfolge der Zugabe der Katalysatorr
komponenten kann auch umgekehrt sein. Die Anteile cter Katalysatorkomponenten
können innerhalb eines weiten Bereichs der Mo!verhältnisse Liegen, von 0,01 bis 2 000, vorzugsweise
zwischen 0,2 und I 000 zwischen Nickel»» oder Kobaltfluoborat
und der' mo ha !.!organ lochen Verbindung,,
■ _ _■ - ■ ι
i0Ϊ8-3TnTu "~
BAD
2U13108
Zwar sind die Verfahrensgrößen für die Zubereitung des Katalysators,
nämlich Temperatur, Atmosphäre und Lösungsmittel, nicht
kritisch. Wenn jedoch der Katalysator in Gegenwart des Ausgangsstoffes der konjugierten Diene zubereitet wird, müssen diese
Bedingungen die gleichen wie die Reaktionsbedingungen für das konjugierte Dien sein, damit die Reaktion unmittelbar einsetzt.
Wenn jedoch der Katalysator gesondert zuvor zubereitet wird,
sollen die Zubereitungsbedingungen zweckmäßigerweise möglichst
j genau den Polymerisationsbedingungen des konjugierten Diens
ι gleich sein. Normalerweise wird der Katalysator möglichst nahe bei Zimmertemperatur zubereitet, indem ein Teil oder die Gesamtheit
des Lösungsmittels für die PolymerisatLonsreaktLon benutzt
wird und eine trockene Schutzgasatmosphäre aus Stickstoff oder Argon vorhanden ist.
Der so zubereitete Katalysator kann für die Polymerisation benutzt werden, ohne daß er altert; doch wenn der Katalysator
auf diese Weise zubereitet ist, kann es bei entsprechender erforderlicher MengeneinstelLung vorkommen, daß das Lösungsmitj
tel ein festes Unlösliches enthält. Zwar ist ein Katalysator
mit einem Feststoffanteii für die Reaktion noch brauchbar·, doch
der Feststoffanteil muß durch FiLtrieren oder dgl. entfernt
j werden.
Das konjugierte Dien, das nach dem vorgüiichl'wjerion Verfahren,
polymerisiert werden iso.LL, kann ein EJutad L^n- 1 ,''-KohLe.'nwasi'.e.'
r.toff sein, wie. Butadien-I ,'>, methylsubütituLer tor>
[JuL.tdieri™
1 ,'":>, Isopren ad?.*r Pipery Ltm; oder ein konjugierte;-; aL i.phat i..-'.
1) ίο Li· tin mit mehr .ils 5 Kohlenstoffatomen, wie ' //'-D im et hy L-but-adiun-I
,'ί, ii-iU-hyLbiitadiim- I ,"'>, lifixadiert-.'!#4 m;w; oder
Hin konjugierter ο ykl. Lacher DLolefLnkohLenwaüserstoff wie
Cyc; Lopüiitudiön, i;/f.Lon .'Xadien- 1,5. ili.iohurif-;en ■'->n _;wt.- i , d-r--L
"Λ-ί· iii:'hi- d.iu:;er Lonjugit.-rton Dicine- können tibf-nc.! L 1;.; bt-mit : t
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L/ri-c'liiL-.-rt .«fi-'U, bspw. !.lit
ι η π η ι i / ui;
BAD ORIGINAL
20131Q8
vinylsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoffen wie Styrol.
Die Polymerisation des konjugierten Diens erfolgt unter Normaldruck
oder einem erhöhten Druck in Gegenwart oder Abwesenheit
• eines inerten Lösungsmittels, bspw. eines aromatischen Kohlen-
• wasserstoffs wie Benzol, Toluol und Xylol, eines aliphatischen
Kohlenwasserstoffs wie η-Hexan und n-Heptan, eines aliphatischen
Cyclokohlenwasserstoffs wie Cyclohexan und Methylcyclohexan und Kohlenwasserstoffgemischen mit Petroläther und Ligroin.
Die Polymerisationstemperatur kann eine beliebige Temperatur sein, bei der das Lösungsmittel in flüssigem Zustand vorliegt,
eine Temperatur zwischen -20°C und 150°C, vorzugsweise zwischen O0C und 60°C. Wenn auch bereits sehr kleine Mengen des Katalysators
eine genügende Aktivität für die Polymerisation ergeben, ist ein Molverhältnis von konjugiertem Dien zu Nickel- oder
Kobaltfluoborat zwischen 10" und 0,5, vorzugsweise zwischen
10 ^und 10 zweckmäßig anzuwenden.
Wenn das konjugierte Dien unter Verwendung des beschriebenen Katalysators polymerisiert wird, kann innerhalb des Reaktionssystems zur Regelung des Molekulargewichts des erhaltenen
Polymers ein Polymerisationsregler zur Steuerung des Molekulargewichts
vorhanden sein, bspw. ein Vinylcycloolefin, ein oc-Olefin oder dgl.. Solche Polymerisationsregler zur Steuerung
des-Molekulargewichts umfassen 1-Butan, 1-Vinylcyclohexene,
1,3-Dimethy1-1-vinylcyclohexan, i-Vinylcyclopenten-3» 1-Vinylcyclobuten-2,
Limonen, 3,5-Diäthyl-1-vlnylcyclopenten-2. i-Vinylcyclohexen-3 ist besonders zweckmäßig, weil es aufgrund
der Diels-Alder-Reaktion aus Butadien-1,3 leicht erhältlich ist
und die Eigenschaften des erhaltenen Polymers nicht beeinflußt. Wenn auch die Menge eines solchen Polymerisationsreglers zur
Steuerung des Molekulargewichts von dem gewünschten Wert-des
Molekulargewichts des Polymers abhängt, kann bspw;"·bei:iWeas·*·-''*'
wendung von Vinylcycloolefin die Menge bis zu 20 Gewichts-%
betragen. Die Menge kann innerhalb eines Bereichs zwischen einen
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sehr kleinen Wert von etwa 0,001 Gewichts-% bis zu einem Wert von 10 Gewichts-% liegen. Der Zeitpunkt der Zugabe des Vinylcycloolefins
ist nicht kritisch; doch kann es in das Polymerisationssystem vor oder unmittelbar nach Beginn der Polymerisation
eingegeben werden.
Das erhaltene Polymerisationsprodukt wird in herkömmlicher Weise behandelt, damit man ein polymerisiertes konjugiertes Dien
erhält. Dies erfolgt durch Abdestillieren des Lösungsmittels aus dem Polymerisationsprodukt oder durch Zugabe eines schlechten
Lösungsmittels wie Alkohol oder Keton, damit das polymeri-
sierte konjugierte Dien ausfällt.
Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung, doch ist dadurch keine Einschränkung des Schutzumfangs gegeben.
100 ml wasserfreies Toluol und 1,19 mMol kristallisiertes
Ni (BF.)2 . 6HgO,das durch Konzentrierung einer 40 %igen wässrigen
Lösung von handelsüblichem Nickelfluoborat gewonnen war, werden in ein druckdichtes Glasgefäß von 340 ml eingefüllt.
2 mMol Triisobutylaluminium werden in einem Schutzgasstrom von
Nitrogen oder Argon in die Mischung eingeleitet. Dann werden 0,4tMol Butadien-1,3 eingefüllt und das Glasgefäß wird
abgeschlossen. 'Das Glasgefäß wird 100 h lang bei einer Temperatur
von 20°C gedreht, damit die Polymerisation abläuft. Nach Abschluß der Reaktion wird der Inhalt des Glasgefässes in eine
Methanol-Toluol-Mischung mit einem 2%igen Anteil von Ionol
(3,5-ditertiäres Butylhydroxitoluol), das als Antioxidationsmittel
wirkt,/aamit das gummiartige Polybutadien ausfällt.
Nach Trocknung unter verringertem Druck bei einer Temperatur von 50°C erhält man ein Polymer in einer Ausbeute von 26 Prozent
Die Feinstruktur des Polymers ergab sich zu 96,8 % cis-1,4,
0,1 % trans-1,4 und 3,1 % Vinyl; die Bestimmung erfolgt durch
Infrarot-Absorptionsspektroskopie ( bspw. nach dem Morero-
109835/UU
2G131Q8
Verfahren, 1La Chimica e Industria', 41 ,S. 758-762 (1959)
Die Grenzviskosität η in Toluol beträgt 1,7.
Die Grenzviskosität η in Toluol beträgt 1,7.
Bei diesem Ausführungsbeispiel werden 1,31 mMol handelsübliches
kristallisiertes Kobaltfluoborat Co (BF^)2 . 6H O und 2 mMol
Triisobutylaluminium benutzt. Die übrigen Reaktionsbedingungen
sind gleich wie im Beispiel 1. Die Reaktion wird bei einer
Temperatur von 200C 48 h lang mit einer Ausbeute von 20 Prozent durchgeführt. Die Feinstruktur des Polymers beträgt: 52,5 % -: cis-1,4, 4,9 % trans-1,4 und 42,6 % Vinyl. Die Grenzviskosität
η in Toluol beträgt 2,5.
Triisobutylaluminium benutzt. Die übrigen Reaktionsbedingungen
sind gleich wie im Beispiel 1. Die Reaktion wird bei einer
Temperatur von 200C 48 h lang mit einer Ausbeute von 20 Prozent durchgeführt. Die Feinstruktur des Polymers beträgt: 52,5 % -: cis-1,4, 4,9 % trans-1,4 und 42,6 % Vinyl. Die Grenzviskosität
η in Toluol beträgt 2,5.
Die Polymerisationsreaktion wird in gleicher Weise wie nach
Beispiel 1 für verschiedene Kombinationen von Nickelkomplex,
organischer Aluminiumverbindung, Butadien-1,3 und Lösungsmittel in unterschiedlichen Anteilen mit verschiedenen Reaktionsdauern und Reaktionstemperaturen gemäß Tabelle 1 durchgeführt. In
dieser Tabelle sind auch die Polymerausbeute, die Feinstruktur
des Reaktionsprodukts und die Grenzviskosität η in Toluol angegeben.
Beispiel 1 für verschiedene Kombinationen von Nickelkomplex,
organischer Aluminiumverbindung, Butadien-1,3 und Lösungsmittel in unterschiedlichen Anteilen mit verschiedenen Reaktionsdauern und Reaktionstemperaturen gemäß Tabelle 1 durchgeführt. In
dieser Tabelle sind auch die Polymerausbeute, die Feinstruktur
des Reaktionsprodukts und die Grenzviskosität η in Toluol angegeben.
109835/UU
| f | I'apej-ie ' | 3 | .6X | 0,38 | .— | 0,38 | organische Aluminium- |
Menge mMol |
Butadien- 1,3 |
Menge (2) Mol ^ |
Lösungs mittel |
Menge ml |
Toluol | 100 | Reak- tions- |
Reak tions- |
Aus beute |
Jb'einstruic- tur des |
trans | viny | α | η | Γ | ι | O | |
| ORI | 4 | Menge mMol |
0,33 | 0,34 | verb indunp; | 0,5 | Menge (T) mMol |
0,44 | Art | 1 | 280 | tempe- ratur 8C |
dauer h |
Produkts % | 0,1 | 2,0 | 1 | , - | CO | |||||||
| Ω I |
5+ | 0,30 | I I 3,77 |
Art+ ++ | 1,0 | 0 | 2,0 | j | t | 20 | 16 | 83 | eis | 0,1 | 0,3 | 2 | ,Φ | O CX" |
||||||||
| 6 | 0,36 | 0,12 | A | "1,9 | 1,7 | 2,0 | » | 100 | t | 3 | 33 | 97,9 | 0,1 | 0,3 | 3 | , - | ||||||||||
| 7 | Ispbutyl- alkoho1 |
0,15 | D,11 | 1 | 1,3 | 1,5 | 0,44 | t | t | t | 2,5 | 62 | 99,6 | 0,3 | 1,1 | 2 | ||||||||||
| 8 | CH,, COOH | 0,1 | 0,10 | 0,55 | 0 | 1 | t | I | t | 11 | 20 | 99,6 | 13,2 | 0,7 | 0 | |||||||||||
| 9 | CC 1.,COO? | 0,17 | 0,10 | t | 0,35 | 0 | 0,5 | t | f | I | 31 | 53 | 98,6 | 17,6 | 1,1 | 0 | ,( | |||||||||
| 10 | 0,32 | I | 1 | 0,6 | 0,5 | 0,5 | I | I | 149 | 81,4 | 86,1 | 0,2 | 1,3 | 2 | ||||||||||||
| 11 | 0,33 | I | 1 | 1,2 | 0 | ι | I | 1 | I | 24 | 11,0 | 81,3 | 0,2 | 1,3 | 2 | |||||||||||
| O | 12 | CH^COOH | t | 1,2 | t | I | 1 | ' | I | 5 | 19 | 98,5 | 7,0 | 2,4 | 0 | |||||||||||
| co | 13 | » | B | 2,0 | 1 | 1 | Ligroin | I | I | 6 | 27 | 98,5 | 0,5 | 0,1 | 1 | |||||||||||
| CO | 14 15 16 |
t | C | 1,2 | 1 | t | n-Heptan Methylcy- clohexan Toluol |
I 110 |
I | 100 | 9 | 90,6 | 0,1 | 1,3 | 2 | Λ | ||||||||||
| cn | 17 | 1 | D | I 2,0 |
t | I t |
I | 100 | t | 2 | 9 | 99,4 | 0,2 0,3 0,5 |
1,3 1,1 2,0 |
I | |||||||||||
| 16 | t t I |
A | 0,45 | t I 31,6 |
' | t | t t |
28 | 27 21 11 |
98,6 | 0,2 | 0,8 | 3 | |||||||||||||
| -> | 19t | I | I Γ 1 |
0,4 | 0,6 | t | I | 132 | I | 7 | 19 | 98,5 98,6 97,5 |
0,3 | 1,0 | 2 | , j | ||||||||||
| 20+ | I | ' | 0,28 | 0,6 | 0,38 | I | t | J | 7 | 17 | 99,0 | - | - |
ti
,ί |
||||||||||||
| 21-r | E | 0,28 | 0,75 | 1 | 1 | 1 | 10 | 6 | 55 | 98,7 | — | |||||||||||||||
| 22 + | 1 | •A | ! | 0,75 | I | I | 20 | 4 | 70 | 99,1 | — | - | ||||||||||||||
| __-_ | I | I | r | I | 30 | 2 | 70 | 99,5 | - | - | ||||||||||||||||
| Ni(BF4J2 | I | I | I | 40 | 2 | 76 | 99,4 | |||||||||||||||||||
| X-Rest | I | 99,2 | 1 ,0 |
|||||||||||||||||||||||
| CH5OH | ,ί | |||||||||||||||||||||||||
| C2H4On | ||||||||||||||||||||||||||
Anmerkungen zu Tabelle 1: + Die in Beispiel 5 benutzte Komplexverbindung
von Nickelfluoborat ist in einem Lösungsmittel löslich.
Die organische Komplexverbindung von Nickelfluoborat
für die Beispiele 3 bis 8 wird durch Behandlung von kristallinem . NickeIfluoborat Ni(BF^)2 . 6H2O mit Aceton, Dimethylacetal oder
Orthoameisensäureäthylester, Orthoameisensäureisobutylester j Essigsäureanhydrid, Trichloressigsäure, Laurinsäureanhydrid
' zubereitet, wogegen die Komplexverbindung im Beispiel 9 durch
Behandlung der Essigsäure-substituierten Verbindung mit Acetylaceton erhalten wird.
++ Die angegebenen Symbole haben folgende Bedeutung: A = Triisobutylaluminium,
B = Triäthylaluminium, C = Diäthylaluminiumchlorid, D = Diäthylzink, E = Tridecylaluminium.
^y Menge des zugesetzten Butadien-1,3 vor Eingabe der metallorganischen
Verbindung in das Nickel- oder Kobaltfluoborat zur Vergrößerung der Katalysatoraktivität.
^ Menge des Butadien-1,3, das im Zeitpunkt der beginnenden
Polymerisation zugegeben wird.
wird <
Im Ausführungsbeispiel 16/hur die überstehende klare Flüssigkeit
der Katalysator-Toluollösung als flüssiger Katalysator
benutzt.
Das im Beispiel 2 benutzte Kobaltfluoborat Co (BF^)2 wird mit
Essigsäureanhydrid behandelt, damit man eine Verbindung erhält,
wo das Kristallwasser durch Essigsäure ersetzt ist. Q,35 mMol
dieser Verbindung werden in 100 ml Toluol dispergiert, und 1,4 mMol Triisobutylaluminium sowie 0,4 Mol Isopren werden all·-5
mählich zugegeben. Die Mischung wird 24 h lang polymerisiert,
worauf man gummiartiges Polyisopren in einer Ausbeute von 14 Prozent erhält. Das Polymer besteht zu etwa 80 % aus der
3,4-Komponente.
109836/1414
Handelsübliches kristallines Kobaltfluoborat Co(BF,)2 .
wird mit Orthoameisensäureisobutylester (CH(Oi-C-Hg),) behandelt
damit man Co(BF^)2 . 61-C^H9OH erhält. 0,13 mMol dieser Verbindung
werden in 80 ml Toluol gelöst, 1,04 mMol Butadien werden in die Lösung zugegeben, worauf 0,78 mMol Diäthylaluminiumchlorid
eingeschüttet werden, damit man einen flüssigen Katalysator erhält. 0,4 Mol Butadien werden dann dem flüssigen
Katalysator zugefügt. Die Polymerisation dauert 37 min bei einer Temperatur von 200C, so daß man gummiartiges Polybutadien
in einer Ausbeute von 64 Prozent erhält. Die Feinstruktur des Polybutadien ist 90,6 % cis-1,4, 0,5 % trans-1,4 und 8,9 %
Vinyl. Die Grenzviskosität η in Toluol beträgt 0,8„
0,01 mMol Co(BF^)2 . 6i-C^HgOH werden in 80 ml Toluol gelöst.
5 mMol Butadien werden in die Lösung eingegeben und sodann 5 mMol Diäthylaluminiumchlorid zur Fertigstellung eines flüssigen
Katalysators. 0,376 Mol Butadien werden schließlich in den flüssigen Katalysator eingegeben und 20 min lang bei einer
Temperatur von 200C polymerisiert, so daß man gummiartiges
Butadien in einer Ausbeute von 21 Prozent erhält. Die Feinstruktur ist 98,9 % cis-1,4, 0,1 % trans-1,4 und 1,0 %
Vinyl. Die Grenzviskosität η in Toluol yon 300C beträgt 38.
0,35 mMol der mit Essigsäure substituierten Verbindung nach Beispiel 23 werden in 100 ml Toluol dispergiert . 1,4 mMol
Triisobutylaluminium werden in das Dispersionssystem eingegeben,
darauf 0,44 Mol Butadien und 0,05 Mol Isopren. Die Mischung wird bei einer Temperatur von 200C 24 h polymerisiert, wobei
man ein gummiartiges Polymer in einer Ausbeute von 5,3 Prozent erhält. Eine Analyse nach der Infrarotabsorptionsspektroskopie
ergibt, daß das Polybutadien eine Feinstruktur von 42,4 % cis-1,4,
109835/UU
BAD ORIGINAL
7,0 % trans-1,4 und 50,6 % Vinyl aufweist, die Feinstruktur
des Isopren besteht hauptsächlich aus der 3,4-Komponente.
Das nach Beispiel 17 erhaltene Polybutadien wird unter den folgenden Bedingungen ausgehärtet; die physikalischen Kennf
größen des ausgehärteten Gummis werden gemessen und sind in j der folgenden Tabelle ,2 angegeben. Zum Vergleich wird handels-]
übliches Polybutadien entsprechend ausgehärtet; die physikalischen Kenngrößen des erhaltenen Gummis sind ebenfalls in
Tabelle 2 angegeben. "
Polybutadien 100 Schwefel 1,5
Stearinsäure 3
Beschleuniger (MSA) 1
Ruß (SH) 50
Diese Komponenten werden in der angegebenen Reihenfolge zusammen gefügt. Nach dem Durchkneten mit ¥alzen bei einer Temperatur
von 500C wird die Mischung bei einer Temperatur von 145°C
30 min lang ausgehärtet.
ι—
| handelsübliche: | |
| neues Polybutadien | Polybutadien |
| 40,0 | 42,5 |
| 103,5 | 106,5 |
| 64 | 66 |
| 142 | 148 |
| 223 | 216 |
| 445 | 415 |
| 0,054 | 0,038 |
| 270 | 268 |
| 60,5 | 62,5 |
20Ί3Ί08 -14-
Kenngrößen des Gummis
Meßgrößen
Viskosität des Ausgangsstoffes nach Mooney (ML)
Viskosität der Verbindung
j nach Mooney (ML)
j nach Mooney (ML)
Härte (HS)
Elastizitätsmodul bei 300 %
(kg/cm )
(kg/cm )
Zugfestigkeit (kg/cm )
Dehnung (%)
Dehnung (%)
Acron-Abriebfestigkeit (%)
Pico-Abriebfestigkeit (%)
Rückprallelastizität (%)
Pico-Abriebfestigkeit (%)
Rückprallelastizität (%)
Tabelle 2 läßt erkennen, daß der PoIybutadiengurami nach der
Erfindung im Vergleich zu handelsüblichem Butadiengummi verbesserte Eigenschaften aufweist.
0,15 mMol Ni(BF^ )p.6i-Cz FLjOFI mit einem Anteil von Isobutylalkohol
wird in 180 ml Toluol aufgelöst. 0,71 mMol Butadien und anschließend 0,43 mMol Triisobutylaluminium werden der
Lösung zugesetzt, damit man einen flüssigen Katalysator erhält, 3,0 Mol Butadien werden dann in den flüssigen Katalysator
eingegeben und 4 h lang bei einer Temperatur von 2Q C polymerisiert,
so daß man gummiartiges Polybutadien in einer Ausbeute von 27,3 Prozent erhält. Die Feinstruktur des Polymer;;
ist CJ9,6 % cis-1,4, 0,1 % traris-1,4 und 0,3 % Vinyl. Die
GrenzviskosLtat η beträgt 3 %.
Beispiele
2L\
bis 36
50 ml wasserfreies ToLuol und 0,15 mMol einer Verbindung, v/o
109835/UU
das Kristallwasser von Nickelfluoborat durch Isobutylalkohol
substituiert ist, werden in ein druckdichtes Glasgefäß mit einem lichten Volumen von 340 ml eingefüllt, damit die Verbindung
in Toluol gelöst wird. Der Lösung werden nacheinander 1,10
mMol Isopren und 0,425 mMol Triisobutylaluminium zugegeben,
damit man einen flüssigen Katalysator erhält. Monomere, die jButadien und Isopren in unterschiedlichen Molverhältnissen
gemäß der folgenden Tabelle ·3 enthalten, werden in den flüssigen
Katalysator eingegeben. Jede Probe wird bei einer Temperatur von 200C für eine unterschiedliche Zeitdauer zur Reaktion gebracht,
Tabelle 3.
Nach Abschluß der Polymerisation wird jeweils der Inhalt eines Glasgefässes in eine Methänol-Toluol-Mischung geschüttet, die
2 % Ionol(3,5-ditertiäres Butylhydroxitoluol) enthält und als
Antioxidationsmittel wirkt. Darauf fällt ein gummiartiges Polymer
aus. Nach Trocknung unter verringertem Druck bei einer Temperatur von 50°C wird die Polymerausbeute bestimmt. Ebenso
wird die Grenzviskosität in Toluol bei 300C gemessen. Die Ergebnisse
sind in Tabelle 3 angegeben.
Butadien (Mol)
Isopren (Mol)
Butadien/ Isopren (Molverh.)
Reakt.
dauer
Polymerausbeute
(Gew.-%)
(Gew.-%)
Isoprenanteil +
(Mol-50
(Mol-50
300C
Toiuda.
29
30
31
32
33
34
35
36
30
31
32
33
34
35
36
0,504 0,478 0,441 0,416 0,378 0,315 0,252 0,189
0,026
0,063
0,088
0,126
0,189
0,252
0*315
10,0/0 9,48/0,52 8,75/1,25 8,25/1,75 7,50/2,50 6,05/3,95
5,00/5,00 3,75/6·, 25
1,0 4,0 4,0 4,0 4,0 4,0 55
72,5
75,4
50,5
27,4
19,3
5,4
34,2
22,1
75,4
50,5
27,4
19,3
5,4
34,2
22,1
4,0
5,9
11,0
14,7
23,1
40,4
50,0
5,9
11,0
14,7
23,1
40,4
50,0
4,5 3,1 2,7 2,3 1,6 1,0
0,7 0,6
109835/UU
-16-
+Der Isoprenanteil in dem Polymer einer jeden Probe wird mithilf e einer Eichkurve bestimmt, die die Anteile von Isopren
und Butadien angibt, welche durch das Verhältnis D7,25/D13,6 des Absorptionsgrades des Mischpolymers für die Wellenlängen
7,25 η und 13,6 u im Infrarotspektrum angegeben sind.
Tabelle 4 zeigt die Meßwerte der Feinstruktur der jeweils erhaltenen
Polymere. Der Polybutadienanteil wird nach dem Morero-Verfahren
gemessen, dagegen der Polyisoprenanteil nach dem Richardson-Verfahren (J. Polym. Sei. 10, 353 (1953).
| Bsp. | Butadienanteil (%; | trans-1,4 | Vinyl | Isoprenanteil {%) | 3,4 |
| 29 | cis-1,4 | 0,3 | 0,4 | 1,4 | — |
| 30 | 99,3 | 0,1 | 0,2 | 0 | |
| 31 | 99,7 | 0,1 | 0,5 | 100 | 0 |
| 32 | 99,4 | 0,7 | 0,6 | 100 | 0 |
| 33 | 98,7 | 1,5 | 1,0 | 100 | 0 |
| 34 | 97,5 | 3,3 | 1,9 | 100 | 4,5 |
| 35 | 94,8 | 6,9 | 3,3 | 95,5 | 3,3 |
| 36 | 89,8 | 9,4 | 5,6 | 96,7 | 21,0 |
| 85,0 | 79,0 |
Nach den in der Tabelle angegebenen Werten liegt die Butadienkomponente
des Mischpolymers hauptsächlich in der cis-1,4-Form und die Isoprenkomponente in der 1,4-Form (hauptsächlich cis-Fonrj),
wenn ein Katalysator nach der Erfindung und entsprechende Polymerisationsbedingungen benutzt werden, vor. Damit kann man
Mischpolymere mit entsprechend vorteilhaften physikalischen Kenngrößen sowohl aus Polybutadien und Polyisopren erhalten.
Die Katalysatoraktivität ist sehr hoch. Zwar läßt sich die Polymerisationsaktivität bei jedem beliebigen Molverhältnis
von Butadien und Isopren erreichen, doch steigt die Aktivität
109835/UU
INSP&CTfcP
-17-
mit dem Butadienanteil. Beispiele 37 Ms 44
50 ml wasserfreies Toluol und 0,01 mMol einer Verbindung, wo
das Kristallwasser in Kobaltfluoborat durch Isobutylalkohol substituiert ist, werden in ein druckdichtes Glasgefäß mit
einem Innenvolumen von 340 ml eingefüllt, damit sich die genannte Verbindung in Toluol löst. Dieser Verbindung werden nacheinander
0,10 mMol Isopren und dann 1,0 mMol Diäthylaluminium-· chlorid zugefügt, so daß man einen flüssigen Katalysator erhält.
Monomere aus Butadien und Isopren in unterschiedlichen Molverhältnissen
nach der folgenden Tabelle 5 werden in den flüssigen Katalysator eingegeben. Jede Probe kommt bei einer Temperatur
von 200C 4 h lang zur Reaktion. Die Nachbehandlung des
Polymers erfolgt in gleicher Weise wiß in den Beispielen bis 36.
Bsp.
Butadien (Mol)
Isopren (Mol)
Butadien/ Isopren (Molverh.)
Polymerausbeuti
Isoprenanteil
(Mol-%)
(Mol-%)
300C Toluol
37
38
39
40
41
42
43
44
38
39
40
41
42
43
44
10,0
0,478
0,441
0,416
0,378
0,315 0,252
0,187
0,026 0,063 0,088 0,126 0,189 0,252 0,315
10,0/0
9,48/0,52
8,75/1,25
8,25/1,75
7,50/2,50
6,05/3,95 5,00/5,00 3,75/6,25
27,2 41,7 34,9 25,5 25,2
23,7 20,9 20,9
4,3
10,8
10,8
15,3
25,7
40,1
46,5
62,4
25,7
40,1
46,5
62,4
1,0 1,1 1,1 1,0 0,8 0,7 0,8 1,0
109836/UU
Die Meßwerte für die Feinstruktur des Mischpolymers nach diesen Eeispielen sind in Tabelle 6 angegeben.
Bsp.
Butadienanteil (%)
Isoprenanteil (%)
cis-1,4
trans-1,4
Vinyl
3,4
37
38
39
40
41
42
43
44
38
39
40
41
42
43
44
84,6
85,0
80,4
82,4
67,1
50,5
37,1
24,7
85,0
80,4
82,4
67,1
50,5
37,1
24,7
0,2
0,2
0,2
0,3
0,2
0,4
0,4
0,6
0,2
0,2
0,3
0,2
0,4
0,4
0,6
15,2 14,8 19,4 17,3 32,7 49,1 62,5 74,7
66,7
66,7
50,0
33,3
20,7
11,8
66,7
50,0
33,3
20,7
11,8
7,5
33,3 33,3 50,0 66,7 79,3 88,2
92,5
Eine Verbindung, wo das Kristallwasser von Nickelfluoborat
durch Äthylalkohol, Isobutylalkohol, Essigsäure oder Acetylaceton substituiert ist, findet Verwendung. Außerdem werden Ligroin,
i-Heptan und Methylcyclohexan als Katalysatorkomponente und rriäthylaluminium sowie Diäthylzink als Reduktionsmittel
für die Mischpolymerisation von Butadien-Isopren benutzt. Die Polymerisation erfolgt während einer unterschiedlichen Zeitdauer
bei einer Temperatur von 200C unter sonst gleichen Bedingungen
wie in den Beispielen 29 bis 36; das Molverhältnis Butadien/Isopren ist auf 8,75/1,25 festgelegt. Die Ergebnisse
sind in Tabelle 7 angegeben.
1Ü9835/U14
| Bsp | Ni(RF4) | 6X | Reduktions | mMol | ff | 1,0 | Tabelle 7 | Reaktions | Polymer | Isopren | 30 C | I -A. |
I
I |
|
| *τ | mittel | 0,45 | Lösungs | dauer (h) | ausbeute | anteil | Toluol | I |
' I
! |
|||||
| X-Rest | mMol | ■ Ί | ' .*' | mittel | (Mol-%) | 2,5 | 1 | |||||||
| 45 | C2H^CH | 0,15 | Α | : ' '' ' | 1,2 | 4,0 . | 45 | 5,8 | 2,1 | |||||
| 46 | KJ4H9OH | I | t | I | 0,43 | Toluol | 4,0 | 20 | 5,9 | 2,2 | ||||
| 47 | I | t | 0,43 | Ligroin | 6,0 | 30 | 6,0 | |||||||
| 48 | t | i | t | n-Heptan | 2,4 | |||||||||
| Methyl- | 5,0 | 50 | 5,5 | |||||||||||
| dicyclo- | ||||||||||||||
| «■MB O |
hexan | 2,0 | ||||||||||||
| «Ο | 49 | CH-COOH | 0,3 | t | 15 | 20 | 3,5 | |||||||
| 09 | Toluol | |||||||||||||
| to | 50 | Acetyl | 1,5 | |||||||||||
| m | aceton | 0,4 | I | 20 | 15 | 4,0 | 2,2 | |||||||
| •aft | 51 | 1-C4H9OI | : 0,15 | B | 1 | 4,0 | 32 | 5,6 . | 1,1 | |||||
| 52 | t | C | I | 50 | 10 | 5,0 | ||||||||
| I | ||||||||||||||
+ Die angegebenen Reduktionsmittel sind folgende: A = Tributylaluminium,
B = Triäthylaluminium, C = Diäthylzink.
Die Mischpolymerisation von Butadien und Isopren erfolgt entweder in einem einstufigen Verfahren, wo die Monomere
zusammengemischt und dann die Mischung polymerisiert werden, oder in einem zweistufigen Verfahren,wo entweder Butadien oder
j Isopren zuerst polymerisiert und dann das restliche Monomer i mischpolymerisiert wird. Beide Verfahrensweisen ergeben Mischpolymere
hoher Qualität.
89 ml wasserfreies Toluol, 0,05 mMol einer Isobutylalkohol-Komplexverbindung
von Nickelfluoborat Ni(BF^)2. 6 i-C,HgOH
und 2,5 mMol Butadien-1,3 werden in ein druckdichtes Glasgefäß I mit einem Innenvolumen von 340 ml unter einer trockenen Stickstoff-
oder Argonatmosphäre eingefüllt. Dann werden 0,125 mMol Triäthylaluminium der Mischung zugegeben, damit man einen
flüssigen Katalysator erhält. Unterschiedliche Anteile von wasserfreiem "!-Vinylcyclohexene werden dem flüssigen Katalysator
zugegeben und darauf 0,252 Mol Butadien-1,3. Nach Verschluß wird das Glasgefäß in einem Wasserbad bei einer Temperatur
von 400C 2 h lang gedreht, damit die Polymerisation abläuft.
Nach Abschluß der Polymerisation wird das Reaktionsgemisch in eine Methanol-Toluol-Mischung mit einem Anteil
von 2 % 3,5-ditertiärem Butylhydroxitoluol als Antioxidationsmittel
geschüttet, damit gummiartiges Polybutadien ausfällt. Das erhaltene Polybutadien wird bei einer Temperatur von 500C
unter verringertem Druck getrocknet. Die Polymerausbeute wird gemessen. Tabelle 8 gibt die Ergebnisse an.
109835/UU
| Bsp* | 1-Viny!cyclo hexene (mMol) |
Polymer ausbeute (Gew.-%) |
30°C Toluol |
cis-1,4 | trans-1,4 (%) |
Vinyl (JO |
| 53 | 2,0 | 78,0 | 2,2 | 99,2 | 0,2 | 0,6 |
| 54 | 1,5 | 79,4 | 2,5 | 99,3 | 0,1 | 0,6 |
| 55 | 1,0 | 80,9 | 2,9 | 99,2 | 0,2 | 0,6 |
| 56 | 0,50 | 78,7 | 3,2 | 99,1 | 0,2 | 0,7 |
| 51 | 0,20 | 83,1 | 3,3 | 99,3 | 0,1 | 0,6 . |
| 58 | 0,10 | 82,1 | 3,3 | 99,2 | 0,2 | 0,6 |
| 59 | 0,05 | 88,0 | 3,5 | 99,2 | 0,2 | 0,6 |
| 60 | 0 | 94,2 - | 3,8 | 99,2 | 0,1 | 0,6 |
Die Grenzviskosität η wird in Toluol bei einer Temperatur von 3Ö°C gemessen. Die Feinstruktur des Polymers wird durch
Infrarotabsorptionsspektroskopie bestimmt, nämlich nach dem
Morerö-Verfahren. In dem erhaltenen Polymer kann kein Gel
festgestellt werden.
80 ml wasserfreies n-Heptan, 0,01 mMol einer Äthylalkohol-Koffiplexverbindung
von Kobaltfluoborät Co(BF^)2. 6C2H5OH und
5 mMol Butadien-1,3 werden in ein druckdichtes Glasgefäß mit
einem Innenvolumen von 340 ml unter einer Stickstoff- oder Argonatmosphäre eingefüllt. Darauf werden in die Mischung
5 mMol Diäthylaluminiumchlorid eingegeben, damit man einen
flüssigen Katalysator erhält; 2,0 mMol wasserfreies 1-Vinylcyclohexene wird dem flüssigen Katalysator zugegeben,
darauf 0,3776 Mol Butadien-1,3« Nach Verschluß des Glasgefässes
wird dasselbe in einem Wasserbad mit einer Temperatur von 20°C 30 min lang gedreht, damit man ein gummiartiges Polybutadien
mit einer Ausbeute von 42 Prozent erhält. Die Grenzviskosität, η des Polymers in Toluol bei einer Temperatur von 30°C beträgt
109835/UU
2,5. Die Feinstruktur ist 98,9 % cis-1,4, 0,1 % trans-1,4 und
1,0 % Vinyl.
Eine Vergleichsprobe ohne Zusatz von 1-Vinylcyclohexen ergibt
eine Ausbeute von 45 Prozent, einen Wert η von 3,8 Prozent und eine Feinstruktur von 98,8 % cis-1,4, 0,2 % trans-1,4 und
1,0 % Vinyl.
39 ml wasserfreies Toluol, 1,0 mMol Limonen, 0,04 mMol einer
Essigsäurekomplexverbindung von Kobaltfluoborat Co(BF^)2
und 0,4 mMol Isopren werden in ein druckfestes Glasgefäß mit einem Innenvolumen von 340 ml unter einer Stickstoff- oder
Argonatmosphäre eingefüllt. Dann werden 4 mMol Diäthylaluminiumchlorid der Mischung zugegeben, damit man einen flüssigen Katalysator
erhält. Nach Eingabe von 0,15 Mol Isopren wird das Glasgefäß verschlossen und 3 h lang in einem Wasserbad bei
einer Temperatur von 2O0C gedreht, worauf man ein gummiartiges
Polyisopren in einer Ausbeute von 40 Prozent erhält. Die Grenzviskosität η in Toluol bei 30°C beträgt 1,8. Eine Vergleichsprobe
ohne Zusatz von Limonen ergibt eine Polymerausbeute von 42 Prozent und einen Wert η von 2£$.
89 ml wasserfreies Toluol, 0,05 mMol einer Isobutylalkohol-Komplexverbindung
von Nickelfluoborat Ni(BF^)2- 6!-C^H9OH
und 2,5 mMol Butadien-1,3 werden in ein Glasgefäß wie in dem
früheren Beispiel unter einer trockenen Stickstoffatmosphäre eingefüllt. Darauf werden 0,125 mMol Triäthylaluminium in die
Mischung zugegeben, damit man einen flüssigen Katalysator erhält. Unterschiedliche Anteile von wasserfreiem 1-Buten und
0,252 Mol Butadien-1,3 werden dem flüssigen Katalysator zugesetzt.
Nach Verschluß wird das Glasgefäß 2 h lang in einem Wasserbad bei einer Temperatur von 40°C gedreht, damit eine
109835/1414
| ■. | 2013108 | Butylhydroxitoluol als | getrocknet; die Polymerausbeute wird gemessen. Die Ergeb- | 1-Buten | der folgenden Tabelle 9 angegeben. . | η 300C Toluol | |
| -23- | , damit gummiartiges PoIy- | nisse sind in | (mMol) | Tabelle 9 | |||
| .' .. : „-■ | Polymerisation eintritt. Nach Abschluß der Reaktion wird das | butadien ausfällt. Das Polymer wird bei einer Temperatur von . | 160 | Polymerausbeute | 1,.2 | ||
| Reaktionsgemisch in eine Methanol-Toluol-Mischung mit einem | 500C | Bsp. | 120 | (Gewichts-%) | |||
| 2 %igen Anteil von 3,5-ditertiärem | 100 | 78,8 | 1,5 · | ||||
| Antioxidationsmittel ausgeschüttet | 63 | 80 | 74,2 | 2,2 | |||
| 64 | 60 | 75,0 | 2,5 | ||||
| 65 | 40 | 79,3 | 2,8 | ||||
| 66 | 20 | 78,0 | 3,1 | ||||
| 67 | 0 | 78,8 | 3,7 | ||||
| 68 | 77,2 | ||||||
| 69 | 78,8 | ||||||
| 70 | |||||||
100 ml wasserfreies Toluol, 0,04 mMol Isobutylalkohol-Komplexverbindung
von Nickelfluoborat Ni(BF^)2 . 6 i-C^HqOH und
2,0 mMol Butadien-1,3 werden in ein druckdichtes Glasgefäß mit einem Innenvolumen, von 340 ml eingefüllt; danach werden 0,08
mMol Triäthylaluminium in die Mischung eingegeben,vdamit man
einen flüssigen Katalysator erhält. 37 g destillieretes Styrol
und 14 g wasserfreies Butadien-1,3 werden in den flüssigen. Katalysator eingegeben. Nach Verschluß wird das .Glasgefäß \ .,-gedreht,
damit der Inhalt gerührt wird,und zwar 50 h lang
einem Wasserbad bei einer Temperatur von 400C, damit.eine;
merisation eintritt. Nach Abschluß der Polymerisation wirdf
große Menge Methanol mit einem 2 %igen Anteil von 3,5 diterh
tiärem Butylhydroxitoluol (als Antioxidationsmittel) in das
109835/14U
Reaktionsgemisch eingeschüttet, damit das erhaltene Polymer
ausfällt.
Man erhält 10,9 g Polymer. Die Grenzviskosität in Toluol bei
300C beträgt 0,53. Die Feinstruktur der Butadien-Komponente
ist 94,9 % cis-1,4, 3,6 % trans-1,4 und 1,5 % Vinyl. Eine
Eichkurve wird aufgrund des Infrarotabsorptionsspektrums
—1 -1
von Butadien bei 737 cm und von Styrol bei 700 cm aufgetragen. Aus dieser Kurve wird der Styrolanteil in dem Polymer
zu 12 Gewichts-% bestimmt. Um zu bestimmen, ob die Styrol-Komponente
mit dem Butadien mischpolymerisiert war oder nicht, wird das Polymer in η-Hexan dispergiert, worauf das Styrolpolymer
mit Dimethylformamid ausgezogen wird. Es wird jedoch kein Styrolpolymer ausgezogen. Dies zeigt, daß der gesamte Styrolanteil
vollständig mit der Butadien-Komponente mischpolymerisier;
ist.
Die Erfindung stellt einen neuartigen Polymerisationskatalysator zur Polymerisation von konjugierten Dienen wie Butadien,
Isopren usw. bereit. Dieser Katalysator besteht aus Nickeloder Kobaltfluoborat oder einer Komplexverbindung sowie einer
metallorganischen Verbindung eines Metalls der II. oder III#
Gruppe des Periodensystems. Er läßt sich leicht zubereiten und besitzt eine hohe Aktivität auch bei vergleichsweise
niedrigen Temperaturen.
Die unter Verwendung des Katalysators nach der Erfindung zubereiteten
Polymere und Mischpolymere besitzen einen hohen Anteil der cis-Komponente. Sie zeigen eine gute Verarbei'tbarkeit.
109835/UU
Claims (7)
- PatentansprücheKatalytische Polymerisation von konjugierten Dienen, gekennzeichnet durch Verwendung eines Katalysators aus mindestens einer Verbindung der Gruppe der Fluoborate von Nickel oder Kobalt sowie der Fluoborat-Komplexverbindungen sowie aus einer metallorganischen Verbindung eines Metalls der II, oder III. Gruppe des Periodensystems.
- 2. Polymerisation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das konjugierte Dien mindestens eine Verbindung aus der Gruppe von Butadien und Isopren ist.
- 3. Polymerisation nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß ein monomerer Kohlenwasserstoff mit einem merklichen Anteil eines konjugierten Diens der Einwirkung eines Katalysators ausgesetzt wird, der durch Mischung mindestens eines Metallfluoborats aus der Gruppe von Nickelfluoborat, Kobaltfluoborat und Komplexverbindungen derselben mit einer metallorganischen Verbindung eines Metalls der II. oder III. Gruppe des Perioden-systems gebildet wird.
- 4. Polymerisation nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einwirkung zwischen dem monomeren Kohlenwasserstoff und dem Katalysator.in einem indifferenten Lösungsmittel aus der Gruppe der aliphatischen Kohlenwasserstoffe, der aliphatischen Cyclokohlenwasserstoffe, der aromatischen Kohlenwasserstoffe und der Mischungen von Kohlenwasserstoffen erfolgt.
- 5. Polymerisation nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der monomere Kohlenwasserstoff im wesentlichen vollständig aus einem konjugierten Dien besteht.
- 6. Polymerisation nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der monomere Kohlenwasserstoff mindestens eine109835/UUwesentlichen Anteil von Butadien-1,3 enthält.
- 7. Polymerisation nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der monomere Kohlenwasserstoff aus einer Mischung eines konjugierten Diens und eines Vinyl-substituierten aromatischen Kohlenwasserstoffs besteht.109835/UU
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2139069 | 1969-03-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2013108A1 true DE2013108A1 (de) | 1971-08-26 |
Family
ID=12053728
Family Applications (1)
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