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DE20110232U1 - Vorrichtung zur Aufnahme von ballenförmigem Erntegut - Google Patents

Vorrichtung zur Aufnahme von ballenförmigem Erntegut

Info

Publication number
DE20110232U1
DE20110232U1 DE20110232U DE20110232U DE20110232U1 DE 20110232 U1 DE20110232 U1 DE 20110232U1 DE 20110232 U DE20110232 U DE 20110232U DE 20110232 U DE20110232 U DE 20110232U DE 20110232 U1 DE20110232 U1 DE 20110232U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
bale
support plane
tilting seat
crops
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20110232U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KIENDL ALBERT
Original Assignee
KIENDL ALBERT
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Filing date
Publication date
Application filed by KIENDL ALBERT filed Critical KIENDL ALBERT
Priority to DE20110232U priority Critical patent/DE20110232U1/de
Publication of DE20110232U1 publication Critical patent/DE20110232U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D87/00Loaders for hay or like field crops
    • A01D87/12Loaders for sheaves, stacks or bales
    • A01D87/122Loaders for sheaves, stacks or bales for bales on the ground

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Protection Of Plants (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

G 3 878
Albert Kiendl
Paindlkofener Str. 5
84092 Bayerbach
Vorrichtung zur Aufnahme von ballenformigem Erntegut
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufnahme von ballenformigem Erntegut mit einem an einen Schlepper kuppelbaren Rahmen mit Fahrgestell, der Mittel zum Erfassen des Erntegutes trägt.
Alle bekannten Vorrichtungen dieser Bauart sind so ausgebildet, daß sie nur jeweils einen Ballen vom Boden aufnehmen und transportieren können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, mit der es möglich ist, nacheinander zwei Ballen vom Boden aufzunehmen und gemeinsam zu einem Bestimmungsort zu transportieren.
Bei einer Vorrichtung der eingangs umrissenen Bauart wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, das die Mittel zum Erfassen des Erntegutes aus zwei schwenkbar am Rahmen angebrachten Kippsitzen bestehen, die an zwei horizontalen, in Längsrichtung des Rahmens hintereinander angeordneten Querachsen gelagert sind und von denen jeder eine Tragebene für einen Ballen und eine im wesentlichen rechtwinklig davon nach oben abstehende Sützebene aufweist.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung bestehen die Tragebenen aus jeweils zwei von einem Querträger abstehenden Zinken, die einander gegenüberliegend angeordnet sind und in einer gemeinsamen Übergabeebene ineinander eingreifen.
Die Stützebene des in Längsrichtung des Rahmens an dessen hinterem Ende gelagerten Kippsitzes ist so ausgebildet, daß sie in eine bodennahe Lage zum Erfassen jeweils eines Ballens geschwenkt werden kann.
Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung nimmt der am hinteren Ende des Rahmens gelagerte Kippsitz zunächst einen Ballen vom Boden auf, wozu dessen Stützebene, die aus zwei von dem Querträger abstehenden Zinken besteht, in ihrer bodennahen Stellung unter den aufzunehmenden Ballen geschoben wird. Danach wird der Kippsitz um seine Querachse nach oben geschwenkt, bis die Zinken der Tragebene zwischen die Zinken der Tragebene des anderen Kippsitzes greifen. In dieser Lage wird nun der in Längsrichtung des Rahmens weiter vorn gelagerte Kippsitz in Richtung auf das vordere Ende des Rahmens geschwenkt, bis dessen Tragebene von der Tragebene des hinteren Kippsitzes freikommt. Der hintere Kippsitz kann nun erneut nach unten geschwenkt werden, um einen zweiten Ballen aufzunehmen.
Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung gemäß der Erfindung,
Figur 2 die Seitenansicht der Vorrichtung beim Aufnehmen eines ersten Ballens,
Figur 3 eine der Figur 2 ähnliche Darstellung beim Anheben des aufgenommenen Ballens,
Figur 4 die Vorrichtung bei der Übergabe des ersten Ballens vom hinteren auf den vorderen Kippsitz,
Figur 5 die Stellung der Vorrichtung nach der Übernahme des ersten Ballens durch den vorderen Kippsitz und dem erneuten Abschwenken des hinteren Kippsitzes und
Figur 6 die Seitenansicht der Vorrichtung nach der Aufnahme von zwei Ballen.
In Figur 1 ist andeutungsweise ein Schlepper 10 dargestellt, an welchem über eine starre Deichsel 12 ein Rahmen 14 mit Fahrgestell 16 gekuppelt ist.
Die Längsrichtung des Rahmens 14 erstreckt sich in Fahrtrichtung f bei Vorwärtsfahrt des Schleppers 10. Der Rahmen 14 trägt in Längsrichtung hintereinander zwei Kippsitze 18 und 20, die jeweils an einer horizontalen Querachse 22 bzw. 24 schwenkbar gelagert sind. Jeder der beiden Kippsitze 18, 20 ist in Seitenansicht L-förmig ausgebildet und besteht aus einer unteren Tragebene 26 bzw. 28 und einer im wesentlichen rechtwinklig davon nach oben abstehenden Stützebene 30 bzw. 32.
Die Tragebene 26 des vorderen Kippsitzes 18 besteht aus zwei in Längsrichtung parallel verlaufenden Zinken 34, die von einem Querträger 3 6 entgegen der Fahrtrichtung f nach hinten abstehen. Von diesem Querträger 36, der die Querachse 22 aufnimmt und zwischen zwei Stützen 38 des Rahmens 14 gelagert ist, erstrecken sich zwei parallele Zinken 40 nach oben, welche die Stützebene 30 des Kippsitzes 18 bilden.
Der hintere Kippsitz 20 ist ähnlich aufgebaut und hat einen Querträger 42, von dem zwei die Stützebene 32 bildende Zinken 44 parallel zueinander nach oben abstehen. Von diesem Querträger 42 erstrecken sich zwei Zinken 4 6 in Fahrtrichtung f nach vorn und bilden die Tragebene 28 dieses Kippsitzes 20. Die beiden Zinken 4 6 sind durch eine gemeinsame Traverse 4 8 miteinander verbunden und haben einen kleineren Abstand voneinander als die beiden Zinken 34 der Tragebene 26 des vorderen Kippsitzes 18. Damit ist es möglich, daß in der in Figur 4 gezeigten Stellung, in der die
beiden Tragebenen 26 und 28 in einer gemeinsamen Übergabeebene liegen, die Zinken 46 zwischen die Zinken 34 greifen.
Die Tragebene 28 des hinteren Kippsitzes 20 ist über einen Träger 50 an der Querachse 24 schwenkbar angelenkt. An diesem Träger 50 greift die Kolbenstange 52 eines hydraulischen Schwenkzylinders 54 an, dessen geschlossenes Ende am oberen Ende einer Säule 56 angelenkt ist, welche von einer Seite des Rahmens 14 nach oben absteht. Diese Säule 56 ist über einen Schräggurt 58 am Rahmen 14 gesichert.
Zum Schwenken des vorderen Kippsitzes 18 um seine Querachse 22 dient ebenfalls ein Hydraulikzylinder 60, der am Rahmen 14 angebracht ist und dessen Kolbenstange 62 an einem der beiden Zinken 34 der Tragebene 26 angreift.
Figur 2 zeigt die Stellung der Vorrichtung beim Erfassen eines Ballens 64. Hierzu wird der hintere Kippsitz 20 mittels des Schwenkzylinders 54 so nach unten abgesenkt, daß die beiden Zinken 44, welche die Stützebene 32 bilden, auf dem Boden aufliegen und unter die Mantelfläche des hier zylindrisch ausgebildeten Ballens 64 geschoben werden können. Dies geschieht durch Rückwärtsfahren des Schleppers 10 entgegengesetzt zu der Figur 1 eingezeichneten Fahrtrichtung f, bis die Tragebene 28 des hinteren Kippsitzes 20 am Boden 66 des Ballens 64 anliegt.
Sodann wird gemäß Figur 3 der hintere Kippsitz 2 0 mit dem Ballen 64 nach oben geschwenkt, bis gemäß Figur 4 die Zinken 4 6 der Tragebene 28 zwischen die Zinken 34 der Tragebene 26 des vorderen Kippsitzes 18 greifen. Auf diese Weise wird, wie Figur 4 zeigt, eine gemeinsame Übergabeebene gebildet, auf welcher der Boden 66 des aufgenommenen Ballens 64 ruht.
In dieser Stellung kann nun, wie Figur 5 zeigt, der vordere Kippsitz 18 im Uhrzeigersinn um seine Querachse 22 geschwenkt werden, wozu der Hydraulikzylinder 60 dient. Die beiden Zinken
• ·
34 der Tragebene 26 des vorderen Kippsitzes 18 kommen auf diese Weise von den Zinken 46 der Tragebene 28 des hinteren Kippsitzes 20 frei, so daß dieser mittels des Schwenkzylinders 54 im Gegenuhrzeigersinn nach unten abgesenkt werden kann, damit er in der in Figur 2 gezeigten Stellung einen zweiten Ballen 64 ' aufnehmen kann. Dieser wird sodann, wie Figur 6 zeigt, auf dem hinteren Kippsitz 20 gelagert, so daß mit Hilfe des Schleppers 10 die Vorrichtung weggefahren werden kann.
Das Abladen der beiden Ballen 64, 64' erfolgt dann in umgekehrter Reihenfolge, ohne daß hierzu der Fahrer vom Schlepper 10 absteigen muß oder eine zweite Bedienungsperson notwendig ist.
Praktische Versuche haben ergeben, daß ein Schlepper 10 verhältnismäßig geringer Leistung (z. B. 2 8 PS) ausreicht, um den mit zwei schweren Ballen 64, 64' beladenen Rahmen 14 zu transportieren. Bisher mußten Schlepper wesentlich höherer Leistung (wenigstens 70 bis 80 PS) eingesetzt werden, um vorn und hinten jeweils einen Ballen aufnehmen und transportieren zu können.

Claims (5)

1. Vorrichtung zur Aufnahme von ballenförmigem Erntegut mit einem an einen Schlepper kuppelbaren Rahmen mit Fahrgestell, der Mittel zum Erfassen des Erntegutes trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Erfassen des Erntegutes aus zwei schwenkbar am Rahmen (14) angebrachten Kippsitzen (18, 20) bestehen, die an zwei horizontalen, in Längsrichtung des Rahmens (14) hintereinander angeordnete Querachsen (22, 24) gelagert sind und von denen jeder eine Tragebene (26, 28) für einen Ballen (64) und eine i. w. rechtwinklig davon nach oben abstehende Stützebene (30, 32) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragebenen (26, 28) aus jeweils zwei von einem Querträger (36, 42) abstehenden Zinken (34, 46) bestehen, die einander gegenüberliegend angeordnet sind und in einer gemeinsamen Übergabeebene ineinander eingreifen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützebenen (30, 32) aus jeweils zwei von dem zugehörigen Querträger (36, 42) abstehenden Zinken (40, 44) bestehen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützebene (32) des in Längsrichtung des Rahmens (14) an dessen hinterem Ende gelagerten Kippsitzes (20) in eine bodennahe Lage zum Erfassen jeweils eines Balles (64) schwenkbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Kippsitz (18, 20) ein Schwenkzylinder (54, 60) angreift.
DE20110232U 2001-06-20 2001-06-20 Vorrichtung zur Aufnahme von ballenförmigem Erntegut Expired - Lifetime DE20110232U1 (de)

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