[go: up one dir, main page]

DE20118352U1 - Informations- und Verkaufsstand - Google Patents

Informations- und Verkaufsstand

Info

Publication number
DE20118352U1
DE20118352U1 DE20118352U DE20118352U DE20118352U1 DE 20118352 U1 DE20118352 U1 DE 20118352U1 DE 20118352 U DE20118352 U DE 20118352U DE 20118352 U DE20118352 U DE 20118352U DE 20118352 U1 DE20118352 U1 DE 20118352U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
substructure
information
stand according
sales stand
cover plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20118352U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VISPLAY IP AG MUTTENZ
Original Assignee
VISPLAY IP AG MUTTENZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VISPLAY IP AG MUTTENZ filed Critical VISPLAY IP AG MUTTENZ
Priority to DE20118352U priority Critical patent/DE20118352U1/de
Publication of DE20118352U1 publication Critical patent/DE20118352U1/de
Priority to PCT/CH2002/000606 priority patent/WO2003041539A1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F9/00Shop, bar, bank or like counters

Landscapes

  • Handcart (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

Akte:2312/PAF
VISPLAY IP AG
1 -
Informations- und Verkaufsstand Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Informations- und Verkaufsstand für die Einrichtung von Service- und Ausstellungsflächen, Wartezonen, Informations-, Beratungs- und Verkaufsareale. Hierbei kommen sowohl Dialoge zwischen anwesendem Personal und Kunden als auch die Selbstinformation von Kunden oder Besuchern in Betracht. Die transportablen Stände sind vorzugsweise mit Kommunikationstechnik, wie Computern, Monitoren und eventuell Druckern ausgerüstet. Aufstellungsorte beispielsweise wären Bahnhöfe, Banken, Flughafen, Informationszentren für Besucher und Touristen, Ausstellungen, Messen, Dienstleistungs- und Verkaufseinrichtungen.
Stand der Technik
Aus der Firmenbroschüre "visplay, Set 1, Service, Communication, Exhibition" der Visplay International AG, CH-4127 Birsfelden, Schweiz, sind Stände des hier -relevanten Typs bekannt. Die Stände besitzen einen offenen oder geschlossenen Unterbau mit Tablaren und/oder ausziehbaren Schubfächern und/oder schliessbaren Kästen. Der auf dem Boden aufsetzende Unterbau ist mit Rollen oder Füssen versehen und ist als Wagen offen oder halboffen gestaltet oder stellt einen völlig geschlossenen Korpus mit zu öffnenden Türen dar. Auf dem Unterbau ist je nach Verwendungszweck und Baugrösse eine Deckplatte angeordnet, die als Tischplatte dient. Auf dieser Platte ist Raum zum Ausbreiten von Papieren und Anschäuungsmustern sowie eventuell zum Aufstellen eines Monitors und einer Tastatur. Ein zugehöriger Rechner lässt sich im Untergestell einstellen. Das Unterbringen der Rechentechnik und von Utensilien nach Betriebsschluss sowie deren erneutes Aufstellen und der Zugriff an die Rechen- und Kommunikationstechnik, die übrigen Utensilien sowie eventuell vorrätig gehaltene Materialien während der Bedienung eines Kunden ist mit diesen Ständen nicht optimal gestaltet.
• ·
• ·
• ·
Aufgabe der Erfindung
Angesichts der Unvollkommenheiten der bisher bekannten Informations- und Verkaufsstände liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Stände so zu konzipieren, dass das Unterbringen von Rechen- und Kommunikationstechnik sowie für die Beratung benötigter Utensilien und der Zugriff dazu zweckmässiger werden, auch weniger Umstände erfordern. Das Aufstellen der Stände in der Öffentlichkeit und reger Publikumsverkehr erfordern die Beachtung ästhetischer Aspekte in der Gestaltung. Die Stände sollen für zumindest gelegentliche Wechsel des Aufstellungsortes mobil gestaltet sein.
Übersicht über die Erfindung
Der erfindungsgemässe Informations- und Verkaufsstand bestehend aus einem auf dem Boden aufsetzenden Unterbau und einer horizontal über dem Unterbau angeordneten Deckplatte. Vorgesehen ist ein in den Unterbau einfahrbarer Wagen zur Aufnahme von Arbeitsgeräten, z.B. Computertechnik und/oder Materialien. Der Wagen wird im eingefahrenen Zustand völlig vom Unterbau aufgenommen und hierbei füllt eine äussere Stirnwand des Wagen den offenen, torartigen Zugang zum Unterbau aus. Der Wagen lässt sich gänzlich aus dem Unterbau herausfahren und separat abstellen. Der Wagen ist in Sektionen mit mehreren Fächern unterteilt und trägt an seiner in das Innere des Unterbaus weisenden Stirnwand elektrische Beleuchtungskörper. Beim vollständigen Einfahren in den Unterbau schalten Schaltelemente betätigt, die Beleuchtungskörper aus. Der Wagen und der Unterbau besitzen eine Steckdoseneinheit und Kabelzuführungen für den elektrischen und computerseitigen Anschluss. Vorzugsweise sind unter dem Wagen feststehende Rollen mit geradliniger Ausrichtung montiert.
Der Unterbau besteht aus einer Rahmenkonstruktion, die rohrförmige Füsse umfasst, welche sich vom Boden bis zur Deckplatte erstrecken. Bodennah und unterhalb der Deckplatte ist jeweils ein Horizontalbogen vorgesehen, welche die Füsse durchragen. Die Horizontalbögen besitzen aufwärts bzw. abwärts gerichtete und zueinander weisende Abkantungen, die den Rückhalt einer eingeschobenen Verkleidung bewirken. Die Verkleidung besteht aus elastischen, zumin-
dest semitransparenten Platten. An den Horizontalbögen sind Exzenterhebel zum Verspannen der eingeschobenen Platten vorgesehen. Zwischen zwei aneinander liegenden Platten lässt sich ein Dekorationsblatt einfügen. Der Zugang zur Führung des einfahrenden Wagens besitzt beidseits Vertikalkanten mit nach innen weisenden Abkantungen sowie horizontale Leitplanken am unteren Horizontalbogen. In der Deckplatte sind Einstecköffnungen zur Aufnahme einer Fahne und einer Mausunterlage vorgesehen.
Kurzbeschreibung der beigefügten Zeichnungen
Es zeigen:
Figur 1A - einen erfindungsgemässen Stand erster Variante mit vollständig eingefahrenem Wagen erster Variante und aufgesteckter Fahne, mit Blick auf die Personalseite, in Perspektivdarstellung;
Figur 1B- die Darstellung gemäss Figur 1A mit in Arbeitsstellung ausgezogenem Wagen;
Figur 1C- die Darstellung gemäss Figur 1B mit Blick auf die Kundenseite;
Figur 1D- die Darstellung des Standes erster Variante, gemäss Figur 1A mit völlig ausgezogenem und entferntem Wagen erster Variante;
Figur 2A - einen separat stehenden Wagen erster Variante, gemäss Figur 1B,
mit Blick auf die Personalseite, in Perspektivdarstellung;
Figur 2B - der Wagen gemäss Figur 2A mit Blick auf die Kundenseite;
Figur 3A - einen Stand zweiter Variante mit vollständig eingefahrenem Wagen zweiter Variante und aufgesteckter Fahne, in Perspektivdarstellung;
Figur 3B - die Darstellung des Standes zweiter Variante, gemäss Figur 3A mit völlig ausgezogenem und entferntem Wagen zweiter Variante;
Figur 4A - einen separat stehenden Wagen zweiter Variante, gemäss Figur 3A, mit Blick auf die Offenseite, in Perspektivdarstellung;
Figur 4B - der Wagen gemäss Figur 4A mit Blick auf die Rückseite;
-4-
Figur5A- das Gestell des Standes gemäss Figur 1A, mit abgehobener Deckplatte, in Perspektivdarstellung;
Figur 5B - das Detail X1 aus Figur 5A;
Figur 5C- das Gestell des Standes gemäss Figur 1A, mit abgehobener Deckplatte, in einer anderen Perspektivdarstellung;
Figur 5D - das Detail X2 aus Figur 5C;
Figur 6A- die Darstellung gemäss Figur 1A, mit zusätzlich auf der Deckplatte angeordneter Mausunterlage, in Perspektivdarstellung;
Figur 6B - eine separate Fahne;
Figur 6C - einen Schnitt auf der Linie A-A in der Figur 6B;
Figur 6D - das Detail X3 aus Figur 6A1 im Teilschnitt;
Figur 7 - eine separate Mausunterlage gemäss Figur 6A, in der Ansicht von unten;
Figur 8A- der Stand in der Anordnung gemäss Figur 18, mit der Elektrifizierung, im vertikalen Schnitt;
Figur 8B - den Stand gemäss Figur 8A, im perspektivischen Teilschnitt;
Figur 9A - das Detail X1 aus Figur 5A, von innen betrachtet;
Figur 9B - das Detail X1 aus Figur 5A, von aussen betrachtet;
Figur 1OA- die drei-schichtige Umhüllung des Standes, im Teilschnitt;
Figur 1OB - die drei-schichtige Umhüllung des Standes gemäss Figur 10A, mit
einem Feststeller, im horizontalen Teilschnitt; und
Figur 1OC - das Detail X4 aus Figur 1OB.
Ausführunqsbeispiele
Anhand der beiliegenden Zeichnungen erfolgt nachstehend die detaillierte Beschreibung von Ausführungsbeispielen zum erfindungsgemässen Informationsund Verkaufsstand.
Für die gesamte weitere Beschreibung gilt folgende Festlegung. Sind in einer Figur zum Zweck zeichnerischer Eindeutigkeit Bezugsziffern enthalten, aber im unmittelbar zugehörigen Beschreibungstext nicht erläutert, so wird auf deren Erwähnung in vorangehenden Figurenbeschreibungen Bezug genommen. Im & Interesse der Übersichtlichkeit wird auf die wiederholte Bezeichnung von Bauteilen in nachfolgenden Figuren zumeist verzichtet, sofern zeichnerisch eindeutig erkennbar ist, dass es sich um "wiederkehrende" Bauteile handelt.
Figuren 1Abis 1D
Der Informations- und Verkaufsstand, nachstehend verkürzt nur als "Stand" bezeichnet, ist in seiner ersten Variante für Kunden konzipiert, die durch einen am Stand präsenten Berater bedient werden. Der Stand besteht zunächst aus einem auf dem Boden aufsetzenden Unterbau 1 und einer horizontal über dem Unterbau 1 angeordneten Deckplatte 2. Der korpusartige, im wesentlichen geschlossene, umhüllte Unterbau 1 besitzt einen grossflächigen, seitlichen, im Prinzip rechteckigen Zugang 10, der sich vom Boden bis unterhalb der Deckplatte 2 erstreckt und das Einfahren eines zugehörigen Wagens 3 erster Variante erlaubt. Der Wagen 3 ist zur Aufnahme von Arbeitsgeräten, z.B. Computertechnik, und/oder Materialien vorgesehen. Im eingefahrenen Zustand befindet sich der komplette Wagen 3 innerhalb des Unterbaus 1, wobei die äussere, an sich ebene Stirnwand 30 des Wagens 3 den Zugang 10 ausfüllt. Der Wagen 3 nimmt die Höhe des Zugangs 10 ein und ist unten vorzugsweise mit Rollen 39 ausgestattet, die in Aus- bzw. Einfahrrichtung feststehend sind.
Beidseits vom Zugang 10 erstreckt sich die Verkleidung 6 des Unterbaus 1 rundlich hin zu dessen Vorderfront 11. Die Deckplatte 2 ist in einer ergonomisch passenden Höhe angeordnet, so dass sich für den Kunden und den Berater, die vorzugsweise stehen, eine bequem erreichbare Handlungsfläche ergibt. Der halbovalen Kontur des Unterbaus 1 mit Überstand folgend, ist die Deckplatte 2 gestaltet, wobei um Freiraum für einen oder mehrere herangetretene Kunden und ausreichende Handlungsfläche zu schaffen, die Deckplatte 2 an der Vorderfront 11 des Unterbaus 1 mit ihrer ausladenden Rundspitze 20 einen zun-
• *·
-6-
genförmigen Überhang 21 aufweist. Auf der Seite des Zugangs 10 schliesst die Deckplatte 2 mit einer geraden Basiskante 22 ab.
Der Unterbau 1 besteht im wesentlichen aus vertikal angeordneten stangenförmigen Füssen 4, einer sich zwischen den Füssen 4 erstreckenden Rahmenkonstruktion 5 sowie der Verkleidung 6. Nach unten Ist der Unterbau 1 offen, der im Abstand über dem Boden endet, wodurch die auf dem Boden aufsetzenden Füsse 4 aus dem Unterbau 1 herausragen. Vorzugsweise sind die im Unterbau 1, im Rechteck angeordneten Füsse 4, am bodenseitigen Ende mit Gleitern 40 bestückt. In Fortsetzung der beiden von Rohren gebildeten Füsse 4, die nahe des Zugangs 10 bzw. der Basiskante 22 positioniert sind, weist die Deckplatte 2 eine erste und eine zweite Einstecköffnung 23,24 auf, wovon die erste Einstecköffnung 23 der Aufnahme des Steckendes 70 einer Fahne 7 dient. Mittig der Basiskante 22 ist in der Deckplatte 2 ein Kabelschlitz 25 vorgesehen. Die Rahmenkonstruktion 5 setzt sich zunächst aus einer rechten und einer linken Vertikalkante 50,51, welche den Zugang 10 beidseits einfassen, und einem unteren und einem oberen Horizontalbogen 52,53 zusammen, die sich zwischen den Füssen 4 erstrecken und von einer Vertikalkante 50 bis zur anderen Vertikalkante 51 umlaufen. Der untere Horizontalbogen 52 ist bodennah als unterer Abschluss des Unterbaus 1 vorgesehen, während der obere Horizontalbogen 53 den oberen Abschluss des Unterbaus 1 unterhalb der Deckplatte 2 bildet.
Figuren 2A und 2B
Der gezeigte Wagen 3 erster Variante für den Informations- und Verkaufsstand der ersten Variante besitzt die äussere Stirnwand 30 und die gegenüber liegende innere Stirnwand 30'. Ferner lassen sich am Wagen 3 die offene Beraterseite 31 sowie die geschlossene Rückwand 31" definieren. Der Wagen 3 unterteilt sich zunächst in eine Gerätesektion 32 mit einem oberen Fach 33 und dem darunter abgeteilten Fach 33', die beide an die innere Stirnwand 30' angrenzen.
Den beiden Fächern 33,33' in Richtung der äusseren Stirnwand 30 vorgelagert ist eine Utensiliensektion 34, die sich z.B. in ein oberes offenes Staufach 35 und darunter angeordnete Schubfächer 35' unterteilt. Die Schubfächer 35' können
■ &phgr; k I
• a
-7-
verschieden dimensioniert und ausgelegt sein, z.B. als simples Fach oder mit Hängeregistratur. Zwischen der Gerätesektion 32 und der Utensiliensektion 34 steht eine Trennwand 38. Das untere Fach 33' der Gerätesektion 32 ist vorzugsweise für die Aufnahme eines Rechners vorgesehen, so dass die innere Stirnwand 30' eine Öffnung 300' für die Kabeldurchführung aufweist. Das obere Staufach 35 der Utensiliensektion 34 könnte für das Einstellen eines Druckers benutzt werden, so das auch in der Trennwand 36 eine Öffnung 360 für die Kabeldurchführung vorhanden ist. Als Zugang zum Rechner besitzt die Rückwand 31' eine in der entsprechenden Position angeordnete Klappe 310'. Nach oben ist der Wagen 3 offen und könnte oben in der Utensiliensektion 34 eine Federschale für Schreibstifte u.a. Büromaterial enthalten.
Zum Ergreifen des Wagens 3 für das Ein- bzw. Auffahren aus dem Unterbau 1 dient die Oberkante der äusseren Stirnwand 30 oder ein extra daran angebrachter Griff. Die in Fahrtrichtung feststehenden Rollen 39 bewirken eine geradlinige Spurführung bei der Bewegung des Wagens 3. Bei Betriebsschluss ist der Wagen 3 gänzlich in das Untergestell 1 eingeschoben. Während der Geschäftszeit wird der Wagen 3 in der Regel nur so weit herausgefahren, dass die Utensiliensektion 34 in den freien Raum ragt, während die Gerätesektion 32 vorgezogen im Untergestell 1 verbleibt. Damit hätte ein Berater Zugriff zum oberen Staufach 35 mit dem Drucker und den darunter liegenden Schubfächern 35', in denen z.B. Informationsschriften liegen könnten. Für Reinigungs- oder Servicezwecke oder beim Verschieben des Standes, lässt sich der vom Unterbau 1 separate Wagen 3 gänzlich herausfahren. Nach Betriebsschluss lässt sich das Herausfahren des völlig in den Unterbau 1 eingeschobenen Wagens 3 mittels eines in der äusseren Stirnwand 30 eingebauten Schlosses 300 blockieren.
Figuren 3A bis 4B
Dieser kleinere Stand zweiter Variante ist eher zur selbständigen Information des Kunden, ohne die Präsenz eines Beraters, vorgesehen und weist daher einen geringeren Umfang auf. Ansonsten hat dieser Stand alle Bauteile des Standes der ersten Variante (vgl. Figuren 1A bis 1C). Jedoch ist der Wagen 3 in sei-
ner zweiten Variante dem kleineren Stand angepasst, hat nur eine Gerätesektion 32 und ist damit ohne die Utensiliensektion 34 verkürzt. Auch während des Betriebs wird dieser kleinere Wagen 3 im Unterbau 1 eingefahren bleiben und sein Herausfahren mit dem Schloss 300 blockiert.
Figuren SA bis 5D. 9A und 9B
Anhand dieser Figurengruppe wird die Rahmenkonstruktion 5, welche oben die Deckplatte 2 und umfangsseitig die Verkleidung 6 (hier abgenommen) aufnimmt, beschrieben. Die vier im Rechteck vertikal aufgestellten, rohrförmigen Füsse 4 sind zwischen dem unteren und dem oberen Horizontalbogen 52,53, die kongruent beabstandet übereinander liegen, eingesetzt, z.B. eingeschweisst. Kurze Fussenden 41 durchragen den unteren Horizontalbogen 52 in Richtung des Bodens und kurze Fussenden 42 durchragen den oberen Horizontalbogen 53 in Richtung der Deckplatte 2. Die sich paarweise gegenüber liegenden Füsse 4 sind an ihren oberen Fussenden 42, oberhalb des oberen Horizontalbogens 53, mit je einer Querstrebe 54,54' verbunden. Das Paar von Füssen 4 nahe der Vorderfront 11, ist zusätzlich mit einer Querstrebe 55 verbunden, die unmittelbar oberhalb des unteren Horizontalbogens 52 eingefügt ist.
Beidseits der Zugangs 10 sind die Vertikalkanten 50,51 angeordnet, die sich zwischen den auslaufenden Enden beider übereinander stehender Horizontalbögen 52,53 erstrecken. Nach unten, zum Boden ist der Zugang 10 offen und nach oben von der Querstrebe 54 und der aufgesetzten Deckplatte 2 begrenzt. Die Vertikalkanten 50,51 sind mit einer in den Zugang 10 gerichteten Abkantung 500,510 versehen. Leitplanken 56 sind als Seitenbegrenzung für den einfahrenden Wagen 3 vorgesehen. Die beidseits des Zugangs 10 angeordneten Leitplanken 56 beginnen an den Vertikalkanten 50,51 und erstrecken sich entlang des unteren Horizontalbogens 52 in den Innenraum des Unterbaus 1 hinein. Für den Wagen 3 entsteht eine Art Toreinfahrt. Die aus dem Zugang 10 herausragenden Enden der Leitplanken 56 weisen Eingriffskonturen 560 für das Schloss 300 auf. Den unteren Horizontalbogen 52 umläuft aussen eine nach oben weisende Abkantung 520, und der obere Horizontalbogen 53 besitzt eine nach un-
• · at··
-9-
ten weisende Abkantung 530. Beide Abkantungen 520,530 sind aufeinander gerichtet und folgen einem kongruenten, bogenförmigen Verlauf. Von den Abkantungen 520,530 nach innen versetzt, sind an den Horizontalbögen 52,53 mehrere, systematisch verteilte, drehbare Exzenterhebel 57 zum Verklemmen der zwischen die Füsse 4 und die Abkantungen 520,530 eingefügten Verkleidung 6 angeordnet.
Figuren 6A bis 6D
Die als Dekoration in die Deckplatte 2, in die erste Einstecköffnung 23 einsteckbare Fahne 7, besteht aus einem senkrechten Mast 71 mit dem unteren Steckende 70 und zwei an den Mast 71 waagerecht ansetzenden, rohrförmigen Querträgern 72,73 zwischen denen der Fahnenstreifen 79 eingesetzt ist. Ein Querträger 72 ist nahe des Steckendes 70 angeordnet, während der andere Querträger 73 an der Mastspitze ansetzt. Der Fahnenstreifen 79 besitzt oben und unten eine Schlaufe 790. Der untere Querträger 72 hat an setner Oberseite einen Schlitz 720 zum Durchlass des Fahnenstreifens 79. In Umkehrung hat der obere Querträger 73 an seiner Unterseite einen Schlitz ebenfalls zum Durchlass des Fahnenstreifens 79. In die Schlaufen 790 sind Klemmstangen 74 eingesetzt, so dass der Fahnenstreifen 79 zwischen den Querträgern 72,73 leicht auswechseibar gehalten wird. Einfügen und Herausnehmen des Fahnenstreifens 79 mit den in den Schlaufen 790 liegenden Klemmstangen 74 geschieht durch horizontales Schieben aus den Querträgern 72,73 bzw. in diese hinein.
Zur sicheren Halterung einer eingesetzten Fahne 7 auf dem Stand ist das Steckende 70 als drehbare Rändelmutter 75 mit einem darin eingesetzten Gewindezapfen 76 ausgebildet. Komplementär zum Gewindezapfen 76 ist in dem oberen Fussende 42, das in die erste Einstecköffnung 23 in der Deckplatte 2 hineinragt, eine Innengewindehüise 77 fest eingesetzt. Mit Drehen der Rändelmutter 75 kommt der Gewindezapfen 76 mit der Innengewindehülse 77 zunehmend in Eingriff bzw. wird voneinander gelöst.
-10-
FiQuren 5A, 6A und 7
Die zweite in der Deckplatte 2 vorhandene Einstecköffnung 24 dient der wahlweisen Aufnahme des komplementären Zapfens 80 einer Mausunterlage 8 als Zubehör für die am Stand installierte Computertechnik. Die scheibenförmige Mausunterlage 8 hat den Zapfen 80 an ihrer Unterseite, an einem in Richtung der Deckplatte 2 verdickten Aussenrand 81. Beim Aufliegen auf der Deckplatte 2 entsteht innerlich des Aussenrandes 81 ein scheibenförmiger, flacher Hohlraum 82 der bei einer transparenten Mausunterlage 8 zum Einlegen eines sichtbaren Dekorationselements nutzbar ist. Nicht belegte Einstecköffnungen 23,24 werden mit flachen Deckeln verschlossen.
Figuren 8A und 8B
In einer komplettierten Version ist der Stand mit einer Elektrifizierung und einem Anschluss an Datenleitungen ausgestattet. Elektrifizierung und der Anschluss an das Kommunikationsnetz sind für die zu installierende Computertechnik vorgesehen. Zugleich dient die Elektrifizierung der effektvollen Beleuchtung des Standes. Die Zuführung der Leitungen erfolgt über eine Kabelkette 9 hin zu einer, z.B. im oberen Fach 33 des Wagens 3 angeordneten Steckdoseneinheit 90.
&mgr; An der inneren Stirnwand 30', äusserlich des Wagens 3, sind elektrische Beleuchtungskörper 91 angeordnet, die mit einer transparenten Leuchtenabdeckung 92 abgeschirmt sind. Beim gänzlichen Einfahren des Wagens 3 in den Unterbau 1 kommt ein am Wagen 3 positionierter Schalter 93 mit einem am Unterbau 1 befestigten Schaltelement 93" in Kontakt, so dass die zuvor eingeschaltete Beleuchtung erlischt. Beim Herausfahren des Wagens 3 betätigt das Schaltelement 93' den Schalter 93 und die elektrische Beleuchtung geht an. Die eingeschaltete Beleuchtung erhellt den Unterbau 1 des Standes durch die Leuchtenabdeckung 92 und die Verkleidung 6 hindurch.
Figuren 10A bis 10C
Die Verkleidung 6 besteht zumindest aus einer flexiblen, semitransparenten Platte 60, die zwischen den nach aussen gewandten Flanken der Füsse 4 und
■11-
den Abkantungen 520,530 gehalten wird. Durch die Flexibilität drückt sich die Platte 60 von selbst nach aussen gegen die Innenseiten der rechten und linken Vertikalkanten 50,51 und schliesst daran innerlich ab. Zur Sicherung der eingesetzten Platte 60 sind die auf den Horizontalbögen 52,53 angeordneten Exzenterhebel 57 vorgesehen, die auf Drehachsen 570 stecken. Beim Betätigen der Exzenterhebel 57 pressen sich diese klemmend an die Platte 60 oder in der Lösestellung der Exzenterhebel 57 entsteht ein Spalt, der das Herausziehen der Platte 60 aus dem Unterbau 1 erlaubt.
Will man den Unterbau 1 mit einen Dekorationsblatt 62 umhüllen, wird dieses zwischen die Platte 60 und eine Vorsatzplatte 61 eingefügt. Eine entsprechende Transparenz der Platte 60 bewirkt das Durchscheinen des Auftrags auf dem Dekorationsblatt 62. Sind auch die Vorsatzplatte 61 und das Dekorationsblatt 62 zumindest semitransparent, entsteht eine spezielle Wirkung bei zugeschalteter innerer Beleuchtung des Unterbaus 1.

Claims (9)

1. Informations- und Verkaufsstand bestehend aus:
a) einem auf dem Boden aufsetzenden Unterbau (1); und
b) einer horizontal über dem Unterbau (1) angeordneten Deckplatte (2), dadurch gekennzeichnet, dass
c) ein in den Unterbau (1) einfahrbarer Wagen (3) zur Aufnahme von Arbeitsgeräten, z. B. Computertechnik und/oder Materialien vorgesehen ist.
2. Informations- und Verkaufsstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
a) der Wagen (3) im eingefahrenen Zustand völlig vom Unterbau (1) aufgenommen wird und hierbei eine äussere Stirnwand (30) des Wagen (3) den offenen, torartigen Zugang (10) zum Unterbau (1) ausfüllt; und
b) der Wagen (3) sich gänzlich aus dem Unterbau (3) herausfahren und separat abstellen lässt.
3. Informations- und Verkaufsstand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (3)
a) in Sektionen (32, 34) mit mehreren Fächern (33, 33'; 35, 35') unterteilt ist;
b) an seiner in das Innere des Unterbaus (1) weisenden Stirnwand (30') elektrische Beleuchtungskörper (91) trägt; und
c) beim vollständigen Einfahren in den Unterbau (1) Schaltelemente (93, 93') betätigt, welche die Beleuchtungskörper (91) ausschalten.
4. Informations- und Verkaufsstand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (3) und der Unterbau (1) eins Steckdoseneinheit (90) und Kabelzuführungen (9, 300', 360) für den elektrischen und computerseitigen Anschluss besitzt.
5. Informations- und Verkaufsstand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (3) auf vorzugsweise feststehenden Rollen (39) mit geradliniger Ausrichtung aufgesetzt ist.
6. Informations- und Verkaufsstand nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
a) der Unterbau (1) aus einer Rahmenkonstruktion (5) besteht;
b) die Rahmenkonstruktion (5) rohrförmige Füsse (4) umfasst, die sich vom Boden bis zur Deckplatte (2) erstrecken;
c) bodennah und unterhalb der Deckplatte (2) jeweils ein Horizontalbogen (51, 52) vorgesehen ist, welche die Füsse (4) durchragen; und
d) die Horizontalbögen (51, 52) aufwärts bzw. abwärts gerichtete und zueinander weisende Abkantungen (520, 530) besitzen, die dem Rückhalt einer eingeschobenen Verkleidung (60, 61, 62) dienen.
7. Informations- und Verkaufsstand nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Verkleidung (6) aus elastischen, zumindest semitransparenten Platten (60, 61; 62) besteht;
b) an den Horizontalbögen (51, 52) Exzenterhebel (57) zum Verspannen der eingeschobenen Platten (60, 81, 62) vorgesehen sind; und
c) zwischen zwei aneinander liegenden Planen (60, 61) ein Dekorationsblatt (62) eingefügt werden kann.
8. Informations- und Verkaufsstand nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugang (10) zur Führung des einfahrenden Wagens (3) beidseits Vertikalkanten (50, 51) mit nach innen weisenden Abkantungen (500, 510) sowie horizontale Leitplanken (56, 56) am unteren Horizontalbogen (52) besitzt.
9. Informations- und Verkaufsstand nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Deckplatte (2) Einstecköffnungen (23, 24) zur Aufnahme einer Fahne (7) und einer Mausunterlage (8) vorgesehen sind.
DE20118352U 2001-11-12 2001-11-12 Informations- und Verkaufsstand Expired - Lifetime DE20118352U1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20118352U DE20118352U1 (de) 2001-11-12 2001-11-12 Informations- und Verkaufsstand
PCT/CH2002/000606 WO2003041539A1 (de) 2001-11-12 2002-11-11 Informations- und verkaufsstand

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20118352U DE20118352U1 (de) 2001-11-12 2001-11-12 Informations- und Verkaufsstand

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20118352U1 true DE20118352U1 (de) 2002-01-17

Family

ID=7963845

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20118352U Expired - Lifetime DE20118352U1 (de) 2001-11-12 2001-11-12 Informations- und Verkaufsstand

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE20118352U1 (de)
WO (1) WO2003041539A1 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2474663B (en) * 2009-10-21 2011-11-16 Korczowa Dolina Sp Z O O A trading post with moveable display stand

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2504543B2 (de) * 1975-02-04 1977-01-27 Tondeo-Werk Adolf Noss, 5650 Solingen Musterkoffer
US5057977A (en) * 1990-04-17 1991-10-15 Triangle Pacific Corp. Pull-out lighted display
US5642898A (en) * 1995-07-11 1997-07-01 Wise; Robert W. Tool cart
GB2359250A (en) * 2000-02-15 2001-08-22 Bailey Point of sale display apparatus
DE20102746U1 (de) * 2001-02-16 2001-06-13 Erwin Keller GmbH, 87480 Weitnau Ladentheke

Also Published As

Publication number Publication date
WO2003041539A1 (de) 2003-05-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0772411B1 (de) Arbeitsplatz
DE202012104323U1 (de) Stationswagen, insbesondere Visiten- und Pflegewagen
EP1011381A1 (de) Mobile büroeinrichtung
DE20118352U1 (de) Informations- und Verkaufsstand
DE8623882U1 (de) Arbeitstisch, insbesondere Schreibtisch
EP3738468B1 (de) ANORDNUNG MIT MINDESTENS EINEM WANDELEMENT UND EINER VORRICHTUNG ZUR
AUFBEWAHRUNG UND NUTZUNG DES MINDESTENS EINEN WANDELEMENTS
EP0834268A2 (de) Fahrtisch und Verwendung des Fahrtisches
DE10347832B4 (de) Serviceelement für Messestände
DE19512712A1 (de) Arbeitsplatz
DE20009853U1 (de) Arbeitsplatz-Container
DE3231803A1 (de) Elektrifizierbarer arbeitstisch, insbesondere fuer bueroarbeiten
DE202008009946U1 (de) Schrankmöbel
DE19820256A1 (de) Computer-Arbeitsplatz
DE60315580T2 (de) Labormöbel-Konstruktionssystem
DE10245894B4 (de) Rolltisch für Computer
DE29718758U1 (de) Werkzeugwagen
DE102009056947A1 (de) Trägereinrichtung zur Halterung einer Arbeitsplatte oder einer Tastatur an einem horizontal ausgerichteten Plattenelement
DE202016102931U1 (de) Mobiler Putzmittelschrank
DE19616654A1 (de) Registratur-Hochschrank
EP0758110A1 (de) EDV-System-Koffer
DE8626495U1 (de) Büromöbel in Form einer Anrichte
DE29803535U1 (de) Fahrbarer Tablarträger
DE3037767A1 (de) Mehrteiliger, ausziehbarer werkzeugkasten
DE10017582A1 (de) Modulares Arbeitsplatzsystem
DE29615193U1 (de) Fahrbarer Tablarträger

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20020221

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20050215

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20080206

R158 Lapse of ip right after 8 years

Effective date: 20100601