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DE202008004004U1 - Thermisches Bad, insbesondere Sauna, mit einer nach innen gewölbten Seitenwand - Google Patents

Thermisches Bad, insbesondere Sauna, mit einer nach innen gewölbten Seitenwand Download PDF

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DE202008004004U1
DE202008004004U1 DE200820004004 DE202008004004U DE202008004004U1 DE 202008004004 U1 DE202008004004 U1 DE 202008004004U1 DE 200820004004 DE200820004004 DE 200820004004 DE 202008004004 U DE202008004004 U DE 202008004004U DE 202008004004 U1 DE202008004004 U1 DE 202008004004U1
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Roger Sauna- und Solarientechnik GmbH
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Roeger Sauna und Solarien GmbH
Roger Sauna- und Solarientechnik GmbH
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Abstract

Thermisches Bad, insbesondere Sauna (1), mit einem von Seitenwänden (3, 4, 5, 6) und einer Deckenwand (7) umschlossenen Innenraum (2) sowie einer im Innenraum (2) angeordneten Heizeinrichtung (12), dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Seitenwände (3, 4, 5, 6) derart nach innen gekrümmt ist, dass sie in einer im Wesentlichen stetigen Krümmung in die Deckenwand (7) übergeht.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein thermisches Bad, insbesondere auf eine Sauna, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Bei einem thermischen Bad handelt es sich typischerweise um eine Sauna, wobei ein Heizofen trockene Heißluft erzeugt. Ebenso denkbar sind aber auch Dampfbäder und andere Badeformen wie z. B. ein Tepidarium, bei denen mit Wasserdampf und/oder anderen ätherischen Substanzen angereicherte Luft erhitzt wird.
  • Bei all diesen Ausführungsformen eines thermischen Bads handelt es sich um einen geschlossenen Raum, der durch eine Heizeinrichtung auf sehr hohe Temperaturen erhitzt wird. In einer Sauna werden in der Regel Temperaturen zwischen 80°C und 100°C erreicht. Beliebt sind aber auch Bäder, die sich durch deutlich niedrigere Temperaturen auszeichnen.
  • Um die oben genannten Temperaturen zu erreichen, muss entsprechende Energie zur Heizung des thermischen Bads aufgebracht werden. Da die Energiekosten ständig steigen und thermische Bäder zusätzlich besonders in den Wintermonaten bei kalten Außentemperaturen genutzt werden, ist es umso wichtiger, die Energie effektiv zu nutzen und die Verluste möglichst gering zu halten.
  • Die Hitze innerhalb eines thermischen Bads wird üblicherweise dadurch erzeugt, dass eine einzige Heizeinrichtung den Raum aufheizt. Dadurch wird die Luft in der unmittelbaren Umgebung dieser Heizeinrichtung natürlich am stärksten erhitzt. Es ist jedoch wünschenswert, in dem gesamten Innenraum des thermischen Bads eine möglichst konstante Temperatur zu erreichen und somit ein Temperaturgefälle zu vermeiden. Gerade bei recht großen Saunaräumen kann das Problem entstehen, dass in den weiter von der Heizeinrichtung entfernten Bereichen die Temperatur recht stark gegenüber der Temperatur nahe der Heizeinrichtung abfällt.
  • Dementsprechend liegt der vorliegenden Erfindung zunächst die Aufgabe zugrunde, ein thermisches Bad derart auszugestalten, dass die von der Heizeinrichtung erhitzte Luft möglichst gleichmäßig in dem gesamten Innenraum verteilt wird.
  • Ein typisches thermisches Bad weist Sitz- und/oder Liegeflächen auf. Da auf Grund der hohen Temperaturen die Besucher des thermischen Bads stark schwitzen, müssen die Sitz- und/oder Liegeflächen aus möglichst leicht abwaschbaren Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit hergestellt sein. In einer Sauna handelt es sich dabei üblicherweise um weiches Holz, in einem Dampfbad werden Kunststoff, Stein, Acryl oder Schaumstoffe, beispielsweise der Firmen Wedi oder Lux, verwendet.
  • Sämtlichen hier genannten Materialien ist gemeinsam, dass sie eine recht harte Oberfläche für die Sitz- und/oder Liegefläche bilden. Dementsprechend sollte die Oberfläche der Sitz- und/oder Liegeflächen durch ihre Form mögliche Komforteinschränkungen durch die große Harte ausgleichen. Doch bei den bekannten thermischen Bädern werden die Sitz- und/oder Liegeflächen durch ebene Flächen gebildet, die senkrecht aufeinander stehen.
  • Diese Ausgestaltung einer Liegefläche als ebene Fläche trägt nicht dazu bei, den Komfort für einen Besucher des thermischen Bads zu erhöhen, da eine solche Formgebung nicht an den Körper eines Besuchers angepasst ist.
  • Dementsprechend besteht eine weitere Aufgabe darin, ein thermisches Bad derart auszugestalten, dass die Liegefläche für den Besucher einen höheren Komfort bietet.
  • Erfindungsgemäß wird die oben genannte erste Aufgabe gelöst durch ein thermisches Bad, insbesondere eine Sauna, mit einem von Seitenwänden und einer Deckenwand umschlossenen Innenraum sowie einer im Innenraum angeordneten Heizeinrichtung, wobei zumindest eine der Seitenwände derart nach innen gekrümmt ist, dass sie in einer im Wesentlichen stetigen Krümmung in die Deckenwand übergeht.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Vorzugsweise handelt es sich bei der gekrümmten Wand um die Rückwand, welche dem Eingang des thermischen Bads gegenüberliegt.
  • Ferner ist vorzugsweise die Heizeinrichtung nahe der gekrümmten Wand angeordnet. Diese Position der Heizeinrichtung ermöglicht eine möglichst gute Konvektion der von der Heizeinrichtung erzeugten Heizluft. Die von der Heizeinrichtung erhitzte Luft steigt nach oben. Trifft dieser Luftstrom auf die Krümmung der Seitenwand, so wird der Luftstrom umgelenkt. Es hat sich herausgestellt, dass die erfindungsgemäße Ausgestaltung einer Seitenwand, welche in einer im Wesentlichen stetigen Krümmung in die Deckenwand übergeht, dafür sorgt, dass der Luftstrom derart umgelenkt wird, dass die Heizluft sehr effektiv im gesamten Innenraum des thermischen Bads verteilt wird.
  • Ferner ist in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel die Heizeinrichtung durch eine Trennwand vom übrigen Innenraum getrennt, welche parallel zu der gekrümmten Wand verläuft. Durch den Einsatz einer zusätzlichen Trennwand kann zum Einen die Heizeinrichtung derart angeordnet werden, dass ein Besucher des Bads diese nicht sehen kann. Neben diesem rein optischen Effekt kann auch das Konvektionsverhalten des thermischen Bads in gewünschter Weise beeinflusst werden. Die Trennwand legt einen Kanal fest, entlang dem die Heizluft nach oben strömt. Diese Ausgestaltung ermöglicht es, sicherzustellen, dass die Heizluft an der gewünschten Stelle auf die gekrümmte Seitenwand bzw. die Deckenwand trifft.
  • Vorzugsweise bildet die Trennwand die Rückwand einer Sitz- und/oder Liegevorrichtung.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist zwischen der Trennwand und dem Boden des Innenraums eine Umluftöffnung angeordnet. Dadurch wird die Luftzufuhr zu der Heizeinrichtung verbessert. Die relativ kühle Luft befindet sich in Bodennähe und kann durch den am Boden des Innenraums angeordneten Spalt zu der Heizeinrichtung strömen.
  • Die Trennwand kann mit Holz verkleidet sein. Ferner können die Seiten- und Rückwände des Innenraums ebenfalls mit Holz verkleidet sein.
  • Vorzugsweise weist das thermische Bad zumindest eine Seitenwand mit einem – beispielsweise ovalen – Isolierglasfenster und eine Frontwand, in welcher sich eine Tür befindet, auf, wobei die Frontwand verglast ist und von einem Aluminium-Profilrahmen umgeben wird. Es sind auch andere Ausführungen des Rahmens möglich. Der Profilrahmen kann auch aus Metall, verchromtem Messing, Edelstahl oder aus geeignetem Kunststoff gefertigt werden.
  • Die zweite oben genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein thermisches Bad, insbesondere Sauna, mit einer Liegevorrichtung, wobei die Liegevorrichtung des thermischen Bads zumindest eine gewölbte Liegefläche aufweist.
  • Vorzugsweise ist die Wölbung der Liegefläche an die Körperform eines Menschen angepasst.
  • Die Liegefläche kann aus Holz-Leisten, insbesondere aus Abachi, gebildet werden. Der Abachi-Baum (Triplochiton scleroxylon) ist eine afrikanische Baumart in der Unterfamilie der Sterkuliengewächse (Sterculioideae) aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Des Weiteren sind auch andere Holz-Arten für den Einsatz in einem thermischen Bad geeignet. Hier ist beispielsweise Pappelholz oder Linde zu nennen. Diese Holzarten zeichnen sich durch eine vergleichsweise geringe Wärmeleitfähigkeit aus.
  • Nachfolgend werden die Erfindung und weitere durch sie erzielbare Vorteile anhand von Zeichnungen näher erläutert. Im Einzelnen zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Sauna,
  • 2 eine Seitenansicht der in 1 dargestellten Sauna,
  • 3 eine Frontalansicht der erfindungsgemäßen Sauna,
  • 4 eine Ansicht von oben auf die erfindungsgemäße Sauna, und
  • 5 die erfindungsgemäße Liegevorrichtung.
  • 1 zeigt eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Sauna 1. Es sei an dieser Stelle allerdings ausdrücklich darauf hingewiesen, dass unter die vorliegende Erfindung nicht nur Saunen, sondern thermische Bäder jeglicher Art fallen.
  • 2 ist eine Seitenansicht der in 1 dargestellten Sauna 1.
  • Die Sauna 1 weist einen Innenraum 2 auf, der von vier Seitenwänden 3, 4, 5, 6 sowie einer Deckenwand 7 begrenzt wird. Die Rückwand 3 ist dabei derart nach innen gekrümmt, dass sie in einer im Wesentlichen stetigen Krümmung in die Deckenwand 7 übergeht.
  • Die Deckenwand 7 und die Rückwand 3 sind von einem weiteren Deckenelement 8 umschlossen. Dieses Deckenelement 8 dient vor allem dazu, den optisch angenehmen Eindruck der Sauna zu verstärken.
  • Im Innenraum 2 der Sauna befinden sich eine Sitzvorrichtung 9, zwei Liegevorrichtungen 10, 11 sowie eine Heizeinrichtung 12.
  • Die Heizeinrichtung 12 erhitzt die Luft in ihrer unmittelbaren Umgebung. Diese Heizluft steigt nun auf Grund des Temperaturgradienten nach oben. Dieser Prozess wird auch als Konvektion bezeichnet.
  • Insbesondere bei recht großen Saunaräumen kann das Problem entstehen, dass die senkrecht nach oben steigende Luft den Innenraum 2 ungleichmäßig erhitzt. Es sollte sichergestellt werden, dass die Heizluft derart gelenkt wird, dass der gesamte Innenraum 2, also auch in den Bereichen, die recht weit von der Heizeinrichtung 12 entfernt sind, gleichmäßig erwärmt wird.
  • Die von der Heizeinrichtung 12 aufsteigende Luft wird nun an der gewölbten Rückwand 3 abgelenkt, so dass der Luftstrom nun auf das Innere des Innenraums 2 gelenkt wird. Untersuchungen zu dem Konvektionsverhalten von Heizluft haben ergeben, dass die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Innenraums 2 dafür sorgt, dass die Hitze in besserem Maß gleichmäßig über den Innenraum 2 der Sauna 1 verteilt wird, als dies bei einer üblichen Sauna mit gerade Seitenwänden, die senkrecht zur Decke stehen, der Fall wäre.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Rückwand 3 und der Deckenwand 7 als eine einzige gewölbte Fläche wird dementsprechend die Heizluft wesentlich besser verteilt, so dass die Effektivität der Sauna 1 verbessert wird. Dadurch können die Heizkosten für die Sauna 1 insgesamt verringert werden, da nun weniger Energie nötig ist, um den Innenraum auf die gewünschte Temperatur aufzuheizen.
  • Der hier beschriebene Effekt kann nicht nur erzielt werden, wenn die Rückwand 3 und die Deckenwand 7 eine glatte Fläche bilden. In einer Sauna ist es üblich, dass die Wände 3, 5, 6 sowie die Deckenwand 7 mit Holzpaneelen, Holzplatten oder Holzleisten verkleidet werden. Diese Platten oder Leisten haben jeweils eine ebene Oberfläche. Die Wölbung von Rückwand 3 und Deckenwand 7 kann nunmehr auch aus zahlreichen Leisten oder Platten gebildet werden, wobei diese jeweils einen stumpfen Winkel miteinander einschließen. Auf diese Weise wird eine glatte Wölbung nachgeahmt. Das Konvektionsverhalten der aufsteigenden Luft ist dem Konvektionsverhalten für eine glatte Wölbung in diesem Fall sehr ähnlich.
  • Die Heizeinrichtung 12 wird vorzugsweise in der unmittelbaren Nähe der gekrümmten Rückwand 3 angeordnet, da auf diese Weise die gekrümmte Wand das Konvektionsverhalten der aufsteigenden Luft noch stärker beeinflussen kann. Doch selbst bei einer Anordnung der Heizeinrichtung 12 in der Mitte des Innenraums 2 oder vor einer anderen Wand 4, 5 oder 6 hat die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Rückwand 7 positiven Einfluss auf das Konvektionsverhalten der heißen Luft, da durch die Abrundung der Deckenwand 7 ein Luftstrom abgelenkt wird und besser über den Innenraum 2 des thermischen Bads verteilt wird.
  • Die Heizeinrichtung 12 ist in dem in den 1 bis 4 gezeigten bevorzugten Ausführungsbeispiel vom restlichen Innenraum 2 der Sauna 1 durch eine Trennwand 13 abgetrennt. Insbesondere bei der Darstellung von 2 ist diese Trennwand 13 gut zu erkennen. Die Trennwand 13 bildet hier gleichzeitig die Rückwand der Sitz- und Liegevorrichtung 9, 10, 11.
  • Durch die Trennwand 13 wird ein Kanal 15 gebildet, entlang dem die Heizluft von der Heizeinrichtung 12 nach oben strömt. Dieser Kanal 15 ermöglicht es, den aufsteigenden Luftstrom stärker zu bündeln und ihn damit in noch größerem Maß in die gewünschte Richtung abzulenken.
  • Neben dem verbesserten Konvektionsverhalten der erhitzten Luft, trägt die Anordnung der Heizeinrichtung 12 hinter der Trennwand 13 auch zu einer Verbesserung der Sicherheit bei. In einer Sauna kommt es immer wieder vor, dass Besucher versehentlich in direkten Kontakt zu der Heizeinrichtung 12 kommen und sich dabei Verbrennungen zuziehen. Wird nun aber die Heizeinrichtung 12, wie in 2 dargestellt, hinter der Sitz- und Liegevorrichtung 9, 10, 11 angeordnet und zusätzlich durch eine Trennwand 13 vom Innenraum 2 der Sauna 1 abgetrennt, so ist es ausgeschlossen, dass ein Besucher der Sauna 1 versehentlich in direkten Hautkontakt mit der Heizeinrichtung 12 kommt. Auf diese Weise können eine Vielzahl von Unfällen vermieden werden.
  • Gleichzeitig ist die Heizeinrichtung 12 noch immer erreichbar, da der durch die Trennwand 13 gebildete Kanal 15 nicht nach oben hin abgeschlossen ist. Falls ein Besucher der Sauna 1 beispielsweise wünscht, einen Aufguss vorzunehmen, so kann er dieses durch die Öffnung des Kanals 15 bzw. über einen Einfülltrichter tun. Ferner ist es auch im Hinblick auf Wartungsarbeiten vorteilhaft, wenn die Heizeinrichtung 12 erreichbar bleibt.
  • Um die Heizeinrichtung 12, die nun von dem Innenraum 2 abgetrennt ist, ausreichend mit recht kühler Luft versorgen zu können, weist die Trennwand 12 an ihrem unteren Ende einen Umluftöffnung 16 auf. Durch diesen Umluftöffnung 16 gelangt die vergleichsweise kühle Luft, die sich am Boden des Innenraums sammelt, in den Kanal 15 und wird dort von der Heizeinrichtung 12 erhitzt und steigt schließlich nach oben. Auf diese Weise wird ein Luftkreislauf erzeugt, der eine gute Luftzirkulation im Innenraum 2 des thermischen Bads 1 sicherstellt. Als Folge dieser Luftzirkulation wird ebenfalls sichergestellt, dass die Heizluft sehr gut im Innenraum 2 der Sauna 1 verteilt wird.
  • Es ist im Rahmen der Erfindung ebenfalls möglich, eine Sauna, nicht wie in dem in den Figuren gezeigte Ausführungsbeispiel, mit einem Unterbankheizsystem, zu betreiben, sondern vielmehr können auch andere Ofensysteme eingesetzt werden. Hierbei müsste die Kabinenrundung dann entsprechend angepasst werden oder möglicherweise in eine andere Richtung verlaufen, um ebenfalls das gewünschte Konvektionsverhalten zu erzielen.
  • In die Seitenwände 5, 6 der Sauna sind ovale Fenster 14 eingelassen. Diese Fenster sollten aus Isolierglas sein, um Wärme- und Energieverluste zu minimieren.
  • Die Frontwand 4 des thermischen Bads ist größtenteils aus Glas, beispielsweise aus Isolierglas oder einem Einscheibensicherheitsglas mit einer Dicke von mindestens 8 mm gefertigt. Die einzelnen Glasplatten sind dabei jeweils von einem Aluminiumprofilrahmen 17 umgeben. Weiter ist die Frontwand 4 mit einer Eingangstür 18 ausgestattet, durch die ein Besucher das thermische Bad besuchen kann.
  • Durch die bevorzugte ovale Form der Fenster 14 wird insgesamt eine aufeinander abgestimmte Form der Saunaeinrichtung erreicht, da die ovalen Fenster 14 optisch zu der abgerundeten Deckenwand 7 und den unten diskutierten gewölbten Liegeflächen passen. Allerdings könnten anstelle der ovalen Form die Fenster 14 auch anderweitig, beispielsweise rechteckig oder quadratisch ausgebildet sein.
  • Die Seitenwände 5, 6, die Rückwand 8 und die Deckenwand 7 sind mit Holzplatten verkleidet. Vorzugsweise werden hierzu Hemlockplatten verwendet. Dabei handelt es sich um Holz der Hemlock-Tanne.
  • 3 zeigt eine Frontalansicht der erfindungsgemäßen Sauna, wobei die Eingangstür 18 geschlossen ist.
  • 4 zeigt eine Ansicht von oben auf die erfindungsgemäße Sauna. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen hierbei jeweils gleiche Elemente im Hinblick auf die 1 bis 3. Anhand der unterschiedlich engen Schraffierung ist zu erkennen, dass die Liegevorrichtungen 10, 11 gewölbte Oberflächen aufweisen.
  • Des Weiteren zeigt 4 erneut den Kanal 15, in dem sich die Heizeinrichtung 12 befindet und der durch die Trennwand 13 vom Innenraum 2 der Sauna 1 abgetrennt ist. Es ist zu sehen, dass sich dieser Kanal über die gesamte Breite der Sauna 1 erstreckt. Entsprechend erstreckt sich auch die Umluftöffnung 16 über die gesamte Breite des Innenraums und daher wird auch die abgekühlte Luft in Bodennähe aus dem gesamten Innenraum angesaugt. Diese Ausgestaltung garantiert es, dass die Luftzirkulation über den gesamten Innenraum 2 der erfindungsgemäßen Sauna 1 gleichmäßig verteilt erfolgt und dementsprechend der Innenraum 2 gleichmäßig erhitzt wird.
  • 5 zeigt eine vergrößerte Darstellung der erfindungsgemäßen Liegeeinrichtung 10, 11.
  • Die Liegevorrichtungen 10, 11 im Innenraum 2 der Sauna 1 unterscheiden sich von den üblicherweise verwendeten Liegevorrichtungen dadurch, dass die Liegeflächen gewölbt sind. In einer üblichen Sauna werden dagegen einfache Bänke mit ebenen Liegeflächen verwendet.
  • Die Liegeeinrichtung steht am Punkt 19 von der Trennwand 13 ab. In der Nähe des Punktes 19 befindet sich der Kopf einer auf der Liegeeinrichtung 10, 11 liegenden Person. Der Beckenbereich der Person befindet sich im Bereich des Punktes 20. Die Liegefläche verläuft zwischen den beiden Punkte 19 und 20 entlang einer konvexen Kurve. Vom Punkt 20 aus beschreibt die Liegefläche eine konkave Kurve. In diesem Bereich befinden sich die Beine einer auf der Liegeeinrichtung 10, 11 liegenden Person. Dadurch liegen die Beine in einer etwas höheren Position als der Beckenbereich der Person. Eine solche Position wird üblicherweise als angenehm und entspannend empfunden.
  • Die erfindungsgemäßen, gewölbten Liegeflächen bieten den Vorteil, dass diese besser an die Körperform eines Besuchers angepasst sind und dementsprechend von dem Besucher als angenehmer empfunden werden.
  • Insgesamt wird der Besuch des thermischen Bads als entspannter empfunden, da der Besucher in den erfindungsgemäßen Liegeflächen deutlich bequemer liegen kann, als dies bei einer ebenen Bank der Fall wäre.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es somit, durch die Ausgestaltung einer nach innen gekrümmten Seitenwand, die in einer im Wesentlichen stetigen Krümmung in die Deckenwand übergeht, sicherzustellen, dass das Konvektionsverhalten der aufsteigenden Heizluft im Innenraum eines thermischen Bads verbessert wird.
  • Als zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung wird durch Liegevorrichtungen 10, 11 mit einer gewölbten Oberfläche der Komfort für einen Besucher des thermischen Bads erhöht.

Claims (16)

  1. Thermisches Bad, insbesondere Sauna (1), mit einem von Seitenwänden (3, 4, 5, 6) und einer Deckenwand (7) umschlossenen Innenraum (2) sowie einer im Innenraum (2) angeordneten Heizeinrichtung (12), dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Seitenwände (3, 4, 5, 6) derart nach innen gekrümmt ist, dass sie in einer im Wesentlichen stetigen Krümmung in die Deckenwand (7) übergeht.
  2. Thermisches Bad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, es sich bei der gekrümmten Wand um die Rückwand (3) handelt.
  3. Thermisches Bad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung (12) nahe der gekrümmten Wand (3) angeordnet ist.
  4. Thermisches Bad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung (12) durch eine Trennwand (13) vom übrigen Innenraum (2) getrennt ist.
  5. Thermisches Bad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (13) parallel zu der gekrümmten Wand (3) verläuft.
  6. Thermisches Bad nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (13) die Rückwand einer Sitz- und/oder Liegevorrichtung (9, 10, 11) bildet.
  7. Thermisches Bad nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Trennwand (13) und dem Boden des Innenraums (2) eine Umluftöffnung (16) angeordnet ist.
  8. Thermisches Bad nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (13) mit Holz verkleidet ist.
  9. Thermisches Bad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten- und Rückwände (3, 5, 6) des Innenraums (2) mit Holz verkleidet sind.
  10. Thermisches Bad nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Seitenwand (5, 6) ein ovales Fenster, insbesondere ein Isolierglasfenster (14) aufweist.
  11. Thermisches Bad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das thermische Bad eine Frontwand (4) mit einer Tür (18) aufweist.
  12. Thermisches Bad nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontwand (4) verglast ist und von einem Profilrahmen (17) umgeben wird, wobei der Profilrahmen insbesondere aus Aluminium, Metall, verchromtem Messing, Edelstahl oder Kunststoff gefertigt ist.
  13. Thermisches Bad, insbesondere Sauna, nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Liegevorrichtung (10, 11) des thermischen Bads zumindest eine gewölbte Liegefläche aufweist.
  14. Thermisches Bad, insbesondere Sauna (1), mit einer Liegevorrichtung (10, 11), dadurch gekennzeichnet, dass die Liegevorrichtung (10, 11) des thermischen Bads zumindest eine gewölbte Liegefläche aufweist.
  15. Thermisches Bad nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Wölbung der Liegefläche (10, 11) an die Körperform eines Menschen angepasst ist.
  16. Thermisches Bad nach einem der vorherigen Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Liegefläche aus Holz-Leisten, insbesondere aus Abachi, Pappel oder Linde, gebildet wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016205391A1 (de) * 2016-03-31 2017-10-05 Eberhard Waldenmaier Saunakabine

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