DE20120563U1 - Tragkorb - Google Patents
TragkorbInfo
- Publication number
- DE20120563U1 DE20120563U1 DE20120563U DE20120563U DE20120563U1 DE 20120563 U1 DE20120563 U1 DE 20120563U1 DE 20120563 U DE20120563 U DE 20120563U DE 20120563 U DE20120563 U DE 20120563U DE 20120563 U1 DE20120563 U1 DE 20120563U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- carrying basket
- side parts
- overlapping
- basket according
- longitudinal
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
- B65D5/20—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body, e.g. of tray-like form
- B65D5/30—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body, e.g. of tray-like form with tongue-and-slot or like connections between sides and extensions of other sides
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
Description
EW 10374 Gbra
Herriet Bödeker-Bollenz
Am Freibad 1 1
32657 Lemgo-Kirchheide
Am Freibad 1 1
32657 Lemgo-Kirchheide
Tragkorb
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft einen Tragkorb mit einem Boden, mit dem Boden verbundene Längs- und Stirnseitenteile sowie einem an den Längsseitenteilen angesetzten, bügelartigen Handgriff.
Tragkörbe der genannten Art, insbesondere für Obst und Gemüse, sind in vielen Ausführungsvarianten bekannt und bewährt, wobei zumeist derartige Tragkörbe aus Holzspan oder starken Pappen gefertigt sind.
Als nachteilig bei derartigen Tragkörben ist jedoch ihre Sperrigkeit anzusehen. Das Vorhalten nicht genutzter Tragkörbe bedarf von daher eines erheblichen Raumes.
Vor diesem Hintergrund macht die Erfindung es sich zur Aufgabe, einen Tragkorb zur Verfügung zu stellen, der konstruktiv einfach ausgebildet, bei Nichtgebrauch platzsparend gelagert werden kann.
Vor diesem technischen Hintergrund wird bei einem Tragkorb mit einem Boden, mit dem Boden verbundene Längs- und Seitenteile sowie einem an den Längsseitenteilen angesetzten, bügelartigen Handgriff gemäß des Anspruchs 1 darauf abgestellt, daß der Tragkorb aus einem Kunststoff besteht,
daß die Längs- und Stirnseitenteile über Filmscharniere an dem Boden angelenkt sind und daß der Boden, die Längs- und Stirnseitenteile sowie die verbindenden Filmscharniere einstückig ausgebildet sind.
B
B
Der Tragkorb nach der Erfindung weist eine Reihe von Vorteilen auf. So ist er durch seine Ausbildung aus einem Kunststoff sehr stabil, auch gegenüber relativ feuchter Ware. Insbesondere von Vorteil ist das Anlenken der Längs- und Stirnseitenteile über Filmscharniere an dem Boden, so daß diese abklappbar sind und der Tragkorb, ohne den Handgriff, sich flächenhaft erstreckt. Für den Gebrauch sind die Seitenteile lediglich aufzuklappen, zu fixieren und der Handgriff anzusetzen.
Fertigungstechnisch günstig ist weiter die einstückige Ausbildung, wobei insbesondere daran gedacht sein kann, daß der Boden, die Filmscharniere und die Seitenteile als Rohling in einer Ebene liegend ausgebildet sind. Infolge dieser Maßnahme können Formwerkzeuge für ein Spritzen, Spritzgießen oder dergleichen einfach gehalten sein. Platzsparend können derartige Rohlinge bis zu ihrer Verwendung bevorratet werden, wozu dann lediglich die Seitenteile aufzustellen und miteinander zu verbinden, beispielsweise zu verkleben sind.
Bevorzugt wird jedoch in konstruktiver Ausgestaltung, daß der Tragkorb lösbar in den Bereichen seiner oberen,Ecken zusammengehalten ist. Infolge dieser Maßnahme können die Seitenteile nach einer Benutzung voneinander wieder gelöst und erneut in eine flächenhaft sich erstreckende Lage verbracht werden. Einer späteren, erneuten Benutzung, dann wieder nach Auffalten der Seitenteile und deren Verbinden miteinander, steht nichts entgegen.
Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, wenn an den gegenüber dem Boden senkrecht aufgehenden Kanten der Längs- und/oder Stirnseitenteile Überlappungsabschnitte für ein Überlappen
mit den zu diesen senkrecht orientierten Seitenteilen mittels Filmscharnieren angelenkt sind. Aufgrund der Anlenkbarkeit sind auch diese Überlappungsabschnitte abgeklappt in eine Ebene mit den Seitenteilen und dem Boden bringbar, bspw. bei der Herstellung und/oder einer Aufbewahrung nach einer Benutzung.
Abgewinkelt und im aufgefalteten Zustand der Seitenteile werden durch die Überlappungsabschnitte die senkrecht gegenüber dem Boden aufgehenden Ecken des Tragkorbs überdeckt, wodurch die mechanische Stabilität deutlich erhöht und der Spalt zwischen den Seitenteilen geschlossen wird.
Bevorzugt sind die Überlappungsabschnitte an den Stirnseitenteilen angeordnet. Sie können jedoch auch problemlos an den Längsseitenteilen über die Filmscharniere anlenkbar angesetzt werden. Eine in einer Draufsicht umlaufend wechselnde Anordnungen der Überlappungsabschnitte an den Seitenteilen ist gleichfalls möglich.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die sich überlappenden Seitenteile und die Überlappungsabschnitte sich überdeckende Durchbrechungen aufweisen für eine Aufnahme jeweils eines ein Seitenteil und einen Überlappungsabschnitt verbindenden Bolzens, der mit zwei die Durchbrechungen überdeckenden Köpfen das Seitenteil und den Überlappungsabschnitt einfaßt. Eine sichere Verbindung senkrecht aufeinander stehender Seitenteile ist so geschaffen. Ist der Kunststoff ein schlagfester Kunststoff, beispielsweise ein ABS-Kunststoff, so hat es sich als ausreichend erwiesen, lediglich eine derartige Befestigung in einem Bereich der oberen Ecke des Tragkorbs jeweils anzuordnen.
Ist vorgesehen, daß die Durchbrechung des Überlappungsabschnittes mit einem rechteckigen Ausschnitt in dem mit diesem über das Filmscharnier verbundenen Seitenteil
&PSgr; ViUVUDO-.
verbunden ist und daß der Ausschnitt parallel zu dem Filmscharnier orientiert ist, entsteht an der Kante des Korbes eine Öffnung. Hierbei ist der Ausschnitt so bemessen, daß er der Größe eines Kopfes weitgehend entspricht. Infolge dieser Maßnahme kann, ohne den Bolzen beispielsweise durch Schrauben zu entfernen, die Verbindung dadurch gelöst werden, daß der Kopf des Bolzens durch den Ausschnitt hindurchgedrückt wird.
Damit ein solches Hindurchdrücken nicht unbeabsichtigt geschieht, kann vorgesehen sein, daß der die Durchbrechung und den Ausschnitt über das Filmscharnier verbindende Verbindungsausschnitt eine Stelle geringsten Abstandes der Ränder parallel zu dem Filmscharnier aufweist, der geringer bemessen ist als der Durchmesser des Bolzens. Infolge muß für ein Ausdrücken des Kopfes ein gewissen Widerstand überwunden werden, der durch das Auseinanderdrücken des Kunststoffmaterials beim Verschieben gegen den Bolzen entsteht.
Es kann vorgesehen werden, daß der Bolzen in einer Durchbrechung unverlierbar festgelegt ist. Insbesondere ist hierbei an ein Festlegen des Bolzens an einem Seitenteil gedacht, beispielsweise durch Nieten, Verkleben oder 5 dergleichen. Infolge dieser Maßnahme wird auch bei einer Lagerung des Tragkorbs nach der Erfindung in aufgeklapptem Zustand ein derartiges Verbindungselement nicht verloren gehen. Dies erfolgt jedoch auf Kosten der flächigen Erstreckung. Sollte dies nicht gewünscht sein, kann selbstverständlich der Bolzen wie der Handgriff abnehmbar verbleiben.
Hierzu ist weiter vorgesehen, daß der Handgriff in einer stirnseitigen Ansicht etwa U-förmig ausgebildet ist, daß an den Enden der freien.Schenkel rechtwinklig zu diesen abstehende Achsen angeordnet sind, daß die Achsen einen inneren Abschnitt kleinsten Durchmessers aufweisen und daß
die Längsseitenteile gegenüberliegend jeweils mit einer Durchbrechung versehen sind, die zumindest abschnittsweise rund ausgebildet die inneren Abschnitte aufnehmen. Infolge der letztgenannten Maßnahme lassen die Achsen sich nicht so ohne weiteres den Durchbrechungen entnehmen. Vielmehr ist aufgrund des Hintergreifens der Materialwiderstand des Kunststoffes zu überwinden.
Das kann vermieden werden, wenn weiter vorgesehen wird, daß die Durchbrechungen nach Art eines Langlochs ausgebildet sind, die einerends ein Durchstecken der Achsen erlauben und andernends von geringerer Größe zumindest abschnittsweise rund ausgebildet den inneren Abschnitt aufnehmen. Es können dann in einfacher Weise die Achsen in die Durchbrechungen eingesteckt werden und erfolgt weiter durch Verschieben der Achsen in dem Langloch ein Verriegeln derselben mit den Seitenteilen, indem jeweils der Rand dieses Abschnittes geringerer Größe der Durchbrechung in einem Seitenteil übergriffen wird.
Von Vorteil ist hierbei weiter eine Aussteifung der Längsseitenteile etwa in der Mitte über den Handgriff, wenn die axiale Länge der Abschnitte der Materialstärke der Seitenteile entspricht. Infolge können dort die Längsseitenteile nicht mehr quer zu ihrer Längserstreckung auswandern.
Hierbei kann weiter vorgesehen sein, daß die Durchbrechungen zwischen ihren Enden jeweils eine Stelle geringsten Abstands der Ränder zueinander aufweisen, der kleiner bemessen ist als der kleinste Durchmesser der Achse, insbesondere des inneren Abschnittes. Infolge dieser Maßnahme wird der innere Abschnitt, vergleichbar den Bolzen, nur nach Überwinden des Materialwiderstandes aus- bzw. in seine Trageposition gebracht werden.
Ist das abschnittsweise rund ausgebildete Ende des Langlochs obenliegend gerundet, mit Bezug auf die Gebrauchslage des Tragkorbs, sowie der innere Abschnitt durch einen horizontalen Einschnitt in der Oberseite der Achse ausgebildet, kann weiter erreicht werden, daß in der Gebrauchslage der Handgriff weitgehend unverdrehbar in seiner im wesentlichen senkrechten Lage verbleibt.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert, in der lediglich ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1: in einer Draufsicht einen Rohling des Tragkorbs nach
der Erfindung,
15
15
Fig. 2: im Detail die Festlegung zweier aufeinander senkrecht
stehender Seitenteile in einer oberen Ecke des
Tragkorbs,
Fig. 3: eine vergrößerte Darstellung der sich überdeckenden Durchbrechungen in einem Seitenteil und einem Überlappungsabschnitt und
Fig. 4: einen Handgriff in einer stirnseitigen Ansicht.
Figur 1 zeigt in einer Draufsicht den Tragkorb nach der Erfindung auseinandergeklappt, wobei sich der Boden 1, die beiden Längsseitenteile 2,3 und die Stirnseitenteile 4,5 flächig in einer Ebene erstrecken. Eine platzsparende Aufbewahrung ist so gegeben.
Auch kann, wie in Figur 1 dargestellt, die Herstellung des Tragkorbs nach der Erfindung aus einem Kunststoff so erfolgen, daß ein flächig sich erstreckender Rohling der gezeigten Gestalt als Formteil ein Werkzeug verläßt.
Die Seitenteile 2 bis 5 sind jeweils über ein Filmscharnier 6-9 an dem Boden 1 angelenkt, so daß die Seitenteile 2 bis 5 aufgeklappt den Tragkorb ausbilden.
Die vertikal zum Boden 1 aufgehenden Ecken des Tragkorbes werden durch an den Stirnseitenteilen 4,5 über Filmscharniere 10-13 angeschlossene Überlappungsabschnitte 14-17 überdeckt.
Beim Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß die Überlappungsabschnitte 14-17 von den Längsseitenteilen 2,3 eingefaßt werden, die Überlappungsabschnitte 14-17 also innerhalb des Tragkorbs befindlich sind. Dementsprechend sind die Filmscharniere 10-13 zur Mitte des Bodens 1 hin auch um etwa die Materialstärke aus der Flucht der Filmscharniere 6, 8 gerückt.
Alternativ können die Überlappungsabschnitte 14-17 auch die Längsseitenteile 2,3 bei entsprechender Dimensionierung einfassen. Auch ist es problemlos möglich, die Überlappungsabschnitte den Längsseitenteilen oder die Überlappungsabschnitte in der Draufsicht gemäß Figur 1 ringförmig umlaufend jeweils einer Kante eines Seitenteils zuzuordnen.
Auch dann können die Überlappungsabschnitte 14-17 die benachbarten Seitenteile einfassen, oder bevorzugt, innenliegend angeordnet sein.
Nach dem Auffalten der Seitenteile 2-5 und hier der Überlappungsabschnitte 14-17 wird der Tragkorb lösbar in den Bereichen seiner oberen Ecken zusammengehalten. Hierzu sind beim Ausführungsbeispiel die Längsseitenteile 2,3 und die Überlappungsabschnitte 14-17 mit sich überdeckenden Durchbrechungen 18-21 bzw. 22-25 versehen. 35
Zusammengehalten werden die Längsseitenteile 2,3 und die Überlappungsabschnitte 14-17 durch jeweils einen in die sich
überdeckenden Durchbrechungen 18-21 bzw. 22-25 eingesetzten Bolzen 26, vgl. Figur 2.
Ein solcher Bolzen 26 wird zwei die Durchbrechungen 20,23 überdeckende Köpfe 27,28 aufweisen. Ist einer dieser Köpfe 27,28 lösbar, beispielsweise aufgeschraubt, ist eine einfach lösbare Verbindung, die dennoch sehr stabil ist, geschaffen.
Beim Ausführungsbeispiel ist der Bolzen 26 mit den Köpfen 27,28 einstückig ausgebildet. Um dennoch eine lösbare Verbindung zu erhalten ist weiter vorgesehen, daß die Durchbrechung 23 des Überlappungsabschnittes 15 mit einem rechteckigen Ausschnitt 29 in dem Stirnseitenteil 5 verbunden ist, der parallel zu dem Filmscharnier 11 orientiert ist. Dieser Ausschnitt 29 ist geringfügig größer bemessen als der Kopf 28, so daß bei Niederdrücken des Stirnseitenteils 5 auf den Boden 1 zu die Verbindung zwischen dem Stirnseitenteil 5 und dem Längsseitenteil 3 gelöst wird.
Der Bolzen 26 ist dann frei in der Durchbrechung 20 des Längsseitenteils 3 gehalten und kann dort unverlierbar festgelegt sein, beispielsweise vernietet, verklebt oder dergleichen. Alternativ kann der Bolzen auch entfernbar sein, wozu dann zweckmäßigerweise der Durchmesser des Kopfes 28 kleiner gewählt ist als der Durchmesser der Durchbrechung 20, so daß der Bolzen 26 entfernbar ist.
In der vergrößerten Darstellung gemäß Figur 3 ist zwischen dem parallel zu dem Filmscharnier orientierten Ausschnitt 29 und der Durchbrechung 23 ein die Durchbrechung 23 und den Ausschnitt 29 über das Filmscharnier 11 verbindender Verbindungsausschnitt 30 gezeigt, der eine durch die Pfeile gekennzeichnete Stelle geringsten Abstandes &khgr; der Ränder parallel zu dem Filmscharnier 11 aufweist. Dieser Abstand &khgr; ist geringer bemessen als der Durchmesser d des Bolzens 26. Infolge ist ein unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung zwischen dem Überlappungsabschnitt 1 5 und dem Längsseitenteil
3 nicht möglich, da hierzu im Bereich der Stelle des geringsten Abstandes &khgr; das Kunststoffmaterial mit Kraftaufwand verformt werden muß.
Der Tragkorb nach der Erfindung ist weiter mit einem in der stirnseitigen Ansicht gemäß Figur 4 etwa U-förmig ausgebildeten Handgriff 31 versehen. An dessen freien Enden der Schenkel 32,33 sind rechtwinklig, beim Ausführungsbeispiel nach außen abstehende, runde Achsen 34,35 angeordnet. Oberseitig weisen die Achsen 34,35 Einschnitte auf, so daß innere Abschnitte 36,37 kleinster Durchmesser ausgebildet werden.
Diese inneren Abschnitte 36,37 kleinster Durchmesser sind in gegenüberliegenden Durchbrechungen 38,39 der Längsseitenteile 2,3 gefangen, die zumindest abschnittsweise rund ausgebildet sind. Durch die oberseitig in die Achsen 34,35 eingebrachten Einschnitte, die im wesentlichen horizontal verlaufen, sowie die abschnittsweise runde Ausbildung der Durchbrechungen 38,39 wird der Handgriff sich im wesentlichen vertikal einstellen und der Bügel 40 oberhalb der Seitenteile 2-4 gehalten sein. Entspricht weiter die axiale Länge der inneren Abschnitte 36,37 im wesentlichen der Materialstärke der Längsseitenteile 2,3, so erfolgt über den Handgriff auch eine etwa mittige Aussteifung der Längsseitenteile, da bei einem Auswandern derselben quer zu ihrer flächenhaften Erstreckung auch der Handgriff deformiert werden muß.
Es kann daran gedacht sein, die Achsen durch die Durchbrechungen 38,39 in einfacher Weise hindurchzudrücken, bis die inneren Abschnitte 36,37 in den Längsseitenteilen 2,3 einrasten.
Beim Ausführungsbeispiel sind die Durchbrechungen 38,39 5 jedoch nach Art eines Langlochs ausgebildet, die an einem Ende 41,42 ein Durchstecken der Achsen 34,35 erlauben. Durch Verschieben innerhalb der Durchbrechungen 38,39 in den
abschnittsweise rund ausgebildeten Bereich kommt es dann zum Einrasten der inneren Abschnitte 36,37 der Achsen 34,35.
Damit die inneren Abschnitte 36,37 kleinsten Durchmessers sicher in dem abschnittsweise rund ausgebildeten Bereich der Durchbrechung 38,39 gehalten sind, können weiter die Durchbrechungen 38,39 zwischen ihren Enden eine Stelle geringsten Abstandes y der Ränder aufweisen, die kleiner ist als der kleinste Durchmesser der Achsen 34,35. Damit ist ein sicherer Halt für den Handgriff 31 gegeben, da auch hier Widerstand des Materials dann zu überwinden ist, wenn die inneren Abschnitte aus bzw. in die abschnittsweise rund ausgebildeten Bereiche der Durchbrechungen 38,39 geschoben werden.
EW 10374 Gbm
Herriet BÖdeker-Bollenz
Am Freibad 1
32657 Lemgo-Kirchheide
• ♦ ··
Tragkorb
Bezugszeichenliste:
| 1 . | Boden | 40 | 23. | Durchbrechung |
| 2. | Längsseitenteil | 24. | Durchbrechung | |
| 3. | Längsseitenteil | 25. | Durchbrechung | |
| 4. | Stirnseitenteil | 26. | Bolzen | |
| 5. | Stirnseitenteil | 27. | Kopf | |
| 6. | Filmscharnier | 45 | 28. | Kopf |
| 7. | Filmscharnier | 29. | Ausschnitt | |
| 8. | Filmscharnier | 30. | Verbindungsausschnitt | |
| 9. | Filmscharnier | 31 . | Handgriff | |
| 10. | Filmscharnier | 32. | freier Schenkel | |
| 1 1 . | Filmscharnier | 50 | 33. | freier Schenkel |
| 12. | Filmscharnier | 34. | Achse | |
| 13. | Filmscharnier | 35. | Achse | |
| 14. | Überlappungsabschnitt | 36. | Abschnitt | |
| 1 5. | Überlappungsabschnitt | 37. | Abschnitt | |
| 16. | Überlappungsabschnitt | 55 | 38. | Durchbrechung |
| 17. | Überlappungsabschnitt | 39. | Durchbrechung | |
| 18. | Durchbrechung | 40. | Bügel | |
| 19. | Durchbrechung | 41 . | Ende | |
| 20. | Durchbrechung | 42. | Ende | |
| 21 . | Durchbrechung | |||
| 22. | Durchbrechung | |||
Claims (11)
1. Tragkorb mit einem Boden, mit dem Boden verbundene Längs- und Stirnseitenteile, sowie einem an den Längsseitenteilen angesetzten, bügelartigen Handgriff, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkorb aus einem Kunststoff besteht, daß die Längs- (2, 3) und Stirnseitenteile (4, 5) über Filmscharniere (6-9) an dem Boden (1) angelenkt sind und daß der Boden (1), die Längs- (2, 3) und Stirnseitenteile (4, 5) sowie die verbindenden Filmscharniere (6-9) einstückig ausgebildet sind.
2. Tragkorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (1), die Filmscharniere (6-9) und die Seitenteile (2-5) als Rohling in einer Ebene liegend ausgebildet sind.
3. Tragkorb nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkorb lösbar in den Bereichen seiner oberen Ecken zusammengehalten ist.
4. Tragkorb nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den gegenüber dem Boden (1) senkrecht aufgehenden Kanten der Längs- und/oder Stirnseitenteile (4, 5) Überlappungsabschnitte (14-17) für ein Überlappen mit den zu diesen senkrecht orientierten Seitenteilen (2, 3) mittels Filmscharnieren (10-13) angelenkt sind.
5. Tragkorb nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die sich überlappenden Seitenteile (2, 3) und die Überlappungsabschnitte (14-17) sich überdeckende Durchbrechungen (18-25) aufweisen für eine Aufnahme eines jeweils ein Seiteteil (3) und einen Überlappungsabschnitt (15) verbindenden Bolzens (26), der mit zwei die Durchbrechungen (20, 23) überdeckenden Köpfen (27, 28) das Seitenteil (3) und den Überlappungsabschnitt (15) einfaßt.
6. Tragkorb nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechung (23) des Überlappungsabschnittes (15) mit einem rechteckigen Ausschnitt (29) in dem mit diesem über das Filmscharnier (11) verbundenen Seitenteil (5) verbunden ist und daß der Ausschnitt (29) parallel zu dem Filmscharnier (11) orientiert ist.
7. Tragkorb nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der die Durchbrechung (23) und den Ausschnitt (29) über das Filmscharnier (11) verbindende Verbindungsausschnitt (30) eine Stelle geringsten Abstandes (x) der Ränder parallel zu dem Filmscharnier (11) aufweist, der geringer bemessen ist als der Durchmesser (d) des Bolzens (26).
8. Tragkorb nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen in einer Durchbrechung unverlierbar festgelegt ist.
9. Tragkorb nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (31) in einer stirnseitigen Ansicht etwa U-förmig ausgebildet ist, daß an den Enden der freien Schenkel (32, 33) rechtwinklig zu diesen abstehende Achsen (34, 35) angeordnet sind, daß die Achsen (34, 35) einen inneren Abschnitt (36, 37) kleinsten Durchmessers aufweisen und daß die Längsseitenteile (2, 3) gegenüberliegend jeweils mit einer Durchbrechung (38, 39) versehen sind, die zumindest abschnittsweise rund ausgebildet die inneren Abschnitte (36, 37) aufnehmen.
10. Tragkorb nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (36, 37) nach Art eines Langlochs ausgebildet sind, die einerends (41, 42) ein Durchstecken der Achsen (34, 35) erlauben und andernends von geringerer Größe zumindest abschnittsweise rund ausgebildet den inneren Abschnitt (36, 37) aufnehmen.
11. Tragkorb nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (36, 37) zwischen ihren Enden jeweils eine Stelle geringsten Abstandes (y) der Ränder zueinander aufweisen, die kleiner bemessen ist als der kleinste Durchmesser der Achse (34, 35).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20120563U DE20120563U1 (de) | 2001-12-19 | 2001-12-19 | Tragkorb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20120563U DE20120563U1 (de) | 2001-12-19 | 2001-12-19 | Tragkorb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20120563U1 true DE20120563U1 (de) | 2002-04-04 |
Family
ID=7965375
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20120563U Expired - Lifetime DE20120563U1 (de) | 2001-12-19 | 2001-12-19 | Tragkorb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20120563U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1468927A1 (de) | 2003-04-17 | 2004-10-20 | Curver Rubbermaid France S.A.S. | Zusammenfaltbarer Behälter |
| EP1468928A1 (de) | 2003-04-17 | 2004-10-20 | Curver Rubbermaid France S.A.S. | Faltbares Paneelwandsystem und faltbarer Behälter |
-
2001
- 2001-12-19 DE DE20120563U patent/DE20120563U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1468927A1 (de) | 2003-04-17 | 2004-10-20 | Curver Rubbermaid France S.A.S. | Zusammenfaltbarer Behälter |
| EP1468928A1 (de) | 2003-04-17 | 2004-10-20 | Curver Rubbermaid France S.A.S. | Faltbares Paneelwandsystem und faltbarer Behälter |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60207887T2 (de) | Zusammenlegbarer, tragbarer klapptisch mit zusammenklappbaren beinen | |
| DE9000543U1 (de) | Zerlegbares Möbel, beispielsweise Regal | |
| DE69609190T2 (de) | Palettisierbarer behälter, behälterträger und palette | |
| DE9110569U1 (de) | CD-Turm | |
| EP4620355A1 (de) | Warendisplay und verfahren zu dessen herstellung | |
| DE69509345T2 (de) | Ein aus dem Transportbehälter aufrichtbarer Verkaufstand | |
| DE20120563U1 (de) | Tragkorb | |
| EP0357817B1 (de) | Holzregal mit auf unterschiedlichen Höhen anbringbaren Einlegeböden | |
| EP1508286A1 (de) | Faltbares Bauelement, insbesondere Möbelbauteil | |
| EP3753857B1 (de) | Wandelement eines paletten-aufsatzrahmens und paletten-aufsatzrahmen | |
| DE3702848A1 (de) | Verbindungselement zur herstellung einer loesbaren verbindung zwischen einer palette und einem faltbaren behaelter aus wellpappe, pappe oder aehnlichem material | |
| EP0702914A1 (de) | Möbelauszugsteil in Form eines Schubkastens oder dergleichen | |
| EP3741700A1 (de) | Behälter und verfahren zur herstellung eines behälters | |
| DE20218282U1 (de) | Höhenverstellbare Tisch-Vorrichtung | |
| DE29603568U1 (de) | Regal | |
| DE10303556A1 (de) | Versand- und Displaybehältnis | |
| EP4183296A1 (de) | Vorrichtung zur lagerung und/oder zur präsentation, verwendung und verfahren | |
| DE20011800U1 (de) | Verpackungseinheit | |
| DE19925066C1 (de) | Tisch | |
| DE3540364C2 (de) | ||
| DE19930102A1 (de) | Dose zur Aufnahme eines Aufnahmegutes | |
| DE4218459C2 (de) | Fahrbarer Beistelltisch | |
| DE8902593U1 (de) | Aus zusammensetzbaren Teilen bestehender Bettrahmen | |
| DE202017104429U1 (de) | Stapelbare klappbare Kiste | |
| DE202019101034U1 (de) | Führungselement zur Halterung einer Faltwand auf einer Palette, Spritzguss- oder Druckgusskörper, und Palettenbox |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20020508 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20050701 |