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Die
Erfindung bezieht sich auf ein thermisches Bad, insbesondere auf
eine Sauna, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Bei
einem thermischen Bad handelt es sich typischerweise um eine Sauna,
wobei ein Heizofen trockene Heißluft
erzeugt. Ebenso denkbar sind aber auch Dampfbäder und andere Badeformen wie
z. B. ein Tepidarium, bei denen mit Wasserdampf und/oder anderen ätherischen
Substanzen angereicherte Luft erhitzt wird.
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Bei
all diesen Ausführungsformen
eines thermischen Bads handelt es sich um einen geschlossenen Raum,
der durch eine Heizeinrichtung auf sehr hohe Temperaturen erhitzt
wird. In einer Sauna werden in der Regel Temperaturen zwischen 80°C und 100°C erreicht.
Beliebt sind aber auch Bäder,
die sich durch deutlich niedrigere Temperaturen auszeichnen.
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Um
die oben genannten Temperaturen zu erreichen, muss entsprechende
Energie zur Heizung des thermischen Bads aufgebracht werden. Da
die Energiekosten ständig
steigen und thermische Bäder zusätzlich besonders
in den Wintermonaten bei kalten Außentemperaturen genutzt werden,
ist es umso wichtiger, die Energie effektiv zu nutzen und die Verluste
möglichst
gering zu halten.
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Die
Hitze innerhalb eines thermischen Bads wird üblicherweise dadurch erzeugt,
dass eine einzige Heizeinrichtung den Raum aufheizt. Dadurch wird die
Luft in der unmittelbaren Umgebung dieser Heizeinrichtung natürlich am
stärksten
erhitzt. Es ist jedoch wünschenswert,
in dem gesamten Innenraum des thermischen Bads eine möglichst
konstante Temperatur zu erreichen und somit ein Temperaturgefälle zu vermeiden.
Gerade bei recht großen
Saunaräumen
kann das Problem entstehen, dass in den weiter von der Heizeinrichtung
entfernten Bereichen die Temperatur recht stark gegenüber der
Temperatur nahe der Heizeinrichtung abfällt.
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Dementsprechend
liegt der vorliegenden Erfindung zunächst die Aufgabe zugrunde,
ein thermisches Bad derart auszugestalten, dass die von der Heizeinrichtung
erhitzte Luft möglichst
gleichmäßig in dem
gesamten Innenraum verteilt wird.
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Ein
typisches thermisches Bad weist Sitz- und/oder Liegeflächen auf.
Da auf Grund der hohen Temperaturen die Besucher des thermischen
Bads stark schwitzen, müssen
die Sitz- und/oder Liegeflächen
aus möglichst
leicht abwaschbaren Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit hergestellt sein. In
einer Sauna handelt es sich dabei üblicherweise um weiches Holz,
in einem Dampfbad werden Kunststoff, Stein, Acryl oder Schaumstoffe,
beispielsweise der Firmen Wedi oder Lux, verwendet.
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Sämtlichen
hier genannten Materialien ist gemeinsam, dass sie eine recht harte
Oberfläche
für die
Sitz- und/oder Liegefläche
bilden. Dementsprechend sollte die Oberfläche der Sitz- und/oder Liegeflächen durch
ihre Form mögliche
Komforteinschränkungen
durch die große
Harte ausgleichen. Doch bei den bekannten thermischen Bädern werden
die Sitz- und/oder Liegeflächen
durch ebene Flächen
gebildet, die senkrecht aufeinander stehen.
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Diese
Ausgestaltung einer Liegefläche
als ebene Fläche
trägt nicht
dazu bei, den Komfort für
einen Besucher des thermischen Bads zu erhöhen, da eine solche Formgebung
nicht an den Körper
eines Besuchers angepasst ist.
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Dementsprechend
besteht eine weitere Aufgabe darin, ein thermisches Bad derart auszugestalten,
dass die Liegefläche
für den
Besucher einen höheren
Komfort bietet.
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Erfindungsgemäß wird die
oben genannte erste Aufgabe gelöst
durch ein thermisches Bad, insbesondere eine Sauna, mit einem von
Seitenwänden und
einer Deckenwand umschlossenen Innenraum sowie einer im Innenraum
angeordneten Heizeinrichtung, wobei zumindest eine der Seitenwände derart nach
innen gekrümmt
ist, dass sie in einer im Wesentlichen stetigen Krümmung in
die Deckenwand übergeht.
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Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Vorzugsweise
handelt es sich bei der gekrümmten
Wand um die Rückwand,
welche dem Eingang des thermischen Bads gegenüberliegt.
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Ferner
ist vorzugsweise die Heizeinrichtung nahe der gekrümmten Wand
angeordnet. Diese Position der Heizeinrichtung ermöglicht eine
möglichst gute
Konvektion der von der Heizeinrichtung erzeugten Heizluft. Die von
der Heizeinrichtung erhitzte Luft steigt nach oben. Trifft dieser
Luftstrom auf die Krümmung
der Seitenwand, so wird der Luftstrom umgelenkt. Es hat sich herausgestellt,
dass die erfindungsgemäße Ausgestaltung
einer Seitenwand, welche in einer im Wesentlichen stetigen Krümmung in
die Deckenwand übergeht,
dafür sorgt,
dass der Luftstrom derart umgelenkt wird, dass die Heizluft sehr
effektiv im gesamten Innenraum des thermischen Bads verteilt wird.
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Ferner
ist in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
die Heizeinrichtung durch eine Trennwand vom übrigen Innenraum getrennt,
welche parallel zu der gekrümmten
Wand verläuft.
Durch den Einsatz einer zusätzlichen
Trennwand kann zum Einen die Heizeinrichtung derart angeordnet werden, dass
ein Besucher des Bads diese nicht sehen kann. Neben diesem rein
optischen Effekt kann auch das Konvektionsverhalten des thermischen
Bads in gewünschter
Weise beeinflusst werden. Die Trennwand legt einen Kanal fest, entlang
dem die Heizluft nach oben strömt.
Diese Ausgestaltung ermöglicht
es, sicherzustellen, dass die Heizluft an der gewünschten Stelle
auf die gekrümmte
Seitenwand bzw. die Deckenwand trifft.
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Vorzugsweise
bildet die Trennwand die Rückwand
einer Sitz- und/oder Liegevorrichtung.
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In
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist
zwischen der Trennwand und dem Boden des Innenraums eine Umluftöffnung angeordnet.
Dadurch wird die Luftzufuhr zu der Heizeinrichtung verbessert. Die
relativ kühle
Luft befindet sich in Bodennähe
und kann durch den am Boden des Innenraums angeordneten Spalt zu
der Heizeinrichtung strömen.
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Die
Trennwand kann mit Holz verkleidet sein. Ferner können die
Seiten- und Rückwände des
Innenraums ebenfalls mit Holz verkleidet sein.
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Vorzugsweise
weist das thermische Bad zumindest eine Seitenwand mit einem – beispielsweise ovalen – Isolierglasfenster
und eine Frontwand, in welcher sich eine Tür befindet, auf, wobei die
Frontwand verglast ist und von einem Aluminium-Profilrahmen umgeben wird. Es sind auch
andere Ausführungen
des Rahmens möglich.
Der Profilrahmen kann auch aus Metall, verchromtem Messing, Edelstahl oder
aus geeignetem Kunststoff gefertigt werden.
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Die
zweite oben genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein thermisches Bad, insbesondere
Sauna, mit einer Liegevorrichtung, wobei die Liegevorrichtung des
thermischen Bads zumindest eine gewölbte Liegefläche aufweist.
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Vorzugsweise
ist die Wölbung
der Liegefläche
an die Körperform
eines Menschen angepasst.
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Die
Liegefläche
kann aus Holz-Leisten, insbesondere aus Abachi, gebildet werden.
Der Abachi-Baum (Triplochiton scleroxylon) ist eine afrikanische
Baumart in der Unterfamilie der Sterkuliengewächse (Sterculioideae) aus der
Familie der Malvengewächse
(Malvaceae). Des Weiteren sind auch andere Holz-Arten für den Einsatz
in einem thermischen Bad geeignet. Hier ist beispielsweise Pappelholz oder
Linde zu nennen. Diese Holzarten zeichnen sich durch eine vergleichsweise
geringe Wärmeleitfähigkeit
aus.
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Nachfolgend
werden die Erfindung und weitere durch sie erzielbare Vorteile anhand
von Zeichnungen näher
erläutert.
Im Einzelnen zeigen:
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1 eine
perspektivische Darstellung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Sauna,
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2 eine
Seitenansicht der in 1 dargestellten Sauna,
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3 eine
Frontalansicht der erfindungsgemäßen Sauna,
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4 eine
Ansicht von oben auf die erfindungsgemäße Sauna, und
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5 die
erfindungsgemäße Liegevorrichtung.
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1 zeigt
eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Sauna 1.
Es sei an dieser Stelle allerdings ausdrücklich darauf hingewiesen, dass
unter die vorliegende Erfindung nicht nur Saunen, sondern thermische
Bäder jeglicher
Art fallen.
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2 ist
eine Seitenansicht der in 1 dargestellten
Sauna 1.
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Die
Sauna 1 weist einen Innenraum 2 auf, der von vier
Seitenwänden 3, 4, 5, 6 sowie
einer Deckenwand 7 begrenzt wird. Die Rückwand 3 ist dabei derart
nach innen gekrümmt,
dass sie in einer im Wesentlichen stetigen Krümmung in die Deckenwand 7 übergeht.
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Die
Deckenwand 7 und die Rückwand 3 sind von
einem weiteren Deckenelement 8 umschlossen. Dieses Deckenelement 8 dient
vor allem dazu, den optisch angenehmen Eindruck der Sauna zu verstärken.
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Im
Innenraum 2 der Sauna befinden sich eine Sitzvorrichtung 9,
zwei Liegevorrichtungen 10, 11 sowie eine Heizeinrichtung 12.
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Die
Heizeinrichtung 12 erhitzt die Luft in ihrer unmittelbaren
Umgebung. Diese Heizluft steigt nun auf Grund des Temperaturgradienten
nach oben. Dieser Prozess wird auch als Konvektion bezeichnet.
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Insbesondere
bei recht großen
Saunaräumen
kann das Problem entstehen, dass die senkrecht nach oben steigende
Luft den Innenraum 2 ungleichmäßig erhitzt. Es sollte sichergestellt
werden, dass die Heizluft derart gelenkt wird, dass der gesamte
Innenraum 2, also auch in den Bereichen, die recht weit
von der Heizeinrichtung 12 entfernt sind, gleichmäßig erwärmt wird.
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Die
von der Heizeinrichtung 12 aufsteigende Luft wird nun an
der gewölbten
Rückwand 3 abgelenkt,
so dass der Luftstrom nun auf das Innere des Innenraums 2 gelenkt
wird. Untersuchungen zu dem Konvektionsverhalten von Heizluft haben
ergeben, dass die erfindungsgemäße Ausgestaltung
des Innenraums 2 dafür
sorgt, dass die Hitze in besserem Maß gleichmäßig über den Innenraum 2 der
Sauna 1 verteilt wird, als dies bei einer üblichen
Sauna mit gerade Seitenwänden,
die senkrecht zur Decke stehen, der Fall wäre.
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Durch
die erfindungsgemäße Ausgestaltung der
Rückwand 3 und
der Deckenwand 7 als eine einzige gewölbte Fläche wird dementsprechend die Heizluft
wesentlich besser verteilt, so dass die Effektivität der Sauna 1 verbessert
wird. Dadurch können die
Heizkosten für
die Sauna 1 insgesamt verringert werden, da nun weniger
Energie nötig
ist, um den Innenraum auf die gewünschte Temperatur aufzuheizen.
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Der
hier beschriebene Effekt kann nicht nur erzielt werden, wenn die
Rückwand 3 und
die Deckenwand 7 eine glatte Fläche bilden. In einer Sauna ist
es üblich,
dass die Wände 3, 5, 6 sowie
die Deckenwand 7 mit Holzpaneelen, Holzplatten oder Holzleisten
verkleidet werden. Diese Platten oder Leisten haben jeweils eine
ebene Oberfläche.
Die Wölbung
von Rückwand 3 und
Deckenwand 7 kann nunmehr auch aus zahlreichen Leisten
oder Platten gebildet werden, wobei diese jeweils einen stumpfen Winkel
miteinander einschließen.
Auf diese Weise wird eine glatte Wölbung nachgeahmt. Das Konvektionsverhalten
der aufsteigenden Luft ist dem Konvektionsverhalten für eine glatte
Wölbung
in diesem Fall sehr ähnlich.
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Die
Heizeinrichtung 12 wird vorzugsweise in der unmittelbaren
Nähe der
gekrümmten
Rückwand 3 angeordnet,
da auf diese Weise die gekrümmte Wand
das Konvektionsverhalten der aufsteigenden Luft noch stärker beeinflussen
kann. Doch selbst bei einer Anordnung der Heizeinrichtung 12 in
der Mitte des Innenraums 2 oder vor einer anderen Wand 4, 5 oder 6 hat
die erfindungsgemäße Ausgestaltung
der Rückwand 7 positiven
Einfluss auf das Konvektionsverhalten der heißen Luft, da durch die Abrundung der
Deckenwand 7 ein Luftstrom abgelenkt wird und besser über den
Innenraum 2 des thermischen Bads verteilt wird.
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Die
Heizeinrichtung 12 ist in dem in den 1 bis 4 gezeigten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
vom restlichen Innenraum 2 der Sauna 1 durch eine
Trennwand 13 abgetrennt. Insbesondere bei der Darstellung
von 2 ist diese Trennwand 13 gut zu erkennen.
Die Trennwand 13 bildet hier gleichzeitig die Rückwand der
Sitz- und Liegevorrichtung 9, 10, 11.
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Durch
die Trennwand 13 wird ein Kanal 15 gebildet, entlang
dem die Heizluft von der Heizeinrichtung 12 nach oben strömt. Dieser
Kanal 15 ermöglicht
es, den aufsteigenden Luftstrom stärker zu bündeln und ihn damit in noch
größerem Maß in die gewünschte Richtung
abzulenken.
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Neben
dem verbesserten Konvektionsverhalten der erhitzten Luft, trägt die Anordnung
der Heizeinrichtung 12 hinter der Trennwand 13 auch
zu einer Verbesserung der Sicherheit bei. In einer Sauna kommt es
immer wieder vor, dass Besucher versehentlich in direkten Kontakt
zu der Heizeinrichtung 12 kommen und sich dabei Verbrennungen
zuziehen. Wird nun aber die Heizeinrichtung 12, wie in 2 dargestellt,
hinter der Sitz- und Liegevorrichtung 9, 10, 11 angeordnet
und zusätzlich
durch eine Trennwand 13 vom Innenraum 2 der Sauna 1 abgetrennt, so
ist es ausgeschlossen, dass ein Besucher der Sauna 1 versehentlich
in direkten Hautkontakt mit der Heizeinrichtung 12 kommt.
Auf diese Weise können eine
Vielzahl von Unfällen
vermieden werden.
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Gleichzeitig
ist die Heizeinrichtung 12 noch immer erreichbar, da der
durch die Trennwand 13 gebildete Kanal 15 nicht
nach oben hin abgeschlossen ist. Falls ein Besucher der Sauna 1 beispielsweise wünscht, einen
Aufguss vorzunehmen, so kann er dieses durch die Öffnung des
Kanals 15 bzw. über
einen Einfülltrichter
tun. Ferner ist es auch im Hinblick auf Wartungsarbeiten vorteilhaft,
wenn die Heizeinrichtung 12 erreichbar bleibt.
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Um
die Heizeinrichtung 12, die nun von dem Innenraum 2 abgetrennt
ist, ausreichend mit recht kühler
Luft versorgen zu können,
weist die Trennwand 12 an ihrem unteren Ende einen Umluftöffnung 16 auf.
Durch diesen Umluftöffnung 16 gelangt
die vergleichsweise kühle
Luft, die sich am Boden des Innenraums sammelt, in den Kanal 15 und
wird dort von der Heizeinrichtung 12 erhitzt und steigt
schließlich
nach oben. Auf diese Weise wird ein Luftkreislauf erzeugt, der eine
gute Luftzirkulation im Innenraum 2 des thermischen Bads 1 sicherstellt.
Als Folge dieser Luftzirkulation wird ebenfalls sichergestellt,
dass die Heizluft sehr gut im Innenraum 2 der Sauna 1 verteilt wird.
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Es
ist im Rahmen der Erfindung ebenfalls möglich, eine Sauna, nicht wie
in dem in den Figuren gezeigte Ausführungsbeispiel, mit einem Unterbankheizsystem,
zu betreiben, sondern vielmehr können auch
andere Ofensysteme eingesetzt werden. Hierbei müsste die Kabinenrundung dann
entsprechend angepasst werden oder möglicherweise in eine andere
Richtung verlaufen, um ebenfalls das gewünschte Konvektionsverhalten
zu erzielen.
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In
die Seitenwände 5, 6 der
Sauna sind ovale Fenster 14 eingelassen. Diese Fenster
sollten aus Isolierglas sein, um Wärme- und Energieverluste zu minimieren.
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Die
Frontwand 4 des thermischen Bads ist größtenteils aus Glas, beispielsweise
aus Isolierglas oder einem Einscheibensicherheitsglas mit einer
Dicke von mindestens 8 mm gefertigt. Die einzelnen Glasplatten sind
dabei jeweils von einem Aluminiumprofilrahmen 17 umgeben.
Weiter ist die Frontwand 4 mit einer Eingangstür 18 ausgestattet,
durch die ein Besucher das thermische Bad besuchen kann.
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Durch
die bevorzugte ovale Form der Fenster 14 wird insgesamt
eine aufeinander abgestimmte Form der Saunaeinrichtung erreicht,
da die ovalen Fenster 14 optisch zu der abgerundeten Deckenwand 7 und
den unten diskutierten gewölbten
Liegeflächen
passen. Allerdings könnten
anstelle der ovalen Form die Fenster 14 auch anderweitig,
beispielsweise rechteckig oder quadratisch ausgebildet sein.
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Die
Seitenwände 5, 6,
die Rückwand 8 und die
Deckenwand 7 sind mit Holzplatten verkleidet. Vorzugsweise
werden hierzu Hemlockplatten verwendet. Dabei handelt es sich um
Holz der Hemlock-Tanne.
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3 zeigt
eine Frontalansicht der erfindungsgemäßen Sauna, wobei die Eingangstür 18 geschlossen
ist.
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4 zeigt
eine Ansicht von oben auf die erfindungsgemäße Sauna. Gleiche Bezugszeichen
bezeichnen hierbei jeweils gleiche Elemente im Hinblick auf die 1 bis 3.
Anhand der unterschiedlich engen Schraffierung ist zu erkennen,
dass die Liegevorrichtungen 10, 11 gewölbte Oberflächen aufweisen.
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Des
Weiteren zeigt 4 erneut den Kanal 15,
in dem sich die Heizeinrichtung 12 befindet und der durch
die Trennwand 13 vom Innenraum 2 der Sauna 1 abgetrennt
ist. Es ist zu sehen, dass sich dieser Kanal über die gesamte Breite der
Sauna 1 erstreckt. Entsprechend erstreckt sich auch die
Umluftöffnung 16 über die
gesamte Breite des Innenraums und daher wird auch die abgekühlte Luft
in Bodennähe
aus dem gesamten Innenraum angesaugt. Diese Ausgestaltung garantiert
es, dass die Luftzirkulation über
den gesamten Innenraum 2 der erfindungsgemäßen Sauna 1 gleichmäßig verteilt
erfolgt und dementsprechend der Innenraum 2 gleichmäßig erhitzt wird.
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5 zeigt
eine vergrößerte Darstellung
der erfindungsgemäßen Liegeeinrichtung 10, 11.
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Die
Liegevorrichtungen 10, 11 im Innenraum 2 der
Sauna 1 unterscheiden sich von den üblicherweise verwendeten Liegevorrichtungen
dadurch, dass die Liegeflächen
gewölbt
sind. In einer üblichen Sauna
werden dagegen einfache Bänke
mit ebenen Liegeflächen
verwendet.
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Die
Liegeeinrichtung steht am Punkt 19 von der Trennwand 13 ab.
In der Nähe
des Punktes 19 befindet sich der Kopf einer auf der Liegeeinrichtung 10, 11 liegenden
Person. Der Beckenbereich der Person befindet sich im Bereich des
Punktes 20. Die Liegefläche
verläuft
zwischen den beiden Punkte 19 und 20 entlang einer
konvexen Kurve. Vom Punkt 20 aus beschreibt die Liegefläche eine
konkave Kurve. In diesem Bereich befinden sich die Beine einer auf
der Liegeeinrichtung 10, 11 liegenden Person.
Dadurch liegen die Beine in einer etwas höheren Position als der Beckenbereich
der Person. Eine solche Position wird üblicherweise als angenehm und
entspannend empfunden.
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Die
erfindungsgemäßen, gewölbten Liegeflächen bieten
den Vorteil, dass diese besser an die Körperform eines Besuchers angepasst
sind und dementsprechend von dem Besucher als angenehmer empfunden
werden.
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Insgesamt
wird der Besuch des thermischen Bads als entspannter empfunden,
da der Besucher in den erfindungsgemäßen Liegeflächen deutlich bequemer liegen
kann, als dies bei einer ebenen Bank der Fall wäre.
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Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ist es somit, durch die Ausgestaltung
einer nach innen gekrümmten
Seitenwand, die in einer im Wesentlichen stetigen Krümmung in
die Deckenwand übergeht,
sicherzustellen, dass das Konvektionsverhalten der aufsteigenden
Heizluft im Innenraum eines thermischen Bads verbessert wird.
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Als
zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung wird durch Liegevorrichtungen 10, 11 mit
einer gewölbten
Oberfläche
der Komfort für
einen Besucher des thermischen Bads erhöht.