DE19930102A1 - Dose zur Aufnahme eines Aufnahmegutes - Google Patents
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Abstract
Bei einer Dose zur Aufnahme eines Aufnahmegutes in einem Aufnahmeraum zwischen einem Deckel (1) und einem Boden (2), insbesondere zur Aufnahme von Lebensmitteln, soll der Aufnahmeraum von einem Reif (3, 3.1, 3.2) umgrenzt und dieser zwischen dem Boden (2) und dem Deckel (1) angeordnet werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Dose zur Aufnahme eines
Aufnahmegutes in einem Aufnahmeraum zwischen einem Deckel
und einem Boden, insbesondere zur Aufnahme von
Lebensmitteln.
Dosen sind in vielfältiger Form und Ausführung bekannt und
auf dem Markt. Sie dienen zur Aufnahme eines beliebigen
Aufnahmegutes. Im vorliegenden Fall soll es sich vor allem,
jedoch nicht einschränkend, um Dosen zur Aufnahme eines
Lebensmittels handeln, beispielsweise eines Vespers, Kuchen
od. dgl. Üblicherweise bestehen derartige Dosen aus einem
meist einstückigen Dosenkörper, auf den ein Deckel
aufgesetzt ist. Derartige Dosen sind relativ schwer zu
reinigen, da sie Ecken ausbilden, die unzugänglich sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Dose der oben genannten Art zu schaffen, welche zum einen
leicht zu reinigen ist, deren Funktion ferner erheblich
erweitert ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass der Aufnahmeraum von
einem Reif umgrenzt und dieser zwischen dem Boden und dem
Deckel angeordnet ist.
Auf diese Weise entsteht eine Dose aus drei Teilen, wobei
diese Teile leicht auseinandernehmbar sind. Das bedeutet,
dass keine Ecken oder Winkel gebildet werden, in denen sich
Schmutz oder Reste des Aufnahmegutes festsetzen können.
Bevorzugt soll der Reif flexibel ausgestaltet sein. Das
bedeutet, dass er sich unterschiedlichen geometrischen
Formen von Deckel und Boden anpassen kann. Ferner ist daran
gedacht, den Reif aus einem durchsichtigen Werkstoff
herzustellen, damit von aussen erkennbar ist, welches
Aufnahmegut sich in dem Aufnahmeraum befindet.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
daran gedacht, die Weite des Reifes veränderbar
auszugestalten. Hierdurch wird unterschiedlich gewünschten
Grössen von Dosen Rechnung getragen. Die Veränderbarkeit
der Weite wird der Einfachheit halber dadurch bewirkt, dass
der Reif offen ist und seine beiden Enden in einem Schieber
stecken, in dem sie gegeneinander verschiebbar und
bevorzugt klemmend gelagert sind.
Um die Herstellung wesentlich zu vereinfachen, können Boden
und Deckel identisch ausgebildet sein. Bevorzugt sollten
sie eine Aufnahmerille für die Randkanten des Reifes
aufweisen, so dass der Reif gesichert zwischen Boden und
Deckel festgeklemmt werden kann.
Boden und/oder Deckel können gleichzeitig auch als
Vesperbrett dienen, wobei dann die Rille als Blutrinne
dient. Ferner können Boden und/oder Deckel gleichzeitig
auch als Schneidbrett ausgebildet sein. Dann kann es
vorteilhaft sein, wenn das Schneidbrett unterschiedliche
Grundflächen in unterschiedlichen Ebenen aufweist. Auf der
höher gelegenen Grundfläche lassen sich Nahrungsmittel
besonders gut schneiden, wobei Flüssigkeit entlang der
Absatzfläche und der Rillen zu der niedriger gelegenen
Grundfläche fliessen kann.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel können Deckel und
Boden über ein Scharnier miteinander verbunden sein. Dieses
Scharnier ist so ausgestaltet, dass Deckel und Boden in
einer Ebene parallel zueinander verlaufen und zwischen
ihnen der Reif aufgenommen sein kann.
Zum Festlegen der Einheit aus Deckel, Boden und Reif kann
ein einfaches Band, beispielsweise ein Klettband dienen.
Bei Verwendung eines Scharnieres ist es auch möglich, dass
gegenüber dem Scharnier ein Hakenverschluss zwischen Deckel
und Boden vorgesehen ist, wobei der Haken in eine
entsprechende Öse eingreift. Hier sind viele Möglichkeiten
denkbar und sollen von der Erfindung umfasst sein.
Bevorzugt ist die Dose so ausgestaltet, dass sie stapelbar
ist. Dabei können gesamte Dosen übereinander gestapelt
werden, es ist jedoch auch daran gedacht, dass jeweils ein
Boden der vorhergehenden Dose als Deckel der nachfolgenden
Dose dient.
Je nach Aufnahmegut kann der Reif in seiner Höhe
ausgestaltet sein. Je nach Aufnahmegut kann der Reif aber
auch mit Luftlöchern ausgestattet oder als Gitter
ausgestaltet sein. Auch hier sind viele Möglichkeiten
denkbar.
Deckel und/oder Boden können auch gleichzeitig als
Werbemittelträger dienen.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese
zeigt in
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Dose in
Explosionsdarstellung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die verschienen Elemente der
Dose gemäss Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Mehrzahl von gestapelten
erfindungsgemässen Dosen;
Fig. 4 eine Seitenansicht eines weiteren
Ausführungsbeispiels einer Dose entsprechend Fig. 1;
Fig. 5 eine Draufsicht auf ein weiteres
Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Reifes als
Element der Dose gemäss Fig. 1 oder 4;
Fig. 6 eine Rückansicht eines weiteren Ausführungs
beispiels einer erfindungsgemässen Dose;
Fig. 7 eine perspektivisch dargestellte Draufsicht eines
weiteren Ausführungsbeispieles eines Bodens oder Deckels
für eine Dose zur Aufnahme eines Aufnahmegutes;
Fig. 8 einen Längsschnitt durch das Ausführungsbeispiel
gemäss Fig. 7 entlang Linie VIII-VIII.
Gemäss Fig. 1 besteht eine erfindungsgemässe Dose aus
einem Deckel 1 und einem Boden 2, zwischen denen ein Reif 3
angeordnet ist. Bevorzugt sind Deckel 1 und Boden 2
identisch ausgebildet, wobei sie plattenartig gestaltet
sind, jedoch jede mögliche gewünschte geometrische Figur
aufweisen können. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist
sowohl in den Deckel 1 als auch in den Boden 2 jeweils eine
Rille 4 bzw. 5 eingeformt, welche in Gebrauchslage der
Aufnahme des Reifes 3 dient. Der Reif 3 steckt jeweils mit
einer oberen und einer unteren Kante in der Rille 4 bzw. 5.
Diese Gebrauchslage ist bei einem weiteren Ausführungs
beispiel einer erfindungsgemässen Dose gemäss Fig. 4
gezeigt, wobei diese Dose noch zusätzlich von einem Band 6
umfangen ist, durch welches die Dose zusammengehalten wird.
Der Reif 3 umschliesst einen nicht näher gezeigten
Innenraum, in dem ein Aufnahmegut, insbesondere ein
Lebensmittel, eingelegt sein kann. Dabei weist der Reif 3
eine Höhe h auf, die variieren kann. Je nach dem
Aufnahmegut wird die Höhe h grösser oder kleiner gewählt.
Hierdurch bestimmt sich auch die Grösse der gesamten Dose.
Ferner ist gemäss Fig. 5 daran gedacht, eine Weite des
Reifes veränderbar auszugestalten. Hierzu besteht der Reif
beispielsweise aus zwei Teilen 3.1 und 3.2, deren Enden 7.1
bis 7.4 sich jeweils in einem Schieber 8.1 und 8.2
befinden, so dass die Enden in dem Schieber 8.1 bzw. 8.2
verschoben werden können, wodurch sich die Weite des Reifes
verändert.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäss
Fig. 6 können der Boden 2 und der Deckel 1 über ein
Scharnier 9 miteinander verbunden sein.
Gemäss Fig. 3 ist daran gedacht, die Dosen so
auszugestalten, dass sie auch stapelbar sind. Dabei kann
jede Dose einen eigenen Deckel und einen eigenen Boden
aufweisen, oder aber der Deckel der vorhergehenden Dose
stellt den Boden der nachfolgenden Dose dar, wie dies im
Ausführungsbeispiel gezeigt ist. In diesem Fall ist in das
entsprechende Element 1/2 eine Rille sowohl auf der
Unterseite als auch auf der Oberseite eingeformt.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung gemäss Fig. 7 können Boden 2 oder Deckel 1
Grundflächen 10.1, 10.2 aufweisen, welche in
unterschiedlichen Ebenen angeordnet sind. Die Grundflächen
10.1, 10.2 des Deckels 1 und/oder des Bodens 2 sind
miteinander vorzugsweise mittig über eine schräg
angeordnete Absatzfläche 11 miteinander verbunden. Der
Deckel 1 und der Boden 2 sind in oben beschriebener Weise
mit Rillen 4, 5 versehen, um den Reif 3 darin aufzunehmen
und eine entsprechende Dose zu bilden. Wichtig bei der
vorliegenden Erfindung ist hier auch, dass der Deckel 1 und
der Boden 2 separat als Schneidbretter verwendet werden
können. Bspw. kann auf der etwas erhöhten Grundfläche 10.2
geschnitten werden, so dass Flüssigkeit nach unten in die
niedriger gelegene Grundfläche 10.1 abfliessen kann.
Die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung ist folgende:
Zur Aufnahme beispielsweise eines Vespers wird der Reif 3 auf den Boden 2 bzw. in die Rille 5 des Bodens 2 eingesetzt. Nunmehr kann das Aufnahmegut, beispielsweise ein Brot und Aufschnitt, in den so gebildeten Aufnahmeraum eingelegt werden. Zum Verschliessen wird der Deckel 1 auf den Reif 3 aufgesetzt, wobei wiederum der Reif 3 in die Rille 4 des Deckels 1 eingreift. Damit die so geschaffene Einheit zusammenhält, wird sie von dem Band 6 umschlungen.
Zur Aufnahme beispielsweise eines Vespers wird der Reif 3 auf den Boden 2 bzw. in die Rille 5 des Bodens 2 eingesetzt. Nunmehr kann das Aufnahmegut, beispielsweise ein Brot und Aufschnitt, in den so gebildeten Aufnahmeraum eingelegt werden. Zum Verschliessen wird der Deckel 1 auf den Reif 3 aufgesetzt, wobei wiederum der Reif 3 in die Rille 4 des Deckels 1 eingreift. Damit die so geschaffene Einheit zusammenhält, wird sie von dem Band 6 umschlungen.
Zur Vesperzeit wird das Band 6 von der Einheit abgenommen
und der Deckel 1 umgelegt, so dass die Rille 4 auf der
Oberfläche des Deckels 1 erscheint. Jetzt kann der Deckel 1
als normales Vesperbrett dienen.
Ferner können Deckel 1 und Boden 2 nicht nur als
Vesperbrett sondern auch als Schneidbretter verwendet
werden.
Hier sind auch unterschiedliche Kombinationen möglich, so
dass bspw. ein Deckel 1 als Vesperbrett mit unterschiedlich
angeordneten Grundflächen 10.1, 10.2 ausgebildet sein kann,
wobei ein Boden 1 dann bspw. als ebenes Vesperbrett
ausgebildet ist. Beide können mittels dem Reif 3 in oben
beschriebener Weise eine Dose bilden.
1
Deckel
2
Boden
3
Reif
4
Rille
5
Rille
6
Band
7
Ende
8
Schieber
9
Scharnier
10
Grundfläche
11
Absatzfläche
Claims (12)
1. Dose zur Aufnahme eines Aufnahmegutes in einem
Aufnahmeraum zwischen einem Deckel (1) und einem Boden (2),
insbesondere zur Aufnahme von Lebensmitteln,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Aufnahmeraum von einem Reif (3, 3.1, 3.2) umgrenzt
und dieser zwischen dem Boden (2) und dem Deckel (1)
angeordnet ist.
2. Dose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der
Reif (3, 3.1, 3.2) flexibel ist.
3. Dose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Reif (3, 3.1, 3.2) aus einem durchsichtigen
Werkstoff hergestellt ist.
4. Dose nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch
gekennzeichnet, dass eine Weite des Reifes (3, 3.1, 3.2)
veränderbar ist.
5. Dose nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf
den Reif (3, 3.1, 3.2) zumindest ein Schieber (8.1, 8.2)
aufgesetzt ist, in dem zwei Enden (7.1-7.4) des Reifes
(3, 3.1, 3.2) verschiebbar stecken.
6. Dose nach wenigstens einem der Ansprüche 1-5, dadurch
gekennzeichnet, dass Boden (2) und Deckel (1) identisch
ausgebildet sind.
7. Dose nach wenigstens einem der Ansprüche 1-6, dadurch
gekennzeichnet, dass im Boden (2) und/oder Deckel (1) eine
Rille (4, 5) zur Aufnahme des Reifes (3, 3.1, 3.2)
eingeformt ist.
8. Dose nach wenigstens einem der Ansprüche 1-7, dadurch
gekennzeichnet, dass Deckel (1) und Boden (2) über ein
Scharnier (8) miteinander verbunden sind.
9. Dose nach wenigstens einem der Ansprüche 1-8, dadurch
gekennzeichnet, dass Boden (2) und Deckel (1) mit
dazwischen angeordnetem Reif (3, 3.1, 3.2) von einem Band
(6) umfangen sind.
10. Dose nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (1) und/oder Boden
(2) verschiedene Grundflächen (10.1, 10.2) aufweist, welche
in unterschiedlichen Ebenen angeordnet sind.
11. Dose nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die
Grundflächen (10.1, 10.2) über eine Absatzfläche (11)
miteinander verbunden sind.
12. Dose nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet,
dass die Grundflächen (10.1, 10.2) innerhalb der Rillen (4,
5) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19930102A DE19930102A1 (de) | 1998-07-01 | 1999-07-01 | Dose zur Aufnahme eines Aufnahmegutes |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29811712U DE29811712U1 (de) | 1997-08-12 | 1998-07-01 | Dose zur Aufnahme eines Aufnahmegutes |
| DE19930102A DE19930102A1 (de) | 1998-07-01 | 1999-07-01 | Dose zur Aufnahme eines Aufnahmegutes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19930102A1 true DE19930102A1 (de) | 2000-03-30 |
Family
ID=8059273
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19930102A Withdrawn DE19930102A1 (de) | 1998-07-01 | 1999-07-01 | Dose zur Aufnahme eines Aufnahmegutes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19930102A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8409645B2 (en) | 2008-11-18 | 2013-04-02 | Kraft Foods Group Brands Llc | Food package for segregating ingredients of a multi-component food product |
| US8541038B2 (en) | 2008-11-18 | 2013-09-24 | Kraft Foods Group Brands Llc | Food package for segregating ingredients of a multi-component food product |
| US8551545B2 (en) | 2008-11-18 | 2013-10-08 | Kraft Foods Group Brands Llc | Food package for segregating ingredients of a multi-component food product |
-
1999
- 1999-07-01 DE DE19930102A patent/DE19930102A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8409645B2 (en) | 2008-11-18 | 2013-04-02 | Kraft Foods Group Brands Llc | Food package for segregating ingredients of a multi-component food product |
| US8541038B2 (en) | 2008-11-18 | 2013-09-24 | Kraft Foods Group Brands Llc | Food package for segregating ingredients of a multi-component food product |
| US8551545B2 (en) | 2008-11-18 | 2013-10-08 | Kraft Foods Group Brands Llc | Food package for segregating ingredients of a multi-component food product |
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