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DE20116942U1 - Rückenlehne - Google Patents

Rückenlehne

Info

Publication number
DE20116942U1
DE20116942U1 DE20116942U DE20116942U DE20116942U1 DE 20116942 U1 DE20116942 U1 DE 20116942U1 DE 20116942 U DE20116942 U DE 20116942U DE 20116942 U DE20116942 U DE 20116942U DE 20116942 U1 DE20116942 U1 DE 20116942U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
backrest
slats
backrest according
benches
chair
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20116942U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MUTTER PETER
Original Assignee
MUTTER PETER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MUTTER PETER filed Critical MUTTER PETER
Priority to DE20116942U priority Critical patent/DE20116942U1/de
Publication of DE20116942U1 publication Critical patent/DE20116942U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/36Supports for the head or the back
    • A47C7/40Supports for the head or the back for the back
    • A47C7/42Supports for the head or the back for the back of detachable or loose type

Landscapes

  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Description

Beschreibung
Rückenlehne als Wirbelsäulenstütze.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rückenlehne als Wirbelsäulenstütze, bestehend aus Holz, Metall oder Glas (DE 19801883 Al).
Gegenstände mit wirbelsäulenunterstützenden Eigenschaften gibt es in speziellen Ausführungen, meist verstellbar, als Stühle, Sessel oder Matten.
Ihre Verwendung ist sehr eingeschränkt, da diesen Gegenständen fast ausschließlich ein eigener Patz zugewiesen werden muss, schon wegen des Platzbedarfs, aber auch wegen ihres Aussehens in einem Wohnbereich. Man ist bei der Benutzung bestrebt, sich auf die Verstellfunktionen zu konzentrieren und an diesen laufend zu hantieren, was die Aufmerksamkeit im Beisein mehrerer Personen stört.
Das DE 19801883 Al beschreibt einen Stuhl mit freischwingender Lehne, die zusammen mit der Hinterbeinkonstruktion gebildet wird. Die Wirbelsäule wird dabei nur im mittleren und oberen Bereich beweglich und nur in der senkrechten Ebene unterstützt. Horizontal betrachtet ist die Lehne gerade ausgeführt. Dieser Stuhl ist auch wegen seines optischen Eindrucks kaum in eine übliche Wohnmöbellandschaft integrierbar. Er ist ein SpezialStuhl oder Sessel, der einen eigenen Platz beansprucht.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Rückenlehne zu schaffen, die die oben genannten Nachteile vermeidet, aber alle Eigenschaften beinhalten soll, die geeignet sind, den Heilprozess einer geschädigten Wirbelsäule vom untersten Lendenwirbel bis zur oberen Brustwirbelsäule durch eine volle Unterstützung zu fördern und einer noch intakten Wirbelsäule Entspannung und Entlastung zu vermitteln und gleichzeitig durch die vorgegebene Sitzhaltung die Rückenmuskulatur in ihrer physiologischen Aktivität zu unterstützen.
Diese Aufgabe wird mit den im Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen (ggf. wörtliche Zitierung der Merkmale) gelöst.
Mit der Erfindung wird erreicht, dass fast alle neu anzufertigenden handelsüblichen Stühle mit einer solchen Rückenlehne ausgestattet werden können.
Das hat wiederum zum Ziel, dass diese rückenschonenden Vorteile stündlich und bei jeder Sitzgelegenheit im normalen Haushalt, in der Ausbildung oder im Beruf von allen Personen in Anspruch genommen werden können.
Weil die Rückenlehne fest eingebaut ist, wird man beim Sitzen, außer der sofort spürbaren Erleichterung im Rücken, nicht weiter abgelenkt und kann sich sofort dem weiteren Geschehen widmen.
Die Verwendung der Rückenlehne kann auch auf Bänke wie Küchen- oder Wohnzimmereckbänke oder Gaststätten-, Schul- und Garteribänke ausgedehnt werden. Auch hier wurde berücksichtigt, dass die Rückenlehne in normale, übliche, neue Bänke integriert werden kann, ohne deren Verwendungszweck oder Aussehen negativ zu beeinträchtigen. Es werden
I C *
-2-
jeweils so viel Rückenlehnen in die Gesamtlänge der Banklehne eingebaut wie Sitzplätze vorgesehen sind.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Schutzansprüchen 2 bis 7 entnehmbar.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausfuhrungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 einen Stuhl mit der Rückenlehne nach der Erfindung und
Figur 2 eine Bank mit Rückenlehnen nach der Erfindung
Figur 3 einen Horizontalschnitt der Rückenlehne des Stuhles in der unteren Ebene(4)
Figur 4 einen Vertikalschnitt der Rückenlehne samt Stuhl
Figur 5 einen Vertikalschnitt der Rückenlehne samt Unterbau eines Schenkels der Eckbank mit Teilansicht des im rechten Winkel dazu angeordneten anderen Schenkels und der Eckausführung
Der in der Zeichnung (Fig. 1) dargestellte Stuhl zeigt die fest eingebaute Rückenlehne mit 8 Lamellen (1) zwischen den beiden hinteren Stuhlbeinen. Die Lamellen sind mit einem Bogenveriauf versehen, der dem Verlauf einer Wirbelsäule bei einem aufrecht sitzenden Menschen gleicht.
Um den im gleichen Abstand zueinander stehenden Lamellen ein gefälliges Aussehen zu verleihen, wurden sie auch an der hinteren Kante mit einem ähnlichen Bogenverlauf versehen.
Der Abstand von Lamelle (1) zu Lamelle (1), sowie die Dicke der Lamellen sind so festgelegt, dass man beim Anlehnen des Rückens an die Lehne das Gefühl einer leicht gerundeten Fläche (Fig. 4) angenehm verspürt.
Die feste Lehne wird dadurch gebildet, in dem die senkrechten Lamellen (1) mit der unteren (3) und oberen (2) horizontal verlaufenden Zarge fest verbunden werden, wie in Anspruch 2 beschrieben.
Die Zargen haben einen Innenbogen (Fig. 3), der dem Rücken eines Menschen angepasst ist. Um die Zarge schlank zu halten, wurde auch die Außenkante der Zarge ebenso bogenförmig gestaltet.
Die beiden Zargen (3,2) des so gebildeten festen Rückenlehnenelements sind mit den beiden Hinterbeinen des Stuhles fest verdübelt und geben dem Stuhl so die notwendige statische Festigkeit.
Um den bogenförmigen Verlauf sowohl der senkrechten Lamellen (1) wie auch den waagrechten Innenbogen der Zargen (3,2) bis an die Außenkanten der Stuhlseiten weiterführen zu können, wurden die Hinterbeine (6) mit den selben Bogenverläufen ausgestattet (Fig. 4,3).
-3-
Da die Rückenlehne eine eigene Einheit ist, lässt sie sich in fast alle handelsüblichen neu zu gestaltenden Stühle einbauen.
Als komplettes Element kann diese Rückenlehne aber auch in die verschiedensten Bankarten integriert werden.
Figur 2 zeigt eine Eckbank, bei der eine Rückenlehne aus 10 Lamellen (1) besteht. Dabei wird an Stelle der üblichen Füllungen in einer Lehne nur das Rückenlehnenelement zwischen die waagrecht (2,3) und senkrecht verlaufenden (7) Rahmenteile einer Lehne fest eingebaut. Die Stückzahl der Rückenlehnen wird allein durch die Anzahl der Sitzplätze bestimmt. Die Bank wird in allen übrigen Ausfuhrungsdetails nicht verändert. Selbst bei Eckbänken bleibt die gesamte Eckausbildung wie sie vom Möbeldesigner vorgesehen ist, erhalten (Fig. 2,5).
Die Ausführung der Bänke kann aus verschiedenen Materialien, wie in Anspruch 1 genannt, bestehen. Auch die Oberflächenbehandlung des gewählten Materials, deckend, gebeizt oder lasierend, bleibt dem Designer überlassen.
Die Herstellung dieser Erfindung kann sowohl industriell als auch handwerklich erfolgen.

Claims (7)

1. Rückenlehne als Wirbelsäulenstütze, bestehend aus Holz, Kunststoff, Metall oder Glas, dadurch gekennzeichnet, dass sie geeignet ist für den Einbau in normale Stühle oder Bänke.
2. Rückenlehne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um eine feststehende Rahmenkonstruktion handelt, die aus senkrecht angeordneten Lamellen (1) besteht, die mit einer oberen (2) und einer unteren (3) waagrecht verlaufenden Zarge verbunden sind.
3. Rückenlehne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für einen Stuhl bevorzugt 8 Lamellen eingesetzt werden.
4. Rückenlehne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für Bänke bevorzugt 10 Lamellen verwendet werden.
5. Rückenlehne nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die senkrechten Lamellen (1) einen bogenförmigen Verlauf einer auf recht gerichteten Wirbelsäule besitzen, der an der Sitzflächenebene (4) beginnt und bis Schulterhöhe (5) reicht.
6. Rückenlehne nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die so aus 8 oder 10 Stück Lamellen (1) gebildete Lehne auch im horizontalen Schnitt eine dem Rückenverlauf eines Menschen angepasste Innenwölbung aufweist (Fig. 3).
7. Rückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einbau der Lehne in Stühlen, die beiden hinteren Stuhlbeine (6) im Lehnenbereich die gleichen Bogenverläufe aufweisen wie die Lamellen (1) (Fig. 1, 3, 4).
DE20116942U 2001-10-16 2001-10-16 Rückenlehne Expired - Lifetime DE20116942U1 (de)

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